Hans Ludwig Stephan (1944-2019) Pater Barnabas CMM - Seelsorger und Heimatforscher
Pater Barnabas Stephan CMM (bürgerlich: Hans Ludwig Stephan; * 5. April 1944 in Herne-Sodingen; † 24. September 2019 in Reimlingen) war ein katholischer Ordenspriester der Kongregation der Mariannhiller Missionare, Krankenhausseelsorger sowie ein lokalgeschichtlich engagierter Heimatforscher mit Bezug zu Herne-Sodingen.
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Leben
Barnabas Stephan wurde am 5. April 1944 in Herne-Sodingen geboren.[1] Er wuchs in der Region auf und war eng mit seiner Heimatpfarrei St. Peter und Paul in Börnig-Sodingen verbunden, wo er auch die Sakramente empfing.[2]
1966 trat er in die Ordensgemeinschaft der Mariannhiller Missionare ein und legte seine erste Profess ab.[3] Anschließend studierte er Theologie an der Universität Würzburg.[4]
Am 10. Mai 1972 wurde er in seiner Heimatkirche St. Peter und Paul in Herne-Sodingen zum Priester geweiht.[5]
Nach verschiedenen Tätigkeiten innerhalb seines Ordens wirkte Stephan insbesondere in Würzburg, wo er lange Jahre tätig war.
Wirken
Ein bedeutender Schwerpunkt seines Wirkens lag in der Seelsorge. Von 1993 bis 2009 war Pater Barnabas Stephan als Krankenhausseelsorger an der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg tätig.[6] Gleichzeitig wirkte er als Spiritual am Missionsärztlichen Institut.[7]
Bereits während seines Studiums gründete er 1967 eine Jugendbegegnungsstätte der Mariannhiller Missionare in Würzburg, die er bis 1992 leitete.[8] Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur kirchlichen Jugendarbeit und internationalen Begegnung.
Neben seiner seelsorglichen Tätigkeit war Stephan auch publizistisch tätig und engagierte sich intensiv für die Vermittlung von Glauben, Geschichte und interkulturellen Begegnungen.
Heimatkundliches Engagement
Eine besondere Bedeutung kommt seinem Engagement für die lokale Geschichte seiner Heimat Herne-Sodingen zu.
Pater Barnabas Stephan sammelte historische Materialien, Dokumente und Erinnerungen zur Ortsgeschichte und veröffentlichte diese unter anderem auf seiner Website „Neu-bybarny“. Seine Arbeiten enthalten zahlreiche Beiträge zur Alltags-, Familien- und Ortsgeschichte Sodingens.
Durch seine Recherchen trug er zur Dokumentation historischer Gebäude und Strukturen bei, etwa zum Hof Kranenberg und weiteren lokalen Themen.[9]
Seine Texte verbinden persönliche Erinnerungen mit archivalischen Quellen und stellen damit eine wichtige Ergänzung zur lokalen Geschichtsschreibung dar.
Tod und Nachwirkung
Nach längerer Krankheit starb Pater Barnabas Stephan am 24. September 2019 im Missionshaus St. Josef in Reimlingen.[10] Er wurde auf dem Klosterfriedhof der Mariannhiller Missionare beigesetzt.[11]
Sein Wirken bleibt sowohl in der kirchlichen Seelsorge als auch in der lokalen Geschichtsforschung von Herne-Sodingen in Erinnerung.
Bedeutung
Pater Barnabas Stephan verbindet in seiner Biographie drei zentrale Wirkungsfelder:
- die katholische Ordens- und Seelsorgearbeit,
- die kirchliche Bildungs- und Jugendarbeit,
- sowie die lokalhistorische Dokumentation seiner Heimatregion.
Insbesondere für die Geschichte von Herne-Sodingen stellen seine Sammlungen und Veröffentlichungen eine wertvolle Quelle dar.
Weblinks
Verwandte Artikel
Quelle
- ↑ https://www.neu-bybarny.de/herne-sodingen-gertherstrasse/
- ↑ https://www.neu-bybarny.de/info/peterundpaul.htm
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
- ↑ https://wiki.hv-her-wan.de/Hof_Kranenberg
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
- ↑ https://wuerzburgwiki.de/wiki/Barnabas_Stephan
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