Gertrud Henkemeier

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel
Gertrud Henkemeier
Geboren am: 28. Juni 1843
Geboren in: Bad Salzkotten-Mantinghausen
Gestorben am: 24. Februar 1923
Gestorben in: Geseke
Beruf: Lehrerin
Letzte Änderung: 03.01.2026
Geändert von: Andreas Janik


Gertrud Henekmeier (geboren am 28. Juni 1843 in Bad Salzkotten-Mantinghausen; gestorben am 24. Februar 1923 in Geseke) war die erste katholische Lehrerin in Wanne und Eickel und Ehrenamtlich sehr verdienstvoll.

Theresia Gertrud Henkemeier wurde in Mantinghausen als Sohn des Häuerlings Christoph Henkemeier und dessen Ehefrau Catarina Maria Meschede geboren und am 29. Juni 1943 in der St. Landolinus Kirche in Boke (Delbrück) getauft.[1]

Sie absolvierte ihre Ausbildung am Lehrerinnenseminar in Paderborn. Ihre erste Anstellung trat sie 1866 an der Schule der Eickeler Kaplanei an. Im Jahr 1882 wechselte sie an die Marienschule in Wanne, wo sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1909 segensreich wirkte.

Ihr Engagement beschränkte sich jedoch nicht allein auf den Schuldienst. Sie war darüber hinaus eine engagierte Mitarbeiterin und Förderin kirchlicher und karitativer Vereine. Unter anderem übernahm sie nach Frau Superintendent Engeling den Vorsitz des Vaterländischen Frauenvereins und leitete diesen mehrere Jahre, bevor sie das Amt an Frau Amtmann Berkermann übergab.

Auf diese Weise hat sich die Jubilarin im Laufe der Jahre die hohe Achtung der gesamten Bürgerschaft erworben.

Später verzog sie nach Geseke und starb dort hochbetagt.

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Einzelnachweise

  1. Reg. Nr. 17 online