Kulturzentrum Herne

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.

Das Kulturzentrum Herne (KUZ) ist ein 1976 eröffnetes Kultur- und Veranstaltungszentrum in der Herner Innenstadt. Der Gebäudekomplex am heutigen Willi-Pohlmann-Platz entstand im Zuge der umfassenden Neugestaltung des Herner Stadtkerns in den 1960er und 1970er Jahren. Von Beginn an war das Gebäude nicht allein als Veranstaltungshalle gedacht. Vielmehr sollten unter einem Dach eine große Veranstaltungshalle, Volkshochschule, Stadtbücherei, Gastronomie und weitere Einrichtungen des kulturellen Lebens zusammengeführt werden. Damit entstand ein für seine Zeit ungewöhnlich umfassendes kommunales Kulturzentrum. [1]

Denkmalplakette NRW
Kulturzentrum Herne
Bild: Emscherblau 2008[2]
Herne-Mitte
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Erbaut1969
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Auch bekannt alsKUZ
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StadtbezirkOrtsteil

Das Gebäude gehört zu den markanten Bauten der Herner Nachkriegsarchitektur. Der von den Essener Architekten Rolf Allerkamp und Jochen Niehaus entworfene Bau ist insbesondere durch seine Sichtbetonkonstruktion, die ursprünglich schwarz gefärbten Aluminiumelemente und die technisch aufwendige Saal- und Bühnenanlage geprägt. Die besondere technische Konzeption sollte es ermöglichen, unterschiedlichste Veranstaltungsformen in einem einzigen Gebäude durchzuführen. [3]

Vorgeschichte

Der Bau des Kulturzentrums war eine Antwort auf ein seit Jahren bestehendes Defizit an geeigneten Veranstaltungs- und Bildungseinrichtungen in Herne. Bereits in den 1950er und 1960er Jahren wurde über ein modernes Kulturhaus beziehungsweise eine Stadthalle diskutiert. Die Überlegungen gingen schließlich über den Bau einer gewöhnlichen Stadthalle hinaus.

Ende der 1960er Jahre verschärfte sich die Diskussion über die fehlenden Veranstaltungsmöglichkeiten. Der Rat der Stadt Herne forcierte 1969 die sogenannte Große Lösung. Anstelle mehrerer voneinander getrennter Gebäude sollten Stadthalle, Volkshochschule, Stadtbücherei und Gastronomie in einem gemeinsamen Gebäudekomplex zusammengefasst werden. Ziel war eine zentrale kulturelle Begegnungsstätte, die sowohl der Unterhaltung als auch der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kommunikation dienen konnte. [1]

Das Konzept entsprach einem Leitbild kommunaler Kulturpolitik, das in den 1960er und 1970er Jahren in zahlreichen Städten an Bedeutung gewann: Kultur sollte nicht allein in spezialisierten Theatern und Konzerthäusern stattfinden, sondern möglichst vielen Bevölkerungsgruppen zugänglich sein. In Herne verband sich dieser Gedanke mit dem Anspruch, die verschiedenen kulturellen und bildungsbezogenen Einrichtungen räumlich zusammenzuführen.

Planung und Bau

Im Dezember 1970 wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Den Wettbewerb gewann das Essener Architektenteam Allerkamp und Niehaus. Der Entwurf setzte auf eine sachliche, funktional bestimmte Architektur. Statt eines repräsentativen Solitärbaus entstand ein Gebäudekomplex, dessen unterschiedliche Funktionen über Foyers und Erschließungsbereiche miteinander verbunden wurden. Die Architektur wurde seinerzeit ausdrücklich als bürgernah verstanden. [3]

Der Bau begann 1973. Im Juni desselben Jahres wurde der Bauzaun aufgestellt und mit den Erdarbeiten begonnen. Das Richtfest konnte im Dezember 1974 gefeiert werden. Aufgrund der Größe und der technischen Ausstattung entwickelte sich das Vorhaben zu einem der aufwendigsten kommunalen Bauprojekte in der Geschichte Hernes.

Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf rund 32 Millionen Deutsche Mark. Damit war das Kulturzentrum bei seiner Fertigstellung das bis dahin teuerste Bauwerk der Stadtgeschichte. [1]

Die Dimensionen des Bauwerks waren erheblich. Für die Baugrube wurden nach späteren Angaben rund 43.000 m³ Erde bewegt; rund 11.000 m³ Beton wurden verbaut. Das Gebäude besitzt ein umbautes Volumen von etwa 71.000 m³. [4]

Architektur

Der ursprüngliche Bau gehört stilistisch zur funktionalistischen Architektur der 1970er Jahre und weist deutliche Merkmale des Brutalismus auf. Sichtbeton und dunkle Aluminiumelemente bestimmten das äußere Erscheinungsbild. Rote Eingangselemente setzten einen bewussten farblichen Akzent.

Der Architekt Rolf Allerkamp beschrieb die Planung als einen Bau, bei dem der übliche Repräsentationsgedanke zugunsten von Bürgernähe zurücktreten sollte. Das Gebäude war damit weniger als monumentales Kulturdenkmal denn als multifunktionales Bürgerhaus konzipiert. Die Foyers waren verglast und auf einen terrassierten Hof beziehungsweise den Stadtraum ausgerichtet. [3]

Die architektonische Besonderheit lag somit weniger in einer aufwendigen äußeren Form als in der Verbindung zahlreicher Funktionen innerhalb eines einzigen Gebäudes. Veranstaltungsräume, Bildungsangebote und Einrichtungen der kulturellen Infrastruktur sollten räumlich miteinander verbunden werden.

Im Laufe der Zeit wurde die ursprüngliche Gestaltung allerdings zunehmend kontrovers beurteilt. Insbesondere die dunkle Sichtbetonfassade führte in den 1990er Jahren zu einer Wahrnehmung des Gebäudes als schwer und abweisend. Gleichzeitig verursachte die ursprüngliche Konstruktion erhebliche energetische Aufwendungen. [1]

Die technische Konzeption

Eine der wichtigsten Besonderheiten des Kulturzentrums ist die technische Ausstattung des großen Saales. Da sich die Stadt kein ausschließlich dem Schauspiel gewidmetes Theater leisten wollte beziehungsweise konnte, musste der Saal möglichst unterschiedliche Veranstaltungsformen ermöglichen.

Das Ergebnis war eine außergewöhnlich flexible Saal- und Bühnenanlage. Der Saalboden kann hydraulisch stufenweise abgesenkt beziehungsweise vollständig auf das Niveau des Foyers und der Bühne angehoben werden. Dadurch lässt sich der Raum sowohl als klassischer Theatersaal als auch als ebene Veranstaltungsfläche nutzen. [1]

Bei klassischer Theaterbestuhlung stehen heute 790 Plätze zur Verfügung. Wird der Saal vollständig umgebaut, kann eine ebene Fläche für Veranstaltungen mit bis zu 1.200 Personen entstehen. Ein rund 75 m² großer Orchestergraben kann gleichzeitig als Lastenaufzug genutzt werden. Verschiebbare Trennwände ermöglichen zusätzlich unterschiedliche Raumkonfigurationen. [1]

Bereits während der Bauphase wurde die technische Flexibilität als wesentliches Merkmal des Projektes herausgestellt. Die Bühnenöffnung konnte verändert werden; außerdem waren versenkbare Podien, ein variabler Orchestergraben und weitere hydraulische Einrichtungen vorgesehen. Die Bühnenhydraulik gehörte damit zu den technisch anspruchsvollsten Bestandteilen des Hauses. [5]

Eröffnung

Am 15. September 1976 wurde das Kulturzentrum feierlich eröffnet. Zur Eröffnung wurde Friedrich Smetanas Oper Die verkaufte Braut aufgeführt. Damit wurde bereits bei der ersten Veranstaltung deutlich, dass das neue Haus nicht auf eine einzelne kulturelle Sparte festgelegt war. [1]

Der Gebäudekomplex umfasste neben dem großen Saal einen kleineren Veranstaltungssaal, Räume der Volkshochschule, die Stadtbücherei inklusiver der "Bücherei des deutschen Ostens", Gastronomiebereiche sowie eine Diskothek und eine Tiefgarage. In dieser Kombination unterschied sich das Kulturzentrum deutlich von einer herkömmlichen Stadthalle. [6]

Das Kulturzentrum war damit zugleich Veranstaltungsort, Bildungseinrichtung und Treffpunkt. Messen, Kongresse, Parteitage, Ausstellungen, Konzerte und Theatergastspiele konnten unter einem Dach stattfinden.

Tage Alter Musik

Eine besondere Bedeutung erhielt das Kulturzentrum bereits wenige Monate nach seiner Eröffnung durch die Tage Alter Musik in Herne. Anfang Dezember 1976 fanden die Veranstaltungen erstmals im neuen Haus statt.

Das erste große Konzert im Rahmen der damaligen Ausstellung seltener Musikinstrumente wurde von dem Organisten Burghard Schloemann mit einer Barockorgel gestaltet. Aus dieser Veranstaltung entwickelte sich eine bis heute bestehende internationale Veranstaltungsreihe. Das Kulturzentrum gehört dabei zu den wichtigsten Spielorten des Festivals und ist dessen größter Veranstaltungsort. [6][7]

Die Entwicklung der Tage Alter Musik zeigt exemplarisch, wie sich das Kulturzentrum von einer kommunalen Mehrzweckhalle zu einem überregional bedeutenden Veranstaltungsort entwickelte.

Kulturzentrum und Stadtentwicklung

Der Bau des Kulturzentrums war Bestandteil einer grundlegenden Neuordnung der Herner Innenstadt. In den 1970er Jahren wurde der Stadtkern in erheblichem Umfang umgestaltet. Dazu gehörten unter anderem die Einrichtung einer Fußgängerzone, neue Wohn- und Geschäftsbauten sowie die verkehrliche Neuordnung der Innenstadt.

Das Kulturzentrum nahm innerhalb dieser Entwicklung eine zentrale Stellung ein. Es entstand nicht am Rand der Stadt, sondern bewusst im innerstädtischen Bereich und sollte damit Teil des alltäglichen städtischen Lebens werden.

Diese Konzeption war auch für die spätere Entwicklung der Herner Kulturlandschaft von Bedeutung. Neben der eigentlichen Veranstaltungstätigkeit bot das Haus Raum für Bildungsarbeit, Bibliotheksnutzung und kulturelle Kommunikation.

Umbau und Modernisierung 2009–2010

Kulturzentrum Herne nach dem Umbau 2010. Bild: Go Between Net 5. November 2010[8].

Nach mehr als drei Jahrzehnten entsprach das Kulturzentrum hinsichtlich Gestaltung, Technik und energetischer Eigenschaften nicht mehr vollständig den Anforderungen an einen modernen Veranstaltungsbetrieb.

Zwischen 2009 und 2010 wurde das Gebäude deshalb umfassend saniert und umgebaut. Die Arbeiten wurden von Reiser & Partner Architekten aus Bochum geplant. Das Büro erhielt den Auftrag, das Gebäude technisch, funktional und gestalterisch zu sanieren und weiterzuentwickeln. Die Innenräume wurden weitgehend entkernt und von Schadstoffen befreit; anschließend erfolgte eine umfassende technische und gestalterische Neugestaltung. [9]

Die Sanierung umfasste sowohl den Innen- als auch den Außenbereich. Die ursprüngliche Gestaltung wurde dabei nicht vollständig aufgegeben, sondern in wesentlichen Elementen aufgegriffen und zeitgemäß weiterentwickelt. Die Baukosten des Umbaus werden mit rund 3,7 Millionen Euro angegeben; die Stadt Herne beziffert die Gesamtinvestition für die umfassende Sanierung 2009/10 mit rund 6,15 Millionen Euro. Die unterschiedlichen Angaben beruhen auf unterschiedlichen Abgrenzungen der Bau- beziehungsweise Sanierungsmaßnahmen. [9][1]

Der Haupteingang wurde barrierefrei auf die Ebene des Willi-Pohlmann-Platzes verlegt. Ein neues gläsernes Vordach veränderte die Wirkung des Eingangsbereiches. Im Inneren wurden unter anderem ein neues Lichtkonzept, Deckenelemente, moderne Veranstaltungstechnik und ein neuer Loungebereich geschaffen. [7][9]

Im Oktober 2010 wurde das modernisierte Kulturzentrum wieder eröffnet. Damit begann eine zweite Phase in der Geschichte des Gebäudes: Die ursprüngliche Architektur blieb erkennbar, während die Nutzungsmöglichkeiten und das Erscheinungsbild an zeitgemäße Anforderungen angepasst wurden.

Nutzung und kulturelle Bedeutung

Das Kulturzentrum dient bis heute einer großen Bandbreite von Veranstaltungen. Dazu gehören Theater, Konzerte, Comedy und Kabarett ebenso wie Kongresse, Tagungen, Messen und andere Großveranstaltungen. Aufgrund seiner technischen Ausstattung können sowohl klassische Bühnenproduktionen als auch Veranstaltungen mit völlig anderer Raumstruktur durchgeführt werden. [7]

Neben den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen haben sich einzelne Formate besonders eng mit dem Haus verbunden. Dazu gehören die Tage Alter Musik in Herne und die jährlich stattfindende Spielemesse Spielewahnsinn. [7]

Das Kulturzentrum ist damit zugleich lokaler Veranstaltungsort und überregionaler Kulturstandort. Seine Bedeutung beruht nicht allein auf der Zahl der Veranstaltungen, sondern vor allem auf der Kombination verschiedener Funktionen und der technischen Flexibilität des Gebäudes.

Stadtbücherei, Volkshochschule und Stadtarchiv

Ein wesentliches Merkmal des ursprünglichen Konzeptes war die Verbindung des Veranstaltungsbetriebes mit Einrichtungen der kulturellen Bildung.

Die Stadtbibliothek Herne beziehungsweise ihre Vorgängereinrichtung war Bestandteil des Gebäudekonzeptes. Ebenso wurde die Volkshochschule Herne in den Komplex integriert. Damit befanden sich kulturelle Veranstaltungen, Erwachsenenbildung und öffentliche Bibliotheksnutzung unter einem Dach. [6]

Auch das Stadtarchiv Herne ist nach dem Auszug der Martin-Opitz-Bibliothek heute im Kulturzentrum angesiedelt.

Die Zusammenfassung dieser Einrichtungen macht das Kulturzentrum auch aus stadtgeschichtlicher Sicht besonders interessant. Es handelt sich nicht nur um einen Veranstaltungsbau, sondern um einen zentralen Bestandteil der kommunalen Kulturinfrastruktur.

Das Kulturzentrum im 21. Jahrhundert

Mit der Modernisierung von 2009/10 wurde das Haus für die Anforderungen des zeitgenössischen Veranstaltungsbetriebes ertüchtigt. Die Stadt Herne bezeichnet das Kulturzentrum heute als festen Bestandteil der Veranstaltungslandschaft des Ruhrgebiets. [7]

Die technische Ausstattung wird laufend weiterentwickelt. Nach Angaben der Stadt wurde zuletzt unter anderem die Tonanlage modernisiert. Das Haus verfügt weiterhin über einen professionellen Bühnenturm und flexible Versenkeinrichtungen, die unterschiedliche Veranstaltungsformate ermöglichen. [1]

2026 konnte das Kulturzentrum auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Die Stadt Herne würdigte das Jubiläum im September 2026 mit einer Rückschau auf die Geschichte des Hauses. Dabei wurde insbesondere die Verbindung von Stadthalle, Volkshochschule und Bibliothek als für die Entstehungszeit wegweisendes Konzept hervorgehoben. [1]

Bild: Arnoldius 5. Januar 2016[10]

Bedeutung für die Stadtgeschichte

Das Kulturzentrum steht exemplarisch für den Wandel Hernes von einer stark durch Bergbau und Schwerindustrie geprägten Stadt zu einer Kommune, in der Kultur, Bildung und Dienstleistungen zunehmend an Bedeutung gewannen.

Seine Entstehung fällt in eine Phase tiefgreifender Veränderungen des Herner Stadtkerns und unmittelbar vor die Bildung der neuen Stadt Herne aus den bisherigen Städten Herne und Wanne-Eickel am 1. Januar 1975. Die Eröffnung 1976 markierte damit zugleich einen wichtigen Abschnitt in der Entwicklung der kommunalen Kulturpolitik der neuen Gesamtstadt.

Architektonisch verkörpert das Gebäude die funktionalistische und technisch geprägte Bauauffassung der 1970er Jahre. Seine eigentliche Besonderheit liegt jedoch in der Verbindung von Architektur, Veranstaltungstechnik und kommunaler Infrastruktur. Die hydraulisch veränderbare Saalfläche war von Anfang an darauf ausgelegt, ein breites Spektrum von Veranstaltungen in einem einzigen Gebäude zu ermöglichen.

Das Kulturzentrum ist deshalb sowohl ein Zeugnis der Herner Stadtentwicklung als auch ein Beispiel für die Kultur- und Bildungsplanung der westdeutschen Kommunen der Nachkriegszeit. Seine Geschichte reicht von den Planungen der 1960er Jahre über den technisch ambitionierten Neubau der 1970er Jahre bis zur umfassenden Modernisierung im frühen 21. Jahrhundert.

Online-Quellen zum Kulturzentrum Herne

Die folgende Übersicht enthält online erreichbare Beiträge und Veröffentlichungen zum Kulturzentrum Herne. Die Quellen sind nach ihrem thematischen Schwerpunkt gegliedert. Aufgenommen wurden insbesondere Beiträge zur Baugeschichte und Architektur, zur Sanierung sowie zur Nutzung und Bedeutung des Kulturzentrums. Reine Veranstaltungsankündigungen sind nur ausnahmsweise berücksichtigt.

Baugeschichte und Architektur

Jahr Organ / Herausgeber Artikel / Beitrag Inhalt Direktlink
1973 Stadt Herne, Herne – unsere Stadt Braucht Herne ein Kulturzentrum? Zeitgenössische Diskussion über Sinn, Zweck und architektonischen Anspruch des geplanten Kulturzentrums vor Baubeginn. PDF
1974 Stadt Herne, Herne – unsere Stadt Im Kulturzentrum Herne spielen auch nach dem Richtfest noch die Männer vom Bau die erste Geige Bericht über den Baufortschritt nach dem Richtfest und die technischen Besonderheiten der Bühnenanlage. PDF
1976 Stadt Herne, Herne – unsere Stadt Das Kulturzentrum – Musentempel und Bürgertreff Michael Thiele über das kurz vor der Eröffnung stehende Kulturzentrum, seine unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und die Verbindung von Kultur, Bildung und Veranstaltungen. PDF
1976 Stadt Herne Die Zeit von 1970 bis 1989 Stadtgeschichtliche Darstellung der Entstehung und Eröffnung des Kulturzentrums 1976 sowie seiner Funktionen. Online
1977 Deutsche Bauzeitung Kultur in Herne Rolf Allerkamp über den Entwurf des Kulturzentrums, seine Architektur, städtebauliche Einbindung und die Verbindung von Veranstaltungshalle, Volkshochschule und Bibliothek. Online
1979 Stadt Herne, Herne – unsere Stadt Beitrag zum Kulturzentrum Zeitgenössischer Beitrag zur architektonischen und städtebaulichen Bewertung des Kulturzentrums. PDF
1980 Stadt Herne, Herne – unsere Stadt Beitrag zum Kulturzentrum / Stadtbücherei Darstellung zur Nutzung des Kulturzentrums und insbesondere zur dort untergebrachten Hauptstelle der Stadtbücherei. PDF
1986 Stadt Herne, Herne – unsere Stadt Das Kulturzentrum Ausführliche Rückschau auf Planung, Architektenwettbewerb, Baugeschichte, Richtfest und Eröffnung. PDF
2021 WAZ Ruhr Ding in Herne: Auf der Bahn zur autogerechten Stadt Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung der Herner Innenstadt in den 1970er Jahren und zum Bau des Kulturzentrums als Bestandteil des damaligen Stadtumbaus. Online
o. D. Architektur Bildarchiv Kulturzentrum Herne Fotografische und architektonische Dokumentation des 1976 errichteten Gebäudes und seiner baulichen Veränderungen. Online
o. D. Architektur Bildarchiv Kulturzentrum Herne Weitere fotografische Dokumentation mit Angaben zu Baujahr, Architekten und Gebäudefunktionen. Online

Sanierung und Neugestaltung 2008–2011

Jahr Organ / Herausgeber Artikel / Beitrag Inhalt Direktlink
2009 Deutsches Architekturforum Herne: Bauprojekte und Stadtplanung Diskussion und Dokumentation der geplanten Umgestaltung des Kulturzentrums, insbesondere des neuen Eingangs vom Willi-Pohlmann-Platz. Online
2010 Kulturzentrum Herne Geschichte und Entwicklung des Kulturzentrums im Laufe der Jahre Offizielle Darstellung des Kulturzentrums und der umfassenden Neugestaltung im Jahr 2010. Online
2010 Reiser & Partner Kulturzentrum, Herne Dokumentation der umfassenden technischen, funktionalen und gestalterischen Sanierung; Neuordnung der Erschließung und des Nutzungskonzepts. Online
2010 VS+ Architekten Kulturzentrum KUZ Herne Architekturdokumentation zur Sanierung und Umgestaltung des Gebäudes, insbesondere Eingangsbereich, Foyer und Erschließung. Online
2010 Ruhr-Guide Herne tanzt ins neue Jahr Bericht über die erste Silvesterveranstaltung im frisch sanierten Kulturzentrum und die Neugestaltung von Foyer und Beleuchtung. Online
2011 German-Architects Aufgetaucht Ausführliche architektonische Besprechung der Sanierung von 2010 mit Betrachtung des neuen Eingangs, der Foyers, der Saalgestaltung und der technischen Veränderungen. Online
2012 Ruhr-Guide Silvesterfestival Herne Rückblick auf das Kulturzentrum und die 2010 erfolgte Modernisierung mit neuem Eingangsbereich, Beleuchtung und Lounge. Online

Nutzung, kulturelle Bedeutung und aktuelle Entwicklung

Jahr Organ / Herausgeber Artikel / Beitrag Inhalt Direktlink
2005 HalloHerne 100 Jahre Theater Fidele Horst Rückblick auf die Geschichte des Theatervereins und dessen Aufführungen unter anderem im Kulturzentrum Herne. Online
2016 HalloHerne Gedenkveranstaltung für die NS-Opfer Dokumentiert die Nutzung des großen Saales des Kulturzentrums für die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt Herne zum 27. Januar. Online
2018 HalloHerne Leuchtturmprojekt: Gospelprojekt-Ruhr Bericht über die Vorstellung eines regional ausgerichteten Kulturprojektes im Kulturzentrum und dessen Bedeutung für das kulturelle Leben der Stadt. Online
2021 HalloHerne Stadt Herne ehrt Werner Hansch Rückblick auf die langjährige Nutzung des Kulturzentrums für städtische Veranstaltungen und die dortige Tätigkeit von Werner Hansch. Online
2025 HalloHerne Theaterstück „Gut gegen Nordwind“ kommt nach Herne Beispiel für die heutige Funktion des Kulturzentrums als zentraler Veranstaltungsort für Theater und Gastspiele. Online
2025 HalloHerne Brings rocken im Kulturzentrum Bericht über das Konzert der Kölner Band Brings im Kulturzentrum und die Nutzung des großen Saales mit rund 800 Besuchern. Online
2026 Stadt Herne Herne feiert 50 Jahre Kulturzentrum Ausführliche Jubiläumsdarstellung zur Planung, zum Architektenwettbewerb, Bau, Eröffnung, technischen Ausstattung und Sanierung des Kulturzentrums. Online
2026 Radio Herne KUZ feiert Jubiläum – 50 Jahre Kultur am Willi-Pohlmann-Platz Bericht zum 50-jährigen Bestehen des Kulturzentrums mit Rückblick auf Bau, Eröffnung und technische Besonderheiten. Online
o. D. Stadt Herne Kulturzentrum Aktuelle offizielle Darstellung des Kulturzentrums als Veranstaltungs-, Tagungs- und Kommunikationsort. Online
o. D. KULTURpur Kulturzentrum Herne – Kurzbeschreibung Allgemeine Darstellung des Kulturzentrums als Veranstaltungs- und Kulturort sowie Hinweise auf Spielewahnsinn und Tage Alter Musik. Online
o. D. ProTicket Kulturzentrum Herne Beschreibung des Veranstaltungsortes, seiner Geschichte und der Modernisierung. Online

Übergreifende Quellen und Bestandsnachweise

Jahr Organ / Herausgeber Artikel / Beitrag Inhalt Direktlink
o. D. Deutsche Digitale Bibliothek Herne – unsere Stadt Nachweis der Bestände der Zeitschrift Herne – unsere Stadt, darunter die für die Geschichte des Kulturzentrums besonders wichtigen Jahrgänge 1973 bis 1980 sowie 1986. Online
o. D. Historischer Verein Herne / Wanne-Eickel Herne – unsere Stadt – 1974 Digitalisierte Ausgabe mit dem zeitgenössischen Bericht über den Bau des Kulturzentrums. Online
o. D. Historischer Verein Herne / Wanne-Eickel Herne – unsere Stadt – 1976 Digitalisierte Ausgabe mit dem Beitrag Das Kulturzentrum – Musentempel und Bürgertreff. Online
o. D. Historischer Verein Herne / Wanne-Eickel Vereinsbibliothek – Das Kulturzentrum und der Saalbau Bibliographischer Nachweis der Veröffentlichung Das Kulturzentrum und der Saalbau der Stadt Herne. Online
2010 Wikimedia Commons Kulturzentrum Herne.jpg Fotodokumentation des Kulturzentrums nach der Neugestaltung 2010. Commons-Datei

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Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 Stadt Herne: Herne feiert 50 Jahre Kulturzentrum, 7. September 2026.
  2. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:KuZ_TAM_2008.JPG
  3. 3,0 3,1 3,2 Rolf Allerkamp: Kultur in Herne, in: Deutsche Bauzeitung 111 (1977), Nr. 9, S. 39–41.
  4. Architektur-Bildarchiv: Kulturzentrum Herne, Angaben zum Bauwerk und zum Entwurf von Allerkamp + Niehaus.
  5. Herne unsere Stadt, städtische Veröffentlichungen zur Baugeschichte des Kulturzentrums, 1974 und 1986.
  6. 6,0 6,1 6,2 Stadt Herne: Die Zeit von 1970 bis 1989, Stadtgeschichte, Abschnitt 1976.
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 Kulturzentrum Herne: Über das Kulturzentrum, Geschichte und Entwicklung des Hauses.
  8. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kulturzentrum_Herne.jpg
  9. 9,0 9,1 9,2 Reiser & Partner Architekten BDA: Kulturzentrum, Herne, Projektbeschreibung.
  10. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Herne_Kulturzentrum.jpg
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