Alfred Grislawski (1919-2003) Jagdflieger und Hausmeister: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Alfred Grislawski''', geboren am 02. November [[1919]] in Wanne, gestorben am 19. September [[2003]] in Herne, war ein deutscher Jagdflieger und Offizier der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, der als einer der erfolgreichsten deutschen Flugasse gilt. |
'''Alfred Grislawski''', geboren am 02. November [[1919]] in Wanne, gestorben am 19. September [[2003]] in Herne, war ein deutscher Jagdflieger und Offizier der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, der als einer der erfolgreichsten deutschen Flugasse gilt. |
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== Leben und militärische Laufbahn == |
== Leben und militärische Laufbahn == |
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Alfred Grislawski wurde am 2. November 1919 in Wanne geboren. |
Alfred Grislawski wurde am 2. November 1919 in Wanne geboren. als Sohn eines Bergarbeiters. Nach dem Schulabschluss arbeitete er zunächst auf einem Bauernhof und suchte einen Weg, der harten Bergarbeiterlaufbahn zu entkommen. Schließlich entschied er sich für eine militärische Laufbahn und trat 1937 in den Dienst der Luftwaffe ein. |
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Während des Zweiten Weltkrieges nahm Grislawski an zahlreichen Einsätzen auf unterschiedlichen Kriegsschauplätzen teil: |
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Er nahm an über 800 Feindflügen teil und erzielte insgesamt 133 bestätigte Luftsiege, womit er zu den hochdekorierten deutschen Jagdfliegern zählte. |
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*Operation Barbarossa (Russlandfeldzug): Grislawski erzielte seinen ersten offiziellen Luftsieg am 1. September 1941 über feindliche Maschinen während des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion. |
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*Kaukasus und Ostfront: In den folgenden Kämpfen am östlichen Kriegsschauplatz steigerte er seine Abschusszahlen kontinuierlich und erreichte im April 1943 seinen 100. Sieg. |
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*Westfront und “Reichsverteidigung”: Nach einer Verwundung und Genesung wurde Grislawski an die Westfront versetzt, wo er vor allem in der Abwehr amerikanischer Bomberverbände eingesetzt wurde. Von seinen letzten 24 Luftsiegen stammten 18 gegen viermotorige US-Bomber – eine besonders gefährliche Aufgabe. |
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Insgesamt ist Grislawski über 800 Feindflüge geflogen und ihm werden 133 bestätigte Luftsiege zugeschrieben – eine Zahl, die ihn zu einem der führenden deutschen Jagdflieger im Krieg macht. |
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Vom 7. Juni 1944 bis ? Juni 1944 war er Gruppenkommandeur der III. Gruppe des [https://de.wikipedia.org/wiki/Jagdgeschwader_1_%E2%80%9EOesau%E2%80%9C Jagdgeschwader 1 „Oesau“]. |
Vom 7. Juni 1944 bis ? Juni 1944 war er Gruppenkommandeur der III. Gruppe des [https://de.wikipedia.org/wiki/Jagdgeschwader_1_%E2%80%9EOesau%E2%80%9C Jagdgeschwader 1 „Oesau“]. |
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== Auszeichnungen == |
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Für seine militärischen Leistungen erhielt Grislawski mehrere hohe Orden: |
Für seine militärischen Leistungen erhielt Grislawski mehrere hohe Orden: |
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*Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – verliehen 1. Juli 1942 |
*Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – verliehen 1. Juli 1942<ref>https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21324645</ref> |
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*Eichenlaub zum Ritterkreuz – verliehen 11. April 1944 |
*Eichenlaub zum Ritterkreuz – verliehen 11. April 1944<ref>https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21327108</ref> |
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Diese Auszeichnungen gehörten zu den höchsten Tapferkeits- und Führungsorden der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. |
Diese Auszeichnungen gehörten zu den höchsten Tapferkeits- und Führungsorden der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. |
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== Nachkriegszeit == |
== Nachkriegszeit == |
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Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrte Grislawski mit seiner Familie in seine Heimat zurück. Da ihre ursprüngliche Wohnstadt Leuna in der sowjetischen Besatzungszone lag, zogen sie in die britische Zone zurück, wo sie wieder zusammenfanden. |
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Im zivilen Leben arbeitete Grislawski zunächst als Kraftfahrer und später als Hausmeister am damaligen Mädchengymnasium Wanne (später [[Gymnasium Wanne]]) in Wanne-Eickel, einem städtischen Schulgebäude. Er wurde von Angeboten abgelehnt, in die neue Bundesluftwaffe einzutreten – unter anderem, weil seine Kriegsverletzungen eine weitere fliegerische Tätigkeit nicht zuließen. |
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2026, 15:05 Uhr
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Alfred Grislawski, geboren am 02. November 1919 in Wanne, gestorben am 19. September 2003 in Herne, war ein deutscher Jagdflieger und Offizier der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, der als einer der erfolgreichsten deutschen Flugasse gilt.
Erinnerung
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| Ehret die Opfer Benennt die Täter Nie wieder Faschismus Nie wieder Krieg |
Leben und militärische Laufbahn
Alfred Grislawski wurde am 2. November 1919 in Wanne geboren. als Sohn eines Bergarbeiters. Nach dem Schulabschluss arbeitete er zunächst auf einem Bauernhof und suchte einen Weg, der harten Bergarbeiterlaufbahn zu entkommen. Schließlich entschied er sich für eine militärische Laufbahn und trat 1937 in den Dienst der Luftwaffe ein.
Während des Zweiten Weltkrieges nahm Grislawski an zahlreichen Einsätzen auf unterschiedlichen Kriegsschauplätzen teil:
- Operation Barbarossa (Russlandfeldzug): Grislawski erzielte seinen ersten offiziellen Luftsieg am 1. September 1941 über feindliche Maschinen während des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion.
- Kaukasus und Ostfront: In den folgenden Kämpfen am östlichen Kriegsschauplatz steigerte er seine Abschusszahlen kontinuierlich und erreichte im April 1943 seinen 100. Sieg.
- Westfront und “Reichsverteidigung”: Nach einer Verwundung und Genesung wurde Grislawski an die Westfront versetzt, wo er vor allem in der Abwehr amerikanischer Bomberverbände eingesetzt wurde. Von seinen letzten 24 Luftsiegen stammten 18 gegen viermotorige US-Bomber – eine besonders gefährliche Aufgabe.
Insgesamt ist Grislawski über 800 Feindflüge geflogen und ihm werden 133 bestätigte Luftsiege zugeschrieben – eine Zahl, die ihn zu einem der führenden deutschen Jagdflieger im Krieg macht.
Vom 7. Juni 1944 bis ? Juni 1944 war er Gruppenkommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwader 1 „Oesau“.

Auszeichnungen
Für seine militärischen Leistungen erhielt Grislawski mehrere hohe Orden:
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – verliehen 1. Juli 1942[2]
- Eichenlaub zum Ritterkreuz – verliehen 11. April 1944[3]
Diese Auszeichnungen gehörten zu den höchsten Tapferkeits- und Führungsorden der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Nachkriegszeit
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrte Grislawski mit seiner Familie in seine Heimat zurück. Da ihre ursprüngliche Wohnstadt Leuna in der sowjetischen Besatzungszone lag, zogen sie in die britische Zone zurück, wo sie wieder zusammenfanden.
Im zivilen Leben arbeitete Grislawski zunächst als Kraftfahrer und später als Hausmeister am damaligen Mädchengymnasium Wanne (später Gymnasium Wanne) in Wanne-Eickel, einem städtischen Schulgebäude. Er wurde von Angeboten abgelehnt, in die neue Bundesluftwaffe einzutreten – unter anderem, weil seine Kriegsverletzungen eine weitere fliegerische Tätigkeit nicht zuließen.
Archive
- Ritterkreuzträger Alfred Grislawski, Gemälde von Richard Sprick, 1943. Stadtarchiv Herne - Best. 301 / Luftschutz, Unterbringung, Schäden, Nr. A 100 - Luftschutzmaßnahmen Verfügungen und Erlasse.
Verwandte Artikel
- Alfred Grislawski (Weiterleitungsseite) (← Links)
Weiterführende Links
- http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Personenregister/G/GrislawskiA.htm
- https://en.m.wikipedia.org/wiki/Alfred_Grislawski
Quellen
- ↑ Foto: Stadtarchiv Herne
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21324645
- ↑ https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21327108

