Hof Feldkühler (Sodingen)
Der ehemalige Hof bzw. Kotten Feldkühler lag als Einzelgehöft am Knick der heutigen Liebigstraße zur Straße In den Holzwiesen.
In den Hypothekenbüchern der Gerichte Strünkede, Castrop-Alt und Neu kommt er nicht vor.
1728 wird im Archiv von Romberg für das Haus Brünninghausen ein Selbstmord einer Molkenmagd Anna Christina Feldkühler berichtet. [1]
Der letzte Aufsitzer, Leinweber Johann Heinrich Feldkühler, hinterließ den Kotten an seine Erbtochter Elisabeth Maria Christine (1753-1834). Diese heiratete 1782 den aus Holsterhausen stammenden Conrad Beisemann (1763-1837). Von 1782 bis zum Ende des Kottens hießen die Aufsitzer Beisemann gt. Feldkühler, oder nur Feldkühler.
In der Grundsteuermutterolle Sodingen 1810 wird unter der Nummer 6 auf der Seite 48 dieser Conrad Beisemann gt. Feldkühler in Sodingen genannt, der 3 Taler 2 Pfennig an Steuern zu zahlen hatte.
1822 zahlt Feldkühler in Sodingen für den ev. Schullehrer Brabänder in Castrop regelmäßig ¼ Roggen und 1 Wurst.[2]
In der Einwohnerliste Sodingen von 1849 sind im Haus Nr. 12 eingetragen:
- 77. Nro. 12 1. Feldkühler Henrich Weber 61 (1789-1858)
- 78. Nro. 12 2. Föste Eliesab. Efrau des at 1 49 E. (1800-1861)
- 79. Nro. 12 3. Feldkühler Henrich Sohn d. at 1 27 E. (1821-n.1871)
- 80. Nro. 12 4. Fiena Tochter des at 1 15 E.
Sie hatten insgesamt 7. Kinder.
Im Oktober 1887 hatten der "Leineweber Heinrich Wilhelm Beisemann gt. Feldkühler (1821-1877), Johanna Dorothee geborene Zentgraf zu Giesenberg= Sodingen (1841 in Suhl - 1899) für ihre künftige Ehe jede Art der Gütergemeinschaft ausgeschlossen." [3]
Das war wohl auch gut so, denn sie heiratete noch 2 mal nachdem sie ein uneheliches Kind geboren hatte (I. 1881 Julius Schnieder | II. 1887 Johann Adam Beck)
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