Friedhof Eickel (Alt)

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel
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Alter Eickeler Friedhof
Bildinfo: Alter Friedhof Eickel im Januar 2017
Erbaut: 1827
Letze Änderung: 02.02.2026
Geändert von: Andreas Janik
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Seit alters her bestatteten die Eickeler ihre Verstorbenen auf dem Gottesacker rund um die Dorfkirche St. Johannes. Aufgrund der in der napoleonischen Zeit erlassenen Bestimmungen, nach denen Bestattungen nur noch außerhalb geschlossener Siedlungen zulässig waren, und deren späterer Bestätigung durch preußische Verordnungen, errichtete die Gemeinde im Jahr 1827 einen neuen Friedhof auf dem westlich des Dorfes gelegenen Gelände des sogenannten „Pastorats-Kamps“ in Richtung Lohof.

Damit zählt dieser Friedhof – neben der privaten Familiengrabstätte der Freiherren von Forell bei Haus Strünkede – zu den ältesten öffentlichen Friedhöfen der Stadt Herne. In den Jahren 1851, 1862, 1872 und 1875 wurde die Anlage mehrfach erweitert.

Der Friedhof umfasst heute eine Fläche von rund einem Hektar und verfügt über etwa 1.900 Grabstellen.[1]

Denkmäler und Grabstätten

Neben dem steinernen Hochkreuz sind besonders die alten, kunstvollen Grabsteine, Denkmäler des 19. Jahrhundert sehenswert. Auf der nördlichen Seite, direkt an der Friedhofsmauer, befinden sich z.B. die Grabstätten der Pfarrer Friedrich Engelin (1848-1909) und Johannes Daniels (1838-1908).

Denkmal des Grubenunglücks auf der Zeche Pluto am 10. Mai 1882.


Kriegsgräber

  • 2 männliche Zivilopfer aus dem 2. Weltkrieg
  • 1 weibliches Zivilopfer aus dem 2. Weltkrieg


Weblinks

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Quellen

  1. Vgl. Daniels 1927, S. 184.