Neumarkt: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Neumarkt liegt im Stadtbezirk Herne-Mitte zwischen [[Heinrichstraße|Heinrich-]] und [[Schaeferstraße]]. Benannt wurde der Platz am [[11. Juli]] [[1882]]. Ab [[1896]] diente er als neuer Marktplatz Hernes, nachdem der Altmarkt an der [[Kreuzkirche]] diese Funktion verloren hatte. [[1920]] fand hier der erste Weihnachtsmarkt der Stadt statt, [[1922]] zog der Wochenmarkt weiter. |
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Bekannt ist, dass schon [[1852]] ein Wochenmarkt sowohl auf dem Altmarkt an der [[Rosenstraße]] (heute [[Harannistraße]]) als auch auf dem Neumarkt an der [[Schulstraße]] abgehalten wurde. |
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Es ist auch bekannt, dass schon [[1852]] ein Wochenmarkt auf dem Altmarkt an der [[Rosenstraße]] (heute [[Harannistraße]]) und dem Neumarkt an der [[Schulstraße]] abgehalten wurde. Seit [[1922]] befindet sich der Markt an der [[Behrensstraße]]. Der zwischen [[Heinrichstraße|Heinrich-]] und [[Schaeferstraße]] gelegene Platz („Neumarkt“) wurde [[1896]] neuer Marktplatz, als der Altmarkt (später „Haranniplatz“, südlich der [[Kreuzkirche]]) nicht mehr als Marktplatz genutzt wurde. Um diese Zeit herum wurde die Bebauung der umliegenden Straße vorangetrieben. Es entstanden einzelne Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeanteil. Schon zu beginn der Platzbebauung standen ärztliche und verwaltende Unternehmen im Fokus der Hausbesitzer. |
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==Bebauung des Platzes== |
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| ⚫ | 1922 verlegte man den Wochenmarkt auf den Platz vor dem Rathaus |
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Um 1896 wurde die Bebauung der umliegenden Straßen vorangetrieben. Es entstanden einzelne Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeanteil. Schon zu Beginn der Platzbebauung standen ärztliche und verwaltende Unternehmen im Fokus der Hausbesitzer. |
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==Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus== |
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| ⚫ | Am 11. September [[1949]] wurde auf dem Neumarkt das [[Monument auf dem jüdischen Friedhof in Baukau|Mahnmal für die Opfer des Naziterrors]] eingeweiht. Zehn Jahre später verschwand es vom Platz; heute steht es mit veränderter Beschriftung auf dem Gelände des [[Jüdischer Friedhof am Hoverskamp in Baukau|Jüdischen Friedhofs am Hoverskamp in Baukau]]. |
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==Literatur== |
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Aktuelle Version vom 24. Juli 2026, 08:10 Uhr
Der Neumarkt liegt im Stadtbezirk Herne-Mitte zwischen Heinrich- und Schaeferstraße. Benannt wurde der Platz am 11. Juli 1882. Ab 1896 diente er als neuer Marktplatz Hernes, nachdem der Altmarkt an der Kreuzkirche diese Funktion verloren hatte. 1920 fand hier der erste Weihnachtsmarkt der Stadt statt, 1922 zog der Wochenmarkt weiter.
Märkte in Herne vor 1896

Von alters her gab es in Herne einen sogenannten Krammarkt, der bis 1894 existierte, dann aber auf Betreiben der heimischen Ladenbesitzer eingestellt wurde. Wesentlich länger hielten sich die Viehmärkte: Auf dem Altmarkt wurden 1922 noch fünf Viehmärkte abgehalten.
Bekannt ist, dass schon 1852 ein Wochenmarkt sowohl auf dem Altmarkt an der Rosenstraße (heute Harannistraße) als auch auf dem Neumarkt an der Schulstraße abgehalten wurde.
Der Neumarkt als Marktplatz
Der zwischen Heinrich- und Schaeferstraße gelegene Platz wurde 1896 neuer Marktplatz, als der Altmarkt – der spätere Haranniplatz südlich der Kreuzkirche – diese Funktion verlor.
Am 22. und 23. Dezember 1920 fand auf dem Neumarkt der erste „Weihnachtsmarkt“ Hernes statt.[3]
1922 verlegte man den Wochenmarkt auf den Platz vor dem Rathaus an der Behrensstraße, wo er sich seither befindet.[4]
Bebauung des Platzes
Um 1896 wurde die Bebauung der umliegenden Straßen vorangetrieben. Es entstanden einzelne Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeanteil. Schon zu Beginn der Platzbebauung standen ärztliche und verwaltende Unternehmen im Fokus der Hausbesitzer.
Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 11. September 1949 wurde auf dem Neumarkt das Mahnmal für die Opfer des Naziterrors eingeweiht. Zehn Jahre später verschwand es vom Platz; heute steht es mit veränderter Beschriftung auf dem Gelände des Jüdischen Friedhofs am Hoverskamp in Baukau.
Bilder
-
Neumarkt im März 2015 [1]
-
Der Neumarkt im Oktober 2024
-
Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 13. Januar 1955
Literatur
- Grabski 1986, Nr. 70.
- Hildebrand 1966, S. 5 ff.
- Reiners 1950, S. 252.
Lesen Sie auch
- Heinrichstraße (← Links)
- Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Herne) (← Links)
- Ewald Röttger (Fotograf) (← Links)
- 1892 (← Links)
- 1882 (← Links)
- Herner Straßennamen und heimatstädtische Struktur (← Links)
- 11. Juli (← Links)
- Novemberrevolution 1918 in Herne und Wanne-Eickel (← Links)
- 2023 (← Links)
- Die Arbeiterunruhen in Herne (Wien 30.06.1899) (← Links)
- Herner Kram- und Viehmarkt (← Links)
- Eine Hochwasserkatastrophe in Herne – 1. August 1917 (← Links)
- Schaeferstraße 11 (← Links)
- Heinrichstraße 15 (← Links)
- Franz Kröger (1858-1931) Bauunternehmer (← Links)
- Schaeferstraße 9 (← Links)
- Schulstraße 34 (← Links)
- Heinrichstraße 16 (← Links)
- Schaeferstraße 12 (← Links)
- Schaeferstraße 14 (← Links)
- Großmarkt Herne (1928-1964) (← Links)
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Foto: Gerd Biedermann †
- ↑ StAH, Protokollbuch der Gemeindevertretung Herne 1873 - 1883, Blatt 147, TOP II, Nr. 1.
- ↑ zeitpunkt.nrw
- ↑ "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997

