Hans Cieslarczyk (1935-2020) Fußballegende: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 14. Februar 2026, 13:43 Uhr

Hans Cieslarczyk (*3. Mai 1935 in Sodingen; † 10. Juni 2020 in Offenburg) war ein deutscher Fußballspieler. Der schnelle und torgefährliche Außenstürmer gehörte in den 1950er- und 1960er-Jahren zu den prägenden Offensivspielern des westdeutschen Fußballs und spielte unter anderem für FC Schalke 04, Borussia Dortmund und die deutsche Nationalmannschaft.

Hans Cieslarczyk
Hans Cieslarczyk.jpg
Hans Cieslarczyk.jpg
Abkürzung: "Cissy"
Geboren am: 3. Mai 1935
Geboren in: Sodingen
Gestorben am: 10. Juni 2020
Gestorben in: Offenburg
Beruf: Fußballer
Letzte Änderung: 14.02.2026
Geändert von: Andreas Janik


Herkunft und Anfänge

Hans "Cissy" Cieslarczyk wurde im Herner Stadtteil Sodingen geboren und begann seine Laufbahn beim örtlichen Traditionsverein SV Sodingen.

Der Verein spielte in den 1950er-Jahren eine bedeutende Rolle in der Oberliga West, der damals höchsten Spielklasse im deutschen Fußball. Cieslarczyk entwickelte sich hier zu einem der vielversprechendsten Nachwuchsspieler des Ruhrgebiets.

Vereinskarriere

FC Schalke 04

1956 wechselte Cieslarczyk zum FC Schalke 04. In der Oberliga West gehörte er schnell zur Stammformation.

Mit Schalke gewann er 1958 die Deutsche Meisterschaft durch einen 3:0-Finalsieg gegen den Hamburger SV – der letzte deutsche Meistertitel der Schalker vor Einführung der Bundesliga.

Seine Schnelligkeit, Dribbelstärke und sein präziser Torabschluss machten ihn zu einem der auffälligsten Außenstürmer der Liga.

Borussia Dortmund

1960 wechselte Cieslarczyk zu Borussia Dortmund. Dort spielte er in einer erfolgreichen Phase des Vereins und gewann 1963 die Deutsche Meisterschaft – die letzte vor Einführung der Bundesliga.

Mit Einführung der Bundesliga 1963 gehörte er zum Kader des BVB in der Premierensaison der neuen Liga.

Weitere Stationen

Später spielte Cieslarczyk unter anderem beim Karlsruher SC. Seine Profikarriere endete in den späten 1960er-Jahren.

Nationalmannschaft

Cieslarczyk absolvierte zwischen 1957 und 1960 mehrere Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Er erzielte dabei mehrere Treffer und gehörte zum erweiterten Kreis der Nationalspieler in der Nach-Wunder-von-Bern-Generation.

Spielweise

Hans Cieslarczyk war ein klassischer Linksaußen:

  • außergewöhnliche Schnelligkeit
  • präzise Flanken
  • Torgefahr aus dem Lauf
  • dynamisches Eins-gegen-Eins-Spiel

Seine Spielweise entsprach dem typischen Flügelspiel der Oberliga-Ära und frühen Bundesliga.

Bedeutung für das Ruhrgebiet

Cieslarczyk steht exemplarisch für den Aufstieg talentierter Spieler aus dem Arbeiter- und Bergarbeitermilieu des Ruhrgebiets in den Spitzenfußball der Bundesrepublik.

Seine Karriere verbindet die Fußballtradition von Sodingen mit den großen Vereinen des Reviers – insbesondere Schalke und Dortmund.

Nachwirkung

Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Cieslarczyk dem Fußball verbunden. In der regionalen Fußballgeschichte von Herne und dem nördlichen Ruhrgebiet gilt er neben anderen wie Hans Tilkowski als einer der erfolgreichsten Spieler, die aus Sodingen hervorgingen.

Mit seinen Meistertiteln 1958 (Schalke) und 1963 (Dortmund) gehört er zu den wenigen Spielern, die mit zwei großen Revierklubs deutsche Meisterschaften errangen.

Weblinks


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Quellen