Schaeferstraße 78 (Baudenkmal)
Aus Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel
| |||||||||||||
Die Wohnhaus Schaeferstraße 78 in Herne ist ein unter Denkmalschutz stehendes Baudenkmal. Die an der Südseite der Schaeferstraße, in deren Teilbereich zwischen Horsthauser Straße und Goethestraße, befindliches Haus, entstand im Jahr 1900 nach einem Entwurf des Architekten Breuer für seinen Bruder, den Dachdeckermeister Breuer.
Hausgeschichte
Denkmalschutz
Das Wohnhaus Schaeferstraße 78 wurde unter der Nummer 663-63/DL-03 in die Denkmalliste der Stadt Herne eingetragen. Die Eintragung erfolgte am 9. Juli 2003 und dokumentiert den stadtgeschichtlichen Wert des Gebäudes im Kontext der Entwicklung von Herne-Mitte um 1900.
DENKMAL NR. 663
- Wohnhaus
- Schaeferstraße 78, Herne-Mitte
- Erbaut: 1900
- Architektur: H. Breuer
- Details: Das 2½-geschossige Wohnhaus wurde an einer weiteren angrenzenden Bebauung errichtet. Das in Putz gehaltene Gebäude wird in den Obergeschossen teilweise mit schmalen Putzstreifen gegliedert. Die Ecksituation des Gebäudes wird durch einen polygonalen zweigeschossigen Erker betont. Bekrönt wird in diesem Bereich das Dach mit einem verschieferten Dachhäuschen der gleichen Form. Das Gebäude ist bedeutend für die Stadt Herne, weil es die Geschichte der Stadt veranschaulicht und dokumentiert. Es bezeugt die Ausformung repräsentativer Bürgerhäuser in Herne in der Zeit um 1900.

