Silvia Droste Jazzsängerin, Gesangspädagogin: Unterschied zwischen den Versionen
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*Karl Heinz Holler, Carlo Bohländer: Reclams Jazzführer. (Ersterwähnung als Jazzsängerin) |
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*Martin Kunzler: Jazz-Lexikon, Rowohlt |
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*Jürgen Wölfer: Jazz in Deutschland – Das Lexikon, Hannibal Verlag |
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*Offizielle Website: https://www.silviadroste.de/<ref>Offizielle Website Silvia Droste: https://silviadroste.de/</ref> |
*Offizielle Website: https://www.silviadroste.de/<ref>Offizielle Website Silvia Droste: https://silviadroste.de/</ref> |
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Version vom 31. Mai 2026, 22:38 Uhr
Silvia Droste (* 21. Mai 1960 in Herne) ist eine deutsche Jazzsängerin. Sie zählt zu den international bekannten Jazzvokalistinnen aus Deutschland und ist eine der prominentesten musikalischen Persönlichkeiten, die aus Herne hervorgegangen sind.
Leben und Ausbildung
Silvia Droste wurde 1960 in Herne geboren und wuchs dort auf. Sie begann im Alter von 14 Jahren am Haranni-Gymnasium in der Spritualchor-AG zu singen und trat als Gesangssolistin und Saxophonistin zunächst in der Schulband im Bereich des traditionellen Jazz auf.[1]
Bereits als Jugendliche arbeitete sie mit bekannten Vertretern des traditionellen Jazz, darunter Formationen um Acker Bilk und Chris Barber sowie die Dutch Swing College Band.[2] 1983 wurde sie Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Nordrhein-Westfalen und gewann den ersten Preis im Wettbewerb „Jugend jazzt“.[3]
Parallel zu ihrer musikalischen Entwicklung studierte sie von 1978 bis 1984 Pädagogik, Anglistik und Romanistik an der Ruhr-Universität Bochum und legte das Staatsexamen ab. [4] Parallel studierte sie 2 Semester lang als Gasthörerin an der Jazzabteilung der Kölner Musikhochschule.
Künstlerische Entwicklung
1984 gründete Silvia Droste das Quartett „Voicings“, mit dem sie bis etwa 1990 tätig war und sich vom traditionellen Jazz zunehmend dem Swing, Bebop und Latinjazz zuwandte[5]
Sie arbeitete im Verlauf ihrer Karriere mit zahlreichen international bedeutenden Jazzmusikern zusammen, darunter Art Farmer, Archie Shepp, Dizzy Gillespie, Peter Herbolzheimer, Scott Hamilton und Jean „Toots“ Thielemans.[6]
Zudem trat sie bei internationalen Festivals wie dem „North Sea Jazzfestival“, dem „Dubai Jazzfestival“ und dem „Sib Jazzfest Novosibirsk“! auf und unternahm Konzertreisen im Rahmen von Goethe-Institut-Projekten auf mehrere Kontinente.[7]
Rundfunk, Medien und Lehre
Zwischen 1987 und 1990 moderierte Silvia Droste Jazzsendungen im Radio Saarland sowie den „ZDF-Jazzclub“.[8]
Zwischen 1993 und 2013 hielt sie Lehraufträge im Fach Jazzgesang an diversen internationalen Hochschulen und Konservatorien , u.a. an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an internationalen Musikhochschulen und Konservatorien.[9]
Sie gilt zudem als gefragte Workshopleiterin im Bereich Jazzgesang und Improvisation.[10]
Bedeutung und Rezeption
Silvia Droste wird in der Fachliteratur und Presse häufig als „First Lady des deutschen Jazzgesangs“ bezeichnet.[11]
Ihre Stimme wird insbesondere für ihre stilistische Bandbreite, ihre Scat-Improvisationen sowie die Verbindung von technischer Kontrolle und expressivem Vortrag hervorgehoben.[12]
Bedeutung für Herne
Als in Herne geborene Künstlerin stellt Silvia Droste ein herausragendes Beispiel für die internationale kulturelle Ausstrahlung des Ruhrgebiets dar. Ihre frühen musikalischen Erfahrungen am Haranni-Gymnasium sowie ihre ersten Auftritte in Herne gelten als Ausgangspunkt einer internationalen Karriere im Jazz.[13]
Auszeichnungen (Auswahl)
- Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (1987)[14]
- Preis der Deutschen Schallplattenkritik für ihre Debütaufnahme „Audiophile Voicings“[15]
Diskographie (Auswahl)
Sie wirkte als Solistin an über 40 Tonträgern mit.
- Audiophile Voicings
- Seize the Day
- Duke’s Sound of Love
- The American Songs of Kurt Weill[16]
- From Dusk to Dawn
Literatur
- Karl Heinz Holler, Carlo Bohländer: Reclams Jazzführer. (Ersterwähnung als Jazzsängerin)
- Martin Kunzler: Jazz-Lexikon, Rowohlt
- Jürgen Wölfer: Jazz in Deutschland – Das Lexikon, Hannibal Verlag
Weblinks
- Offizielle Website: https://www.silviadroste.de/[17]
- Eintrag im Jazz-NRW-Portal: https://nrwjazz.net/musiker/silvia-droste
Lesen Sie auch
Einzelnachweise
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ NRW Jazz Portal „Silvia Droste“, https://nrwjazz.net/musiker/silvia-droste
- ↑ NRW Jazz Portal „Silvia Droste“, https://nrwjazz.net/musiker/silvia-droste
- ↑ NRW Jazz Portal „Silvia Droste“, https://nrwjazz.net/musiker/silvia-droste
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ Landesmusikakademie NRW, Dozentenprofil Silvia Droste: https://lma-nrw.de/dozent/4955-Silvia-Droste/
- ↑ Landesmusikakademie NRW, Dozentenprofil Silvia Droste: https://lma-nrw.de/dozent/4955-Silvia-Droste/
- ↑ Jazz in Oberhausen, Konzertbericht Silvia Droste Trio, https://www.jazz-in-oberhausen.de/2023/04/archiv/20-04-2023-silvia-droste-trio/
- ↑ Jazz in Oberhausen, Konzertbericht Silvia Droste Trio, https://www.jazz-in-oberhausen.de/2023/04/archiv/20-04-2023-silvia-droste-trio/
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ NRW Jazz Portal, https://nrwjazz.net/musiker/silvia-droste
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ Wikipedia-Artikel „Silvia Droste“, zuletzt abgerufen am 21.05.2026: https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Droste
- ↑ Offizielle Website Silvia Droste: https://silviadroste.de/

