Engelbert Wenner

Engelbert Wenner (geboren 17. Oktober 1894 in Neheim-Hüsten; gestorben am 24. Juli 1986 in Herne) war kirchlicher Mitarbeiter und Politiker (CDU) in Herne.

Wenner wurde in Neheim-Hüsten geboren und kam mit 22 Jahren, aufgrund einer Kriegsverletzung im November 1914[1] vom weiteren Kriegsdienst "befreit", nach Herne. Anfänglich als Vollziehungsbeamter tätig, trat er 1938 bewust in den Dienst der Herner katholischen Gemeinden (Kirchensteueramt) ein, seit 1945 als Rendant der Kirchenkasse bzw. der Rendantur der kath. Kirchengemeinden der Stadt Herne. Bis 1963 blieb er in diesem Aufgabenfeld verwurzelt, die letzten drei Jahre sogar ehrenamtlich.

1945 wurde er zu einem der Gründungsväter der Herner CDU und schon im folgendem Jahr in den Rat gewählt. Seit 1956 saß er der Ratsfraktion der Christdemokraten vor. Erst zum 23. November 1969 verließ er den Rat. Bis zum Ende der alten Stadt Herne übte er seine Aufgabe als "Bürgervertreter" in einigen Ausschüssen aus.

In der Todesanzeige der Stadt Herne hieß es: "Herr Wenner gehörte zu den Männern, die die Entwicklung der Stadt Herne nach dem Zusammenbruch im Jahre 1945 maßgeblich mit beeinflußt haben."

Wenner wohnte anfänglich auf der Bismarckstraße 85[2], später - seit mindestes 1934 - im Haus Altenhöfener Straße 82.

Ehrungen

  • 1956 Träger des Ehrenrings der Stadt Herne
  • 1960 Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
  • Laterankreuz[3]

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Quellen

  1. Vgl.: Verlustliste 1914 - online auf Genealogienetz.de
  2. Vgl. Adressbuch der Stadt Herne etc. 1926, S. 184.
  3. Anm.: Zeit seines Lebens verschwieg er diese Ehrung.
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