Kraftwerk Shamrock
Das Kraftwerk Shamrock in Wanne-Eickel entstand in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Shamrock III/IV. Es war Teil der technischen und wirtschaftlichen Neuordnung des Steinkohlenbergbaus nach dem Zweiten Weltkrieg und diente vor allem der Verstromung von Steinkohle sowie der Erzeugung von Fernwärme.
Das Kraftwerk ging 1957 mit fünf Turbosätzen in Betrieb. Es verfügte über eine elektrische Leistung von 132 MW und eine Heizleistung von rund 300 MWth. Eine Besonderheit war die Auslegung als Sammelschienenkraftwerk: Durch die Verbindung der einzelnen Kraftwerkskomponenten konnten Ausfälle einzelner Teile ausgeglichen werden.[1]
Das Kraftwerk war damit nicht nur ein Bestandteil der bergbaulichen Energieversorgung, sondern entwickelte sich zunehmend zu einem wichtigen Baustein der regionalen Fernwärmeversorgung. Es überdauerte die Stilllegung der Zeche Shamrock im Jahr 1967 um mehr als vier Jahrzehnte und wurde erst 2013 außer Betrieb genommen. Die Fernwärme-Heizzentrale blieb darüber hinaus erhalten.[2]
Entstehung im Umfeld der Zeche Shamrock
Die Geschichte des Kraftwerks ist unmittelbar mit der Entwicklung der Zeche Shamrock verbunden. 1857 hatte William Thomas Mulvany mit dem Abteufen des ersten Schachtes begonnen; 1860 nahm die Zeche als erstes Bergwerk auf dem Gebiet der späteren Stadt Herne die Kohlenförderung auf.
Für die spätere Entwicklung des Kraftwerksstandortes war insbesondere die Schachtanlage Shamrock III/IV von Bedeutung. Mit dem Abteufen der Schächte 3 und 4 wurde 1890 begonnen; 1892 nahm die Schachtanlage die Förderung auf. 1906 erhielten die beiden Schächte zu Ehren des Generaldirektors der Bergwerksgesellschaft Hibernia, Carl Behrens, die Bezeichnung Behrensschächte.[3]
Auf der Schachtanlage entwickelte sich neben der Kohlenförderung eine umfangreiche industrielle Nebenproduktion. Eine Kokerei bestand dort bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Ab 1903/04 wurde die Kokerei erweitert beziehungsweise neu errichtet und zunehmend auf die Gewinnung von Nebenprodukten wie Teer und Benzol ausgerichtet.[4]
Das spätere Kraftwerk entstand somit nicht auf einer isolierten Industriefläche, sondern inmitten eines bereits hoch entwickelten Verbundes aus Bergwerk, Kokerei, Eisenbahn und weiteren industriellen Anlagen.
Bau und Inbetriebnahme
Mit dem Wiederaufbau und der Modernisierung der deutschen Industrie nach 1945 gewann die Energieversorgung eine neue Bedeutung. Gleichzeitig führte die zunehmende Mechanisierung des Bergbaus zu einem steigenden Energiebedarf der Zechen.
In dieser Situation entstand am Standort Shamrock ein modernes Steinkohlekraftwerk. Der Bau begann Mitte der 1950er Jahre; 1957 nahm das Kraftwerk den Betrieb auf. Es wurde mit fünf Turbosätzen ausgestattet und erreichte eine elektrische Leistung von 132 MW.[5]
Das Kraftwerk gehörte damit zu einer Generation von Anlagen, die nicht mehr ausschließlich als betriebseigene Kraftwerke einzelner Zechen verstanden werden können. Die Erzeugung von Strom und Wärme wurde zunehmend in größere Versorgungsstrukturen eingebunden.
Die technische Konzeption als Sammelschienenkraftwerk war dabei bemerkenswert. Die einzelnen Erzeugungseinheiten waren so miteinander verbunden, dass bei einem Ausfall einzelner Komponenten die übrigen Einheiten weiterarbeiten konnten. Damit sollte eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Anlage erreicht werden.[6]
Kohle, Strom und Wärme
Die unmittelbare Nachbarschaft zur Zeche Shamrock war für den Betrieb des Kraftwerks von großer Bedeutung. Die Steinkohle konnte auf kurzen Wegen vom Bergwerks- beziehungsweise Kokereibetrieb zum Kraftwerk gelangen.
Damit bildete das Kraftwerk einen Teil des klassischen montanindustriellen Verbundes:
Kohle → Kokerei und Nebenprodukte → Kraftwerk → Strom und Wärme
Die Verbindung von Kohlenförderung und Energieerzeugung war charakteristisch für das Ruhrgebiet. Kohle wurde nicht nur als Verkaufsprodukt gefördert, sondern unmittelbar am Standort für industrielle Prozesse und zur Energieerzeugung eingesetzt.
Die Bedeutung des Kraftwerks ging allerdings bald über die unmittelbare Versorgung des Bergwerks hinaus. Besonders die Fernwärmeerzeugung gewann zunehmend an Gewicht.
Das Kraftwerk verfügte über eine Heizleistung von rund 300 MWth. Damit konnte neben der Stromerzeugung Wärme in ein regionales Fernwärmenetz eingespeist werden.[7]
Das Kraftwerk und die Stilllegung der Zeche Shamrock
Eine Besonderheit der Geschichte des Kraftwerks Shamrock liegt darin, dass es die Zeche Shamrock selbst überdauerte.
Die Zeche wurde in den 1950er Jahren zunehmend rationalisiert. 1957 begann das Abteufen des neuen Zentralschachtes 11. 1958 wurde die Zeche zur Zentralschachtanlage ausgebaut; 1960 nahm der Zentralschacht den Betrieb auf.[8]
Parallel dazu wurde eine Verbindung mit der benachbarten Zeche General Blumenthal hergestellt. 1965 begann die Auffahrung eines rund 8,8 km langen Querschlags. Am 24. August 1967 erfolgte auf der siebten Sohle der Durchschlag zwischen Shamrock und General Blumenthal.
Am 31. Oktober 1967 wurde die Zeche Shamrock stillgelegt. Schacht XI wurde anschließend als Bestandteil des Bergwerks General Blumenthal weiterbetrieben.[9]
Das Kraftwerk Shamrock blieb dagegen in Betrieb.
Damit entstand eine interessante historische Trennung: Die bergbauliche Bezeichnung Shamrock verschwand 1967 als Name des eigenständigen Bergwerks, der Name blieb jedoch beim Kraftwerk erhalten.
Kraftwerk Shamrock und General Blumenthal
Diese Entwicklung ist auch für die Namensgeschichte des gesamten Areals von Bedeutung.
Der Schacht XI der ehemaligen Zeche Shamrock wurde nach 1967 zum Hauptförderschacht des Bergwerks General Blumenthal. Das Kraftwerk daneben behielt jedoch seinen Namen Shamrock.
Deshalb bestanden über Jahrzehnte zwei unterschiedliche Bezeichnungen nebeneinander:
- Zeche General Blumenthal XI für die spätere bergbauliche Nutzung,
- Kraftwerk Shamrock für die Energieerzeugungsanlage.
Der Name Shamrock blieb damit am Standort sichtbar, obwohl das Bergwerk selbst seit 1967 nicht mehr unter diesem Namen betrieben wurde.
Gerade aus lokalhistorischer Sicht ist dies bedeutsam. Wer das ehemalige Kraftwerksgelände ausschließlich als Teil von General Blumenthal bezeichnet, unterschlägt einen Teil der historischen Entwicklung. Das Kraftwerk wurde zwar in der letzten Ausbauphase der Zeche Shamrock errichtet und stand später unmittelbar neben dem Schacht XI des Bergwerks General Blumenthal; sein Name verweist aber ausdrücklich auf die ältere Shamrock-Tradition.
Fernwärmeversorgung
Neben der Stromerzeugung entwickelte sich die Wärmeproduktion zu einem wesentlichen Bestandteil des Kraftwerksbetriebs.
Das Kraftwerk Shamrock war in das Fernwärmesystem des mittleren Ruhrgebiets eingebunden. Die Stadtwerke Bochum bezogen beispielsweise einen erheblichen Teil ihrer Fernwärme aus dem Kraftwerk Shamrock.[10]
Die Bedeutung der Anlage zeigte sich noch kurz vor ihrer Stilllegung. Wegen der Verzögerungen beim Bau des neuen Kraftwerks Datteln 4 musste die weitere Fernwärmeversorgung des Raumes Herne, Bochum und Recklinghausen gesondert betrachtet werden. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen beschäftigte sich 2012 ausdrücklich mit der Frage der Sicherung der Fernwärmeversorgung aus dem Kraftwerk Shamrock.[11]
Damit hatte das alte Steinkohlekraftwerk zu diesem Zeitpunkt eine Funktion, die weit über seine ursprüngliche Verbindung mit der Zeche hinausging.
Vom Hibernia-Kraftwerk zum E.ON-Standort
Die Geschichte des Kraftwerks ist zugleich Teil der Unternehmensgeschichte der Montanindustrie.
Die Zeche Shamrock war seit 1873 mit der Hibernia verbunden. Aus der Hibernia & Shamrock-Bergwerksgesellschaft entwickelte sich die Bergwerksgesellschaft Hibernia, die später zu einem großen integrierten Montankonzern wurde.[12]
Im Laufe der Jahrzehnte veränderten sich die Eigentums- und Unternehmensstrukturen des deutschen Energie- und Bergbausektors mehrfach. In der letzten Betriebsphase wurde das Kraftwerk als E.ON-Kraftwerk Shamrock geführt. Eine 2008 veröffentlichte Übersicht der Bezirksregierung Arnsberg führt das Kraftwerk als E.ON-Anlage.[13]
Die Geschichte des Standortes zeigt damit beispielhaft den Übergang von einem unternehmensinternen Zechenkraftwerk zu einer regionalen Energieerzeugungsanlage innerhalb eines großen Energieunternehmens.
Das Ende der Kohleverstromung
Das Kraftwerk Shamrock wurde am 30. April 2013 endgültig außer Betrieb genommen.[14]
Damit endete nach rund 56 Betriebsjahren die Geschichte der Stromerzeugung aus Steinkohle am Standort.
Die Stilllegung stand im Zusammenhang mit der Veränderung der deutschen Kraftwerkslandschaft und der Ablösung älterer Steinkohlekraftwerke durch modernere Anlagen. Für die Fernwärmeversorgung war insbesondere das neue Kraftwerk Datteln 4 von Bedeutung. Dieses sollte unter anderem die bisher vom Kraftwerk Shamrock bereitgestellte Fernwärme ersetzen.[15]
Die Stilllegung des Kraftwerks bedeutete deshalb einen weiteren Einschnitt in die Industriegeschichte Wanne-Eickels. Während der Bergbau bereits 2001 endgültig beendet worden war, verschwand mit dem Kraftwerk auch die letzte große energieindustrielle Nutzung des ehemaligen Zechenstandortes.
Neubau des Heizkraftwerks 2010–2013
Eine wichtige, bislang wenig beachtete Phase in der Geschichte des Kraftwerksstandortes begann um 2010. Zu diesem Zeitpunkt war der ältere Kraftwerksblock bereits am Ende seiner technischen und wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Da die Fernwärmeversorgung jedoch weiterhin sichergestellt werden musste, errichtete die E.ON Kraftwerke GmbH am Standort Shamrock ein neues Heizkraftwerk.
Die Bauzeit wird mit 2010 bis 2013 angegeben. Bauherr war die E.ON Kraftwerke GmbH mit Sitz in Hannover, die Generalplanung übernahm die E.ON Engineering GmbH in Gelsenkirchen. Die baustatische Prüfung und Bauüberwachung erfolgte durch die Krätzig & Partner Ingenieurgesellschaft für Bautechnik mbH.[16]
Das neue Kesselhaus hatte eine Länge von 35,40 m, eine Breite von 29,40 m und eine Höhe von 12,30 m. Aus brandschutztechnischen Gründen wurde es vollständig in Massivbauweise ausgeführt. Mit Ausnahme der Gründungsbauteile kamen dabei Stahlbeton-Fertigteile zum Einsatz.[17]
Ursprünglich war das Kesselhaus für zehn Heizkessel vorgesehen. Bei der Inbetriebnahme wurden zunächst sieben Kessel eingebaut. Die besondere Bauweise führte dabei zu einem ungewöhnlichen Bauablauf: Für den Einbau der Kessel waren die Außenwände zunächst als Mauerwerk mit Stahlprofilen ausgeführt worden. Nach dem Einbringen der Kessel wurden diese Wände wieder abgebrochen und durch Stahlbeton-Fertigteile ersetzt.[18]
Der Neubau zeigt, dass die Bedeutung des Standortes zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in erster Linie in der Stromerzeugung lag. Entscheidend war vielmehr die Aufrechterhaltung der Fernwärmeversorgung. Der ältere Kraftwerksblock sollte nach Fertigstellung des neuen Kesselhauses außer Betrieb genommen werden.[19]
Damit ist zwischen dem historischen Steinkohlekraftwerk und der heutigen Energieanlage zu unterscheiden. Der Standort Shamrock verlor mit der Stilllegung des alten Kraftwerks zwar seine Funktion als klassischer Steinkohlekraftwerksstandort, die Energie- und insbesondere die Fernwärmenutzung wurde jedoch durch die neue Anlage fortgeführt.
Das Ende des alten Kraftwerks
Mit dem Neubau des Heizkraftwerks vollzog sich am Standort ein technischer Übergang: Nicht der gesamte Energiestandort wurde 2013 aufgegeben, sondern die ältere Kraftwerkstechnik wurde durch eine für die Fernwärmeversorgung ausgelegte Anlage ersetzt.
Dies erklärt auch, weshalb die Bezeichnung Heizkraftwerk Shamrock über die Stilllegung des alten Kraftwerks hinaus Bestand hatte. Der Name bezeichnet nicht ausschließlich das historische Steinkohlekraftwerk von 1957, sondern steht zugleich für den späteren Energie- und Fernwärmestandort an der Kastanienallee.
Für die historische Darstellung sollte deshalb zwischen drei Entwicklungsstufen unterschieden werden:
- das ältere Steinkohlekraftwerk Shamrock aus den 1950er Jahren,
- den Neubau des Heizkraftwerks beziehungsweise Kesselhauses 2010–2013 zur Sicherung der Fernwärmeversorgung,
- die anschließende Nutzung des Standortes als Fernwärmestandort nach dem Ende der Kohleverstromung.
Diese Entwicklung ist ein besonders anschauliches Beispiel des Strukturwandels: Die ursprüngliche Verbindung von Zeche, Kohle und Kraftwerk wurde aufgegeben, während die vorhandene Infrastruktur und die Lage des Standortes für die Wärmeversorgung weiter genutzt wurden.
Der Name „Shamrock“ überlebt den Bergbau
Auch die Namensgeschichte des Standortes verdient besondere Beachtung. Die Zeche Shamrock wurde bereits 1967 als eigenständiges Bergwerk stillgelegt. Der Schacht XI wurde anschließend Bestandteil des Bergwerks General Blumenthal. Das Kraftwerk behielt dagegen den Namen Shamrock.
Mit dem Neubau 2010–2013 wurde diese Namenskontinuität sogar fortgeführt. Obwohl die industrielle Nutzung des ursprünglichen Bergwerks längst beendet war, wurde das neue Heizkraftwerk weiterhin als Heizkraftwerk Shamrock bezeichnet.[20]
Der Name Shamrock ist damit mehr als eine bloße historische Bezeichnung. Er stellt eine direkte Verbindung zwischen der seit dem 19. Jahrhundert bestehenden Zechengeschichte und der modernen Energieversorgung am selben Standort her.
Gerade deshalb sollte die Geschichte des Kraftwerks nicht ausschließlich unter der späteren Bezeichnung General Blumenthal eingeordnet werden. Während der Schacht XI bergbaulich zu General Blumenthal gehörte, blieb das Kraftwerk dem Namen nach mit Shamrock verbunden.
Quellenkritische Einordnung
Die Projektdokumentation von Krätzig & Partner ist insbesondere deshalb wertvoll, weil sie einen technischen Vorgang dokumentiert, der in allgemeinen Darstellungen zur Zechen- und Kraftwerksgeschichte häufig nur als „Stilllegung des Kraftwerks 2013“ erscheint.
Tatsächlich fand zwischen 2010 und 2013 ein technisch aufwendiger Übergang statt. Ein neues Kesselhaus wurde errichtet, die ursprünglich vorgesehene Kesselbestückung wurde teilweise umgesetzt und die bauliche Konstruktion während des Einbaus der Kessel nochmals verändert. Ziel war nicht die vollständige Aufgabe des Energiestandortes, sondern die Aufrechterhaltung der Fernwärmeversorgung.[21]
Für die Stadtgeschichte bedeutet dies, dass das Jahr 2013 nicht als scharfer Endpunkt der Energiegeschichte des Standortes verstanden werden sollte. Es markiert vielmehr den Übergang von der klassischen Kohleverstromung zu einer neuen Form der Wärmeversorgung.
Shamrock wurde zum 1. Januar 2013 stillgelegt; bis zum 30. April 2013 wurde ein befristeter Weiterbetrieb vereinbart, der die Wärmeversorgung über die Wintermonate sicherstellte.
Bis zur damals und heute nicht stattgefundenden Inbetriebnahme des neuen Steinkohlekraftwerks Datteln 4 wurde die Fernwärmeversorgung provisorisch durch das neue E.ON-Heizwerk Shamrock in Herne, die Verbundleitung aus dem Kraftwerk Scholven, sowie ab Herbst 2013 durch das Steag-Kraftwerk Herne 4 (160 MW) sichergestellt." [22]
Einordnung in den Strukturwandel
Das Kraftwerk Shamrock bildet zusammen mit dem ehemaligen Bergwerk und den angrenzenden Industrieflächen ein anschauliches Beispiel für die verschiedenen Phasen des Strukturwandels in Herne.
1857 begann am Standort die Geschichte des modernen Bergbaus. 1957, genau ein Jahrhundert später, ging das Kraftwerk in Betrieb. 1967 wurde die Zeche Shamrock stillgelegt und der Schacht XI in das Bergwerk General Blumenthal eingegliedert. 2001 endete die letzte bergbauliche Nutzung. 2013 wurde das Kraftwerk stillgelegt.
Damit liegen zwischen Beginn der industriellen Erschließung des Standortes und dem Ende der Energieerzeugung mehr als 150 Jahre.
Die heutige Entwicklung des Areals stellt daher nicht einfach eine Umwandlung einer ehemaligen Zeche dar. Vielmehr handelt es sich um die Umwandlung eines komplexen Industrieverbundes aus Bergwerk, Kokerei, Kraftwerk, Eisenbahn und weiteren Betrieben.
Die zukünftige Nutzung des Kraftwerksgeländes wird deshalb auch darüber entscheiden, welche Teile dieser Geschichte im Stadtbild erhalten bleiben.
Literatur und Quellen
- Stadt Herne: Zeche Shamrock, Stadtgeschichte, Stadtarchiv Herne.
- Stadt Herne: Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, Eintrag Shamrockstraße.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Ein Kleeblatt für Herne – die Geschichte der Zeche Shamrock, Virtuelle Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen der Zeche Shamrock.
- Bezirksregierung Arnsberg: Kraftwerke im Regierungsbezirk Arnsberg, 2008.
- Landtag Nordrhein-Westfalen: Sicherung der Fernwärmeversorgung/Eon-Kraftwerk Shamrock in Herne, Drucksache 16/970, 2012.
- Uniper: Fernwärmeversorgung aus dem Kraftwerk Datteln 4, Hintergrundbericht.
- Piorr, Ralf (Hg.): Vor Ort. Geschichte und Bedeutung des Bergbaus in Herne und Wanne-Eickel. Herne 2010.
- Viehweger, Wolfgang: Spur der Kohle. Europa in Herne und Wanne-Eickel. Herne 2000.
Verwandte Artikel
Quelle
- ↑ Bezirksregierung Arnsberg: Kraftwerke im Regierungsbezirk Arnsberg, Anlage zur Sitzung des Regionalrates vom 19. Juni 2008, Anlage 8b. Dort werden für das Kraftwerk Shamrock eine Inbetriebnahme 1957, fünf Turbosätze, 132 MW elektrische Leistung und 300 MWth Heizleistung genannt.
- ↑ Stadt Herne: General Blumenthal – Häufige Fragen: Was war vorher auf der Fläche?, Stadt Herne, https://www.herne.de/Wirtschaft-und-Infrastruktur/Stadtplanung/General-Blumenthal/Haeufige-Fragen/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Stadt Herne: Zeche Shamrock, Stadtgeschichte, https://www.herne.de/Stadt-und-Leben/Stadtgeschichte/Bergbau/Zeche-Shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Deutsche Digitale Bibliothek: Ein Kleeblatt für Herne – die Geschichte der Zeche Shamrock, Virtuelle Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen der Zeche Shamrock, https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/150-jahre-shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Bezirksregierung Arnsberg: Kraftwerke im Regierungsbezirk Arnsberg, Anlage 8b, 2008.
- ↑ Bezirksregierung Arnsberg: Kraftwerke im Regierungsbezirk Arnsberg, Anlage 8b, 2008.
- ↑ Bezirksregierung Arnsberg: Kraftwerke im Regierungsbezirk Arnsberg, Anlage 8b, 2008.
- ↑ Stadt Herne: Zeche Shamrock, Stadtgeschichte, https://www.herne.de/Stadt-und-Leben/Stadtgeschichte/Bergbau/Zeche-Shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Stadt Herne: Zeche Shamrock, Stadtgeschichte, https://www.herne.de/Stadt-und-Leben/Stadtgeschichte/Bergbau/Zeche-Shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Stadtwerke Bochum Holding GmbH: Lagebericht, Haushaltsplan 2013 der Stadt Bochum, S. 46, https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2BHCPL6848CONEDE/%24FILE/Haushaltsplan%202013%20Band%205.pdf (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Landtag Nordrhein-Westfalen: Sicherung der Fernwärmeversorgung/Eon-Kraftwerk Shamrock in Herne, Drucksache 16/970, 25. September 2012.
- ↑ Stadt Herne: Hiberniastraße, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, https://www.herne.de/Wirtschaft-und-Infrastruktur/Verkehr/Straßenverzeichnis/Straßen-Detailsicht_16441.html (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Bezirksregierung Arnsberg: Kraftwerke im Regierungsbezirk Arnsberg, Anlage 8b, 2008.
- ↑ Stadt Herne: General Blumenthal – Häufige Fragen: Was war vorher auf der Fläche?, Stadt Herne, https://www.herne.de/Wirtschaft-und-Infrastruktur/Stadtplanung/General-Blumenthal/Haeufige-Fragen/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Uniper: Fernwärmeversorgung aus dem Kraftwerk Datteln 4, Hintergrundbericht, https://www.uniper.energy/sites/default/files/2022-04/hintergrundbericht_fernwarme_web.pdf (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Krätzig & Partner Ingenieurgesellschaft für Bautechnik mbH: Neubau Heizkraftwerk Shamrock, Projektdokumentation, Standort Kastanienallee 1, Herne, https://www.kup-ing.de/projekte/hkw-shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Krätzig & Partner Ingenieurgesellschaft für Bautechnik mbH: Neubau Heizkraftwerk Shamrock, Projektdokumentation, https://www.kup-ing.de/projekte/hkw-shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Krätzig & Partner Ingenieurgesellschaft für Bautechnik mbH: Neubau Heizkraftwerk Shamrock, Projektdokumentation, https://www.kup-ing.de/projekte/hkw-shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Krätzig & Partner Ingenieurgesellschaft für Bautechnik mbH: Neubau Heizkraftwerk Shamrock, Projektdokumentation, https://www.kup-ing.de/projekte/hkw-shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Krätzig & Partner Ingenieurgesellschaft für Bautechnik mbH: Neubau Heizkraftwerk Shamrock, Projektdokumentation, https://www.kup-ing.de/projekte/hkw-shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ Krätzig & Partner Ingenieurgesellschaft für Bautechnik mbH: Neubau Heizkraftwerk Shamrock, Projektdokumentation, https://www.kup-ing.de/projekte/hkw-shamrock/ (Abruf: 24. September 2026).
- ↑ http://www.eon.com/de/ueber-uns/struktur/asset-finder/kraftwerk-shamrock.html
