Kategorie:Migration
Migration gehört seit dem 19. Jahrhundert zur Grundgeschichte von Herne und Wanne-Eickel: Mit dem Aufstieg des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet kamen Arbeitskräfte aus Westfalen, den preußischen Ostprovinzen, aus Masuren, Polen und Österreich-Ungarn in die neu entstehenden Zechenorte. Diese Zuwanderung prägte Stadtbild, Wirtschaft, Sprache, Vereinskultur und religiöses Leben nachhaltig.
Im 20. Jahrhundert setzte sich diese Entwicklung fort – durch Binnenwanderung, Flucht und Vertreibung nach 1945 sowie durch die Anwerbung von „Gastarbeitern“ seit den 1960er Jahren. Migration ist damit kein Randphänomen, sondern ein konstitutives Element der Stadtgeschichte.
Das Themenportal und diese Katogorie bündelt Quellen, Biografien, Karten und Forschungsergebnisse zur Migrationsgeschichte in Herne und Wanne-Eickel und lädt dazu ein, historische Entwicklungen mit aktuellen Debatten über Mobilität, Arbeit und Integration zu vergleichen.
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