Cranger Kirmes – Die wievielte eigentlich?

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.
Frisch renoviert 2026

Cranger Kirmes – Die wievielte eigentlich?

Haus Crange um 1960

Die Frage, die wievielte Cranger Kirmes jeweils gefeiert wird, ist bei genauer Betrachtung schwieriger zu beantworten, als es die seit Jahrzehnten verwendeten Jubiläumszahlen vermuten lassen. Zwar gehört die Cranger Kirmes zu den traditionsreichsten Volksfesten im Ruhrgebiet, doch für einen eindeutig belegbaren Gründungstermin gibt es keine historische Quelle.

Insbesondere die häufig genannte Jahreszahl 1441 lässt sich als Beginn eines Pferdemarktes oder einer Kirmes nicht urkundlich nachweisen. Sie geht auf eine im 20. Jahrhundert entwickelte historische Deutung zurück, die später von Presse, Literatur und Internet übernommen wurde. Eine Expertenrunde des Stadtarchivs Herne kam 2018 nach Prüfung der vorhandenen Quellen zu dem Ergebnis, dass 1484 das stärkste symbolische Ankerdatum für die Zählung der Cranger Kirmes darstellt. Auf dieser Grundlage wurde die Kirmes 2019 als 535. Cranger Kirmes eröffnet.[1]

Die Anfänge – was ist tatsächlich bekannt?

Über die Entstehung der Cranger Kirmes ist bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nur wenig überliefert. Der Heimatforscher Gustav Hegler verband die Entstehung der Kirmes mit der Belehnung des Derick van Eykel mit Haus Crange am 10. August 1441. Dieser Tag war der Laurentiustag. Hegler nahm an, dass kurz darauf die Dorfkapelle eingeweiht und aus diesem Anlass ein Pferdemarkt abgehalten worden sei.

Für diese Verbindung gibt es jedoch keinen urkundlichen Nachweis. Insbesondere ist nicht belegt, dass im Jahr 1441 ein Pferdemarkt oder bereits eine Kirmes in Crange stattfand. Dennoch wurde diese Deutung in späteren Veröffentlichungen weitgehend übernommen und verbreitete sich schließlich auch über Presse und Internet.[1]

Die tatsächliche historische Entwicklung dürfte komplexer gewesen sein. Mehrere Jahreszahlen kommen als mögliche Ausgangspunkte für die Tradition in Betracht.

Die verschiedenen möglichen Ausgangsdaten

1369 – die Pferde im Emscherbruch

Das Jahr 1369 wird gelegentlich als möglicher Beginn der Geschichte des Cranger Pferdemarktes genannt. In diesem Jahr gibt es eine erste urkundliche Erwähnung von Wildpferden im Emscherbruch.

Daraus wurde später die Schlussfolgerung gezogen, dass bereits seit dieser Zeit Pferde in Crange gehandelt worden seien. Für einen solchen Markt gibt es jedoch keinen Beleg.

Nach dieser Berechnung wäre die Cranger Kirmes im Jahr 2020 651 Jahre alt gewesen.

Jahr Berechnung 2020 Ergebnis
1369 2020 − 1369 651 Jahre

1435 – die nationalsozialistische 500-Jahr-Feier

Eine weitere Jahreszahl ist 1435. Auf dieser Grundlage wurde im Jahr 1935 das 500-jährige Bestehen der Cranger Kirmes gefeiert.

Die Expertenrunde von 2018 bewertete diese Festlegung als eine willkürliche Setzung der Nationalsozialisten aus propagandistischen Gründen. Die damals etablierte Zählweise wurde damit Teil der politischen Inszenierung des Volksfestes im Nationalsozialismus.

Nach dieser Zählung wäre die Kirmes im Jahr 2020 585 Jahre alt gewesen.[1]

Jahr Berechnung 2020 Ergebnis
1435 2020 − 1435 585 Jahre

Die Abkehr von dieser Zählweise ist daher nicht nur eine Frage der historischen Genauigkeit, sondern auch eine Auseinandersetzung mit der politischen Instrumentalisierung der Kirmesgeschichte während der NS-Zeit.

1441 – die häufig zitierte Jahreszahl

Das Jahr 1441 ist über lange Zeit als Gründungsjahr der Cranger Kirmes bezeichnet worden. Hintergrund ist die Belehnung des Derick van Eykel mit Haus Crange am 10. August 1441.

Der Zusammenhang mit der späteren Kirmes ist jedoch nicht nachgewiesen. Es gibt insbesondere keine Urkunde, die für dieses Jahr einen Pferdemarkt oder Jahrmarkt in Crange belegt.

Die Expertenrunde des Stadtarchivs stellte deshalb ausdrücklich fest, dass die Jahreszahl 1441 als Beginn der Cranger Kirmes historisch nicht belegt werden kann.[1]

1449 – das bischöfliche Dekret

Eine wesentlich interessantere Jahreszahl ist 1449.

Am 3. Januar 1449 erhielt Derick van Eykel durch die römische Kurie das besondere Recht, einen tragbaren Altar zu besitzen. Damit konnte er in Haus Crange oder auch an anderen Orten einen Gottesdienst feiern.

Der Überlieferung zufolge könnte dieses Sonderrecht zur Stiftung beziehungsweise Errichtung einer Laurentiuskapelle geführt haben. Wann die Kapelle tatsächlich gebaut und geweiht wurde, ist allerdings nicht bekannt.

Die Kapelle wird erst 1484 erstmals urkundlich erwähnt.

Die Expertenrunde bezeichnete 1449 deshalb als ein mögliches „Kann-Datum“. Ein Zusammenhang mit der späteren Kirmestradition ist nicht auszuschließen. Das Wort Kirmes geht schließlich auf das mittelhochdeutsche kirmesse zurück und bezeichnet ursprünglich eine Kirchweih.[1]

1484 – die Freiheit Crange

Das Jahr 1484 besitzt unter den verschiedenen Jahreszahlen die stärkste historische Aussagekraft.

In einer Urkunde wird erstmals die „Freiheit Crange“ erwähnt. Mit dieser Bezeichnung ist ein Marktrecht verbunden beziehungsweise ein solches zumindest impliziert.

Damit existiert erstmals ein urkundlicher Hinweis auf die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, unter denen sich ein Markt in Crange entwickeln konnte.

Nach der Zählung ab 1484 war die Cranger Kirmes:

  • 2019 die 535.
  • 2020 die 536.

Die Expertenrunde des Stadtarchivs Herne bezeichnete 1484 als das „kräftigste symbolische Ankerdatum“, das für die Zählung angeführt werden könne.[1]

1503 beziehungsweise 1484 – der Jahrmarkt in der Prozessakte von 1703

Ein weiterer wichtiger Hinweis befindet sich in einer Prozessakte aus dem Jahr 1703.

In einem Schreiben vom 5. März 1703 wird im Streit zwischen Rump zu Crange und dem Freiherrn von Strünkede zu Dorneburg auf eine etwa zweihundertjährige „Possesion“ und ein Recht, den Jahrmarkt an einem Sonntag abzuhalten, verwiesen.

Wörtlich genommen würde die Angabe auf ungefähr 1503 zurückführen. Das Jahr 2020 ergäbe damit ein rechnerisches Alter von 517 Jahren.

Allerdings ist davon auszugehen, dass die genannten 200 Jahre keinen exakt berechneten historischen Zeitpunkt darstellen. Vielmehr dürfte die Angabe ungefähr auf das Jahr 1484 und damit auf die erstmalige urkundliche Erwähnung der „Freiheit Crange“ verweisen.

Die Prozessakte von 1703 ist deshalb besonders wichtig: Sie zeigt, dass im frühen 18. Jahrhundert bereits eine ältere Jahrmarkttradition bestand, die nach Aussage der damaligen Prozesspartei etwa zwei Jahrhunderte zurückreichte.[2]

Pferdemarkt, Viehmarkt und Kirmes

Die Geschichte der Cranger Kirmes lässt sich nicht allein über die heutige Vorstellung eines Volksfestes mit Fahrgeschäften erklären.

Über Jahrhunderte spielten Pferde- und Viehmärkte eine wichtige Rolle. Besonders nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich der Viehmarkt zunächst zu einem bedeutenden Bestandteil des Cranger Marktes.

Eine besondere Bedeutung hatte der Schweinemarkt. Für viele Familien der Bergarbeitersiedlungen in Wanne-Eickel war der alljährliche Schweinekauf ein wichtiger Bestandteil der eigenen Lebenshaltung. Die Schweine wurden häufig in den Ställen der Koloniewohnungen gehalten.

Eine Zeitzeugin erinnerte sich, dass ihre Familie das ganze Jahr über Geld sparte, um auf der Cranger Kirmes wieder ein Schwein kaufen zu können.

Der Pferdemarkt verlor dagegen im Verlauf der Weimarer Republik zunehmend seine ursprüngliche Bedeutung. Pferde- und Viehmarkt entwickelten sich vom eigentlichen wirtschaftlichen Anlass zu traditionspflegenden Bestandteilen der immer größer werdenden Kirmes.

Cranger Pferdemarkt kurz nach 1900
Schweinemarkt 1925

Die Entwicklung zur Großkirmes

Mit der Industrialisierung des Ruhrgebietes und dem starken Bevölkerungswachstum gewann die Cranger Kirmes seit den 1880er Jahren erheblich an Bedeutung.

Der Ausbau des Nahverkehrsnetzes, die wachsende Bevölkerung der Emscherregion und das zunehmende Angebot der Schausteller führten dazu, dass sich aus dem traditionellen Markt allmählich ein großes Volksfest entwickelte.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Kirmes nahm dadurch erheblich zu. Gleichzeitig veränderte sich ihre gesellschaftliche Funktion. Während Pferde- und Viehhandel ursprünglich einen wichtigen wirtschaftlichen Zweck erfüllten, rückte zunehmend das gemeinsame Vergnügen in den Mittelpunkt.

Die Entwicklung zur Großstadtkirmes setzte sich insbesondere während der Weimarer Republik fort.

Die Kirmes während der Weltkriege

Eine fortlaufende jährliche Zählung ist auch deshalb problematisch, weil die Kirmes mehrfach ausfiel oder nur eingeschränkt durchgeführt werden konnte.

Während des Ersten Weltkriegs musste auf den eigentlichen Kirmesrummel ab 1914 zunächst verzichtet werden. Der Viehmarkt wurde teilweise noch durchgeführt, insbesondere zur Deckung des militärischen Bedarfs. Von einem regulären Kirmesbetrieb wurde jedoch „in Anbetracht des Ernstes der Zeit“ abgesehen.[3]

Die Entwicklung zur Großstadtkirmes konnte deshalb erst nach dem Ersten Weltkrieg fortgesetzt werden.

Auch während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirmes eingeschränkt. 1941 und 1942 konnte noch ein eingeschränktes Kirmesvergnügen stattfinden. Ab 1943 musste die Cranger Kirmes wegen des zunehmenden Bombenkriegs aussetzen.[3]

Bereits 1946 wurde jedoch wieder eine Kirmes veranstaltet. Trotz der schweren Zerstörungen im Ruhrgebiet und der schwierigen Versorgungslage begann damit der Wiederaufbau des Volksfestes. Schausteller aus dem Ruhrgebiet unterstützten den Neustart.[3]

Die Eingemeindung Cranges nach Wanne

Auch die Frage, ob die Cranger Kirmes eine Kirmes von Crange, Wanne-Eickel oder Herne ist, hat eine historische Grundlage.

Die Gemeinde Crange wurde mit Inkrafttreten des Eingemeindungsvertrages vom 18. September 1905 zum 28. Oktober 1906 in das Amt Wanne eingemeindet.

Im § 6 des Eingemeindungsvertrages wurde ausdrücklich festgelegt:

„Der Pferdemarkt und die Kirmes müssen während des Fortbestehens in den Grenzen der bisherigen Gemeinde Crange und in möglichster Nähe des bisherigen Dorfes Crange, soweit es die Verhältnisse zulassen, abgehalten werden.“

Damit wurde die besondere örtliche Bindung der Kirmes an Crange auch rechtlich festgeschrieben.

Die nationalsozialistische Zählung von 1935

Ein wichtiger Einschnitt in der Geschichte der Kirmeszählung war das Jahr 1935.

In diesem Jahr wurde das 500-jährige Bestehen der Kirmes gefeiert. Als Ausgangsjahr wurde 1435 festgelegt. Für diese Jahreszahl konnte jedoch kein historischer Beleg als tatsächliches Gründungsjahr der Kirmes gefunden werden.

Die Expertenrunde des Stadtarchivs bewertete die Festlegung von 1935 als nationalsozialistische Propaganda und als willkürliche Setzung.

Damit stellt sich die Frage, ob eine heute weiterhin verwendete Zählung, die auf dieser Festlegung beruht, historisch fortgeführt werden sollte.

Die Expertenrunde kam 2018 zu dem Ergebnis, dass ein Abrücken von dieser Zählweise sachlich begründet und zugleich eine notwendige historische Distanzierung von der Instrumentalisierung des Volksfestes durch den Nationalsozialismus sei.[1]

Die Expertenrunde von 2018

Am 10. Dezember 2018 trafen sich auf Einladung des Stadtarchives im Stadtarchiv Herne mehrere mit der Stadt- und Kirmesgeschichte befasste Geschichtskundige:

Ziel war es, die historische Grundlage der Kirmeszählung zu überprüfen.

Die Beratungen brachten drei wesentlichen Ergebnissen:

  1. Keine der diskutierten Ursprungsthesen lässt sich vollständig durch historische Quellen belegen.
  2. Die seit 1935 verwendete Zählweise beruht auf einer nationalsozialistischen Festlegung und sollte daher nicht unkritisch fortgeführt werden.
  3. Das Jahr 1484 ist aufgrund der erstmaligen Erwähnung der „Freiheit Crange“ und des damit verbundenen Marktrechts das stärkste symbolische Ankerdatum.

Für das Jahr 1441 konnte dagegen kein urkundlicher Nachweis eines Pferde- oder Jahrmarktes gefunden werden.[1]

Die 535. Cranger Kirmes 2019

Die Stadt Herne folgte dieser Empfehlung. Am 19. Februar 2019 teilte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda im des Haupt- und Personalausschusses den Beschluss mit.

Am 2. August 2019 eröffnete Oberbürgermeister Frank Dudda daher die Cranger Kirmes offiziell als 535. Cranger Kirmes.

Die Berechnung beruhte auf dem Jahr 1484:

2019 − 1484 = 535

Damit wurde erstmals offiziell eine neue, historisch begründete Zählweise verwendet.

Die Zahl 535 ist dabei nicht als Beweis dafür zu verstehen, dass im Jahr 1484 bereits genau die heutige Form der Cranger Kirmes stattfand. Sie ist vielmehr eine symbolische Zählung, die sich auf das älteste belastbare Ankerdatum der Marktrechtstradition stützt.

Die Kirmesabsagen 2020 und 2021

Die Frage nach der tatsächlichen Anzahl der stattgefundenen Kirmessen wird zusätzlich dadurch erschwert, dass das Volksfest nicht jedes Jahr durchgeführt werden konnte.

Am 4. Mai 2020 sagte der Krisenstab der Stadt Herne die Cranger Kirmes wegen der COVID-19-Pandemie endgültig ab. Überlegungen, die Veranstaltung in den Oktober zu verschieben, wurden später verworfen.

Auch 2021 musste die Kirmes pandemiebedingt abgesagt werden.

Diese Ausfälle zeigen, dass zwischen einer altersbezogenen symbolischen Zählung und der tatsächlichen Zahl der durchgeführten Kirmessen unterschieden werden muss.

Die wievielte Cranger Kirmes ist es also?

Eine historisch exakt belegbare Antwort auf die Frage „Die wievielte Cranger Kirmes?“ gibt es nicht.

Festhalten lässt sich:

Ausgangsjahr Historische Grundlage Bewertung
1369 Erwähnung von Wildpferden im Emscherbruch Kein Nachweis eines Marktes
1435 Grundlage der 500-Jahr-Feier 1935 Nationalsozialistische Festlegung
1441 Belehnung Derick van Eykels mit Haus Crange Kein Nachweis eines Marktes
1449 Kirchliches Sonderrecht für einen tragbaren Altar Möglicher Ausgangspunkt einer Kirchentradition
1484 Erstmalige Erwähnung der „Freiheit Crange“ und impliziertes Marktrecht Stärkstes symbolisches Ankerdatum
1503 Aus der Angabe „zweihundertjährige Possession“ der Prozessakte von 1703 errechnet Vermutlich nur ungefährer Wert

Die historisch vorsichtigste Antwort lautet daher:

Die Cranger Kirmes lässt sich nicht auf ein eindeutig belegtes Gründungsjahr zurückführen. Das Jahr 1484 ist das derzeit stärkste historische Ankerdatum für eine symbolische Zählung.

Damit ist die 2019 verwendete Bezeichnung 535. Cranger Kirmes historisch plausibler als die zuvor auf das Jahr 1435 zurückgehende Zählung. Sie darf jedoch nicht mit dem Nachweis verwechselt werden, dass im Jahr 1484 bereits eine Kirmes in der heutigen Form veranstaltet wurde.

Warum die Frage wichtig ist

Die Diskussion um die Kirmeszählung ist mehr als eine Auseinandersetzung um eine Zahl.

Sie zeigt, wie lokale Geschichte entsteht und wie historische Erzählungen über Jahrzehnte weitergegeben werden können. Eine zunächst vermutete Verbindung zwischen der Belehnung von 1441, einer Kapellenweihe und einem Pferdemarkt wurde vielfach übernommen, obwohl die entscheidenden Zwischenschritte nicht urkundlich belegt sind.

Gleichzeitig zeigt die Geschichte, dass die Cranger Kirmes nicht nur ein Volksfest, sondern ein Spiegel der Stadt- und Regionalgeschichte ist. Pferdehandel, Viehmarkt, Industrialisierung, Bergarbeitersiedlungen, Verkehrsentwicklung, Weltkriege, Nationalsozialismus, Wiederaufbau und schließlich die moderne Großveranstaltung gehören zu ihrer Geschichte.

Die Frage „Die wievielte eigentlich?“ führt damit unmittelbar zu einer grundsätzlichen Frage der Geschichtsschreibung:

Was wissen wir – und was glauben wir nur zu wissen?

Gerade bei einer so traditionsreichen Veranstaltung wie der Cranger Kirmes ist es deshalb sinnvoll, zwischen belegten Tatsachen, historischen Wahrscheinlichkeiten und später entstandenen Traditionen zu unterscheiden.

Alles in allem ist es aber letztlich zweitrangig, wie lange es eine Kirchmesse, einen Pferdemarkt oder andere Märkte in Crange gegeben hat. Viel wichtiger und bedeutender ist die Tatsache, dass jedes Jahr Millionen von Besuchern nach Crange kommen und sich viele von ihnen schon das ganze Jahr darauf freuen.
„Peel op no Crange!“


ⓘ Hinweis:

Dieser Artikel / dieses Bild wurde unter Nutzung von KI-generierten Inhalten erstellt und anschließend redaktionell geprüft.
Die automatisierte Erstellung diente als Grundlage und wurde von menschlichen Bearbeiterinnen inhaltlich und sprachlich überarbeitet, um Richtigkeit und Verständlichkeit sicherzustellen. KI-generierte Bilder stellen eine Interpretation dar und basieren auf überprüfbaren Vorlagen sowie den Angaben der Erstellerinnen.

Literatur

  • Krus-Bonazza, Annette: „Auf Cranger Kirmes“, F. Coppenrath Verlag, Münster 1992, Online PDF-Dokument
  • WAZ vom 03. August 1990, Verlags-Sonderbeilage, S. 128/3; WAZ (Herne) vom 05. Mai 2020
  • „535 Jahre – mehr oder weniger“. In: inherne – Das Stadtmagazin 3/2019, Seite 20
  • Gräflich von Spee’sches Archiv Ahausen, Aktenbestand Crange: Prozessakte Rump zu Crange gegen Freiherr von Strünkede zu Dorneburg, 1703.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 Stellungnahme der Expertenrunde zur Zählweise der Cranger Kirmes, Stadtarchiv Herne, 10. Dezember 2018.
  2. Prozessakte Rump zu Crange gegen Freiherr von Strünkede zu Dorneburg, Schreiben vom 5. März 1703, Gräflich von Spee’sches Archiv Ahausen, Aktenbestand Crange.
  3. 3,0 3,1 3,2 Annette Krus-Bonazza: Auf Cranger Kirmes.
  4. https://www.waz.de/staedte/herne-wanne-eickel/article211528671/neue-kirmes-guides-kennen-crange-schon-von-klein-auf.html