Hauptschule IV - Hölkeskampring

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Vorgängereinrichtung: Hauptschule Hölkeskampring (Hauptschule IV)
Vor der heutigen Nutzung als Stadtteilzentrum H2Ö befand sich im Gebäude am Hölkeskampring die Städtische Gemeinschaftshauptschule IV der Stadt Herne, auch bekannt als Hauptschule Hölkeskampring.










Hauptschule IV.
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Letze Änderung: 17.03.2026
Geändert von: Andreas Janik

Entstehung und Betrieb

Die Schule bestand bereits seit den 1960er-Jahren und war Teil des damaligen Ausbaus des Hauptschulwesens in Nordrhein-Westfalen. Sie diente über Jahrzehnte hinweg als zentrale weiterführende Schule für den Stadtteil Herne-Süd. Ehemalige Schülerbesuche lassen sich mindestens bis in die frühen 1960er-Jahre zurückverfolgen.

In den folgenden Jahrzehnten war die Schule ein fester Bestandteil der lokalen Bildungslandschaft und wurde von mehreren Schülergenerationen besucht. Die Einrichtung verfügte über ein größeres Schulgelände mit Sport- und Schwimmmöglichkeiten und war Teil eines Schulzentrums im Bereich Hölkeskampring.

Entwicklung seit den 2000er-Jahren

Wie viele Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen war auch die Hauptschule Hölkeskampring seit den 2000er-Jahren von sinkenden Schülerzahlen betroffen. Gründe hierfür waren unter anderem:

  • verändertes Wahlverhalten der Eltern zugunsten anderer Schulformen
  • demografischer Rückgang
  • Ausbau von Gesamtschulen und inklusivem Unterricht

Trotz pädagogischer Weiterentwicklungen, etwa im Bereich des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Förderbedarf, verlor die Schulform insgesamt an Bedeutung.

Beschluss zur Auflösung

Im Jahr 2013 beschloss die Stadt Herne, die Schule auslaufen zu lassen. Bereits ab dem folgenden Schuljahr wurden keine neuen Eingangsklassen mehr aufgenommen.

Die Entscheidung war Teil einer umfassenden Umstrukturierung der Herner Schullandschaft. Dabei spielten insbesondere wirtschaftliche und strukturelle Faktoren eine Rolle:

  • hoher Sanierungsbedarf des Gebäudes
  • Konzentration auf verbleibende Hauptschulstandorte
  • bildungspolitische Neuausrichtung der Stadt

Die Auflösung begann offiziell im Schuljahr 2014/15 und erfolgte schrittweise durch das Auslaufen der bestehenden Jahrgänge.

Schließung und Nachnutzung

Spätestens bis 2018/19 wurde der Schulbetrieb vollständig eingestellt.

Das Gebäude blieb jedoch erhalten und wurde im Rahmen der Stadtentwicklung umfassend umgebaut. Zwischen 2019 und 2020 erfolgte die Sanierung und Umnutzung zu einem multifunktionalen Zentrum für Jugend, Familie und soziale Angebote.

Seit 2022 wird der Standort unter dem Namen H2Ö als Stadtteilzentrum genutzt.

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Quellen