Herner Künstlerbund 90
Der Herner Künstlerbund 90 e.V. (HKB) ist eine am 13. Juni 1990 gegründete Künstlervereinigung mit Sitz in Herne. Der gemeinnützige Verein (VR 20336) versteht sich als Zusammenschluss bildender Künstlerinnen und Künstler, die überwiegend in Herne und der näheren Umgebung leben und arbeiten. Ziel ist die Förderung der Kunst durch Ausstellungen, gemeinsame Projekte, künstlerischen Austausch und die Vermittlung von Kunst an die Öffentlichkeit. Seit 2017 verfügt der Verein mit der Galerie KUNSTPUNKT über einen eigenen dauerhaften Ausstellungsort an der Mont-Cenis-Straße in Sodingen.[1]
Geschichte
Vorgeschichte und Gründung 1990
Der Herner Künstlerbund entstand in einer Phase, in der sich in Herne verschiedene Künstler und Künstlerinnen zunehmend um eine gemeinsame Interessenvertretung und um bessere Möglichkeiten zur Präsentation ihrer Arbeiten bemühten. Zu den maßgeblichen Initiatoren gehörten die Herner Künstler Jupp Gesing, Hans Menne und Willi Zehrt. Ein unmittelbarer Anlass war die Frage nach der Nutzung eines Pavillons am damaligen Verweilplatz, dem heutigen Robert-Brauner-Platz. Die Künstler wollten den von der Stadt nicht mehr benötigten Pavillon für Ausstellungen nutzen. Die Stadtverwaltung wiederum sah in einer organisierten Künstlervereinigung einen geeigneteren Ansprechpartner als in einzelnen Künstlern.[2]
Die Gründung erfolgte 1990. Die Gründungsausstellung fand im Juni und Juli 1990 im sogenannten Sinn-Pavillon an der Bahnhofstraße statt. Im ersten Vorstand übernahm Hans Menne den Vorsitz, Jupp Gesing war Stellvertreter und Willi Zehrt Schatzmeister. Noch im Gründungsjahr folgten fünf weitere Ausstellungen sowie im Dezember die erste Jahresausstellung des neuen Künstlerbundes.[3]
Bereits die Gründungsphase war von dem Bemühen geprägt, unterschiedliche künstlerische Auffassungen zusammenzuführen. Nach einer späteren Darstellung des damaligen Vorsitzenden Reiner Glebsattel sollte sich der HKB zwischen den Vorstellungen eines eher exklusiven Künstlervereins und einer reinen Hobbykünstlervereinigung bewegen. Künstlerisches Niveau und die Aufnahme von Autodidakten sollten miteinander verbunden werden.[4]
Die ersten Jahre
Der neue Künstlerbund entwickelte sich zunächst schnell. 1991 wurden insgesamt zehn Ausstellungen veranstaltet. 1992 stieg die Mitgliederzahl auf 64. Im selben Jahr widmete sich der HKB in einer Ausstellung dem Rhein-Herne-Kanal und seiner möglichen Entwicklung zu einem Erlebnisraum des Ruhrgebiets. Die Ausstellung verband gegenständliche Malerei mit abstrakten Arbeiten und Objekten und verdeutlichte damit die stilistische Bandbreite innerhalb des Vereins.[5]
Eine wichtige Rolle spielte in diesen Jahren Jupp Gesing. Er gehörte zu den Gründern des HKB und übernahm 1993 den Vorsitz. Gesing hatte bereits nach dem Zweiten Weltkrieg der sogenannten 1. Herner Künstlergruppe angehört und war später als freischaffender Künstler in den Bereichen Malerei, Glasmalerei, Grafik, Mosaik und Sgraffito tätig. Seine Einbindung verband die neu gegründete Künstlervereinigung mit der älteren Geschichte der bildenden Kunst in Herne.[6]
Vom Pavillon zum Schollbrockhaus
Die Nutzung des Pavillons am Verweilplatz war nur vorübergehend möglich. 1993 musste der HKB wegen des bevorstehenden Abrisses beziehungsweise der Aufgabe des Pavillons nach einem neuen Ausstellungsort suchen. Vorübergehend fand er im Schollbrockhaus eine neue Unterkunft und teilte sich dort die Räume mit dem Schollbrockhaus-Verein. Gleichzeitig wurden die Ausstellungsaktivitäten über die Stadtgrenzen hinaus erweitert. 1993 war der HKB unter anderem in der Herner Partnerstadt Hénin-Beaumont vertreten.[7]
1994 kam es zu einem weiteren Austausch mit Hénin-Beaumont. Künstler aus der französischen Partnerstadt beteiligten sich an einer Gemeinschaftsausstellung im Schollbrockhaus. Neben 32 Arbeiten der französischen Künstler wurden 46 Werke aus der aktuellen Herner Produktion gezeigt. Damit verband der Künstlerbund seine örtliche Tätigkeit mit den internationalen Kontakten der Stadt Herne.[8]
In den 1990er Jahren gehörten außerdem Ausstellungen in der Stadtgalerie Hagen, in der Sparkasse, in der Martin-Opitz-Bibliothek sowie in den Partnerstädten Konin und Hénin-Beaumont zum Programm. 1996 verfügte der HKB über 60 Mitglieder. In diesem Jahr begannen außerdem Gesprächsrunden im Atelier Jupp Gesings, bei denen kunstbezogene Themen behandelt wurden.[9]
Kunst im öffentlichen Raum und Stadtjubiläum
Eine besondere Verbindung zur Stadtgeschichte entstand 1997 anlässlich der 100-Jahr-Feier der Verleihung der Stadtrechte an Herne. Der Künstlerbund beteiligte sich mit 20 Bildtafeln in der U-Bahn-Station „An der Kreuzkirche“ sowie mit 42 Fahnen an den Feierlichkeiten. Die Bildtafeln behandelten in Collagen, Zeichnungen und Linolschnitten Themen der Herner Geschichte. Eine weitere Installation, der sogenannte „Kulturturm“ von Willi Zehrt, verband typografische Gestaltung mit historischen Daten und Ereignissen der Stadtgeschichte.[10]
Damit trat der HKB nicht ausschließlich als Veranstalter von Galerienausstellungen auf, sondern auch als Akteur im öffentlichen Raum. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt und ihrer Geschichte wurde zu einem wiederkehrenden Bestandteil seiner Arbeit.
Die 2000er Jahre
Um die Jahrtausendwende weitete der HKB sein Ausstellungsprogramm weiter aus. Zum zehnjährigen Bestehen im Jahr 2000 wurden mehrere Ausstellungen an verschiedenen Orten in Herne durchgeführt. Dazu gehörten Präsentationen im Schloss Strünkede, im Schollbrockhaus, in der Martin-Opitz-Bibliothek, im Kulturzentrum, in der Sparkasse Wanne-Eickel und in der Galerie „Rote Tür“. Auch eine Ausstellung von Mitgliedern in Riva am Gardasee sowie die Aktion „Kirche + Kunst“ in der Zwölf-Apostel-Kirche gehörten zum Jubiläumsprogramm.[11]
In den folgenden Jahren entstanden thematische Gemeinschaftsausstellungen und Kooperationen mit anderen Künstlervereinigungen. 2001 beteiligte sich der HKB an der Ausstellung „Berühren“ mit Künstlern aus Hagen, Castrop-Rauxel und Herne sowie an dem Projekt „Kunst verbindet“ in Koszalin. In der Akademie Mont-Cenis präsentierten Künstlerbünde aus Hagen, Castrop-Rauxel, Herne und Gelsenkirchen gemeinsam ihre Arbeiten.[12]
Auch die Vermittlung von Kunst gewann an Bedeutung. 2005 arbeitete der HKB mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Schulstraße zusammen. 2007 und 2008 folgten unter anderem Malaktionen mit Kindern beim Herkulesfest auf dem Robert-Brauner-Platz sowie Workshops mit Bewohnern sozialer Einrichtungen und Schülerinnen und Schülern. Damit wurde die künstlerische Arbeit zunehmend auch als Möglichkeit kultureller Teilhabe verstanden.[13]
„Starke Orte“ und Kulturhauptstadtjahr 2010
Ein bedeutender Abschnitt in der Entwicklung des HKB war die Vorbereitung auf das Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010. 2008 beteiligte sich der Verein an der Gründung der Interessengemeinschaft „Starke Orte“, einem Zusammenschluss von Künstlerverbänden aus dem Ruhrgebiet. Ziel war es, Kunst an ungewöhnlichen und historisch oder gesellschaftlich bedeutsamen Orten zu präsentieren.[14]
2010 richtete der HKB im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres die Gemeinschaftsausstellung „Starke Orte“ im Luftschutzbunker in Herne-Sodingen aus. Darüber hinaus entstand in den Flottmann-Hallen die Ausstellung zum Thema „Wasser“. Die Mitglieder hatten sich über ein Jahr mit dem Thema beschäftigt. Aus mehr als 100 entstandenen Arbeiten wurden durch eine Jury 59 Werke von 33 Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt. Mehrere Mitglieder entwickelten dabei eigens für die räumlichen Bedingungen der Flottmann-Hallen Installationen.[15]
Weitere Entwicklung 2011 bis 2015
In den folgenden Jahren blieb der Künstlerbund mit Ausstellungen, Kulturfestivals, Schulprojekten und Exkursionen im kulturellen Leben der Stadt präsent. 2012 gehörten unter anderem eine Malaktion mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Vellwigstraße und eine Ausstellung in der ASB-Begegnungsstätte in Holsterhausen zum Programm. 2013 folgten eine Verkaufsausstellung im Luftschutzbunker Herne-Sodingen, die Beteiligung am Kulturfestival auf Schloss Strünkede und eine Ausstellung im Rathaus der Partnerstadt Hénin-Beaumont.[16]
Das 25-jährige Bestehen wurde 2015 mit einer umfangreichen Jubiläumsausstellung begangen. Unter dem Titel „Das Beste aus 25 Jahren“ wurden vom 22. August bis zum 11. Oktober Arbeiten an vier Ausstellungsorten gezeigt: in den Flottmann-Hallen, der VHS-Galerie im Haus am Grünen Ring, der Städtischen Galerie im Schlosspark Strünkede und in der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3. Eine gesonderte Ausstellung in der VHS-Galerie erinnerte an verstorbene Mitglieder.[17]
Die Galerie KUNSTPUNKT
Eine wesentliche Zäsur bildete 2017 die Einrichtung einer eigenen Galerie. Seit August 2017 verfügt der HKB mit dem KUNSTPUNKT über einen eigenen Ausstellungsraum an der Mont-Cenis-Straße 296 in Herne-Sodingen. Eröffnet wurde die Galerie mit der Ausstellung „Das schlanke Format“, an der 25 Künstler des HKB mit 32 Arbeiten beteiligt waren. Die Künstler mussten sich dabei mit dem vorgegebenen Format von 40 × 140 cm auseinandersetzen.[18]
Der KUNSTPUNKT entwickelte sich anschließend zu einem festen Bestandteil der Herner Kunstlandschaft. Neben Gemeinschaftsausstellungen des HKB werden dort Einzelausstellungen eigener Mitglieder und Ausstellungen externer Künstler sowie Gastpräsentationen anderer Künstlerbünde veranstaltet.[19]
2018 folgte unter anderem eine Kooperationsausstellung mit dem Bochumer Künstlerbund. 2019 wurde die Vereinschronik bis dahin fortgeführt; für 2020 verzeichnet sie wegen der COVID-19-Pandemie deutlich weniger Aktivitäten. 2021 nahm der HKB seine Ausstellungstätigkeit wieder umfangreicher auf. In der Chronik werden sieben Ausstellungen im KUNSTPUNKT, die Ausstellung „Energie“ in der VHS-Galerie, die Jahresausstellung im Herner Rathaus sowie eine Exkursion zum Lehmbruck-Museum und zum Museum Küppersmühle in Duisburg genannt.[20]
Der Künstlerbund im 21. Jahrhundert
Der HKB versteht sich nicht als stilistisch geschlossene Künstlergruppe. Die Arbeiten seiner Mitglieder umfassen unterschiedliche Formen und Techniken der bildenden Kunst. Gerade die Mischung verschiedener künstlerischer Positionen gehört zum Selbstverständnis des Vereins. Die Satzung nennt als Zweck ausdrücklich die Förderung der Kunst durch öffentliche Ausstellungen und Aktionen sowie die Begegnung zwischen Künstlern und Publikum.[21]
Nach eigener Darstellung gehören dem Verein mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler an, die vorwiegend im Raum Herne leben und arbeiten. Voraussetzung für die Aufnahme ist eine aktive künstlerische Tätigkeit mit vorzeigbaren Arbeiten auf künstlerischem Niveau.[22]
Die monatlichen Zusammenkünfte dienen insbesondere der Vorbereitung gemeinsamer Ausstellungen und Projekte sowie dem Austausch über die eigene künstlerische Arbeit. Damit besitzt der Verein neben seiner Funktion als Ausstellungsveranstalter auch eine innerkünstlerische Funktion als Forum des Austauschs.[23]
Der HKB seit 2022
Auch nach dem Ende der Vereinschronik von 2021 setzte der Künstlerbund seine Ausstellungstätigkeit im KUNSTPUNKT fort. Für 2022 sind unter anderem die Gemeinschaftsausstellung „Wie es der Zufall will“ sowie Einzelausstellungen von Doris Krämer, Helmut Kottkamp, Annette Ihme-Krippner, Jörg Lippmeyer und Monika Helene Wohling dokumentiert. 2023 folgten unter anderem „Grund: Picasso“ als Gemeinschaftsausstellung sowie Präsentationen von Udo Petrick, Doris Brück, Hans-Jürgen Jaworski, Bodo Nolte, Edelgard Sprengel und Petra Katharina Engel.[24]
2024 wurde das Programm mit Einzelausstellungen und einer Gemeinschaftsausstellung unter dem Titel „Spiegelbild“ fortgeführt. 2025 folgten unter anderem die Ausstellungen „Wie geht's?“, „In Stein und Bild“, „mehr als Meer“, „Beatles Inspiration – Skurrile Begegnungen“ und die Gemeinschaftsausstellung „Spaziergänge“. Als Gast war außerdem der Bochumer Künstlerbund im KUNSTPUNKT vertreten.[25]
Nach Angaben der Kulturinitiative Herne fanden 2025 insgesamt sechs Ausstellungen im KUNSTPUNKT statt. Daneben beteiligte sich der HKB an Ausstellungen außerhalb Hernes und führte mehrere Kunstaktionen mit Kindern durch. Zu den Projekten gehörten Malaktionen in der Einrichtung „Die Arche“ in Wanne-Eickel, eine Beteiligung an der Aktion „Pink gegen Rassismus“ sowie die gemeinsame farbliche Gestaltung einer alten Lore mit Grundschulkindern. Im Oktober 2025 wurden zudem gespendete Kunstwerke zugunsten des WDR 2 Weihnachtswunders versteigert.[26]
2026 setzte der HKB seine Tätigkeit fort. Im KUNSTPUNKT wurden unter anderem Anna Pocher, Maria Schleiner sowie der Gelsenkirchener Künstlerbund als Gäste präsentiert. Im September 2026 wurde die Ausstellung „TWO TIMES BLACK“ von Nina und Werner Ryschawy eröffnet.[27]
Darüber hinaus beteiligte sich der HKB 2026 an Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Im Rahmen der Veranstaltung Manifesta in Wanne war der Verein gemeinsam mit der Jugendkunstschule an einem Workshop in der Christuskirche beteiligt. Die dort entstandenen Arbeiten wurden anschließend ausgestellt.[28]
Organisation und Vereinszweck
Der Verein führt den Namen Herner Künstlerbund 90 e.V. und hat seinen Sitz in Herne. Die Satzung wurde am 13. Juli 1990 errichtet und 2002 geändert; eine Überarbeitung erfolgte 2019.[29]
Zu den satzungsgemäßen Aufgaben gehören insbesondere:
- die Förderung der Kunst,
- die Schaffung von Möglichkeiten für öffentliche Ausstellungen und Aktionen,
- die Begegnung zwischen Künstlern und Publikum,
- die Bereicherung des kulturellen Lebens in Herne und Umgebung,
- der Austausch mit Künstlern und Einrichtungen über die Stadtgrenzen hinaus.[30]
Die Entwicklung des Vereins zeigt, dass diese Ziele in unterschiedlichen Formen umgesetzt wurden: von den frühen Ausstellungen im Pavillon über Kooperationen mit Museen, Kirchen, Schulen und anderen Künstlerbünden bis zur eigenen Galerie KUNSTPUNKT.
Bedeutung für das kulturelle Leben Hernes
Der Herner Künstlerbund gehört zu den dauerhaft bestehenden Zusammenschlüssen bildender Künstler in Herne. Seine Bedeutung liegt weniger in einer bestimmten Kunstrichtung als in der kontinuierlichen Organisation von Ausstellungen und gemeinsamen Projekten. Der Verein hat über Jahrzehnte hinweg unterschiedliche Generationen von Künstlerinnen und Künstlern zusammengeführt und zugleich immer wieder den Kontakt zu anderen Kulturinstitutionen und Künstlervereinigungen gesucht.
Besonders deutlich wird dies an den Ausstellungen zum Stadtjubiläum 1997, den Aktivitäten im Kulturhauptstadtjahr 2010, den Jubiläumsveranstaltungen 2015 und der Einrichtung der Galerie KUNSTPUNKT 2017. Hinzu kommen zahlreiche Kooperationen mit Schulen, sozialen Einrichtungen, Kirchen, Kulturinstitutionen und Künstlerbünden aus benachbarten Städten.[31]
Die Geschichte des HKB ist damit zugleich ein Teil der jüngeren Kulturgeschichte Hernes. Der Verein dokumentiert den Wandel der lokalen Kunstszene von den zunächst eher lose organisierten Künstlerkontakten der Nachkriegszeit hin zu einer dauerhaft institutionalisierten Künstlervereinigung. Gleichzeitig blieb die Arbeit auf die Stadt und ihre Öffentlichkeit bezogen.
Galerie KUNSTPUNKT
Der KUNSTPUNKT an der Mont-Cenis-Straße 296 in Sodingen ist seit 2017 die wichtigste eigene Ausstellungsplattform des HKB. Die Galerie ermöglicht regelmäßige Einzel- und Gruppenausstellungen und bietet auch Künstlervereinigungen aus der Region die Möglichkeit, sich in Herne vorzustellen.[32]
Die Ausstellungstätigkeit reicht dabei von Arbeiten einzelner Mitglieder über Gemeinschaftsausstellungen bis zu Gastauftritten anderer Künstlerbünde. 2026 wurde mit der Ausstellung „TWO TIMES BLACK“ von Nina und Werner Ryschawy das Ausstellungsprogramm fortgeführt; weitere Ausstellungen sind für das Jahr angekündigt.[33]
Vorsitzende
Aus der veröffentlichten Vereinschronik lassen sich unter anderem folgende Vorsitzende beziehungsweise Vorstände nachweisen:
| Zeitraum / Jahr | Vorsitz |
|---|---|
| 1990-1994 | Hans Menne |
| 1994-1995 | Jupp Gesing |
| 1995 | Manfred Leyh |
| 1995-2000 | Willi Zehrt |
| 2000-2002 | Gerda Kambeck-Henrichs |
| 2002-2004 | Ursula Commandeur |
| 2004-2007 | Birgit Litsch |
| 2007-2016 | Reiner Glebsattel |
| 2016 | Annegret Schrader |
| 2018 | Cara Lila Bauer |
| 2021 | Hans-Jürgen Jaworski |
| 2026 | Mohammad Hassan Jelveh |
Die Chronik dokumentiert die jeweiligen Vorstände nicht für jedes Jahr vollständig; die Tabelle gibt daher nur die dort ausdrücklich genannten Amtsinhaber wieder.[34]
Literatur und Quellen
- Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik des Herner Künstlerbundes 90 e.V., Herne.
- Herner Künstlerbund 90 e.V.: Portrait des Herner Künstlerbundes.
- Herner Künstlerbund 90 e.V.: Satzung des Herner Künstlerbundes 90 e.V.
- Horst Martens: Spagat zwischen Elite und Autodidakten. Als der Herner Künstlerbund sich vor 25 Jahren gründete, in: inHerne, 2015.
- inHerne: Beiträge zum 25-jährigen Bestehen des Herner Künstlerbundes.
- Kulturinitiative Herne e.V.: Beiträge zur Arbeit des HKB, insbesondere zum Ausstellungsjahr 2025.
- Stadt Herne: Veröffentlichungen zu Veranstaltungen und Kulturprojekten mit Beteiligung des Herner Künstlerbundes.
Verwandte Artikel
- 4. Oktober (← Links)
- Willi Zehrt (1933) Grafiker & Künstler (← Links)
- U-Bahnhof Archäologie-Museum/Kreuzkirche (← Links)
Quellen
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Portrait, https://www.hernerkuenstlerbund.de/portrait.php, abgerufen am 3. Oktober 2026.
- ↑ Horst Martens: Spagat zwischen Elite und Autodidakten. Als der Herner Künstlerbund sich vor 25 Jahren gründete, in: inHerne, Ausgabe 3/2015, S. 34 f., https://inherne.net/wp-content/uploads/2002/04/inherne-ausgabe-2015-3.pdf, abgerufen am 3. Oktober 2026.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 1, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf, abgerufen am 3. Oktober 2026.
- ↑ Horst Martens: Spagat zwischen Elite und Autodidakten, in: inHerne, Ausgabe 3/2015.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 2, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 3 und 5, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 3, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 4, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 5–6, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 7, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 9, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 10, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 12–14, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 14–15, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 16–18, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 20–24, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 27; Herner Künstlerbund 90 e.V.: Impressionen, https://www.hernerkuenstlerbund.de/impressionen.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: KUNSTPUNKT, https://www.hernerkuenstlerbund.de/kunstpunkt.php; Herner Künstlerbund: Herner Künstlerbund zeigt erste Ausstellung im Kunstpunkt, 2017, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/waz_erste_ausstellung_kunstpunkt_2017.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: KUNSTPUNKT, https://www.hernerkuenstlerbund.de/kunstpunkt.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, S. 28–31, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Satzung, § 2, https://www.hernerkuenstlerbund.de/satzung.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Portrait, https://www.hernerkuenstlerbund.de/portrait.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Portrait, https://www.hernerkuenstlerbund.de/portrait.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Impressionen, https://www.hernerkuenstlerbund.de/impressionen.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: KUNSTPUNKT, https://www.hernerkuenstlerbund.de/kunstpunkt.php.
- ↑ Kulturinitiative Herne e.V.: Kunst in Bewegung: Die Highlights des Herner Künstlerbundes 2025, 18. Dezember 2025, https://kih-herne.de/kunst-in-bewegung-die-highlights-des-herner-kuenstlerbundes-2025/, abgerufen am 3. Oktober 2026.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Aktuelles, https://www.hernerkuenstlerbund.de/aktuelles.php, abgerufen am 3. Oktober 2026.
- ↑ Stadt Herne: Herner „Manifesta“-Programm vorgestellt, 2026, https://www.herne.de/Meldungen/News-Detailansicht_298242.html, abgerufen am 3. Oktober 2026.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Satzung, https://www.hernerkuenstlerbund.de/satzung.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Satzung, § 2, https://www.hernerkuenstlerbund.de/satzung.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: KUNSTPUNKT, https://www.hernerkuenstlerbund.de/kunstpunkt.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Aktuelles, https://www.hernerkuenstlerbund.de/aktuelles.php.
- ↑ Herner Künstlerbund 90 e.V.: Chronik, https://www.hernerkuenstlerbund.de/downloads/hkb_chronik.pdf.



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