Rallye:Röhlinghausen/1969

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.
Rallye · Röhlinghausen
Station 6von 7Gedenkstein für Gustav Werner

Richtig! Am 11. Oktober 1969 weihte Kardinal Lorenz Jaeger die neue Kirche. Die Gemeinde hatte beschlossen, sie „Heilig-Geist-Kirche“ zu nennen, doch der Name setzte sich nicht durch.[1]

1923 hielten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet besetzt. Am Abend des 17. August 1923 begleitete der Schreiner Gustav Werner Verwandte zur Straßenbahn. Wie von den Besatzern angeordnet, trug er eine brennende Laterne, als er die Eisenbahnbrücke Richtung Haltestelle Kolonie Pluto überquerte. Auf einen Haltruf hin wurde er erschossen. Werner war 34 Jahre alt, verheiratet und hatte eine Tochter.[2]

Zehn Jahre später, am 13. August 1933, errichteten die NSDAP und der Katholische Gesellenverein an der Friedrichstraße einen Gedenkstein, der den Tod für die Propaganda nutzte. 1945 wurde er umgestürzt.[2] Am 30. August 1959 wurde auf dem Friedhof an der Günnigfelder Straße ein neuer Gedenkstein enthüllt, ein Findling aus dem Odenwald. Seine Tafel erinnert still an Werner und an alle Verstorbenen der Kolpingfamilie St. Barbara.[2]

Wie viele Zentner wiegt der Findling?

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Vor Ort: Der Stein steht auf dem Friedhof an der Günnigfelder Straße. Lies die Inschrift der Tafel.
Am Bildschirm: Die Antwort steht im Artikel Ruhrkampf-Opfer Gustav Werner aus Röhlinghausen.
Belege
  1. ↑ Historischer Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.: St. Barbara (Röhlinghausen), Wiki-Artikel, Version vom 11. August 2026, Permanentlink, abgerufen am 19. September 2026.
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 Historischer Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.: Ruhrkampf-Opfer Gustav Werner aus Röhlinghausen, Wiki-Artikel, Version vom 7. Januar 2018, Permanentlink, abgerufen am 19. September 2026.