Haus Sodingen: Unterschied zwischen den Versionen
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Von den Bewohnern wurde Adam von Sodingen um [[1313]] urkundlich erwähnt. Seine drei Söhne hießen Hildebrand, Alef und Johann. Ihr Gut zu Rennickhusen (?) verkauften sie an das Stift Elsey. Weiteren Besitz hatten sie von den Rittern von Limburg in Börnig (Bornewic) zu Lehen. In den 1570/80er Jahren ist Johann von Soingen Richter zu Hagen<ref>Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_12fffc79-b951-4ea3-af8b-52afd7ba008f</ref>, Berndt v. Sodingen ist [[1566]] <ref>Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_a600d312-3e32-40d9-9d1e-590f776c47cd</ref>und [[1567]]<ref>Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_58d58f51-711b-4f6b-9d8f-d76ff5431fe7</ref> Zeuge. |
Von den Bewohnern wurde Adam von Sodingen um [[1313]] urkundlich erwähnt. Seine drei Söhne hießen Hildebrand, Alef und Johann. Ihr Gut zu Rennickhusen (?) verkauften sie an das Stift Elsey. Weiteren Besitz hatten sie von den Rittern von Limburg in Börnig (Bornewic) zu Lehen. In den 1570/80er Jahren ist Johann von Soingen Richter zu Hagen<ref>Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_12fffc79-b951-4ea3-af8b-52afd7ba008f</ref>, Berndt v. Sodingen ist [[1566]] <ref>Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_a600d312-3e32-40d9-9d1e-590f776c47cd</ref>und [[1567]]<ref>Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_58d58f51-711b-4f6b-9d8f-d76ff5431fe7</ref> Zeuge. |
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Sein Sohn und Erbe aus der Ehe mit Norika von der Knippenburg Dietrich von Loe ([[1592]]-[[1616]]) verstarb ohne Erben hinterlassen zu haben. Nächster Besitzer wurde der zweite Sohn Norikas, Johann von Delwig zu Hecket und Knippenburg, welcher ebenfalls [[1625]] ohne eigenen Erbe starb. Die Familie Delwig, welche das Gut durch einen Schultzen verwalten ließ, verkauften den Besitz [[1644]] an Friedrich von Heiden, dieser wiederum im selben Jahr an Conrad von Strünkede. Dieser bekam auf Wunsch vom Landesherrn das Recht, das Sodingen und Strünkede "auf ewig sollte vereinigt bleiben"<ref>[[Steinen 1757]]</ref>. |
Sein Sohn und Erbe aus der Ehe mit Norika von der Knippenburg Dietrich von Loe ([[1592]]-[[1616]]) verstarb ohne Erben hinterlassen zu haben. Nächster Besitzer wurde der zweite Sohn Norikas, Johann von Delwig zu Hecket und Knippenburg, welcher ebenfalls [[1625]] ohne eigenen Erbe starb. Die Familie Delwig, welche das Gut durch einen Schultzen verwalten ließ, verkauften den Besitz [[1644]] an Friedrich von Heiden, dieser wiederum im selben Jahr an Conrad von Strünkede. Dieser bekam auf Wunsch vom Landesherrn das Recht, das Sodingen und Strünkede "auf ewig sollte vereinigt bleiben"<ref>[[Steinen 1757]]</ref>. |
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Im Landesarchiv Nordrhein-Westfalens Abteilung Westfalen liegt unter der Aktennummer [https://www.archive.nrw.de/ms/search?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz%20c2620604-23d2-4c67-8d54-9acb58b34847 D 002 der Kleve-Märkische Regierung, Landessachen, Nr. 1124] eine Bestätigung der Landtagsfähigkeit des Hauses Sodingen als Sitz der Familie von und zu Strünkede mit der Laufzeit 1563-1651 bzw. 1691-1704. |
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Hierin wird daraufhin gewiesen, dass bereits am [[13. Juni]] [[1654]] als Landtagsfähig beurkundet wurde, "daß original aber nicht zur Hand" wäre.<ref>[https://www.landesarchiv-nrw.de/data01/Abt%20Westfalen/D002/~011/01124/LAV%20W%20D002%2001124%200009.jpg https://www.landesarchiv-nrw.de/]</ref> |
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Aktuelle Version vom 11. Juni 2026, 15:22 Uhr
Das Haus Sodingen lag nach Franz Darpes Bericht auf der Höhe nordöstlich des Hofes Schulte zu Sodingen und war schon um 1900 untergegangen. Von Steinen schreibt: "Das Haus Sodingen, und was an der einen Seite der Schmedebecke nach Herne hin gelegen ist."[1]
Von den Bewohnern wurde Adam von Sodingen um 1313 urkundlich erwähnt. Seine drei Söhne hießen Hildebrand, Alef und Johann. Ihr Gut zu Rennickhusen (?) verkauften sie an das Stift Elsey. Weiteren Besitz hatten sie von den Rittern von Limburg in Börnig (Bornewic) zu Lehen. In den 1570/80er Jahren ist Johann von Soingen Richter zu Hagen[2], Berndt v. Sodingen ist 1566 [3]und 1567[4] Zeuge.
Nach dem Aussterben der Familie erbte Walter von Loe zur Dorneburg (1556-1589)[5]den Besitz. Vgl. Urkunde 1552 Oktober 18 und Urkunde 1587 August 12
Sein Sohn und Erbe aus der Ehe mit Norika von der Knippenburg Dietrich von Loe (1592-1616) verstarb ohne Erben hinterlassen zu haben. Nächster Besitzer wurde der zweite Sohn Norikas, Johann von Delwig zu Hecket und Knippenburg, welcher ebenfalls 1625 ohne eigenen Erbe starb. Die Familie Delwig, welche das Gut durch einen Schultzen verwalten ließ, verkauften den Besitz 1644 an Friedrich von Heiden, dieser wiederum im selben Jahr an Conrad von Strünkede. Dieser bekam auf Wunsch vom Landesherrn das Recht, das Sodingen und Strünkede "auf ewig sollte vereinigt bleiben"[6].
Im Landesarchiv Nordrhein-Westfalens Abteilung Westfalen liegt unter der Aktennummer D 002 der Kleve-Märkische Regierung, Landessachen, Nr. 1124 eine Bestätigung der Landtagsfähigkeit des Hauses Sodingen als Sitz der Familie von und zu Strünkede mit der Laufzeit 1563-1651 bzw. 1691-1704.
Hierin wird daraufhin gewiesen, dass bereits am 13. Juni 1654 als Landtagsfähig beurkundet wurde, "daß original aber nicht zur Hand" wäre.[7]
Nach dem Konkurs des Hauses Strünkede kaufte die Witwe von Düngelen zur Wische das Gut. Das Burggelände wurde daraufhin abgetragen. Der Aufsitzer "Schulte zu Sodingen" zog in sein neues Wirtschafts- bzw. Gutsgebäude.
Archive
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen - Q 002 / Oberlandesgericht / Appellationsgericht Hamm, Nr. 170 - Adliges Gut Sodingen, Bd. 1 - Laufzeit 1823-1851 Direkt zum Digitalisat
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen - Q 002 / Oberlandesgericht / Appellationsgericht Hamm, Nr. 281 - Adliges Gut Sodingen, Bd. 2 - Laufzeit 1816-1841 Direkt zum Digitalisat
Verwandte Artikel
- Steinen 1757 (Strünkede) (← Links)
- 1313 (← Links)
- 1574 (← Links)
- 1597 (← Links)
- 1587 (← Links)
- 1552 (← Links)
- 1546 (← Links)
- Hof Schulte-Sodingen (← Links)
- Urkunde 1587 August 12 (← Links)
- RKG 1678 (← Links)
- Urkunde 1552 Oktober 18 (← Links)
- Sodingen (← Links)
- Johann von Sodingen (← Links)
Ursprungstext mit Autorenverzeichnis
Stadt Herne: Auf dem Hörstchen
Genealogie-Wiki: Haus Horst (Bickern), abgerufen am 14. März 2015
Quelle
- ↑ Steinen 1757
- ↑ Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_12fffc79-b951-4ea3-af8b-52afd7ba008f
- ↑ Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_a600d312-3e32-40d9-9d1e-590f776c47cd
- ↑ Vgl.: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&verzguid=Vz_58d58f51-711b-4f6b-9d8f-d76ff5431fe7
- ↑ Zweiter Sohn Walters von Loe-Dornburg und Maria von Delwig.
- ↑ Steinen 1757
- ↑ https://www.landesarchiv-nrw.de/

