Kreftenscheerstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Andreas Janik (Diskussion | Beiträge)
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Die Straße ist nach dem Flöz „Kreftenscheer“ in den unteren Eßkohlenschichten des Ruhrgebiets benannt. In dem Flöznamen ist das mittelniederdeutsche Wort „krevet“ oder „kreft“ enthalten und bedeutet „Krebs“. Kreftenscheer heißt also „Krebsschere“. <ref>"HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997</ref>
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In dem Flöznamen ist das mittelniederdeutsche Wort „krevet“ oder „kreft“ enthalten und bedeutet „Krebs“. Kreftenscheer heißt also „Krebsschere“. <ref>"HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997</ref>

==Literatur==
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*[[Boettcher 1964]], S. 37 f.
*[[Boettcher 1964]], S. 37 f.

Aktuelle Version vom 4. Juni 2025, 12:53 Uhr

Überblick
Kreftenscheerstraße im Mai 2015 [1]
📅
Benannt am26. Januar 1953
durch Stadtverordnetenversammlung
der Stadt Herne [2]
🗺️
KartengitterH1
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Straßenansicht
StadtbezirkOrtsteilPLZ


Die Straße ist nach dem Flöz „Kreftenscheer“ in den unteren Eßkohlenschichten des Ruhrgebiets benannt. Die Kohlenflöze Geitling (1-1,5 m stärke), Kreftenscheer (0,6 - 0,7 m stärke), Mausegatt (0,5 - 1,2 m stärke) und Finefrau (0,8 -0,9 m stärke) waren die Hauptflötze.

In dem Flöznamen ist das mittelniederdeutsche Wort „krevet“ oder „kreft“ enthalten und bedeutet „Krebs“. Kreftenscheer heißt also „Krebsschere“. [3]

Literatur

Lesen Sie auch

Quellen

  1. Foto: Gerd Biedermann †
  2. StAH, Protokollbuch der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Herne 1952 - 1954, Blatt 12, TOP 18 a C.
  3. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997