In der Helle

Überblick
In der Helle Thorsten Schmidt 20170513.png
Bildinfo: In der Helle 13.05.2017



Benennung: 14. April 1916
Durch: Baudeputation der Stadt Herne [1]
Postleitzahl: 44623
Stadtbezirk: Herne-Mitte
Ortsteil: Herne
Kartengitter: G5
Letze Änderung: 26.09.2021
Geändert von: Harry

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Die Straße ist benannt nach der alten Gewannbezeichnung auf der Helle in der Gemarkung Herne, Flur I, genannt Herne. [2]

Helle bezeichnete früher ein Stück Land auf einem - meist steilen - Bergabhang; im hochdeutschen Sprachgebrauch hat sich der Begriff zu Halde verändert. [3]

Dazu schrieb bereits Leo Reiners in einem Artikel vom 20. Juni 1936 im Herner Anzeiger:
"Viel einfacher ist die Worterklärung, die die Helle mit der Bodenreform in Zusammenhang bringt. Helle ist nämlich dasselbe Wort wie Halde und heute noch in Helling erhalten. Helling ist die geneigte Ebene einer Schiffswerft. (von Helde lopen heißt: von Stapel laufen) "Helle" ist auch in dem Ausdruck "eine helle Stimme = hohe Stimme und in dem englischen Wort Hill = Hügel zu finden. Lübben (German. Studien II, 261) bezeichnet Helle als abhangiges Stück Land. In der Tat ist auch die "Helle" in Herne nichts anderes als eine schiefe Ebene. Darum heißt die Flur auch "Auf der Helle", nicht "in der Helle". Sie wird begrenzt von der Shamrockstraße, der Hermann-Göring-Straße, der Verlängerung der Kirchhoffstraße und reicht bis hinter das letzte Haus an der Shamrockstraße vor der sich bis zur Courrieresstraße erstreckenden Freifläche. Noch heute ist deutlich zu erkennen, dass diese Flur stark zur Hermann- Göring-Straße abfällt."[4]

Historie

Literatur

Lesen Sie auch

Quellen

  1. StAH, Protokollbuch der Baudeputation der Stadt Herne 1914 - 1918, Blatt 171, TOP IX.
  2. VuKAH, Gemeinde-Atlas Herne 1823. Übersichts-Handriß.
  3. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997
  4. Vgl.: Um „Helle“ und „Bredde“