Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.

Die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG (WHS) ist eine in Herne ansässige Wohnungsgenossenschaft. Sie entstand 1927 aus dem bereits bestehenden „Wohnungssparverein Selbsthilfe e. V.“ und gehört zu den traditionsreichen Wohnungsgenossenschaften der Stadt. Ihr ursprünglicher Schwerpunkt lag auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten.

Zum 31. Dezember 2025 verfügte die Genossenschaft über 227 Häuser mit 1.861 Wohnungen und 2.338 Mitgliedern. Hinzu kamen 899 Garagen und Einstellplätze sowie zwei Wohnungseigentümergemeinschaften.[1]

Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG
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RechtsformGenossenschaft
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HandelsregisterGnR Nr. 247
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AmtsgerichtAmtsgericht Bochum
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Mitarbeiter24
Gründung10. April 1927
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AdresseSiepenstraße 10a, 44623 Herne
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Telefon02323/99493-3
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Telefax02323/99493-59
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Geschichte

Vorgeschichte

Die Geschichte der heutigen Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG reicht in die Zeit der Weimarer Republik zurück. Ausgangspunkt war der „Wohnungssparverein Selbsthilfe e. V.“, der von sieben freigewerkschaftlichen Bauarbeitern im Frühjahr 1924 gegründet worden war. Ziel der Initiative war es, durch gemeinschaftliche Selbsthilfe Wohnraum zu schaffen und damit insbesondere Arbeiterfamilien den Zugang zu guten und bezahlbaren Wohnungen zu ermöglichen.[2]

Am 10. April 1927 erfolgte die Umwandlung des Vereins in eine Genossenschaft. Unmittelbar zum Zeitpunkt der Gründung traten 112 Mitglieder bei. Noch im selben Jahr errichtete die neue Genossenschaft in der Jobststraße in Herne-Baukau ihre ersten beiden Häuser mit insgesamt zehn Genossenschaftswohnungen.

Aufbau in Herne-Süd

Bereits 1928 erwarb die inzwischen als „Selbsthilfe“ auftretende Genossenschaft Grundstücke in Herne-Süd. Mit mehr als 220 Mitgliedern war sie zu diesem Zeitpunkt nach eigenen Angaben bereits die größte Baugenossenschaft der Stadt.

Die Entwicklung stand im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum und dem erheblichen Wohnraumbedarf der Industriestadt Herne. Die Genossenschaft verstand sich dabei nicht nur als Bauträger, sondern als Zusammenschluss ihrer Mitglieder. Das genossenschaftliche Prinzip bestand darin, Wohnraum dauerhaft für die Mitglieder bereitzustellen und die gemeinschaftliche Selbsthilfe wirtschaftlich zu organisieren.

Zweiter Weltkrieg und Wiederaufbau

Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen stellten die Genossenschaft vor erhebliche Herausforderungen. Durch die Bombardierungen des Ruhrgebiets waren zahlreiche Wohnungen zerstört worden. Nach 1945 stand daher zunächst die Wiederherstellung beziehungsweise der Wiederaufbau von Wohnraum im Mittelpunkt.

Die Nachkriegszeit führte gleichzeitig zu einem langfristigen Ausbau des Wohnungsbestandes. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der 1950er- und 1960er-Jahre nahm auch die Bautätigkeit der Genossenschaft deutlich zu. Die Mitgliederzahl stieg weiter an.

Die Nachkriegsjahrzehnte

Während der 1950er bis 1970er Jahre entstanden zahlreiche Wohngebäude beziehungsweise Wohnanlagen. Die Entwicklung der Genossenschaft folgte dabei dem allgemeinen Wandel der Herner Wohnungswirtschaft: Aus der ursprünglichen Selbsthilfeorganisation entwickelte sich ein professionell arbeitendes Wohnungsunternehmen, das seinen Schwerpunkt weiterhin auf die dauerhafte Versorgung seiner Mitglieder mit Wohnraum legte.

Die bauliche Entwicklung konzentrierte sich insbesondere auf Herne-Süd, erstreckte sich im Laufe der Jahrzehnte aber auch auf andere Stadtteile Hernes und auf weitere Standorte im Ruhrgebiet.

Ende der Wohnungsgemeinnützigkeit

Ein wichtiger Einschnitt erfolgte 1990. Mit dem Wegfall des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes änderten sich die rechtlichen Rahmenbedingungen der deutschen Wohnungswirtschaft. In diesem Zusammenhang wurde die „Selbsthilfe“ in die heutige Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG umfirmiert.

Die genossenschaftliche Grundidee blieb jedoch bestehen. In ihrer heutigen Satzung bezeichnet die WHS als Zweck der Genossenschaft die Förderung ihrer Mitglieder durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung.[3]

Geschäftsstelle

Über mehr als acht Jahrzehnte befand sich die Geschäftsstelle der Genossenschaft an der Bochumer Straße 127 in Herne-Süd. 2013 erfolgte aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs der Umzug in die heutige Geschäftsstelle an der Siepenstraße 10a in Herne-Mitte.

Entwicklung seit 2010

Die jüngere Geschichte der WHS ist insbesondere durch umfangreiche Modernisierungs- und Neubauvorhaben geprägt. Dabei verfolgt die Genossenschaft zunehmend das Ziel, ihren historischen Wohnungsbestand energetisch zu modernisieren und gleichzeitig neuen, barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Strünkeder Höfe

Ein bedeutendes Neubauvorhaben waren die Strünkeder Höfe. 2014 wurde die Genehmigung zum Bau von vier barrierefreien und energieeffizienten Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 55 Wohnungen und einer Gemeinschaftseinrichtung erteilt. Die Gebäude wurden Ende 2016 beziehungsweise Anfang 2017 bezugsfertig.

Das Projekt steht beispielhaft für die Entwicklung der WHS vom klassischen Wohnungsbestand hin zu modernen, energieeffizienten und stärker auf unterschiedliche Altersgruppen ausgerichteten Wohnformen.

Wohnen am Pferdebach

2017 begann die Genossenschaft mit dem Bauvorhaben „Wohnen am Pferdebach“ in Witten. Das Projekt entstand in unmittelbarer Nähe der Universität Witten/Herdecke und angrenzend an die bestehende WHS-Wohnanlage an der Dirschauer Straße.

2019 wurden dort zwei barrierefreie Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen und 18 oberirdischen Stellplätzen fertiggestellt. Die viergeschossigen Gebäude wurden mit Aufzügen ausgestattet und waren damit für unterschiedliche Altersgruppen zugänglich.

Wohnen am Europaplatz

Ein weiteres umfangreiches Modernisierungsvorhaben war die Wohnanlage „Wohnen am Europaplatz“ an der Bochumer Straße 13–17 sowie Sodinger Straße 2 und 2a in Herne-Mitte.

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Modernisierungsoffensive „Besser Wohnen – Zu Hause im Quartier“ erhielt die WHS hierfür 2019 eine Förderung von 9,20 Millionen Euro. Das gesamte Investitionsvolumen wurde mit rund 12,20 Millionen Euro angegeben. Die Arbeiten begannen im Oktober 2020.

Wohnen Am Westbach

Das bislang größte Neubauprojekt der Genossenschaft war das Quartiersprojekt „Wohnen Am Westbach“ in Herne-Süd.

Ausgangspunkt war ein älterer Bestand von 19 Häusern mit 103 Wohnungen und etwa 4.800 m² Wohnfläche. Dieser Bestand wurde ab 2021 schrittweise abgerissen und durch neun neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 116 Wohnungen und rund 9.624 m² Wohnfläche ersetzt.[4]

Mit den Bauarbeiten wurde nach dem Abriss des Altbestandes und den vorbereitenden Arbeiten 2021/22 begonnen. Am 29. September 2022 konnte Richtfest für die ersten Gebäude gefeiert werden.

Das neue Quartier umfasst insgesamt 116 Wohnungen. Mehrere Wohnungen wurden öffentlich gefördert. Im August 2024 besuchte die nordrhein-westfälische Bauministerin Ina Scharrenbach das Projekt im Rahmen der „WohneNRW-Tage“. Dabei wurde insbesondere die Verbindung von Barrierefreiheit, energetischer Qualität und öffentlich gefördertem Wohnungsbau hervorgehoben. 18 Wohnungen des Quartiers wurden mit rund 3,6 Millionen Euro öffentlich gefördert.[5]

Die Gesamtbaukosten stiegen infolge der erheblich gestiegenen Baupreise auf rund 40 Millionen Euro.

Im Juli 2025 wurde das Quartier mit einem großen Quartiersfest offiziell fertiggestellt. Die WHS bezeichnete „Wohnen Am Westbach“ als ihr bis dahin größtes Neubauprojekt. Zu diesem Zeitpunkt waren sämtliche 116 Wohnungen vermietet.[6]

Wohnen im Fortuna-Park

Ein weiteres großes Neubauvorhaben entstand in Herne-Baukau auf dem früheren Sportgelände an der Nordstraße. Die WHS erhielt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens der Stadtentwicklungsgesellschaft Herne den Zuschlag für den Erwerb einer Teilfläche des ehemaligen Fortuna-Fußballplatzes.

Unter dem Namen „Wohnen im Fortuna-Park“ entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 40 Wohnungen. Zehn Wohnungen werden mit Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Die Wohnfläche beträgt rund 3.250 m²; die Baukosten werden mit etwa 14 Millionen Euro angegeben.[7]

Baubeginn war im Oktober 2024. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen. Am 16. Oktober 2025 wurde Richtfest gefeiert.

Besondere Bedeutung besitzt das Vorhaben aufgrund seiner Verbindung von Wohnungsbau und nachhaltiger Gebäudewirtschaft. Das Projekt ist Teil einer Kooperation des Landes Nordrhein-Westfalen zur Erprobung eines digitalen Gebäuderessourcenpasses. Dieser soll Informationen über die in einem Gebäude verwendeten Materialien und Ressourcen dokumentieren und damit langfristig Wiederverwendung, Recycling und eine kreislauforientierte Bewirtschaftung erleichtern.[8]

Wohnungsbestand

Der Schwerpunkt des Wohnungsbestandes liegt traditionell in Herne. Insbesondere in Herne-Süd verfügt die WHS über einen umfangreichen Bestand.

Zum Wohnungsbestand in Herne-Süd gehören unter anderem Wohnanlagen an:

  • Bochumer Straße 117–139
  • Bochumer Straße 143–145
  • Bochumer Straße 138–140
  • Bochumer Straße 111–113
  • Bergstraße 28–42
  • Bergstraße 89–93
  • Hölkeskampring 25–35
  • Feldkampstraße 80–84
  • Flottmannstraße 94 a–c
  • Flottmannstraße 113–115
  • Flottmannstraße 2–14
  • Am Westbach 1–11 und 22–26[9]

Darüber hinaus besitzt beziehungsweise bewirtschaftet die Genossenschaft Wohnungen in weiteren Herner Stadtteilen sowie unter anderem in Witten und Herten.

Zum 31. Dezember 2025 umfasste der Gesamtbestand der WHS 227 Häuser mit 1.861 Wohnungen. Die Genossenschaft verfügte außerdem über 899 Garagen und Einstellplätze.

Genossenschaft und Mitglieder

Die WHS unterscheidet sich als Genossenschaft von privatwirtschaftlichen Vermietern insbesondere durch ihre Mitgliederstruktur. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind zugleich Mitglieder der Genossenschaft und beteiligen sich über die genossenschaftlichen Organe an der Willensbildung.

Der Zweck der Genossenschaft ist laut Satzung die „Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung“.

Die Mitgliedschaft ist mit Geschäftsanteilen verbunden. Nach dem Geschäftsbericht 2025 beträgt ein Geschäftsanteil 400 Euro. Je nach Voraussetzungen sind zwei bis vier Pflichtanteile zu übernehmen; die Höchstbeteiligung beträgt 25 Anteile. Das Eintrittsgeld beträgt 30 Euro.

Zum Jahresende 2025 gehörten der Genossenschaft 2.338 Mitglieder an.

Die WHS versteht ihre Mitgliederbetreuung ausdrücklich als Bestandteil der genossenschaftlichen Arbeit. Neben der eigentlichen Wohnungsversorgung werden Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten angeboten. Dazu gehören unter anderem Mitgliederausflüge, Jubilarehrungen und Veranstaltungen wie das WHS-Oktoberfest.

Unternehmensstruktur

Die WHS ist als eingetragene Genossenschaft im Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Bochum unter GnR 247 eingetragen.

Der Vorstand besteht aus:

  • Simone Hitzler, hauptamtlich
  • Marco Volkar, hauptamtlich
  • Rolf Drinkmann, nebenamtlich

Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Kai Gera.

Marco Volkar übernahm 2023 ein Vorstandsamt. Er folgte auf Klaus Karger, der nach 48 Jahren Tätigkeit für die WHS, davon 26 Jahre als Vorstandsmitglied und fast 15 Jahre als Vorstandsvorsitzender, zum 1. August 2023 in den Ruhestand wechselte.[10]

Die Genossenschaft gehört dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e. V. als Prüfungsverband an.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die WHS verbindet die Bewirtschaftung ihres vorhandenen Wohnungsbestandes mit kontinuierlichen Investitionen in Modernisierung und Neubau.

Im Geschäftsjahr 2024 wurden rund 3,03 Millionen Euro für Instandhaltung und Modernisierung des Bestandes aufgewendet. Die Leerstandsquote lag mit 0,11 Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Jahresüberschuss belief sich auf rund 1,45 Millionen Euro. Die Mitgliederversammlung beschloss für 2024 die Ausschüttung einer Dividende von fünf Prozent.

Auch das Geschäftsjahr 2025 schloss die Genossenschaft nach eigenen Angaben erfolgreich ab. Der Jahresüberschuss lag bei knapp 1,2 Millionen Euro, der Bilanzgewinn bei mehr als 715.000 Euro.[11]

Die Genossenschaft sieht angesichts hoher Baukosten, Fachkräftemangels und veränderter wohnungswirtschaftlicher Rahmenbedingungen einen Schwerpunkt ihrer zukünftigen Arbeit in der Werterhaltung und energetischen Modernisierung des vorhandenen Bestandes.

Bedeutung für Herne

Die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG ist ein bedeutender Bestandteil der Herner Wohnungswirtschaft. Ihre Geschichte spiegelt wesentliche Entwicklungen der Stadtgeschichte wider: den Wohnraumbedarf der industriell geprägten Stadt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, den Wiederaufbau, den Wohnungsbau der Wirtschaftswunderzeit und den Wandel der Wohnungswirtschaft seit dem Ende der Wohnungsgemeinnützigkeit.

Besonders im Stadtteil Herne-Süd prägt die Genossenschaft mit ihren Wohnanlagen das Stadtbild. Mit Projekten wie „Wohnen Am Westbach“ verbindet sie die Erneuerung älterer Wohnungsbestände mit einer städtebaulichen Neugestaltung ganzer Quartiere.

Dabei nimmt die Genossenschaft zunehmend auch Themen wie Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Klimaschutz und nachhaltige Baustoffbewirtschaftung auf. Das Projekt „Wohnen im Fortuna-Park“ dient beispielsweise als Pilotprojekt für den digitalen Gebäuderessourcenpass.

100-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2027 wird die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Die Genossenschaft arbeitet bereits an einer umfassenden Chronik ihrer Geschichte.

Im August 2026 rief die WHS dazu auf, historische Fotografien, Schriftstücke und sonstige Dokumente aus der Geschichte der Genossenschaft zu sammeln. Gesucht werden insbesondere Unterlagen aus der Zeit von 1927 bis zur Gegenwart. Die Materialien sollen in die geplante Chronik zum 100-jährigen Bestehen einfließen.[12]

Das Jubiläum bietet damit zugleich die Möglichkeit, die Geschichte des genossenschaftlichen Wohnens in Herne anhand von Zeitzeugenberichten, Fotografien und historischen Dokumenten zu rekonstruieren.

Kennzahlen

Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG – Kennzahlen zum 31. Dezember 2025
Kennzahl Wert
Gründung 10. April 1927
Mitglieder 2.338
Häuser 227
Wohnungen 1.861
Garagen / Einstellplätze 899
Wohnungseigentümergemeinschaften 2
Geschäftsanteil 400 Euro
Pflichtanteile 2 bis 4
Höchstbeteiligung 25 Anteile
Genossenschaftsregister GnR 247, Amtsgericht Bochum
Geschäftsstelle Siepenstraße 10a, 44623 Herne

Chronologie

Jahr Ereignis
1927 Umwandlung des Wohnungssparvereins „Selbsthilfe“ in eine Genossenschaft; 112 Mitglieder; Bau der ersten zehn Genossenschaftswohnungen in der Jobststraße.
1928 Erwerb von Grundstücken in Herne-Süd; mehr als 220 Mitglieder.
1945 Beginn der Wiederaufbauphase nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs.
1950er–1970er Starke Bautätigkeit und wachsender Mitgliederbestand.
1990 Umfirmierung der „Selbsthilfe“ in Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG nach Wegfall des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes.
2013 Umzug der Geschäftsstelle von der Bochumer Straße 127 an die Siepenstraße 10a.
2014 Genehmigung für die „Strünkeder Höfe“ mit 55 Wohnungen.
2017 Baubeginn „Wohnen am Pferdebach“ in Witten.
2019 Fertigstellung „Wohnen am Pferdebach“; Beginn beziehungsweise Vorbereitung weiterer großer Modernisierungs- und Neubauvorhaben.
2021 Beginn des Abrisses des Altbestandes am Westbach; Vorbereitung des Projektes „Wohnen im Fortuna-Park“.
2022 Richtfest der ersten Häuser des Projektes „Wohnen Am Westbach“.
2023 Wechsel im Vorstand: Marco Volkar folgt auf Klaus Karger.
2024 Beginn des Neubaus „Wohnen im Fortuna-Park“; Fortschritte beim Projekt „Wohnen Am Westbach“.
2025 Fertigstellung und Einweihung des Neubauquartiers „Wohnen Am Westbach“; Richtfest „Wohnen im Fortuna-Park“.
2026 Geschäftsbericht weist 227 Häuser, 1.861 Wohnungen und 2.338 Mitglieder aus; Vorbereitung der 100-Jahr-Chronik.
2027 Geplantes 100-jähriges Jubiläum der Genossenschaft.

Siehe auch

  • Herne-Süd
  • Herne
  • Wohnungsbaugenossenschaft
  • Wohnungsbau in Herne
  • Genossenschaften in Herne

Weblinks

Lesen Sie auch

Einzelnachweise

  1. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Geschäftsbericht 2025, Herne 2026.
  2. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Historie der WHS.
  3. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Willkommen bei der WHS.
  4. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Wohnen Am Westbach.
  5. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Ministerin Scharrenbach besichtigt Neubauprojekt „Wohnen am Westbach“.
  6. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Einweihung des Neubauquartiers „Wohnen Am Westbach“, 25. Juli 2025.
  7. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Wohnen im Fortuna-Park.
  8. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: WHS-Neubauvorhaben „Wohnen im Fortuna-Park“ zählt zu den Pilotprojekten, 2025.
  9. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Wohnungsbestand in Herne-Süd.
  10. Wohnungsbaugenossenschaften: Staffelübergabe bei der WHS eG, 15. August 2023.
  11. Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025: WHS investiert in Zukunft und Wohnqualität, 2026.
  12. Wohnungsbaugenossenschaften: WHS sucht Erinnerungen, 12. August 2026.