Kreisverkehr Bahnhofstraße / Funkenbergstraße

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.

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Überblick
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TypKreisverkehrsplatz
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KartengitterG3
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StadtbezirkOrtsteilPLZ

Historie

Der Herner Busbahnhof wurde 2004 umgestaltet. Auch der Verkehr wurde daraufhin neu geführt. Zentraler Baustein der neuen Verkehrsführung war dieser Kreisverkehrsplatz. Die SPD-Bezirksfraktion hatte durch einen öffentlichen Aufruf Herner BürgerInnen dazu aufgefordert, Gestaltungsvorschläge zur Kreisinnengestaltung am neuen Zentralen Busbahnhof in Herne zu entwickeln. [1]

Kleinere Kreisverkehre, wie dieser am Bahnhof Herne, mit einem Durchmesser von ca. 30 Metern, haben sich als besonders sichere Verkehrsanlagen erwiesen. Insbesondere Unfälle mit Personenschäden können an Kreisverkehrsplätzen reduziert werden. Grund für das höhere Sicherheitsniveau sind die geringere Anzahl an potentiellen Konfliktpunkten und das niedrigere Geschwindigkeitsniveau. Letzteres wirkt sich auch besonders auf die Verkehrssicherheit von Fußgängern aus.

Allgemeines

Die Gestaltung des Kreisverkehrsplatzes insgesamt, einschließlich der Kreisinsel, hat einen bedeutenden Einfluss auf die Verkehrssicherheit eines Kreisverkehrsplatzes.

Ein Kreisverkehrsplatz sollte übersichtlich gestaltet werden, um dem Verkehrsteilnehmer eine optimale Übersicht über den Verkehrsverlauf im Kreis zu ermöglichen. Gestaltungselemente sollten möglichst schlicht gehalten werden und deutlich hinter den verkehrlichen Einrichtungen zurücktreten, ohne hierbei den städtebaulichen Aspekt außer acht zu lassen.

Innenkreise - auch im innerstädtischen Bereich - sollten baulich so gestaltet werden, dass bei unachtsamer “Überfahrung” der Kreisinsel keiner schwerwiegenden Personenschäden zu erwarten sind.

Neben den verkehrstechnischen Vorteilen bieten Kreisverkehrsplätze auch städtebauliche Vorteile, insbesondere an städtebaulich markanten Plätzen, wie hier am Bahnhof in Herne-Mitte. Dabei sollte die Gesamtgestaltung des Kreisplatzes auf das städtebauliche Umfeld abgestimmt sein.

Kreisinseln selbst bieten Möglichkeiten individueller Gestaltung durch Bäume (nach Möglichkeit nicht in den verlängerten Zufahrten), sonstige Begrünung oder künstlerische Objekte, soweit diese nicht den Belangen der Verkehrssicherheit (visuelle Ablenkung, Unfallschäden) widersprechen. [2]

Gestaltungsvorlage

Der Vorschlag, eines Einbaus einer leichten Erhöhung, darauf Flaggen der Herner Partnerstädte, hatte die Bezirksvertretung am 17.06.2004 beschlossen.

Die Kreisinsel sollte zusätzlich mit sechs geschnittenen Platanen in Dachform bepflantz werden, so dass auf Dauer gestalterisch ein “schwebendes Dach” über die Kreisinsel wächst. Die Höhe des Traufbereichs wurde so gewählt, dass eine ungehinderte Durchsicht für alle Verkehrsteilnehmer möglich ist. Im Kreis darum angeordnet sollten Flaggen der Herner Partnerstädte angeordnet werden. [3]

In der Sitzung am 20.01.2005 hielt man Zebrastreifen noch nicht für notwendig, diese wurden aber zu einem späteren Zeitpunkt noch angebracht. [4]

Lesen Sie auch

Einzelnachweise

  1. Aus der Beschlussvorlage 2003/0939 vom 04.12.2003
  2. Aus der Beschlussvorlage 2004/0428 vom 17.06.2004
  3. Aus der Beschlussvorlage 2004/0428 vom 17.06.2004
  4. Aus der Beschlussvorlage 2005/0022 vom 20.01.2005