Ildefons Bollinger (1929-2026) Kirchenmusikdirektor
Ildefons Bollinger (* 29. September 1929; † 23. März 2026 in Herne) war Musiker, Organist und Diözesankirchenmusikdrektor in Mainz.
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Leben und Wirken
Bollinger war ein Herner Musiker und Pädagoge. 1953 erhielt er die Stelle als Organist und Kantor der Gemeinde St. Peter und Paul in Börnig. Dort war er insbesondere an der Disposition der 1960 neu angeschafften Stockmann-Orgel beteiligt, ebenso an deren späterer Umsetzung in den nördlichen Kreuzarm. Als Kantor leitete er zudem den Pfarr-Cäcilienchor der Gemeinde.
Mainz
Als Leiter des 1947 gegründeten „Instituts für Kirchenmusik (IfK) des Bistums Mainz“ war er von 1982 bis 1995 als Diözesankirchenmusikdirektor tätig und verantwortlich für alle Orgel- und kirchenmusikalischen Aufgaben im Bistum Mainz. Als dessen Vertreter – und darüber hinaus – war er von 1985 bis 1997 Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft für ökumenisches Liedgut“.[1] Nach dem Erreichen der Altersgrenze wurde Herne-Sodingen-Börnig wieder sein Lebensmittelpunkt.
Werke (Auswahl)
- 1984: Nun jauchzt dem Herrn, alle Welt (Psalm 100), vertreten im EG 288, GL 144 und EG 2028, Nr. 122
Bollinger war verheiratet und hatte drei Kinder.
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Quelle
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