Erich Deutsch (1877-1944) Medizinalrat
Dr. Erich Deutsch (* 14. Juli 1877 in Berlin; † 5. Oktober 1944 im Ghetto Theresienstadt) war ein deutscher Arzt jüdischer Herkunft. Er wirkte über viele Jahre als Arzt in Wanne-Eickel, zunächst als Knappschaftsarzt und später als Amtsarzt und Stadtmedizinalrat. In seiner Funktion war er maßgeblich mit dem kommunalen Gesundheitswesen der damaligen Stadt Wanne-Eickel verbunden.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurde Deutsch aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus dem öffentlichen Dienst gedrängt. Gegen ihn wurde ein politisch und antisemitisch motiviertes Verfahren zur Entfernung aus dem Amt eingeleitet. Seine Familie wurde verfolgt, mehrfach zwangsweise umgesiedelt und schließlich auseinandergerissen. Dr. Deutsch wurde 1944 nach Theresienstadt deportiert und dort nach Augenzeugenberichten am 4. Oktober 1944 schwer misshandelt. Am folgenden Tag starb er an den Folgen der Misshandlungen.
Herkunft und Ausbildung
Erich Deutsch wurde am 14. Juli 1877 in Berlin geboren. Seine Eltern waren Maria und Louis Deutsch, die einer jüdischen Fabrikantenfamilie entstammten.
Deutsch studierte Medizin und promovierte zum Dr. med. Nach seinem Studium ließ er sich als Arzt nieder. Ab 1903 praktizierte er als Landarzt im damals noch dörflich geprägten Rudow bei Berlin.
Im selben Jahr heiratete er Marie, die aus einer Kunsthändlerfamilie stammte und evangelischen Glaubens war. Deutsch konvertierte aus persönlichen Gründen zum Christentum und nahm den evangelischen Glauben an. 1905 wurde die gemeinsame Tochter Ilse geboren.
Die Familie lebte zunächst in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen. Deutsch genoss gesellschaftliches Ansehen und verstand sich nach den später überlieferten Erinnerungen als Patriot. Während des Ersten Weltkriegs stellte er sich freiwillig für den Dienst in einem Lazarett zur Verfügung. Für seine Tätigkeit erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Arzt in Wanne-Eickel
Aufstieg im kommunalen Gesundheitswesen
Nach seiner Tätigkeit in Rudow zog Erich Deutsch mit seiner Familie nach Wanne-Eickel. Für seine berufliche Entwicklung wurde die Stadt zu einem wichtigen Abschnitt seines Lebens.
Deutsch arbeitete zunächst als Knappschaftsarzt. Damit war er im Umfeld der für das Ruhrgebiet besonders bedeutenden bergbaulichen Sozial- und Gesundheitsversorgung tätig. In einer Industriestadt wie Wanne-Eickel kam dem Knappschaftswesen eine erhebliche Bedeutung zu, da ein großer Teil der Bevölkerung unmittelbar oder mittelbar mit dem Bergbau verbunden war.
Besonders die Kinder der Arbeiter lagen ihm am Herzen. Unterernährung und die ungesunde Umgebung brachten zahlreiche Mangelerscheinungen mitsich. Deutsch widmete sich daher besonders dieser Gruppe. Schon 1924 werden in Eickel seine Untersuchungen und Vorschläge bezüglich von Badekuren von Kindern erwähnt.[2]
Später wechselte Deutsch in das kommunale Gesundheitswesen. Er wurde Amtsarzt und schließlich Stadtmedizinalrat. Damit gehörte er zur kommunalen Führungsebene des Gesundheitswesens der Stadt Wanne-Eickel.
Eine ausführlich betrachtung des Gesundheitswesens aus seiner Hand wurde 1925 veröffentlich.[3]
Aus den überlieferten Familienerinnerungen ergibt sich das Bild eines angesehenen Arztes, der in der bürgerlichen Gesellschaft der Stadt verankert war. Die Familie lebte in wirtschaftlich gesicherten Verhältnissen und verfügte über gesellschaftliche Kontakte. Deutsch engagierte sich außerdem politisch und kulturell.
Dabei pflegte er besonders die Geschicke des Vaterländischen Frauenvereins und des Kunstvereins Wanne-Eickel.
Kommunale Gesundheitsaufgaben
Als Stadtmedizinalrat war Deutsch mit umfangreichen Aufgaben des öffentlichen Gesundheitswesens befasst. Dazu gehörten nach den im Zusammenhang mit seiner späteren Verfolgung überlieferten Akten und Presseberichten unter anderem Einrichtungen und Maßnahmen des kommunalen Gesundheitswesens wie der zusammenschluß der Gesundheitsämter Eickel mit Wanne unter seiner Leitung.[4]
Auch war er als Sportarzt einer der Vorreiter der städtischen Turn-, Sport und Schwimmeinrichtungen.[5] Auch gehörte er zum Verwaltungsrat des Stadtkinderheims auf Norderney.[6]
1927 hielt er einen beachteten Vortrag "Arzt und Leibesübungen" der in der Wanne-Eickeler Zeitung veröffentlicht wurde.
1928 wurde die Stelle des Stadt-Oberarztes in seiner Person zum Stadt-Medizinalrat verbessert.[7]
1930 musste sich Deutsch erstmals einer NS-Kampagne gegen seine Person erwähren. Angeblich hätte er einen "Unschuldigen ins Irrenhaus" gebracht. Ein Artikel in der NS-Zeitung "Neue Front" beleidigte ihn abschließend. Das anschließende Gerichtsverfahren entlastete ihn vorkommen.[8][9]
Spätestens seit diesem Vorgang war er bei den NS-Chargen unbeliebt geworden, zumal der spätere Wanne-Eickler Bürgermeister Wilhelm Bönnebruch-Althoff Autor des Artikels war.[10]
Besonders hervorgehoben werden in den gegen ihn nach 1933 erhobenen Vorwürfen das städtische Röntgenwesen sowie das Kinderkurheim Kappenberg. Die nationalsozialistischen Stellen stellten die Kosten dieser Einrichtungen als angebliche Verschwendung öffentlicher Mittel dar.
Diese Vorwürfe müssen jedoch im historischen Zusammenhang betrachtet werden. Die gegen Deutsch gerichteten Texte entstanden in einer Zeit, in der jüdische Beamte und Angehörige anderer politisch oder rassistisch verfolgter Gruppen systematisch aus ihren Ämtern gedrängt wurden. Die verwendete Sprache ist eindeutig antisemitisch. So werden wirtschaftliche und dienstliche Vorwürfe mit seiner jüdischen Herkunft verknüpft. Die Quellen können daher zwar als Beleg für die gegen Deutsch geführte politische Kampagne dienen, nicht jedoch ohne weitere Prüfung als objektive Bewertung seiner Amtsführung.
Politisches und gesellschaftliches Umfeld
Deutsch war politisch der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei (DVP) verbunden. Nach den überlieferten Familienerinnerungen verstand er seine politische Tätigkeit als Ausdruck seines Patriotismus und seines Engagements für den Staat.
Gerade diese Einordnung macht die spätere Entwicklung besonders deutlich. Deutsch hatte sich als deutscher Staatsbürger und Arzt in die Gesellschaft integriert und war zum Christentum konvertiert. Trotzdem wurde er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nicht aufgrund seiner tatsächlichen beruflichen Tätigkeit oder seiner persönlichen Religionszugehörigkeit, sondern aufgrund der nationalsozialistischen Definition seiner jüdischen Herkunft verfolgt.
Die Verfolgung nach 1933
Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme am 30. Januar 1933 änderte sich die Lebenssituation der Familie Deutsch grundlegend.
Noch im selben Jahr verlor Deutsch seine Stellung als Stadtmedizinalrat. Gegen ihn wurde ein Verfahren auf Entfernung aus dem Amt betrieben. Ein entsprechendes Schreiben des Staatskommissars Dr. Wulf an den Regierungspräsidenten in Arnsberg ist überliefert.[11]
Darin wird Deutsch unter anderem als „getaufter Jude“ bezeichnet. Ihm wurde vorgeworfen, der nationalen Bewegung entgegenzustehen. Als weitere Begründungen wurden unter anderem Kontakte zur sogenannten Republikanischen Beschwerdestelle, eine Studienreise in die Sowjetunion sowie ein angebliches Fehlverhalten in einem Meineidsverfahren genannt.
Die Sprache des Schreibens zeigt deutlich die politische und antisemitische Zielrichtung des Vorgehens. Die jüdische Herkunft Deutschs wird ausdrücklich als Belastungsmoment angeführt.
Das Vorgehen beschränkte sich nicht auf seine berufliche Entfernung. Nach den Familienerinnerungen wurde die Familie gesellschaftlich zunehmend isoliert und belästigt. Auf das Wohnhaus wurde geschossen. Deutsch wurde schließlich von nationalsozialistischen beziehungsweise SA-Stellen verschleppt und verhört.
Flucht aus Wanne-Eickel und Aufenthalt in Aachen
Im Herbst 1933 zog die Familie nach Aachen. Für Deutsch bedeutete die Emigration innerhalb Deutschlands keinen Schutz vor den zunehmenden antijüdischen Maßnahmen.
Am 29. Januar 1934 berichtete der Bochumer Anzeiger:
- "Dr. Deutsch aus städtischen Diensten entlassen
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist der bisherige Stadtmedizinalrat Dr. Deutsch, der jetzt in einem kleinen Dorfchen zwischen Aachen und der belgischen Grenze wohnt, durch den preußischen Minister des Innern auf Grund des Paragraphen 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 (nationale Unzuverlässigkeit) aus dem Dienst der Stadt Wanne=Eickel entlassen worden."[12]
Der Verlust der beruflichen Stellung in Wanne-Eickel war damit der Beginn eines jahrelangen sozialen und wirtschaftlichen Abstiegs.
Aufgrund der neuen gesetzlichen Bestimmungen durfte er nur noch eine Privatpraxis führen. Die wirtschaftliche Grundlage seiner ärztlichen Tätigkeit war damit weitgehend zerstört. In der für ihn fremden Stadt Aachen waren Patienten rar, sodass sich die Praxis nicht wirtschaftlich tragen konnte.
Ruppichteroth und das kleine Sanatorium
1934 zog die Familie weiter in das Oberbergische, nach Ruppichteroth. Dort lebte Deutsch auf einem Bauernhof in Oeleroth und richtete ein kleines Sanatorium für Privatpatienten ein.
Für kurze Zeit gelang es ihm, wieder eine ärztliche Existenz aufzubauen. Patienten kamen zur Behandlung und Genesung in das Haus. Die wirtschaftliche Situation stabilisierte sich vorübergehend.
Dieses kurze Ende der beruflichen Isolation war jedoch nicht von Dauer.
1935 wurde Deutsch die ärztliche Approbation entzogen. Damit war ihm die reguläre Ausübung seines Berufes endgültig untersagt.
Schildgen
1936 zog die Familie nach Schildgen. Sie lebte dort in einem kleinen Haus mit Obstgarten. Die Familie war zunehmend auf Selbstversorgung und Naturalientausch angewiesen.
Nach den späteren Erinnerungen der Familie verhielten sich die Menschen in Schildgen zunächst vergleichsweise freundlich. Die Familie konnte einige Jahre relativ zurückgezogen leben.
Mit Beginn der verschärften nationalsozialistischen Judenverfolgung änderte sich die Situation erneut.
Am 1. Juni 1941 musste die Familie ihr Haus verlassen und in ein sogenanntes „Judenhaus“ in der Paffrather Straße umziehen. Ende 1943 folgte eine weitere Zwangsumsiedlung in eine Baracke am Ahornweg.
Die Familie lebte dort unter äußerst schwierigen Bedingungen.
Die Familie Deutsch
Eine wichtige Rolle im Überleben der Familie spielte Tochter Ilse Deutsch. Sie durfte aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgung nicht mehr als Lehrerin arbeiten.
Nach den überlieferten Familienerinnerungen war Ilse zunächst nach England gelangt, kehrte jedoch wieder zu ihren Eltern zurück. Sie versuchte trotz der zunehmenden Verfolgung, durch Anstellungen und Gelegenheitsarbeiten den Lebensunterhalt der Familie zu sichern.
Ilse heiratete Kurt Edelmann. Die Ehe war nach den nationalsozialistischen Rassegesetzen verboten, da Edelmann als „Arier“ galt.
Am 1. Dezember 1943 brachte Ilse in der Baracke am Ahornweg ihre Tochter Ursula zur Welt. Das Kind war die spätere Enkelin von Erich Deutsch.
Damit bestand die Familie in der letzten Phase der Verfolgung aus Erich und Marie Deutsch, ihrer Tochter Ilse und der neugeborenen Ursula. Kurt Edelmann war zu dieser Zeit als Soldat im Krieg.
Deportation und Ermordung
1944 verschärfte sich die Verfolgung erneut.
Die Familie Deutsch wurde in ein Sammel- und Selektionslager nach Köln-Müngersdorf verschleppt. Dort fand am 23. September 1944 eine sogenannte Selektion statt.
Erich Deutsch wurde der Gruppe der als „Volljuden“ eingestuften Menschen zugeordnet.
Vom Bahnhof Köln-Deutz Tief wurde er anschließend in das Ghetto Theresienstadt deportiert.
Nach den überlieferten Berichten kam Deutsch dort Anfang Oktober 1944 an. Am 4. Oktober wurde er auf dem Hof der sogenannten Kleinen Festung schwer misshandelt. Augenzeugen berichteten, dass er mit Stöcken und einer Eisenstange geschlagen wurde.
Am folgenden Tag, dem 5. Oktober 1944, starb Erich Deutsch an den Folgen der Misshandlungen.
Er wurde damit Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden.
Das Schicksal der Familie nach 1945
Marie Deutsch, Tochter Ilse und die Enkelin Ursula überlebten die nationalsozialistische Verfolgung.
Nach dem Krieg zog die Familie nach Bergisch Gladbach. Ilse fand dort wieder eine Anstellung als Lehrerin an einer Volksschule in Hand.
Sie engagierte sich politisch und gesellschaftlich für den Aufbau eines demokratischen und rechtsstaatlichen Deutschlands. 1946 trat sie der SPD bei und entwickelte sich zu einer bekannten Persönlichkeit der Bergisch Gladbacher Sozialdemokratie.
Ilse Edelmann starb 2010 im Alter von 104 Jahren.
Ihre Tochter Ursula Völkner setzte die Erinnerung an die Familiengeschichte fort. Sie berichtete öffentlich über das Schicksal ihres Großvaters und ihrer Familie und engagierte sich später auch ehrenamtlich.
Erinnerung an Erich Deutsch
Das Schicksal Erich Deutschs wird heute insbesondere in Bergisch Gladbach erinnert. An seinem letzten Wohnort in Schildgen befindet sich ein Stolperstein beziehungsweise eine Erinnerungsstelle, die an ihn erinnert.
Sein Schicksal wurde außerdem in Veranstaltungen des Begegnungscafés Himmel un Ääd in Schildgen thematisiert. Seine Enkelin Ursula Völkner berichtete dort über die Geschichte ihrer Familie und über die Verfolgung ihres Großvaters.
Die Erinnerung an Erich Deutsch verbindet dabei mehrere Ebenen deutscher Geschichte: die Integration jüdischer Bürger in das gesellschaftliche Leben des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, die Entwicklung des kommunalen Gesundheitswesens im Ruhrgebiet, die politischen Konflikte der späten Weimarer Republik, die nationalsozialistische Ausgrenzung und Verfolgung sowie die Deportation und Ermordung jüdischer Menschen.
Bedeutung für die Geschichte Wanne-Eickels
Die Biografie von Erich Deutsch besitzt für die Geschichte von Wanne-Eickel eine besondere Bedeutung.
Deutsch steht exemplarisch für jene jüdischen beziehungsweise als jüdisch definierten Bürger, die vor 1933 vollständig in das gesellschaftliche Leben der Stadt integriert waren. Er war kein Außenseiter, sondern ein angesehener Arzt und kommunaler Funktionsträger.
Sein beruflicher Weg vom Knappschaftsarzt über den Amtsarzt zum Stadtmedizinalrat zeigt zugleich die Bedeutung des kommunalen Gesundheitswesens in der industriell geprägten Stadt Wanne-Eickel.
Besonders eindrücklich ist der Bruch des Jahres 1933. Innerhalb kurzer Zeit wurde aus einem angesehenen kommunalen Mediziner ein politisch und rassistisch Verfolgter. Die gegen ihn eingeleiteten Maßnahmen zeigen, wie die nationalsozialistische Politik auf kommunaler Ebene wirksam wurde.
Die Geschichte Deutschs macht außerdem deutlich, dass die nationalsozialistische Verfolgung nicht erst mit der Deportation begann. Berufsverbot, Entlassung, gesellschaftliche Ausgrenzung, wirtschaftliche Entrechtung, Hausdurchsuchungen und Gewalt, Zwangsumsiedlungen und die Vernichtung der beruflichen Existenz waren Stationen eines länger dauernden Verfolgungsprozesses.
Für die Stadtgeschichte Wanne-Eickels ist deshalb nicht nur der spätere Tod Deutschs in Theresienstadt von Bedeutung. Ebenso wichtig ist die Frage, wie sein berufliches und gesellschaftliches Umfeld in Wanne-Eickel auf die nationalsozialistische Machtübernahme reagierte und wie schnell die zuvor bestehende gesellschaftliche Integration zerstört wurde.
Erinnerung als Aufgabe
Für den Historischen Verein Herne / Wanne-Eickel ist die Erinnerung an Dr. Erich Deutsch nicht nur eine Würdigung eines einzelnen Menschen.
Seine Biografie steht beispielhaft für den Verlust von Menschlichkeit, Recht und gesellschaftlicher Verantwortung während der nationalsozialistischen Herrschaft.
Sie erinnert uns daran, dass Verfolgung nicht erst mit Deportation und Mord begann. Sie begann mit Ausgrenzung, mit Diffamierung, mit dem Entzug beruflicher und gesellschaftlicher Rechte und mit der schrittweisen Zerstörung der persönlichen Existenz.
Die Geschichte von Dr. Deutsch zeigt zugleich, dass die nationalsozialistische Verfolgung mitten in unserer Stadtgesellschaft stattfand. Sie betraf Menschen, die Nachbarn waren, Ärzte, Unternehmer, Arbeiter, Beamte, Lehrer und Familienväter – Menschen, die zum Alltag von Wanne-Eickel gehörten.
Literatur und Quellen
- Stolperstein Information über Dr. Erich deutsch
- Ich bin doch Deutscher, oder? Die Geschichte der Familie Deutsch.[13]
- Zeitgenössische Unterlagen zum Verfahren gegen Stadtmedizinalrat Dr. Erich Deutsch.
- Zeitgenössische Presseberichte zur politischen Auseinandersetzung um Dr. Deutsch.
- Unterlagen und Erinnerungsberichte zur Familie Deutsch in Schildgen und Bergisch Gladbach.
- Quellen zur Deportation von Erich Deutsch nach Theresienstadt und zu seinem Tod am 5. Oktober 1944.
- Zeitpunkt.NRW – zeitgenössische Quelle zum Verfahren gegen Dr. Deutsch.
Verwandte Artikel
Quellen
- ↑ https://stolpersteine.wdr.de/web/de/stolperstein/281
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/23167170
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/9343496
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/23171802
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/9343695
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/9343907
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/23193177
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/9344605
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/23184086
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/5924095
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/9347006
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/5944014
- ↑ https://koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/preistraeger-innen/unser-ort-heimat-fr-fremde/ich-bin-doch-deutscher-oder-die-geschichte-der-familie-deutsch/

