An der Linde: Unterschied zwischen den Versionen

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==Vor Ort==
==Videoprojekt vor Ort==
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Version vom 26. Januar 2018, 19:51 Uhr

Die Gewannbezeichnung „an der Linde“ erscheint im Flurbuch der Gemeinde Castrop von 1829 in der Flur XXII, genannt Börnig. Sie ist benannt nach der gewaltigen Linde im „Eschfeld“, unter der sich ein zur Erinnerung an das Pestjahr 1636 errichtetes Kreuz befand.

Überblick
An der Linde 2015
📅
Benennung11. Mai 1928
🕘
Vormals26. Juni 1928
🗺️
KartengitterK3
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Straßenansicht
StadtbezirkOrtsteilPLZ

Historie

  • Nordstraße (Börnig, Sodingen; nördliches Teilstück, Benennung am 3. April 1903);
  • Gewerkenstraße (Teilstück der Straße An der Linde, Umbenennung am 16. September 1982);
  • Kantstraße (Teilstück der Straße An der Linde von Kantstraße bis Gewerkenstraße, Umbenennung am 16. September 1982)

Dorthin führte jährlich am Urbanustag (25. Mai) eine Bittprozession. Die Pest zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (16181648) hatte unter der bäuerlichen Bevölkerung in Herne und Umgebung zahlreiche Opfer gefordert: Es gab Dörfer, in denen über die Hälfte der Einwohner an der Epidemie starb.

Die alte Linde, auch „Urbanuslinde“ genannt, ist eingegangen und bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch eine junge ersetzt worden. Das sogenannte „Pestkreuz“ musste wiederholt erneuert werden. [1] [2]

Bilder

Videoprojekt vor Ort

[3]

Literatur

Lesen Sie auch

Quellen

  1. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997
  2. Ruhr-Nachrichten 29.10.1964
  3. Videoprojekt vor Ort