Senfmühle Bolte/Ferrero (Baukau)
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Das Gebäude der Mostert- oder Senfmühle stand im Hintergelände der Rottstraße und hatte die Hausnummer 51a. Das Gelände war ein etwas sumpfiges Haselstrauchwäldchen, welches als "Haselort" bezeichnet wurde.
Das eigentliche Gebäude aus roten Ziegeln aus dem Jahre 1865, welches nach einer Steintafel von A. Bußmann erbaut worden war hatte eine breite Dehleneinfahrt, was auf eine Bäuerliche Verwendung verweist. Diese wurde in den späteren Jahren vermauert und der so gewonnene Raum zu Wohnzwecke umgebaut. Weitere Umbauten und Anbauten verkomplettierten das lebendige Wohnen.
In einem Anbau befand sich die eigentliche Senfmühle. Es wird vermutet, das diese in der Zeit nach 1889 von der bekannten Herner Familie Bolte gegründet wurde. (Die Friedrich Bolte Senffabrik befand sich in den späteren Jahren auf dem Stamm 17 und später auf der Mont-Cenis-Straße 95).
1893-1894 betrieb der damalige Bergmann Josef Ferrero, eigentlich Guiseppe Angelo Baldassero Pietro Ferrero, geb am 16. März 1854 in Muriaglio (Castellamonte) Torino Piemont Italien, diese Senfmühle. Dieser heiratete am 28. Juni 1879 in Herne durch seiner Frau Elisabeth Sassenhoff (1858-1927) in die bekannte Familie ein. Ferrero zog nach 1894 Recklinghausen, starb am 9. März 1899 in Recklinghausen als Senffabrikant und wurde auf dem alten ev. Friedhof beigesetzt.[1]
Der erste Weltkrieg brachte das Ende der Senfmühle im Haselort
Das Haus selber, welches weiterhin als Wohnhaus für Bergleute diente, wurde im Sommer 1966 abgebrochen.
Ein erster Essig- und Mostrich Fabrikant betrieb um 1842 seine "Fabrikation" in der Cranger Heide. Johann Wilhelm Wieschmann stammte aus Wesel und heiratete 1826 in Dordrecht seine Frau Cornelia van de Moer. Seit 1841 in den Kirchenbüchern Cranges erwähnt.
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Siehe auch
Quellen
- ↑ Alte Berichte schrieben irrig: "Ferroro wurde Flieger und zog nach dem Krieg nach Recklinghausen."


