Joseph Prenger

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel
Joseph Prenger
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Geboren am: 26. August 1879
Geboren in: Wickede/Ruhr-Schlückingen
Gestorben am: 28. Oktober 1964
Gestorben in: Herne
Friedhof: Kath. Friedhof St. Peter und Paul (St. Dionysius)
Beruf: Pfarrer
Letzte Änderung: 25.06.2024
Geändert von: Andreas Janik


Joseph Prenger (geboren am 26. August 1879 in Wickede/Ruhr-Schlückingen; gestorben am 28. Oktober 1964 in Herne) war ein Herner katholischer Pfarrer.

Leben

Joseph Friedrich Prenger wurde am 26. August 1879 in Schlückingen als Sohn des Kleinbauern Peter Prenger gen. Millies und dessen Ehefrau Antonette Münstermann geboren und am 31. August 1879 in der St. Kunibertus Kirche zu Büderich getauft. [1]

Nach seiner Schulausbildung trat er in das Priesterseminar zu Paderborn ein und wurde am 25. März 1904 im Hohen Dom zu Paderborn zum Priester geweiht.

In den folgenden fünf Jahren wurde Prenger – wie damals allgemein üblich -in der sächsischen Diaspora eingesetzt. Seine erste Stelle wurde in eine Kaplanstelle in Halberstadt zugewiesen. 1907 wechselte er nach Großalsleben in Sachsen-Anhalt.

Im Jahre 1909 wurde er als Kaplan in die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Börnig eingeführt. In den nächsten 13 Jahren widmete er sich neben der Seelsorge um die bestehenden Vereinigungen vor Ort. Am 3. November 1922 wurde er ins benachbarte Holthausen verabschiedet nachdem er am 14. September 1922 zum neuen Pfarrer dortselbst ernannt worden war. Am 12. November 1922 wurde er vom Castroper Pfarrer und Dechanten Keweloh als Pfarrer der Dreifaltigkeitsgemeinde in Holthausen eingeführt.

In den kommenden Jahren bis 1934 widmete er sich seiner Holthauser Gemeinde. Ein besonderes Augenmerk lag auf den Bau einer neuen Gemeindekirche für seine Gemeinde. Dieses gelang ihm und der Bau wurde 1931/32 an der Börsinghauser Straße verwirklicht.

1934 wurde ihm die Pfarrei St. Peter und Paul in Börnig-Sodingen als Pfarrer anvertraut. Anlässlich seines 50. Priesterjubiläums 1954 wurde er vom Erzbischof von Paderborn zum Geistlichen Rat a.H. ernannt.

Seine letzte Ruhestätte bekam er in der Priestergruft seines Friedhofes an der Widumer Straße .

Neben seinen Seelsorgerischen Leistungen förderte er das Josephs-Hospital in besonderer Weise. Zusammen mit der Verwaltungsleitung ergriff er 1958/59 die Initiative du dessen Erweiterung und Modernisierung. Seit dem 1. April 1979 war es als: Ruhruniversität Bochum, Universitätsklinik Marienhospital Herne 1, Haus II im Einsatz und vereint als "Campus der St. Elisabeth Gruppe" acht Bildungseinrichtungen unter einem Dach und bildet damit das Herzstück für Ausbildung, Weiterbildung sowie Studium in der St. Elisabeth Gruppe.


Ehrungen

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Weblinks

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Quelle

  1. Taufregister Nr. 60/1879. online auf matricula online