Heinrich Senger (18578-1943) Bauunternehmer
Heinrich Senger (geboren am 27. Dezember 1857 in Teistungen -Bösekendorf; gestorben 12. Januar 1943 in Duderstadt) war ein Herner Bauunternehmer der Jahrhundertwende.
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Der Buunternehmer Heinrich Senger wurde als Sohn Franz Senger (1817-1893) und Theresa Buch (1812-?) im Dorf Bösekendorf bei Duderstadt im Eichsfeld geboren.
Verheiratet war er mit Maria Hackethal (* 1. Oktober 1859 in Bösekendorf; † 12. Januar 1943 in Duderstadt). Sie hatten zwei Töchter:
- Ida Wilhelmine Senger (1880-1963)
- Leo Senger (1900-?)
- Hertha Maria Senger (1902-1979), die alle in Bösekendorf geboren wurden.
- Maria Alma Senger (1894-1894) wurde in Herne geboren.
1894 wohnte der damalige Maurermeister Senger im Haus Colonie Nr. 7 der Hibernia. Es ist daher anzunehmen, dass er als Zechenmaurer nach Herne kam. 1896 ist nur ein Heinrich Senger als Gastwirt auf der Wiescherstraße 40 erwähnt. 1897 ist nun Heinrich Senger als Bauunternehmer auf der Bochumer Straße 53 geführt, 1908 Nr. 47.
Er arbeite nachweislich öfters mit Franz Josef Kraus. So werden viele Bauten von seinem Bauunternehmen errichtet, die für andere architekten angegeben werden.
Da ein Großteil seiner Kinder in der alten Heimat geboren wurden, ist sein Baugeschäft nicht als Lebensmittelpunkt der Familie anzusehen,
1914 wird erstmals das Haus und die Liegenschaft Bochumer Straße 47 zwangsversteigert. Durch Vergleich wieder zurückgenommen erfolgte die zweite Zwangsversteigerung im Jahre 1927/1929/1934/1935. Es ging einher mit der Zahlungsunfähigkeit der Firma "Gebr. Senger, Inhaber Bauunternehmer Heinrich Senger".
Bauten (Auswahl)
- 1898 Altes Kolpinghaus in Herne
- 1902 Erweiterungsbau des Marienhospitals in Herne
- 1906 Herz-Jesu
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