Custard

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.

Custard ist eine Heavy- und Power-Metal-Band aus Herne.

"Custard"
Custard 2024 Hinten v.l.n.r: Carsten "Oscar" Reichart, Chris Klapper, Olli Strasser, Rigo Ryll. Vorne: Markus Berghammer. [1]
Allgemeine Informationen
Genre
Heavy Metal / Power Metal
Gründung
17.11.1987
Gründungsmitglieder
Gesang
Marc Weißgräber
Gitarre
Dirk Müller
Bass
Jens Schröder
Schlagzeug
Chris Klapper
Aktuelle Besetzung
Gesang
Oliver "Olli" Strasser
Gitarre
Carsten "Oscar" Reichart
Gitarre
Rigo Ryll
Bass
Markus Berghammer
Schlagzeug
Chris Klapper
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Marc Weißgräber
Gitarre
Dirk Müller
Bass
Jens Schröder
Bass, Gesang
Michael Marquardt
Gitarre, Gesang
Karsten Knüppel
Gitarre, Gesang
Dirk Wierczorek
Gesang
Guido Brieke
Gitarre
Stefan Klempnauer



Custard 2015

Bandgeschichte

Die erste Probe der Band fand am 17. November 1987 statt, zunächst unter dem Namen A.M.F. („Alcoholic Metal Front"). Die Gründungsbesetzung bestand aus Marc Weißgräber (Gesang), Dirk Müller (Gitarre), Jens Schröder (Bass) und Chris Klapper (Schlagzeug).[2] 1988 folgte die Umbenennung in Custard.[3] Die Band verstand sich anfangs als Spaßprojekt; mit personellen Wechseln verschob sich die stilistische Ausrichtung vom Thrash Metal hin zum Power Metal.[3] Chris Klapper ist bis heute das einzige verbliebene Gründungsmitglied.[2]

Nach dem Demo Signa Inferre und der Eigenproduktion God of Storm erreichte die Band einen Labelvertrag und spielte eine Tour im Vorprogramm von Skyclad (GB).[4] Das erste Album Kingdoms of Your Life erschien 1998 über Point Music; in der Folge spielte Custard nach eigenen Angaben Konzerte und Festivals im gesamten Bundesgebiet, unter anderem beim Wacken Open Air.[4] For My King folgte 2000 bei B.O. Records; die ersten beiden Alben wurden nach Bandangaben auch in Südamerika und den USA lizenziert.[4][3]

Für Wheels of Time (2005) wechselte die Band zu Mausoleum Records.[3] Nach Umbesetzungen – darunter ein Wechsel am Mikrofon – erschien 2008 Forces Remain. Das Album entstand ohne Label vollständig in Eigenregie und wurde über die Vertriebe Dr. Music Records und Rough Trade veröffentlicht; der Vertrag mit Pure Steel Records war zu diesem Zeitpunkt bereits unterschrieben, aber noch nicht wirksam.[2] Mit Infested by Anger (2012) legte Custard das erste Konzeptalbum vor, thematisch deutlich düsterer als die Vorgänger.[4]

A Realm of Tales (2017) griff Märchenstoffe auf.[4] Im selben Jahr feierte die Band ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Konzert, bei dem nahezu alle ehemaligen Mitglieder mitwirkten; es fand mangels geeigneter Spielstätte in Herne in Lünen statt.[2] Imperium Rapax (2021) widmet sich der Geschichte des Römischen Reiches; jeder der 14 Titel behandelt ein historisches Ereignis.[5][6] Produziert wurde das Album erneut von Athanasios Karapanos; die Sängerin Marta Gabriel (Crystal Viper) ist als Gast zu hören.[6][7]

Im Februar 2023 übernahm Rigo Ryll die Gitarre von Stefan Klempnauer; der Übergang verlief nach Angaben der Band fließend.[2] Zum Jahreswechsel 2024/2025 machte Custard die eigenen Alben auf den gängigen Streamingplattformen verfügbar.[8] Die Band tritt weiterhin regelmäßig in der Region auf, unter anderem auf der Alternative Stage in Lünen (Juli 2024), bei den Datteln Metal Days (November 2024), im Werkhof Hohenlimburg (Februar 2025), im Helvete in Oberhausen (2025) und im Waltroper Jugendcafé Yahoo (31. Januar 2026, gemeinsam mit Layment).[9] Die aktuelle Besetzung besteht aus Oliver Strasser (Gesang), Carsten Reichart und Rigo Ryll (Gitarre), Markus Berghammer (Bass) und Chris Klapper (Schlagzeug).[4][2] (Stand: 9. September 2026)

Diskografie

  • 1992: Signa Inferre (Demo)[2]
  • 1996: God of Storm (EP, Eigenproduktion)
  • 1998: Kingdoms of Your Life (Point Music)
  • 2000: For My King (B.O. Records)
  • 2005: Wheels of Time (Mausoleum Records)
  • 2008: Forces Remain (Eigenproduktion, Vertrieb Dr. Music Records / Rough Trade)[2]
  • 2012: Infested by Anger (Pure Steel Records)
  • 2017: A Realm of Tales (Pure Steel Records)
  • 2021: Imperium Rapax (Pure Steel Records)

[5][3]

Lesen Sie auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Foto: Karsten Knüppel
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 Auskunft von Chris Klapper (Custard) an den Historischen Verein Herne / Wanne-Eickel e. V., E-Mail vom 9. September 2026.
  3. ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Wikipedia: Custard (deutsche Band), de.wikipedia.org, abgerufen am 26. August 2026.
  4. ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 Custard: Band, custard.de, abgerufen am 26. August 2026.
  5. ↑ 5,0 5,1 Custard: Diskographie, custard.de, abgerufen am 26. August 2026.
  6. ↑ 6,0 6,1 Time For Metal: Custard – Imperium Rapax (Review), time-for-metal.eu, abgerufen am 26. August 2026.
  7. ↑ Metalunderground: Custard – Imperium Rapax (Review), metalunderground.at, abgerufen am 26. August 2026.
  8. ↑ Custard: Beitrag zum Jahreswechsel, Instagram, abgerufen am 26. August 2026.
  9. ↑ Custard: News, custard.de, abgerufen am 26. August 2026.