Hauerstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Straße ist nach der bergmännischen Berufsbezeichnung [[Bergmannssprache H#Hauer|<span title="Der Hauer ist ein Beruf im Bergbau und bezeichnet einen Bergmann, der Bodenschätze und Gestein löst.">Hauer</span>]] benannt. |
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|TagMonat=9. Dezember |
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* Glückaufstraße (Benennung am [[10. Juni]] [[1920]]) |
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Als Hauer wird ein Bergmann bezeichnet, der nach dreijähriger Ausbildungszeit die Knappenprüfung und nach einem weiteren Lehrgang die Hauerprüfung bestanden hat. Nach dem Besuch von Weiterbildungsmaßnahmen kann die Meister- bzw. Fahrhauerprüfung abgelegt werden. |
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1871 hat H. Veith in seinem „Bergwörterbuch mit Belegen“ den Beruf wie folgt definiert: „d.i. ein Bergarbeiter, welcher die Arbeiten auf dem Gestein verrichtet, die unterschiedlichen Grubenhaue herstellt und die Mineralien gewinnt, also der eigentliche Bergmann.“ <ref>"HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997</ref> |
1871 hat H. Veith in seinem „Bergwörterbuch mit Belegen“ den Beruf wie folgt definiert: „d.i. ein Bergarbeiter, welcher die Arbeiten auf dem Gestein verrichtet, die unterschiedlichen Grubenhaue herstellt und die Mineralien gewinnt, also der eigentliche Bergmann.“ <ref>"HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997</ref> |
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Version vom 6. Februar 2018, 13:25 Uhr
Die Straße ist nach der bergmännischen Berufsbezeichnung Hauer benannt.
Überblick
Hauerstraße im Mai 2015
Historie
Als Hauer wird ein Bergmann bezeichnet, der nach dreijähriger Ausbildungszeit die Knappenprüfung und nach einem weiteren Lehrgang die Hauerprüfung bestanden hat. Nach dem Besuch von Weiterbildungsmaßnahmen kann die Meister- bzw. Fahrhauerprüfung abgelegt werden.
1871 hat H. Veith in seinem „Bergwörterbuch mit Belegen“ den Beruf wie folgt definiert: „d.i. ein Bergarbeiter, welcher die Arbeiten auf dem Gestein verrichtet, die unterschiedlichen Grubenhaue herstellt und die Mineralien gewinnt, also der eigentliche Bergmann.“ [2]
Literatur
- Boldt 1960, bes. S. 129 - 133.
- Bollerey/Hartmann 1980, S. 320 ff.
- Brüggemeier 1984, S. 99 ff.
- Cramm/Huske 1989, S. 15, 20 u. 25.
- Veith 1871, S. 267.
Lesen Sie auch
Quellen
- ↑ StAH, Protokollbuch der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Herne 1974, Blatt 14, TOP 16.
- ↑ "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997

