Catch the Light – build bridges

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel

„Catch the Light – build bridges“ (Manifesta 16, Herne 2026)

Das Projekt „Catch the Light – build bridges“ ist der offizielle Beitrag der Stadt Herne zur europäischen Kulturbiennale Manifesta 16, die im Jahr 2026 erstmals im Ruhrgebiet stattfand. Die Auswahl des Projekts erfolgte im Rahmen eines internationalen Open Calls, dessen Ergebnisse am 4. Dezember 2025 in der St.-Gertrud-Kirche in Essen vorgestellt wurden.

Einordnung

Mit der Aufnahme in das Programm der Manifesta 16 wurde Herne Teil eines europaweit ausgerichteten Kunst- und Kulturereignisses. Die Biennale lenkte im Jahr 2026 den Fokus auf die Transformationsprozesse des Ruhrgebiets als zusammenhängenden urbanen Raum. Innerhalb dieses Rahmens nahm der Stadtteil Wanne eine besondere Rolle ein.

Projektträger

Das Projekt wurde von Pottporus e. V. in Kooperation mit der Jugendkunstschule Herne sowie dem Herner Künstlerbund entwickelt und umgesetzt. Weitere lokale Akteurinnen und Akteure waren in die Planung und Durchführung eingebunden.

Zentraler Projektort

Zentrales räumliches Bezugselement des Projekts war die Christuskirche in der Wanner Innenstadt einschließlich ihres näheren Umfelds. Die Kirche wurde während der Laufzeit der Manifesta 16 als Ort für künstlerische und kulturelle Aktivitäten genutzt. Dabei erfolgte eine Öffnung des Gebäudes für unterschiedliche Kunstformen und für eine vielfältige Nutzung durch verschiedene gesellschaftliche Gruppen.

Zielsetzung

„Catch the Light – build bridges“ verband künstlerische Praxis mit sozialer und kultureller Teilhabe. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung junger Menschen sowie auf der Nutzung bestehender urbaner Strukturen für kulturelle Prozesse. Das Projekt steht zugleich im Zusammenhang mit der Entwicklung des Urban Arts District Wanne, der als Bildungs- und Kulturraum konzipiert ist.

Programmbausteine (Auswahl)

Laserlicht 2026 – Lichtkunst zwischen Rathaus und Bonifatiuskirche in Herne

Malprozess der Kirchenfenster

Die farbigen Fenster der Christuskirche dienten als Ausgangspunkt für ein gemeinschaftliches Kunstprojekt. Die Farb- und Formelemente wurden auf den Kirchenboden übertragen und in späteren Ausstellungen präsentiert.

Light Graffiti

Mit mobilen Lichtquellen wie Taschenlampen und LED-Stäben entstanden fotografisch dokumentierte Lichtinstallationen im Innen- und Außenraum der Kirche.

Future- und Lightband

Ein gemeinschaftlich gestaltetes Lichtband verband den Hauptbahnhof Wanne-Eickel mit der Christuskirche und stellte eine symbolische Verbindung zwischen Verkehrs- und Begegnungsorten her.

Workshop unter Palmen

Der jährlich stattfindende Beteiligungsworkshop des Kinder- und Jugendparlaments Herne (KiJuPa) wurde 2026 in das Programm der Manifesta integriert und thematisch auf das Leitmotiv „Building bridges“ ausgerichtet.

Light-Dancetheater

Jugendliche erarbeiteten ein Tanztheaterprojekt mit Licht- und Musikanteilen. Die Bühnenbilder entstanden aus wiederverwendeten Materialien; Proben fanden teilweise öffentlich statt.

Bedeutung

Das Projekt „Catch the Light – build bridges“ dokumentiert die Einbindung Hernes in die Manifesta 16 und steht beispielhaft für die Nutzung kultureller Großereignisse zur Aktivierung lokaler Räume und Akteur*innen. Es markiert einen Abschnitt in der jüngeren Kulturgeschichte der Stadt, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der Wanner Innenstadt.[1]


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