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Der '''Sodinger Bach''', früher auch '''Kochenbach''' genannt, ist ein Nebengewässer |
Der '''Sodinger Bach''', früher auch '''Kochenbach''' genannt, ist ein linkes Nebengewässer des [[Landwehrbach]] im Stadtteil [[Sodingen]] der nordrhein-westfälischen Stadt Herne. Er weist eine oberirdische Fließlänge von rund 1,6 Kilometern auf. |
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== Verlauf und Ausbauzustand == |
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Der Bachlauf des Sodinger Bachs ist weitgehend kanalisiert und verrohrt. Er diente über Jahrzehnte als Vorfluter für Schmutz- und Reinwasserströme im östlichen Teil des Herner Stadtgebiets. Aufgrund der dichten Bebauung wird der Bach im Ortskern von [[Sodingen]] vollständig unterirdisch geführt. |
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Bis zur Errichtung von Klärbecken wurden die Abwässer Sodingens und der [[Zeche Mont-Cenis]] über ihn abgeleitet.<ref>Vgl. [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6523184 Castroper Anzeiger Nr. 141 vom 22. Juni 1914]</ref> |
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Nördlich des Geländes der ehemaligen Zeche Mont-Cenis tritt der Sodinger Bach an der [[Kantstraße]] wieder zu Tage. Von dort fließt er in nördlicher Richtung, westlich am Naturschutzgebiet [[Voßnacken]] vorbei. Die Mündung in den [[Landwehrbach]] befindet sich unmittelbar nördlich der [[Köln-Mindener Eisenbahn|Köln-Mindener-Eisenbahn]] sowie der [[Josefinenstraße]]. |
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== Einzugsgebiet und Hydrologie == |
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Ein Teil des Einzugsgebietes des Sodinger Bachs befindet sich infolge des Ruhrbergbaus in Polderlage. Die Entwässerung erfolgt daher künstlich über ein Pumpwerk. Diese bergbaubedingten Veränderungen prägen bis heute die hydrologischen Verhältnisse des Gewässers. |
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== Zuflüsse und Namensgebung == |
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Der Oberlauf des Sodinger Bachs südlich des Sodinger Ortszentrums wird als [[Langelohbach]] bezeichnet. Im unterirdischen Abschnitt des Bachlaufs mündet von links der vom [[GGysenberg]] kommende [[Ruhmbach]] in den Sodinger Bach. |
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== Geplante Renaturierung == |
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Im Rahmen des Umbaus des Emschersystems plant die Emschergenossenschaft, parallel zum Sodinger Bach einen unterirdischen Abwasserkanal zu errichten. Nach Inbetriebnahme des Kanals soll der Sodinger Bach gemeinsam mit dem [[Landwehrbach]] zu einem offen geführten Reinwasserlauf umgestaltet und ökologisch aufgewertet werden.<ref>[http://ausschreibungen-deutschland.de/23779_Landwehrbach_2EA_Bau_des_Abwasserkanals_und_Regenwasserbehandlung_von_km_000_bis_km_264_in_2011_Essen Landwehrbach, 2.EA, Bau des Abwasserkanals und Regenwasserbehandlung von km 0,00 bis km 2,64 in Herne sowie Sodinger Bach und Fischergraben, abgerufen am 9. Januar 2012]</ref> |
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In diesem Zusammenhang wurde vorgesehen, den Oberlauf des [[Ostbach]] oberirdisch von Westen in den Sodinger Bach zu überleiten, um die Gewässerstruktur und ökologische Durchgängigkeit weiter zu verbessern.<ref>[http://ausschreibungen-deutschland.de/25135_Ostbach_-_Sanierung_des_Abwasserkanals_und_Schaffung_einer_Ersatzdrainage_2011_Essen Ostbach – Sanierung des Abwasserkanals und Schaffung einer Ersatzdrainage , Ausschreibung der Emschergenossenschaft, abgerufen am 9. Januar 2012]</ref> |
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==Verwandte Artikel== |
==Verwandte Artikel== |
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Version vom 15. Januar 2026, 13:47 Uhr
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Der Sodinger Bach, früher auch Kochenbach genannt, ist ein linkes Nebengewässer des Landwehrbach im Stadtteil Sodingen der nordrhein-westfälischen Stadt Herne. Er weist eine oberirdische Fließlänge von rund 1,6 Kilometern auf.
Verlauf und Ausbauzustand
Der Bachlauf des Sodinger Bachs ist weitgehend kanalisiert und verrohrt. Er diente über Jahrzehnte als Vorfluter für Schmutz- und Reinwasserströme im östlichen Teil des Herner Stadtgebiets. Aufgrund der dichten Bebauung wird der Bach im Ortskern von Sodingen vollständig unterirdisch geführt.
Bis zur Errichtung von Klärbecken wurden die Abwässer Sodingens und der Zeche Mont-Cenis über ihn abgeleitet.[1]
Nördlich des Geländes der ehemaligen Zeche Mont-Cenis tritt der Sodinger Bach an der Kantstraße wieder zu Tage. Von dort fließt er in nördlicher Richtung, westlich am Naturschutzgebiet Voßnacken vorbei. Die Mündung in den Landwehrbach befindet sich unmittelbar nördlich der Köln-Mindener-Eisenbahn sowie der Josefinenstraße.
Einzugsgebiet und Hydrologie
Ein Teil des Einzugsgebietes des Sodinger Bachs befindet sich infolge des Ruhrbergbaus in Polderlage. Die Entwässerung erfolgt daher künstlich über ein Pumpwerk. Diese bergbaubedingten Veränderungen prägen bis heute die hydrologischen Verhältnisse des Gewässers.
Zuflüsse und Namensgebung
Der Oberlauf des Sodinger Bachs südlich des Sodinger Ortszentrums wird als Langelohbach bezeichnet. Im unterirdischen Abschnitt des Bachlaufs mündet von links der vom GGysenberg kommende Ruhmbach in den Sodinger Bach.
Geplante Renaturierung
Im Rahmen des Umbaus des Emschersystems plant die Emschergenossenschaft, parallel zum Sodinger Bach einen unterirdischen Abwasserkanal zu errichten. Nach Inbetriebnahme des Kanals soll der Sodinger Bach gemeinsam mit dem Landwehrbach zu einem offen geführten Reinwasserlauf umgestaltet und ökologisch aufgewertet werden.[2]
In diesem Zusammenhang wurde vorgesehen, den Oberlauf des Ostbach oberirdisch von Westen in den Sodinger Bach zu überleiten, um die Gewässerstruktur und ökologische Durchgängigkeit weiter zu verbessern.[3]
Verwandte Artikel
- Ostbach (← Links)
- Landwehrbach (← Links)
- Ostbachtal (← Links)
- Herner Landschaftsnamen (Monno) (← Links)
- Sturm über "Auf Uhlenbruch" (Monno) (← Links)
- Wasser - Lebenselement im alten Herne (← Links)
- 2023 (← Links)
- Der Ostbach – ein kleiner Emscherzufluss mit einem bewegten Lauf (← Links)
- Sodingen (← Links)
- Was die hundertjährigen Karten von Herne uns erzählen Teil 1 (1928) (← Links)
- Bodenverhältnisse in und um Herne (Lindemann 1926) V (← Links)
Ursprungstext mit Autorenverzeichnis
Wikipedia: Sodinger Bach, abgerufen am 25. Januar 2015
Quelle
- ↑ Vgl. Castroper Anzeiger Nr. 141 vom 22. Juni 1914
- ↑ Landwehrbach, 2.EA, Bau des Abwasserkanals und Regenwasserbehandlung von km 0,00 bis km 2,64 in Herne sowie Sodinger Bach und Fischergraben, abgerufen am 9. Januar 2012
- ↑ Ostbach – Sanierung des Abwasserkanals und Schaffung einer Ersatzdrainage , Ausschreibung der Emschergenossenschaft, abgerufen am 9. Januar 2012

