Wilhelm Marzina: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 14. April 2026, 18:30 Uhr

Wilhelm Marzina (getauft am 31. Januar 1857 in Kranenburg, gestorben am 25. März 1937 in Wanne-Eickel) war ein Wanne-Eickler Gastwirt und Betreiber des Freizeitparkes Flora Marzina

Wilhelm Marzina
Geboren am: ~ 31. Januar 1857
Geboren in: Kranenburg
Gestorben am: 25. März 1937
Gestorben in: Wanne-Eickel
Friedhof: Kath. Friedhof St. Laurentius
Beruf: Gastwirt
Letzte Änderung: 14.04.2026
Geändert von: Andreas Janik


Wilhelm Marzina wurde am 31. Januar 1857 als Sohn des Franz Marzina[1] (*1809 Groß-Strehlitz/Oberschlesien-) und dessen Ehefrau Elisabeth Claas (+ 1829 in Goch ) in Kranenburg (St. Peter und Paul) getauft.

Verheiratet war er mit Anna Gesina geborene Wecke (* 1856 in Lingen/Ems † 5. Dezember 1929 in Wanne-Eickel).

Zunächst um 1882 als Bergmann in Essen-Rüttenscheid bei dem Tode seiner Zwillingstöchter Henriette und Katharina Marzina urkundlich nachgewiesen. 1890 dann in Essen-Altenessen. Hier starb seine dritte Tochter Josefa Marzina und er wurde als Häusler bezeichnet. 1887/1888 geht ein Winkelier (Kaufmann/Kartoffelhändler) mit dem Namen Wilhelm Marzina in Altenessen in Konkurs (Eröffnung 2. Juni 1887 / Vergleichsangebot 27. August 1887 / Schlussabrechnung 27. März 1888). 1892-96 ist er als Fuhrunternehmer in Altenessen firmierend und 1896 mit seinem gleichnamigen Sohn öffentlich zum Namenstag gratuliert worden.[2]

Im Juli 1898 gab er sein Fuhrunternehmen in Altenessen auf und übersiedelte nach Wanne wo er die Gaststätte Bundert und Nehring aufkaufte. Zunächst im Haus Heidstraße 1, anschließend um 1900 Bahnhofstraße 126 unter dem Namen "Wirtschaft zur Flora" bzw. "Restaurant zur Flora". Am 21. Dezember 1900 wurde seine Gaststätte unter der Firmenbezeichnung "Wilhelm Marzina" ins Handelsregister (Nr. 129) Gelsenkirchen eingetragen.

Marzina entwickelte daraufhin eine Art Gaststätte mit Eventcharakter was einem Freizeitpark sehr ähnelte und das Publikum ansprach. Immer wieder überraschte er mit seinen Mitarbeitern das Publikum mit neuen Attraktionen. Vgl.: Der erste Freizeitpark im Ruhrgebiet

Noch mit 80 Jahren wiedmete sich Marzina seinem Werk. Er starb am 25. März 1937 in seiner Wohnung Hindenburgstraße 358 und wurde schon am 27. März 1937 auf dem katholischen Friedhof an der Stöckstraße beigesetzt.

Sein Sohn und Nachfolger Wilhelm Marzina jun., geboren am 9. Februar 1892 in Altenessen, starb am 5. März 1940 an einem Gehirnschlag. Als Mitglied der NSDAP in Wanne-Eickel (Eintritt 11. Januar 1931, Mitgl. Nr.: 700620) gehörte er zu den großen Förderer der Partei und war zuletzt Ortsgruppenamtsleiter.


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Einzelnachweise