Otto Kill (1899-1973) Pfarrer

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel


Otto Kill (geboren 25. April 1899 in Dortmund; gestorben am 25. März 1973 in Herne) war ein Superintendent und evangelischer Pfarrer in Herne.

Otto Kill
Geboren am: 25. April 1899
Geboren in: Dortmund
Gestorben am: 25. März 1973
Gestorben in: Herne
Beruf: Pfarrer
Titel: Superintendent
Letzte Änderung: 23.03.2026
Geändert von: Andreas Janik


Kill war Sohn des Dortmunder Rektors Heinrich Kill und seiner Frau Marie Schneider. Getauft wurde er am 22. Mai 1899 in der dortigen St. Reinoldi-Kirche.[1] Nach seinem Abitur studierte er in Münster, Bethel, Greifswald und Rostock[2] Theologie. 1925 zunächst als Hilfprediger in die Kreuzkirchengemeinde berufen, wurde er am 2. Dezember des gleichen Jahres von der Kirchenvertretung zum Pfarrer gewählt. Seit seiner ordination übernahm er vielfältige Aufgaben.
Schon als Hilfprediger wurde am 10. Juli 1925 zum Vorsitzenden des Jungmännerverein (CVJM) gewählt. Er leitete von 1926 bis 1945 das Evangelische Krankenhaus, wie bis 1956 das Evangelische Kinderheim.

Wärend des Kirchenkampfes in der NS-Diktatur stand Kill in der Bekennenden Kirche. Die Unterstützung durch die Gemeinden dabei zeigte die Bitte der "pfarrerlosen" Gemeinden - die Pfarrer waren eingezogen, oder sogar in Haft - in Sodingen und Ickern und besonders die in Holsterhausen auf, welche ihre Verwaltung Kill anvertrauten.

1945 wurde er zum Superintendenten der Kreissynode Herne gewählt, dessen Amt er bis 1954 ausübte. 1963 trat er in den Ruhestand.[3][4]

Kill war mit Hanna Luise Sprenger (1907-1992) verheiratet und hatten 4. Kinder.

Werke (Auswahl)

  • Otto Kill: Zum Gedächtnis an Ludwig Steil[5]

Ehrungen

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Quellen

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