Regenkamp

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel
Überblick
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Bildinfo: Regenkamp im Mai 2015



Benennung: 8. Februar 1882
Durch: Gemeindevertretung Herne [1]
Postleitzahl: 44625
Stadtbezirk: Herne-Mitte
Ortsteil: Herne
Kartengitter: g5
Koordinaten: 51.529581,7.21337
Letze Änderung: 08.02.2016
Geändert von: Thorsten Schmidt
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Regenkamp im Mai 2015
Regenkamp im Mai 2015

Historie

  • In den Roehen (Benennung am 25. November 1881)

Die Straße ist benannt nach der alten Gewannbezeichnung „Regenkamp“ in der Gemarkung Herne, Flur IV, genannt Altenhöfe. [2]

Früher war der Regenkamp Gemeinheitsland, das 1775 unter den dort Hütungsberechtigten aufgeteilt wurde. Es bestand aus Knuwen, Rothebruch (Rottbruch, siehe „Rottbruchstraße“), Regenkamp und den Hohen Eicken (siehe „Hoheneickstraße“).

Diese Teilung führte allerdings zwischen den Interessenten zu heftigen Rechtsstreitigkeiten, die sich bis 1781 hinzogen und erst durch einen von Friedrich dem Großen unterzeichneten Erlass entschieden wurden.

Ein Kotten „Regenkamp“ im Kirchspiel Herne, der zum Stift Stoppenberg gehörte, wird 1534 erstmals urkundlich erwähnt. Im Türkensteuerregister von 1598 wird in Herne der „Kotter Regenkamp“ und im Feuerstättenverzeichnis des Amtes Bochum (1664) in der „Bauerschaft Herne“ unter dem Grundherrn Gysenberg ein „Pfächtiger Coerdt uf dem Regenkamp, ein Kotter, eine Feuerstette“ genannt. [3] [4] [5][6] [7]

Literatur

Verwandte Artikel

Quellen

  1. StAH, Protokollbuch der Gemeindevertretung Herne 1873 - 1883, Blatt 147, TOP II, Nr. 1.
  2. VuKAH, Gemeinde-Atlas Herne 1823. Übersichts-Handriß.
  3. Bauermann 1937, S. 112.
  4. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997
  5. http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Regenkamp?OpenDocument&ccm=080068
  6. Herner Anzeiger 07.08.1937.
  7. Schulte 1925, S. 82.