Gesellschaft Harmonie e.V. Herne: Unterschied zwischen den Versionen

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Einige Jahre später verließen einige trinkfeste Mitglieder den Verein um einen neuen mit dem passenden Namen „'''Die Tränke'''“ zu gründen. Beide Vereine bildeten nebeneinander eine gesellschaftliche Geselligkeit in Herne, die in den jeweiligen Stiftungsfesten besonders begangen wurden. Untereinander bestand jedoch keine Harmonie.
Einige Jahre später verließen einige trinkfeste Mitglieder den Verein um einen neuen mit dem passenden Namen „'''Die Tränke'''“ zu gründen. Beide Vereine bildeten nebeneinander eine gesellschaftliche Geselligkeit in Herne, die in den jeweiligen Stiftungsfesten besonders begangen wurden. Untereinander bestand jedoch keine Harmonie.


Nach dem Ende der Monarchie und dem Schrecken des I. Weltkrieges kam der Wunsch auf, gemeinsam nach Vorne zu blicken. Dazu lösten sich beide Vereine auf und gründeten 1920 den Verein „'''Harmonie'''“. Die „Goldenen Zwanziger“ wurde die erfolgreichsten Jahre des Vereins. Ab 1930 wurden nur noch einige wenige Veranstaltungen begangen.
Nach dem Ende der Monarchie und dem Schrecken des I. Weltkrieges kam der Wunsch auf, gemeinsam nach Vorne zu blicken. Dazu lösten sich beide Vereine auf und gründeten 1920 den Verein „'''Harmonie'''“. Die Satzung wurde am 30. September 1921 beschlossen.<br>
Die „Goldenen Zwanziger“ wurde die erfolgreichsten Jahre des Vereins. Ab 1930 wurden nur noch einige wenige Veranstaltungen begangen.


1947 beschlossen die Mitglieder, den Verein wieder aufblühen zu lassen. In den Wirtschaftswunderjahren gelang es erneut. Die schwerpunkte verlagerten sich hin zu kulturellen Vorträgen und Reisen. Auch sind seit 2017 Frauen gleichberechtigte Mitglieder des Vereins.
1947 beschlossen die Mitglieder, den Verein wieder aufblühen zu lassen. In den Wirtschaftswunderjahren gelang es erneut. Die schwerpunkte verlagerten sich hin zu kulturellen Vorträgen und Reisen. Auch sind seit 2017 Frauen gleichberechtigte Mitglieder des Vereins. Dafür wurde die Satzung durch Beschluss vom 26. Januar 2018 geändert.


2018 konnte das 150jährige Stiftungsfest begangen werden.<ref>Quelltext: Vgl.: [https://www.harmonie-herne.de/festrede/ Festrede zum 150 Jährigen Jubiläum. Online auf der Webseite des Vereins. Abgerufen am 10. April 2022]</ref>
2018 konnte das 150jährige Stiftungsfest begangen werden.<ref>Quelltext: Vgl.: [https://www.harmonie-herne.de/festrede/ Festrede zum 150 Jährigen Jubiläum. Online auf der Webseite des Vereins. Abgerufen am 10. April 2022]</ref>


==Vorsitzende==
==Vorsitzende==
* 1892 [[Gustav Daber]]
* 1892 : [[Gustav Daber]]
* 1892- [[Louis Lauten]]
* 1892- : [[Louis Lauten]]
* - 1910 Bergwerksdirektor [[Friedrich Papentin]]
* - 1910: Bergwerksdirektor [[Friedrich Papentin]]
*1910-1950 Dr. Heinrich Münnekehoff
*1910-1950: Dr. Heinrich Münnekehoff
*1950-1969 Friedrich Wilhelm Schlenkhoff
*1950-1972: Friedrich Wilhelm Schlenkhoff
*1972-1974: Rudolf N. Heitmann
*1969-1979
*1974- 1979: Bruno Köppen
*1979- Ernst-Otto Kleyboldt
* 1979- Ernst-Otto Kleyboldt (Ehrenvorsitzender)
* - aktuell Eckart Pöhlmann
* 2022 - aktuell: Eckart Pöhlmann


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Aktuelle Version vom 29. April 2026, 22:51 Uhr






Gesellschaft Harmonie e.V. Herne
Gründung: Oktober 1868
Vorsitz: Eckart Pöhlmann
Adresse: Otto-Hue-Str. 14, 44623 Herne
Telefon: 02323/13516
Homepage: Impressum
Letzte Änderung: 29.04.2026
Geändert von: Andreas Janik


Gesellschaft Harmonie e.V. Herne

Entstanden aus einem lockernen Stammtisch gab sich die “Gesellschaft Erholung” im Oktober 1868 Satzung und Vereinsstatus.

Einige Jahre später verließen einige trinkfeste Mitglieder den Verein um einen neuen mit dem passenden Namen „Die Tränke“ zu gründen. Beide Vereine bildeten nebeneinander eine gesellschaftliche Geselligkeit in Herne, die in den jeweiligen Stiftungsfesten besonders begangen wurden. Untereinander bestand jedoch keine Harmonie.

Nach dem Ende der Monarchie und dem Schrecken des I. Weltkrieges kam der Wunsch auf, gemeinsam nach Vorne zu blicken. Dazu lösten sich beide Vereine auf und gründeten 1920 den Verein „Harmonie“. Die Satzung wurde am 30. September 1921 beschlossen.
Die „Goldenen Zwanziger“ wurde die erfolgreichsten Jahre des Vereins. Ab 1930 wurden nur noch einige wenige Veranstaltungen begangen.

1947 beschlossen die Mitglieder, den Verein wieder aufblühen zu lassen. In den Wirtschaftswunderjahren gelang es erneut. Die schwerpunkte verlagerten sich hin zu kulturellen Vorträgen und Reisen. Auch sind seit 2017 Frauen gleichberechtigte Mitglieder des Vereins. Dafür wurde die Satzung durch Beschluss vom 26. Januar 2018 geändert.

2018 konnte das 150jährige Stiftungsfest begangen werden.[1]

Vorsitzende

  • 1892 : Gustav Daber
  • 1892- : Louis Lauten
  • - 1910: Bergwerksdirektor Friedrich Papentin
  • 1910-1950: Dr. Heinrich Münnekehoff
  • 1950-1972: Friedrich Wilhelm Schlenkhoff
  • 1972-1974: Rudolf N. Heitmann
  • 1974- 1979: Bruno Köppen
  • 1979- Ernst-Otto Kleyboldt (Ehrenvorsitzender)
  • 2022 - aktuell: Eckart Pöhlmann

Anmerkungen

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Quelle