Postamt Wanne

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel
Postamt Wanne, 1920er Jahre

Das Postamt in Wanne entstand in den Jahren 1912 bis 1914. Das im neoklassizistischen Stil gehaltene Postamt korrespondiert mit dem nur 150 Meter östlich stehenden, zeitgleich neu erbauten Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs.

In dem 1987 erschienenen Architekturführer Herne heißt es: „Neuklassizistischer Massivbau mit Werkstein und Putzfassade. Aus der Baubeschreibung ‚Für den Sockel Anröchter Sandstein, für Portal und Reichsadler (Giebelfeld) Ibbenbürer Sandstein, für die Straßenansicht Edelputz (Terranova oder ein gleichartiges Material), für die Hofansichten Kalkzementputz, für das Dach Tonpfannen, für die Ecktürme und Dachreiter Kupfer.‘

Zweieinhalb geschossiges Verwaltungsgebäude mit Walmdach, Eingangsportal über Eck mit von dorischen Säulen getragener Eingangsüberdachung, darüber Balkon, Rundbogengiebelfeld mit Reichsadleremblem, dreigeschossige Runderker, daran anschließen Seitenflügel.“

Architekt war der GeheimeBaurat Walter, Kaiserliche Oberpostdirektion; Bauherr war die Reichspost.

Die Eintragung des Postamtes Wanne in die Denkmalliste der Stadt Herne erfolgte am 29. Juni 2005.

Datei:Postamt Wanne, 1930er Jahre.jpg
Partie am Postamt Wanne-Eickel, 1930er Jahre

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Quellen

Stadtarchiv Herne:

Dokumentationsbibliothek: Sammlung Post

Archivbibliothek: "Post Wanne", Architekturführer Herne, Herausgeber: Stadt Herne u. a., 1987

Postkartensammlung