Alfred Grislawski (1919-2003) Jagdflieger und Hausmeister: Unterschied zwischen den Versionen

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== Auszeichnungen ==
== Auszeichnungen ==
Für seine militärischen Leistungen erhielt Grislawski mehrere hohe Orden:
Für seine militärischen Leistungen erhielt Grislawski mehrere hohe Orden:
*Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – verliehen 1. Juli 1942
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Diese Auszeichnungen gehörten zu den höchsten Tapferkeits- und Führungsorden der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Diese Auszeichnungen gehörten zu den höchsten Tapferkeits- und Führungsorden der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Version vom 9. Februar 2026, 14:58 Uhr

Alfred Grislawski
Alfred Grislawski.jpg
Alfred Grislawski.jpg
Geboren am: 2. November 1919
Geboren in: Wanne
Gestorben am: 19. September 2003
Gestorben in: Herne
Beruf: Jagdflieger und Hausmeister
Letzte Änderung: 09.02.2026
Geändert von: Andreas Janik


Alfred Grislawski, geboren am 02. November 1919 in Wanne, gestorben am 19. September 2003 in Herne, war ein deutscher Jagdflieger und Offizier der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, der als einer der erfolgreichsten deutschen Flugasse gilt.

Leben und militärische Laufbahn

Alfred Grislawski wurde am 2. November 1919 in Wanne geboren. Während des Zweiten Weltkrieges diente er als Hauptmann bei der Luftwaffe der Wehrmacht und war über einen langen Zeitraum als Jagdflieger im Einsatz.

Er nahm an über 800 Feindflügen teil und erzielte insgesamt 133 bestätigte Luftsiege, womit er zu den hochdekorierten deutschen Jagdfliegern zählte.

Vom 7. Juni 1944 bis ? Juni 1944 war er Gruppenkommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwader 1 „Oesau“.

Grubeneinfahrt auf Shamrock III/IV am 24. August 1942, Oberbürgermeister Günnewig (zweiter von rechts) mit Ritterkreuzträger Alfred Grislawski (in der Mitte).[1]

Auszeichnungen

Für seine militärischen Leistungen erhielt Grislawski mehrere hohe Orden:

  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – verliehen 1. Juli 1942[2]
  • Eichenlaub zum Ritterkreuz – verliehen 11. April 1944[3]

Diese Auszeichnungen gehörten zu den höchsten Tapferkeits- und Führungsorden der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Nachkriegszeit

Nach dem Ende des Krieges arbeitete Grislawski zunächst als Kraftfahrer. Später war er städtischer Bediensteter: Er fungierte als Hausmeister am Mädchengymnasium Wanne (später Gymnasium Wanne) an der Gerichtsstraße in Wanne-Eickel.

Archive

  • Ritterkreuzträger Alfred Grislawski, Gemälde von Richard Sprick, 1943. Stadtarchiv Herne - Best. 301 / Luftschutz, Unterbringung, Schäden, Nr. A 100 - Luftschutzmaßnahmen Verfügungen und Erlasse.

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Weiterführende Links

Quellen