Julius Beckmann (1873-1945) Pastor
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Julius August Wilhelm Beckmann (* 8. Juni 1873 in Hagen; † 1945 in Petershagen-Buchholz) war ein deutscher evangelischer Theologe und von 1900 bis 1934 Pfarrer in Eickel.
Beckmann wurde als Sohn des Gärtners Heinrich Adolf Beckmann und dessen Ehefrau Caroline Goebel in Hagen geboren und am 28. Juni reformiert getauft. [2]
Nach seinem Abitur am Hagener Gymnasiums studierte er in Tübingen, Halle und Bonn Theologie. Beide Staatsprüfungen legte er 1895 und 1897 in Münster ab.
Seinen Militärdienst leistete er vom 1. April 1896 bis zum 1. April 1897 im Infanterie Regiment Nr. 15 in Minden ab.
Nach kurzer Pause wurde er vom November 1897 bis Mai 1899 Hilfsprediger an der ev. Gemeinde um anschließend in gleicher Funktion in Lübbecke tätig zu werden.
Seine Ordination erhielt er am 111. Juni 1899 in Holzhausen.
Nach seiner Wahl zum Pfarrer in Eickel wurde er am 1. August 1900 durch den damaligen Superintendenten Johannes Daniels in sein Amt eingeführt.
Kurz danach, am 16. September 1900, verheiratete er sich in Hagen mit der von dort stammenden Fabrikantentochter Frieda Amalia Schmidt (1875-1952).[3]
1901 zog er in das damals neue Pfarrhaus neben dem ev. Krankenhaus an der Hordeler Straße in Eickel. Sein ältester Sohn Joachim Beckmann wurde ebenfalls Pastor, Mitglied der Bekennenden Kirche und Präses der evangelische Kirche im Rheinland. Seine Tochter Irmgard Beckmann, geb. 16.06.1903 Wanne-Eickel, gest. 05.09.1966 Minden wurde Diakonisse.
In seinen Amtsjahren erfolgten vielfältige Aufbauarbeiten am Gemeinwohl der Gemeinde Eickel. Auch in der neuen Stadt Wanne-Eickel wurde seine Aufgabe und Arbeit hoch geschätzt.
Besonders am Herzen lag ihm die Geschichte seiner Pfarrei, Eickel und Umgebung, das ihm bewog Geschichtlich zu vermitteln, das Vergehen der bäuerlichen Struktur und ihrer Erbe ins Gedächtnis seiner Zeitgenossen zu hinterlassen. Die Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e.V. ist eines seiner Erben.
Nach seinem ausscheiden in Eickel wurde er Gemeindepastor in der ev. Gemeinde Buchholz. Die Deutschen Christen konnten auch durch seine Tätigkeit in der kleinen Kirchengemeinde "nicht Fuß fassen", wie seine Witwe 1950 in der Chronik des Lagerbuches berichtet.[4]
Literatur
- Geschichte der Evangel. Kirchengemeinde Eickel, von Johannes Daniels (Pfarrer), fortgeführt und erweitert hg. von Julius Beckmann, Wanne Eickel 1927
- Das Martinsbuch
- Beckmann, Julius: Einklang von Bibel und Gesangbuch. Ein Hilfsbüchlein zum Evangelischen Gesangbuch für Rheinland und Westfalen, zum Deutschen Evangelischen Einheitsgesangbuch und zu allen Gesangbüchern, die das Einheitsgesangbuch übernommen haben. Essen 1937.
Nachlass
- Kommunalarchiv Minden - Stadt Minden WN 48 - Nachlass Diakonisse Irmgard Beckmann und ihres Vaters Pfarrer Julius Beckmann[5]
- (Nr. 1) Predigten des Pfarrers Julius Beckmann, Buchholz (Band 1) 24.07.1938 - 23.07.1939
- (Nr. 2) Predigten des Pfarrers Julius Beckmann, Buchholz (Band 2) 06.08.1939 - 07.07.1940
- (Nr. 3) Predigten des Pfarrers Julius Beckmann, Buchholz (Band 3) 21.07.1940 - 02.06.1941
- (Nr. 4) Predigten des Pfarrers Julius Beckmann, Buchholz (Band 4) 29.09.1935, 08.06.1941 - 13.06.1943
Lesen Sie auch
- Julius Beckmann (Weiterleitungsseite) (← Links)
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Die automatisierte Erstellung diente als Grundlage und wurde von menschlichen Bearbeiterinnen inhaltlich und sprachlich überarbeitet, um Richtigkeit und Verständlichkeit sicherzustellen. KI-generierte Bilder stellen eine Interpretation dar und basieren auf überprüfbaren Vorlagen sowie den Angaben der Erstellerinnen. - ↑ Reg. Nr. 116/1873
- ↑ Ihr Vater war der Fabrikant Wilhelm Schmidt in Hagen
- ↑ https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-Best_def40e11-3780-41c4-a2f0-cd0b7f3fec95
- ↑ https://www.archive.nrw.de

