Blaupunkt Werk Herne - Forellstraße
Das Blaupunkt-Werk Herne war ein von der Blaupunkt-Werke GmbH, einer Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, betriebenes Elektronikwerk im Herner Stadtteil Baukau. Das Werk entstand im Zusammenhang mit den Bemühungen der Stadt Herne, während der beginnenden Bergbaukrise neue Industrien anzusiedeln und die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Steinkohlenbergbau zu verringern. Der Produktionsstandort an der Forellstraße wurde 1966/67 aufgebaut und am 9. November 1967 offiziell eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Werk zu einem bedeutenden Industriebetrieb der Stadt. In den 1970er Jahren wurden neben elektronischen Bauteilen insbesondere Lautsprecher für Kraftfahrzeuge hergestellt. Mitte der 1980er Jahre begann jedoch ein schrittweiser Abbau der Arbeitsplätze. Ende 1992 wurde das Herner Blaupunkt-Werk endgültig geschlossen.[1]
Ansiedlung im Zeichen des Strukturwandels
Die Ansiedlung von Blaupunkt in Herne war ein frühes und bedeutendes Ergebnis der kommunalen Wirtschaftsförderung während der Krise des Herner Bergbaus. In der Mitte der 1960er Jahre standen mehrere Zechen vor erheblichen wirtschaftlichen Problemen beziehungsweise wurden bereits stillgelegt. Die Stadt suchte deshalb nach Unternehmen aus anderen Branchen, die neue und möglichst dauerhafte Arbeitsplätze schaffen konnten.
1965 schloss die Stadt Herne mit der Robert Bosch GmbH einen Vertrag über die Ansiedlung eines Werkes der Bosch-Tochtergesellschaft Blaupunkt. Die damalige Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne spielte bei den Verhandlungen eine wesentliche Rolle. Ziel war es, einen industriellen Großbetrieb aus dem Bereich der modernen Elektro- und Elektronikindustrie in Herne anzusiedeln.[2]

Für das neue Werk stellte die Stadt ein etwa 21 Hektar großes Gelände am Rhein-Herne-Kanal zur Verfügung. Die zeitgenössische Fachzeitschrift Funkschau berichtete 1965 über die geplante Ansiedlung und erwähnte für den ersten Bauabschnitt etwa 800, überwiegend weibliche Arbeitskräfte. Das Gelände bot zugleich Möglichkeiten für spätere Erweiterungen.[3]
Die Ansiedlung war damit Teil eines grundlegenden wirtschaftlichen Wandels: An die Stelle der klassischen Montanindustrie sollten unter anderem Betriebe der Elektro-, Elektronik-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie treten.
Provisorischer Produktionsbeginn
Noch bevor der Neubau an der Forellstraße fertiggestellt war, begann Blaupunkt in Herne mit der Produktion. Am 1. Juni 1966 nahm das Unternehmen zunächst in der ehemaligen Turnhalle der Zeche Julia an der Cranger Straße den Betrieb auf.
Diese Übergangslösung ermöglichte es dem Unternehmen, bereits vor Fertigstellung des eigentlichen Werkes Arbeitskräfte einzustellen und die Produktion aufzunehmen. Nach Fertigstellung des Neubaus erfolgte der Umzug an die Forellstraße Ende 1966 beziehungsweise Anfang 1967.
Der Aufbau des Betriebes vollzog sich damit vergleichsweise schnell. Innerhalb kurzer Zeit entstand aus einer provisorischen Fertigungsstätte ein moderner Industriebetrieb.
Das Werk an der Forellstraße
Das neue Werk lag im Bereich der Forellstraße in Baukau, unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal. Der Standort war verkehrsgünstig gelegen und bot ausreichende Flächen für einen großflächigen Industriebetrieb.
Die offizielle Eröffnung fand am 9. November 1967 statt. Die städtische Monatsschrift Herne – unsere Stadt berichtete ausführlich über die Veranstaltung. Danach hatte das Unternehmen rund elf Monate zuvor den Neubau bezogen und konnte das Werk nunmehr mit einer eingearbeiteten Belegschaft und einem aufeinander abgestimmten Maschinenpark der Öffentlichkeit vorstellen. Die Eröffnung wurde bewusst erst vorgenommen, nachdem sich die betrieblichen Abläufe eingespielt hatten.[4]
Die Bedeutung des neuen Betriebes für Herne wurde bereits bei der Eröffnung hervorgehoben. Für die Stadt bedeutete die Ansiedlung einen sichtbaren Schritt weg von der bisherigen einseitigen Ausrichtung auf den Bergbau.
Produktion
Zu Beginn fertigte Blaupunkt in Herne vor allem Bandfilter und Transformatoren für Rundfunk- und Fernsehgeräte. Damit lag der Schwerpunkt zunächst auf elektronischen Baugruppen und Komponenten, die innerhalb der Geräteproduktion von Blaupunkt beziehungsweise des Bosch-Konzerns benötigt wurden.,
Die Produktion wurde später erweitert. Ab 1970 wurden an der Forellstraße auch Autolautsprecher hergestellt. Damit gewann der Automobilzulieferbereich für den Herner Standort zunehmend an Bedeutung.
Blaupunkt gehörte zu den bedeutenden Unternehmen der deutschen Unterhaltungselektronik und Automobilzulieferindustrie. Das Herner Werk war dabei nicht in erster Linie ein Entwicklungsstandort, sondern diente vor allem der industriellen Fertigung von Komponenten und Baugruppen.
Beschäftigung und Bedeutung für Herne
Die Ansiedlung von Blaupunkt war von erheblicher arbeitsmarktpolitischer Bedeutung. Für die Stadt war besonders wichtig, dass mit dem Werk zahlreiche Arbeitsplätze außerhalb des Bergbaus entstanden.
Bereits beim Übergang vom provisorischen Standort in der ehemaligen Turnhalle der Zeche Julia in das neue Werk waren rund 850 Beschäftigte vorgesehen beziehungsweise tätig.[5]
Das Werk entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem der größeren industriellen Arbeitgeber der Stadt. Eine städtische Darstellung aus dem Januar 1968 berichtet bereits von mehr als 1.000 Beschäftigten im Blaupunkt-Werk Herne. Die Ausweitung der Belegschaft machte auch eine Anbindung des Werkes an den öffentlichen Personennahverkehr erforderlich.[6]
Blaupunkt wurde damit zu einem wichtigen Bestandteil des neuen industriellen Herne. Zusammen mit weiteren Neuansiedlungen sollte der Betrieb dazu beitragen, die Folgen der Zechenstilllegungen auf dem Arbeitsmarkt abzufedern.
Beschäftigung von Migrantinnen und Migranten
Wie zahlreiche größere Herner Industriebetriebe beschäftigte auch Blaupunkt in größerem Umfang ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Arbeitsmigration der 1960er und 1970er Jahre war damit auch im Blaupunkt-Werk Teil der betrieblichen und städtischen Entwicklung.
Für die türkischen Beschäftigten wurde ab 1973 eine eigene türkischsprachige Werkszeitung mit dem Titel Mavi Nokta Haberleri (Blaupunkt-Nachrichten) herausgegeben. Sie gehört zu den dokumentierten Beispielen für die Entstehung einer eigenen betrieblichen Informationskultur für ausländische Beschäftigte in Herne.[7]
Die Geschichte des Blaupunkt-Werkes ist daher nicht ausschließlich eine Geschichte der Industrieansiedlung. Sie ist zugleich Teil der Arbeits- und Migrationsgeschichte der Stadt Herne.
Arbeitnehmervertretung und Betriebskultur
Die Belegschaft des Werkes war gewerkschaftlich organisiert. Eine wichtige Rolle spielte dabei die IG Metall. Auch in der örtlichen Bürgerbewegung waren Beschäftigte des Blaupunkt-Werkes vertreten. So gehörte der Betriebsrat des Unternehmens, Ulrich Scherff, 1972 dem Komitee der neu gegründeten Bürgerinitiative Herne an.[8]
Die Geschichte des Betriebes lässt sich deshalb auch unter dem Gesichtspunkt der betrieblichen Mitbestimmung und der politischen Beteiligung von Arbeitnehmern betrachten.
Für die gewerkschaftliche Geschichte des Betriebes ist zudem die langjährige Betriebsrätin Renate Strauss dokumentiert. Sie war seit 1972 Mitglied der IG Metall, arbeitete bei Blaupunkt in Herne und gehörte von 1984 bis zur Schließung 1992 dem Betriebsrat an.[9]
Der Niedergang des Standortes
Der wirtschaftliche Erfolg des Herner Werkes war nicht von Dauer. Mit den Veränderungen der internationalen Elektronikindustrie und der zunehmenden Verlagerung arbeitsintensiver Produktionsbereiche in Länder mit niedrigeren Lohnkosten geriet auch der Standort Herne unter Druck.
Mitte der 1980er Jahre begann der Abbau von Arbeitsplätzen. Damit setzte eine Entwicklung ein, die schließlich zur vollständigen Aufgabe des Werkes führte.
Die Entwicklung stand im Zusammenhang mit Veränderungen innerhalb des gesamten Blaupunkt- und Bosch-Konzerns. Produktionsbereiche wurden zunehmend internationalisiert. Für den Herner Standort bedeutete dies einen schrittweisen Verlust seiner bisherigen Fertigungsaufgaben.
In den Jahren 1991 und 1992 verschärfte sich die Situation. Zeitgenössische Berichte beschäftigten sich mit den angekündigten Arbeitsplatzverlusten bei Blaupunkt. Dabei wurde auch die Frage der Verlagerung von Produktionsbereichen in Länder mit niedrigeren Lohnkosten zu einem zentralen Konfliktthema.[10] [11]
Schließung 1992
Ende 1992 wurde das Blaupunkt-Werk Herne endgültig geschlossen. Damit endete nach rund 26 Jahren die Geschichte des Standortes als Blaupunkt-Fertigungsstätte.[12]
Die Schließung war für Herne von besonderer Bedeutung, weil Blaupunkt ursprünglich gerade als Symbol des wirtschaftlichen Strukturwandels angesiedelt worden war. Das Unternehmen hatte den Übergang von der traditionellen Montanwirtschaft zu einer stärker diversifizierten Industrie verkörpert. Nur wenige Jahrzehnte später wurde der Standort selbst zum Beispiel für die nächste Phase des Strukturwandels.
Die Entwicklung des Herner Werkes verdeutlicht damit die unterschiedlichen Phasen der Nachkriegswirtschaft: zunächst die Ansiedlung moderner Industrie als Antwort auf die Krise des Bergbaus, anschließend die Expansion und schließlich die Internationalisierung der Produktion mit der Verlagerung arbeitsintensiver Fertigung.
Das ehemalige Werksgelände
Nach der Schließung wurde das ehemalige Betriebsgelände einer neuen Nutzung zugeführt. Auf einer Teilfläche entstand das Innovationszentrum Herne. Das ehemalige Werksgebäude wurde anschließend unter anderem von der BTMT GmbH genutzt.
Von 2014 bis zum 31. Dezember 2025 wurde der frühere Produktionsstandort beziehungsweise ein Teil der ehemaligen Betriebsflächen von den Sinterwerke Herne GmbH genutzt. Die Nachnutzung zeigt, dass der Industriestandort auch nach dem Ende von Blaupunkt seine gewerbliche Funktion nicht vollständig verloren hatte. Das Ausbildungszentrum STEAG Herne (Steag Energy Services Gmbh) nutzt das Areal für seine Tätigkeiten, denn der Energiekonzern ist Eigentümer der Produktionshallen und der Maschinen. [13]
Das ehemalige Blaupunkt-Gelände steht damit beispielhaft für den Wandel von einem klassischen Großbetrieb der Elektronikindustrie zu einem Standort für neue industrielle und technologieorientierte Nutzungen. Eine weitere Verwendung ist 2026 noch in der Schwebe.
Bedeutung für die Stadtgeschichte
Das Blaupunkt-Werk nimmt in der Wirtschaftsgeschichte Hernes eine besondere Stellung ein. Die Ansiedlung war eines der sichtbaren Ergebnisse der kommunalen Strategie, die Stadt angesichts der Krise des Steinkohlenbergbaus wirtschaftlich neu auszurichten.
Die städtische Wirtschaftsförderung setzte dabei bewusst auf Branchen außerhalb des traditionellen Montansektors. Blaupunkt gehörte zu den Unternehmen, die in den 1960er Jahren für diese neue Wirtschaftsstruktur standen.[14]
Das Werk war zugleich ein wichtiger Arbeitgeber für Frauen, für Beschäftigte aus der internationalen Arbeitsmigration und für Arbeitnehmer, die aus dem traditionellen industriellen Umfeld des Ruhrgebietes kamen. Seine Geschichte verbindet daher Wirtschafts-, Arbeits-, Migrations- und Stadtgeschichte.
Besonders bemerkenswert ist der zeitliche Verlauf: Die Stadt Herne warb Blaupunkt während der Bergbaukrise gezielt als Zukunftsindustrie an. Die Ansiedlung wurde zu einem Symbol des Strukturwandels. Die spätere Schließung 1992 machte jedoch deutlich, dass auch die neue Industrie nicht dauerhaft vor den internationalen Veränderungen der Produktionswirtschaft geschützt war.
Chronologie
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1965 | Vertrag zwischen der Stadt Herne und der Robert Bosch GmbH über die Ansiedlung eines Blaupunkt-Werkes |
| 1965 | Erwerb eines rund 21 ha großen Geländes am Rhein-Herne-Kanal durch die Robert Bosch GmbH |
| 1. Juni 1966 | Beginn der Produktion in Herne in der ehemaligen Turnhalle der Zeche Julia an der Cranger Straße |
| 1966/67 | Umzug in den Neubau an der Forellstraße |
| 1967 | Offizielle Einweihung des Werkes am 9. November |
| 1970 | Beginn der Produktion von Autolautsprechern in Herne |
| 1973 | Herausgabe der türkischsprachigen Werkszeitung Mavi Nokta Haberleri |
| Mitte der 1980er Jahre | Beginn eines deutlichen Arbeitsplatzabbaus |
| 1991 | Verschärfung der Diskussion um Produktionsverlagerungen und Beschäftigungsabbau |
| Ende 1992 | Endgültige Schließung des Blaupunkt-Werkes Herne |
| ab 1990er Jahre | Nachnutzung des ehemaligen Werksgeländes durch andere Unternehmen und Einrichtungen |
| 2014-2025 | Nutzung eines Teils des ehemaligen Standortes durch die Sinterwerke Herne GmbH |
Literatur und Quellen
- Stadt Herne: Herne – unsere Stadt, insbesondere die Jahrgänge 1967 und 1968.
- Stadt Herne: Stadtgeschichte, Abschnitte zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Strukturwandel.
- Stadt Herne (Hrsg.): Susanne Peters-Schildgen: Auf dem Weg ins Paradies? Wanderungsbewegungen im Ruhrgebiet am Beispiel Herne. Begleitheft zur Ausstellung anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Stadt Herne“, Flottmann-Hallen, Herne 1997.
- Ingrid Neumann: Schlotbarone suchen ihre Erben – Kirchturmpolitik erschwert die Ansiedlung neuer Industrien an der Ruhr. In: Die Zeit, 17. November 1967.
- Funkschau, Jahrgang 1965/1966.
- IG Metall Ruhrgebiet Mitte: Veröffentlichungen zur Geschichte der IG Metall und der Beschäftigten des Blaupunkt-Werkes Herne.
Weblinks
- Jürgen Schröder: Blaupunkt Herne - Materialien zur Analyse von Opposition. Berlin 2006. Online unter: http://www.mao-projekt.de/BRD/NRW/ARN/Herne_Blaupunkt.shtml
Verwandte Artikel
Quellen und Anmerkungen
- ↑ Stadt Herne: Stadtgeschichte, Abschnitt 1965; dort wird der Vertrag mit Bosch von 1965 und die Einweihung des Werkes an der Forellstraße am 9. November 1967 genannt.
- ↑ Stadt Herne: Stadtgeschichte, Abschnitt 1965.
- ↑ Funkschau, 1965, Heft 11: Bericht über das von der Robert Bosch GmbH erworbene 21 ha große Gelände am Rhein-Herne-Kanal und den geplanten Aufbau eines Blaupunkt-Zweigwerkes in Herne.
- ↑ Herne – unsere Stadt, Mai 1967 bzw. Berichterstattung zur offiziellen Eröffnung des Zweigwerkes Herne der Blaupunkt-Werke GmbH. Die zeitgenössische Darstellung beschreibt den Neubau an der Forellstraße, die Werkhalle und die eingearbeitete Belegschaft.
- ↑ Ingrid Neumann: Schlotbarone suchen ihre Erben – Kirchturmpolitik erschwert die Ansiedlung neuer Industrien an der Ruhr, Die Zeit, 17. November 1967.
- ↑ Herne – unsere Stadt, Januar 1968. In der zeitgenössischen Darstellung wird das Blaupunkt-Werk mit einer Belegschaft von mehr als 1.000 Beschäftigten erwähnt.
- ↑ Susanne Peters-Schildgen: Auf dem Weg ins Paradies? Wanderungsbewegungen im Ruhrgebiet am Beispiel Herne, Stadt Herne, 1997, S. 35–36.
- ↑ Stadt Herne, Bürgerproteste.
- ↑ IG Metall Ruhrgebiet Mitte: AGA-Newsletter, 2025, biografische Würdigung von Renate Strauss.
- ↑ Politische Berichte, 1991, Bericht über den Beschäftigungsabbau bei Blaupunkt und die Diskussion um Produktionsverlagerungen.
- ↑ Zu den Gründen der Werkschließung: 7. Oktober 1991 "Der Spiegel", Konkurrenz unterschätzt. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13490954.html
- ↑ Stadt Herne: Stadtgeschichte, Zeitraum 1990 bis heute: „Blaupunkt schloss Ende 1992 endgültig sein Werk in Herne.“ Als Grund nennt die Stadt Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer.
- ↑ https://www.waz.de/lokales/herne-wanne-eickel/article408402499/sinterwerke-herne-das-ende-geriet-zum-wirtschaftskrimi.html
- ↑ Stadt Herne: Stadtgeschichte, Abschnitt 1965.



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