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	<title>Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=SV_Sodingen_1912&amp;diff=53458</id>
		<title>SV Sodingen 1912</title>
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		<updated>2018-09-19T09:11:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Mithilfe1}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Verein&lt;br /&gt;
| Name       = Sport-Verein von 1912 Sodingen e.V.&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = SV Sodingen&lt;br /&gt;
| Logo       = &lt;br /&gt;
| Zweck      = &lt;br /&gt;
| Vorsitz    = &lt;br /&gt;
| Gründung   = 1912&lt;br /&gt;
| Auflösung  = &lt;br /&gt;
| Mitglieder = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiter= &lt;br /&gt;
| Sitz       = &lt;br /&gt;
| Website    =http://www.sv-sodingen.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Verein am 14. September [[1912]] im vom  Bergbau geprägten Sodingen, das [[1928]] nach Herne eingemeindet wurde. &lt;br /&gt;
{{Erinnerung| Mein Vater war in den SVS vernarrt. Ich ging schon früher oft mit ihm zum Sportplatz. Wir haben auch einige Spieler, die von auswärts kamen immer in Logis aufgenomm, dass war so in den 1950zigern. Wir wohnten ja in dirkter Nachbarschaft zum damaligen Vereinslokal [[Gaststätte Deutsches Haus|Deutsches Haus]] [[Am Kricken]]. Wir hatten dort eine Metzgerei. Auch die Trainer liessen sich gerne mal zum Mittagessen bei uns einladen. &#039;&#039;&#039;Elisabeth Flintner&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist noch, dass der alte Sodinger Fußballplatz, der damals im Gebiet zwischen den Straßenbahnhaltestellen &#039;&#039;Ausweichen Möller&#039;&#039; und &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039; lag, direkt nach dem Krieg von den Engländern beschlagnahmt worden war, die inmitten des Spielfeldes eine Startbahn für ihr beliebtes Cricket-Spiel asphaltieren ließen. Später nach Freigabe für den Fußball bekam der Platz einen Belag aus roter Asche, wonach er von den Medien als sogenannte &#039;&#039;Aschenkippe&#039;&#039; karikiert worden ist, auf der der Sportverein SV-Sodingen 1912 aber seine ersten Aufstiege in höhere Spielklassen feierte, ehe man ins Stadion am Holzplatz umzog und von dort&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Komet des Westens&#039;&#039; in die Oberliga aufstieg und mit dem 1. FC-Kaiserslautern, dem Hamburger Sportverein und Tasmania Berlin um die Deutsche Meisterschaft spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SV Sodingen - Viktoria 89.jpeg|250px|thumb|rechts|Programmheft von 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HännesAdamik 50er.jpg|250px|thumb|rechts|[[Johann Adamik|„Hännes“ Adamik]] beim Torjubel&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/SV_Sodingen&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmannsbuche Hännes Adamik Gedenktafel SV Sodingen Marcus Schubert 20170623.jpg|250px|miniatur|rechts|Gedenktafel am Vereinsheim des SV Sodingen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#ffffff;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;Der Fußballclub &#039;&#039;&#039;Sport-Verein von [[1912]] Sodingen&#039;&#039;&#039; spielte in den 1950er Jahren erstklassig. Die Vereinsfarben sind Grün-Weiß. Seit 2007 spielt die Mannschaft in der siebtklassigen Landesliga Westfalen 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte insbesondere in den 1950er Jahren (wie z.B. auch die SpVgg Erkenschwick, die Sportfreunde Katernberg oder die SpVgg Herten) zu den Bergarbeitervereinen, denen man nachsagte, beim reputierlichen DFB nicht sonderlich wohl gelitten zu sein. Das Stadion &#039;&#039;Glück-Auf&#039;&#039; mit 30.000 Plätzen wurde [[1928]] auf dem Gelände der &#039;&#039;Zeche Mont Cenis&#039;&#039; errichtet und [[1975]] abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „große Zeit“ ==&lt;br /&gt;
Der SV Sodingen spielte jahrelang nur in unteren Ligen, bis er nach dem Zweiten Weltkrieg mehrmals in Folge aufstieg, sodass er [[1950]] in der 2. Liga West und ab [[1952]] in der Oberliga West spielte. Dieser an die frühere Schalker Entwicklung erinnernde Aufstieg trug ebenso dazu bei, dass der Verein nicht nur im Ruhrgebiet außerordentlich beliebt wurde, wie die Tatsache, dass sich hier ein „David“ anschickte, nach den Sternen zu greifen. Praktisch sämtliche Spieler arbeiteten auf der Zeche Mont Cenis und stammten ausnahmslos aus der näheren Umgebung. Auch die Konkurrenz zum „bürgerlichen“ Lokalrivalen [[Sportclub Westfalia von 1904 Herne|Westfalia Herne]] nährte das Bild vom &amp;quot;Sodinger Underdog&amp;quot;und zumindest in den 1950er Jahren hatte dieser auch tatsächlich die Nase vorn. Die Mannschaft spielte einen kompromisslosen Kick and Rush-Stil, gepaart mit unbedingtem Einsatzwillen aller Akteure, verfügte dabei durchaus über technische Qualitäten, was den Bundestrainer Sepp Herberger zu der Aussage veranlasst haben soll, Sodingen sei &amp;quot;die einzige deutsche Elf, die englisch spielt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison [[1954]]/[[1955]] belegten die Schützlinge von Trainer Ludwig Tretter den 2. Platz in der Oberliga West und qualifizierten sich damit für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft, wo sie zunächst den SSV Reutlingen 05 in einem Ausscheidungsspiel mit 3:0 besiegten und dann in den Gruppenspielen auf den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV und den zweifachen  Deutschen Meister Viktoria 89 Berlin trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Spiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* gegen Kaiserslautern 2:2 und 2:2&lt;br /&gt;
* gegen Hamburg 0:1 und 1:1&lt;br /&gt;
* gegen Berlin 5:1 und 3:2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das Heimspiel gegen die mit all ihren „Berner Weltmeistern“ antretenden Lauterer am 22. Mai [[1955]] zeigt, wie stark die Unterstützung für diesen Stadtteilverein war&amp;amp;nbsp;– auch wenn Sodingen von Ortsfremden gelegentlich mit Solingen verwechselt wurde und noch heute wird&amp;amp;nbsp;–: wegen des erwarteten Besucheransturms war das Heimspiel in die Schalker Glückauf-Kampfbahn verlegt worden, wo es schon Stunden vor Spielbeginn zu chaotischen Zuständen kam, weil etwa 80.000 Menschen in das nur 40.000 Plätze bietende Stadion drängten. Am Ende waren es etwa 55.000, die Einlass gefunden hatten, und das Spiel musste mehrfach unterbrochen werden, weil die Zuschauermassen meterweit auf dem Spielfeld standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Kicker&#039;&#039; schrieb anschließend: &amp;quot;Wir sahen heute eines der packendsten und schönsten Spiele seit langem, würdig einem Endspiel. Ohne Fritz Walters Spielgenie wäre Lautern von den Sturmfluten der offensiven Westfalenelf überwältigt worden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Piorr, Band&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;257&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss der Runde war Sodingen mit 7:5 Punkten hinter dem 1. FCK (9:3) und dem HSV (8:4) achtbarer Gruppendritter geworden. In der Folgesaison erreichte der SV Sodingen, der auch mehrere Nationalspieler in seinen Reihen hatte, nochmals einen einstelligen Tabellenplatz. [[1956]]/[[1957]] entging man dem Abstieg nur knapp: wegen unerlaubter Bargeldzahlungen an die Spieler wurden dem SV Sodingen sechs Punkte abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ligazugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;höchsten Spielklasse&#039;&#039;&#039;, der Oberliga West, spielte der SV Sodingen 9 Jahre, und zwar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1952]]–[[1959]] (Plätze: 11, 14, 2, 9, 14, 13, 15)&lt;br /&gt;
* [[1960]]–[[1962]] (Plätze 14 und 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Liga West war der Klub von [[1950]] bis [[1952]], [[1959]]/[[1960]] und [[1962]]/[[1963]] vertreten. Seither spielte der Verein nur noch im Amateurbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Spieler ==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hännes&amp;quot; Adamik (1925–2005)&lt;br /&gt;
* Hans Cieslarczyk (* 1937), 5 A-Länderspiele ([[1957]] und [[1958]]; 3 Tore) für Sodingen; WM-Teilnehmer [[1958]], danach bei Borussia Dortmund&lt;br /&gt;
* Willi Demski (1929–2012), 1 B-Länderspiel ([[1955]])&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Gerdi&amp;quot; Harpers (* 1928), 6 A- und 4 B-Länderspiele ([[1952]]–[[1956]])&lt;br /&gt;
* Leo Konopczynski (1927–2003), 2 B-Länderspiele ([[1956]] und [[1957]])&lt;br /&gt;
* Josef Marx (1934–2008), 1 A-Länderspiel ([[1960]]; 1 Tor)&lt;br /&gt;
* Alfons Nowak&lt;br /&gt;
* Günter Sawitzki (* 1932), 2 A- und 1 B-Länderspiel ([[1956]]) für Sodingen, danach beim VfB Stuttgart, WM-Teilnehmer [[1958]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/SV_Sodingen SV Sodingen, abgerufen am 18. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Dieter Baroth: &#039;&#039;Jungens, Euch gehört der Himmel! Die Geschichte der Oberliga West 1947–1963&#039;&#039;; Klartext, Essen, 1988; ISBN 3-88474-332-5&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne: &#039;&#039;Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890–1963&#039;&#039;; Agon, Kassel, 1996; ISBN 3-928562-85-1&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne: &#039;&#039;Enzyklopädie der europäischen Fußballvereine. Die Erstligamannschaften Europas seit 1885&#039;&#039;; Agon, Kassel, 2000; ISBN 3-89784-163-0&lt;br /&gt;
* Hartmut Hering (Hrsg.): &#039;&#039;Im Land der tausend Derbys. Die Fußball-Geschichte des Ruhrgebiets&#039;&#039;; Die Werkstatt, Göttingen, 2002; ISBN 3-89533-372-7&lt;br /&gt;
* Harald Landefeld, Achim Nöllenheidt (Hrsg.): &#039;&#039;„Helmut, erzähl mich dat Tor!“ Neue Geschichten und Portraits aus der Oberliga West 1947–1963&#039;&#039;; Klartext, Essen, 1993; ISBN 3-88474-043-1&lt;br /&gt;
* Günter Mydlak: &#039;&#039;Junge, das waren Törchen. 75 Jahre SV Sodingen.&#039;&#039; Verlag Gronenberg, 1987. ISBN 3-88265-143-1.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Piorr]] (Hrsg.): &#039;&#039;Der Pott ist rund. Das Lexikon des Revierfußballs&#039;&#039;, 2 Bände; Klartext, Essen;&amp;lt;br /&amp;gt;Band 1: &#039;&#039;Die Chronik 1945–2005&#039;&#039;; 2005; ISBN 3-89861-358-5&amp;lt;br /&amp;gt;Band 2: &#039;&#039;Die Vereine&#039;&#039;; 2006; ISBN 3-89861-356-9&lt;br /&gt;
* Eugen Georg Schwarz, Ernst W. Neumann. 1912–1962 Sportverein Sodingen 1912 Koethers  Röttsches KG, Herne, 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sv-sodingen.de/ Vereinsseite]&lt;br /&gt;
* [http://m.11freunde.de/artikel/sodingens-glueck-auf-kampfbahn?utm_source=socialbar/ Sodingens Glück-Auf-Kampfbahn: Der Mythos von der »Aschenkippe«]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußball]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=SV_Sodingen_1912&amp;diff=53457</id>
		<title>SV Sodingen 1912</title>
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		<updated>2018-09-19T09:10:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Mithilfe1}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Verein&lt;br /&gt;
| Name       = Sport-Verein von 1912 Sodingen e.V.&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = SV Sodingen&lt;br /&gt;
| Logo       = &lt;br /&gt;
| Zweck      = &lt;br /&gt;
| Vorsitz    = &lt;br /&gt;
| Gründung   = 1912&lt;br /&gt;
| Auflösung  = &lt;br /&gt;
| Mitglieder = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiter= &lt;br /&gt;
| Sitz       = &lt;br /&gt;
| Website    =http://www.sv-sodingen.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Verein am 14. September [[1912]] im vom  Bergbau geprägten Sodingen, das [[1928]] nach Herne eingemeindet wurde. &lt;br /&gt;
{{Erinnerung| Mein Vater war in den SVS vernarrt. Ich ging schon früher oft mit ihm zum Sportplatz. Wir haben auch einige Spieler, die von auswärts kamen immer in Logis aufgenomm, dass war so in den 1950zigern. Wir wohnten ja in dirkter Nachbarschaft zum damaligen Vereinslokal [[Gaststätte Deutsches Haus|Deutsches Haus]] [[Am Kricken]]. Wir hatten dort eine Metzgerei. Auch die Trainer liessen sich gerne mal zum Mittagessen bei uns einladen. &#039;&#039;&#039;Elisabeth Flintner&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist noch, dass der alte Sodinger Fußballplatz, der damals im Gebiet zwischen den Straßenbahnhaltestellen &#039;&#039;Ausweichen Möller&#039;&#039; und &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039; lag, direkt nach dem Krieg von den Engländern beschlagnahmt worden war, die inmitten des Spielfeldes eine Startbahn für ihr beliebtes Cricket-Spiel asphaltieren ließen. Später nach Freigabe für den Fußball bekam der Platz einen Belag aus roter Asche, wonach er von den Medien als sogenannte &#039;&#039;Aschenkippe&#039;&#039; karikiert worden ist, auf der der Sportverein SV-Sodingen 1912 aber seine ersten Aufstiege in höhere Spielklassen feierte, ehe man ins Stadion am Holzplatz umzog und von dort&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Komet des Westens&#039;&#039; in die Oberliga aufstieg und mit dem 1. FC-Kaiserslautern, dem Hamburger Sportverein und Tasmania Berlin um die Deutsche Meisterschaft spielte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SV Sodingen - Viktoria 89.jpeg|250px|thumb|rechts|Programmheft von 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HännesAdamik 50er.jpg|250px|thumb|rechts|[[Johann Adamik|„Hännes“ Adamik]] beim Torjubel&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/SV_Sodingen&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmannsbuche Hännes Adamik Gedenktafel SV Sodingen Marcus Schubert 20170623.jpg|250px|miniatur|rechts|Gedenktafel am Vereinsheim des SV Sodingen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#ffffff;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;Der Fußballclub &#039;&#039;&#039;Sport-Verein von [[1912]] Sodingen&#039;&#039;&#039; spielte in den 1950er Jahren erstklassig. Die Vereinsfarben sind Grün-Weiß. Seit 2007 spielt die Mannschaft in der siebtklassigen Landesliga Westfalen 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte insbesondere in den 1950er Jahren (wie z.B. auch die SpVgg Erkenschwick, die Sportfreunde Katernberg oder die SpVgg Herten) zu den Bergarbeitervereinen, denen man nachsagte, beim reputierlichen DFB nicht sonderlich wohl gelitten zu sein. Das Stadion &#039;&#039;Glück-Auf&#039;&#039; mit 30.000 Plätzen wurde [[1928]] auf dem Gelände der &#039;&#039;Zeche Mont Cenis&#039;&#039; errichtet und [[1975]] abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „große Zeit“ ==&lt;br /&gt;
Der SV Sodingen spielte jahrelang nur in unteren Ligen, bis er nach dem Zweiten Weltkrieg mehrmals in Folge aufstieg, sodass er [[1950]] in der 2. Liga West und ab [[1952]] in der Oberliga West spielte. Dieser an die frühere Schalker Entwicklung erinnernde Aufstieg trug ebenso dazu bei, dass der Verein nicht nur im Ruhrgebiet außerordentlich beliebt wurde, wie die Tatsache, dass sich hier ein „David“ anschickte, nach den Sternen zu greifen. Praktisch sämtliche Spieler arbeiteten auf der Zeche Mont Cenis und stammten ausnahmslos aus der näheren Umgebung. Auch die Konkurrenz zum „bürgerlichen“ Lokalrivalen [[Sportclub Westfalia von 1904 Herne|Westfalia Herne]] nährte das Bild vom &amp;quot;Sodinger Underdog&amp;quot;und zumindest in den 1950er Jahren hatte dieser auch tatsächlich die Nase vorn. Die Mannschaft spielte einen kompromisslosen Kick and Rush-Stil, gepaart mit unbedingtem Einsatzwillen aller Akteure, verfügte dabei durchaus über technische Qualitäten, was den Bundestrainer Sepp Herberger zu der Aussage veranlasst haben soll, Sodingen sei &amp;quot;die einzige deutsche Elf, die englisch spielt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison [[1954]]/[[1955]] belegten die Schützlinge von Trainer Ludwig Tretter den 2. Platz in der Oberliga West und qualifizierten sich damit für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft, wo sie zunächst den SSV Reutlingen 05 in einem Ausscheidungsspiel mit 3:0 besiegten und dann in den Gruppenspielen auf den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV und den zweifachen  Deutschen Meister Viktoria 89 Berlin trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Spiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* gegen Kaiserslautern 2:2 und 2:2&lt;br /&gt;
* gegen Hamburg 0:1 und 1:1&lt;br /&gt;
* gegen Berlin 5:1 und 3:2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das Heimspiel gegen die mit all ihren „Berner Weltmeistern“ antretenden Lauterer am 22. Mai [[1955]] zeigt, wie stark die Unterstützung für diesen Stadtteilverein war&amp;amp;nbsp;– auch wenn Sodingen von Ortsfremden gelegentlich mit Solingen verwechselt wurde und noch heute wird&amp;amp;nbsp;–: wegen des erwarteten Besucheransturms war das Heimspiel in die Schalker Glückauf-Kampfbahn verlegt worden, wo es schon Stunden vor Spielbeginn zu chaotischen Zuständen kam, weil etwa 80.000 Menschen in das nur 40.000 Plätze bietende Stadion drängten. Am Ende waren es etwa 55.000, die Einlass gefunden hatten, und das Spiel musste mehrfach unterbrochen werden, weil die Zuschauermassen meterweit auf dem Spielfeld standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Kicker&#039;&#039; schrieb anschließend: &amp;quot;Wir sahen heute eines der packendsten und schönsten Spiele seit langem, würdig einem Endspiel. Ohne Fritz Walters Spielgenie wäre Lautern von den Sturmfluten der offensiven Westfalenelf überwältigt worden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Piorr, Band&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;257&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss der Runde war Sodingen mit 7:5 Punkten hinter dem 1. FCK (9:3) und dem HSV (8:4) achtbarer Gruppendritter geworden. In der Folgesaison erreichte der SV Sodingen, der auch mehrere Nationalspieler in seinen Reihen hatte, nochmals einen einstelligen Tabellenplatz. [[1956]]/[[1957]] entging man dem Abstieg nur knapp: wegen unerlaubter Bargeldzahlungen an die Spieler wurden dem SV Sodingen sechs Punkte abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ligazugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;höchsten Spielklasse&#039;&#039;&#039;, der Oberliga West, spielte der SV Sodingen 9 Jahre, und zwar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1952]]–[[1959]] (Plätze: 11, 14, 2, 9, 14, 13, 15)&lt;br /&gt;
* [[1960]]–[[1962]] (Plätze 14 und 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Liga West war der Klub von [[1950]] bis [[1952]], [[1959]]/[[1960]] und [[1962]]/[[1963]] vertreten. Seither spielte der Verein nur noch im Amateurbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Spieler ==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hännes&amp;quot; Adamik (1925–2005)&lt;br /&gt;
* Hans Cieslarczyk (* 1937), 5 A-Länderspiele ([[1957]] und [[1958]]; 3 Tore) für Sodingen; WM-Teilnehmer [[1958]], danach bei Borussia Dortmund&lt;br /&gt;
* Willi Demski (1929–2012), 1 B-Länderspiel ([[1955]])&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Gerdi&amp;quot; Harpers (* 1928), 6 A- und 4 B-Länderspiele ([[1952]]–[[1956]])&lt;br /&gt;
* Leo Konopczynski (1927–2003), 2 B-Länderspiele ([[1956]] und [[1957]])&lt;br /&gt;
* Josef Marx (1934–2008), 1 A-Länderspiel ([[1960]]; 1 Tor)&lt;br /&gt;
* Alfons Nowak&lt;br /&gt;
* Günter Sawitzki (* 1932), 2 A- und 1 B-Länderspiel ([[1956]]) für Sodingen, danach beim VfB Stuttgart, WM-Teilnehmer [[1958]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/SV_Sodingen SV Sodingen, abgerufen am 18. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Dieter Baroth: &#039;&#039;Jungens, Euch gehört der Himmel! Die Geschichte der Oberliga West 1947–1963&#039;&#039;; Klartext, Essen, 1988; ISBN 3-88474-332-5&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne: &#039;&#039;Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890–1963&#039;&#039;; Agon, Kassel, 1996; ISBN 3-928562-85-1&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne: &#039;&#039;Enzyklopädie der europäischen Fußballvereine. Die Erstligamannschaften Europas seit 1885&#039;&#039;; Agon, Kassel, 2000; ISBN 3-89784-163-0&lt;br /&gt;
* Hartmut Hering (Hrsg.): &#039;&#039;Im Land der tausend Derbys. Die Fußball-Geschichte des Ruhrgebiets&#039;&#039;; Die Werkstatt, Göttingen, 2002; ISBN 3-89533-372-7&lt;br /&gt;
* Harald Landefeld, Achim Nöllenheidt (Hrsg.): &#039;&#039;„Helmut, erzähl mich dat Tor!“ Neue Geschichten und Portraits aus der Oberliga West 1947–1963&#039;&#039;; Klartext, Essen, 1993; ISBN 3-88474-043-1&lt;br /&gt;
* Günter Mydlak: &#039;&#039;Junge, das waren Törchen. 75 Jahre SV Sodingen.&#039;&#039; Verlag Gronenberg, 1987. ISBN 3-88265-143-1.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Piorr]] (Hrsg.): &#039;&#039;Der Pott ist rund. Das Lexikon des Revierfußballs&#039;&#039;, 2 Bände; Klartext, Essen;&amp;lt;br /&amp;gt;Band 1: &#039;&#039;Die Chronik 1945–2005&#039;&#039;; 2005; ISBN 3-89861-358-5&amp;lt;br /&amp;gt;Band 2: &#039;&#039;Die Vereine&#039;&#039;; 2006; ISBN 3-89861-356-9&lt;br /&gt;
* Eugen Georg Schwarz, Ernst W. Neumann. 1912–1962 Sportverein Sodingen 1912 Koethers  Röttsches KG, Herne, 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sv-sodingen.de/ Vereinsseite]&lt;br /&gt;
* [http://m.11freunde.de/artikel/sodingens-glueck-auf-kampfbahn?utm_source=socialbar/ Sodingens Glück-Auf-Kampfbahn: Der Mythos von der »Aschenkippe«]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußball]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
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		<title>SV Sodingen 1912</title>
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		<updated>2018-09-19T09:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Mithilfe1}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Verein&lt;br /&gt;
| Name       = Sport-Verein von 1912 Sodingen e.V.&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = SV Sodingen&lt;br /&gt;
| Logo       = &lt;br /&gt;
| Zweck      = &lt;br /&gt;
| Vorsitz    = &lt;br /&gt;
| Gründung   = 1912&lt;br /&gt;
| Auflösung  = &lt;br /&gt;
| Mitglieder = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiter= &lt;br /&gt;
| Sitz       = &lt;br /&gt;
| Website    =http://www.sv-sodingen.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Verein am 14. September [[1912]] im vom  Bergbau geprägten Sodingen, das [[1928]] nach Herne eingemeindet wurde. &lt;br /&gt;
{{Erinnerung| Mein Vater war in den SVS vernarrt. Ich ging schon früher oft mit ihm zum Sportplatz. Wir haben auch einige Spieler, die von auswärts kamen immer in Logis aufgenomm, dass war so in den 1950zigern. Wir wohnten ja in dirkter Nachbarschaft zum damaligen Vereinslokal [[Gaststätte Deutsches Haus|Deutsches Haus]] [[Am Kricken]]. Wir hatten dort eine Metzgerei. Auch die Trainer liessen sich gerne mal zum Mittagessen bei uns einladen. &#039;&#039;&#039;Elisabeth Flintner&#039;&#039;&#039; &amp;lt; br/&amp;gt;&amp;lt; br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist noch, dass der alte Sodinger Fußballplatz, der damals im Gebiet zwischen den Straßenbahnhaltestellen &#039;&#039;Ausweichen Möller&#039;&#039; und &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039; lag, direkt nach dem Krieg von den Engländern beschlagnahmt worden war, die inmitten des Spielfeldes eine Startbahn für ihr beliebtes Cricket-Spiel asphaltieren ließen. Später nach Freigabe für den Fußball bekam der Platz einen Belag aus roter Asche, wonach er von den Medien als sogenannte &#039;&#039;Aschenkippe&#039;&#039; karikiert worden ist, auf der der Sportverein SV-Sodingen 1912 aber seine ersten Aufstiege in höhere Spielklassen feierte, ehe man ins Stadion am Holzplatz umzog und von dort&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Komet des Westens&#039;&#039; in die Oberliga aufstieg und mit dem 1. FC-Kaiserslautern, dem Hamburger Sportverein und Tasmania Berlin um die Deutsche Meisterschaft spielte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SV Sodingen - Viktoria 89.jpeg|250px|thumb|rechts|Programmheft von 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HännesAdamik 50er.jpg|250px|thumb|rechts|[[Johann Adamik|„Hännes“ Adamik]] beim Torjubel&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/SV_Sodingen&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmannsbuche Hännes Adamik Gedenktafel SV Sodingen Marcus Schubert 20170623.jpg|250px|miniatur|rechts|Gedenktafel am Vereinsheim des SV Sodingen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#ffffff;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;Der Fußballclub &#039;&#039;&#039;Sport-Verein von [[1912]] Sodingen&#039;&#039;&#039; spielte in den 1950er Jahren erstklassig. Die Vereinsfarben sind Grün-Weiß. Seit 2007 spielt die Mannschaft in der siebtklassigen Landesliga Westfalen 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte insbesondere in den 1950er Jahren (wie z.B. auch die SpVgg Erkenschwick, die Sportfreunde Katernberg oder die SpVgg Herten) zu den Bergarbeitervereinen, denen man nachsagte, beim reputierlichen DFB nicht sonderlich wohl gelitten zu sein. Das Stadion &#039;&#039;Glück-Auf&#039;&#039; mit 30.000 Plätzen wurde [[1928]] auf dem Gelände der &#039;&#039;Zeche Mont Cenis&#039;&#039; errichtet und [[1975]] abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „große Zeit“ ==&lt;br /&gt;
Der SV Sodingen spielte jahrelang nur in unteren Ligen, bis er nach dem Zweiten Weltkrieg mehrmals in Folge aufstieg, sodass er [[1950]] in der 2. Liga West und ab [[1952]] in der Oberliga West spielte. Dieser an die frühere Schalker Entwicklung erinnernde Aufstieg trug ebenso dazu bei, dass der Verein nicht nur im Ruhrgebiet außerordentlich beliebt wurde, wie die Tatsache, dass sich hier ein „David“ anschickte, nach den Sternen zu greifen. Praktisch sämtliche Spieler arbeiteten auf der Zeche Mont Cenis und stammten ausnahmslos aus der näheren Umgebung. Auch die Konkurrenz zum „bürgerlichen“ Lokalrivalen [[Sportclub Westfalia von 1904 Herne|Westfalia Herne]] nährte das Bild vom &amp;quot;Sodinger Underdog&amp;quot;und zumindest in den 1950er Jahren hatte dieser auch tatsächlich die Nase vorn. Die Mannschaft spielte einen kompromisslosen Kick and Rush-Stil, gepaart mit unbedingtem Einsatzwillen aller Akteure, verfügte dabei durchaus über technische Qualitäten, was den Bundestrainer Sepp Herberger zu der Aussage veranlasst haben soll, Sodingen sei &amp;quot;die einzige deutsche Elf, die englisch spielt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison [[1954]]/[[1955]] belegten die Schützlinge von Trainer Ludwig Tretter den 2. Platz in der Oberliga West und qualifizierten sich damit für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft, wo sie zunächst den SSV Reutlingen 05 in einem Ausscheidungsspiel mit 3:0 besiegten und dann in den Gruppenspielen auf den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV und den zweifachen  Deutschen Meister Viktoria 89 Berlin trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Spiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* gegen Kaiserslautern 2:2 und 2:2&lt;br /&gt;
* gegen Hamburg 0:1 und 1:1&lt;br /&gt;
* gegen Berlin 5:1 und 3:2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das Heimspiel gegen die mit all ihren „Berner Weltmeistern“ antretenden Lauterer am 22. Mai [[1955]] zeigt, wie stark die Unterstützung für diesen Stadtteilverein war&amp;amp;nbsp;– auch wenn Sodingen von Ortsfremden gelegentlich mit Solingen verwechselt wurde und noch heute wird&amp;amp;nbsp;–: wegen des erwarteten Besucheransturms war das Heimspiel in die Schalker Glückauf-Kampfbahn verlegt worden, wo es schon Stunden vor Spielbeginn zu chaotischen Zuständen kam, weil etwa 80.000 Menschen in das nur 40.000 Plätze bietende Stadion drängten. Am Ende waren es etwa 55.000, die Einlass gefunden hatten, und das Spiel musste mehrfach unterbrochen werden, weil die Zuschauermassen meterweit auf dem Spielfeld standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Kicker&#039;&#039; schrieb anschließend: &amp;quot;Wir sahen heute eines der packendsten und schönsten Spiele seit langem, würdig einem Endspiel. Ohne Fritz Walters Spielgenie wäre Lautern von den Sturmfluten der offensiven Westfalenelf überwältigt worden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Piorr, Band&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;257&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss der Runde war Sodingen mit 7:5 Punkten hinter dem 1. FCK (9:3) und dem HSV (8:4) achtbarer Gruppendritter geworden. In der Folgesaison erreichte der SV Sodingen, der auch mehrere Nationalspieler in seinen Reihen hatte, nochmals einen einstelligen Tabellenplatz. [[1956]]/[[1957]] entging man dem Abstieg nur knapp: wegen unerlaubter Bargeldzahlungen an die Spieler wurden dem SV Sodingen sechs Punkte abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ligazugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;höchsten Spielklasse&#039;&#039;&#039;, der Oberliga West, spielte der SV Sodingen 9 Jahre, und zwar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1952]]–[[1959]] (Plätze: 11, 14, 2, 9, 14, 13, 15)&lt;br /&gt;
* [[1960]]–[[1962]] (Plätze 14 und 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Liga West war der Klub von [[1950]] bis [[1952]], [[1959]]/[[1960]] und [[1962]]/[[1963]] vertreten. Seither spielte der Verein nur noch im Amateurbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Spieler ==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hännes&amp;quot; Adamik (1925–2005)&lt;br /&gt;
* Hans Cieslarczyk (* 1937), 5 A-Länderspiele ([[1957]] und [[1958]]; 3 Tore) für Sodingen; WM-Teilnehmer [[1958]], danach bei Borussia Dortmund&lt;br /&gt;
* Willi Demski (1929–2012), 1 B-Länderspiel ([[1955]])&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Gerdi&amp;quot; Harpers (* 1928), 6 A- und 4 B-Länderspiele ([[1952]]–[[1956]])&lt;br /&gt;
* Leo Konopczynski (1927–2003), 2 B-Länderspiele ([[1956]] und [[1957]])&lt;br /&gt;
* Josef Marx (1934–2008), 1 A-Länderspiel ([[1960]]; 1 Tor)&lt;br /&gt;
* Alfons Nowak&lt;br /&gt;
* Günter Sawitzki (* 1932), 2 A- und 1 B-Länderspiel ([[1956]]) für Sodingen, danach beim VfB Stuttgart, WM-Teilnehmer [[1958]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/SV_Sodingen SV Sodingen, abgerufen am 18. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Dieter Baroth: &#039;&#039;Jungens, Euch gehört der Himmel! Die Geschichte der Oberliga West 1947–1963&#039;&#039;; Klartext, Essen, 1988; ISBN 3-88474-332-5&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne: &#039;&#039;Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890–1963&#039;&#039;; Agon, Kassel, 1996; ISBN 3-928562-85-1&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne: &#039;&#039;Enzyklopädie der europäischen Fußballvereine. Die Erstligamannschaften Europas seit 1885&#039;&#039;; Agon, Kassel, 2000; ISBN 3-89784-163-0&lt;br /&gt;
* Hartmut Hering (Hrsg.): &#039;&#039;Im Land der tausend Derbys. Die Fußball-Geschichte des Ruhrgebiets&#039;&#039;; Die Werkstatt, Göttingen, 2002; ISBN 3-89533-372-7&lt;br /&gt;
* Harald Landefeld, Achim Nöllenheidt (Hrsg.): &#039;&#039;„Helmut, erzähl mich dat Tor!“ Neue Geschichten und Portraits aus der Oberliga West 1947–1963&#039;&#039;; Klartext, Essen, 1993; ISBN 3-88474-043-1&lt;br /&gt;
* Günter Mydlak: &#039;&#039;Junge, das waren Törchen. 75 Jahre SV Sodingen.&#039;&#039; Verlag Gronenberg, 1987. ISBN 3-88265-143-1.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Piorr]] (Hrsg.): &#039;&#039;Der Pott ist rund. Das Lexikon des Revierfußballs&#039;&#039;, 2 Bände; Klartext, Essen;&amp;lt;br /&amp;gt;Band 1: &#039;&#039;Die Chronik 1945–2005&#039;&#039;; 2005; ISBN 3-89861-358-5&amp;lt;br /&amp;gt;Band 2: &#039;&#039;Die Vereine&#039;&#039;; 2006; ISBN 3-89861-356-9&lt;br /&gt;
* Eugen Georg Schwarz, Ernst W. Neumann. 1912–1962 Sportverein Sodingen 1912 Koethers  Röttsches KG, Herne, 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sv-sodingen.de/ Vereinsseite]&lt;br /&gt;
* [http://m.11freunde.de/artikel/sodingens-glueck-auf-kampfbahn?utm_source=socialbar/ Sodingens Glück-Auf-Kampfbahn: Der Mythos von der »Aschenkippe«]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußball]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Kurt_Edelhagen&amp;diff=53455</id>
		<title>Kurt Edelhagen</title>
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		<updated>2018-09-19T09:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurt Ludwig Edelhagen&#039;&#039;&#039; (geboren [[5. Juni]] [[1920]] in Herne-Börnig; gestorben [[8. Februar]] [[1982]] in Köln) war einer der führenden deutschen Bigband-Leader der 1950er und 1960er Jahre.&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchester Edelhagen.jpeg|400px|mini|Orchester Kurt Edelhagen]]&lt;br /&gt;
{{Erinnerung|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war interessant zu beobachten, wie die reifere Jugend, die während des Krieges nur die Marschmusik geliebt hatte, sich schnell der Musikrichtung des Swing und Jazz anpasste, und die Jungen und Mädchen dabei wie die Wilden herumhopsten, jedoch es fehlte ihnen noch die Geschmeidigkeit, das Taktverständnis und vor allem der Instinkt und die Eleganz, um ihre Idole imitieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie lernten schnell dazu und wurden vor allem von dem gebürtigen Herner Bigband-Leader Kurt Edelhagen inspiriert, der direkt nach dem Krieg zunächst mit Edmund Augusiak und Karl Röhr, die beide bei der Herner Firma Beien beschäftigt waren, musizierte und danach mit seiner neu gegründeten Combo im Herner Central- Cafe´ an der Bahnhofstraße zum Tanz aufspielte, ehe er später in amerikanische Offizierskasinos auftrat und dort enthusiastisch gepriesen wurde, danach auch die Sängerin Caterina Valente entdeckte und mit seiner berühmten Big-Band rund um die Welt auftrat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Friedhelm1}}&lt;br /&gt;
==Mit Bill Haley auf der Bühne==&lt;br /&gt;
An den 26. Oktober 1958 erinnerte sich der aus Börnig stammende Bandleader zeit seines Lebens. Damals gab es im Berliner Sportpalast ein Konzert mit dem legendären Bill Haley. Die Fans randalierten und zerschlugen Stühle und Bänke. Kurt Edelhagen verurteilte danach das aggressive Verhalten der Halbstarken. Später schalte sich sogar Elvis Presley in die Diskussion ein, denn der King absolvierte damals gerade seinen Militärdienst in Deutschland. Und so gab es in Frankfurt sogar ein Treffen zwischen Edelhagen, Billl Haley und Elvis Presley. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Edelhagen wurde 1920 in Herne-Börnig geboren. Nach dem Schulbesuch studierte er an der Essener Folkwangschule die Fächer Klavier, Klarinette und Dirigieren. Von 1939 bis 1945 gehörte der Holthausener einem Militärmusikzug an. Bereits einen Monat nach Kriegsende suchte die englischen Besatzer für den „Herner Battle-Axe-Club“ eine Band. Der junge Herner stand bereit und spielte mit zwölf Musikern zum Tanz auf. Edelhagen swingte sich mit seiner Band bald auch in die Herzen der Zivilisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im legendären „Central Cafe“ – in Herne und Umgebung nur &amp;quot;CC“ genannt - an der [[Bahnhofstraße]], war die Band von nun an oft anzutreffen. Ab 1946 ging Kurt Edelhagen seinen Musikern bereits auf Tournee. Sie gastierten unter anderem in Süddeutschland und gehörten dort bald zu den gefragesten Jazzern der neuen Rundfunksendern in Stuttgart, München und Baden-Baden. 1952 entdeckte Kurt Edelhagen die Sängerin und Schauspielerin Catarina Valente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach stand der gebürtige Börniger mit bekannten Schlagersängern wie Roy Black, Willy Schneider und Willy Millowitsch auf der Bühne. 1957 zog es den Herner bereits nach Köln, wo er unter anderem eine Jazzklasse der Musikhochschule leitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des kalten Krieges bewies Edelhagen, dass Musik Grenzen überwinden kann. 1964 startete er so eine erfolgreiche Tournee durch die Sowjetunion. In seiner Heimatstadt, nur ein paar Kilometer von seinen Elternhaus entfernt, stellte sich Edelhagen Anfang der 1970er-Jahre mit seiner Band in der neuen „swingenden Eislaufhalle“ am Gysenberg vor. Damals befand sich der bekannte Bandleader auf dem Höhepunkt seines musikalischen Schaffens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Olympischen Spiele in München eröffnet wurden, präsentierte der bekannte Herner 1972 als musikalischer Leiter den internationalen Gästen ein „Swinging Germany“. Kurt Edelhagen starb 1982 in seiner Wahlheimat Köln. In Sodingen und in der Stadt am Rhein erinnert ein [[Kurt-Edelhagen-Platz|Platz]] und eine Straße an den Mann, der einst den Swing in Deutschland populär machte. Bis zu seinem Tod spielte Deutschlands wohl bekanntester Jazzer und Bandleader rund 40 Schallplatten ein. Der letzte Tonträger, der dem gebürtigen Herner gewidmet wurde, kam 2013 auf den Markt. &amp;lt;ref&amp;gt;Ein Artikel von [[Friedhelm Wessel]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KünstlerIn|Edelh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Edelh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hotel_Schlenkhoff&amp;diff=53454</id>
		<title>Hotel Schlenkhoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hotel_Schlenkhoff&amp;diff=53454"/>
		<updated>2018-09-19T09:04:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Mithilfe1}}&lt;br /&gt;
{{Firma&lt;br /&gt;
|Name=Hotel Schlenkhoff&lt;br /&gt;
|Logo=&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Logobreite= (max 300px)&lt;br /&gt;
|Unternehmensform=&lt;br /&gt;
|Handelsregister=&lt;br /&gt;
|Amtsgericht=&lt;br /&gt;
|Stammkapital=&lt;br /&gt;
|Grundkapital=&lt;br /&gt;
|Aktienstammdaten=&lt;br /&gt;
|Umsatz=&lt;br /&gt;
|Geschäftsführer=&lt;br /&gt;
|Vorstand=&lt;br /&gt;
|Leitung=&lt;br /&gt;
|Inhaber=&lt;br /&gt;
|Eigner=&lt;br /&gt;
|Branche=&lt;br /&gt;
|Mitarbeiter=&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr=&lt;br /&gt;
|Schließung=&lt;br /&gt;
|Adresse=Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
|Telefon=&lt;br /&gt;
|Telefax=&lt;br /&gt;
|Mobil=&lt;br /&gt;
|Homepage=&lt;br /&gt;
|Email=&lt;br /&gt;
|lat=&lt;br /&gt;
|lon=&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Karte=&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=&lt;br /&gt;
|erfasst=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
HOTEL SCHLENKHOFF KOMMT UNTER DEN HAMMER&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
EINST DIE BERÜHMTESTE GASTSTÄTTE IM REVIER&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Erinnerung|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ältere Jugend der Herner und Sodinger vergnügte und belustigte sich beim Tanz, dessen Grundschritte sie meistens bei der berühmt/berüchtigten Lehrerin &#039;&#039;Amada&#039;&#039; im Hotel Schlenkhoff an der [[Bahnhofstraße]] erlernt hatten und nachfolgend in den Tanzlokalen bei Cramer und Blome in Sodingen und in Herne bei Anlauf und Stemberg sowie bei Veranstaltungen in der Westfalenschänke, im Hotel Goldsaal und im [[Kolpinghaus (Herne)|Kolpinghaus]] an der [[Neustraße]] vervollständigten, sich aber auch dem Karneval zuwandten und dabei auch feste Beziehungen knüpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FAF9E3;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wert wird auf 400 000 bis 500 000 DM geschätzt / Einschneidende Fluchtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß es bedauern, daß das Hotel Schlenkhoff an der [[Bahnhofstraße]] morgen zur Versteigerung gelangt. Es verbindet sich mit ihm ein Stück Stadtgeschichte. Seine Glanzzeit war, als die &amp;quot;Kohlen- und Schlotbarone&amp;quot; des Ruhrreviers sich hier ihr Stelldichein gaben, um zu feiern, aber auch um wichtige Absprachen zu treffen. Wie heute die Autos hintereinander parken - bzw. nicht parken dürfen -, so stand damals Kutsche hinter Kutsche in der Wilhelmstraße, wie früher die [[Viktor-Reuter-Straße]] hieß. Nach dem Weggang von Walter Sailer, der jetzt in Berlin am Zoo das große Haus der Dortmunder Unionbrauerei leitet, ging es mehr und mehr bergab. Da half der gute Wille allein nicht mehr. Die Zahl der Übernachtungen ging erheblich zurück. Die Reisenden zogen es vor, die Großzentren Essen, Düsseldorf oder Dortmund aufzusuchen, zumal die Entfernungen mit dem Wagen und dank günstiger Zugverbindungen nicht mehr erheblich sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
???&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhofstraße|64]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hotel_Schlenkhoff&amp;diff=53453</id>
		<title>Hotel Schlenkhoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hotel_Schlenkhoff&amp;diff=53453"/>
		<updated>2018-09-19T09:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Mithilfe1}}&lt;br /&gt;
{{Firma&lt;br /&gt;
|Name=Hotel Schlenkhoff&lt;br /&gt;
|Logo=&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Logobreite= (max 300px)&lt;br /&gt;
|Unternehmensform=&lt;br /&gt;
|Handelsregister=&lt;br /&gt;
|Amtsgericht=&lt;br /&gt;
|Stammkapital=&lt;br /&gt;
|Grundkapital=&lt;br /&gt;
|Aktienstammdaten=&lt;br /&gt;
|Umsatz=&lt;br /&gt;
|Geschäftsführer=&lt;br /&gt;
|Vorstand=&lt;br /&gt;
|Leitung=&lt;br /&gt;
|Inhaber=&lt;br /&gt;
|Eigner=&lt;br /&gt;
|Branche=&lt;br /&gt;
|Mitarbeiter=&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr=&lt;br /&gt;
|Schließung=&lt;br /&gt;
|Adresse=Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
|Telefon=&lt;br /&gt;
|Telefax=&lt;br /&gt;
|Mobil=&lt;br /&gt;
|Homepage=&lt;br /&gt;
|Email=&lt;br /&gt;
|lat=&lt;br /&gt;
|lon=&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Karte=&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=&lt;br /&gt;
|erfasst=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
HOTEL SCHLENKHOFF KOMMT UNTER DEN HAMMER&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
EINST DIE BERÜHMTESTE GASTSTÄTTE IM REVIER&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Erinnerungen|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ältere Jugend der Herner und Sodinger vergnügte und belustigte sich beim Tanz, dessen Grundschritte sie meistens bei der berühmt/berüchtigten Lehrerin &#039;&#039;Amada&#039;&#039; im Hotel Schlenkhoff an der [[Bahnhofstraße]] erlernt hatten und nachfolgend in den Tanzlokalen bei Cramer und Blome in Sodingen und in Herne bei Anlauf und Stemberg sowie bei Veranstaltungen in der Westfalenschänke, im Hotel Goldsaal und im [[Kolpinghaus (Herne)|Kolpinghaus]] an der [[Neustraße]] vervollständigten, sich aber auch dem Karneval zuwandten und dabei auch feste Beziehungen knüpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FAF9E3;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wert wird auf 400 000 bis 500 000 DM geschätzt / Einschneidende Fluchtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß es bedauern, daß das Hotel Schlenkhoff an der [[Bahnhofstraße]] morgen zur Versteigerung gelangt. Es verbindet sich mit ihm ein Stück Stadtgeschichte. Seine Glanzzeit war, als die &amp;quot;Kohlen- und Schlotbarone&amp;quot; des Ruhrreviers sich hier ihr Stelldichein gaben, um zu feiern, aber auch um wichtige Absprachen zu treffen. Wie heute die Autos hintereinander parken - bzw. nicht parken dürfen -, so stand damals Kutsche hinter Kutsche in der Wilhelmstraße, wie früher die [[Viktor-Reuter-Straße]] hieß. Nach dem Weggang von Walter Sailer, der jetzt in Berlin am Zoo das große Haus der Dortmunder Unionbrauerei leitet, ging es mehr und mehr bergab. Da half der gute Wille allein nicht mehr. Die Zahl der Übernachtungen ging erheblich zurück. Die Reisenden zogen es vor, die Großzentren Essen, Düsseldorf oder Dortmund aufzusuchen, zumal die Entfernungen mit dem Wagen und dank günstiger Zugverbindungen nicht mehr erheblich sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
???&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhofstraße|64]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Mont-Cenis-Stra%C3%9Fe&amp;diff=53452</id>
		<title>Mont-Cenis-Straße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Mont-Cenis-Stra%C3%9Fe&amp;diff=53452"/>
		<updated>2018-09-19T09:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
| Bild       = [[Datei:Mont-Cenis Straße-GB-2015.jpg|400px|center|]]&lt;br /&gt;
| Bildinfo   = Anfang der Mont-Cenis-Straße 2015&lt;br /&gt;
| Benennung      =&lt;br /&gt;
|TagMonat=25. November&lt;br /&gt;
|Jahr=1881&lt;br /&gt;
| Erwähnung    = &lt;br /&gt;
| Von   = Gemeindevertretung Herne &amp;lt;ref&amp;gt;StAH, Protokollbuch der Gemeindevertretung Herne 1873 - 1883, Blatt 143, TOP II, Nr. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ=44623&lt;br /&gt;
|PLZ2=44627&lt;br /&gt;
| Stadtbezirk   = Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk2=Sodingen&lt;br /&gt;
| Ortsteil  = Börnig&lt;br /&gt;
|Ortsteil2=Herne&lt;br /&gt;
|Ortsteil3=Holthausen&lt;br /&gt;
|Ortsteil4=Sodingen&lt;br /&gt;
| Kartengitter = H4&lt;br /&gt;
| lat  = 51.539268&lt;br /&gt;
| lon  = 7.25934&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont-Cenis-Straße 1 Friedhelm Wessel.jpeg|250px|mini|right|Blick auf die Mont-Cenis-Straße in Richtung Stammstraße um 1990. &amp;lt;ref&amp;gt;Ein Foto von Friedhelm Wessel&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Straße ist benannt nach der Gewerkschaft der [[Zeche Mont-Cenis|Steinkohlenzeche Mont Cenis]], die am 27. Juli [[1872]] gegründet wurde. Dazu wurde von dem Kaufmann Wilhelm Endemann die Zeche Alexandrine erworben, mit den [[1858]] / [[1859|59]] verliehenen Feldern „Theresia I“, „Eugenia“, „Mathilde I“, „Louis“ und „Jérome“ und zum Grubenfeld Mont Cenis konsolidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Namens Mont Cenis geschah zum Gedenken an die am 17. September [[1871]] erfolgte Inbetriebnahme eines 13 km langen Tunnels durch den gleichnamigen Berg in den Alpen. Diese Namensgebung weist gleichzeitig auf die maßgebliche Beteiligung französischen Kapitals bei der Gründung der Zeche hin. Schon 1871 war mit der Niederbringung des Schachts 1 begonnen worden und [[1875]] konnte die Förderung aufgenommen werden. Der eigentliche Aufschwung der Zeche begann mit der Aufnahme der Förderung der Schachtanlage 2 im Jahr [[1897]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem [[Grubenunglücke in Herne|Explosionsunglück]] am 20. Juni [[1921]] fanden 85 Bergleute den Tod. [[1929]] erreichte Mont Cenis die höchste Förderung mit 1.145.272 Tonnen bei 3.987 Beschäftigten. Am 1. Januar [[1936]] erwarb die Harpener Bergbau AG die Zeche. Am 1. April [[1973]] erfolgte die Übernahme durch Friedrich der Große. Zum 31. März [[1978]] wurde Mont Cenis zusammen mit dem Bergwerk Friedrich der Große stillgelegt. &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Herner Zeitung 19.02.1938.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Erinnerung|[[Datei:Mont-Cenis-Strasse Iris Anna Otto mitte 1950er.jpg|100px|rechts]]&lt;br /&gt;
Das Foto zeigt mich Mitte der 1950er Jahre vor dem Lebens&amp;amp;shy;mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;laden meiner Eltern (und vor&amp;amp;shy;her Groß&amp;amp;shy;eltern) in der [[Mont-Cenis-Straße]] 388. Nebenan (auf 390) haben meine anderen Großeltern gewohnt. Mein Großvater war [[Bergmannssprache H#Hauer|&amp;lt;span title=&amp;quot;Der Hauer ist ein Beruf im Bergbau und bezeichnet einen Bergmann, der Bodenschätze und Gestein löst.&amp;quot;&amp;gt;Hauer&amp;lt;/span&amp;gt;]] und später - mit der dort erworbenen [[Bergmannssprache S#Silikose|&amp;lt;span title=&amp;quot;Die Staublungenerkrankung entsteht, wenn längere Zeit Quarzstaub in die Lunge eingeatmet wird.&amp;quot;&amp;gt;Steinstaublunge&amp;lt;/span&amp;gt;]] - Nachtwächter auf der [[Zeche Mont-Cenis]]. [[Iris Anna Otto]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Datei:Mont-Cenis-Str Ringstr Renate Bürklin 1968-1971.jpg|100px|rechts]]&lt;br /&gt;
Mont-Cenis-Straße / [[Ringstraße]] zwischen 1968 und 1971. Das leckere Brot und die knusprigen Brötchen vom Bäcker Erke habe ich dann nach unse&amp;amp;shy;rem Weg&amp;amp;shy;zug erst&amp;amp;shy;mal sehr ver&amp;amp;shy;misst. Bäcker Herrmann war etwas weiter auf der anderen Seite. Gegen&amp;amp;shy;über vom Bunker. Da war dann auch noch der Metz&amp;amp;shy;ger Erbe und Radio Niederdrenk. &#039;&#039;&#039;Renate Bürklin&#039;&#039;&#039; 2017&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Platz am Sodinger Denkmal, wo die von den Bürgern als &#039;&#039;Bruchbahn&#039;&#039; verrufene Straßenbahn auf ihrer Fahrt vom [[Bahnhof Herne|Herner Bahnhof]] bis zum Münsterplatz in Castrop-Rauxel auch eine Haltestelle hatte und in dieser Zeit meist bis auf den Trittbrettern überfüllt war, rankten sich in der damaligen Zeit viele Geschäfte und Lokale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gab es das Bekleidungshaus Bach, das Möbelgeschäft Schemberg, die Wirtschaften Ropertz, Stolpe, Kleinhubbert, Borgmann, Quere, Wiesmann und Nöthe am Amtshaus,&lt;br /&gt;
die vielen Tauben-, Gesangs- und Bergmannsvereinen, Spielmannszügen und vor allem dem Boxverein BSC-22-Herne-Ost mit seinen Champions Wollert, Soznitza, Poniatowski und Keuchel als Vereinslokal dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt waren auch der mit seinem Dreiradauto herumkutschierende Obst- und Gemüsehändler Sauerwald, die Metzgerei Klisch, deren Tochter den ältesten Sohn des Milchbauers Klaas heiratete, die Drogerie Fuhrmann, die Bücherei Saisch, der Friseur Grabowski, die Lebensmittelgeschäfte Drilling, Niehage, Wittig und Anlauf,&lt;br /&gt;
das Eisenwarengeschäft Pflüger, das Cafe´ Valentin mit seiner Backstube, wo die Bergmannsfrauen zu Weihnachten und Ostern ihre vorbereiteten Streuselkuchen und Mohnstollen backen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab es noch die Bäckerei Erke, die wie der Kartoffelhändler Kleinschnittger ihre Kunden direkt belieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Betreuung fanden die Sodinger in dieser Zeit vor allem bei den Doktoren Düppe, Loh, Selig und Weinrich, dessen Frau auch als Zahnärztin fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Historie==&lt;br /&gt;
*Im Gemeinde-Atlas Herne von [[1823]] von Stammstraße bis Gemeinde Sodingen verzeichnet; &amp;lt;ref&amp;gt;VuKAH, Gemeinde-Atlas Herne 1823. Übersichts-Handriß.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*in den Gemeinde-Atlanten Börnig, Holthausen und Sodingen [[1826]] / [[1827|27]] verzeichnet; &amp;lt;ref&amp;gt;VuKAH, Gemeinde-Atlas Börnig 1826/27. Übersichts-Handriß.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;VuKAH, Gemeinde-Atlas Holthausen 1826. Übersichts-Handriß.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;VuKAH, Gemeinde-Atlas Sodingen 1827. Übersichts-Handriß.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mont-Cenis-Straße (Sodingen, Benennung am 26. Januar [[1898]]); &lt;br /&gt;
*Mont-Cenis-Straße (Holthausen, Benennung am 21. August [[1901]]); &lt;br /&gt;
*Mont-Cenis-Straße (Börnig, Benennung vor [[1910]]); &lt;br /&gt;
*Kaiser-Friedrich-Platz (westlich Am Amtshaus, Benennung um [[1916]], Umbenennung in Neumarkt am 20. Mai [[1919]], Umbenennung in Hindenburgplatz am 11. Mai [[1928]], danach Einbeziehung in die Mont-Cenis-Straße); &lt;br /&gt;
*Karlstraße (Holthauser Straße bis Stadtgrenze Castrop-Rauxel, Benennung am 28. Februar 1919, Einbeziehung in die Mont-Cenis-Straße am 9. Dezember [[1974]])&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=17&lt;br /&gt;
|Text=[[Herne Merkez Camii|Herne Merkez Camii (Moschee)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=32-34&lt;br /&gt;
|Text=ehemaliger Friedhof&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=55&lt;br /&gt;
|Text=Der [[Ostbach]] unterquert die Mont-Cenis-Straße.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=67&lt;br /&gt;
|Text=Bis 19xx war hier die Backstube und der Verkaufsladen der Bäckerei Fork&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=71&lt;br /&gt;
|Text=Bis zum [[30. Juni]] [[2018]] war hier &amp;quot;Timo&#039;s Musikschule&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=95&lt;br /&gt;
|Text=Bis zum Jahr 19?? befand sich hier die Senffabrik Bolte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=108&lt;br /&gt;
|Text=Einfahrt zum [http://www.otto-hahn-gymnasium.de/ Otto-Hahn-Gymnasium]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=197&lt;br /&gt;
|Text=Bis [[1959]] befand sich hier der Zugang zum Staßenbahndepot der HCR und bis 19?? die Gaststätte Möller, nach der die Haltestelle &amp;quot;Ausweiche Möller&amp;quot; benannt war.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=218&lt;br /&gt;
|Text=* bis [[1975]] Sportplatz des [[SV Sodingen 1912|SV Sodingen]]&lt;br /&gt;
* seit [[1987]] [[Kita Rappelkiste|KiTa Rappelkiste]], Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Sodingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=240&lt;br /&gt;
|Text=Bis 19xx war hier die Backstube und der Verkaufsladen der Bäckerei Anlauf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=247&lt;br /&gt;
|Text=bis [[1967]] [[Residenz-Theater]] (Resi Kino)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=253&lt;br /&gt;
|Text=Bis [[2014]] die Gaststätte [[Haus Wiesmann]]. Sie war Vereinsgaststätte von:&lt;br /&gt;
* [[Bergmanns-Unterstützungs-Verein Herne-Sodingen 1885|BUV Herne-Sodingen]]&lt;br /&gt;
* Dienstags-Club&lt;br /&gt;
* Freundeskreis aktives Sodingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=261&lt;br /&gt;
|Text=Kleine Kita &amp;quot;Villa Sonnenschein&amp;quot;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=266&lt;br /&gt;
|Text=ehemaliges Verwaltungsgebäude der [[Zeche Mont-Cenis]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=280&lt;br /&gt;
|Text=bis [[1999]] Standort der Post in Sodingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=289&lt;br /&gt;
|Text=* Eingang zur [[Zeche Mont-Cenis]], Schacht 1/3&lt;br /&gt;
* [[1978]] stillgelegt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=292&lt;br /&gt;
|Text=* bis ca. ... Rathaus des [[Amt Sodingen | Amt Sodingen]]&lt;br /&gt;
* ??? bis [[1999]] Polizeiwache Sodingen&lt;br /&gt;
* seit dem [[24. Juni]] [[2000]] Jugendheim &amp;quot;Die Wache&amp;quot;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=294&lt;br /&gt;
|Text=* Luftschutzbunker&lt;br /&gt;
* [[2010]] Standort der [http://www.ruhr2010.de/ Kulturhauptstadt.2010] mit der Veranstaltung [http://www.starkeorte.de/index.php?id=23  Starke Orte 2010].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=296&lt;br /&gt;
|Text=Galerie &amp;quot;Kunstpunkt&amp;quot; des Herner Künstlerbundes (HKB)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=297&lt;br /&gt;
|Text=ehemaliges Lichtspieltheater (Kino) &amp;quot;Alhambra&amp;quot;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=327&lt;br /&gt;
|Text=* ev. [[Johanniskirche (Sodingen)|Johanniskirche]]&lt;br /&gt;
* ev. Kita an der Johanniskirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=346&lt;br /&gt;
|Text=Direktorenvilla der [[Zeche Mont-Cenis]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=369&lt;br /&gt;
|Text=* Eingang zur [[Zeche Mont-Cenis]], Schacht 2/4&lt;br /&gt;
* [[1969]] stillgelegt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Anonymus 1965]], 8/9, S. 3.&lt;br /&gt;
*[[Bollerey/Hartmann 1980]], S. 282 ff., 290 ff. u. 298 ff.&lt;br /&gt;
*[[Festschrift Gewerkschaft ver. Constantin der Große o.J.]], S. 31 ff.&lt;br /&gt;
*[[Friedrich der Große Mont-Cenis 1870 - 1978]].&lt;br /&gt;
*[[Gebert 1976]], S. 65 - 69.&lt;br /&gt;
*[[Hermann 1990]], S. 253 f.&lt;br /&gt;
*[[Huske 1987]], S. 652 - 654.&lt;br /&gt;
*[[Schmidt 1967]], S. 34 ff.&lt;br /&gt;
*[[Schultz 1963]], S. 62 - 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=200px mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mont-Cenis-Str Ringstr Renate Bürklin 1968-1971.jpg|Mont-Cenis-Straße / [[Ringstraße]] zwischen 1968 und 1971.&lt;br /&gt;
Umbau_Verwaltungsgebäude_Mont-Cenis_SR127_1980_01.jpg|Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Schachtanlage Mont Cenis, gegenüber dem Textilkaufhaus Klassen + Koch, wird erweitert. Es entsteht ein Ladenlokal für Uhren und Goldwaren. Darüber hinaus werden die früheren Büroräume der oberen Etage zu Wohnungen und der untere Teil des Gebäudes in eine Arztpraxis mit vier Behandlungszimmern umgewandelt. &amp;lt;ref name=&amp;quot;SR127&amp;quot;&amp;gt;Aus Sodinger Rundblick Nr. 127/1980&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dachrinnenreparatur_am_Sodinger_Bunker_SR130_1981_02.jpg|&amp;quot;Wer gehofft hatte, der Sodinger Bunker würde farbenfroh angemalt, sieht sich getäuscht, nur die Dachrinne dieses unansehnlichen Gemäuers wird repariert.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;SR130&amp;quot;&amp;gt;Zitat: Sodinger Rundblick Nr. 130/1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mont-Cenis-Straße_Baugrube_Terwey_SR131_1981_01.jpg|Die Baugrube für ein Wohn- und Geschäftshaus, das wesentlich zur Erweiterung der Sodinger Geschäftswelt beiträgt, wird an der Mont-Cenis-Straße, gegenüber dem Amtshaus ausgehoben. &amp;lt;ref name=&amp;quot;SR131&amp;quot;&amp;gt;Aus Sodinger Rundblick Nr. 131/1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mont-Cenis-Straße_Baugrube_Terwey_SR131_1981_03.jpg|Der Bauherr, das Schuhhaus TERWEY, läßt hier ein Vierfamilienhaus mit insgesamt 310 qm Wohnfläche erstellen. Hinzu kommen im Erdgeschoß zwei Ladenlokale. &amp;lt;ref name=&amp;quot;SR131&amp;quot;&amp;gt;Aus Sodinger Rundblick Nr. 131/1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder 2015 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=100px mode=packed-overlay&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mont-Cenis Straße Sodingen-1-GB-2015.jpg&lt;br /&gt;
Mont-Cenis Straße Sodingen-2-GB-2015.jpg&lt;br /&gt;
Mont-Cenis Straße Sodingen-3-GB-2015.jpg&lt;br /&gt;
Mont-Cenis Straße Sodingen-4-GB-2015.jpg&lt;br /&gt;
Mont-Cenis Straße Sodingen-5-GB-2015.jpg&lt;br /&gt;
Mont-Cenis-Straße Holthausen-1-GB-2015.jpg&lt;br /&gt;
Mont-Cenisstraße_77-gb-2015.jpg&lt;br /&gt;
Mont-Cenis-Straße11-gb-2015-gb-2015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mont-Cenis-Straße von damals bis heute==&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;https://youtu.be/1XH5lUq94jM&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herne-Mitte (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Börnig (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herne (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holthausen (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (O/SV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Uhlandstra%C3%9Fe&amp;diff=53436</id>
		<title>Uhlandstraße</title>
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		<updated>2018-09-16T13:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Uhlandstraße-gb-052015.jpeg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Uhlandstraße im Mai 2015&lt;br /&gt;
|Benennung=&lt;br /&gt;
|TagMonat=11. Mai&lt;br /&gt;
|Jahr=1928&lt;br /&gt;
|Benennung2=&lt;br /&gt;
|TagMonat2=26. Juni&lt;br /&gt;
|Jahr2=1928&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=Magistrat der Stadt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;StAH, Protokollbuch des Magistrats der Stadt Herne 1928, Blatt 145, TOP 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Von2=Polizeipräsident Bochum, Polizeiamt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Preuß. Regierung in Arnsberg 1928, Teil II, Stück 29, Nr. 563.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ=44627&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Sodingen&lt;br /&gt;
|Kartengitter=K4&lt;br /&gt;
|lat=51.537043&lt;br /&gt;
|lon=7.253925&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:12px;max-width:250px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#58D3F7; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cafe Heß Sodingen SR128 1980 01.jpg|200px|rahmenlos|center]]In diesem Café an der Uhlandstraße wird einmal wöchentlich nach Großvaters Rezept Steinofenbrot gebacken. Aus dem Sodinger Rundblick Nr. 128 / 1980. &amp;lt;ref&amp;gt;Sodinger Rundblick Nr. 128 / 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Die breite und steil in die [[Wilhelm-Busch-Straße]] einmündende Uhlandstraße war damals im oberen Bereich nicht gepflastert, sondern war holprig, zum Fahrradfahren untauglich und bestand aus Schottersteinen, die die rüpelhaften Sodinger Burschen bei Straßen- und Geländeschlachten als Wurfgeschosse gegen die “Conys“, wie die Constantiner Burschenschaft damals tituliert wurde, verwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich rächten sich die Constantiner wiederum, indem sie die Sodinger Buben oft am [[Revierpark Gysenberg|Gysenberg]] auflauerten, schnappten und verprügelten.&lt;br /&gt;
Überhaupt führten damals nicht nur die einzelnen Straßenkämpfe gegeneinander aus, es bekämpften sich auch katholische und protestantische Jugendliche, die noch getrennt in den Konfessionsschulen unterrichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später als die [[Zeche Vereinigte Constantin der Große|Zechen Constantin der Große]] und [[Zeche Mont-Cenis|Mont-Cenis]] mit einem Bahngleis verbunden worden waren, das sich zwischen dem Gysenberg und dem Barackenbusch durch die Felder des Bauern Galland erstreckte, war die Feindschaft zwischen der Sodinger und der Constantiner Burschenschaft längst in Vergessenheit geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere, abfallende und in den Denkmalplatz einmündende Teil der Uhlandstraße war wie die gesamte Wilhelm-Busch- und die Querstraße glatt und eben asphaltiert, so dass sich die Kinder dort mit ihren Rollschuhen, Tretrollern und Rädern jeglicher Art, beim Reifentreiben, beim Wupp-Fangen mit Erlösen und beim Jagen des Pitschendopps mit der Peitsche austobten konnten. Auf den Hinterhöfen der Kolonien pöhlten die heranreifenden Sodinger Fußballjungen mit Stoffbällen und Blechbüchsen oder spielten Pinnchen, Strichsjen oder Schlagball, während die Mädchen hümpelten oder Seilchen sprangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dichter und Literaturwissenschaftler Johann Ludwig Uhland (* am 26. April 1787 in Tübingen, † 13. November 1862 in Tübingen) hatte in seinen ersten Universitätsjahren Jura studiert. Seine Neigung galt jedoch der Poesie und der Erforschung altdeutscher Sprachdenkmäler. Ende 1829 erhielt er die Professur für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen. Als ihm 1832 die Regierung einen Urlaub zur Ausübung des Landtagmandats verweigerte, verließ er den Staatsdienst und wurde Privatgelehrter. 1848 wählt man ihn in die Frankfurter Nationalversammlung, wo er für ein demokratisches deutsches Kaisertum eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist Ludwig Uhland durch seine Werke der Romantik und des Biedermeier, vor allem durch seine Volkslieder: &lt;br /&gt;
*„Gedichte und Balladen“ (1815); &lt;br /&gt;
*„Der gute Kamerad“, &lt;br /&gt;
*„Der Wirtin Töchterlein“, &lt;br /&gt;
*„Der Schmied“, &lt;br /&gt;
*„Schäfers Sonntagslied“, &lt;br /&gt;
*„Die Kapelle“, &lt;br /&gt;
*„Taillefer“, &lt;br /&gt;
*„Bertran de Born“, &lt;br /&gt;
*„Das Glück von Edenhall“, &lt;br /&gt;
*„Ernst, Herzog von Schwaben“ (1818), &lt;br /&gt;
*„Ludwig der Bayer“ (1819, Uraufführung 1826). &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
==Historie==&lt;br /&gt;
*Südstraße (Benennung vor [[1910]])&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=1&lt;br /&gt;
|Text=ehemaliges Cafe Valentin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Bollerey/Hartmann 1980]], S. 308 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (O/SV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Uhlandstra%C3%9Fe&amp;diff=53435</id>
		<title>Uhlandstraße</title>
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		<updated>2018-09-16T13:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Uhlandstraße-gb-052015.jpeg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Uhlandstraße im Mai 2015&lt;br /&gt;
|Benennung=&lt;br /&gt;
|TagMonat=11. Mai&lt;br /&gt;
|Jahr=1928&lt;br /&gt;
|Benennung2=&lt;br /&gt;
|TagMonat2=26. Juni&lt;br /&gt;
|Jahr2=1928&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=Magistrat der Stadt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;StAH, Protokollbuch des Magistrats der Stadt Herne 1928, Blatt 145, TOP 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Von2=Polizeipräsident Bochum, Polizeiamt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Preuß. Regierung in Arnsberg 1928, Teil II, Stück 29, Nr. 563.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ=44627&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cafe Heß Sodingen SR128 1980 01.jpg|200px|rahmenlos|center]]In diesem Café an der Uhlandstraße wird einmal wöchentlich nach Großvaters Rezept Steinofenbrot gebacken. Aus dem Sodinger Rundblick Nr. 128 / 1980. &amp;lt;ref&amp;gt;Sodinger Rundblick Nr. 128 / 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die breite und steil in die [[Wilhelm-Busch-Straße]] einmündende Uhlandstraße war damals im oberen Bereich nicht gepflastert, sondern war holprig, zum Fahrradfahren untauglich und bestand aus Schottersteinen, die die rüpelhaften Sodinger Burschen bei Straßen- und Geländeschlachten als Wurfgeschosse gegen die “Conys“, wie die Constantiner Burschenschaft damals tituliert wurde, verwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich rächten sich die Constantiner wiederum, indem sie die Sodinger Buben oft am [[Revierpark Gysenberg|Gysenberg]] auflauerten, schnappten und verprügelten.&lt;br /&gt;
Überhaupt führten damals nicht nur die einzelnen Straßenkämpfe gegeneinander aus, es bekämpften sich auch katholische und protestantische Jugendliche, die noch getrennt in den Konfessionsschulen unterrichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später als die [[Zeche Vereinigte Constantin der Große|Zechen Constantin der Große]] und [[Zeche Mont-Cenis|Mont-Cenis]] mit einem Bahngleis verbunden worden waren, das sich zwischen dem Gysenberg und dem Barackenbusch durch die Felder des Bauern Galland erstreckte, war die Feindschaft zwischen der Sodinger und der Constantiner Burschenschaft längst in Vergessenheit geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere, abfallende und in den Denkmalplatz einmündende Teil der Uhlandstraße war wie die gesamte Wilhelm-Busch- und die Querstraße glatt und eben asphaltiert, so dass sich die Kinder dort mit ihren Rollschuhen, Tretrollern und Rädern jeglicher Art, beim Reifentreiben, beim Wupp-Fangen mit Erlösen und beim Jagen des Pitschendopps mit der Peitsche austobten konnten. Auf den Hinterhöfen der Kolonien pöhlten die heranreifenden Sodinger Fußballjungen mit Stoffbällen und Blechbüchsen oder spielten Pinnchen, Strichsjen oder Schlagball, während die Mädchen hümpelten oder Seilchen sprangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dichter und Literaturwissenschaftler Johann Ludwig Uhland (* am 26. April 1787 in Tübingen, † 13. November 1862 in Tübingen) hatte in seinen ersten Universitätsjahren Jura studiert. Seine Neigung galt jedoch der Poesie und der Erforschung altdeutscher Sprachdenkmäler. Ende 1829 erhielt er die Professur für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen. Als ihm 1832 die Regierung einen Urlaub zur Ausübung des Landtagmandats verweigerte, verließ er den Staatsdienst und wurde Privatgelehrter. 1848 wählt man ihn in die Frankfurter Nationalversammlung, wo er für ein demokratisches deutsches Kaisertum eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist Ludwig Uhland durch seine Werke der Romantik und des Biedermeier, vor allem durch seine Volkslieder: &lt;br /&gt;
*„Gedichte und Balladen“ (1815); &lt;br /&gt;
*„Der gute Kamerad“, &lt;br /&gt;
*„Der Wirtin Töchterlein“, &lt;br /&gt;
*„Der Schmied“, &lt;br /&gt;
*„Schäfers Sonntagslied“, &lt;br /&gt;
*„Die Kapelle“, &lt;br /&gt;
*„Taillefer“, &lt;br /&gt;
*„Bertran de Born“, &lt;br /&gt;
*„Das Glück von Edenhall“, &lt;br /&gt;
*„Ernst, Herzog von Schwaben“ (1818), &lt;br /&gt;
*„Ludwig der Bayer“ (1819, Uraufführung 1826). &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
==Historie==&lt;br /&gt;
*Südstraße (Benennung vor [[1910]])&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=1&lt;br /&gt;
|Text=ehemaliges Cafe Valentin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Bollerey/Hartmann 1980]], S. 308 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (O/SV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Uhlandstra%C3%9Fe&amp;diff=53434</id>
		<title>Uhlandstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Uhlandstra%C3%9Fe&amp;diff=53434"/>
		<updated>2018-09-16T13:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Uhlandstraße-gb-052015.jpeg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Uhlandstraße im Mai 2015&lt;br /&gt;
|Benennung=&lt;br /&gt;
|TagMonat=11. Mai&lt;br /&gt;
|Jahr=1928&lt;br /&gt;
|Benennung2=&lt;br /&gt;
|TagMonat2=26. Juni&lt;br /&gt;
|Jahr2=1928&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=Magistrat der Stadt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;StAH, Protokollbuch des Magistrats der Stadt Herne 1928, Blatt 145, TOP 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Von2=Polizeipräsident Bochum, Polizeiamt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Preuß. Regierung in Arnsberg 1928, Teil II, Stück 29, Nr. 563.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
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|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Sodingen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:11px;max-width:220px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cafe Heß Sodingen SR128 1980 01.jpg|200px|rahmenlos|center]]In diesem Café an der Uhlandstraße wird einmal wöchentlich nach Großvaters Rezept Steinofenbrot gebacken. &amp;lt;ref&amp;gt;Aus dem Sodinger Rundblick Nr. 128 / 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die breite und steil in die [[Wilhelm-Busch-Straße]] einmündende Uhlandstraße war damals im oberen Bereich nicht gepflastert, sondern war holprig, zum Fahrradfahren untauglich und bestand aus Schottersteinen, die die rüpelhaften Sodinger Burschen bei Straßen- und Geländeschlachten als Wurfgeschosse gegen die “Conys“, wie die Constantiner Burschenschaft damals tituliert wurde, verwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich rächten sich die Constantiner wiederum, indem sie die Sodinger Buben oft am [[Revierpark Gysenberg|Gysenberg]] auflauerten, schnappten und verprügelten.&lt;br /&gt;
Überhaupt führten damals nicht nur die einzelnen Straßenkämpfe gegeneinander aus, es bekämpften sich auch katholische und protestantische Jugendliche, die noch getrennt in den Konfessionsschulen unterrichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später als die [[Zeche Vereinigte Constantin der Große|Zechen Constantin der Große]] und [[Zeche Mont-Cenis|Mont-Cenis]] mit einem Bahngleis verbunden worden waren, das sich zwischen dem Gysenberg und dem Barackenbusch durch die Felder des Bauern Galland erstreckte, war die Feindschaft zwischen der Sodinger und der Constantiner Burschenschaft längst in Vergessenheit geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere, abfallende und in den Denkmalplatz einmündende Teil der Uhlandstraße war wie die gesamte Wilhelm-Busch- und die Querstraße glatt und eben asphaltiert, so dass sich die Kinder dort mit ihren Rollschuhen, Tretrollern und Rädern jeglicher Art, beim Reifentreiben, beim Wupp-Fangen mit Erlösen und beim Jagen des Pitschendopps mit der Peitsche austobten konnten. Auf den Hinterhöfen der Kolonien pöhlten die heranreifenden Sodinger Fußballjungen mit Stoffbällen und Blechbüchsen oder spielten Pinnchen, Strichsjen oder Schlagball, während die Mädchen hümpelten oder Seilchen sprangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dichter und Literaturwissenschaftler Johann Ludwig Uhland (* am 26. April 1787 in Tübingen, † 13. November 1862 in Tübingen) hatte in seinen ersten Universitätsjahren Jura studiert. Seine Neigung galt jedoch der Poesie und der Erforschung altdeutscher Sprachdenkmäler. Ende 1829 erhielt er die Professur für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen. Als ihm 1832 die Regierung einen Urlaub zur Ausübung des Landtagmandats verweigerte, verließ er den Staatsdienst und wurde Privatgelehrter. 1848 wählt man ihn in die Frankfurter Nationalversammlung, wo er für ein demokratisches deutsches Kaisertum eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist Ludwig Uhland durch seine Werke der Romantik und des Biedermeier, vor allem durch seine Volkslieder: &lt;br /&gt;
*„Gedichte und Balladen“ (1815); &lt;br /&gt;
*„Der gute Kamerad“, &lt;br /&gt;
*„Der Wirtin Töchterlein“, &lt;br /&gt;
*„Der Schmied“, &lt;br /&gt;
*„Schäfers Sonntagslied“, &lt;br /&gt;
*„Die Kapelle“, &lt;br /&gt;
*„Taillefer“, &lt;br /&gt;
*„Bertran de Born“, &lt;br /&gt;
*„Das Glück von Edenhall“, &lt;br /&gt;
*„Ernst, Herzog von Schwaben“ (1818), &lt;br /&gt;
*„Ludwig der Bayer“ (1819, Uraufführung 1826). &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
==Historie==&lt;br /&gt;
*Südstraße (Benennung vor [[1910]])&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
{{Hausnummer&lt;br /&gt;
|Nummer=1&lt;br /&gt;
|Text=ehemaliges Cafe Valentin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Bollerey/Hartmann 1980]], S. 308 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (O/SV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Beobachtungsstelle_und_Tiefbunker_(Sodingen)&amp;diff=53433</id>
		<title>Beobachtungsstelle und Tiefbunker (Sodingen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Beobachtungsstelle_und_Tiefbunker_(Sodingen)&amp;diff=53433"/>
		<updated>2018-09-16T13:30:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[1943]] wurde durch den Architekten Meinolf aus Drohlshagen eine Beobachtungsstelle und Tiefbunker in der Berghalde der [[Zeche Mont-Cenis]] geplant und vermutlich auch ausgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:14px;max-width:250px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#58D3F7; padding:1em 1em 1em 1em;margin-bottom:1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Natürlich wurden in Sodingen auch Bunker zum Schutze der Bevölkerung gebaut, wie beispielsweise der noch heute sichtbare Hochbunker am ehemaligen Amtshaus&lt;br /&gt;
oder der Luftschutzstollen in der Bergehalde der [[Zeche Mont-Cenis]] im Bereich der [[Kantstraße]], der für die Bewohner der Mietskasernen in der [[Uhlandstraße]] beim Anflug der feindlichen Jagdbomber schnell erreichbar und bei Alarm proppenvoll war, aber dennoch in panischer Angst heranstürmende Bürger sich rücksichtlos, brutal und mit Gewalt hineinzwängten und dabei Insassen niedertrampelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen sich im städtischen Gebiet aber noch unterirdische Bunker und historische Luftschutzstollen befinden, die damals der Geheimhaltung unterlagen oder über die Jahre einfach in Vergessenheit geraten sind und schon allein wegen der Einsturzgefahr geortet werden müssten. Hierzu bittet der Fachbereich Vermessung und Kataster der Stadt Herne die Bevölkerung um Mithilfe, um eine digitale Standortliste für Planungs-, Analysezwecke und Gefahrenabwehr erstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu kann ich meinen Beitrag leisten. In Sodingen an der Schnittstelle der [[Wilhelm-Busch-Straße]] mit den Straßen [[Am Kricken]] und [[In der Falsche]] in südöstlicher Richtung befand sich nicht nur der sogenannte “Barackenbusch“ mit seinen zwei Teichen, sondern auch die Wohnsiedlung oder Hofschaft “[[Hof Alstede|Alsteder Hof]]“ mit einer Sackstraße, die zu beiden Seiten mit barackenähnlichen Häusern besetzt war und auf heutigen Landkarten nicht mehr verzeichnet ist, weil der gesamte Gebäudekomplex nach dem Krieg abgerissen und neu bebaut worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutze der Bewohner dieser Siedlung ist zu Beginn des Zweiten Weltkriegs am Ende dieser Sackstraße in den Barackenbusch hineinragend, auch in Nähe des Kottens oder der katenartigen Anwesens &#039;&#039;Beisemann&#039;&#039; mit seiner Schwengelpumpe, ein unterirdischer Luftschutzstollen aus Beton gebaut worden, der etwa 35m lang, 4m breit und 3 tief war, in Längsrichtung zu beiden Seiten über Schutztüren zugängig war und als Schutz der Bewohner gegen Flak- und Bombensplitter dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Pläne==&lt;br /&gt;
*Beobachtungsstelle und Tiefbunker - Grundriß, Ansicht 1943 NSDAP, Kreis- und Ortsgruppenleitungen Nr. 14&lt;br /&gt;
:1 : 200/1000&lt;br /&gt;
:30,5 x 63&lt;br /&gt;
:Digitalisat: [http://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Westfalen/Kartensammlung_A/~125/12537/W_Karten_A-12537_r.jpg Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen - Kartensammlung Karte Nr. 12537]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beobachtungsstelle und Tiefbunker - Grundriß, Ansicht 1943 NSDAP, Kreis- und Ortsgruppenleitungen Nr. 14&lt;br /&gt;
:1 : 200/1000&lt;br /&gt;
:30,5 x 63&lt;br /&gt;
:Digitalisat: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Westfalen/Kartensammlung_A/~125/12536/W_Karten_A-12536_r.jpg Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen - Kartensammlung Karte Nr. 12536]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunkeranlage|sodingen_M]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Beisemann_(Holsterhausen)&amp;diff=53432</id>
		<title>Hof Beisemann (Holsterhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Beisemann_(Holsterhausen)&amp;diff=53432"/>
		<updated>2018-09-16T13:29:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Hof&lt;br /&gt;
|Name=ehemaliger Hof Beisemann&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Holsterhausen&lt;br /&gt;
|Kartengitter=E5&lt;br /&gt;
|lat=51.535862&lt;br /&gt;
|lon=7.191201&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der ehemalige &#039;&#039;&#039;Hof Beisemann&#039;&#039;&#039; wird als am Fußweg zwischen [[Horststraße]] und [[Rottbruchstraße]]  gelegenen, dem alten Kirchweg der Holsterhauser zur Pfarrkirche St. Dionysius in Herne, erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: http://www2.herne.de/historische-karten/1903-Aemter-Wanne-Eic.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das ist eine heute freie Fläche, welche von der Klosterstraße durchschnitten zwischen der Rottbruchstraße, [[Juliastraße]], [[Bielefelder Straße]] und der [[Herforder Straße]] liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Erwähnung des Gutes &amp;quot;&#039;&#039;&#039;geheiten up den Beisen&#039;&#039;&#039;&amp;quot; ist eine [[Urkunde 1505 Februar 5|Verkaufsurkunde vom 5. Februar 1505]]. Als Einwohner wird ein Hinrick genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wird um 1750 erbaut worden sein und blieb bis zum Anfang des 1. Weltkrieges im Besitz der Familie. Nachdem die Hibernia AG das Grundstück angekauf hatte, verblieb die Familie als Pächter auf ihrem Stammland. Kurz nach 1961 wurde das damals marode Gebäude abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogisches aus der Familie Beisemann==&lt;br /&gt;
* https://vivaldi.net/de/blogs/entry/aus-der-chronik-der-familie-b-e-i-s-e-m-a-n-n Familienchronik Beisemann von Erich Wiesehahn (25. Juli 1973)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;zeitung1000-div&amp;quot; class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Auf Beisemanns Hof frühstückte Napoleon&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Töchter und Mägde versteckten sich vor den Soldaten auf dem Heuboden &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor fast 150 Jahren. Verängstigt sitzen die Bauern längs des [[Gahlenscher Kohlenweg|Gahlenschen Kohlenweges]] in ihren guten Stuben. Napoleons Soldaten ziehen geschlagen über die große Heerstraße. Ueber den heutigen Feldweg zwischen Horst- und Rottbruchstraße preschen Reiter in verschmutzten Uniformen. Eine staubige Kutsche folgt. Ein kleiner Mann, unter großem Dreieckshut ruft seinen Offizieren einige Befehlsworte zu. Der Bauer wird aus seiner Stube vertrieben. Töchter und Mägde verstecken sich vor der Soldateska auf dem Heuboden. Napoleon frühstückt auf Beisemanns Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beisemanns Hof gehört zu den alten Höfen unserer Stadt. Zwar ist er nicht mehr im Familienbesitz, aber noch waltet die 71jährige Bäuerin, Auguste Beisemann über 30 Morgen Ackerland und Wiesen, die zu Beginn des ersten Weltkrieges von der Hibernia AG aufgekauft wurden. Die Beisemanns sind auf ihrem Hof mit dem typischen Fachwerk und den knorrigen Balken der westfälisch-märkischen Bauernhäuser Pächter. Die rüstige Bäuerin erzählt gern aus jener geruhsamen Zeit, als der Feldweg noch ein Kirchweg war und die Holsterhauser nach Herne zum Gottesdienst gingen. „Es war eine gute Zeit&amp;quot;, sagt sie. Auch heute spürt man, bei aller schwe ren Arbeit der Bewohner, in den massiven, geduckten Räumen des alten Bauernhauses noch die ruhige, altväterliche Atmosphäre eines traditionsgebundenen Bauerngeschlechts — abseits der großen Straße. &amp;lt;ref&amp;gt;Originaltext aus [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] Wanne-Eickel Nr. 114 vom 19. Mai [[1951]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;zeitung1000-div&amp;quot; class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Napoleon - Gast auf Beisemanns Hof &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Wie es vor 150 Jahren war&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 150 Jahre sind seit jenen wirren Tagen ins Land gezogen, da Napoleons geschlagene Heere auf dem Rückmarsch gen Südwesten auch unser Gebiet berührten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist herbsttrüber Vormittag. Verängstigt ziehen sich Frauen und Kinder in die „sicheren&amp;quot; Stuben zurück, um Uebergriffen einer nicht immer ganz zügelsicheren Soldateska auszuweichen. Im flotten Galopp sprengt eine reitende Kaiserliche Ordonanz dein Gehöft Beisemann zu, um dort Seiner Majestät, dem Korsen, das Morgenmahl bereiten zu lassen. Bauer, Töchter und Mägde müssen die Stube verlassen, ducken sich ebenso ängstlich wie ergrimmt durch die niedrigen Stallungen, um sich am Ende auf dem Heuboden in einiger Sicherheit zu wiegen, derweil sichs unten im „Besten&amp;quot; der gefürchtete Bonaparte mit seinen Offizieren an des Hofes Erzeugnissen gütlich tut. Frankreichs Kaiser frühstückt auf Beisemanns Hof. —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hof Beisemann in Holsterhausen, am Feldweg zwischen [[Horststraße|Horst-]] und [[Rottbruchstraße]], ist einer der alten Höfe unserer Stadt. Obschon er sich nicht mehr im Familienbesitz befindet — er ging zu Beginn des ersten Weltkrieges in den Besitz der [[Hibernia AG]] über —, hat sich doch alter Beisemannscher Geist dort bis auf den heutigen Tag erhalten können. Die Witwe des letzten Beisemann, die 72jährige Auguste Beisemann, schafft auch heute noch mit der ihr eigenen Emsigkeit auf dem Hof, der über 30 Morgen Ackerland und Wiesen sein eigen nennt. Gern erzählt die altem westfälischem Geschlecht stammende Bäuerin alls der guten alten Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war der als „Feldweg&amp;quot; populär gewordene Weg, der die Horststraße mit der Rottbruchstraße verbindet, noch ein Kirchweg, den die Holsterhauser seiner kürzeren Verbindung wegen benutzten, wenn sie nach Herne zum Gottesdienst gingen. Ein Stück Heimatgeschichte spricht aus den Erzählungen Mutter Belsemanns. Wer einmal Muße hatte, ihr zu lauschen, wird sich des anheimelnden Zaubers vergangener Jahrzehnte ebensowenig erwehren können wie der altbäuerlichen Atmosphäre, in der Beisemannschen Hofleben auch heute noch traditionsbewußt abläuft. H. K. &amp;lt;ref&amp;gt;Originaltext aus [[Ruhr-Nachrichten]] Wanne-Eickel vom 26. März [[1952]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;zeitung1000-div&amp;quot; class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Beisemann-Hof war Schmuckstück &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Napoleon soll hier einmal gefrühstückt haben&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauernhöfe mit auf der Weide grasenden Kühen sind in uniserer Kohlenstadt selten geworden. In der Mitte zwischen der [[Zeche Julia]] und dem Stickstoffwerk Hibernia liegt der Beisemannshof. Der letzte Beisemann — Dietrich Beisemann — starb [[1948]]. Die Tochter Elfriede übernahm mit ihrem Gatten Hermann Erver den heute mit 80 Morgen Land versehenen Kotten. Längst gehört er zur Bergwerksgesellschaft Hibernia. Aber der bäuerliche Charakter des 200 Jahre alten Hofes Ist erhalten geblieben. Im nächsten Jahre wird der ganze Fachwerkbau neu gestrichen. Aber auch jetzt sieht er in seiner Schwarz-Weiß-Tönung prächtig aus. Er könnte getrost mitten im Münsterland stehen. Der Name Beisemann ist auch heute noch in Wanne-Eickel ein Begriff. Es waren fleißige Bauern, ,die hier ihren Acker und ihr Haus bestellten. Der Reisemannshof gehörte zu den ältesten Holsterhausens. Napoleon soll in diesem Bauernhaus schon einmal gefrühstückt haben. Seine Glanzzeit war, als im „Mittelambt Baurschaft Holsterhausen&amp;quot; nur zwei Höfe, 2 halbe Höfe, 12 Kötter und 19 Feuerstetten registriert waren. [[1664]] wird bereits ein Kötter Beisemann erwähnt. Vieles hat sich inzwischen verändert. Ganz in der Nähe entsteht die stattliche „Selbsthilfe&amp;quot;-Siedlung. Der vor dem Hause liegende offene Graben Ist verschwunden. Äcker und Wiesen sind in bester Verfassung. Der aus dem Kreise Mettmann stammende Hermann Erver packte fleißig an. Der Sohn ist erfolgreicher Kaninchenzüchter. &amp;lt;ref&amp;gt;Originaltext und Bild aus der Wanne-Eickeler Zeitung Nr. 158 vom 10. Juli [[1954]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;zeitung1000-div&amp;quot; class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Napoleons Frühstücksraum ist baufällig &amp;lt;br/&amp;gt;Ihr Hof mußte jetzt abgestützt werden&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tage eines der ältesten Häuser unserer Stadt sind gezählt. Es handelt sich um den Beisemannshof in Holsterhausen, in dem angeblich einmal Napoleon gefrühstückt haben soll. Der alte Fachwerkbau mußte jetzt mit Balken abgestützt werden (unser Bild). Es besteht Einsturzgefahr. Mit dem Abbruch des Hauses, das über 200 Jahre alt ist, muß gerechnet werden. Das Gebäude gehört einer Zeche, doch der Hof wird immer noch von den Beisemannsnachkommen in Erbpacht bewirtschaftet. &amp;lt;ref&amp;gt;Originaltext und Bild aus der Wanne-Eickeler Zeitung Nr. 85 vom 12. April [[1961]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Stadtarchiv Herne]] Order Bauerhöfe und Kotten in Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Beisem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Alstede&amp;diff=53431</id>
		<title>Hof Alstede</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Alstede&amp;diff=53431"/>
		<updated>2018-09-16T13:28:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Mithilfe1}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|Name=ehemaliger Hof Schulte-Alstede&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:LANRW-M-Karte-A-41152-Ausschnitt-Schulte-Klein-Alstede.jpg|350px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Älteste Abbildung Schulte-Alstede und Klein-Alstede 1802&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.544538&lt;br /&gt;
|lon=7.250122&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Es gab den Hof Groß-Alstede und Klein-Alstede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Groß Alstede==&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Grundzins Schulte-Groß-Altstadt zu Sodingen (1813 - 1847) in: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Regierung Arnsberg, Nr. 0 III A Fach 144 Nr. 20 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&amp;amp;verzguid=Vz_9353a53e-481c-4cac-8563-a31599bb679a&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klein Alstede==&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Grundzins des Klein-Altstadts-Hof zu Sodingen (1822 - 1836) in: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Regierung Arnsberg, Nr. 0 III A Fach 144 Nr. 16 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&amp;amp;verzguid=Vz_7bad5f52-7149-4d8f-91d4-fb8be80215ba&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karten==&lt;br /&gt;
*Alstedde (Castrop) - Ländereien des Domänenhofs Klein Alstedde (Alstaedts Hof) 1752&lt;br /&gt;
**100 holl. Ruten = 12,2 cm&lt;br /&gt;
**43 x 63&lt;br /&gt;
**kol. Zeichnung&lt;br /&gt;
**J. G. Meinicke&lt;br /&gt;
**kopiert: A. G. v. Sühlen jun.&lt;br /&gt;
**KSA Nr. 858 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&amp;amp;verzguid=00001Vz_e596f8fc-da44-4c7d-aa93-bda91f5a45a7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E064%2F06465%2Fmets.xml Direktlink zur Kartensammlung des Landesarchivs NRW]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Alstede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urkunden Landesarchiv Münster|Urkunde 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urkunden Landesarchiv Münster|Urkunde 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Beobachtungsstelle_und_Tiefbunker_(Sodingen)&amp;diff=53430</id>
		<title>Beobachtungsstelle und Tiefbunker (Sodingen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Beobachtungsstelle_und_Tiefbunker_(Sodingen)&amp;diff=53430"/>
		<updated>2018-09-16T13:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[1943]] wurde durch den Architekten Meinolf aus Drohlshagen eine Beobachtungsstelle und Tiefbunker in der Berghalde der [[Zeche Mont-Cenis]] geplant und vermutlich auch ausgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:14px;max-width:250px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#58D3F7; padding:1em 1em 1em 1em;margin-bottom:1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Natürlich wurden in Sodingen auch Bunker zum Schutze der Bevölkerung gebaut, wie beispielsweise der noch heute sichtbare Hochbunker am ehemaligen Amtshaus&lt;br /&gt;
oder der Luftschutzstollen in der Bergehalde der [[Zeche Mont-Cenis]] im Bereich der [[Kantstraße]], der für die Bewohner der Mietskasernen in der [[Uhlandstraße]] beim Anflug der feindlichen Jagdbomber schnell erreichbar und bei Alarm proppenvoll war, aber dennoch in panischer Angst heranstürmende Bürger sich rücksichtlos, brutal und mit Gewalt hineinzwängten und dabei Insassen niedertrampelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen sich im städtischen Gebiet aber noch unterirdische Bunker und historische Luftschutzstollen befinden, die damals der Geheimhaltung unterlagen oder über die Jahre einfach in Vergessenheit geraten sind und schon allein wegen der Einsturzgefahr geortet werden müssten. Hierzu bittet der Fachbereich Vermessung und Kataster der Stadt Herne die Bevölkerung um Mithilfe, um eine digitale Standortliste für Planungs-, Analysezwecke und Gefahrenabwehr erstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu kann ich meinen Beitrag leisten. In Sodingen an der Schnittstelle der [[Wilhelm-Busch-Straße]] mit den Straßen [[Am Kricken]] und [[In der Falsche]] in südöstlicher Richtung befand sich nicht nur der sogenannte “Barackenbusch“ mit seinen zwei Teichen, sondern auch die Wohnsiedlung oder Hofschaft “[[Hof Alstede|Alsteder Hof]]“ mit einer Sackstraße, die zu beiden Seiten mit barackenähnlichen Häusern besetzt war und auf heutigen Landkarten nicht mehr verzeichnet ist, weil der gesamte Gebäudekomplex nach dem Krieg abgerissen und neu bebaut worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutze der Bewohner dieser Siedlung ist zu Beginn des Zweiten Weltkriegs am Ende dieser Sackstraße in den Barackenbusch hineinragend, auch in Nähe des Kottens oder der katenartigen Anwesens “[[Hof Beisemann (Holsterhausen)|Beisemann]]“ mit seiner Schwengelpumpe, ein unterirdischer Luftschutzstollen aus Beton gebaut worden, der etwa 35m lang, 4m breit und 3 tief war, in Längsrichtung zu beiden Seiten über Schutztüren zugängig war und als Schutz der Bewohner gegen Flak- und Bombensplitter dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Pläne==&lt;br /&gt;
*Beobachtungsstelle und Tiefbunker - Grundriß, Ansicht 1943 NSDAP, Kreis- und Ortsgruppenleitungen Nr. 14&lt;br /&gt;
:1 : 200/1000&lt;br /&gt;
:30,5 x 63&lt;br /&gt;
:Digitalisat: [http://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Westfalen/Kartensammlung_A/~125/12537/W_Karten_A-12537_r.jpg Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen - Kartensammlung Karte Nr. 12537]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beobachtungsstelle und Tiefbunker - Grundriß, Ansicht 1943 NSDAP, Kreis- und Ortsgruppenleitungen Nr. 14&lt;br /&gt;
:1 : 200/1000&lt;br /&gt;
:30,5 x 63&lt;br /&gt;
:Digitalisat: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Westfalen/Kartensammlung_A/~125/12536/W_Karten_A-12536_r.jpg Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen - Kartensammlung Karte Nr. 12536]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunkeranlage|sodingen_M]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Im_Ledigenheim&amp;diff=53429</id>
		<title>Im Ledigenheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Im_Ledigenheim&amp;diff=53429"/>
		<updated>2018-09-16T13:19:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Auf diesen Brief hatte Ernst Waldenburg schon lange gewartet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:14px;max-width:250px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#58D3F7; padding:1em 1em 1em 1em;margin-bottom:1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ledige junge Männer, die teilweise mit falschen Versprechungen ins Ruhrrevier gelockt worden waren und daher die Illusion hatten, durch das sogenannte “Schwarze Gold“ steinreich zu werden, malochten unter schwierigsten Bedingungen ebenfalls als Hauer oder Schlepper untertage auf dem Sodinger “Pütt“ und wurden in den sogenannten, als Wohnheime dienenden, “Bullenkostern“ im [[Ostbach|Ostbachtal]] oder in Constantin in Nähe des auch Bären und Löwen beheimatenden [[Revierpark Gysenberg|Zoos]] auf engstem Raum zusammengepfercht, so dass Unzufriedenheit und Ärger vorherrschten und oft in Streitigkeiten und Schlägereien ausarteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Friedhelm1}}&lt;br /&gt;
Seinem Zimmerkollege Gerd Diebels fielen sofort die seltenen Briefmarken aus dem Luftpostumschlag auf. „Wer hat dir den geschrieben“, wollte der korpulente Kumpel wissen. Waldenburg, ein junger Bergmann, der aus Norddeutschland stammte, drehte den ungeöffneten Brief in seinen Händen: „Der kommt aus Canada. Mein Freund Hans Müller hat mir geschrieben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Мensch, ich wusste ja gar nicht, dass du einen Freund da drüben hast“,  sagte Diebels, zeigte in Richtung Westen und setzte sich auf das Bett. Waldenburg ging an das Fenster und schaute hinaus. Er sah den Weg, der von der [[Gysenbergstraße]], vorbei an Feldern bis nach Herne-Süd führte, dann schweifte sein Blick hinüber zu dem Haus am [[Auf dem Stennert|Stennert]], einem markanten Ziegelbau, der gegenüber dem „Bullenkloster“ lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist, willse nich lesen was dein Kumpel aus Canada so schreibt“. Diebels machte ein Pause: „Ist der Trapper oder auch Bergmann“, setzte er nach.&lt;br /&gt;
„Nein, der war mal Kumpel in Castrop-Rauxel auf Victor. Aber vor ein paar Jahren ist er rüber mit der „General Taylor“ von Bremen aus. Nun arbeitet er dort bei der canadischen Eisenbahn. Ich soll nachkommen, er hat schon alles in die Wege geleitet“.&lt;br /&gt;
Diebels richtete sich im Bett auf: „Du willst auswandern. Da bin ich aber platt“.&lt;br /&gt;
„Naja, ist ja noch nicht endgültig, müssen noch ein paar Formaliltäten erledigt werden. Ein bissken bleibe ich noch auf [[Zeche Mont-Cenis|Mont-Cenis]]“, antwortete der Blonde und öffnete den Brief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fensterbank sitzend las Ernst Waldenburg Zeile für Zeile und grinste schließlich. „Ist ein prima Kerl, der Hans. Wir kennen uns aus Glückstadt, da haben wir zusammen die Lehre gemacht. Und als es keine Arbeit mehr gab, sind wir ins Revier gekommen. Er blieb in Castrop auf Victor hängen, ich hier auf Mont-Cenis in Sodingen. Nun ist er schon lange weg und ich soll nachkommen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht schlecht, da kommst du eines Tages wieder zurück und hast eine dickes Bankkonto, da kannst du hier so richtig auf den Putz hauen“, lachte Diebels und verließ grinsend den Raum. Ihn zog es nach [[Haus Wiesmann|Wiesmann]], seiner Stammkneipe, am [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen|Sodinger Denkmal]], denn er der junge Kumpel hatte Durst auf ein Bier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Brief aus Canada schob der junge [[Bergmannssprache H#Hauer|&amp;lt;span title=&amp;quot;Der Hauer ist ein Beruf im Bergbau und bezeichnet einen Bergmann, der Bodenschätze und Gestein löst.&amp;quot;&amp;gt;Hauer&amp;lt;/span&amp;gt;]], der seit einiger Zeit im „Flöz Hugo“ tätig war, unter das geblümte Kopfkissen. Dann machte er sich fertig für die Schicht.&lt;br /&gt;
Bevor er die Junggesellenbude im Ledigenheim verließ, schaute er noch einmal aus dem Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief seines Freunde ging Ernst nicht aus dem Kopf. Daher war er während der folgenden Schicht nicht so konzentriert bei der Sache. Da passiert es: Eine Steinlage brach aus dem Hangenden und erwischte den blonden Hauer. Seine rechte Hand war verletzt, mehrere Knochen gebrochen. &lt;br /&gt;
„Sie sind bald wieder hergestellt“, sagte man dem Verletzten, als er mit einem dicken Verband wieder ins Ledigenheim am [[Ostbach]] zurückkehrte. &lt;br /&gt;
Als der nächste Brief aus Canada im Sodinger „Bullenkloster“ eintraf war die Enttäuschung groß. &lt;br /&gt;
„Hans hat mir mitgeteilt, dass es für die Einwanderer klare Regeln gibt: Sie müssen unter anderem kerngesund sein“. Und Ernst klagt seit dem Unfall in „Hugo“ über Schmerzen an der rechten Hand, die nun nicht mehr voll zu gebrauchen war.  Ernst blieb daher in Herne, malochte weiter auf dem [[Bergmannssprache P#Pütt|&amp;lt;span title=&amp;quot;Brunnen, Schacht, Grube.&amp;quot;&amp;gt;Pütt&amp;lt;/span&amp;gt;]], sein Freund Hans aber lebte bis zu seinem Tod noch jahrelang in Canada.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Artikel von [[Friedhelm Wessel]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erinnerungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53428</id>
		<title>Der Platz am Denkmal in Sodingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53428"/>
		<updated>2018-09-16T12:56:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Platz am Denkmal in Sodingen, zu diesem Thema gibt es auch noch die Artikel [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen]] und [[Kriegerdenkmal in Sodingen]].}}&lt;br /&gt;
Das traditionelle Haus Wiesmann in Sodingen ist mit dem Abriss zur Geschichte geworden. Gleichzeitig wurde der Platz, der von vielen Sodingern „Platz am Denkmal“ genannt wird, neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:14px;max-width:250px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#58D3F7; padding:1em 1em 1em 1em;margin-bottom:1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Noch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs herrschten im Herner Stadtteil Sodingen, insbesondere in der am Platz am Denkmal einmündenden [[Kantstraße|Kant]]- und [[Uhlandstraße]] mit den beiderseits zur Straße liegenden, vierstöckigen Mietskasernen, aber auch an der angrenzenden [[Wilhelm-Busch-Straße]] mit den kastenförmigen, zweistöckigen Koloniehäusern katastrophale und ärmliche Wohnverhältnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gebäuden hausten vor allem aus Masuren, Ostpreußen und Polen eingewanderte proletarisierte Männer, die als Bergarbeiter auf der Sodinger [[Zeche Mont-Cenis]] Arbeit gefunden hatten und mit ihren kinderreichen Familien beengt in äußerst kleinen, meist aus zwei oder drei Zimmern bestehenden Wohnungen untergebracht waren, die durch die zusätzliche Aufnahme von sogenannten, den Lebensunterhalt sichernden Kostgängern in ihrer Raumnot fast aus den Nähten platzten.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Zimmer waren alle mit einem Fenster ausgerüstet und ca. 15 qm groß, so dass eine Dreizimmerwohnung lediglich nur 45 qm an Grundfläche bot und schon für eine fünfköpfige Familie, bestehend aus den beiden Eltern, zwei Kindern und einem Kostgänger einfach zu klein war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zimmer, der einzige meist nur mit Kohlen zu beheizende Raum war die Wohnküche, wo gekocht und gegessen wurde und sich die Familienmitglieder tagsüber schon allein wegen der im Winter wohltuenden Wärme aufhielten. Zum Mobiliar gehörten damals außer einem großen Tisch, einigen Stühlen, einem Schrank, einer Kommode, zwei bis drei Betten vor allem auch ein Kohlen- oder auch Kanonenofen, die nicht immer mit einem Rußabsperrer zum Schornstein abgesichert waren, so dass die Frauen, wenn der Schornsteinfeger seine Reinigungsbombe vom Dach aus in den Kamin herabließ, mit Tüchern und Lappen oft vergeblich zu verhindern suchten,&lt;br /&gt;
dass Ruß über den Ofen in die Wohnung einströmte und alles verschmutzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrisches Licht war in den Wohnungen nicht vorhanden, so dass die Familien in der Dunkelheit ihre Zimmer zunächst nur mit Kerzen, Karbid- oder Petroleumlampen beleuchten konnten, bevor später Gasleitungen verlegt wurden, die die Beleuchtung über eine Lampe mit einem kuppel- oder auch birnenförmigen, die eigentliche Lichtquelle bildenden Glühstrumpf ermöglichte, der jedoch aufgrund von schneller Verletzlichkeit und Stoßempfindlichkeit nur eine kurze Lebensdauer hatte und oft ausgewechselt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefahr bildete der in jeder Wohnung befindliche, hochangebrachte und für Kinder nicht erreichbare, hebelartige Gashahn zur Hauptleitung, der nach dem Löschen des Lampenlichts unbedingt nach unten geschwenkt werden musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder teilten sich je nach Anzahl zu zweit oder dritt ein Bett, das jüngste Kind wurde meistens bei den Eltern untergebracht. Stroh, das nur zum Frühjahr oder Herbst erneuert wurde, bildete die notwendige Unterlage zum Schlafen, so dass die Wohnungen oft von Ungeziefer befallen wurden und sich unhygienische Zustände ausbreiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war an alle Fenster der Wohnungen nach außen eine Rohrhülse angebracht, um bei bestimmten Anlässen und Aufmärschen der Nazis die Hakenkreuzfahne oder bei&lt;br /&gt;
Aufstiegsfeiern des Sodinger Fußballclubs die grünweiße Vereinsfahne hissen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie kam es eigentlich zu der Bezeichnung „Platz am Denkmal“? Ein Blick in die Historie gibt Auskunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gemeinde Sodingen noch zum Amt Castrop gehörte, wurde in der zweiten Hälfte der [[1890]]er Jahre vor dem Wiesmann’schen Saal, in dem seit [[1876]] Schüler unterrichtet wurden, ein schlichtes [[Kriegerdenkmal in Sodingen|Denkmal]] zur Erinnerung an die im deutsch-französischen Krieg [[1870]]/[[1871|71]] gefallenen Sodinger feierlich enthüllt. Jahre später sollte dieses durch ein Denkmal mit der Statue Wilhelms I. ersetzt werden. Diese Idee wurde aber im Juli [[1904]] wieder verworfen. Der Vorschlag des Krieger- und Landwehr-Vereins Giesenberg-Sodingen gegr. [[1884]], einen Kaiserbrunnen zu errichten, fand im März [[1906]] Gehör und am 2. September [[1906]], einem Sedangedenktag, war es soweit: Die Sodinger    Honoratioren weihten, umgeben von einer jubelnden Menschenmenge, das neue Denkmal, einen ca.  800 [[Bergmannssprache Z#Zentner|&amp;lt;span title=&amp;quot;Altes Gewichtsmaß: 50 kg.&amp;quot;&amp;gt;Zentner&amp;lt;/span&amp;gt;]] schweren und etwa 6 m hohen Obelisken, ein. Bekrönt wurde der Obelisk von einem Adler mit weit ausgebreiteten Flügeln. An der Vorder- und Rückseite waren Marmorreliefs von Wilhelm I. angebracht, links und rechts floss aus Löwenmäulern „kaisertreues“ Wasser. Mit Aufpflasterungen  um den Brunnensockel herum wurde an den deutsch-französischen Krieg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery mode=packed-hover heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Sodingen, 1890er Jahre.jpg|Kriegerdenkmal Sodingen, [[1890]]er Jahre&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen, um 1914.jpg|Kaiserbrunnen, um [[1914]]&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen Sodingen, 1927.jpg|Kaiserbrunnen Sodingen, [[1927]]&lt;br /&gt;
Datei:Blindschachthaspel, 2013.jpg|Blindschachthaspel, [[2013]]&lt;br /&gt;
Datei:Postkarte Partie am Denkmal, um 1920.jpg|350px|Postkarte Partie am Denkmal, um [[1920]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kaiserbrunnen dem Erdboden gleich gemacht. Für die Sodinger blieb dieser Ort aber weiterhin der „Platz am Denkmal“, wenn auch über viele Jahre ohne ein solches.&lt;br /&gt;
Am 1. Juli [[1986]] dann berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, dass der Platz wieder ein Denkmal erhalten solle. Das neue [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen|Denkmal]] solle an den bergbaugeschichtlichen Hintergrund Sodingens erinnern. Am 21. Juli [[1990]] war es dann soweit: Ein sogenannter Blindschachthaspel wurde der Sodinger Bevölkerung, die auch bei dieser Einweihungsfeier zahlreich erschienen war, übergeben. Für  den feierlichen Rahmen sorgten zwanzig Bergmann- und Knappenvereine.  Der Haspel soll – so der Wunsch bei der Einweihung – nicht nur ein Denkmal des Bergbaus sein, der Herne und ganz besonders Sodingen geprägt hat,  sondern auch an die Toten erinnern, die die gefährliche Arbeit unter Tage forderte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Text von Jürgen Hagen, veröffentlicht am 11. November 2015 im Herner Wochenblatt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Videoprojekt vor Ort==&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;kngf1wt0oRM&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Herner Wochenblatt, 11. November 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos und Postkarten: Stadtarchiv Herne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler in Herne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel HV-HER-WAN]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videoprojekt vor Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53427</id>
		<title>Der Platz am Denkmal in Sodingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53427"/>
		<updated>2018-09-16T12:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Platz am Denkmal in Sodingen, zu diesem Thema gibt es auch noch die Artikel [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen]] und [[Kriegerdenkmal in Sodingen]].}}&lt;br /&gt;
Das traditionelle Haus Wiesmann in Sodingen ist mit dem Abriss zur Geschichte geworden. Gleichzeitig wurde der Platz, der von vielen Sodingern „Platz am Denkmal“ genannt wird, neu gestaltet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte Partie am Denkmal, um 1920.jpg|350px|thumb|Postkarte Partie am Denkmal, um [[1920]]]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:14px;max-width:250px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Noch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs herrschten im Herner Stadtteil Sodingen, insbesondere in der am Platz am Denkmal einmündenden [[Kantstraße|Kant]]- und [[Uhlandstraße]] mit den beiderseits zur Straße liegenden, vierstöckigen Mietskasernen, aber auch an der angrenzenden [[Wilhelm-Busch-Straße]] mit den kastenförmigen, zweistöckigen Koloniehäusern katastrophale und ärmliche Wohnverhältnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gebäuden hausten vor allem aus Masuren, Ostpreußen und Polen eingewanderte proletarisierte Männer, die als Bergarbeiter auf der Sodinger [[Zeche Mont-Cenis]] Arbeit gefunden hatten und mit ihren kinderreichen Familien beengt in äußerst kleinen, meist aus zwei oder drei Zimmern bestehenden Wohnungen untergebracht waren, die durch die zusätzliche Aufnahme von sogenannten, den Lebensunterhalt sichernden Kostgängern in ihrer Raumnot fast aus den Nähten platzten.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Zimmer waren alle mit einem Fenster ausgerüstet und ca. 15 qm groß, so dass eine Dreizimmerwohnung lediglich nur 45 qm an Grundfläche bot und schon für eine fünfköpfige Familie, bestehend aus den beiden Eltern, zwei Kindern und einem Kostgänger einfach zu klein war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zimmer, der einzige meist nur mit Kohlen zu beheizende Raum war die Wohnküche, wo gekocht und gegessen wurde und sich die Familienmitglieder tagsüber schon allein wegen der im Winter wohltuenden Wärme aufhielten. Zum Mobiliar gehörten damals außer einem großen Tisch, einigen Stühlen, einem Schrank, einer Kommode, zwei bis drei Betten vor allem auch ein Kohlen- oder auch Kanonenofen, die nicht immer mit einem Rußabsperrer zum Schornstein abgesichert waren, so dass die Frauen, wenn der Schornsteinfeger seine Reinigungsbombe vom Dach aus in den Kamin herabließ, mit Tüchern und Lappen oft vergeblich zu verhindern suchten,&lt;br /&gt;
dass Ruß über den Ofen in die Wohnung einströmte und alles verschmutzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrisches Licht war in den Wohnungen nicht vorhanden, so dass die Familien in der Dunkelheit ihre Zimmer zunächst nur mit Kerzen, Karbid- oder Petroleumlampen beleuchten konnten, bevor später Gasleitungen verlegt wurden, die die Beleuchtung über eine Lampe mit einem kuppel- oder auch birnenförmigen, die eigentliche Lichtquelle bildenden Glühstrumpf ermöglichte, der jedoch aufgrund von schneller Verletzlichkeit und Stoßempfindlichkeit nur eine kurze Lebensdauer hatte und oft ausgewechselt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefahr bildete der in jeder Wohnung befindliche, hochangebrachte und für Kinder nicht erreichbare, hebelartige Gashahn zur Hauptleitung, der nach dem Löschen des Lampenlichts unbedingt nach unten geschwenkt werden musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder teilten sich je nach Anzahl zu zweit oder dritt ein Bett, das jüngste Kind wurde meistens bei den Eltern untergebracht. Stroh, das nur zum Frühjahr oder Herbst erneuert wurde, bildete die notwendige Unterlage zum Schlafen, so dass die Wohnungen oft von Ungeziefer befallen wurden und sich unhygienische Zustände ausbreiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war an alle Fenster der Wohnungen nach außen eine Rohrhülse angebracht, um bei bestimmten Anlässen und Aufmärschen der Nazis die Hakenkreuzfahne oder bei&lt;br /&gt;
Aufstiegsfeiern des Sodinger Fußballclubs die grünweiße Vereinsfahne hissen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie kam es eigentlich zu der Bezeichnung „Platz am Denkmal“? Ein Blick in die Historie gibt Auskunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gemeinde Sodingen noch zum Amt Castrop gehörte, wurde in der zweiten Hälfte der [[1890]]er Jahre vor dem Wiesmann’schen Saal, in dem seit [[1876]] Schüler unterrichtet wurden, ein schlichtes [[Kriegerdenkmal in Sodingen|Denkmal]] zur Erinnerung an die im deutsch-französischen Krieg [[1870]]/[[1871|71]] gefallenen Sodinger feierlich enthüllt. Jahre später sollte dieses durch ein Denkmal mit der Statue Wilhelms I. ersetzt werden. Diese Idee wurde aber im Juli [[1904]] wieder verworfen. Der Vorschlag des Krieger- und Landwehr-Vereins Giesenberg-Sodingen gegr. [[1884]], einen Kaiserbrunnen zu errichten, fand im März [[1906]] Gehör und am 2. September [[1906]], einem Sedangedenktag, war es soweit: Die Sodinger    Honoratioren weihten, umgeben von einer jubelnden Menschenmenge, das neue Denkmal, einen ca.  800 [[Bergmannssprache Z#Zentner|&amp;lt;span title=&amp;quot;Altes Gewichtsmaß: 50 kg.&amp;quot;&amp;gt;Zentner&amp;lt;/span&amp;gt;]] schweren und etwa 6 m hohen Obelisken, ein. Bekrönt wurde der Obelisk von einem Adler mit weit ausgebreiteten Flügeln. An der Vorder- und Rückseite waren Marmorreliefs von Wilhelm I. angebracht, links und rechts floss aus Löwenmäulern „kaisertreues“ Wasser. Mit Aufpflasterungen  um den Brunnensockel herum wurde an den deutsch-französischen Krieg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery mode=packed-hover heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Sodingen, 1890er Jahre.jpg|Kriegerdenkmal Sodingen, [[1890]]er Jahre&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen, um 1914.jpg|Kaiserbrunnen, um [[1914]]&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen Sodingen, 1927.jpg|Kaiserbrunnen Sodingen, [[1927]]&lt;br /&gt;
Datei:Blindschachthaspel, 2013.jpg|Blindschachthaspel, [[2013]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kaiserbrunnen dem Erdboden gleich gemacht. Für die Sodinger blieb dieser Ort aber weiterhin der „Platz am Denkmal“, wenn auch über viele Jahre ohne ein solches.&lt;br /&gt;
Am 1. Juli [[1986]] dann berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, dass der Platz wieder ein Denkmal erhalten solle. Das neue [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen|Denkmal]] solle an den bergbaugeschichtlichen Hintergrund Sodingens erinnern. Am 21. Juli [[1990]] war es dann soweit: Ein sogenannter Blindschachthaspel wurde der Sodinger Bevölkerung, die auch bei dieser Einweihungsfeier zahlreich erschienen war, übergeben. Für  den feierlichen Rahmen sorgten zwanzig Bergmann- und Knappenvereine.  Der Haspel soll – so der Wunsch bei der Einweihung – nicht nur ein Denkmal des Bergbaus sein, der Herne und ganz besonders Sodingen geprägt hat,  sondern auch an die Toten erinnern, die die gefährliche Arbeit unter Tage forderte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Text von Jürgen Hagen, veröffentlicht am 11. November 2015 im Herner Wochenblatt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Videoprojekt vor Ort==&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;kngf1wt0oRM&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Herner Wochenblatt, 11. November 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos und Postkarten: Stadtarchiv Herne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler in Herne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel HV-HER-WAN]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videoprojekt vor Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53424</id>
		<title>Der Platz am Denkmal in Sodingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53424"/>
		<updated>2018-09-16T12:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Platz am Denkmal in Sodingen, zu diesem Thema gibt es auch noch die Artikel [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen]] und [[Kriegerdenkmal in Sodingen]].}}&lt;br /&gt;
Das traditionelle Haus Wiesmann in Sodingen ist mit dem Abriss zur Geschichte geworden. Gleichzeitig wurde der Platz, der von vielen Sodingern „Platz am Denkmal“ genannt wird, neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:14px;max-width:250px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#58D3F7; padding:1em 1em 1em 1em;margin-bottom:1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Noch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs herrschten im Herner Stadtteil Sodingen, insbesondere in der am Platz am Denkmal einmündenden [[Kantstraße|Kant]]- und [[Uhlandstraße]] mit den beiderseits zur Straße liegenden, vierstöckigen Mietskasernen, aber auch an der angrenzenden [[Wilhelm-Busch-Straße]] mit den kastenförmigen, zweistöckigen Koloniehäusern katastrophale und ärmliche Wohnverhältnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gebäuden hausten vor allem aus Masuren, Ostpreußen und Polen eingewanderte proletarisierte Männer, die als Bergarbeiter auf der Sodinger [[Zeche Mont-Cenis]] Arbeit gefunden hatten und mit ihren kinderreichen Familien beengt in äußerst kleinen, meist aus zwei oder drei Zimmern bestehenden Wohnungen untergebracht waren, die durch die zusätzliche Aufnahme von sogenannten, den Lebensunterhalt sichernden Kostgängern in ihrer Raumnot fast aus den Nähten platzten.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Zimmer waren alle mit einem Fenster ausgerüstet und ca. 15 qm groß, so dass eine Dreizimmerwohnung lediglich nur 45 qm an Grundfläche bot und schon für eine fünfköpfige Familie, bestehend aus den beiden Eltern, zwei Kindern und einem Kostgänger einfach zu klein war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zimmer, der einzige meist nur mit Kohlen zu beheizende Raum war die Wohnküche, wo gekocht und gegessen wurde und sich die Familienmitglieder tagsüber schon allein wegen der im Winter wohltuenden Wärme aufhielten. Zum Mobiliar gehörten damals außer einem großen Tisch, einigen Stühlen, einem Schrank, einer Kommode, zwei bis drei Betten vor allem auch ein Kohlen- oder auch Kanonenofen, die nicht immer mit einem Rußabsperrer zum Schornstein abgesichert waren, so dass die Frauen, wenn der Schornsteinfeger seine Reinigungsbombe vom Dach aus in den Kamin herabließ, mit Tüchern und Lappen oft vergeblich zu verhindern suchten,&lt;br /&gt;
dass Ruß über den Ofen in die Wohnung einströmte und alles verschmutzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrisches Licht war in den Wohnungen nicht vorhanden, so dass die Familien in der Dunkelheit ihre Zimmer zunächst nur mit Kerzen, Karbid- oder Petroleumlampen beleuchten konnten, bevor später Gasleitungen verlegt wurden, die die Beleuchtung über eine Lampe mit einem kuppel- oder auch birnenförmigen, die eigentliche Lichtquelle bildenden Glühstrumpf ermöglichte, der jedoch aufgrund von schneller Verletzlichkeit und Stoßempfindlichkeit nur eine kurze Lebensdauer hatte und oft ausgewechselt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefahr bildete der in jeder Wohnung befindliche, hochangebrachte und für Kinder nicht erreichbare, hebelartige Gashahn zur Hauptleitung, der nach dem Löschen des Lampenlichts unbedingt nach unten geschwenkt werden musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder teilten sich je nach Anzahl zu zweit oder dritt ein Bett, das jüngste Kind wurde meistens bei den Eltern untergebracht. Stroh, das nur zum Frühjahr oder Herbst erneuert wurde, bildete die notwendige Unterlage zum Schlafen, so dass die Wohnungen oft von Ungeziefer befallen wurden und sich unhygienische Zustände ausbreiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war an alle Fenster der Wohnungen nach außen eine Rohrhülse angebracht, um bei bestimmten Anlässen und Aufmärschen der Nazis die Hakenkreuzfahne oder bei&lt;br /&gt;
Aufstiegsfeiern des Sodinger Fußballclubs die grünweiße Vereinsfahne hissen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte Partie am Denkmal, um 1920.jpg|350px|thumb|Postkarte Partie am Denkmal, um [[1920]]]] &lt;br /&gt;
Wie kam es eigentlich zu der Bezeichnung „Platz am Denkmal“? Ein Blick in die Historie gibt Auskunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gemeinde Sodingen noch zum Amt Castrop gehörte, wurde in der zweiten Hälfte der [[1890]]er Jahre vor dem Wiesmann’schen Saal, in dem seit [[1876]] Schüler unterrichtet wurden, ein schlichtes [[Kriegerdenkmal in Sodingen|Denkmal]] zur Erinnerung an die im deutsch-französischen Krieg [[1870]]/[[1871|71]] gefallenen Sodinger feierlich enthüllt. Jahre später sollte dieses durch ein Denkmal mit der Statue Wilhelms I. ersetzt werden. Diese Idee wurde aber im Juli [[1904]] wieder verworfen. Der Vorschlag des Krieger- und Landwehr-Vereins Giesenberg-Sodingen gegr. [[1884]], einen Kaiserbrunnen zu errichten, fand im März [[1906]] Gehör und am 2. September [[1906]], einem Sedangedenktag, war es soweit: Die Sodinger    Honoratioren weihten, umgeben von einer jubelnden Menschenmenge, das neue Denkmal, einen ca.  800 [[Bergmannssprache Z#Zentner|&amp;lt;span title=&amp;quot;Altes Gewichtsmaß: 50 kg.&amp;quot;&amp;gt;Zentner&amp;lt;/span&amp;gt;]] schweren und etwa 6 m hohen Obelisken, ein. Bekrönt wurde der Obelisk von einem Adler mit weit ausgebreiteten Flügeln. An der Vorder- und Rückseite waren Marmorreliefs von Wilhelm I. angebracht, links und rechts floss aus Löwenmäulern „kaisertreues“ Wasser. Mit Aufpflasterungen  um den Brunnensockel herum wurde an den deutsch-französischen Krieg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery mode=packed-hover heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Sodingen, 1890er Jahre.jpg|Kriegerdenkmal Sodingen, [[1890]]er Jahre&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen, um 1914.jpg|Kaiserbrunnen, um [[1914]]&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen Sodingen, 1927.jpg|Kaiserbrunnen Sodingen, [[1927]]&lt;br /&gt;
Datei:Blindschachthaspel, 2013.jpg|Blindschachthaspel, [[2013]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kaiserbrunnen dem Erdboden gleich gemacht. Für die Sodinger blieb dieser Ort aber weiterhin der „Platz am Denkmal“, wenn auch über viele Jahre ohne ein solches.&lt;br /&gt;
Am 1. Juli [[1986]] dann berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, dass der Platz wieder ein Denkmal erhalten solle. Das neue [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen|Denkmal]] solle an den bergbaugeschichtlichen Hintergrund Sodingens erinnern. Am 21. Juli [[1990]] war es dann soweit: Ein sogenannter Blindschachthaspel wurde der Sodinger Bevölkerung, die auch bei dieser Einweihungsfeier zahlreich erschienen war, übergeben. Für  den feierlichen Rahmen sorgten zwanzig Bergmann- und Knappenvereine.  Der Haspel soll – so der Wunsch bei der Einweihung – nicht nur ein Denkmal des Bergbaus sein, der Herne und ganz besonders Sodingen geprägt hat,  sondern auch an die Toten erinnern, die die gefährliche Arbeit unter Tage forderte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Text von Jürgen Hagen, veröffentlicht am 11. November 2015 im Herner Wochenblatt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Videoprojekt vor Ort==&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;kngf1wt0oRM&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Herner Wochenblatt, 11. November 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos und Postkarten: Stadtarchiv Herne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler in Herne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel HV-HER-WAN]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videoprojekt vor Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53423</id>
		<title>Der Platz am Denkmal in Sodingen</title>
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		<updated>2018-09-16T12:52:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Platz am Denkmal in Sodingen, zu diesem Thema gibt es auch noch die Artikel [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen]] und [[Kriegerdenkmal in Sodingen]].}}&lt;br /&gt;
Das traditionelle Haus Wiesmann in Sodingen ist mit dem Abriss zur Geschichte geworden. Gleichzeitig wurde der Platz, der von vielen Sodingern „Platz am Denkmal“ genannt wird, neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:14px;max-width:250px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Noch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs herrschten im Herner Stadtteil Sodingen, insbesondere in der am Platz am Denkmal einmündenden [[Kantstraße|Kant]]- und [[Uhlandstraße]] mit den beiderseits zur Straße liegenden, vierstöckigen Mietskasernen, aber auch an der angrenzenden [[Wilhelm-Busch-Straße]] mit den kastenförmigen, zweistöckigen Koloniehäusern katastrophale und ärmliche Wohnverhältnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gebäuden hausten vor allem aus Masuren, Ostpreußen und Polen eingewanderte proletarisierte Männer, die als Bergarbeiter auf der Sodinger [[Zeche Mont-Cenis]] Arbeit gefunden hatten und mit ihren kinderreichen Familien beengt in äußerst kleinen, meist aus zwei oder drei Zimmern bestehenden Wohnungen untergebracht waren, die durch die zusätzliche Aufnahme von sogenannten, den Lebensunterhalt sichernden Kostgängern in ihrer Raumnot fast aus den Nähten platzten.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Zimmer waren alle mit einem Fenster ausgerüstet und ca. 15 qm groß, so dass eine Dreizimmerwohnung lediglich nur 45 qm an Grundfläche bot und schon für eine fünfköpfige Familie, bestehend aus den beiden Eltern, zwei Kindern und einem Kostgänger einfach zu klein war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zimmer, der einzige meist nur mit Kohlen zu beheizende Raum war die Wohnküche, wo gekocht und gegessen wurde und sich die Familienmitglieder tagsüber schon allein wegen der im Winter wohltuenden Wärme aufhielten. Zum Mobiliar gehörten damals außer einem großen Tisch, einigen Stühlen, einem Schrank, einer Kommode, zwei bis drei Betten vor allem auch ein Kohlen- oder auch Kanonenofen, die nicht immer mit einem Rußabsperrer zum Schornstein abgesichert waren, so dass die Frauen, wenn der Schornsteinfeger seine Reinigungsbombe vom Dach aus in den Kamin herabließ, mit Tüchern und Lappen oft vergeblich zu verhindern suchten,&lt;br /&gt;
dass Ruß über den Ofen in die Wohnung einströmte und alles verschmutzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrisches Licht war in den Wohnungen nicht vorhanden, so dass die Familien in der Dunkelheit ihre Zimmer zunächst nur mit Kerzen, Karbid- oder Petroleumlampen beleuchten konnten, bevor später Gasleitungen verlegt wurden, die die Beleuchtung über eine Lampe mit einem kuppel- oder auch birnenförmigen, die eigentliche Lichtquelle bildenden Glühstrumpf ermöglichte, der jedoch aufgrund von schneller Verletzlichkeit und Stoßempfindlichkeit nur eine kurze Lebensdauer hatte und oft ausgewechselt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefahr bildete der in jeder Wohnung befindliche, hochangebrachte und für Kinder nicht erreichbare, hebelartige Gashahn zur Hauptleitung, der nach dem Löschen des Lampenlichts unbedingt nach unten geschwenkt werden musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder teilten sich je nach Anzahl zu zweit oder dritt ein Bett, das jüngste Kind wurde meistens bei den Eltern untergebracht. Stroh, das nur zum Frühjahr oder Herbst erneuert wurde, bildete die notwendige Unterlage zum Schlafen, so dass die Wohnungen oft von Ungeziefer befallen wurden und sich unhygienische Zustände ausbreiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war an alle Fenster der Wohnungen nach außen eine Rohrhülse angebracht, um bei bestimmten Anlässen und Aufmärschen der Nazis die Hakenkreuzfahne oder bei&lt;br /&gt;
Aufstiegsfeiern des Sodinger Fußballclubs die grünweiße Vereinsfahne hissen zu können.&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Reinold Krom|Reinold Krom]] ([[Benutzer Diskussion:Reinold Krom|Diskussion]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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[[Datei:Postkarte Partie am Denkmal, um 1920.jpg|350px|thumb|Postkarte Partie am Denkmal, um [[1920]]]] &lt;br /&gt;
Wie kam es eigentlich zu der Bezeichnung „Platz am Denkmal“? Ein Blick in die Historie gibt Auskunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gemeinde Sodingen noch zum Amt Castrop gehörte, wurde in der zweiten Hälfte der [[1890]]er Jahre vor dem Wiesmann’schen Saal, in dem seit [[1876]] Schüler unterrichtet wurden, ein schlichtes [[Kriegerdenkmal in Sodingen|Denkmal]] zur Erinnerung an die im deutsch-französischen Krieg [[1870]]/[[1871|71]] gefallenen Sodinger feierlich enthüllt. Jahre später sollte dieses durch ein Denkmal mit der Statue Wilhelms I. ersetzt werden. Diese Idee wurde aber im Juli [[1904]] wieder verworfen. Der Vorschlag des Krieger- und Landwehr-Vereins Giesenberg-Sodingen gegr. [[1884]], einen Kaiserbrunnen zu errichten, fand im März [[1906]] Gehör und am 2. September [[1906]], einem Sedangedenktag, war es soweit: Die Sodinger    Honoratioren weihten, umgeben von einer jubelnden Menschenmenge, das neue Denkmal, einen ca.  800 [[Bergmannssprache Z#Zentner|&amp;lt;span title=&amp;quot;Altes Gewichtsmaß: 50 kg.&amp;quot;&amp;gt;Zentner&amp;lt;/span&amp;gt;]] schweren und etwa 6 m hohen Obelisken, ein. Bekrönt wurde der Obelisk von einem Adler mit weit ausgebreiteten Flügeln. An der Vorder- und Rückseite waren Marmorreliefs von Wilhelm I. angebracht, links und rechts floss aus Löwenmäulern „kaisertreues“ Wasser. Mit Aufpflasterungen  um den Brunnensockel herum wurde an den deutsch-französischen Krieg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery mode=packed-hover heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Sodingen, 1890er Jahre.jpg|Kriegerdenkmal Sodingen, [[1890]]er Jahre&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen, um 1914.jpg|Kaiserbrunnen, um [[1914]]&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen Sodingen, 1927.jpg|Kaiserbrunnen Sodingen, [[1927]]&lt;br /&gt;
Datei:Blindschachthaspel, 2013.jpg|Blindschachthaspel, [[2013]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kaiserbrunnen dem Erdboden gleich gemacht. Für die Sodinger blieb dieser Ort aber weiterhin der „Platz am Denkmal“, wenn auch über viele Jahre ohne ein solches.&lt;br /&gt;
Am 1. Juli [[1986]] dann berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, dass der Platz wieder ein Denkmal erhalten solle. Das neue [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen|Denkmal]] solle an den bergbaugeschichtlichen Hintergrund Sodingens erinnern. Am 21. Juli [[1990]] war es dann soweit: Ein sogenannter Blindschachthaspel wurde der Sodinger Bevölkerung, die auch bei dieser Einweihungsfeier zahlreich erschienen war, übergeben. Für  den feierlichen Rahmen sorgten zwanzig Bergmann- und Knappenvereine.  Der Haspel soll – so der Wunsch bei der Einweihung – nicht nur ein Denkmal des Bergbaus sein, der Herne und ganz besonders Sodingen geprägt hat,  sondern auch an die Toten erinnern, die die gefährliche Arbeit unter Tage forderte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Text von Jürgen Hagen, veröffentlicht am 11. November 2015 im Herner Wochenblatt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Videoprojekt vor Ort==&lt;br /&gt;
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==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Herner Wochenblatt, 11. November 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos und Postkarten: Stadtarchiv Herne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler in Herne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel HV-HER-WAN]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videoprojekt vor Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Der_Platz_am_Denkmal_in_Sodingen&amp;diff=53422</id>
		<title>Der Platz am Denkmal in Sodingen</title>
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		<updated>2018-09-16T12:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinold Krohm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Platz am Denkmal in Sodingen, zu diesem Thema gibt es auch noch die Artikel [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen]] und [[Kriegerdenkmal in Sodingen]].}}&lt;br /&gt;
Das traditionelle Haus Wiesmann in Sodingen ist mit dem Abriss zur Geschichte geworden. Gleichzeitig wurde der Platz, der von vielen Sodingern „Platz am Denkmal“ genannt wird, neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:13px;max-width:220px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Noch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs herrschten im Herner Stadtteil Sodingen, insbesondere in der am Platz am Denkmal einmündenden [[Kantstraße|Kant]]- und [[Uhlandstraße]] mit den beiderseits zur Straße liegenden, vierstöckigen Mietskasernen, aber auch an der angrenzenden [[Wilhelm-Busch-Straße]] mit den kastenförmigen, zweistöckigen Koloniehäusern katastrophale und ärmliche Wohnverhältnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gebäuden hausten vor allem aus Masuren, Ostpreußen und Polen eingewanderte proletarisierte Männer, die als Bergarbeiter auf der Sodinger [[Zeche Mont-Cenis]] Arbeit gefunden hatten und mit ihren kinderreichen Familien beengt in äußerst kleinen, meist aus zwei oder drei Zimmern bestehenden Wohnungen untergebracht waren, die durch die zusätzliche Aufnahme von sogenannten, den Lebensunterhalt sichernden Kostgängern in ihrer Raumnot fast aus den Nähten platzten.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Zimmer waren alle mit einem Fenster ausgerüstet und ca. 15 qm groß, so dass eine Dreizimmerwohnung lediglich nur 45 qm an Grundfläche bot und schon für eine fünfköpfige Familie, bestehend aus den beiden Eltern, zwei Kindern und einem Kostgänger einfach zu klein war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Zimmer, der einzige meist nur mit Kohlen zu beheizende Raum war die Wohnküche, wo gekocht und gegessen wurde und sich die Familienmitglieder tagsüber schon allein wegen der im Winter wohltuenden Wärme aufhielten. Zum Mobiliar gehörten damals außer einem großen Tisch, einigen Stühlen, einem Schrank, einer Kommode, zwei bis drei Betten vor allem auch ein Kohlen- oder auch Kanonenofen, die nicht immer mit einem Rußabsperrer zum Schornstein abgesichert waren, so dass die Frauen, wenn der Schornsteinfeger seine Reinigungsbombe vom Dach aus in den Kamin herabließ, mit Tüchern und Lappen oft vergeblich zu verhindern suchten,&lt;br /&gt;
dass Ruß über den Ofen in die Wohnung einströmte und alles verschmutzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrisches Licht war in den Wohnungen nicht vorhanden, so dass die Familien in der Dunkelheit ihre Zimmer zunächst nur mit Kerzen, Karbid- oder Petroleumlampen beleuchten konnten, bevor später Gasleitungen verlegt wurden, die die Beleuchtung über eine Lampe mit einem kuppel- oder auch birnenförmigen, die eigentliche Lichtquelle bildenden Glühstrumpf ermöglichte, der jedoch aufgrund von schneller Verletzlichkeit und Stoßempfindlichkeit nur eine kurze Lebensdauer hatte und oft ausgewechselt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefahr bildete der in jeder Wohnung befindliche, hochangebrachte und für Kinder nicht erreichbare, hebelartige Gashahn zur Hauptleitung, der nach dem Löschen des Lampenlichts unbedingt nach unten geschwenkt werden musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder teilten sich je nach Anzahl zu zweit oder dritt ein Bett, das jüngste Kind wurde meistens bei den Eltern untergebracht. Stroh, das nur zum Frühjahr oder Herbst erneuert wurde, bildete die notwendige Unterlage zum Schlafen, so dass die Wohnungen oft von Ungeziefer befallen wurden und sich unhygienische Zustände ausbreiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war an alle Fenster der Wohnungen nach außen eine Rohrhülse angebracht, um bei bestimmten Anlässen und Aufmärschen der Nazis die Hakenkreuzfahne oder bei&lt;br /&gt;
Aufstiegsfeiern des Sodinger Fußballclubs die grünweiße Vereinsfahne hissen zu können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte Partie am Denkmal, um 1920.jpg|350px|thumb|Postkarte Partie am Denkmal, um [[1920]]]] &lt;br /&gt;
Wie kam es eigentlich zu der Bezeichnung „Platz am Denkmal“? Ein Blick in die Historie gibt Auskunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gemeinde Sodingen noch zum Amt Castrop gehörte, wurde in der zweiten Hälfte der [[1890]]er Jahre vor dem Wiesmann’schen Saal, in dem seit [[1876]] Schüler unterrichtet wurden, ein schlichtes [[Kriegerdenkmal in Sodingen|Denkmal]] zur Erinnerung an die im deutsch-französischen Krieg [[1870]]/[[1871|71]] gefallenen Sodinger feierlich enthüllt. Jahre später sollte dieses durch ein Denkmal mit der Statue Wilhelms I. ersetzt werden. Diese Idee wurde aber im Juli [[1904]] wieder verworfen. Der Vorschlag des Krieger- und Landwehr-Vereins Giesenberg-Sodingen gegr. [[1884]], einen Kaiserbrunnen zu errichten, fand im März [[1906]] Gehör und am 2. September [[1906]], einem Sedangedenktag, war es soweit: Die Sodinger    Honoratioren weihten, umgeben von einer jubelnden Menschenmenge, das neue Denkmal, einen ca.  800 [[Bergmannssprache Z#Zentner|&amp;lt;span title=&amp;quot;Altes Gewichtsmaß: 50 kg.&amp;quot;&amp;gt;Zentner&amp;lt;/span&amp;gt;]] schweren und etwa 6 m hohen Obelisken, ein. Bekrönt wurde der Obelisk von einem Adler mit weit ausgebreiteten Flügeln. An der Vorder- und Rückseite waren Marmorreliefs von Wilhelm I. angebracht, links und rechts floss aus Löwenmäulern „kaisertreues“ Wasser. Mit Aufpflasterungen  um den Brunnensockel herum wurde an den deutsch-französischen Krieg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery mode=packed-hover heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Sodingen, 1890er Jahre.jpg|Kriegerdenkmal Sodingen, [[1890]]er Jahre&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen, um 1914.jpg|Kaiserbrunnen, um [[1914]]&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserbrunnen Sodingen, 1927.jpg|Kaiserbrunnen Sodingen, [[1927]]&lt;br /&gt;
Datei:Blindschachthaspel, 2013.jpg|Blindschachthaspel, [[2013]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kaiserbrunnen dem Erdboden gleich gemacht. Für die Sodinger blieb dieser Ort aber weiterhin der „Platz am Denkmal“, wenn auch über viele Jahre ohne ein solches.&lt;br /&gt;
Am 1. Juli [[1986]] dann berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, dass der Platz wieder ein Denkmal erhalten solle. Das neue [[Denkmal zur Erinnerung an den Bergbau in Sodingen|Denkmal]] solle an den bergbaugeschichtlichen Hintergrund Sodingens erinnern. Am 21. Juli [[1990]] war es dann soweit: Ein sogenannter Blindschachthaspel wurde der Sodinger Bevölkerung, die auch bei dieser Einweihungsfeier zahlreich erschienen war, übergeben. Für  den feierlichen Rahmen sorgten zwanzig Bergmann- und Knappenvereine.  Der Haspel soll – so der Wunsch bei der Einweihung – nicht nur ein Denkmal des Bergbaus sein, der Herne und ganz besonders Sodingen geprägt hat,  sondern auch an die Toten erinnern, die die gefährliche Arbeit unter Tage forderte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Text von Jürgen Hagen, veröffentlicht am 11. November 2015 im Herner Wochenblatt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Videoprojekt vor Ort==&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;kngf1wt0oRM&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Herner Wochenblatt, 11. November 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos und Postkarten: Stadtarchiv Herne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler in Herne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel HV-HER-WAN]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videoprojekt vor Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reinold Krohm</name></author>
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