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Version vom 27. Januar 2018, 10:56 Uhr

Historie
Die Straße ist benannt nach einer Zeche in Courrières (Nordfrankreich) nahe bei der heutigen Herner Partnerstadt Hénin-Beaumont. Dort ereignete sich am 10. März 1906 ein schweres Grubenunglück, bei dem 1.099 Bergleute ums Leben kamen. Es war die bisher größte Grubenkatastrophe in der Geschichte des Bergbaus.
An den Rettungsarbeiten beteiligten sich die Grubenwehren der Zechen Shamrock und Rheinelbe (Gelsenkirchen) unter der Leitung von Bergwerksdirektor Dr.-Ing. e.h. Albrecht-Meyer; hierbei kam erstmals ein von ihm entwickeltes tragbares Gasschutzgerät zum Einsatz.
Drei Wochen nach dem Unglück konnten von den Rettungskräften noch 14 Überlebende aus der brennenden Grube gerettet werden.
Bereits am 31. Mai 1906 wurde in Herne eine Courrièresstraße benannt. Sie lag nahe der Zeche Shamrock zwischen der Brunnenstraße und der Shamrockstraße und wurde 1969 vom öffentlichen Verkehr eingezogen. [1] [2]
Literatur
- Bollerey/Hartmann 1980, S. 320 ff.
- Heurteau 1907.
- Sieburg 1967.
- Sieburg o.J.
Lesen Sie auch
- Siedlung Constantin (← Links)
- Grubenunglück von Courrières (← Links)
- 1900 (← Links)
- 1974 (← Links)
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- Hof Sengenhoff (← Links)
- Epilog auf den Hof Sengenhoff (HZ 1940) (← Links)
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- 9. Dezember (← Links)
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