Das „Kanalschloss“ am Hafen König Ludwig

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.

Das Kanalschloss auch Kanalschlösschen war ein überregional beliebtes Ausflugs- und Tanzlokal am Rhein-Herne-Kanal auf Pöppinghauser Boden.

Zu diesem Artikel fehlen noch wichtige Informationen.
Helfen Sie mit, den Artikel Das „Kanalschloss“ am Hafen König Ludwig zu vervollständigen und zu verbessern!

👉 Werden Sie Teil unseres Stadtgeschichts-Wikis: Jetzt anmelden und Autor werden!
📧 Alternativ: Senden Sie uns Ihren Beitrag einfach per E-Mail an redaktion@hv-her-wan.de

Gemeinsam bewahren und erzählen wir unsere Geschichte.


Kanalschloss
Postkarte vom Kanalschloss
ungelaufen, nach 1905 [1]
🕘
Auch bekannt alsKanalschlösschen
Das Kanalschloss und der befahrene Kanal, nebst Kohlenkipper am Hafen "König Ludwig". Die Karte ist ungelaufen, stammt aus der Zeit vor 1905. [1]
Castroper Zeitung 15. April 1953

Ende des 19. Jh. wurde es nahe dem Kanalhafen König Ludwig auf dem Gebiet Pöppinghausens errichtet. Josef Pantring ließ das Gebäude von dem am Bau des Dortmund-Ems Kanal beteiligten Ingenieur Wallner „im protzigen wilhelminischen Stil“ errichten.

Für die Herner Bevölkerung gab es regelmäßige Dampferverbindungen vom Hafen Herne am Stichkanal zum Lokal.

Über das Ende des Schlösschens herrscht Unklarheit: Einerseits wird berichtet das es zu Pfingsten 1943 (12.-13. Juni) bei einem Bombenangriff zerstört worden ist, andererseits wird aber auch von Brandstiftung dort gefangener Fremdarbeiter, oder gar einer vom NS Schergen beauftragten Brandstiftung eines Kammerjägers berichtet.

3-D Rekonstruktion Andreas Janik (c)2014






Verwandte Artikel

Quellen

  • Pöppinghauser Chronik, S. 62
  • Hochlarmarker Geschichts-Arbeitskreis (Hrsg.): „Hochlarmarker Lesebuch. Kohle war nicht alles. 100 Jahre Ruhrgebietsgeschichte.“, Oberhausen 1981, ASIN: B004Y037XO, S. 182f.
  • Herner Zeitung
  1. 1,0 1,1 aus der Sammlung Bernd Ellerbrock (Seelze)