Friedhof Eickel (Alt): Unterschied zwischen den Versionen

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Seit alters her bestatteten die [[Eickel (Stadtbezirk)|Eickeler]] ihr Verstorbenen auf dem [[Eickeler Markt|Gottesacker]] um ihre [[Johanneskirche (Eickel)|Dorfkirche St. Johannes]]. Nach den Edikten der Napolionischen Zeit, dass die Toten nur außerhalb der Siedlungen besttet werden durften, und ihrer bestätigung durch Preußische Verordnungen, errichtete die Gemeinde im Jahre [[1827]] auf dem westlich des Dorfes gelegenen Lohhof ihren neuen Friedhof. Damit ist dieser Friedhof - neben der privaten [[Grabdenkmal der Familie von Forell|Familiengrabstätte]] der von Forell bei Strünkede - der ältsete öffentliche Friedhof der Stadt Herne.
Seit alters her bestatteten die Eickeler ihre Verstorbenen auf dem Gottesacker rund um die Dorfkirche [[Dorfkirche Eickel|St. Johannes]]. Aufgrund der in der napoleonischen Zeit erlassenen Bestimmungen, nach denen Bestattungen nur noch außerhalb geschlossener Siedlungen zulässig waren, und deren späterer Bestätigung durch preußische Verordnungen, errichtete die Gemeinde im Jahr 1827 einen neuen Friedhof auf dem westlich des Dorfes gelegenen Gelände des sogenannten „'''Pastorats-Kamps'''“ in Richtung [[Lohofstraße|Lohof]].


Damit zählt dieser Friedhof – neben der privaten [[Grabdenkmal der Familie von Forell|Familiengrabstätte]] der Freiherren von Forell bei Haus Strünkede – zu den ältesten öffentlichen Friedhöfen der Stadt Herne. In den Jahren 1851, 1862, 1872 und 1875 wurde die Anlage mehrfach erweitert.
Der Friedhof hat eine Gesamtgröße von rund 1 Hektar und umfasst ca. 1.900 Grabstellen.

Der Friedhof umfasst heute eine Fläche von rund einem Hektar und verfügt über etwa 1.900 Grabstellen.<ref>Vgl. [[Daniels 1927]], S. 184.</ref>


==Denkmäler und Grabstätten==
==Denkmäler und Grabstätten==
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Neben dem steinernen Hochkreuz sind besonders die alten, kunstvollen Grabsteine, Denkmäler des 19. Jahrhundert sehenswert. Auf der nördlichen Seite, direkt an der Friedhofsmauer, befinden sich z.B. die Grabstätten der Pfarrer Friedrich Engelin (1848-1909) und Johannes Daniels (1838-1908).
Neben dem steinernen Hochkreuz sind besonders die alten, kunstvollen Grabsteine, Denkmäler des 19. Jahrhundert sehenswert. Auf der nördlichen Seite, direkt an der Friedhofsmauer, befinden sich z.B. die Grabstätten der Pfarrer Friedrich Engelin (1848-1909) und Johannes Daniels (1838-1908).


Denkmal des Grubenunglücks auf der [[Zeche Pluto]] am [[10. Mai]] [[1882]].
[[Gedenkstein für das Grubenunglück auf der Zeche Pluto 1882|Denkmal des Grubenunglücks]] auf der [[Zeche Pluto]] am [[10. Mai]] [[1882]].





Aktuelle Version vom 2. Februar 2026, 23:09 Uhr


Alter Eickeler Friedhof
Bildinfo: Alter Friedhof Eickel im Januar 2017
Erbaut: 1827
Letze Änderung: 02.02.2026
Geändert von: Andreas Janik
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Seit alters her bestatteten die Eickeler ihre Verstorbenen auf dem Gottesacker rund um die Dorfkirche St. Johannes. Aufgrund der in der napoleonischen Zeit erlassenen Bestimmungen, nach denen Bestattungen nur noch außerhalb geschlossener Siedlungen zulässig waren, und deren späterer Bestätigung durch preußische Verordnungen, errichtete die Gemeinde im Jahr 1827 einen neuen Friedhof auf dem westlich des Dorfes gelegenen Gelände des sogenannten „Pastorats-Kamps“ in Richtung Lohof.

Damit zählt dieser Friedhof – neben der privaten Familiengrabstätte der Freiherren von Forell bei Haus Strünkede – zu den ältesten öffentlichen Friedhöfen der Stadt Herne. In den Jahren 1851, 1862, 1872 und 1875 wurde die Anlage mehrfach erweitert.

Der Friedhof umfasst heute eine Fläche von rund einem Hektar und verfügt über etwa 1.900 Grabstellen.[1]

Denkmäler und Grabstätten

Neben dem steinernen Hochkreuz sind besonders die alten, kunstvollen Grabsteine, Denkmäler des 19. Jahrhundert sehenswert. Auf der nördlichen Seite, direkt an der Friedhofsmauer, befinden sich z.B. die Grabstätten der Pfarrer Friedrich Engelin (1848-1909) und Johannes Daniels (1838-1908).

Denkmal des Grubenunglücks auf der Zeche Pluto am 10. Mai 1882.


Kriegsgräber

  • 2 männliche Zivilopfer aus dem 2. Weltkrieg
  • 1 weibliches Zivilopfer aus dem 2. Weltkrieg


Weblinks

Verwandte Artikel

Quellen

  1. Vgl. Daniels 1927, S. 184.