Gustav Ahrens (1879-1935) Gartendirektor: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Andreas Janik (Diskussion | Beiträge)
K Andreas Janik verschob die Seite Gustav Ahrens nach Gustav Ahrens (1878-1935) Gartendirektor
Andreas Janik (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 5: Zeile 5:
| Bild = Westfälische Landeszeitung (8.01.1935) Gustav Ahrens.jpeg
| Bild = Westfälische Landeszeitung (8.01.1935) Gustav Ahrens.jpeg
| Bildbeschreibung = Nachruf der Stadtverwaltung in der Westfälischen Landeszeitung vom 8. Januar 1835
| Bildbeschreibung = Nachruf der Stadtverwaltung in der Westfälischen Landeszeitung vom 8. Januar 1835
| Geboren am = 1878
| Geboren am = 23. März 1879
| Geboren in = Gross-Vahlberg
| Geboren in = Gross-Vahlberg
| Gestorben am = 6. Januar 1935
| Gestorben am = 6. Januar 1935
Zeile 17: Zeile 17:
| lon=
| lon=
}}
}}
<big>'''Gustav Ahrens''' (geboren [[1878]] in Gross-Vahlberg; gestorben [[6. Januar]] [[1935]] in Herne), war ein Herner städt. Gartendirektor und Landschaftsplaner.</big>
<big>'''Gustav Ahrens''' (geboren am 23. März [[1879]] in Gross-Vahlberg; gestorben [[6. Januar]] [[1935]] in Herne), war ein Herner städt. Gartendirektor und Landschaftsplaner.</big>
<div class="inhalt" style="background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify">


Heinrich Friedrich Gustav Ahrens wurde in Gross-Vahlberg im Landkreis Wolfenbüttel geboren.
<small>Heinrich Friedrich</small> Gustav Ahrens wurde in Gross-Vahlberg im Landkreis Wolfenbüttel als Sohn des Maurers Heinrich Wilhelm Christian Ahrens und dessen Ehefrau Anna Dorothea Elisabeth Wrangel geboren.


1906 wurde in Herne eine Stadtgärtnerei geschaffen, die den Auftrag hatte die städtischen Grünflächen wie die Friedhöfe, den Stadtpark, die Straßenbäume und Plätze zu hegen und zu pflegen. Gustav Ahrens wurde als Garteninspektor (Leiter) eingestellt. Der 1905 in Betrieb genommene [[Südfriedhof]] wurde sein erstes und wichtigstes Betätigungsfeld Zeit seines Lebens<ref>Vgl.: [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21207792 Der Pflanzenreichtum der Stadtgärtnerei. Herner Anzeiger vom 3. Oktober 1930. Online auf zeitpunkt.nrw]</ref>. <br>
1906 wurde in Herne eine Stadtgärtnerei geschaffen, die den Auftrag hatte die städtischen Grünflächen wie die Friedhöfe, den Stadtpark, die Straßenbäume und Plätze zu hegen und zu pflegen. Gustav Ahrens wurde als Garteninspektor (Leiter) eingestellt. Der 1905 in Betrieb genommene [[Südfriedhof]] wurde sein erstes und wichtigstes Betätigungsfeld Zeit seines Lebens<ref>Vgl.: [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21207792 Der Pflanzenreichtum der Stadtgärtnerei. Herner Anzeiger vom 3. Oktober 1930. Online auf zeitpunkt.nrw]</ref>. <br>

Version vom 17. März 2026, 14:38 Uhr

Gustav Ahrens
Westfälische Landeszeitung (8.01.1935) Gustav Ahrens.jpeg
Westfälische Landeszeitung (8.01.1935) Gustav Ahrens.jpeg

Nachruf der Stadtverwaltung in der Westfälischen Landeszeitung vom 8. Januar 1835

Geboren am: 23. März 1879
Geboren in: Gross-Vahlberg
Gestorben am: 6. Januar 1935
Gestorben in: Herne
Beruf: Gartendirektor
Letzte Änderung: 17.03.2026
Geändert von: Andreas Janik


Gustav Ahrens (geboren am 23. März 1879 in Gross-Vahlberg; gestorben 6. Januar 1935 in Herne), war ein Herner städt. Gartendirektor und Landschaftsplaner.

Heinrich Friedrich Gustav Ahrens wurde in Gross-Vahlberg im Landkreis Wolfenbüttel als Sohn des Maurers Heinrich Wilhelm Christian Ahrens und dessen Ehefrau Anna Dorothea Elisabeth Wrangel geboren.

1906 wurde in Herne eine Stadtgärtnerei geschaffen, die den Auftrag hatte die städtischen Grünflächen wie die Friedhöfe, den Stadtpark, die Straßenbäume und Plätze zu hegen und zu pflegen. Gustav Ahrens wurde als Garteninspektor (Leiter) eingestellt. Der 1905 in Betrieb genommene Südfriedhof wurde sein erstes und wichtigstes Betätigungsfeld Zeit seines Lebens[1].
1909 wurde dazu ein 50 Ar großes Grundstück nördlich des Friedhofes angekauft und mit zwei Kältehäusern, 1 Vermehrungshaus und ein Wohnhaus für den Leiter (Wiescherstraße 123a) errichtet. 1911/12 durch eine Baumschule erweitert. Vorher bewohnte er das Haus Wiescherstraße 110.

Unter seiner Leitung wurde der Plan des Gartenarchitekten Höhmann umgesetzt und der Stadtgarten angelegt. Auch die Umwidmung der alten Friedhöfe in Parks 1925/26 waren sein gestalterisches Werk, wie auch die mehrfache Erweiterung des Südfriedhofs u.a. mit der großen Treppenanlage an der Flottmanngrabstätte. Auch die Aufschließung des Gysenbergs und die gärtnerische Anlage des Ostbachtales stammte aus seinem Ideenschatz.[2]

1908 als Friedhofsaufseher bezeichnet, war er 1910 als Stadtobergärtner tituliert. 1912 wurde er zum Friedhofinspektor befördert[3]. Zuletzt trug er seit mind. 1928 den Titel eines „Gartendirektors“. Im selben Jahr übernahm er das Ehrenamt eines Protektors beim „Kakteen Verein Herne e.V.“[4]

Ahrens war mit Enni Rehberg verheiratet und hatte 3 Töchter (Herta, Enni und Ursula)

Ahrens war Mitglied des Männergesangverein „Sangeslust“.

Ahrens starb im ev. Krankenhaus an den Folgen eines Gehirnschlages und wurde am 9. Januar 1935 auf „seinem“ Südfriedhof bestattet.[5]

Dieser Artikel, diese genealogische oder textliche Zusammenstellung bzw. dieses Bild wird von Andreas Janik (ehem. Johann-Conrad) für das Wiki der Herner Stadtgeschichte zur Verfügung gestellt und unterliegt dem Urheberrecht. Bei einer Verwendung dieser Abbildung und/oder dieses Textes - auch als Zitat - außerhalb des Wikis der Herner Stadtgeschichte ist die Genehmigung beim Autor einzuholen.

Verwandte Artikel


Quellen