Carl Leissing: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
__NOTOC__ |
__NOTOC__ |
||
| ⚫ | |||
{{Person |
{{Person |
||
| Name = Carl Leissing |
| Name = Carl Leissing |
||
| Zeile 17: | Zeile 18: | ||
| lon= |
| lon= |
||
}} |
}} |
||
| ⚫ | |||
{{Erinnerung|'''Ehret die Opfer <br> Benennt die Täter'''<br>'''Nie wieder Faschismus <br> Nie wieder Krieg'''}} |
{{Erinnerung|'''Ehret die Opfer <br> Benennt die Täter'''<br>'''Nie wieder Faschismus <br> Nie wieder Krieg'''}} |
||
<div class="inhalt" style="background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify"> |
|||
Ernst Friedrich Karl (Carl) Leissing wurde als Sohn des Kaufmanns Emil Leissing (1847-1922) und dessen Ehefrau Lisette Schnutenhaus (1850-1925) in Altenessen geboren und am 19. Februar 1874 dort getauft. |
Ernst Friedrich Karl (Carl) Leissing wurde als Sohn des Kaufmanns Emil Leissing (1847-1922) und dessen Ehefrau Lisette Schnutenhaus (1850-1925) in Altenessen geboren und am 19. Februar 1874 dort getauft. |
||
| Zeile 26: | Zeile 25: | ||
1935 wird der Werkdirektor Leissing Mitglied des Grubenvorstands.<ref>https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21316432</ref> |
1935 wird der Werkdirektor Leissing Mitglied des Grubenvorstands.<ref>https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21316432</ref> |
||
Leissing führte |
Leissing führte einen NS Vorzeigebetrieb.<ref>[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21297911 Herner Zeitung 65 (8.10.1936)]</ref> Zahlreiche betrieblichen Veranstaltungen wurden im NS-Sinne abgehalten, bis hin zu Rundfunk-Übertragungen.<ref>[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21309089 Herner Zeitung vom 14. April 1937]</ref> Sein ältester Sohn war seit 1933 Parteimitglied. |
||
[[Datei:Janik-Grabplatte Leissing Südfriedhof 2020.png|150px|thumb|links|Bild: Andreas Janik 2020 ©]] |
[[Datei:Janik-Grabplatte Leissing Südfriedhof 2020.png|150px|thumb|links|Bild: Andreas Janik 2020 ©]] |
||
| Zeile 33: | Zeile 32: | ||
==Familie== |
==Familie== |
||
Verheiratet war Leissing seit dem 28. Mai 1907 mit Mariechen Schmittmann (geb. in Dortmund-Dorstfeld) |
Verheiratet war Leissing seit dem 28. Mai 1907 mit Mariechen Schmittmann (geb. in Dortmund-Dorstfeld) |
||
*Dr. jur. Helmut Leissing, geb. 4. Januar 1909 (wurde 1938 Gesamtprokurist und Fabrikdirektor bis 1974) |
*Dr. jur. Helmut Leissing, geb. 4. Januar 1909, NS Mitglieds Nr. 2798491 - 1.5.1933; (wurde 1938 Gesamtprokurist und Fabrikdirektor bis 1974) |
||
*Dr. jur. Günter Leissing, (wurde ebenfalls Fabrikdirektor bis 1981) ∞ 1940 Erika Bünger |
*Dr. jur. Günter Leissing, (wurde ebenfalls Fabrikdirektor bis 1981) ∞ 1940 Erika Bünger |
||
*Helga Leissing * März/April 1914 ∞ 1937 Bergassessor Karl Müggenburg. |
*Helga Leissing * März/April 1914 ∞ 1937 Bergassessor Karl Müggenburg. |
||
Aktuelle Version vom 10. Mai 2026, 15:50 Uhr
Carl Leissing (geboren 23. Januar 1874 in Essen-Altenessen; gestorben 1948 in Herne) war ein deutscher Kaufmann und Industrie-Manager der Gewerkschaft Dorn Schrauben- und Nietenfabrik.
Erinnerung
|
| Ehret die Opfer Benennt die Täter Nie wieder Faschismus Nie wieder Krieg |
Ernst Friedrich Karl (Carl) Leissing wurde als Sohn des Kaufmanns Emil Leissing (1847-1922) und dessen Ehefrau Lisette Schnutenhaus (1850-1925) in Altenessen geboren und am 19. Februar 1874 dort getauft.
Nach seiner kaufmännischen Ausbildung und Tätigkeiten in Köln und Siegen übernahm er - noch nicht 30 Jahre alt die Leitung der Gewerkschaft Dorn, die am 13. Dezember 1900 als Nachfolgerin der aufgelösten Herner Schrauben= und Mutternfabrik gegründet worden war. Zusammen mit seinem Prokurist Severin Holstraeter führte er die Firma zu einem durchorganisierten Betrieb.
1935 wird der Werkdirektor Leissing Mitglied des Grubenvorstands.[1]
Leissing führte einen NS Vorzeigebetrieb.[2] Zahlreiche betrieblichen Veranstaltungen wurden im NS-Sinne abgehalten, bis hin zu Rundfunk-Übertragungen.[3] Sein ältester Sohn war seit 1933 Parteimitglied.

Die Familiengrabstätte Leissing ist auf dem Südfriedhof vorhanden.
Familie
Verheiratet war Leissing seit dem 28. Mai 1907 mit Mariechen Schmittmann (geb. in Dortmund-Dorstfeld)
- Dr. jur. Helmut Leissing, geb. 4. Januar 1909, NS Mitglieds Nr. 2798491 - 1.5.1933; (wurde 1938 Gesamtprokurist und Fabrikdirektor bis 1974)
- Dr. jur. Günter Leissing, (wurde ebenfalls Fabrikdirektor bis 1981) ∞ 1940 Erika Bünger
- Helga Leissing * März/April 1914 ∞ 1937 Bergassessor Karl Müggenburg.
Quellen/Links:
- 40 Jahre Herner Industrieführer. Artikel in: Herner Anzeiger vom 18. Januar 1941.[4]
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland - NW 1102 / SBE Hauptausschuss Stadtkreis Herne NW 1102, Nr. 3120 Entnazifizierung Carl Leissing , geb. 23.01.1874 (Geschaeftsfuehrer)

