Friedhof Eickel (Alt): Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
}} |
}} |
||
Seit alters her bestatteten die |
Seit alters her bestatteten die Eickeler ihre Verstorbenen auf dem Gottesacker rund um die Dorfkirche [[Dorfkirche Eickel|St. Johannes]]. Aufgrund der in der napoleonischen Zeit erlassenen Bestimmungen, nach denen Bestattungen nur noch außerhalb geschlossener Siedlungen zulässig waren, und deren späterer Bestätigung durch preußische Verordnungen, errichtete die Gemeinde im Jahr 1827 einen neuen Friedhof auf dem westlich des Dorfes gelegenen Gelände des sogenannten „'''Pastorats-Kamps'''“ in Richtung [[Lohofstraße|Lohof]]. |
||
Damit zählt dieser Friedhof – neben der privaten [[Grabdenkmal der Familie von Forell|Familiengrabstätte]] der Freiherren von Forell bei Haus Strünkede – zu den ältesten öffentlichen Friedhöfen der Stadt Herne. In den Jahren 1851, 1862, 1872 und 1875 wurde die Anlage mehrfach erweitert. |
|||
| ⚫ | |||
| ⚫ | |||
==Denkmäler und Grabstätten== |
==Denkmäler und Grabstätten== |
||
| Zeile 32: | Zeile 34: | ||
Neben dem steinernen Hochkreuz sind besonders die alten, kunstvollen Grabsteine, Denkmäler des 19. Jahrhundert sehenswert. Auf der nördlichen Seite, direkt an der Friedhofsmauer, befinden sich z.B. die Grabstätten der Pfarrer Friedrich Engelin (1848-1909) und Johannes Daniels (1838-1908). |
Neben dem steinernen Hochkreuz sind besonders die alten, kunstvollen Grabsteine, Denkmäler des 19. Jahrhundert sehenswert. Auf der nördlichen Seite, direkt an der Friedhofsmauer, befinden sich z.B. die Grabstätten der Pfarrer Friedrich Engelin (1848-1909) und Johannes Daniels (1838-1908). |
||
Denkmal des Grubenunglücks auf der [[Zeche Pluto]] am [[10. Mai]] [[1882]]. |
[[Gedenkstein für das Grubenunglück auf der Zeche Pluto 1882|Denkmal des Grubenunglücks]] auf der [[Zeche Pluto]] am [[10. Mai]] [[1882]]. |
||
Aktuelle Version vom 2. Februar 2026, 23:09 Uhr
| |||||||||||||||
Seit alters her bestatteten die Eickeler ihre Verstorbenen auf dem Gottesacker rund um die Dorfkirche St. Johannes. Aufgrund der in der napoleonischen Zeit erlassenen Bestimmungen, nach denen Bestattungen nur noch außerhalb geschlossener Siedlungen zulässig waren, und deren späterer Bestätigung durch preußische Verordnungen, errichtete die Gemeinde im Jahr 1827 einen neuen Friedhof auf dem westlich des Dorfes gelegenen Gelände des sogenannten „Pastorats-Kamps“ in Richtung Lohof.
Damit zählt dieser Friedhof – neben der privaten Familiengrabstätte der Freiherren von Forell bei Haus Strünkede – zu den ältesten öffentlichen Friedhöfen der Stadt Herne. In den Jahren 1851, 1862, 1872 und 1875 wurde die Anlage mehrfach erweitert.
Der Friedhof umfasst heute eine Fläche von rund einem Hektar und verfügt über etwa 1.900 Grabstellen.[1]
Denkmäler und Grabstätten
-
Grabdenkmal Schulte Gruthoff
-
Grabstätte Tiemann
-
Grabstätte Engelin & Daniels
Neben dem steinernen Hochkreuz sind besonders die alten, kunstvollen Grabsteine, Denkmäler des 19. Jahrhundert sehenswert. Auf der nördlichen Seite, direkt an der Friedhofsmauer, befinden sich z.B. die Grabstätten der Pfarrer Friedrich Engelin (1848-1909) und Johannes Daniels (1838-1908).
Denkmal des Grubenunglücks auf der Zeche Pluto am 10. Mai 1882.
Kriegsgräber
- 2 männliche Zivilopfer aus dem 2. Weltkrieg
- 1 weibliches Zivilopfer aus dem 2. Weltkrieg
Weblinks
Verwandte Artikel
- 1827 (← Links)
- Johannes Daniels (← Links)
- Gustav Hegler (← Links)
- Friedhof Eickel (Neu) (← Links)
- Caspar Henrich Steelmann (← Links)
- Grabdenkmal der Freiherren von Strünkede in Eickel (← Links)
- Konrad Briese (← Links)
- Moritz von Untzer (← Links)
- Friedrich Engeling (Pastor) (← Links)
- Gedenkstein für das Grubenunglück auf der Zeche Pluto 1882 (ev.) (← Links)
Quellen
- ↑ Vgl. Daniels 1927, S. 184.

