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	<title>Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Elisabeth_(Herne)&amp;diff=79062</id>
		<title>St. Elisabeth (Herne)</title>
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		<updated>2026-02-06T17:12:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=Ehemalige Kirche St. Elisabeth&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:St Elisabeth 1217 TS 20181230.jpg|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=St. Elisabeth am 30.12.2018&lt;br /&gt;
|Erbaut=1951-1957&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Herne&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.541055&lt;br /&gt;
|lon=7.214617&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St Elisabeth 1220 TS 20181230.jpg|thumb|St. Elisabeth am 30.12.2018, Plastik von Hermann Gesing, 1964. ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Elisabeth 1222 TS 20181230.jpg|thumb|St. Elisabeth am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Elisabeth 1223 TS 20181230.jpg|thumb|St. Elisabeth am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Die profanierte St.-Elisabeth-Kirche war eine katholische Gemeindekirche in Herne. Sie liegt auf der westlichen Seite von Herne-Mitte an der [[Brunnenstraße]] und ist die letzte im 20. Jahrhundert erbaute katholische Kirche der Stadt (in den Grenzen vor 1975). Bis zum 31. Dezember 2016 war sie Pfarrkirche der St. Elisabeth Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Mitte des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört das Gebäude mit den umliegenden Liegenschaften zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]]. &amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ArchDio-Elisabeth-Spartenstich-Deppe.jpg|400px|thumb|links|Dechant und Bauherr Aloys Deppe macht den ersten Spatenstich. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugeschichte==&lt;br /&gt;
Schon seit der Abpfarrung der Herz-Jesu Kirche im Jahre 1910 kam der Wunsch einer dritten Kirche in Herne auf. 1914 erwarb die St. Bonifatius Gemeinde für rund 32.000 Mark zwei Liegenschaften zwischen [[Brunnenstraße|Brunnen-]] und [[Haldenstraße]] vom Baumeister [[Heinrich Dickhoff]] und vom Schreinermeister Eduard Ikemann zum Zwecke eines Kirchenbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Festschrift St. Bonifatius-Pfarrei 1937|Festschrift St. Bonifatius 1937]], S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Planung des Neubaus stammten damals vom Gelsenkirchener Architekt [https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Franke_(Architekt,_1876) Josef Franke]. Doch alle Wirrungen der ersten Jahrhunderthälfte des 20. Jahrhunderts verschleppten die Ausführung um mehr als 40 Jahre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eigentliche Pfarrei St. Elisabeth wurde am [[1. November]] [[1948]] zunächst als Pfarrvikarie von [[St. Bonifatius]] gegründet und zum [[1. Juli]] [[1952]] zur eigenständigen Pfarrei erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1949 ins Leben getretene Kirchenbauverein förderte den Bau, sowie die Loslösung von der Muttergemeinde. Zusätzlich erwarb die junge Gemeinde vom Wirt [[Möllertunnel|Fritz Möller]] und vom Kaufmann Wilhelm Ellichsen zwei abrundende Grundstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 entwarf zunächst Architekt Franke die Kirche, die jedoch nicht mehr &amp;quot;praktisch und stilgemäß&amp;quot; errichtet werden konnt. 1950 übernahm der städtische Baurat Georg Nagel - Mitglied des Kirchenvorstandes von St. Bonifatius - unentgeltlich die neue Kirche. Die Bau-Ausführung lag bei der Herner Firma Friedrich Schrader &amp;amp; Sohn, die Bauleitung beim Architekten Ernst Weinberg aus Bottrop&amp;lt;ref&amp;gt;Die Beamtenschaft Nagels verhinderte seine persönliche Bauleitung.&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1951/1952 - erster Spatenstich am 6. Mai 1951, die Grundsteinlegung erfolgte am [[7. Oktober]] [[1951]] - wurde die Pfarrkirche, ohne den erst 1957 erbauten Turm, errichtet. Die feierliche Konsekration erfolgte durch den Paderborner Erzbischof Jäger am [[28. September]] [[1952]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:ArchDio-Elisabeth-Kirchweihe.jpg|400 px|thumb|links|Erzbischof Jaeger konsekriert die Kirche 1952]]&lt;br /&gt;
Die äußere Erscheinung des in seiner Topographie klassischen Baukörpers bestimmen Back- und Natursteine.&amp;lt;ref&amp;gt;Emschertal-Museum Herne: &#039;&#039;Architektur im Ruhrgebiet - Herne&#039;&#039;. Herne 1987. S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ArchDio-Elisabeth-Altarweihe-Cordes.jpg|400px|thumb|links|Der damalige Weihbischof und späterer [https://de.wikipedia.org/wiki/Paul%20Josef%20Cordes Paul Josef Kardinal Cordes] benefiziert 1977 den neuen Altar.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arch-Dionysius-Janik-2024-11-02-01.jpg|650px|thumb|zentriert|Am 2. November 2024 wurden die Kirchengebäude [[St. Konrad]], [[St. Barbara]] und St. Elisabeth per Dekret profaniert. Als Symbol der ehem. Kirchen wurden Statuen bzw. ein Relief der Patrone mitgenommen und feierlich von St. Elisabeth zu Fuß in die Pfarrkirche [[St. Bonifatius]] übertragen. ]]&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Neuausrichtung der Immobilien der Gemeinde St. Dionysius Herne wurde dieses Kirchengebäude nach einem letzten Gottesdienst am 29. Juni 2024 dauerhaft geschlossen. Die Profanierung (Entweihung) erfolgte am 2. November 2024 durch den Paderborner Weihbischof Josef Holtkotte im Auftrag und Dekret des Paderborner Udo Markus Bentz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstattung==&lt;br /&gt;
Die erste Ausstattung war sehr spartanisch. Den Altar aus Goldader-Marmor, Ambo, Kanzel, Kommunionbank und behelfsmäßige Beleutung war alles. Eine heizung wurde 1953 angeschafft, 1955 Bodenplatten anstelle von Holz, ein Chorkreuz und die Emporen-Brüstung folgten. 1956 kamen die Beichtstühle, die Seitenältäre und der aufwändige Tabernakel hinzu.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hedwig Erlenkötter-St-Elisabeth.jpg|150px|thumb|links|&amp;lt;small&amp;gt;St. Hedwig aus der ehem. [[St. Elisabeth (Herne)|St. Elisabeth]] Kirche in Herne. Künstler [https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Erlenk%C3%B6tter Heinrich Erlenkötter] 1957&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
1977 bis 1981, nach einer grundlegenden Innenrenovierung, bekam die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bronzene Altar besteht aus drei Elementen und symbolisiert die Heiligste Dreifaltigkeit. Der Ambo zeigt die ausgestreckte säende Hand, der Tabernakel, die Leuchten und Türgriffe sind ebenfalls in Bronze gearbeitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über allem thront Christus am Kreuz, zur rechten die Gottesmutter, zur linken Johannes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
All diese Elemente sind ein Werk des Goldschmiedes und Bildhauers Josef Welling (*1934) aus Koblenz-Horchheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://https%3A%2F%2Fwww.horchheimerkirmesgesellschaft.de%2Fapp%2Fdownload%2F5800724917%2F2010%2BHorchheimer%2BKirmeszeitung%2BJosef%2BWelling%2B-%2BEin%2BLeben%2Bf%25C3%25BCr%2Bdie%2BKunst.pdf&amp;amp;psig=AOvVaw0gNo9Z9FeMIz2VtRBPrGfa PDF über den Künster. Auszug aus www.horchheimerkirmesgesellschaft.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasfenster schuf der Herner Künstler [[Jupp Gesing]] 1955 und 1988-90. Die Ausführungen erfolgte durch die Firmen Knack aus Münster und Donat in Buer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Thema der Fenster (1988) ist der &amp;quot;Rosenkranz&amp;quot; in seinen Formen des freudenreichen (1-5), des schmerzhaften (6-10) und des glorreichen Rosenkranzes (11-14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Gesing]] schuf 1964 die große Polyesterfigur der Hl. Elisabeth am Kirchturm sowie den Kreuzweg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statuen (Muttergottes, Herz Jesu, und St. Hedwig (1957) ) stammen von Heinrich Erlenkötter&amp;lt;ref&amp;gt;(* 22. Januar 1922 in Wiedenbrück jetzt Rheda-Wiedenbrück; † 27. Juni 1979 in Münster)&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Wiedenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Sakralraumes befindet sich ein Gemeindezentrum mit Gymnastikhalle und Kegelbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
Die Glocken wurden 1957 vom Bochumer Verein gefertigt.&lt;br /&gt;
# &amp;quot;&#039;&#039;&#039;ST. ELISABETH&#039;&#039;&#039;&amp;quot; H´, Ø: 180 cm, 2200 Kg: &amp;quot;SANCTA ELISABETH PATRONA TVIS ECCLESIAE ORA PRO NOBIS VIVIS PRO DEFUNCTIS&amp;quot; Heilige &#039;&#039;&#039;Elisabeth&#039;&#039;&#039;, Patronin unseres Gotteshauses bitte für uns Lebende und für unsere Toten.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sakramensglocke&#039;&#039;&#039;:D´, Ø: 151 cm, 1296 Kg: &amp;quot;AD ADORANDUM SANCTISSIMUM SACRAMENTUM VOCAET COMMOVE CORDA NOSTRAM&amp;quot; Zur Anbetung des &#039;&#039;&#039;Allerheiligsten Sakramentes&#039;&#039;&#039; rufe und ermuntere unsere Herzen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Marienglocke&#039;&#039;&#039;: E´, Ø: 135 cm, 960 Kg: &amp;quot;SANCTA MARIA VIRGO IMMACULATA IN CAERUM ASUMPTA INTER CEDE IN ANGUSTIIS NOSTRIS&amp;quot; Heilige und unbefleckte &#039;&#039;&#039;Jungfrau Maria&#039;&#039;&#039;, aufgenommen in den Himmel, sei Fürsprecherin in all unsern Ängsten und Nöten.&lt;br /&gt;
# &amp;quot;&#039;&#039;&#039;JOHANNES&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: FIS´, Ø: 118 cm, : &amp;quot;SANCTA JOHANNI DOLE NOS AMARE COR MAGISTRI TUI&amp;quot; Heiliger &#039;&#039;&#039;Johannes&#039;&#039;&#039;, lehre uns das Herz deines Meisters lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|id=k6-s2PFuLCI}} &amp;lt;ref&amp;gt;Video von Winfried Mülder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme: 29.06.24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fotos eigener Provenienz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für die freundliche Unterstützung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
Die Orgel umfasst 28 Register auf 2 Manuale und Pedal. Sie wurde im November 1961 von der Orgelbaufirma Matthias Kreienbrink&amp;lt;ref&amp;gt;https://orgelbau-kreienbrink.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Osnabrück-Hellern gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seelsorger (Auswahl)==&lt;br /&gt;
*Heinrich &amp;lt;small&amp;gt;Theodor&amp;lt;/small&amp;gt; Himmelreich (*[[12. April]] [[1907]] in Gelsenkirchen Ückendorf † [[26. September]] [[1971]] Herne). Studium in Paderborn und Freiburg. Geweiht am 1. April 1933 im Hohen Dom zu Paderborn, Vikar in Plauen (-9.1933), Dortmund und Herzebrock. Im Zweiten Weltkrieg Sanitäter. Einführung am 4. Februar 1949 als Pfarrvikar an [[St. Bonifatius]] als Gründungsvikar der St. Elisabeth Pfarrvikarie. Ab 28. September 1952 Pfarrer.&lt;br /&gt;
*1972-2001: Pfarrer Friedrich Spiske (* 8. Augsut 1930 Beuthen/Osl; † 17. März 2002 in Herne), Priesterweihe 1958.&lt;br /&gt;
*siehe [[St. Bonifatius]]&lt;br /&gt;
*ab 2017 siehe [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne|St. Dionysius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[St. Elisabethpfarrei 1961]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-dionysius-herne.de/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b1227/b1227.shtml Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V. mit Bildern der Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
*Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Elisabeth_%28Herne%29 St. Elisabeth (Herne)], abgerufen am 22. Januar 2015&lt;br /&gt;
*Erweiterte Daten aus dem Pfarrarchiv St. Dionysius Herne © 2024&lt;br /&gt;
*[[St. Elisabeth Herne]]&lt;br /&gt;
{{Dionysius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Bonifatius&amp;diff=78453</id>
		<title>St. Bonifatius</title>
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		<updated>2025-12-03T16:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: /* Kunstwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Bonifatius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist eine katholische Pfarrkirche im Stadtzentrum von Herne-Mitte. Im ursprünglich ländlichen und seit der Reformation evangelischen Dorf Herne war sie infolge der Industrialisierung Urkirche der katholischen Neugründung. Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Pfarrkirche der St. Bonifatius-Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Mitte des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]] und ist deren Pfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: [[Urkunde 2016 November 16]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Bonifatius&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:IMG 3130.JPG|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
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|Stadtbezirk=&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.539483&lt;br /&gt;
|lon=7.224507&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuer-Janik-Bahnhofstraße-Bonifatius-1880.jpg|350px|thumb|Zustand der Bahnhofstraße an dieser Stelle vor 1887. St. Bonifatius noch ohne Turm.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße mit St. Bonifatius Kirche, 1930er Jahre.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:900px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gemeinde-, Baugeschichte und Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Seit [[1851]] siedelten in Herne erstmals seit der Reformation wieder katholische Familien. Am [[31. Oktober]] [[1858]] wurde hier der erste katholische Gottesdienst in einem angemieteten Haus an der [[Von-der-Heydt-Straße]] durch den Eickeler Dechanten Wilhelm Schrepping (&amp;lt;small&amp;gt;*14. April 1797, geweiht am 9. August 1831, in Eickel seit dem 28. Dezember [[1836]]&amp;lt;/small&amp;gt;) gefeiert. Herne wurde in dieser Zeit von [[St. Marien (Eickel)|St. Marien]] durch einen Missions- und Schulvikar verwaltet (s.u.). 1860 eröffnet eine katholische Privatschule und eine Notkirche wurde aus Spenden der katholischen Bewohner in Riemke erbaut. Die Pfarrei St. Bonifatius wurde am [[19. Januar]] [[1862]] als Missionspfarrei begründet, nachdem König Wilhelm I. am 4. Dezember 1861 der Gründung zustimmte und der Oberpräsident Westfalens dieses am 23. Dezember 1861 bestätigte&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg: mit öffentlichem Anzeiger. 1862, S. 4. https://books.google.de/books/content?id=1QNPAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;img=1&amp;amp;zoom=3&amp;amp;sig=ACfU3U2FmlcWNSeeI1BQHDJHGoLpsqpCuQ&amp;amp;ci=16%2C573%2C946%2C657&amp;amp;edge=0&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem bereits 1865 der erste katholische Friedhof (heute steht an der Stelle das Familienzentrum &amp;quot;Arche Noah&amp;quot;) eingeweiht worden war, konnte [[1870]] an der Bahnhofstraße, der heutigen Fußgängerzone, ein geeignetes Grundstück erworben werden. In einem ersten Bauabschnitt wurden [[1872]] bis [[1874]] das Langhaus (Grundsteinlegung am [[22. Mai]] [[1873]]) und der Chor der Pfarrkirche direkt an der Bahnhofstraße errichtet ([[14. Mai]] [[1874]] Bauabnahme). Die  Konsekration erfolgte am [[8. Oktober]] [[1886]] durch den damaligen Bischof von Fulda Georg von Kopp (Späterer Fürstbischof von Breslau), wobei die Missionspfarrei Herne zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben wurde. In einem zweiten Bauabschnitt, bei dem auch der markante Turm entstand, wurde die Pfarrkirche in den Jahren [[1888]] bis [[1889]] vollendet. Architekt des Gesamtbaues war Gerhard August Fischer, der u.a. für die Rekonstruktion von Schloss Burg in Solingen verantwortlich war. Seit ihrer Errichtung hatte die Kirche mit starken Bergsenkungen zu kämpfen, die es bereits um [[1890]] notwendig machten, Stahlverstrebungen von Pfeiler zu Pfeiler zu ziehen, um dem Bau Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neu St. Bonifatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Kirchbau entstand in den Jahren [[1973]] bis [[1974]] hinter der alten Kirche nach Plänen des Dortmunder Architekten Theo Schwill (1925-2010). Der obere Teil des Gebäudes wird als eigentliche Kirche, der unter Teil als Gemeindezentrum und Jugendheim genutzt. Die alte Kirche wurde daraufhin abgerissen. Erhalten blieb der Kirchturm, der unter Denkmalschutz steht und in eine Ladenzeile integriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2008/3/18/news-31568031/detail.html Der Westen – Herne 18. März 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Standort des ehemaligen Kirchenschiffs führt heute die Zuwegung von der Herner Bahnhofstraße zum neuen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
Das erste Konzept der Kirche als &#039;&#039;Forumskirche&#039;&#039; wurde durch eine quadratisch offene Bauausführung mit abgesenkten Altarbereich und stufenförmiger Anordnung der Sitzplätze erreicht. Die Beleuchtungskörper waren Straßenlaternen nachempfunden. Einziger Schmuck der Altarwand war eine Kreuzblume. Auffallende Fenster sind nicht vorhanden. Die Nüchternheit dieses Konzepts wurde durch die später ausgeführten Kunstwerke und Umbauten abgeschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man unter der Figur des Heiligen Bonifatius die Kirche, gelangt man nicht direkt in den sakralen Raum, sondern in einen abgeschlossenen Vorraum. Der Weg leitet den Besucher vorbei an einer großen Rosenplastik mit dem Symbol des „Ecksteins“ als Mitte. Der Kirchenraum selbst lebt von dem 1978 geschaffenen Mosaikfries der Benediktinerin Schwester Ehrentrud Trost&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrentrud_Trost&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Varensell. Unter dem Motiv „Gottes Geschichte mit den Menschen&amp;quot; werden Szenen aus dem Alten und Neuen Testament sowie aus dem Leben des Heiligen Bonifatius dargestellt. Auffallend sind die Orgel und der freistehende Tabernakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstwerke ==&lt;br /&gt;
Im gesamten Kirchengebäude befinden sich zahlreiche Kunstgegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einrichtungsgegenstände aus der alten Kirche wurden in den Neubau eingebunden, so bis 2025 der &#039;&#039;&#039;Kreuzweg&#039;&#039;&#039; (vor 1882 vom Kunstmaler Johann Bartscher (1846-1921) aus Oelde&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser war zugleich für die erste Ausmalung der alten Kirche verantwortlich. Vgl. [[Festschrift St. Bonifatius-Pfarrei 1937|Bonifatius 1937]], S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;), der im Pfarrarchiv aufbewahrt wird,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und der &#039;&#039;&#039;alte Hochaltaraufsatz&#039;&#039;&#039; von 1908-1909 der Wiedenbrücker Altarbauerkünstler Bernhard Diedrichs (1861-1912) &amp;amp; Franz Knoche (1870-1942)&amp;lt;ref&amp;gt;Korrespondenz und Rechnung über 8500 MK. im Pfarrarchiv St. Dionysius.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Wandinstallationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Pieta&#039;&#039;&#039; stammt aus der Werkstatt von Anton Moormann (Wiedenbrück). Teile des alten &#039;&#039;&#039;Taufbeckens&#039;&#039;&#039; aus der Zeit der Gemeindegründung um 1860 werden von der Gemeinde verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Heiligenfiguren aus Lindenholz, wie Franziskus, Aloysius, Anna etc. und vor allem St. Barbara, die mit einem Förderturm dargestellt ist, stammen aus der Gelsenkirchener Holzbauerwerkstatt Hans Meier sen. und Söhne Hans jun. und Max. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihnachtskrippe stammt aus dem Jahr 1976, wurde 2003 überarbeitet und neu gestaltet. Sie präsentierte sich vom ersten Adventssonntag bis Lichtmess in mehreren den Erzählungen angepassten Szenen. 2025 wird die Krippe aus der ehem. St. Elisabeth Kirche genutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Janik Bonifatius Barbara Konrad Elisabeth-2025-09-14.jpg|250px|links]]&lt;br /&gt;
Im Vorraum zum Gotteshaus befinden sich seit August 2025 zwei Statuen und eine Bildtafel der Patrone der aufgegebenen Kirchen [[St. Barbara]] von [[Werner Krause]] (1970), [[St. Konrad]] und [[St. Elisabeth (Herne)|St. Elisabeth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur 1200-Jahresfeier zum Tode des heiligen Bonifatius im Jahr 1954 wurde von der Gemeinde eine 4 Meter große [[St. Bonifatius 1954|Statue]] aus Anröchter Stein vom Bildhauer Hubert Hartmann gestiftet, welche sich auf einer Plinthe stehend zwischen zwei Fenstern des Kirchturms befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.halloherne.de/kultur/100objekte/8550-100-objekte-herne-45 www.hallo-herne.de 100 Objekte. Abgerufen am 20. April 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Geweiht wurde diese Gebäude-Installation am 5. Dezember 1954&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Herne - unsere Stadt - Dezember 1964]], S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WP1949-Orgel-Bonifatius-Gesing.jpg|mini|Die Kemper Orgel bei der Einweihung. Eine Zeichnung von [[Hermann Gesing]]]]&lt;br /&gt;
Die erste Orgel der Gemeinde war ein Ankauf aus Soest (Kolpingverein) und diente bis September 1881. Die nächste Orgel wurde von Wilhelm Küper aus Bochum-Linden gefertigt (I./II Man. &amp;amp; Pedal). Das Anfalng 1903 in Funktion gekommene Orgelwerk war vom Dorstener Orgelbaumeister Franz Breil geschaffen (I./II Man. &amp;amp; Pedal mit 36 Register), wobei Teile der Küper Orgel mit genutzt wurden. Weitere Teile gingen an die damals junge Tochtergemeinde Herz-Jesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929/30 erweiterte Franz Breil die Orgel mit einem III. Manual aus mit insgesamt 50 Register. Der Prospekt wurde dabei auf die rechte Seite der Orgelempore verlagert, um dem Chor mehr Platz zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langjähriger Organist war Karl Brockhoff (1866-1943)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. April 1942 wurde diese Orgel bei einem großen Luftangriff vernichtet. Franz Breil erstellte 1943 aus den Resten eine &amp;quot;Teilorgel&amp;quot; mit 16 Registern. Diese wurde noch 1944 nach Störmede verbracht, allerdings dort &amp;quot;&#039;&#039;durch Bubenhände teils bestohlen, teils sinnlos beschädigt&#039;&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv St. Dionysius. Altbestand St. Bonifatius. Akte BO-01-24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine angedachte Reparatur bzw. ein Neubau durch Breil wurde von Seiten des Kirchenvorstandes nicht mehr entsprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Orgel der alten Bonifatius Kirche stammte vom Orgelbauer Karl Kemper, Inhaber der damaligen Orgelbaufirma &#039;&#039;  Emanuel Kemper   &amp;amp; Sohn&#039;&#039; in Lübeck. Sie wurde im Jahr 1948 gebaut, bestand aus 56 Register mit insgesamt 4604 Pfeifen und wurde in seiner technischen Substanz größtenteils in den Kirchenneubau übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Polock: &#039;&#039;[http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/PollokStephan/diss.pdf Orgelbewegung und Neobarock im Ruhrgebiet zwischen 1948 und 1965.]&#039;&#039; (PDF; 8,4&amp;amp;nbsp;MB) S. 230&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erklang das neue Werk am 24. Dezember 1948. Zahllose Konzerte, u.a. auch im Rundfunk, wurden in der alten Bonifatius Kirche abgehalten. Auch wurden einige orgelwerke hier Uraufgeführt. &amp;quot;Passacaglia und Fuge&amp;quot; in D-Moll von [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Lehner Franz Lehner] als erste zum Jahreswechsel 1948/49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 errichtete die Firma Westfälischer Orgelbau Anton Feith, Inhaber Siegfried Sauer&amp;lt;ref&amp;gt;Heute &amp;quot;[https://www.orgelbau-sauer-heinemann.de/ Orgelbau Sauer &amp;amp; Heinemann]&amp;quot; in Höxter.&amp;lt;/ref&amp;gt; - damals noch in Paderborn - ein neues Werk, das 1983 einige Änderungen in der Disposition erfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese heutige Orgel verfügt über 58 Register, die auf vier Manuale und Pedal verteilt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klangbeispiel: [https://www.youtube.com/watch?v=x-eJDJ129sw Markus Breker über ein Thema von Paganini, op. 43 an der Kemper/Sauer Orgel (58/IV) in St. Bonifatius, Herne - Youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Geläut (St. Bonifatius)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geistliche (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1859–1862 ||Vikar Schmelzer|| ||Missions- und Schulvikar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862–1873 ||Pfarrer Otto Schwartz||* 24. April 1836 in   Arolsen  ; † 23. September 1873 Herne|| Priesterweihe am 18. August 1859 in Paderborn, Seit dem 29. April 1862 Missionspfarrer der Missionspfarrei Herne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873/1887–1892 ||[[Gerhard Strickmann (Pfarrer)|Pfarrer Gerhard Strickmann]]||* 7. März 1844 in Herzebrock, † 17. Juni 1892 Herne ||Priesterweihe am 21. März 1871 in Paderborn, seit 1872 Pfarrvikar der Missionspfarrei und erster Pfarrer der eigenständigen Gemeinde. Während des   Kulturkampf  es entzug der Pfarrstelle und Ausweisung aus dem   Regierungsbezirk Arnsberg . Er nahm in Recklinghausen-Süd seine Wohnung, konnte 1876 zurückkehren aber erst ab 1880 wieder vollständig amtieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1892–1924 ||[[Franz Schäfer (Pfarrer)|Franz Schäfer]]||* 22. Mai 1848 Olpe  &amp;lt;ref&amp;gt;Schematismus des Bistums Paderborn, 1899, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;||Priesterweihe am 21. März 1874 in Paderborn. Seminarpriester und Kaplan in Thieringhausen und Detmold. Seit dem 20. Oktober 1892 in Herne tätig, Dechant des Dekanates Herne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924–1947 ||Heinrich Wüseke||* 14. August 1875 Paderborn,&amp;lt;br/&amp;gt;† 27. April 1947 Herne||Priesterweihe am 30. März 1900, Vikariat in Hagen (1900–1903), Iserlohn (1903–1917) und Pfarrer in Detmold (1917–1924), Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947–1969||Aloys Deppe ||* 21. Februar 1900 Gütersloh,&amp;lt;br/&amp;gt;† 7. April 1991   Langenberg (Kreis Gütersloh)   ||Priesterweihe am 20. März 1926, 1936–1941 Pfarrer in   Krombach (Kreuztal)|Krombach  , 1949–1969 Dechant des Dekanates Herne, Ehrendechant und Geistlicher Rat. Ab 1969 Subsidiar in der Liebfrauengemeinde in Gütersloh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1969–1983||Theodor Villis||* 10. April 1913 in Gelsenkirchen,&amp;lt;br/&amp;gt;† 29. April 2009 in Essen-Heisingen  ||Priesterweihe am 2. April 1938 in Paderborn, 1941–1949 Pfarrvikar zu   St. Konrad (Herne-Süd)  , 1956–1969 Pfarrer in St.Joseph   Siegen-Weidenau  , Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983–1999||Pfarrer Hermann Josef Klöpper ||* 2. Juni 1933 Dortmund ||27. Mai 1958 Priesterweihe, Militärseelsorger u.a. in Augustdorf von 1969–1972, Geistlicher Rat, Dechant des Dekanates Herne von 1989 bis 1997, heute Subsidiar zu St. Johannes Baptist   Schloß Holte-Stukenbrock|Stukenbrock  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999–31. August 2016||Pfarrer Christian Gröne || * 1962 Dortmund-Bodelschwingh||Abitur am ASG in Castrop-Rauxel, Studium in Paderborn, 1988 Priesterweihe, Vikar in   Arnsberg   und   Fröndenberg-Langschede. Schulseelsorger und Religionslehrer in Dortmund. Pfarrvikar in Iserlohn, seit 1999 Pfarrer und zugleich Pfarradministrator von St. Elisabeth (Herne), St. Marien (Herne-Baukau)   (2014), Herz-Jesu und St. Konrad (2015). Leiter des Pastoralverbundes Herne Mitte bis September 2016 und von Juni 2010 bis März 2016 Dechant des Dekanates Emschertal. Leiter des neuen pastoralen Raumes Alt-Herne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.recklinghaeuser-zeitung.de kales/castrop-rauxel/Christian-Groene-ist-neuer-Dechant;art1343,229797 www.recklinghaeuser-zeitung.de 22. Juni 2010 abgerufen am 26. Februar 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Pfarrkirche der [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne|St. Dionysius Gemeinde Herne]].&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Januar - 28. Februar 2017||Thomas Poggel||kommissarischer Pfarrer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. März 2017 – 29. Februar 2024 ||Georg Birwer|| || Geboren 1959 in Dortmund. Geweiht 1985, letzte Stelle vor Herne in Unna, ab März 2024 in Dortmund.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. März 2024- ||[https://de.wikipedia.org/wiki/Nils%20Petrat Dr. Nils Petrat]|| Pfarrer an St. Dionysius.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=150px mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Bonni.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni2.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni3.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3127.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3128.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3130.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3131.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3132.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3133.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3139.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3141.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3142.JPG&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext und Autorenverzeichnis==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Bonifatius_%28Herne%29 St. Bonifatius (Herne)], abgerufen am 7. Januar 2015. Weitere Veränderung nur hier durch Mitglieder der Redaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-dionysius-herne.de/12682-Gemeinden/2718-St.-Bonifatius.html/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Bonifatius]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Bonifatius&amp;diff=78452</id>
		<title>St. Bonifatius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Bonifatius&amp;diff=78452"/>
		<updated>2025-12-03T16:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: /* Kunstwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Bonifatius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist eine katholische Pfarrkirche im Stadtzentrum von Herne-Mitte. Im ursprünglich ländlichen und seit der Reformation evangelischen Dorf Herne war sie infolge der Industrialisierung Urkirche der katholischen Neugründung. Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Pfarrkirche der St. Bonifatius-Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Mitte des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]] und ist deren Pfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: [[Urkunde 2016 November 16]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Bonifatius&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:IMG 3130.JPG|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.539483&lt;br /&gt;
|lon=7.224507&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuer-Janik-Bahnhofstraße-Bonifatius-1880.jpg|350px|thumb|Zustand der Bahnhofstraße an dieser Stelle vor 1887. St. Bonifatius noch ohne Turm.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße mit St. Bonifatius Kirche, 1930er Jahre.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:900px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gemeinde-, Baugeschichte und Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Seit [[1851]] siedelten in Herne erstmals seit der Reformation wieder katholische Familien. Am [[31. Oktober]] [[1858]] wurde hier der erste katholische Gottesdienst in einem angemieteten Haus an der [[Von-der-Heydt-Straße]] durch den Eickeler Dechanten Wilhelm Schrepping (&amp;lt;small&amp;gt;*14. April 1797, geweiht am 9. August 1831, in Eickel seit dem 28. Dezember [[1836]]&amp;lt;/small&amp;gt;) gefeiert. Herne wurde in dieser Zeit von [[St. Marien (Eickel)|St. Marien]] durch einen Missions- und Schulvikar verwaltet (s.u.). 1860 eröffnet eine katholische Privatschule und eine Notkirche wurde aus Spenden der katholischen Bewohner in Riemke erbaut. Die Pfarrei St. Bonifatius wurde am [[19. Januar]] [[1862]] als Missionspfarrei begründet, nachdem König Wilhelm I. am 4. Dezember 1861 der Gründung zustimmte und der Oberpräsident Westfalens dieses am 23. Dezember 1861 bestätigte&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg: mit öffentlichem Anzeiger. 1862, S. 4. https://books.google.de/books/content?id=1QNPAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;img=1&amp;amp;zoom=3&amp;amp;sig=ACfU3U2FmlcWNSeeI1BQHDJHGoLpsqpCuQ&amp;amp;ci=16%2C573%2C946%2C657&amp;amp;edge=0&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem bereits 1865 der erste katholische Friedhof (heute steht an der Stelle das Familienzentrum &amp;quot;Arche Noah&amp;quot;) eingeweiht worden war, konnte [[1870]] an der Bahnhofstraße, der heutigen Fußgängerzone, ein geeignetes Grundstück erworben werden. In einem ersten Bauabschnitt wurden [[1872]] bis [[1874]] das Langhaus (Grundsteinlegung am [[22. Mai]] [[1873]]) und der Chor der Pfarrkirche direkt an der Bahnhofstraße errichtet ([[14. Mai]] [[1874]] Bauabnahme). Die  Konsekration erfolgte am [[8. Oktober]] [[1886]] durch den damaligen Bischof von Fulda Georg von Kopp (Späterer Fürstbischof von Breslau), wobei die Missionspfarrei Herne zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben wurde. In einem zweiten Bauabschnitt, bei dem auch der markante Turm entstand, wurde die Pfarrkirche in den Jahren [[1888]] bis [[1889]] vollendet. Architekt des Gesamtbaues war Gerhard August Fischer, der u.a. für die Rekonstruktion von Schloss Burg in Solingen verantwortlich war. Seit ihrer Errichtung hatte die Kirche mit starken Bergsenkungen zu kämpfen, die es bereits um [[1890]] notwendig machten, Stahlverstrebungen von Pfeiler zu Pfeiler zu ziehen, um dem Bau Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neu St. Bonifatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Kirchbau entstand in den Jahren [[1973]] bis [[1974]] hinter der alten Kirche nach Plänen des Dortmunder Architekten Theo Schwill (1925-2010). Der obere Teil des Gebäudes wird als eigentliche Kirche, der unter Teil als Gemeindezentrum und Jugendheim genutzt. Die alte Kirche wurde daraufhin abgerissen. Erhalten blieb der Kirchturm, der unter Denkmalschutz steht und in eine Ladenzeile integriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2008/3/18/news-31568031/detail.html Der Westen – Herne 18. März 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Standort des ehemaligen Kirchenschiffs führt heute die Zuwegung von der Herner Bahnhofstraße zum neuen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
Das erste Konzept der Kirche als &#039;&#039;Forumskirche&#039;&#039; wurde durch eine quadratisch offene Bauausführung mit abgesenkten Altarbereich und stufenförmiger Anordnung der Sitzplätze erreicht. Die Beleuchtungskörper waren Straßenlaternen nachempfunden. Einziger Schmuck der Altarwand war eine Kreuzblume. Auffallende Fenster sind nicht vorhanden. Die Nüchternheit dieses Konzepts wurde durch die später ausgeführten Kunstwerke und Umbauten abgeschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man unter der Figur des Heiligen Bonifatius die Kirche, gelangt man nicht direkt in den sakralen Raum, sondern in einen abgeschlossenen Vorraum. Der Weg leitet den Besucher vorbei an einer großen Rosenplastik mit dem Symbol des „Ecksteins“ als Mitte. Der Kirchenraum selbst lebt von dem 1978 geschaffenen Mosaikfries der Benediktinerin Schwester Ehrentrud Trost&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrentrud_Trost&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Varensell. Unter dem Motiv „Gottes Geschichte mit den Menschen&amp;quot; werden Szenen aus dem Alten und Neuen Testament sowie aus dem Leben des Heiligen Bonifatius dargestellt. Auffallend sind die Orgel und der freistehende Tabernakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstwerke ==&lt;br /&gt;
Im gesamten Kirchengebäude befinden sich zahlreiche Kunstgegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einrichtungsgegenstände aus der alten Kirche wurden in den Neubau eingebunden, so bis 2025 der &#039;&#039;&#039;Kreuzweg&#039;&#039;&#039; (vor 1882 vom Kunstmaler Johann Bartscher (1846-1921) aus Oelde&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser war zugleich für die erste Ausmalung der alten Kirche verantwortlich. Vgl. [[Festschrift St. Bonifatius-Pfarrei 1937|Bonifatius 1937]], S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;), der im Pfarrarchiv aufbewahrt wird,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und der &#039;&#039;&#039;alte Hochaltaraufsatz&#039;&#039;&#039; von 1908-1909 der Wiedenbrücker Altarbauerkünstler Bernhard Diedrichs (1861-1912) &amp;amp; Franz Knoche (1870-1942)&amp;lt;ref&amp;gt;Korrespondenz und Rechnung über 8500 MK. im Pfarrarchiv St. Dionysius.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Wandinstallationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Pieta&#039;&#039;&#039; stammt aus der Werkstatt von Anton Moormann (Wiedenbrück). Teile des alten &#039;&#039;&#039;Taufbeckens&#039;&#039;&#039; aus der Zeit der Gemeindegründung um 1860 werden von der Gemeinde verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Heiligenfiguren aus Lindenholz, wie Franziskus, Aloysius, Anna etc. und vor allem St. Barbara, die mit einem Förderturm dargestellt ist, stammen aus der Gelsenkirchener Holzbauerwerkstatt Hans Meier sen. und Söhne Hans jun. und Max. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihnachtskrippe stammt aus dem Jahr 1976, wurde 2003 überarbeitet und neu gestaltet. Sie präsentierte sich vom ersten Adventssonntag bis Lichtmess in mehreren den Erzählungen angepassten Szenen. 2025 wird die Krippe aus der ehem. St. Elisabeth Kirche genutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Janik Bonifatius Barbara Konrad Elisabeth-2025-09-14.jpg|250px|links]]&lt;br /&gt;
Im Vorraum zum Gotteshaus befinden sich seit August 2025 zwei Statuen und eine Bildtafel der Patrone der aufgegebenen Kirchen [[St. Barbara]] von [[Werner Krause]] (1970), [[St. Konrad]] und [[St. Elisabeth (Herne)|St. Elisabeth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur 1200-Jahresfeier zum Tode des heiligen Bonifatius im Jahr 1954 wurde von der Gemeinde eine 4 Meter große [[St. Bonifatius 1954|Statue]] aus Anröchter Stein vom Bildhauer Hubert Hartmann gestiftet, welche sich auf einer Plinthe stehend zwischen zwei Fenstern des Kirchturms befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.halloherne.de/kultur/100objekte/8550-100-objekte-herne-45 www.hallo-herne.de 100 Objekte. Abgerufen am 20. April 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Geweiht wurde diese Gebäude-Installation am 5. Dezember 1954&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Herne - unsere Stadt - Dezember 1964]], S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WP1949-Orgel-Bonifatius-Gesing.jpg|mini|Die Kemper Orgel bei der Einweihung. Eine Zeichnung von [[Hermann Gesing]]]]&lt;br /&gt;
Die erste Orgel der Gemeinde war ein Ankauf aus Soest (Kolpingverein) und diente bis September 1881. Die nächste Orgel wurde von Wilhelm Küper aus Bochum-Linden gefertigt (I./II Man. &amp;amp; Pedal). Das Anfalng 1903 in Funktion gekommene Orgelwerk war vom Dorstener Orgelbaumeister Franz Breil geschaffen (I./II Man. &amp;amp; Pedal mit 36 Register), wobei Teile der Küper Orgel mit genutzt wurden. Weitere Teile gingen an die damals junge Tochtergemeinde Herz-Jesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929/30 erweiterte Franz Breil die Orgel mit einem III. Manual aus mit insgesamt 50 Register. Der Prospekt wurde dabei auf die rechte Seite der Orgelempore verlagert, um dem Chor mehr Platz zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langjähriger Organist war Karl Brockhoff (1866-1943)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. April 1942 wurde diese Orgel bei einem großen Luftangriff vernichtet. Franz Breil erstellte 1943 aus den Resten eine &amp;quot;Teilorgel&amp;quot; mit 16 Registern. Diese wurde noch 1944 nach Störmede verbracht, allerdings dort &amp;quot;&#039;&#039;durch Bubenhände teils bestohlen, teils sinnlos beschädigt&#039;&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv St. Dionysius. Altbestand St. Bonifatius. Akte BO-01-24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine angedachte Reparatur bzw. ein Neubau durch Breil wurde von Seiten des Kirchenvorstandes nicht mehr entsprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Orgel der alten Bonifatius Kirche stammte vom Orgelbauer Karl Kemper, Inhaber der damaligen Orgelbaufirma &#039;&#039;  Emanuel Kemper   &amp;amp; Sohn&#039;&#039; in Lübeck. Sie wurde im Jahr 1948 gebaut, bestand aus 56 Register mit insgesamt 4604 Pfeifen und wurde in seiner technischen Substanz größtenteils in den Kirchenneubau übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Polock: &#039;&#039;[http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/PollokStephan/diss.pdf Orgelbewegung und Neobarock im Ruhrgebiet zwischen 1948 und 1965.]&#039;&#039; (PDF; 8,4&amp;amp;nbsp;MB) S. 230&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erklang das neue Werk am 24. Dezember 1948. Zahllose Konzerte, u.a. auch im Rundfunk, wurden in der alten Bonifatius Kirche abgehalten. Auch wurden einige orgelwerke hier Uraufgeführt. &amp;quot;Passacaglia und Fuge&amp;quot; in D-Moll von [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Lehner Franz Lehner] als erste zum Jahreswechsel 1948/49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 errichtete die Firma Westfälischer Orgelbau Anton Feith, Inhaber Siegfried Sauer&amp;lt;ref&amp;gt;Heute &amp;quot;[https://www.orgelbau-sauer-heinemann.de/ Orgelbau Sauer &amp;amp; Heinemann]&amp;quot; in Höxter.&amp;lt;/ref&amp;gt; - damals noch in Paderborn - ein neues Werk, das 1983 einige Änderungen in der Disposition erfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese heutige Orgel verfügt über 58 Register, die auf vier Manuale und Pedal verteilt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klangbeispiel: [https://www.youtube.com/watch?v=x-eJDJ129sw Markus Breker über ein Thema von Paganini, op. 43 an der Kemper/Sauer Orgel (58/IV) in St. Bonifatius, Herne - Youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Geläut (St. Bonifatius)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geistliche (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1859–1862 ||Vikar Schmelzer|| ||Missions- und Schulvikar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862–1873 ||Pfarrer Otto Schwartz||* 24. April 1836 in   Arolsen  ; † 23. September 1873 Herne|| Priesterweihe am 18. August 1859 in Paderborn, Seit dem 29. April 1862 Missionspfarrer der Missionspfarrei Herne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873/1887–1892 ||[[Gerhard Strickmann (Pfarrer)|Pfarrer Gerhard Strickmann]]||* 7. März 1844 in Herzebrock, † 17. Juni 1892 Herne ||Priesterweihe am 21. März 1871 in Paderborn, seit 1872 Pfarrvikar der Missionspfarrei und erster Pfarrer der eigenständigen Gemeinde. Während des   Kulturkampf  es entzug der Pfarrstelle und Ausweisung aus dem   Regierungsbezirk Arnsberg . Er nahm in Recklinghausen-Süd seine Wohnung, konnte 1876 zurückkehren aber erst ab 1880 wieder vollständig amtieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1892–1924 ||[[Franz Schäfer (Pfarrer)|Franz Schäfer]]||* 22. Mai 1848 Olpe  &amp;lt;ref&amp;gt;Schematismus des Bistums Paderborn, 1899, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;||Priesterweihe am 21. März 1874 in Paderborn. Seminarpriester und Kaplan in Thieringhausen und Detmold. Seit dem 20. Oktober 1892 in Herne tätig, Dechant des Dekanates Herne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924–1947 ||Heinrich Wüseke||* 14. August 1875 Paderborn,&amp;lt;br/&amp;gt;† 27. April 1947 Herne||Priesterweihe am 30. März 1900, Vikariat in Hagen (1900–1903), Iserlohn (1903–1917) und Pfarrer in Detmold (1917–1924), Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947–1969||Aloys Deppe ||* 21. Februar 1900 Gütersloh,&amp;lt;br/&amp;gt;† 7. April 1991   Langenberg (Kreis Gütersloh)   ||Priesterweihe am 20. März 1926, 1936–1941 Pfarrer in   Krombach (Kreuztal)|Krombach  , 1949–1969 Dechant des Dekanates Herne, Ehrendechant und Geistlicher Rat. Ab 1969 Subsidiar in der Liebfrauengemeinde in Gütersloh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1969–1983||Theodor Villis||* 10. April 1913 in Gelsenkirchen,&amp;lt;br/&amp;gt;† 29. April 2009 in Essen-Heisingen  ||Priesterweihe am 2. April 1938 in Paderborn, 1941–1949 Pfarrvikar zu   St. Konrad (Herne-Süd)  , 1956–1969 Pfarrer in St.Joseph   Siegen-Weidenau  , Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983–1999||Pfarrer Hermann Josef Klöpper ||* 2. Juni 1933 Dortmund ||27. Mai 1958 Priesterweihe, Militärseelsorger u.a. in Augustdorf von 1969–1972, Geistlicher Rat, Dechant des Dekanates Herne von 1989 bis 1997, heute Subsidiar zu St. Johannes Baptist   Schloß Holte-Stukenbrock|Stukenbrock  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999–31. August 2016||Pfarrer Christian Gröne || * 1962 Dortmund-Bodelschwingh||Abitur am ASG in Castrop-Rauxel, Studium in Paderborn, 1988 Priesterweihe, Vikar in   Arnsberg   und   Fröndenberg-Langschede. Schulseelsorger und Religionslehrer in Dortmund. Pfarrvikar in Iserlohn, seit 1999 Pfarrer und zugleich Pfarradministrator von St. Elisabeth (Herne), St. Marien (Herne-Baukau)   (2014), Herz-Jesu und St. Konrad (2015). Leiter des Pastoralverbundes Herne Mitte bis September 2016 und von Juni 2010 bis März 2016 Dechant des Dekanates Emschertal. Leiter des neuen pastoralen Raumes Alt-Herne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.recklinghaeuser-zeitung.de kales/castrop-rauxel/Christian-Groene-ist-neuer-Dechant;art1343,229797 www.recklinghaeuser-zeitung.de 22. Juni 2010 abgerufen am 26. Februar 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Pfarrkirche der [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne|St. Dionysius Gemeinde Herne]].&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Januar - 28. Februar 2017||Thomas Poggel||kommissarischer Pfarrer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. März 2017 – 29. Februar 2024 ||Georg Birwer|| || Geboren 1959 in Dortmund. Geweiht 1985, letzte Stelle vor Herne in Unna, ab März 2024 in Dortmund.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. März 2024- ||[https://de.wikipedia.org/wiki/Nils%20Petrat Dr. Nils Petrat]|| Pfarrer an St. Dionysius.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=150px mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Bonni.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni2.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni3.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3127.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3128.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3130.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3131.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3132.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3133.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3139.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3141.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3142.JPG&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext und Autorenverzeichnis==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Bonifatius_%28Herne%29 St. Bonifatius (Herne)], abgerufen am 7. Januar 2015. Weitere Veränderung nur hier durch Mitglieder der Redaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-dionysius-herne.de/12682-Gemeinden/2718-St.-Bonifatius.html/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Bonifatius]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Bonifatius&amp;diff=78451</id>
		<title>St. Bonifatius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Bonifatius&amp;diff=78451"/>
		<updated>2025-12-03T16:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: /* Kunstwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Bonifatius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist eine katholische Pfarrkirche im Stadtzentrum von Herne-Mitte. Im ursprünglich ländlichen und seit der Reformation evangelischen Dorf Herne war sie infolge der Industrialisierung Urkirche der katholischen Neugründung. Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Pfarrkirche der St. Bonifatius-Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Mitte des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]] und ist deren Pfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: [[Urkunde 2016 November 16]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Bonifatius&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:IMG 3130.JPG|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.539483&lt;br /&gt;
|lon=7.224507&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuer-Janik-Bahnhofstraße-Bonifatius-1880.jpg|350px|thumb|Zustand der Bahnhofstraße an dieser Stelle vor 1887. St. Bonifatius noch ohne Turm.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße mit St. Bonifatius Kirche, 1930er Jahre.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:900px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gemeinde-, Baugeschichte und Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Seit [[1851]] siedelten in Herne erstmals seit der Reformation wieder katholische Familien. Am [[31. Oktober]] [[1858]] wurde hier der erste katholische Gottesdienst in einem angemieteten Haus an der [[Von-der-Heydt-Straße]] durch den Eickeler Dechanten Wilhelm Schrepping (&amp;lt;small&amp;gt;*14. April 1797, geweiht am 9. August 1831, in Eickel seit dem 28. Dezember [[1836]]&amp;lt;/small&amp;gt;) gefeiert. Herne wurde in dieser Zeit von [[St. Marien (Eickel)|St. Marien]] durch einen Missions- und Schulvikar verwaltet (s.u.). 1860 eröffnet eine katholische Privatschule und eine Notkirche wurde aus Spenden der katholischen Bewohner in Riemke erbaut. Die Pfarrei St. Bonifatius wurde am [[19. Januar]] [[1862]] als Missionspfarrei begründet, nachdem König Wilhelm I. am 4. Dezember 1861 der Gründung zustimmte und der Oberpräsident Westfalens dieses am 23. Dezember 1861 bestätigte&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg: mit öffentlichem Anzeiger. 1862, S. 4. https://books.google.de/books/content?id=1QNPAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;img=1&amp;amp;zoom=3&amp;amp;sig=ACfU3U2FmlcWNSeeI1BQHDJHGoLpsqpCuQ&amp;amp;ci=16%2C573%2C946%2C657&amp;amp;edge=0&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem bereits 1865 der erste katholische Friedhof (heute steht an der Stelle das Familienzentrum &amp;quot;Arche Noah&amp;quot;) eingeweiht worden war, konnte [[1870]] an der Bahnhofstraße, der heutigen Fußgängerzone, ein geeignetes Grundstück erworben werden. In einem ersten Bauabschnitt wurden [[1872]] bis [[1874]] das Langhaus (Grundsteinlegung am [[22. Mai]] [[1873]]) und der Chor der Pfarrkirche direkt an der Bahnhofstraße errichtet ([[14. Mai]] [[1874]] Bauabnahme). Die  Konsekration erfolgte am [[8. Oktober]] [[1886]] durch den damaligen Bischof von Fulda Georg von Kopp (Späterer Fürstbischof von Breslau), wobei die Missionspfarrei Herne zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben wurde. In einem zweiten Bauabschnitt, bei dem auch der markante Turm entstand, wurde die Pfarrkirche in den Jahren [[1888]] bis [[1889]] vollendet. Architekt des Gesamtbaues war Gerhard August Fischer, der u.a. für die Rekonstruktion von Schloss Burg in Solingen verantwortlich war. Seit ihrer Errichtung hatte die Kirche mit starken Bergsenkungen zu kämpfen, die es bereits um [[1890]] notwendig machten, Stahlverstrebungen von Pfeiler zu Pfeiler zu ziehen, um dem Bau Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neu St. Bonifatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Kirchbau entstand in den Jahren [[1973]] bis [[1974]] hinter der alten Kirche nach Plänen des Dortmunder Architekten Theo Schwill (1925-2010). Der obere Teil des Gebäudes wird als eigentliche Kirche, der unter Teil als Gemeindezentrum und Jugendheim genutzt. Die alte Kirche wurde daraufhin abgerissen. Erhalten blieb der Kirchturm, der unter Denkmalschutz steht und in eine Ladenzeile integriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2008/3/18/news-31568031/detail.html Der Westen – Herne 18. März 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Standort des ehemaligen Kirchenschiffs führt heute die Zuwegung von der Herner Bahnhofstraße zum neuen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
Das erste Konzept der Kirche als &#039;&#039;Forumskirche&#039;&#039; wurde durch eine quadratisch offene Bauausführung mit abgesenkten Altarbereich und stufenförmiger Anordnung der Sitzplätze erreicht. Die Beleuchtungskörper waren Straßenlaternen nachempfunden. Einziger Schmuck der Altarwand war eine Kreuzblume. Auffallende Fenster sind nicht vorhanden. Die Nüchternheit dieses Konzepts wurde durch die später ausgeführten Kunstwerke und Umbauten abgeschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man unter der Figur des Heiligen Bonifatius die Kirche, gelangt man nicht direkt in den sakralen Raum, sondern in einen abgeschlossenen Vorraum. Der Weg leitet den Besucher vorbei an einer großen Rosenplastik mit dem Symbol des „Ecksteins“ als Mitte. Der Kirchenraum selbst lebt von dem 1978 geschaffenen Mosaikfries der Benediktinerin Schwester Ehrentrud Trost&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrentrud_Trost&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Varensell. Unter dem Motiv „Gottes Geschichte mit den Menschen&amp;quot; werden Szenen aus dem Alten und Neuen Testament sowie aus dem Leben des Heiligen Bonifatius dargestellt. Auffallend sind die Orgel und der freistehende Tabernakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstwerke ==&lt;br /&gt;
Im gesamten Kirchengebäude befinden sich zahlreiche Kunstgegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einrichtungsgegenstände aus der alten Kirche wurden in den Neubau eingebunden, so bis 2025 der &#039;&#039;&#039;Kreuzweg&#039;&#039;&#039; (vor 1882 vom Kunstmaler Johann Bartscher (1846-1921) aus Oelde&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser war zugleich für die erste Ausmalung der alten Kirche verantwortlich. Vgl. [[Festschrift St. Bonifatius-Pfarrei 1937|Bonifatius 1937]], S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;), der im Pfarrarchiv aufbewahrt wird,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und der &#039;&#039;&#039;alte Hochaltaraufsatz&#039;&#039;&#039; von 1908-1909 der Wiedenbrücker Altarbauerkünstler Bernhard Diedrichs (1861-1912) &amp;amp; Franz Knoche (1870-1942)&amp;lt;ref&amp;gt;Korrespondenz und Rechnung über 8500 MK. im Pfarrarchiv St. Dionysius.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Wandinstallationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Pieta&#039;&#039;&#039; stammt aus der Werkstatt von Anton Moormann (Wiedenbrück). Teile des alten &#039;&#039;&#039;Taufbeckens&#039;&#039;&#039; aus der Zeit der Gemeindegründung um 1860 werden von der Gemeinde verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Heiligenfiguren aus Lindenholz, wie Franziskus, Aloysius, Anna etc. und vor allem St. Barbara im Altarraum, stammen aus der Gelsenkirchener Holzbauerwerkstatt Hans Meier sen. und Söhne Hans jun. und Max. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihnachtskrippe stammt aus dem Jahr 1976, wurde 2003 überarbeitet und neu gestaltet. Sie präsentierte sich vom ersten Adventssonntag bis Lichtmess in mehreren den Erzählungen angepassten Szenen. 2025 wird die Krippe aus der ehem. St. Elisabeth Kirche genutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Janik Bonifatius Barbara Konrad Elisabeth-2025-09-14.jpg|250px|links]]&lt;br /&gt;
Im Vorraum zum Gotteshaus befinden sich seit August 2025 zwei Statuen und eine Bildtafel der Patrone der aufgegebenen Kirchen [[St. Barbara]] von [[Werner Krause]] (1970), [[St. Konrad]] und [[St. Elisabeth (Herne)|St. Elisabeth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur 1200-Jahresfeier zum Tode des heiligen Bonifatius im Jahr 1954 wurde von der Gemeinde eine 4 Meter große [[St. Bonifatius 1954|Statue]] aus Anröchter Stein vom Bildhauer Hubert Hartmann gestiftet, welche sich auf einer Plinthe stehend zwischen zwei Fenstern des Kirchturms befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.halloherne.de/kultur/100objekte/8550-100-objekte-herne-45 www.hallo-herne.de 100 Objekte. Abgerufen am 20. April 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Geweiht wurde diese Gebäude-Installation am 5. Dezember 1954&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Herne - unsere Stadt - Dezember 1964]], S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WP1949-Orgel-Bonifatius-Gesing.jpg|mini|Die Kemper Orgel bei der Einweihung. Eine Zeichnung von [[Hermann Gesing]]]]&lt;br /&gt;
Die erste Orgel der Gemeinde war ein Ankauf aus Soest (Kolpingverein) und diente bis September 1881. Die nächste Orgel wurde von Wilhelm Küper aus Bochum-Linden gefertigt (I./II Man. &amp;amp; Pedal). Das Anfalng 1903 in Funktion gekommene Orgelwerk war vom Dorstener Orgelbaumeister Franz Breil geschaffen (I./II Man. &amp;amp; Pedal mit 36 Register), wobei Teile der Küper Orgel mit genutzt wurden. Weitere Teile gingen an die damals junge Tochtergemeinde Herz-Jesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929/30 erweiterte Franz Breil die Orgel mit einem III. Manual aus mit insgesamt 50 Register. Der Prospekt wurde dabei auf die rechte Seite der Orgelempore verlagert, um dem Chor mehr Platz zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langjähriger Organist war Karl Brockhoff (1866-1943)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. April 1942 wurde diese Orgel bei einem großen Luftangriff vernichtet. Franz Breil erstellte 1943 aus den Resten eine &amp;quot;Teilorgel&amp;quot; mit 16 Registern. Diese wurde noch 1944 nach Störmede verbracht, allerdings dort &amp;quot;&#039;&#039;durch Bubenhände teils bestohlen, teils sinnlos beschädigt&#039;&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv St. Dionysius. Altbestand St. Bonifatius. Akte BO-01-24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine angedachte Reparatur bzw. ein Neubau durch Breil wurde von Seiten des Kirchenvorstandes nicht mehr entsprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Orgel der alten Bonifatius Kirche stammte vom Orgelbauer Karl Kemper, Inhaber der damaligen Orgelbaufirma &#039;&#039;  Emanuel Kemper   &amp;amp; Sohn&#039;&#039; in Lübeck. Sie wurde im Jahr 1948 gebaut, bestand aus 56 Register mit insgesamt 4604 Pfeifen und wurde in seiner technischen Substanz größtenteils in den Kirchenneubau übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Polock: &#039;&#039;[http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/PollokStephan/diss.pdf Orgelbewegung und Neobarock im Ruhrgebiet zwischen 1948 und 1965.]&#039;&#039; (PDF; 8,4&amp;amp;nbsp;MB) S. 230&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erklang das neue Werk am 24. Dezember 1948. Zahllose Konzerte, u.a. auch im Rundfunk, wurden in der alten Bonifatius Kirche abgehalten. Auch wurden einige orgelwerke hier Uraufgeführt. &amp;quot;Passacaglia und Fuge&amp;quot; in D-Moll von [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Lehner Franz Lehner] als erste zum Jahreswechsel 1948/49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 errichtete die Firma Westfälischer Orgelbau Anton Feith, Inhaber Siegfried Sauer&amp;lt;ref&amp;gt;Heute &amp;quot;[https://www.orgelbau-sauer-heinemann.de/ Orgelbau Sauer &amp;amp; Heinemann]&amp;quot; in Höxter.&amp;lt;/ref&amp;gt; - damals noch in Paderborn - ein neues Werk, das 1983 einige Änderungen in der Disposition erfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese heutige Orgel verfügt über 58 Register, die auf vier Manuale und Pedal verteilt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klangbeispiel: [https://www.youtube.com/watch?v=x-eJDJ129sw Markus Breker über ein Thema von Paganini, op. 43 an der Kemper/Sauer Orgel (58/IV) in St. Bonifatius, Herne - Youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Geläut (St. Bonifatius)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geistliche (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1859–1862 ||Vikar Schmelzer|| ||Missions- und Schulvikar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862–1873 ||Pfarrer Otto Schwartz||* 24. April 1836 in   Arolsen  ; † 23. September 1873 Herne|| Priesterweihe am 18. August 1859 in Paderborn, Seit dem 29. April 1862 Missionspfarrer der Missionspfarrei Herne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873/1887–1892 ||[[Gerhard Strickmann (Pfarrer)|Pfarrer Gerhard Strickmann]]||* 7. März 1844 in Herzebrock, † 17. Juni 1892 Herne ||Priesterweihe am 21. März 1871 in Paderborn, seit 1872 Pfarrvikar der Missionspfarrei und erster Pfarrer der eigenständigen Gemeinde. Während des   Kulturkampf  es entzug der Pfarrstelle und Ausweisung aus dem   Regierungsbezirk Arnsberg . Er nahm in Recklinghausen-Süd seine Wohnung, konnte 1876 zurückkehren aber erst ab 1880 wieder vollständig amtieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1892–1924 ||[[Franz Schäfer (Pfarrer)|Franz Schäfer]]||* 22. Mai 1848 Olpe  &amp;lt;ref&amp;gt;Schematismus des Bistums Paderborn, 1899, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;||Priesterweihe am 21. März 1874 in Paderborn. Seminarpriester und Kaplan in Thieringhausen und Detmold. Seit dem 20. Oktober 1892 in Herne tätig, Dechant des Dekanates Herne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924–1947 ||Heinrich Wüseke||* 14. August 1875 Paderborn,&amp;lt;br/&amp;gt;† 27. April 1947 Herne||Priesterweihe am 30. März 1900, Vikariat in Hagen (1900–1903), Iserlohn (1903–1917) und Pfarrer in Detmold (1917–1924), Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947–1969||Aloys Deppe ||* 21. Februar 1900 Gütersloh,&amp;lt;br/&amp;gt;† 7. April 1991   Langenberg (Kreis Gütersloh)   ||Priesterweihe am 20. März 1926, 1936–1941 Pfarrer in   Krombach (Kreuztal)|Krombach  , 1949–1969 Dechant des Dekanates Herne, Ehrendechant und Geistlicher Rat. Ab 1969 Subsidiar in der Liebfrauengemeinde in Gütersloh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1969–1983||Theodor Villis||* 10. April 1913 in Gelsenkirchen,&amp;lt;br/&amp;gt;† 29. April 2009 in Essen-Heisingen  ||Priesterweihe am 2. April 1938 in Paderborn, 1941–1949 Pfarrvikar zu   St. Konrad (Herne-Süd)  , 1956–1969 Pfarrer in St.Joseph   Siegen-Weidenau  , Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983–1999||Pfarrer Hermann Josef Klöpper ||* 2. Juni 1933 Dortmund ||27. Mai 1958 Priesterweihe, Militärseelsorger u.a. in Augustdorf von 1969–1972, Geistlicher Rat, Dechant des Dekanates Herne von 1989 bis 1997, heute Subsidiar zu St. Johannes Baptist   Schloß Holte-Stukenbrock|Stukenbrock  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999–31. August 2016||Pfarrer Christian Gröne || * 1962 Dortmund-Bodelschwingh||Abitur am ASG in Castrop-Rauxel, Studium in Paderborn, 1988 Priesterweihe, Vikar in   Arnsberg   und   Fröndenberg-Langschede. Schulseelsorger und Religionslehrer in Dortmund. Pfarrvikar in Iserlohn, seit 1999 Pfarrer und zugleich Pfarradministrator von St. Elisabeth (Herne), St. Marien (Herne-Baukau)   (2014), Herz-Jesu und St. Konrad (2015). Leiter des Pastoralverbundes Herne Mitte bis September 2016 und von Juni 2010 bis März 2016 Dechant des Dekanates Emschertal. Leiter des neuen pastoralen Raumes Alt-Herne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.recklinghaeuser-zeitung.de kales/castrop-rauxel/Christian-Groene-ist-neuer-Dechant;art1343,229797 www.recklinghaeuser-zeitung.de 22. Juni 2010 abgerufen am 26. Februar 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Pfarrkirche der [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne|St. Dionysius Gemeinde Herne]].&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Januar - 28. Februar 2017||Thomas Poggel||kommissarischer Pfarrer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. März 2017 – 29. Februar 2024 ||Georg Birwer|| || Geboren 1959 in Dortmund. Geweiht 1985, letzte Stelle vor Herne in Unna, ab März 2024 in Dortmund.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. März 2024- ||[https://de.wikipedia.org/wiki/Nils%20Petrat Dr. Nils Petrat]|| Pfarrer an St. Dionysius.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=150px mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Bonni.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni2.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni3.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3127.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3128.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3130.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3131.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3132.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3133.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3139.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3141.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3142.JPG&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext und Autorenverzeichnis==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Bonifatius_%28Herne%29 St. Bonifatius (Herne)], abgerufen am 7. Januar 2015. Weitere Veränderung nur hier durch Mitglieder der Redaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-dionysius-herne.de/12682-Gemeinden/2718-St.-Bonifatius.html/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Bonifatius]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Schaeferstra%C3%9Fe_1&amp;diff=77885</id>
		<title>Schaeferstraße 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Schaeferstra%C3%9Fe_1&amp;diff=77885"/>
		<updated>2025-10-17T16:42:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Baudenkmal&lt;br /&gt;
|Name=Schaeferstraße 1&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:JANIK Schaeferstraße 1-2024-02-07.jpg|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&amp;lt;small&amp;gt;Bild: Andreas Janik © 7. Februar 2024&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erbaut=[[1872]]&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=Villa Sickel&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Straße_Nr.=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.54033627279644&lt;br /&gt;
|lon=7.223328851532583&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Das Wohnhaus [[Schaeferstraße|Schaeferstraße 1]] ist eines der ältesten Villenartigen Bürgerhäuser Hernes.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das aus dem Jahre 1872 stammende Gebäude, welches sich heute hinter den Häusern Bahnhofstraße 50 /50a versteckt, war ehemals eine Villa mit großem Garten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Sickel.jpg|200px|thumb|left|Albert Sickel. Der Erbauer des Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße-Lauten-Breuer.jpg|400px|left]]&lt;br /&gt;
Errichtet wurde das Gebäude für den Kaufmann [[Albert Sickel]] (1844-1917). Conrad Albert Sickel wurde am 6. Januar 1844 in Leipzig als Sohn des Advokaten Robert Sickel und seiner Frau Eleonore Lissfelde geboren. 1871 tritt er als Ingenieur der Zeche von der Heydt erstmals in Erscheinung. Nach seiner Hochzeit im November 1871 mit Alwine Weusthoff (1843-n.1917) aus Herne, der Witwe des Landwirts [[Hof Schlenkhoff (Rensinghoff gt. Schlenkhoff)|Heinrich Rensinghoff]] (1837-1868) und Schwägerin des Sparkassenrendanten [[Wilhelm Sprick]], wurde dieses standesgemäße Haus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sprick und seine Geschäfte sich in Luft auflösten, geriet Sickel ebenfalls in Zahlungsunfähigkeit. Der nunmehrige [[Herner Eisenhütte|Ex-Fabrikbesitzer]] Albert Sickel zog nach dem Konkurs, der 1879/1880 auch weitere Immobilien in Herne umfasste, mit Frau und Kindern (Sohn Ernst Sickel wurde Architekt (1872-1935)) zunächst nach Düsseldorf, später nach Köln, wo er im Februar 1917 verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erwarb der Bergwerksdirektor [[Gustav Daber]] das Anwesen und bewohnte dieses bis zu seinem eigenen Konkurs im Jahre 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1905 erwarb [[Wilhelm Hömberg]] das Haus und die benachbarten Gebäude [[Bahnhofstraße 52|Bahnhofstraße 50/52]] und baute 1906 das ganze so weit um, so dass das nun bestehende einheitliche Eckhaus entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eigentümer des Gebäudes, wohnt er jetzt ums Eck im älteren Haus – zuvor hatte er im Haus Bahnhofstraße 50 gewohnt -  und damit hinter seinen großen Gebäude an der Bahnhofstraße liegend.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es ist ein altes Villenartiges Gebäude und er bewohnte es standesgemäß neben seiner Familie mit 3 Verkäuferinnen, 2 Lehrmädchen und 2 Dienstmägden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 verstarb er und seine Witwe Clara von Hömberg geb. van Gelder (1876-1962) übernahm das Geschäft und führte dieses bis 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 ist das Pfaff-Nähmaschienenhaus im Haus untergebracht, später die private &amp;quot;Herner Musikschule&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Frühjahr 1936 vermietet die Witwe Hömberg ihr Erdgeschoss an den Dentisten Heinrich Dienhart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1980 verlässt das letzte Familienmitglied das Haus und wechselt zurück in das Haus Bahnhofstraße 50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus dient seit dieser Zeit zu keinem Wohnzweck mehr. Die Rechtsanwaltskanzler Leuthold und später Dünwald saß im Gebäude. Seit 2001 befindet sich dort die Praxis für Ergotherapie &amp;amp; AD(H)S Beratung. Seit der Beendigung der Tätigkeit und dem Auszug der Rechtsanwaltskanzler Dünwald im Jahre 2011, komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;⇔ [[Schaeferstraße 2]] | [[Schaeferstraße 3]] ⇒&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herne-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaeferstraße|01]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Peter_und_Paul_(Kirche)_B%C3%B6rnig&amp;diff=76404</id>
		<title>St. Peter und Paul (Kirche) Börnig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Peter_und_Paul_(Kirche)_B%C3%B6rnig&amp;diff=76404"/>
		<updated>2025-06-10T10:16:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Kirche &#039;&#039;&#039;St. Peter und Paul&#039;&#039;&#039; Börnig-Sodingen ist eine katholische Gemeindekirche in Herne und liegt an der [[Kirchstraße]]/[[Widumer Straße]]. &lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:1930StPeteruPaul.jpg|350px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Ansicht um 1930&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Börnig&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.543719&lt;br /&gt;
|lon=7.260838&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altar-PeterundPaul-zu.jpg|mini|Der Altar in geschlossenem Zustand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Gemeindekirche der St. Peter und Paul Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Ost des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugeschichte==&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörten alle katholischen Bewohner der Bauernschaften Börnig, Sodingen und Gysenberg sowie Horsthausen ursprünglich zur Pfarrei St. Lambertus in Castrop. Um 1818 wird die Bevölkerungszahl mit 584 Personen angegeben, davon 546 katholische Gemeindemitglieder. Um 1885 betrug diese schon 2000 Gemeindemitglieder und seit dem [[28. April]] [[1892]] feierte die Gemeinde ihre Gottesdienste in der an der Ecke [[Kirchstraße]]/[[Widumer Straße]] (Widum = Pfarrhaus) gebauten Notkirche St. Urbanus. Diese Notkirche diente der Mutterpfarrei beim Umbau ihrer Kirche St. Lambertus als Domizil und auch die alte Kirchenglocke aus Castrop aus dem Jahre 1643 ging auf St. Urbanus über (1906 nach Merklinde, 1943 verschollen). Zusammen mit [[St. Joseph (Horsthausen)|St. Joseph]] wurde am [[9. April]] [[1900]] die Pfarrei Börnig-Sodingen mit Gysenberg von Castrop Unabhängig und errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;In der katholischen Kirche gelangten am weißen Sonntag die Urkunden zur Verlesung, laut welchen die bisherigen Zweiggemeinden Börnig=Sodingen und Horsthausen von der Muttergemeinde Castrop abgetrennt und zu selbständigen Pfarreien erhoben werden. Die neue Kirchengemeinde Börnig=Sodingen erhält daselbst von der bisherigen Gesammtgemeinde die Kirchengrundstücke mit der aufstehenden Kirche und dem Pfarrhause, wogegen erstere 9500 Mk. von den vorhandenen Schulden zu übernehmen hat; Horsthausen erhält ebenfalls die Grundstücke mit Kirche und Pfarrhaus zum Eigenthum und übernimmt 7300 Mk. Schulden.&amp;quot; Vgl.: [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6494631?query=Kirche%20Baukau Castroper Zeitung vom 24. April 1900]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gelang dem neuen Kirchenvorstand der Gemeinde Börnig-Sodingen, ein Grundstück gegenüber der Notkirche, der &#039;&#039;Hollerte Stock&#039;&#039; genannt, anzukaufen und zuerst einen eigenen Friedhof einzurichten. Durch die Gründung des politischen Amtes Sodingen wird der Wunsch eine eigene Pfarrkirche zu bauen größer und die Planungen werden vorangetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Plänen des Regierungsbaumeisters Hermann Wielers wird das neugotische Gebäude durch den Sodinger Bauunternehmer Philipp Rehkopp erbaut. Der Baupreis betrug 200500 Mark. Am [[28. April]] [[1902]] erfolgte der erste Spatenstich, am [[29. Juni]] [[1902]] (Peter &amp;amp; Paul) die Grundsteinlegung durch den Bischof Wilhelm, am [[8. Dezember]] [[1903]] die Einsegnung und am [[14. Juli]] [[1906]]&amp;lt;ref&amp;gt;Amtliches Kirchenblatt für die Diözese Paderborn, Jg XLIX Sk 12/1906 S. 97. (Archiv St. Dionysius Herne)&amp;lt;/ref&amp;gt; die feierliche Konsekration der nunmehr dem Patronat von St. Peter und St. Paul zugedachten Kirche, durch den Paderborner Weihbischof Augustinus Gockel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stein- und Bildhauerarbeiten wurden von der Wrexener Sandsteinkompanie übernommen, die auch das Material (Wrexener Sandstein&amp;quot; lieferte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6496284 Castroper Anzeiger vom 24. April 1902. Online auf Zeitpunkt.nrw]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Kirche ist in rein gotischem Stile gebaut. Ihre Länge beträgt mit dem Turme 54 m. Die Breite des Hauptschiffes ist 9 m, die der Nebenschiffe je 5 m. In der Vierung hat sie eine Breite von 25.5 m. Die Höhe der Kirche bis zur Dachspitze ist 24 m, bis zur Turmspitze 71 m.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben zur Fertigstellung. Pfarrarchiv St. Dionysius.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Pfingstsonntag 1943 und besonders am [[9. November]] [[1943]] wird das Kirchengebäude schwer beschädigt und die Kirche für 13 Monate gesperrt&amp;lt;ref&amp;gt;[[100 Jahre Peter und Paul]]. 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1951/1952 wird die bauliche Sicherheit der Kirche mit schlichter Malerei und Verglasung wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. November 1991 beschließt die Bezirksvertretung Sodingen, die Eintragung der kath. Pfarrkirche St.-Peter-und-Paul in die Denkmalliste der Stadt Herne zu beantragen. Am 13. Februar 1992 gab die Stadt Herne daraufhin folgenden Bescheid: &amp;quot;Gemäß § 3 des Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Baudenkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen vom 11. März 1980 ..., ist die kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul, in 4690 Herne 1, Gemarkung Börnig, Flur 12, Flurstück 5, als Baudenkmal mit Wirkung vom heutigen Tage in die Liste der Baudenkmäler der Stadt Herne eingetragen worden.&amp;quot;[1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hochaltar&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser wurde im Jahre 1902 in einem Gemeinschaftwerk folgender Werkstätten geschaffen:&lt;br /&gt;
*August Bücker (1859-1933), Rheda. Altaraufbau. &lt;br /&gt;
*Heinrich Hartmann (1868-1937) Wiedenbrück; Schnitzaltarfiguren.&lt;br /&gt;
*Ferdinand Schuto (1869-1941), Bingen; Bemalung und Vergoldung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der bedeutenste Neugotische Hochaltar in Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=600px mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Altar-Innen-NR 1web.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;1 Tabernakel&amp;lt;br&amp;gt;2 Kreuz&amp;lt;br&amp;gt;3 Kreuzgruppe (Jesus, Maria und Johannes)&amp;lt;br&amp;gt;4 Erzengel Gabriel&amp;lt;br&amp;gt;5 Erzengel Raphael&amp;lt;br&amp;gt;6 Erzengel Michael&amp;lt;br&amp;gt;7 Erzengel Uriel&amp;lt;br&amp;gt;8 Engel&amp;lt;br&amp;gt;9 Hl. Petrus&amp;lt;br&amp;gt;10 Hl. Paulus&amp;lt;br&amp;gt;11 Geburt Jesu&amp;lt;br&amp;gt;12 Hochzeit zu Kanaan&amp;lt;br&amp;gt;13 Letztes Abendmahl&amp;lt;br&amp;gt;14 Auferstehung&amp;lt;br&amp;gt;Am Altartisch: 15 Opfer des Abraham&amp;lt;br&amp;gt;16 Lamm Gottes&amp;lt;br&amp;gt;17 Opfer des Melchisedech&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Altar-Aussen-NR 1web.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;1 Tabernakel&amp;lt;br&amp;gt;2 Kreuz&amp;lt;br&amp;gt;3 Kreuzgruppe (Jesus, Maria und Johannes)&amp;lt;br&amp;gt;4 Erzengel Gabriel&amp;lt;br&amp;gt;5 Erzengel Raphael&amp;lt;br&amp;gt;6 Erzengel Michael&amp;lt;br&amp;gt;7 Erzengel Uriel&amp;lt;br&amp;gt;8 Engel&amp;lt;br&amp;gt;18 Papst Urban&amp;lt;br&amp;gt;19 Kaiser Heinrich II.&amp;lt;br&amp;gt;20 Kaiserin Kunigunde&amp;lt;br&amp;gt;21 Hl. Liborius&amp;lt;br&amp;gt;22 Katharina von Alexandrien&amp;lt;br&amp;gt;23 Hl. Barbara&amp;lt;br&amp;gt;Am Altartisch: 15 Opfer des Abraham&amp;lt;br&amp;gt;16 Lamm Gottes&amp;lt;br&amp;gt;17 Opfer des Melchisedech&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Ausstattung==&lt;br /&gt;
*Zwei Standbilder der Patrone St. Peter und Paul, entstanden um 1730, 1921 angekauft von Franz Heise, Warburg.&lt;br /&gt;
*1967 Bildstock &amp;quot;Maria im Baum&amp;quot; von [[Hermann Gesing]] mit Ikone &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/Gottesmutter%20von%20Wladimir Wladimir Skaja]&amp;quot; der Gottesmutter von Wladimir.&lt;br /&gt;
*2003 Ambo, Altartisch, Osterleuchter u. Taufbrunnen aus der Werkstatt Michael &amp;amp; Christof Winkelmann aus Möhnesee-Günne.&lt;br /&gt;
**Altar aus grünem Mainsandstein (132x132x96) den Stipes aus Messing mit Bogenornamente = 12 Tore Jerusalems - 12 Bergkristalle.&lt;br /&gt;
**Ambo aus grünem Mainsandstein (134x118x60) mit vier historischen Evangelisten Statuen der alten Kanzel&lt;br /&gt;
**Taufbecken  aus grünem Mainsandstein (82x82x92) mit historischer Abdeckung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenpanorama==&lt;br /&gt;
Das Erzbistum Paderborn stellt auf seiner Homepage Panoramen der Kirche zur Verfügung. [https://panorama.erzbistum-paderborn.de/vtour_34_herne-sodingen_st-peter-paul/ https://panorama.erzbistum-paderborn.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FENSTER==&lt;br /&gt;
Die ersten Fenster stammten von der Mainzer Werkstatt Franz Kraus. An Pfingsten 1943 wurden alle Fenster der Kirche durch eine Luftmiene zerstört und nur provisorisch erneuert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1950 schuf Walter Klocke (1887-1965)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: [https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Klocke wikipedia.org Walter_Klocke]&amp;lt;/ref&amp;gt; die ersten neuen Fenster. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hochchor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*fünf Fenster mit Ornamente&lt;br /&gt;
Linkes Querschiff: (durch die Orgel verdeckt)&lt;br /&gt;
*Fenster mit Thema zur Eucharistie&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtes Querschiff&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Szenen aus dem Leben des hl. Paulus: Blendung, Predigt, Enthauptung.&lt;br /&gt;
*Szenen aus dem Leben des hl. Petrus: Verleugnung, Schlüsselübergabe, Kreuzigung.&lt;br /&gt;
*Darüber: Die vier Evangelistensymbole.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039;&#039; (links):&lt;br /&gt;
*Die freudenreichen Geheimnisse des Rosenkranzes: Verkündigung an Maria, Maria bei Elisabeth, Geburt Jesu, Darbringung im Tempel, Wiederfindung Jesu im Tempel.&lt;br /&gt;
*Die schmerzreichen Geheimnisse des Rosenkranzes: Jesus am Ölberg, Geißelung, Dornenkrönung, Kreuzweg, Kreuzigung.&lt;br /&gt;
*Die glorreichen Geheimnisse des Rosenkranzes: Christi Auferstehung, Himmelfahrt, Geistsendung, Aufnahme Mariens in den Himmel, Krönung Mariens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Apostelkapelle&#039;&#039;&#039; (rechts):&lt;br /&gt;
*Szenen aus dem Leben des hl. Joseph von Nazareth: Maria und Joseph, Verlobung, ein Engel erscheint Joseph.&lt;br /&gt;
*Segnender Christus, Bergarbeiter vor dem Petersdom, darüber Joseph.&lt;br /&gt;
*Szenen aus dem Leben des hl. Joseph von Nazareth: Christi Geburt, heilige Familie, Tod des Joseph&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Fenster&#039;&#039;&#039; in den Kreuzschiffen zeigen Heilige bzw. Patrone des Erzbistum Paderborns&lt;br /&gt;
*St. Elisabeth von Thüringen und St. Heinrich II.&lt;br /&gt;
*St. Liborius von Le Mans, St. Hathumar von Paderborn.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schug-Rosette-PuP-Gesing-2019.jpg|mini|Die Gesing Rosette. Bild: Sammlung [[Gerd E. Schug]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wie entsteht ein Kirchenfenster - Schug 2019]]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1979 und 1984 wurden die Hauptschiff-Fenster und 1985 die Turmrossette durch [[Jupp Gesing]] neu gestaltet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Linke Seite: Thema: Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ornamente und 1. Gründung der Kirche, Geistsendung (Apg 2,1-4)&lt;br /&gt;
* Ornamente und 2. Leben und Glauben im Hause der Lydia (Apg 16,11-15)&lt;br /&gt;
* Ornamente und 3. Gemeinschaft im Brotbrechen (Apg 2,42).&lt;br /&gt;
* Ornamente und 4. Paulus legt dem kranken Vater des Publius die Hände auf (Apg 28,7-9).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechte Seite: Thema: Jesus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ornamente und 1. Taufe Jesu im Jordan (Lk 3,21-22).&lt;br /&gt;
* Ornamente und 2. Die samaritische Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4,1-12).&lt;br /&gt;
* Ornamente und 3. Fußwaschung (Joh 13,1-16).&lt;br /&gt;
* Ornamente und 4. Heilung des Gelähmten (Lk 5,17-26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rosette&#039;&#039;&#039;: Thema: Vollendung der Welt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Mitte ist Christus als Sonne, umgeben von den Paradiesflüssen dargestellt. Neben zwei Engelgruppen erscheinen 24 erlöste Perosnen und Darstellungen der acht Seligkeiten. In den unterern Zwickeln befinden sich Darstellungen von Adam und Eva. Eingesegnet wurde dieses abschließende Werk am 8. Juni 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die   erste   Glocke   in   unserer   Gemeinde   läutete   1892   vom   Dach   der Urbanus-Notkirche.  Sie  stammte  aus  dem  Jahre  1643  und  hing  bis  zum &lt;br /&gt;
Bau  der  neuen  Castroper  Kirche  im  Gestühl  von  Alt-St.  Lambertus.  Beim Bau unserer jetzigen Pfarrkirche wurde ein neues  Geläut vorgesehen, die alten   Glocken — inzwischen   war   eine   weitere   Gußstahlglocke   von Nachbarpfarreien   geschenkt   worden — wurden   an die neuentstehende Gemeinden Holthausen und Merklinde weitergegeben.  Leider  ist  die  mittelalterliche  Glocke  später verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Glocke hatte zwischen Spitzenornamenten und einem Rankenband eine vierzeilige Inschrift:&lt;br /&gt;
 † Defunctos ploro vivos voco fulgura frango. Dedicata batae Mariae virgini&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;[Ich beweine die Toten, ich rufe die Lebenden, ich breche den Blitz. Der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 † R. D. Martinus Borchardius pro tempore pastor in Castrop hanc campanam renovari curavit uti &lt;br /&gt;
 [&amp;lt;small&amp;gt;R. D. Martin Borchard, zeitweise Pfarrer in Castrop, gelang es, diese Glocke erneuert zu nutzen&amp;lt;/small&amp;gt;]&lt;br /&gt;
 † et J. Bertholdt zu Frolinden et G. Schulte zu Biegeibieg provisores ecclesiae, egregy ecclesiae catholicae: &lt;br /&gt;
 [&amp;lt;small&amp;gt;und J. Bertholdt zu Frolinde und G. Schulte zu Biegeibieg Träger der Kirche, ??? der katholischen Kirche&amp;lt;/small&amp;gt;]&lt;br /&gt;
 † Romanae fautores et defensores Joannes Paris me fecit anno 1643: &lt;br /&gt;
 [&amp;lt;small&amp;gt;Der römische Unterstützer und Verteidiger Johann Paris&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Paris war ein bekannter Glockengiesser. Die Glocke von Alt-Marl stammte ebenso von ihm wie Landolinus Glocke in Boke. Er wurde 1619 als Kind einer lothringischen Glockengiesserfamilie geboren. er starb am 31. März 1677 in Dorsten, nachdem er seit 1644 in den Franziskaner Orden eingetreten war. Er blieb aber Giesser. [https://www.stadt-delbrueck.de/de-wAssets/docs/geschichtsforum/damals-und-heute-Nr.-54-gesamt.pdf damals-und-heute-54. online S. &amp;lt;/ref&amp;gt; fertigte mich [[1643]]&amp;lt;/small&amp;gt;]&lt;br /&gt;
 Darunter waren 3 Medaillons mit der Mutter Gottes, einem Kruzifix und einem Kreuz angebracht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  neue  3er  Bronzegeläut von  St.  Peter  und  Paul  (22, 33, 55 Tonnen) wurde von der Glockengiesserei [https://de.wikipedia.org/wiki/Glockengie%C3%9Ferei_Otto Franz Otto] aus Hemelingen bei Bremen hergestellt, konnte leider nur von 1903-1917  die  Gemeinde  zu  Gebet  und  Gottesdienst  rufen  und  Freude und Leid in die Öffentlichkeit hinaussingen. Es wurde 1917 als Kriegsmaterial  abgenommen  und  eingeschmolzen.  Erst  1923  konnte  die Gemeinde wieder neue Glocken beim Bochumer Verein gießen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 164,384,- Mark  wurde  ein  5er-Geläut  einschließlich  Glockenstuhlumbau geliefert. Die örtlichen Baukosten betrugen rd. 60.000,— Mark (in diesen Zahlen zeichnet sich die Inflation ab).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung der Glocken ist a — c — es — f — g&lt;br /&gt;
*a-Glocke: 199 cm 3.359 kg „HERZ JESU, Erlöser der Welt, erbarme dich unser!&amp;quot;&lt;br /&gt;
*c-Glocke: 167 cm 1.982 kg „ST. JOSEPH - Gemahl  Mariens,  Patron  der  Weltkirche,  bitte für uns.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*es-Glocke: 143 cm 1.287 kg „ST. PETER und PAUL, Apostelfürsten und Pfarrpatrone, tretet ein für Priester und Gläubige.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*f-Glocke: 133 cm  1.015 kg „AVE MARIA, Mutter Gottes, Friedenskönigin, Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib!&amp;quot;&lt;br /&gt;
*g-Glocke: 117 cm 742 kg „HL. LIBORIUS, ruhmreicher Patron des Bistums Paderborn, geleite uns in die ewige Heimat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach  dem  2.  Weltkrieg  wurde  das  Läutewerk  generalüberholt  und  auf vollelektrischen Betrieb umgestellt. 1968 wurden Glocken und Glockenstuhl  entrostet  und  wetterfest  gestrichen.  Mögen  sie  lange  noch erklingen und gehört werden, unsere 5 Glocken, und in ihrer eigenwilligen Sprache auch eine „lebendige Stimme der Frohen Botschaft&amp;quot; sein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[100 Jahre Peter und Paul]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|id=Lb52g6NP-60}} &amp;lt;ref&amp;gt;Video von Winfried Mülder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für die freundliche Unterstützung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Orgel wurde 1810 in Herford vom Orgelbauer Meyer erstellt. 1903 gelangte sie in die Börniger Notkirche, 1903 nach einer Überholung durch den Paderborner Orgelbaumeister Carl Tennstädt in die neue St. Peter und Paul Kirche. Sie wurde dabei auf 17 Register erweitert. 1960 setzte man sie in die Horsthauser St. Josephs Kirche um. 1983 wurde sie für den Neubau von St. Joseph bei der Firma Sauer in Höxter restauriert und erhielt 21 Register. Seit 1987 ist sie wieder in Gebrauch. Sie ist die älteste erhaltene und zugleich wertvollste Orgel in Herne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1960 wurde eine neue Orgel der Firma Stockmann aus Werl mit 52 Registern angeschafft, die im Jahr 1982 von der Empore in das nördliche Seitenschiff verbracht und dort in neuem Gehäuse aufgestellt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;DIE ERNEUERTE STOCKMANN-ORGEL&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgel hat Schleifladen mit elektrischer Traktur. Auf 4 Manuale und Pedal sind 52 Register mit 3728 Pfeifen so verteilt, daß die zu den einzelnen Klaviaturen gehörenden Pfeifenreihen jeweils in einem eigenen Gehäuse untergebracht sind, und somit ein selbständiges Werk bilden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In der Mitte stehen die Manualwerke. Oben das Hauptwerk (10 Register) mit den waagerecht in den Kirchenraum ragenden spanischen Trompeten, darunter das Brustwerk (7 Register). In einem abgesetzten Gehäuse steht vor dem verdeckten Schwellwerk (13 Register) das Rückpositiv (10 Register). Die beiden Pedaltürme (12 Register) stehen rechts und links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Disposition===&lt;br /&gt;
Bei der Disposition und Intonation wurde vor allem Wert darauf gelegt, daß jedes Werk eine eigene Klangfarbe erhält, und sich somit das eine gegen das andere Manual ausspielen läßt. Selbstverständlich sorgen Koppeln dafür, daß die Werke auch untereinander verbunden werden können. Die Intonation wurde kernstichlos bei offenen Pfeifenfüßen durchgeführt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Disposition entwarf &#039;&#039;&#039;Ildefons Bollinger&#039;&#039;&#039; in Zusammenarbeit mit den Erbauern der Orgel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Planung und Ausführung in den Orgelbauwerkeslätten der Gebr. Stockmann zu Werl/Westfalen, gegründet 1889. &lt;br /&gt;
Die Intonation erfolgte durch Lothar Rüschenschmidt aus Werl.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Hauptwerk &amp;lt;br&amp;gt;II. Manual &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Rückpositiv &amp;lt;br&amp;gt;I. Manual &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Schwellwerk &amp;lt;br&amp;gt;III. Manual &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Brustwerk &amp;lt;br&amp;gt;IV. Manual &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Pedalwerk &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Koppeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Prinzipal 16&#039;|| 11. Grobgedackt 8 &#039;|| 21. Stillgedackf 16 &#039;|| 34. Holzgedackt 8 &#039;|| 41. Prinzipalbass, 16 &#039;|| ManK. I-II &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Prinzipal 8&#039;|| 12. Quintade 8 &#039;|| 22. Holzprinzipal 8 &#039;|| 35. Rohrflöte 4 &#039;|| 42. Subbass 16 &#039;|| ManK. III-II &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Holzflöte 8&#039;|| 13. Praesfanf 4&#039;|| 23. Rohrflöte 8&#039;|| 36. Prinzipal 2&#039;|| 43. Oktave 8&#039;|| ManK. IV-II &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Gemshorn 8&#039;|| 14. Blockflöte 4&#039;|| 24. Weidenpfeife 8&#039;|| 37. Spitzquinte 1 ⅓&#039;|| 44. Rohrgedackt 8&#039;|| ManK. IV-III &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Oktave 4&#039;|| 15. Oktave 2&#039;|| 25. Oktave 4&#039; || 38. Oktävlein 1&#039;|| 45. Chorbass 4&#039;|| PedK. I-II &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Spitzflöfe 4&#039;|| 16. Nachthorn 1 &#039;|| 26. Gemshorn 4&#039;|| 39. Zimbel 3fach ½&#039;|| 46. Holzflöte 4&#039;|| PedK. II &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Waldflöte 2&#039;|| 17. Terzian 2 f 1 3/5 + 1 ⅓&#039;|| 27. Nasat 2 ⅔&#039;|| 40. Holzregal 8&#039;|| 47. Nachthorn 2&#039;|| PedK. III &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Rauschpfeife 2f 2 ⅔&#039;|| 18. Scharff 4fach 1&#039;|| 28. Hohlflöte 2&#039;|| | || 48. Rauschpfeife 5f. 5 ⅓&#039;|| PedK. IV &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Mixtur 6fach 2&#039;|| 19. Holzdulzian 16&#039;|| 29. Terz 1 3/5&#039; || || | 49. Posaune || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. Sp Trompete 8&#039;|| 20. Rohrschalmey 8&#039;|| 30. Mischung 5 Fach 1 ⅓&#039; || || | 50. Trompete 8&#039;|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || || 31. Helle Zimpel 3 Fach ½&#039;|| || 51. Schalmey 4&#039;|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || || 32. Trompete 8&#039;|| ||  52. Singend Cornett 2&#039;|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || || 33. Cläiron 4&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; |Spielhilfen !! !! !!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 Freie Kombinationen || Einzetabsteller || Auslöser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pleno || Tutti || Crescendo ab&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schwelltrift || Crescendo || 3 Freie Pedalkombinafionen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Dionysius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kirche besitzt die Gemeinde einen [[Kath. Friedhof St. Peter und Paul (St. Dionysius)|eigenen Friedhof]]. Er wurde angelegt, damit die Katholiken der Sodinger, Börniger und Holthauser Gemeinden ihre Toten nicht mehr in Castrop beerdigen mussten. Heute ist er der Gemeindefriedhof der St. Dionysius Gemeinde Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Josefs Hospital ([[Marienhospital (Herne)|Marienhospital]] - Klinik II)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[20. April]] [[1913]] gehörte ein Krankenhaus mit dem Namen [[Josefs-Hospital]] zum Besitz der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thomas Morus Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1963/1964 erbaute Haus der Jugend wurde 2009 grundlegend renoviert und erweitert. Es dient seit der kommerziellen verpachtung des Urbanushauses als Gemeindezentrum.&lt;br /&gt;
==Urbanus Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 entsteht das Vereinshaus am östlichen Ende des Friedhofes. Besonders die Kolpingfamilie Herne-Sodingen und die Pfarrbibliothek hatten hier ihren Sitz. Seine Räume sind seit mehreren Jahrzehnten verpachtet und beherbergt das Restaurant &amp;quot;Zum Urbanus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrer und Geistliche ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1899–1901||Pfarrer Franz Keweloh|| (* 12. Mai 1841 in Westönnen; † 1. Mai 1929&amp;lt;ref&amp;gt;Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), S. 61, 71&amp;lt;/ref&amp;gt;)||1887–1925 Pfarrer der Muttergemeinde St. Lambertus in Castrop.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; 29. Juli 1892 Berufung zum Dechanten von Dortmund.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 Ernennung zum Geistlichen Rat.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; 21. Februar 1928 Erster Ehrenbürger der Stadt Castrop-Rauxel&amp;lt;ref&amp;gt;Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), S. 70, 71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1892–1897||Pfarrvikar August Wolf||(* 15. Oktober 1868)||später Pfarrer in Schwalenberg und Nieheim &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1897–1901||Pfarrverwalter Anton Floren||(* 17. Januar 1871 in Ossendorf; † 30. Januar 1933 in Essentho)||Vikar in Oberschledorn, Beverungen und Pfarrer in Essentho&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1901–1908||Pfarrer Heinrich Menne||(* 12. Februar 1867, † 18.05.1914 Attendorn)||Pfarrer in Attendorn &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908–1922||Pfarrer Johannes Bräkling||(*27. Mai 1868; † 27. Januar 1922 Sodingen, ± P)||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1922–1933||Pfarrer Philipp Reker||(* 18. April 1874 Paderborn; † 21. Juni 1955 Lippstadt/Esbeck)||Am 2. April 1897 Priesterweihe in Paderborn, bis 1906 Vikar in Wattenscheid, 1906-1908 Pfarrvikar in Riesel (Brakel), 1908-1910 Vikar in Langendreer, 1910–1922 Pfarrer in Werne, 1922-1933 in Sodingen und 1933–1955 in Esbeck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934–1964||Pfarrer [[Joseph Prenger]]|| (* 26. August 1879 in Schlückingen/Werl, † 28. Oktober 1964 Herne-Sodingen, ± P)||Am 24. März 1904 Priesterweihe in Paderborn, Vikar in Halberstadt und Großalsleben, 1907-1922 Vikar in St. Peter und Paul, 1922-1934 Pfarrer in Herne-Holthausen und von 1934 bis 1964 Pfarrer in St. Peter und Paul.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964–1972||Pfarrer Theodor Pott||(* 12. Juni 1925 in Gelsenkirchen, † 18. Oktober 1972 in Herne-Sodingen, ± P)||1943 Abitur in Gelsenkirchen, Militärdienst und Gefangenschaft in den USA. Studium in Paderborn und Freiburg. Priesterweihe am 6. August 1952 in Paderborn. Vikar in Gevelsberg und Sundern, 1961 Vikar an St. Marien in Baukau.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Januar 1973–14. Dezember 1985||Pfarrer Josef Pennig|| (* 12.03.1932 Warburg † 14. Dezember 1985, ± P)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Juli 1986–1. Dezember 2010||Pfarrer Heribert Zerkowski||(* 13. Mai 1944 in Witten, † 8. Dezember 2010 in Herne&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.i-basis.de/dp/ansicht/kunden/erzbistum-gemeinden/pv-herne-ost/pv-herne-ost/index.phtml?ber_id=2995&amp;amp;inh_id=37411 |Nachruf Präses Heribert Zerkowski (Pastoralverbund Herne-Ost)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ± P)||Priesterweihe 1971 in Paderborn, Dechant des Dekanates Herne (1997–Juli 2006) und des Dekanates Emschertal (Juli 2006–April 2010), Geistlicher Rat ad honores 2. Dezember 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Seit dem 1. Dezember 2010|| Pfarrer Thomas Poggel|| ||Pfarrer im Pastoralverbund Herne-Ost, zugleich in [[St. Dreifaltigkeit (Herne)|St. Dreifaltigkeit]] Herne-Holthausen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Ab 2017 siehe St. Dionysius Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P = Priestergruft auf den katholischen Friedhof St. Peter und Paul, Sodingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vikare (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! spätere Dienste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1892-1897||Kaplan August Wolf&amp;lt;ref&amp;gt;Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergische Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), 1947, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897-1901||Kaplan Floren&amp;lt;ref&amp;gt;Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergische Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), 1947, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1901–1909||Kaplan Johannes Nilles||||Pfarrer in Friedrichroda&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1909–1922||Kaplan Josef Prenger||s.o.||1922–1934 Pfarrer zu St. Dreifaltigkeit Herne-Holthausen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1904–[[1914]]||Kaplan Karl Stier|| ||Pfarrer in Bergkamen-Rünthe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[1914]]–1916||Kaplan Lange|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1916–1927||Vikar Hermann-Josef Sczech|| ||Pfarrvikar in Bochum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1922–1931||Kaplan Friedrich Schneider|| ||Pfarrer in Thüle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925–1927||Vikar Sasse|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1927–1933||Vikar Anton Schwingenheuer|| ||Dompastor in Paderborn, Msgr., 1960 Gründer und langjähriger Vorsitzender der St. Liborius-Fraternität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1931–1932|| Vikar Johannes Heinz|| || Pfarrer in Bödexen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1932||Vikar Stütte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1932–1937||Vikar Josef Brockmann ||* 1890–1975 ||Pfarrer in Clarholz, Dompropst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933–1934||Vikar Josef Fickermann|| ||Pfarrvikar in Liesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934–1936||Vikar Albert Peters|| ||Anstaltspfarrer in Werl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1936–1940||Paul Ostermann|| ||Pfarrer in Wickede (Ruhr)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937||Christian Zimmermann||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937–1949 ||Vikar Wilhelm Garg|| * 1910; † 22. Juli 1998 in Minden  ||1966–1987 Propst in Minden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1940–1946||Vikar Josef Ludwig|| ||1956–1974 Pfarrer in Verl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1944–1947||Pater Ludwig Rieland Dominikaner|OP|| ||Dominikanerkloster St. Albert (Walberberg)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947–1949||Vikar Josef Heinze|| ||Vikar in Hagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949–1961||Pater Klemens Kuhlmann, Missionare vom Kostbaren Blut|| ||Superior in Kufstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949–1950 ||Pater  Thomas Immekus, Pallottiner ||† 3. Januar 2005 ||Dekanatsjugendseelsorger Olpe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951–1958 ||Vikar  Paul Stork || ||Pfarrer in Wanne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952–1959||Vikar Hans Leo Drewes|| ||Weihbischof in Paderborn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1959–1961 ||Vikar  Heinz-Günter Dimmerling  || ||Vikar in Castrop-Rauxel und Dortmund, 1965–1974 Pfarrvikar in Dreis-Tiefenbach, dort seit 2001 Subsidiar für das Dekanat Siegen, Pfarrer in Lippstadt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961–1962 ||Vikar  Friedrich Dietz  || * 1915, † 23. Juli 2001||Pfarrer in Altenbögge und Bönen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960–1968 ||Vikar Herbert Spar ||(†) ||Pfarrer in Grüne (Iserlohn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1962–1965 ||Vikar  Karl-Heinz Kaiser || ||Pfarrer i.R. in Bielefeld&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1963–1965 ||Vikar  Winfried Froning  || ||Lehrer in Hagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1965–1967 ||Vikar Heinrich Palberg || ||Vikar in Wiedenbrück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967–1973 ||Vikar Heribert Widdekind|| (* 19. Januar 1934 in Dortmund; † 1. Oktober 2011&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.trauer.de/Heribert-Widdekind/Zeitungsanzeigen/487031.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scrivaro.de/home.mvc/Detail/3500&amp;lt;/ref&amp;gt;)||1973–1977 Vikar in Hagen-Emst, 1977–1984 Pfarrvikar zu St. Pius in Herne, 1984–2008 Pfarrer in Scharfenberg, Seit 2008 Subsidiar in Brilon, Geistlicher Rat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1968–26. September 1971 ||Vikar Heinrich Bredenbröker||(* 1932, † 1. Mai 2010 in Lippstadt-Bad Waldliesborn)|| Pfarrer zu St. Josef Habinghorst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18. März 1973–31. August 1975 ||Vikar Norbert Mania|| ||Pfarrer in Paderborn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktober 1977– Oktober 1979 ||Vikar Elmar Nübold||(* 11. April 1944 in Altenhundem, Sauerland) || Propst in Paderborn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991–1995||Vikar Erik Richter||(* 4. März 1964 Hörde)||Vikar in Fröndenberg, Pfarrer in Seoul (2001–2007) und Shanghai (2001–2004). 2007-2014 Pfarrer in Herne-Eickel. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=150px mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul01.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul02.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul03.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul05.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul06.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul07.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul11.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul12.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul13.jpg&lt;br /&gt;
 File:Peter_und_Paul14.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul15.jpg&lt;br /&gt;
 File:PeterundPaul16.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:650px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;In der Nacht zum 13. Juni 1943 wurde unsere Gemeinde schwer heimgesucht. Eine Mine, die auf dem Friedhof niederging, richtete furchtbare Verheerungen an der Kirche, am Krankenhause, Jugendheim, Pfarrhause und der Vikarie an. Alle Gläubigen waren erschüttert, als sie am hochhl. Pfingstfeste zum Gottesdienste kamen und die Zerstörungen an unserer Kirche sahen. Alle Fenster fehlten. Auch die schweren steinernen Einfassungen in dem großen Rosetten-Fenster auf der Orgelbühne, die Chorfenster, die erst im Jahre 1920 (Ergänzung: eingebauten) großartigen Petrus- und Paulus-Fenster im Kreuzschiff, alles war vernichtet. Im Jahre 1942 waren Turm- und Kirchendach repariert, die Dachrinnen erneuert, der Innenraum der Kirche bis zum Gewölbe ausgemalt. So war unser Gotteshaus von innen und außen in bestem Zustand, bis in der Pfingstnacht 1943 das alles wieder zerstört.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dazu die Geschwister Sternemann, Kirchstraße: &lt;br /&gt;
::&amp;quot;Pfingsten 1943 - In der Nacht fiel eine Sprengbombe großen Kalibers auf unseren Friedhof.&amp;lt;br/&amp;gt;Rundum eine wüste Zerstörung. Die Kirche unbenutzbar; das Pfarrhaus, Krankenhaus und auch das Jugendheim wiesen große Schäden auf.&amp;lt;br/&amp;gt;Im Saal des Jugenheimes wurde monatelang der Gottesdienst abgehalten. - Der damalige Vikar Hengsbach (später Bischof von Essen) aus Baukau kam mit dem Motorrad angefahren, um die Messe zu zelebrieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Bombenerschütterungen die Kirche arg beschädigten, mußte sie diesmal aus Sicherungsgründen (das nördliche Dach war über das Mauerwerk gedrückt worden) für 13 Monate gesperrt werden. Der Gottesdienst fand in dieser Zeit in der Krankenhauskapelle und im Saal des Jugendheimes an der Widumerstraße statt.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;[[100 Jahre Peter und Paul]]. 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor H. Pott. 75 Jahre Katholische Kirchengemeinde in Herne-Börnig-Sodingen 1892-1967. Libertas Verlag, Wiesbaden, 1967.&lt;br /&gt;
* Karl Hartung. Die St. Lambertus-Pfarrei in Castrop-Rauxel. Ein geschichtlicher Rückblick. Regensbergische Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), 1947, S. 67.&lt;br /&gt;
*[[Sodinger Rundblick 147/1983]], 80 Jahre St. Peter und Paul Kirche /  90 Jahre Pfarr-Caritas St. Peter und Paul Teil II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.i-basis.de/panorama/erzbistum/vtour_34_herne-sodingen_st-peter-paul/ Panorama der St. Peter und Paul Kirche]&lt;br /&gt;
* [http://www.pv-herne-ost.de/ Website des Pastoralverbunds Herne-Ost]&lt;br /&gt;
* Stiftung Forschungsstelle der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts eV: [http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b1235/b1235.shtml Herne, Kath. Kirche St. Peter und Paul (mit weiteren Bildern)], abgerufen am 23. Dezember 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Peter_und_Paul_%28Herne%29 St. Peter und Paul (Herne)], abgerufen am 22. Januar 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Bahnhof_Herne_(1847-1914)&amp;diff=76403</id>
		<title>Bahnhof Herne (1847-1914)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Bahnhof_Herne_(1847-1914)&amp;diff=76403"/>
		<updated>2025-06-10T09:40:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Baudenkmal&lt;br /&gt;
|Name=Bahnhof Herne †&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof-Herne-um-1890.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Ansichtskarte des Verlages B. Anton, Herne &amp;lt;br&amp;gt;(Buchdrucker Baltasar Anton, [[Bahnhofstraße]] 86)&lt;br /&gt;
|Erbaut=[[1846]]&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Straße_Nr.=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.54385228584924&lt;br /&gt;
|lon=7.217530714744095&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Funkenberg-Herne-1824.jpg|500px|thumb|&amp;lt;small&amp;gt;Ausschnitt aus der Gemeindekarte Herne von 1824 mit eingezeichneter Linienführung der Köln-Mindener Eisenbahn und der Lage des Bahnhofes.&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Der Bahnhof Herne war eine Station der Köln-Mindener Eisenbahn und führte zu beginn den Namen &amp;quot;Herne-Bochum&amp;quot;.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FAF9E3;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der [[Immer näher klingt das Dröhnen, Keuchen, Fauchen|Bahnhof]] wurde [[1847]] zusammen mit der [[Köln-Mindener Eisenbahn]] eröffnet. Er befand sich zwischen dem Dorf Herne mit damals etwa 1000 Einwohnern und dem Wasserschloss Strünkede. Dieser erste Bahnhof lag südlich des heutigen an der [[Von-der-Heydt-Straße]]. Er diente auch dem Anschluss der weiter südlich gelegenen Stadt Bochum, die erst 14 Jahre später einen eigenen Bahnhof erhielt. Deshalb trug der Bahnhof bis [[1860]] den Namen Herne-Bochum.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Der erste Zug hielt in Bochum am 20. Oktober 1860.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Herne&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juni 1848 berichtete die Kölnische Zeitung: &amp;quot;Zu Herne=Bochum ist das definitive Stations=Gebäude bis auf den inneren Ausbau vollendet, eine Post=Expedition mit Güterschuppen und zwei massive Wasserstations=Gebäude, wovon das eine mit einer Schmiede und einem Coaks=Magazin, eirichtet.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/8272761 Online auf Zeitpunkt.nrw]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Herne, um 1890.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
==Herner Anzeiger 23. November 1935==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was die &amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Bahnhofsanlage&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt; selbst anbelangt, so war sie im Anfang natürlich noch nicht so ausgedehnt, wie es auf unserer Abbildung zum ausdruck kommt. Doch zeigt die Katasterkarte von [[1870]] bereits eine ganze Reihe von Gebäuden, von denen die meisten sicherlich schon von 1847 an dort stehen. Dazu gehört vor allem das &amp;lt;big&amp;gt;Stationsgebäude&amp;lt;/big&amp;gt;, das in seiner Bauform den Bahnhöfen ähnelt, die heute noch auf zahlreichen Stationen, etwa der Münsterschen Strecke, zu sehen sind. Es hat zwar nach 1870 Anbauten erhalten, doch ist es bis zu seiner Ersetzung durch den jetzigen Bahnhof in seiner alten Form erhalten geblieben. Man kann sich seine ehemalige Lage noch gut verdeutlichen, wenn man weiß, daß sich heute über seine Südostecke das Häuschen des Fahrdienstleiters auf dem Bahnsteig erhebt. Das Dortmunder Gleis liegt demnach an derselben Stelle wie früher. Zur Chaussee hin stand der dicke viereckige &amp;lt;big&amp;gt;Wasserturm&amp;lt;/big&amp;gt;. Man hat ihn im Jahre [[1904]] abgebrochen (unsere Aufnahme muß also spätestens 1904 gemacht worden sein). Neben dem Wasserturm (auf dem Bilde nicht mehr zu sehen) befand sich der Güterschuppen. Auch er ist in den siebziger Jahren nach beiden Seiten etwas verlängert worden und mit Anlegerampe und Vordach versehen worden. An ihm vorbei mußten die Reisenden zum Bahnhofsgebäude. Westlich von diesem stand das &amp;lt;big&amp;gt;Wohnhaus für den Bahnmeister&amp;lt;/big&amp;gt; (jetzt steht an dieser Stelle der Erfrischungsraum auf dem Bahnhsteig nach Wanne-Eickel hin), zwischen ihm und dem Stationsgebäude lagen die niedrigen &amp;lt;big&amp;gt;Abortgebäude&amp;lt;/big&amp;gt;, die allerdings bei der Neumessung [[1877]] nicht mehr dieselben waren wie 1870. Ganz im Hintergrund lag noch ein weiteres Gebäude, dessen ursprüngliche Bedeutung wir nicht kennen. [[1896]] wird es als &amp;lt;big&amp;gt;Wasserstation&amp;lt;/big&amp;gt; bezeichnet. Südlich des Bahnkörpers hinter den Häusern von Funkenberg (Grimberg) und Sassenhoff, befanden sich zwei Gebäude deren Verwendungsart wir nicht mehr feststellen konnten. Das sind die Gebäude des Bahnhofes Herne, wie sie in der Karte von 1870 enthalten sind. Die bei der Neumessung 1877 angefertigte Karte zeigt noch eine Reihe kleinerer sonstiger Gebäude auf dem Bahnhofsgelände wie Lokomotivschuppen (im Hintergrund vor der Wasserstation), Magazin usw. &amp;lt;big&amp;gt;An der Chaussee&amp;lt;/big&amp;gt; befanden sich Schranken und mehrere Bahnwärterhäuschen. &amp;quot; Quelle: [[Aus der Geschichte der Bahnhofstraße V]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖPNV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Bochumer_Stra%C3%9Fe_69&amp;diff=76402</id>
		<title>Bochumer Straße 69</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Bochumer_Stra%C3%9Fe_69&amp;diff=76402"/>
		<updated>2025-06-10T09:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Baudenkmal&lt;br /&gt;
|Name=Bochumer Straße 69&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Restaurant zum Kurfürsten vor 1900.jpg|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut= [[1890]]&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=Gaststätte &amp;quot;Zum Kurfürsten&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Straße_Nr.=69&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.531754&lt;br /&gt;
|lon=7.223350&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gaststätte bzw das Wohnhaus [[Bochumer Straße|Bochumer Straße 69]] liegt auf der östlichen Straßenseite kurz vor Ecke zur [[Kronprinzenstraße]] und wurde um 1890 errichtet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:1923-03-Bochumer-Kurfürsten.jpg|350px|links]]&lt;br /&gt;
1890 kaufte der Gastronom und Fuhrmann [[Georg Hirdes]] das Grundstück und erbaute darauf das Gebäude mit der Gaststätte &amp;quot;Zum Kurfürsten&amp;quot;. Es war mit einem Biergarten versehen, der später vom Haus Bochumer Straße 67 überbaut worden ist. Ein seitlicher rückgesetzter Anbau wurde 1912 abgetragen und das Haus Bochumer Straße 71 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rückzug aus dem gastronomischen Betrieb führte Hirdes Sohn Johannes (Hans) den Betrieb einige Jahre weiter. Anschließend übernahm Paul Finkmeyer und baute diesen weiter aus. 1936 übernahm Walter Heidkamp - später seine Ehefrau Änni, die Gaststätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Treffpunkt verscheidenster Vereine war die Gaststätte ein Haus der Gastlichkeit. Nach Beendigung des Betriebes liegen die Räumlichkeiten still.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;⇐ [[Bochumer Straße 67]] | [[Bochumer Straße 71]] ⇒&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herne-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochumer-Straße|69]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Schaeferstra%C3%9Fe_17&amp;diff=76401</id>
		<title>Schaeferstraße 17</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Schaeferstra%C3%9Fe_17&amp;diff=76401"/>
		<updated>2025-06-10T08:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: /* Objektbeschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Baudenkmal&lt;br /&gt;
|Name=Schaeferstraße 17&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
[[File:Herne Schaeferstraße 17 &amp;amp; 19.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Arnoldius 2012 &amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Herne_Schaeferstra%C3%9Fe_17_%26_19.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erbaut=[[1904]]&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Straße_Nr.=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.541323303519235&lt;br /&gt;
|lon=7.226174581819683&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus [[Schaeferstraße|Schaeferstraße 17]] ist unter der Nr. 654 am 25. Juli 2002 in die [[Denkmalliste Herne|Denkmalliste der Stadt Herne]] eingetragen. Dazu folgende Begründung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=Objektbeschreibung=&lt;br /&gt;
DENKMAL NR. 654 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
■ Wohngebäude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
■ Schaeferstraße 17, Herne-Mitte &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
■ Erbaut: 1904 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
■ Architektur: Gustav &amp;lt;small&amp;gt;Otto&amp;lt;/small&amp;gt; Rahne, Duisburg &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
■ Details: Bei dem Gebäude handelt es sich um ein 2½-geschossiges Wohnhaus mit angrenzender Bebauung. Es zeigt sich in einer Putz-Stuckfassade mit floraler Jugendstilornamentik und mittlerweile komplett übertünchter Ziegelornamentik. Das Gebäude ist bedeutend für die Stadt Herne, weil es die Geschichte der Stadt veranschaulicht und dokumentiert. Es bezeugt die Ausformung repräsentativer Bürgerhäuser in Herne in der Zeit um 1900.&amp;lt;ref&amp;gt;https://geodienste.herne.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
==Bewohner==&lt;br /&gt;
Ehem. Wohnhaus der jüdischen Familie [[Simon Kaufmann (1872-1929)|Simon Kaufmann]] / Weinberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;⇐ [[Schaeferstraße 15]] | [[Schaeferstraße 19]] ⇒&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herne-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaeferstraße|17]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Elisabeth_(Herne)&amp;diff=72293</id>
		<title>St. Elisabeth (Herne)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Elisabeth_(Herne)&amp;diff=72293"/>
		<updated>2024-06-03T08:38:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;vomn __NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Elisabeth&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:St Elisabeth 1217 TS 20181230.jpg|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=St. Elisabeth am 30.12.2018&lt;br /&gt;
|Erbaut=1951-1957&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Herne&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.541055&lt;br /&gt;
|lon=7.214617&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St Elisabeth 1220 TS 20181230.jpg|thumb|St. Elisabeth am 30.12.2018, Plastik von Hermann Gesing, 1964. ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Elisabeth 1222 TS 20181230.jpg|thumb|St. Elisabeth am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Elisabeth 1223 TS 20181230.jpg|thumb|St. Elisabeth am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Die St.-Elisabeth-Kirche ist eine katholische Gemeindekirche in Herne. Sie liegt auf der westlichen Seite von Herne-Mitte an der [[Brunnenstraße]] und ist die letzte im 20. Jahrhundert erbaute katholische Kirche der Stadt (in den Grenzen vor 1975). Bis zum 31. Dezember 2016 war sie Pfarrkirche der St. Elisabeth Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Mitte des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]]. Nach Beendigung der Neuausrichtung der Immobilien der Gemeinde wird dieses Kirchengebäude zum 30. Jani 2024 dauerhaft geschlossen. Eine Profanierung ist beantragt.&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugeschichte==&lt;br /&gt;
Schon seit der Abpfarrung der Herz-Jesu Kirche im Jahre 1910 kam der Wunsch einer dritten Kirche in Herne auf. 1914 erwarb die St. Bonifatius Gemeinde für rund 32.000 Mark zwei Liegenschaften zwischen [[Brunnenstraße|Brunnen-]] und [[Haldenstraße]] zum Zwecke eines Kirchenbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Festschrift St. Bonifatius-Pfarrei 1937|Festschrift St. Bonifatius 1937]], S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Planung des Neubaus stammten damals vom Gelsenkirchener Architekt [https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Franke_(Architekt,_1876) Josef Franke]. Doch alle Wirrungen der ersten Jahrhunderthälfte des 20. Jahrhunderts verschleppten die Ausführung um mehr als 40 Jahre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eigentliche Pfarrei St. Elisabeth wurde am [[1. November]] [[1948]] zunächst als Pfarrvikarie von [[St. Bonifatius]] gegründet und zum [[1. Juli]] [[1952]] zur eigenständigen Pfarrei erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1949 ins Leben getretene Kirchenbauverein förderte den Bau, sowie die Loslösung von der Muttergemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 entwarf der städtische Baurat Georg Nagel - Mitglied des Kirchenvorstandes von St. Bonifatius - unentgeltlich die neue Kirche. Die Bau-Ausführung lag bei der Herner Firma Friedrich Schrader &amp;amp; Sohn.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1951/1952 - erster Spatenstich am 6. Mai, die Grundsteinlegung erfolgte am [[7. Oktober]] [[1951]] - wurde die Pfarrkirche, ohne den erst 1957 erbauten Turm, errichtet. Die feierliche Konsekration erfolgte durch den Paderborner Erzbischof Jäger am [[28. September]] [[1952]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußere Erscheinung des in seiner Topographie klassischen Baukörpers bestimmen Back- und Natursteine.&amp;lt;ref&amp;gt;Emschertal-Museum Herne: &#039;&#039;Architektur im Ruhrgebiet - Herne&#039;&#039;. Herne 1987. S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ausstattung==&lt;br /&gt;
1977 bis 1981, nach einer grundlegenden Innenrenovierung, bekam die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bronzene Altar besteht aus drei Elementen und symbolisiert die Heiligste Dreifaltigkeit. Der Ambo zeigt die ausgestreckte säende Hand, der Tabernakel, die Leuchten und Türgriffe sind ebenfalls in Bronze gearbeitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über allem thront Christus am Kreuz, zur rechten die Gottesmutter, zur linken Johannes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
All diese Elemente sind ein Werk des Goldschmiedes und Bildhauers Josef Welling (*1934) aus Koblenz-Horchheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://https%3A%2F%2Fwww.horchheimerkirmesgesellschaft.de%2Fapp%2Fdownload%2F5800724917%2F2010%2BHorchheimer%2BKirmeszeitung%2BJosef%2BWelling%2B-%2BEin%2BLeben%2Bf%25C3%25BCr%2Bdie%2BKunst.pdf&amp;amp;psig=AOvVaw0gNo9Z9FeMIz2VtRBPrGfa PDF über den Künster. Auszug aus www.horchheimerkirmesgesellschaft.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasfenster schuf der Herner Künstler [[Jupp Gesing]] 1955 und 1988-90. Die Ausführungen erfolgte durch die Firmen Knack aus Münster und Donat in Buer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Thema der Fenster (1988) ist der &amp;quot;Rosenkranz&amp;quot; in seinen Formen des freudenreichen (1-5), des schmerzhaften (6-10) und des glorreichen Rosenkranzes (11-14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Gesing]] schuf 1964 die große Polyesterfigur der Hl. Elisabeth am Kirchturm sowie den Kreuzgang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statuen (Muttergottes, Herz Jesu, und St. Hedwig (1957) ) stammen von Heinrich Erlenkötter&amp;lt;ref&amp;gt;(* 22. Januar 1922 in Wiedenbrück jetzt Rheda-Wiedenbrück; † 27. Juni 1979 in Münster)&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Wiedenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Sakralraumes befindet sich ein Gemeindezentrum mit Gymnastikhalle und Kegelbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
Die Glocken wurden 1957 vom Bochumer Verein gefertigt.&lt;br /&gt;
# &amp;quot;&#039;&#039;&#039;ST. ELISABETH&#039;&#039;&#039;&amp;quot; H´, Ø: 180 cm, 2200 Kg: &amp;quot;SANCTA ELISABETH PATRONA TVIS ECCLESIAE ORA PRO NOBIS VIVIS PRO DEFUNCTIS&amp;quot; Heilige &#039;&#039;&#039;Elisabeth&#039;&#039;&#039;, Patronin unseres Gotteshauses bitte für uns Lebende und für unsere Toten.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sakramensglocke&#039;&#039;&#039;:D´, Ø: 151 cm, 1296 Kg: &amp;quot;AD ADORANDUM SANCTISSIMUM SACRAMENTUM VOCAET COMMOVE CORDA NOSTRAM&amp;quot; Zur Anbetung des &#039;&#039;&#039;Allerheiligsten Sakramentes&#039;&#039;&#039; rufe und ermuntere unsere Herzen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Marienglocke&#039;&#039;&#039;: E´, Ø: 135 cm, 960 Kg: &amp;quot;SANCTA MARIA VIRGO IMMACULATA IN CAERUM ASUMPTA INTER CEDE IN ANGUSTIIS NOSTRIS&amp;quot; Heilige und unbefleckte &#039;&#039;&#039;Jungfrau Maria&#039;&#039;&#039;, aufgenommen in den Himmel, sei Fürsprecherin in all unsern Ängsten und Nöten.&lt;br /&gt;
# &amp;quot;&#039;&#039;&#039;JOHANNES&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: FIS´, Ø: 118 cm, : &amp;quot;SANCTA JOHANNI DOLE NOS AMARE COR MAGISTRI TUI&amp;quot; Heiliger &#039;&#039;&#039;Johannes&#039;&#039;&#039;, lehre uns das Herz deines Meisters lieben.&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
Die Orgel umfasst 28 Register auf 2 Manuale und Pedal. Sie wurde im November 1961 von der Orgelbaufirma Matthias Kreienbrink&amp;lt;ref&amp;gt;https://orgelbau-kreienbrink.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Osnabrück-Hellern gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seelsorger (Auswahl)==&lt;br /&gt;
*Heinrich Himmelreich (*[[12. April]] [[1907]] in Gelsenkirchen Ückendorf † [[26. September]] [[1971]] Herne). Studium in Paderborn und Freiburg. Geweiht am 1. April 1933 im Hohen Dom zu Paderborn, Vikar in Plauen (-9.1933), Dortmund und Herzebrock. Im Zweiten Weltkrieg Sanitäter. Einführung am 4. Februar 1949 als Pfarrvikar an [[St. Bonifatius]] als Gründungsvikar der St. Elisabeth Pfarrvikarie. Ab 28. September 1952 Pfarrer.&lt;br /&gt;
*1972-2001: Pfarrer Friedrich Spiske (* 8. Augsut 1930 Beuthen/Osl; † 17. März 2002 in Herne), Priesterweihe 1958.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-dionysius-herne.de/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b1227/b1227.shtml Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V. mit Bildern der Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
*Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Elisabeth_%28Herne%29 St. Elisabeth (Herne)], abgerufen am 22. Januar 2015&lt;br /&gt;
*Erweiterte Daten aus dem Pfarrarchiv St. Dionysius Herne © 2023&lt;br /&gt;
{{Dionysius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Schulstra%C3%9Fe&amp;diff=71860</id>
		<title>Diskussion:Schulstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Schulstra%C3%9Fe&amp;diff=71860"/>
		<updated>2024-04-05T14:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hat es eine Neuvergabe der Hausnummern gegeben? Z.B. stand Nr. 39 (zuletzt Bildstelle) noch bis in die 1990er oder gar 2000er.&lt;br /&gt;
Nr. 57 war Schule und nie Bildstelle&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Schulstra%C3%9Fe&amp;diff=71859</id>
		<title>Diskussion:Schulstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Schulstra%C3%9Fe&amp;diff=71859"/>
		<updated>2024-04-05T14:08:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: Die Seite wurde neu angelegt: „Hat es eine Neuvergabe der Hausnummern gegeben? Z.B. stand Nr. 39 (zuletzt Bildstelle) noch bis in die 1990er oder gar 200er“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hat es eine Neuvergabe der Hausnummern gegeben? Z.B. stand Nr. 39 (zuletzt Bildstelle) noch bis in die 1990er oder gar 200er&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Barbara&amp;diff=71858</id>
		<title>St. Barbara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Barbara&amp;diff=71858"/>
		<updated>2024-04-05T13:58:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Barbara&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:St Barbara 1241 TS 20181230.jpg|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=St. Barbara am 30.12.2018&lt;br /&gt;
|Erbaut=1960-1965&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.554873&lt;br /&gt;
|lon=7.240461&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St Barbara 1244 TS 20181230.jpg|thumb|St. Barbara am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Barbara 1249 TS 20181230.jpg|thumb|St. Barbara am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Barbara DJK Elpeshof 1246 TS 20181230.jpg|thumb|St. Barbara / DJK Elpeshof / Gedenkstein am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Barbara DJK Elpeshof 1245 TS 20181230.jpg|thumb|St. Barbara / DJK Elpeshof / Gedenkstein am 30.12.2018]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Die &#039;&#039;&#039;St. Barbara-Kirche&#039;&#039;&#039; ist eine katholische Gemeindekirche in Herne. Sie liegt in Herne-Horsthausen-Elpeshof neben dem Marktplatz [[Elpes Hof]]. Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Gemeindekirche der St.-Barbara-Pfarrvikarie im Pastoralverbund Herne-Nord des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]]. Nach Beendigung der Neuausrichtung der Immobilien der Gemeinde wird dieses Kirchengebäude zum 30. Juni 2024 dauerhaft geschlossen. Eine Profanierung ist beantragt.&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Das dünn besiedelte Gebiet in Horsthausen erlebte wie die übrigen Gebiete des Ruhrgebietes durch den nordwärtsziehenden Bergbau im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einen rasanten Bevölkerungszuwachs. Dadurch waren die Mutterkirchen gezwungen, Pfarrvikarien zu schaffen, um den Menschen die aktive Teilnahme am Gottesdienst und dem Gemeindeleben zu ermöglichen. Die St. Lambertus  Gemeinde in Castrop pfarrte im Jahr 1900 die  St.-Joseph-Gemeinde ab. Auch in der Zeit nach dem II. Weltkrieg wuchs die Gemeinde erneut sprunghaft auf 8000 Seelen. Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten sowie Arbeitskräfte aus dem übrigen Deutschland suchten und fanden Arbeit in der Kohle- und Stahlindustrie. Neue Ortsteile wie Pantringshof ([[1952]]-[[1956]]) und Elpeshof ([[1955]]-[[1960]]) entstanden und mit ihnen die Kirche &#039;&#039;St. Barbara&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Schritt auf dem Weg zur Errichtung einer Kirche im Ortsteil Elpes Hof war die Gründung eines Kirchbauvereins. Das Baugrundstück konnte die Filialkirchengemeinde Herne-Horsthausen-Ost (gegründet am [[23. Mai]] [[1955]]) am [[5. Juni]] [[1958]] von der [[Zeche Friedrich der Große|Zeche „Friedrich der Große“]] erwerben. Pfarrer Woytas nahm am [[21. Oktober]] [[1960]] den ersten Spatenstich zum Bau der neuen Kirche vor, deren Grundsteinlegung am [[11. Dezember|11. Dezembe]] [[1960]] erfolgte. Nachdem am 1. September [[1961]] das Richtfest gefeiert worden war, erfolgte am [[11. April]] [[1965]] die Benediktion (kirchliche Segnung) des nach Plänen des Dortmunder Architekten Konrad Frank&amp;lt;ref&amp;gt;Der richtige Name lautet &amp;quot;Leonhard Frank&amp;quot; aus Dortmund-Barop.&amp;lt;/ref&amp;gt; erbauten Gotteshauses. (siehe &amp;quot;[[An der Barbarakirche]]&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_An-der-Barbarakirche?OpenDocument&amp;amp;ccm=080068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bauausführung große Mängel aufzeigte, wurde unter der Leitung des vom Kirchenvorstand beauftraten Mendener Architekten Gerold Ringelhan (1931-2019), welcher einige Jahre später die neue [[St. Joseph (Horsthausen)|St. Joseph]] Kirche an der Roonstraße erbaute, im Jahre 1976 umfangreiche Sanierungen und Endausbauten vorgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. St. Josef Herne-Horsthausen - Festschrift zum 2. Jahrestag der Kirchweihe am 24.11.1986, 137 S. Ill. S. 107f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenausstattung ===&lt;br /&gt;
Die Glasfenster schuf  Josefthomas Brinkschröder&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Josefthomas_Brinkschr%C3%B6der&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Paderborn.&lt;br /&gt;
Die erste Ausstattung war schlicht. Die Barbara-Staue aus Holz wurde von Werner Krause gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Ausstattung stammt in Entwurf und Ausführung vom Metallbildhauer Ulrich Langohr (* 1940) aus Menden und stammen aus dem Jahr 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken===&lt;br /&gt;
Die Glocken stammen aus dem Jahre [[1982]] und wurde von Petit und Edelbrock in Gescher gegossen. Bis dahin wurde eine alte Glocke der St. Joseph Kirche benutzt. Am 19. Mai 1982 erklangen:&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Christus-Glocke&#039;&#039;&#039;: Jesus, der Gute Hirt; Inschrift: &#039;&#039;Ich bin die Auferstehung und das Leben&#039;&#039;. 400 kg, Ton: B´&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Johannes-Glocke&#039;&#039;&#039;: Johannes der Täufer; Inschrift: &#039;&#039;Bereitet dem Herrn den Weg&#039;&#039;. 300 kg, Ton: C&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Barbara-Glocke&#039;&#039;&#039;: Heilige Barbara; Inschrift: &#039;&#039;Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach&#039;&#039;. 220 kg, Ton: D&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistliche (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* Pfarrer Franz Woytas (* 1900 † 29. September 1981) Weihe 1935, Pfarrer in [[St. Joseph (Horsthausen)|St. Joseph ]]&lt;br /&gt;
* - Mai 1971: Pfarrvikar Edmund Nowak (* 1917 † 9. Mai 1971) Weihe 1951.&lt;br /&gt;
* April 1971 bis Januar 1975 Pfarrvikar Hubert Hohmann, (* 1937 in Dortmund, + 4. Oktober 1998), 1975–1996 Pfarrer zu St. Michael&lt;br /&gt;
* 1975-2016: Dechant Josef Norbert Walter, zugleich Pfarrer zu [[St. Joseph (Horsthausen)|St. Joseph (Herne)]] und [[St. Pius|St.Pius]] &lt;br /&gt;
* siehe [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne|St. Dionysius Herne]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[St. Barbara 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-dionysius-herne.de/13905-Chronik/12626-Chronik-St.-Barbara.html Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b1239/b1239.shtml Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V. mit Bildern der Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Barbara_%28Herne%29 St. Barbara (Herne)], abgerufen am 7. Januar 2015&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Barbara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Schaeferstra%C3%9Fe_2&amp;diff=71857</id>
		<title>Schaeferstraße 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Schaeferstra%C3%9Fe_2&amp;diff=71857"/>
		<updated>2024-04-05T12:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Baudenkmal&lt;br /&gt;
|Name=Schaeferstraße 2&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
[[Datei:JANIK Schaeferstraße 2-2024-02-07.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&amp;lt;small&amp;gt;Bild: Andreas Janik © 7. Februar 2024&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erbaut=vor [[1890]]&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Straße_Nr.=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.54007644202017&lt;br /&gt;
|lon=7.22363094841486&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus [[Schaeferstraße|Schaeferstraße 2]] ist ein Wohn/Bürohaus im westlichen Teil der Straße&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der damaligen Oststraße bauten die damals wichtigsten Geschäftsleute der aufstrebenden Gemeinde Herne ihre repräsentativen Häuser. Entweder zum Eigennutzen oder als gehobene Mietshäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste, in den Adressbüchern überlieferte Bewohner der Oststraße 2 war im Jahre 1892 der Bergwerksdirektor der [[Zeche Mont-Cenis]] Max Josef Krauss (1854 in Bensberg -1894 Königswinter). Dieser bewohnte zwei Jahre zuvor das Haus Bahnhofstraße 50. Nun wohnte er im Nebenwohnsitz hier mit der Köchin Amalie Hernold und dem Stubenmädchen Elise Eberhardt. Seinen Hauptwohnsitz hatte er in Hannover genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Todesjahr 1894 hatte er das Haus an den Seilermeister [[Eduard Gessmann]] vermietet. Nun erbte seine zweite Frau Elsa, geb. Küchel den Besitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahre 1901 und 1904 ist in den betreffenden Adressbüchern keine Hausnummer 2 zu finden. Gessmann bewohnt nun das Haus [[Schaeferstraße 8]] in der Nachbarschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, 1908,  ist das Haus Schaeferstraße Nr. 2 in Besitz des Kaufmanns Georg Köhler (1856-1920), der im Haus Bahnhofstraße 48 sein Geschäft betrieb. Vermietet ist das Haus an den Zahnarzt Wilhelm Schumacher und den Regierungsbaumeister Rudolf Schaefer. Eine Haushälterin mit Namen Katharina von Felbert bewohnt ebenfalls das Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wohnt neben Wilhelm Schumacher nur noch seine Magd Anna Biermann das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 ist die Witwe Hulda Köhler geb. Füßmann (1856-1944) Eigentümerin&amp;lt;ref&amp;gt;Wohnt selber &amp;quot;Im Wietel41&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nun bewohnen der Referendar Otto Rothschild, der kath. [[Pestalozzi Gymnasium|Geistliche Studienrat]] Dr. Franz Wiesehöfer (1889-1945), die Haushälterin Karoline Oberdick und der Ingenieur Gustav Scholz das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 vermietet Hulda Köhler an den Lehrer Karl Frech und den Arzt Dr. Rudolf Hunold. Der letztere kauft das Anwesen vor 1934 und wohnt neben dem &amp;quot;Humoristen&amp;quot; [[Opferliste der Shoah aus Herne und Wanne-Eickel|Richard Goldschmidt]] (1885-1944 Auschwitz) und der Sohn Georg Köhler, Kaufmann Fritz Köhler (1882-1948)  im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 sind im Haus weiterhin Richard Goldschmidt (nun als Verkäufer) und der Schlosser Benno Dreesmann gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 sind, aufgrund der Wohnraumnot, die folgenden Personen im Adressbuch verzeichnet: der Invalide Hans-Georg Heinrich, der Arzt Dr. Rudolf Hunold, der Schlosser Karl Kelm, der Arbeiter Bruno und die Friseurin Anneliese Latte, die Serviererin Hildegard Nickel und die Witwe Magdalena und ihre Sohn, der Arbeiter Bruno Wojtakowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herne-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaeferstraße|02]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Glockenstra%C3%9Fe&amp;diff=71261</id>
		<title>Glockenstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Glockenstra%C3%9Fe&amp;diff=71261"/>
		<updated>2024-01-27T12:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Der Straßenname bezieht sich auf die wechselvolle Geschichte der Glocken der katholischen Kirchengemeinde [[St. Bonifatius]]. &lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Glockenstrasse Gerd Biedermann 2016.jpeg|401px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Glockenstraße im März 2016 &amp;lt;ref name=&amp;quot;GB&amp;quot;&amp;gt;Foto: Gerd Biedermann †&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benennung=&lt;br /&gt;
|TagMonat=9. Dezember&lt;br /&gt;
|Jahr=1974&lt;br /&gt;
|Benennung2=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=Stadtverordnetenversammlung&amp;lt;br&amp;gt;der Stadt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;StAH, Protokollbuch der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Herne 1974, Blatt 14, TOP 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=44623&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Herne&lt;br /&gt;
|Kartengitter=H4&lt;br /&gt;
|lat=51.539539&lt;br /&gt;
|lon=7.226716&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Glockenstrasse3 Gerd Biedermann 2016.jpeg|251px|left|mini|Im März 2016 &amp;lt;ref name=&amp;quot;GB&amp;quot;&amp;gt;Foto: Gerd Biedermann †&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
==Historie==&lt;br /&gt;
* Marienstraße (Benennung am [[25. November]] [[1889]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St. Bonifatius Kirche un unmittelbarer Nähe erhielt kurz vor Weihnachten [[1889]] ihre ersten Glocken. Diese drei schweren Bronzeglocken wurden [[1917]] eingeschmolzen und zu Kriegsgerät verarbeitet. [[1924]] kaufte die Kirchengemeinde beim Bochumer Verein drei Stahlglocken – die schwerste wog 60 Zentner. Dieses Geläut wurde im November [[1954]] aus dem etwa 30 Meter hohen Glockenstuhl heraus gehoben und nach seiner Restaurierung der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius in Bönen, Kreis Unna, zur Wiederverwendung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Montage eines neuen Glockenstuhls konnten am 12. Dezember 1954 sechs neue Gussstahlglocken geweiht werden, deren Sechsklang aus den Tönen a, h, cis, e, fis und a gebildet wird. Sie haben einen Durchmesser zwischen 970 und 1.980 mm. Auch sie wurden beim Bochumer Verein gegossen. Zu dem neuen Geläut gehören: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Christus-König-Glocke, 72 [[Bergmannssprache Z#Zentner|&amp;lt;span title=&amp;quot;Altes Gewichtsmaß: 50 kg.&amp;quot;&amp;gt;Zentner&amp;lt;/span&amp;gt;]] schwer. Sie trägt die Inschrift „Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat“ („Christus siegt, Christus regiert, Christus herrscht“).&lt;br /&gt;
* Die Bonifatiusglocke, 56 Zentner schwer, ist die Pfarrglocke und dem Patron der Kirche geweiht. Sie trägt die Inschrift „O Glaubensvater, sieh die Not, in der wir uns befinden.“&lt;br /&gt;
* Die Marienglocke läutet zum Angelus, wiegt 40 Zentner und hat die Inschrift „Königin des Friedens, bitte für uns.“&lt;br /&gt;
* Die Josefsglocke, 25 Zentner schwer. Ihre Inschrift lautet „St. Josef, alle Zeit steh hilfreich uns zur Seiten.“&lt;br /&gt;
* Die Dionysiusglocke, 16 Zentner schwer, dem Schutzpatron der ersten Pfarrkirche, dem Märtyrer Dionysius geweiht. Sie hat die Inschrift „Weizenkorn, das stirbt und lebt.“&lt;br /&gt;
* Die Barbaraglocke, kleinste der sechs Glocken und 10 Zentner schwer. Sie ist der Schutzpatronin der Bergleute gewidmet und trägt die Inschrift „Heilige Barbara, du edle Braut, mein Leib und Seel’ sei dir vertraut.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Herner Zeitung 11.12.1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Ruhr-Nachrichten 24.12.1973.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;WAZ 20.11., 27.11., 13.12.1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Westfälische Rundschau 11.12.1954.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Festschrift St. Bonifatius-Pfarrei 1937]].&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Category:Herne-Mitte (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Category:Herne (SV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Bonifatius&amp;diff=71260</id>
		<title>St. Bonifatius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=St._Bonifatius&amp;diff=71260"/>
		<updated>2024-01-27T11:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Bonifatius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist eine katholische Pfarrkirche im Stadtzentrum von Herne-Mitte. Im ursprünglich ländlichen und seit der Reformation evangelischen Dorf Herne war sie infolge der Industrialisierung Urkirche der katholischen Neugründung. Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Pfarrkirche der St. Bonifatius-Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Mitte des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]] und ist deren Pfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: [[Urkunde 2016 November 16]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Bonifatius&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:IMG 3130.JPG|400px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.539483&lt;br /&gt;
|lon=7.224507&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße mit St. Bonifatius Kirche, 1930er Jahre.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:900px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gemeinde-, Baugeschichte und Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Seit [[1851]] siedelten in Herne erstmals seit der Reformation wieder katholische Familien. Am [[31. Oktober]] [[1858]] wurde hier der erste katholische Gottesdienst in einem angemieteten Haus an der [[Von-der-Heydt-Straße]] durch den Eickeler Dechanten Wilhelm Schrepping (&amp;lt;small&amp;gt;*14. April 1797, geweiht am 9. August 1831, in Eickel seit dem 28. Dezember [[1836]]&amp;lt;/small&amp;gt;) gefeiert. Herne wurde in dieser Zeit von [[St. Marien (Eickel)|St. Marien]] durch einen Missions- und Schulvikar verwaltet (s.u.). 1860 eröffnet eine katholische Privatschule und eine Notkirche wurde aus Spenden der katholischen Bewohner in Riemke erbaut. Die Pfarrei St. Bonifatius wurde am [[19. Januar]] [[1862]] als Missionspfarrei begründet, nachdem König Wilhelm I. am 4. Dezember 1861 der Gründung zustimmte und der Oberpräsident Westfalens dieses am 23. Dezember 1861 bestätigte&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg: mit öffentlichem Anzeiger. 1862, S. 4. https://books.google.de/books/content?id=1QNPAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;img=1&amp;amp;zoom=3&amp;amp;sig=ACfU3U2FmlcWNSeeI1BQHDJHGoLpsqpCuQ&amp;amp;ci=16%2C573%2C946%2C657&amp;amp;edge=0&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem bereits 1865 der erste katholische Friedhof (heute steht an der Stelle das Familienzentrum &amp;quot;Arche Noah&amp;quot;) eingeweiht worden war, konnte [[1870]] an der Bahnhofstraße, der heutigen Fußgängerzone, ein geeignetes Grundstück erworben werden. In einem ersten Bauabschnitt wurden [[1872]] bis [[1874]] das Langhaus (Grundsteinlegung am [[22. Mai]] [[1873]]) und der Chor der Pfarrkirche direkt an der Bahnhofstraße errichtet ([[14. Mai]] [[1874]] Bauabnahme). Die  Konsekration erfolgte am [[8. Oktober]] [[1886]] durch den damaligen Bischof von Fulda Georg von Kopp (Späterer Fürstbischof von Breslau), wobei die Missionspfarrei Herne zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben wurde. In einem zweiten Bauabschnitt, bei dem auch der markante Turm entstand, wurde die Pfarrkirche in den Jahren [[1888]] bis [[1889]] vollendet. Architekt des Gesamtbaues war Gerhard August Fischer, der u.a. für die Rekonstruktion von Schloss Burg in Solingen verantwortlich war. Seit ihrer Errichtung hatte die Kirche mit starken Bergsenkungen zu kämpfen, die es bereits um [[1890]] notwendig machten, Stahlverstrebungen von Pfeiler zu Pfeiler zu ziehen, um dem Bau Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Kirchbau entstand in den Jahren [[1973]] bis [[1974]] hinter der alten Kirche. Der obere Teil des Gebäudes wird als eigentliche Kirche, der unter Teil als Gemeindezentrum und Jugendheim genutzt. Die alte Kirche wurde daraufhin abgerissen. Erhalten blieb der Kirchturm, der unter Denkmalschutz steht und in eine Ladenzeile integriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2008/3/18/news-31568031/detail.html Der Westen – Herne 18. März 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Standort des ehemaligen Kirchenschiffs führt heute die Zuwegung von der Herner Bahnhofstraße zum neuen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
Das erste Konzept der Kirche als &#039;&#039;Forumskirche&#039;&#039; wurde durch eine quadratisch offene Bauausführung mit abgesenkten Altarbereich und stufenförmiger Anordnung der Sitzplätze erreicht. Die Beleuchtungskörper waren Straßenlaternen nachempfunden. Einziger Schmuck der Altarwand war eine Kreuzblume. Auffallende Fenster sind nicht vorhanden. Die Nüchternheit dieses Konzepts wurde durch die später ausgeführten Kunstwerke und Umbauten abgeschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man unter der Figur des Heiligen Bonifatius die Kirche, gelangt man nicht direkt in den sakralen Raum, sondern in einen abgeschlossenen Vorraum. Der Weg leitet den Besucher vorbei an einer großen Rosenplastik mit dem Symbol des „Ecksteins“ als Mitte. Der Kirchenraum selbst lebt von dem 1978 geschaffenen Mosaikfries der Benediktinerin Schwester Ehrentrud Trost&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrentrud_Trost&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Varensell. Unter dem Motiv „Gottes Geschichte mit den Menschen&amp;quot; werden Szenen aus dem Alten und Neuen Testament sowie aus dem Leben des Heiligen Bonifatius dargestellt. Auffallend sind die Orgel und der freistehende Tabernakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstwerke ==&lt;br /&gt;
Im gesamten Kirchengebäude befinden sich zahlreiche Kunstgegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einrichtungsgegenstände aus der alten Kirche wurden in den Neubau eingebunden, so der &#039;&#039;&#039;Kreuzweg&#039;&#039;&#039; (vor 1882 vom Kunstmaler Johann Bartscher (1846-1921) aus Oelde&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser war zugleich für die erste Ausmalung der alten Kirche verantwortlich. Vgl. [[Festschrift St. Bonifatius-Pfarrei 1937|Bonifatius 1937]], S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und der &#039;&#039;&#039;alte Hochaltaraufsatz&#039;&#039;&#039; von 1908-1909 der Wiedenbrücker Altarbauerkünstler Bernhard Diedrichs (1861-1912) &amp;amp; Franz Knoche (1870-1942)&amp;lt;ref&amp;gt;Korrespondenz und Rechnung über 8500 MK. im Pfarrarchiv St. Dionysius.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Wandinstallationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Pieta&#039;&#039;&#039; stammt aus der Werkstatt von Anton Moormann (Wiedenbrück). Teile des alten &#039;&#039;&#039;Taufbeckens&#039;&#039;&#039; aus der Zeit der Gemeindegründung um 1860 wird von der Gemeinde verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Heiligenfiguren aus Lindenholz, wie Franziskus, Aloysius, Anna etc. und vor allem St. Barbara im Altarraum, stammen aus der Gelsenkirchener Holzbauerwerkstatt Hans Meier sen. und Söhne Hans jun. und Max. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihnachtskrippe stammt aus dem Jahr 1976, wurde 2003 überarbeitet und neu gestaltet. Sie präsentiert sich vom ersten Adventssonntag bis Lichtmess in mehreren den Erzählungen angepassten Szenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur 1200-Jahresfeier zum Tode des heiligen Bonifatius im Jahr 1954 wurde von der Gemeinde eine 3 Meter große Statue aus Anröchter Stein vom Bildhauer Hubert Hartmann gestiftet, welche sich auf einer Plinthe stehend zwischen zwei Fenstern des Kirchturms befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.halloherne.de/kultur/100objekte/8550-100-objekte-herne-45 www.hallo-herne.de 100 Objekte. Abgerufen am 20. April 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Geweiht wurde diese Gebäude-Installation am 5. Dezember 1954&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Herne - unsere Stadt - Dezember 1964]], S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WP1949-Orgel-Bonifatius-Gesing.jpg|mini|Die Kemper Orgel bei der Einweihung. Eine Zeichnung von [[Hermann Gesing]]]]&lt;br /&gt;
Die erste Orgel der Gemeinde war ein Ankauf aus Soest (Kolpingverein) und diente bis September 1881. Die nächste Orgel wurde von Wilhelm Küper aus Bochum-Linden gefertigt (I./II Man. &amp;amp; Pedal). Das Anfalng 1903 in Funktion gekommene Orgelwerk war vom Dorstener Orgelbaumeister Franz Breil geschaffen (I./II Man. &amp;amp; Pedal mit 36 Register), wobei Teile der Küper Orgel mit genutzt wurden. Weitere Teile gingen an die damals junge Tochtergemeinde Herz-Jesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929/30 erweiterte Franz Breil die Orgel mit einem III. Manual aus mit insgesamt 50 Register. Der Prospekt wurde dabei auf die rechte Seite der Orgelempore verlagert, um dem Chor mehr Platz zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langjähriger Organist war Karl Brockhoff (1866-1943)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. April 1942 wurde diese Orgel bei einem großen Luftangriff vernichtet. Franz Breil erstellte 1943 aus den Resten eine &amp;quot;Teilorgel&amp;quot; mit 16 Registern. Diese wurde noch 1944 nach Störmede verbracht, allerdings dort &amp;quot;&#039;&#039;durch Bubenhände teils bestohlen, teils sinnlos beschädigt&#039;&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv St. Dionysius. Altbestand St. Bonifatius. Akte BO-01-24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine angedachte Reparatur bzw. ein Neubau durch Breil wurde von Seiten des Kirchenvorstandes nicht mehr entsprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Orgel der alten Bonifatius Kirche stammte vom Orgelbauer Karl Kemper, Inhaber der damaligen Orgelbaufirma &#039;&#039;  Emanuel Kemper   &amp;amp; Sohn&#039;&#039; in Lübeck. Sie wurde im Jahr 1948 gebaut, bestand aus 56 Register mit insgesamt 4604 Pfeifen und wurde in seiner technischen Substanz größtenteils in den Kirchenneubau übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Polock: &#039;&#039;[http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/PollokStephan/diss.pdf Orgelbewegung und Neobarock im Ruhrgebiet zwischen 1948 und 1965.]&#039;&#039; (PDF; 8,4&amp;amp;nbsp;MB) S. 230&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erklang das neue Werk am 24. Dezember 1948. Zahllose Konzerte, u.a. auch im Rundfunk, wurden in der alten Bonifatius Kirche abgehalten. Auch wurden einige orgelwerke hier Uraufgeführt. &amp;quot;Passacaglia und Fuge&amp;quot; in D-Moll von [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Lehner Franz Lehner] als erste zum Jahreswechsel 1948/49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 errichtete die Firma Westfälischer Orgelbau Anton Feith, Inhaber Siegfried Sauer&amp;lt;ref&amp;gt;Heute &amp;quot;[https://www.orgelbau-sauer-heinemann.de/ Orgelbau Sauer &amp;amp; Heinemann]&amp;quot; in Höxter.&amp;lt;/ref&amp;gt; - damals noch in Paderborn - ein neues Werk, das 1983 einige Änderungen in der Disposition erfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese heutige Orgel verfügt über 58 Register, die auf vier Manuale und Pedal verteilt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klangbeispiel: [https://www.youtube.com/watch?v=x-eJDJ129sw Markus Breker über ein Thema von Paganini, op. 43 an der Kemper/Sauer Orgel (58/IV) in St. Bonifatius, Herne - Youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Vgl. auch [[Glockenstraße]]. Die Kirche erhielt kurz vor Weihnachten 1889 ihre ersten Glocken. Diese drei schweren Bronzeglocken wurden 1917 eingeschmolzen und zu Kriegsgerät verarbeitet. 1924 kaufte die Kirchengemeinde beim Bochumer Verein drei Stahlglocken – die schwerste wog 60 [[Bergmannssprache Z#Zentner|&amp;lt;span title=&amp;quot;Altes Gewichtsmaß: 50 kg.&amp;quot;&amp;gt;Zentner&amp;lt;/span&amp;gt;]]. &amp;quot;Auf der größten mit einem Durchmesser von ca. 120 Zentimetern steht „Benedicamus patrem“, auf der mittleren ist „et filium“ zu lesen. Auf der kleinsten steht „cum sancto spirito“. Eine Lobpreisung, die übersetzt lautet: „Preisen wir den Vater und den Sohn mit dem heiligen Geist.“&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Westfälischer Anzeiger, 21. Dezember 2013. &amp;quot;In Bönen begrüßen Glocken das neue Jahr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Geläut wurde im November 1954 aus dem etwa 30 Meter hohen Glockenstuhl heraus gehoben und nach seiner Restaurierung der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius in Bönen, Kreis Unna, zur Wiederverwendung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Montage eines neuen Glockenstuhls konnten am 12. Dezember 1954 sechs neue Gussstahlglocken geweiht werden, deren Sechsklang aus den Tönen a, h, cis, e, fis und a gebildet wird. Sie haben einen Durchmesser zwischen 970 und 1.980 mm. Auch sie wurden beim Bochumer Verein gegossen. Zu dem neuen Geläut gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Christus-König-Glocke, (a°) 72 Zentner schwer. Sie trägt die Inschrift „&#039;&#039;Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat&#039;&#039;“ („Christus siegt, Christus regiert, Christus herrscht“).&lt;br /&gt;
* Die Bonifatiusglocke, (h°) 56 Zentner schwer, ist die Pfarrglocke und dem Patron der Kirche geweiht. Sie trägt die Inschrift „&#039;&#039;O Glaubensvater, sieh die Not, in der wir uns befinden&#039;&#039;.“&lt;br /&gt;
*Die Marienglocke läutet zum Angelus, (cis’) wiegt 40 Zentner und hat die Inschrift „&#039;&#039;Königin des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
*Die Josefsglocke, (e’) 25 Zentner schwer. Ihre Inschrift lautet „&#039;&#039;St. Josef, alle Zeit steh hilfreich uns zur Seiten&#039;&#039;.“&lt;br /&gt;
*Die Dionysiusglocke, (fis’) 16 Zentner schwer, dem Schutzpatron der ersten Pfarrkirche, dem Märtyrer Dionysius geweiht. Sie hat die Inschrift „&#039;&#039;Weizenkorn, das stirbt und lebt&#039;&#039;.“&lt;br /&gt;
*Die Barbaraglocke, (a’) kleinste der sechs Glocken und 10 Zentner schwer. Sie ist der Schutzpatronin der Bergleute gewidmet und trägt die Inschrift „&#039;&#039;Heilige Barbara, du edle Braut, mein Leib und Seel’ sei dir vertraut.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geistliche (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1859–1862 ||Vikar Schmelzer|| ||Missions- und Schulvikar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862–1873 ||Pfarrer Otto Schwartz||* 24. April 1836 in   Arolsen  ; † 23. September 1873 Herne|| Priesterweihe am 18. August 1859 in Paderborn, Seit dem 29. April 1862 Missionspfarrer der Missionspfarrei Herne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873/1887–1892 ||Pfarrer Gerhard Strickmann||* 7. März 1844 in Herzebrock, † 17. Juni 1892 Herne ||Priesterweihe am 21. März 1871 in Paderborn, seit 1872 Pfarrvikar der Missionspfarrei und erster Pfarrer der eigenständigen Gemeinde. Während des   Kulturkampf  es entzug der Pfarrstelle und Ausweisung aus dem   Regierungsbezirk Arnsberg  . Er nahm in Recklinghausen-Süd seine Wohnung, konnte 1876 zurückkehren aber erst ab 1880 wieder vollständig amtieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1892–1924 ||Franz Schäfer||* 22. Mai 1848 Olpe  &amp;lt;ref&amp;gt;Schematismus des Bistums Paderborn, 1899, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;||Priesterweihe am 21. März 1874 in Paderborn. Seminarpriester und Kaplan in Thieringhausen und Detmold. Seit dem 20. Oktober 1892 in Herne tätig, Dechant des Dekanates Herne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924–1947 ||Heinrich Wüseke||* 14. August 1875 Paderborn,&amp;lt;br/&amp;gt;† 27. April 1947 Herne||Priesterweihe am 30. März 1900, Vikariat in Hagen (1900–1903), Iserlohn (1903–1917) und Pfarrer in Detmold (1917–1924), Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947–1969||Aloys Deppe ||* 21. Februar 1900 Gütersloh,&amp;lt;br/&amp;gt;† 7. April 1991   Langenberg (Kreis Gütersloh)   ||Priesterweihe am 20. März 1926, 1936–1941 Pfarrer in   Krombach (Kreuztal)|Krombach  , 1949–1969 Dechant des Dekanates Herne, Ehrendechant und Geistlicher Rat. Ab 1969 Subsidiar in der Liebfrauengemeinde in Gütersloh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1969–1983||Theodor Villis||* 10. April 1913 in Gelsenkirchen,&amp;lt;br/&amp;gt;† 29. April 2009 in Essen-Heisingen  ||Priesterweihe am 2. April 1938 in Paderborn, 1941–1949 Pfarrvikar zu   St. Konrad (Herne-Süd)  , 1956–1969 Pfarrer in St.Joseph   Siegen-Weidenau  , Geistlicher Rat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983–1999||Pfarrer Hermann Josef Klöpper ||* 2. Juni 1933 Dortmund ||27. Mai 1958 Priesterweihe, Militärseelsorger u.a. in Augustdorf von 1969–1972, Geistlicher Rat, Dechant des Dekanates Herne von 1989 bis 1997, heute Subsidiar zu St. Johannes Baptist   Schloß Holte-Stukenbrock|Stukenbrock  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999–31. August 2016||Pfarrer Christian Gröne || * 1962 Dortmund-Bodelschwingh||Abitur am ASG in Castrop-Rauxel, Studium in Paderborn, 1988 Priesterweihe, Vikar in   Arnsberg   und   Fröndenberg-Langschede. Schulseelsorger und Religionslehrer in Dortmund. Pfarrvikar in Iserlohn, seit 1999 Pfarrer und zugleich Pfarradministrator von St. Elisabeth (Herne), St. Marien (Herne-Baukau)   (2014), Herz-Jesu und St. Konrad (2015). Leiter des Pastoralverbundes Herne Mitte bis September 2016 und von Juni 2010 bis März 2016 Dechant des Dekanates Emschertal. Leiter des neuen pastoralen Raumes Alt-Herne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.recklinghaeuser-zeitung.de kales/castrop-rauxel/Christian-Groene-ist-neuer-Dechant;art1343,229797 www.recklinghaeuser-zeitung.de 22. Juni 2010 abgerufen am 26. Februar 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Pfarrkirche der St. Dionysius Gemeinde Herne.&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lebensdaten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Januar - 28. Februar 2017||Thomas Poggel||kommissarischer Pfarrer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. März 2017–2024 ||Georg Birwer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frühjahr 2024- ||Dr. Nils Petrat|| 2023 Pastor in, ab Frühjahr 2024 Pfarrer an St. Dionysius.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=150px mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Boni8.JPG&lt;br /&gt;
 File:Bonni.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni2.jpg&lt;br /&gt;
 File:Bonni3.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3127.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3128.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3130.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3131.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3132.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3133.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3139.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3141.JPG&lt;br /&gt;
 File:IMG_3142.JPG&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext und Autorenverzeichnis==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Bonifatius_%28Herne%29 St. Bonifatius (Herne)], abgerufen am 7. Januar 2015. Weitere Veränderung nur hier durch Mitglieder der Redaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-dionysius-herne.de/12682-Gemeinden/2718-St.-Bonifatius.html/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Bonifatius]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=WERKSTATTBERICHT_Nr._24_(30.03.2025)&amp;diff=70338</id>
		<title>WERKSTATTBERICHT Nr. 24 (30.03.2025)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=WERKSTATTBERICHT_Nr._24_(30.03.2025)&amp;diff=70338"/>
		<updated>2023-11-27T11:39:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Joseph&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Luisenstraße St Josef Kirche 2019.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Die St Joseph Kirche fotografiert im&amp;lt;br&amp;gt;Januar 2019&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Horsthausen&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.550512&lt;br /&gt;
|lon=7.228353&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Joseph-Kirche&#039;&#039;&#039; ist eine katholische Gemeindekirche in Herne. Sie ist die zweite Kirche an dieser Stelle und liegt an der [[Roonstraße]] in Horsthausen. Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Gemeindekirche der St. Joseph Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Nord des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Baugeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dünn besiedelte Gebiet in Horsthausen erlebte wie die übrigen Gebiete des Ruhrgebietes durch den nordwärts ziehenden Bergbau im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einen rasanten Bevölkerungszuwachs. Dadurch waren die Mutterkirchen gezwungen, Pfarrvikarien zu schaffen, um den Menschen die aktive Teilnahme am Gottesdienst und dem Gemeindeleben zu ermöglichen. Am [[20. September]] [[1896]] wurde eine Filialkirche in Horsthausen eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Castroper Anzeiger vom 23. September 1896 [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6456252 online auf Zeitpunkt.nrw]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lambertuskirche in Castrop pfarrte zum weissen Sonntag 1900 die St.-Joseph-Gemeinde ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;In der katholischen Kirche gelangten am weißen Sonntag die Urkunden zur Verlesung, laut welchen die bisherigen Zweiggemeinden Börnig=Sodingen und Horsthausen von der Muttergemeinde Castrop abgetrennt und zu selbständigen Pfarreien erhoben werden. Die neue Kirchengemeinde Börnig=Sodingen erhält daselbst von der bisherigen Gesammtgemeinde die Kirchengrundstücke mit der aufstehenden Kirche und dem Pfarrhause, wogegen erstere 9500 Mk. von den vorhandenen Schulden zu übernehmen hat; Horsthausen erhält ebenfalls die Grundstücke mit Kirche und Pfarrhaus zum Eigenthum und übernimmt 7300 Mk. Schulden.&amp;quot; Vgl.: [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6494631?query=Kirche%20Baukau Castroper Zeitung vom 24. April 1900]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1896 kaufte sie vom Landwirt [[Hof Schulte am Esch (Horsthausen)|Schulte am Esch]] ein Grundstück an der Südseite der Roonstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alte Kirche==&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Joseph-Alt-Horsthausen-D.jpg|mini|links|Die St. Joseph-Kirche kurz nach ihrer Fertigstellung]]&lt;br /&gt;
Mit Unterstützung der Zeche Friedrich der Große (250.000 Ringofensteinen, Eisenanker und eine 1 m. starke Eisenbetonfundamentplatte) wurde vom Architekten Carl Pinnekamp&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[St. Joseph (Wanne)|St. Jospeh (Wanne)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 17. Oktober 1872 in Gelsenkirchen; † 23. Mai 1955 in Essen) - als sein erstes Kichengebäude - eine dreischiffige neugotische Kirche mit einer verblendung aus Ibbenbürener Sandstein&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Ibbenb%C3%BCrener_Sandstein&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen der nördlichen [[Roonstraße|Roon-]] (Haupteingang) und der südlichen [[Luisenstraße]] (Chor) errichtet. Das Richtfest war am [[26. September]] [[1908]], die Benediktion am [[6. Juni]] [[1909]] und die Konsekration am [[22. April]] [[1913]]. Im November 1944 wurde die Kirche schwer getroffen, Fenster, Gewölbe und Orgel waren völlig zerstört, die Inneneinrichtung schwer in Mitleidenschaft gezogen, einzig Altar und Tabernakel waren unbeschädigt. Ihr Turm stand schief und das Dach musste erneuert werden, wofür in der Gemeinde längere Zeit die finanziellen Mittel fehlten, daher musste die Kirche bis 1960 mit einem flachen Notdach auskommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Melanie Günter: Der Bochumer Architekt Carl Pinnekamp (1872-1955), Dissertation Technische Universität Dortmund, 2010 S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;  Verursacht durch weitere Bergschäden neigte sich das Kirchenschiff um mehr als einen Meter auf der Nordseite und die Turmspitze geriet um 2,15 m aus dem Lot. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1977 wurde die Kirche noch unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Abwägung der Reparaturkosten mit den Kosten eines Neubaus entschied sich die Gemeinde für den Abriss, zumal noch teure Instandsetzungsarbeiten, die aus dem Luftangriff vom 11. November 1944 resultierten, hätten finanziert werden müssen. Die letzten Messe wurde am 24. April 1983 gefeiert. Die Abbrucharbeiten dauerten vom 20. Juni 1983 bis zum 8. September 1983. Der schiefe Turm von Horsthausen wurde am 15. August 1983 gesprengt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesing-Hermann-Kreuzweg-Jos.jpg|mini|Auszug aus der Kirche. Hier Teile des Kreuzweges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liturgische Gegenstände aus der alten Kirche sind 1991 an Missionshäuser verteilt worden. U.a. der Kreuzweg von [[Hermann Gesing]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Station ist allerdings zuvor in Flammen aufgegangen und sorgte so für eine Generalsäuberung der neuen Kirche.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neue Kirche==&lt;br /&gt;
Die neue Kirche übernahm den alten Grundstein, dem die ehemalige und die neue Urkunde beigefügt wurden. Der Grundstein selbst wurde am 13. Juli 1984 im neuen Turm eingemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu seinem Vorgängerbau verzichtet der neue Kirchbau (mit Ausnahme des Turms) auf eine das Stadtbild beherrschende Dominanz. In bewusster Abkehr von der historisierenden Baukunst der alten St.-Joseph-Kirche mit ihrem neugotischen Formenrepertoire verkörpert die 1984 geweihte Kirche den liturgischen als auch funktionalen Wandel der Sakralbauten in der modernen architektonischen Formensprache der Nachkriegszeit. Gebaut wurde eine Kirche mit angeschlossenem Gemeindezentrum, das sich über eine Schiebetür zum Gottesdienstraum hin öffnen lässt und damit in den Kirchenraum integriert wurde. Beide Gebäude sind aus den gleichen Baumaterialien in niedrigen Bauweise gefertigt und passen sich dem umgebenden Wohnumfeld an. Lediglich der Glockenturm (26,70 m Höhe), der durch seine Kupferverkleidung etwas klobig wirkt, fällt aus dem Rahmen. Bekrönt wird dieser vom alten Kreuz samt Wetterhahn, die auf dem neuen Kirchturm einen würdigen Platz erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekt des Baues war der Architekt Gerold A. Ringelhan (1931-2019) in Wenden, welcher bereits die [[St. Barbara]] Kirche in Elpeshof vollendet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Innenausstattung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ist die Kirche aufgrund der wenigen Fenster und der mit Holzpaneelen verkleideten Decke dunkel gehalten. Die Leitidee des Innenraumes lautet: Das Volk Gottes auf dem Weg. Der Baukörper und seine Deckengestaltung verweisen daher auf ein Zelt. Durch eine geschickte Lichtführung fällt die zweistufige Altarinsel, die durch zwei asymmetrisch angeordneten senkrechten Fensterbänder beleuchtet wird, auf. Der Hauptweg, der die Diagonale des quadratischen Kirchengrundrisses (20,40 m) bildet, führt direkt zum Altar und zum Licht. Die Glasfenster schuf Helmut Lang aus Köln. Der Bildhauer Ulrich Langohr in Menden&amp;lt;ref&amp;gt;* 7. November 1940 Menden. Vgl: http://www.st-marien-herne-baukau.de/Nachlese/Langohr-Plastik/Langohr-Plastik.pdf S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; schuf u.a. die vier Seitenreliefs des Altars mit Szenen aus dem Alten Testament.&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Als erste Orgel wurde im Juni/Juli 1911 die 30-registrige Orgel in die alte Kirche eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen St. Josephskirche befindet sich eine klassizistische Schleifladenorgel mit ursprünglich neun Registern aus dem Jahre 1810. Der Orgelprospekt mit Pfeifenstockgesims ist aus Eiche und hat die Maße von 10 m. Höhe, 4 m. Breite und 2,4 m. Tiefe. Die vergoldeten Profile, Schleierwerke und Konsolen bilden mit der frühklassizistischen Dekorschnitzerei den dreitürmigen Prospekt. Die Orgel wurde in Herford vom Orgelbauer Meyer erstellt. 1903 gelangte sie in die Börniger Notkirche, nach 1904 in die dortige neue [[St. Peter und Paul]] Kirche. Sie wurde dabei auf 17 Register erweitert. 1960 übergab man sie für die alte Horsthauser Kirche, um sie 1983 für den Kirchenneubau bei der Firma Sauer in Höxter restauriert und auf 21 Register erweitern zu lassen. Seit 1987 ist sie, unter weiteren Erweiterungen des Spielwerks und des Orgelgehäuses, wieder in Gebrauch. Sie ist die älteste erhaltene und zugleich wertvollste Orgel in Herne. Sie steht seit dem 3. Dezember 2007 unter Schutz und ist unter der Nummer 702-63/DL-07 in die [[Denkmalliste Herne|Denkmalliste der Stadt Herne]] eingetragen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://herne.ratsportal.net/bi2/vo020.asp?VOLFDNR=3697#allrisBV&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.halloherne.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=142&amp;amp;Itemid=95 HalloHerne.de]  100 Okjekte Herne, Folge 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disposition:&#039;&#039;&#039; (Gerd Wittig 1986)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! I. Manual !! II. Manual !! Pedal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Bordun 16´ || 10. Gedackt 8&#039; || 18. Subbaß 16´&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Principal 8´ || 11. Salicional 8´ || 19. Prinzipalbaß 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Viola da Gamba 8´ || 12. Geigenprinzipial 4´ || 20. Choralbass 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Gedacktflöte 8´ || 13. Blockflöte 4´ || 21. Stillposaune 16´&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Oktave 4´ || 14. Schwiegel 2´ || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Flöte 4´ || 15. Quinte 1 ⅓´ || &#039;&#039;&#039;Spielhilfen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Sesquialtera 2fach 2 ⅔´ 1 3/5´ || 16.Gambenmixtur 3fach || Manualkoppel 2/1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Oktave 2 || 17. Schalmey Tremulant 8´ || Pedalkoppel 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Mixtur 3fach ||  || Pedalkoppel 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Das erste Geläut musste im I. Weltkrieg abgegeben werden und erst im Mai 1926 durch 4 neue Bronzeglocken der Firma F. Otto aus Hemelingen bei Bremen ersetzt:&lt;br /&gt;
* Salator-Mundi, Es-Glocke, 1649 Kg&lt;br /&gt;
* Regina Coeli, ges=Glocke, 975 Kg&lt;br /&gt;
* Beatus Josef, as=Glocke, 685 Kg&lt;br /&gt;
* Sanktus Michael, b=Glocke, 481 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Geläut musste am 17. Dezember 1941 für die Kriegswirtschaft abgegeben werden. Das neue gleichnamige aber nun aus Stahl gefertigte Geläut wurde am 14. Dezember 1952 konsekriert. Seit dem 7. Juni 1984 hängen diese im neuen Turm.&lt;br /&gt;
* Salator-Mundi, d´, 1,51 m ø, 2560 Kg&lt;br /&gt;
* Regina Coeli, f´, 1,27 m ø, 1500 Kg&lt;br /&gt;
* Sanctus Josef, g´, 1,11 m ø, 1040 Kg&lt;br /&gt;
* Sanktus Michael, a´, 0,97 m ø, 680 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Festschrift St. Josef-Horsthausen 50 Jahre 1946]]&lt;br /&gt;
* St. Joseph Herne-Horsthausen - Festschrift zum 2. Jahrestag der Kirchweihe am 24.11.1986, 137 S. Ill.&lt;br /&gt;
* [[Festschrift St. Josef Herne-Horsthausen 100 Jahre 1996]] &lt;br /&gt;
*Melanie Günter: Der Bochumer Architekt Carl Pinnekamp (1872-1955), Dissertation Technische Universität Dortmund, 2011, &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwjk_u7y6efPAhWGXCwKHT4WAI8QFggcMAA&amp;amp;url=https%3A%2F%2Feldorado.tu-dortmund.de%2Fbitstream%2F2003%2F30455%2F1%2FDissertation.pdf&amp;amp;usg=AFQjCNFOaozapEBRtyGQF6vjfoGitlnUfw&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Bildern und Plänen der alten Kirche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==125 Jahre St. Joseph Herne-Horsthausen==&lt;br /&gt;
Ein Blick zurück mit Hilfe der »Festschrift zum 2. Jahrestag der Kirchweihe am [[24. November]] [[1986]]« – also vor 35 Jahren! Zu diesem Zeitpunkt war die Gemeinde 90 Jahre alt.&lt;br /&gt;
Ursprünglich zählte Horsthausen, wie auch Börnig, Sodingen und Holthausen, zum Kirchspiel St. Lambertus in Castrop. Nach einer Urkunde soll das schon in der Zeit Karls des Großen, etwa um 800 n. Chr. so gewesen sein. Auf Druck des Grafen von Strünkede sind seine Untertanen der Reformation im 16. Jh. »zum Opfer gefallen.« Demnach sind nur wenige Familien »dem Glauben der Väter treu geblieben«. Zum Ende des 19. Jh. wuchs die Zahl der Katholiken wieder deutlich an. Daher reichte auch eine Erweiterung der Lambertus-Kirche bald nicht mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 gehörten die Horsthauser zur »Filiale Börnig-Sodingen-Gysenberg«. Der für die Filiale zuständige Kaplan Wolff begann, für die Gläubigen Horsthausens Geld zu sammeln und gründete 1895 einen Kirchbauverein. Schon am [[24. Juli]] [[1895]] konnte für 3.100 Mark ein 200 Ruten großes Grundstück gekauft werden (nördliche Begrenzung [[Roonstraße]] und südliche [[Luisenstraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Katholiken stieg insbesondere durch den Zuzug vieler Polen stark an. [[1896]] waren es bereits 1.400. Die [[Zeche Friedrich der Große]] zog viele Arbeiter an. Daraufhin ließ »Herr Landdechant Pfarrer Keweloh, Hochwürden zu Castrop«, eine Notkirche bauen. Sie war 20 Meter lang und 14 Meter breit. Am [[20. September]] [[1896]] wurde die erste heilige Messe gefeiert. Die Geburtsstunde der Gemeinde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[30. März]] [[1900]] war es dann soweit. 1900 wurde die Gemeinde von der Muttergemeinde in Castrop nach einigem Widerstand abgepfarrt. Danach entstand »mit verstärktem Eifer eine große Sammelleidenschaft« für eine neue Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis [[1904]] kamen rd. 33.000 Mark zusammen. Nachdem die Gewerkschaft Friedrich der Große 250.000 Steine gestiftet hatte, konnte dem Architekten der Auftrag erteilt werden. Die Notkirche war auch viel zu klein. 1906 zählte die Gemeinde 3.200 Seelen. Darum musste die Anzahl der Messen erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[21. April]] [[1908]] begannen die Bauarbeiten der neuen Kirche und am [[5. Juli]] 1908 wurde die Grundsteinlegung unter großem Jubel gefeiert! Am [[6. Juni]] [[1909]] konnte mit großer Freude der erste Gottesdienst in der neuen Kirche, die jedoch erstmal nur mit dem Notwendigsten ausgestattet war, gefeiert werden. Bis zur Weihe der Kirche, am [[22. April]] [[1913]], sollten aber noch fast 4 Jahre vergehen. Es heißt: »In den Altar wurden Reliquien der Heiligen Märtyrer Simplicius und Mansuetus gesenkt.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1909/1910 konnten der Kreuzweg, das Missionskreuz sowie das aus Rom beschaffte Marien-Bild aufgehängt werden. [[1911]] folgte eine 30-registrige Orgel, eine »gediegene« Sakristei-Einrichtung. Seit November 1912 brannte in ihr auch elektrisches Licht. Drei Jahre später wurde ein Beichtstuhl aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkszählungen zu diesem Zeitpunkt ergaben, dass von rd. 5.000 Katholiken etwa 2/3 Polen waren. Dadurch war es notwendig, viele Veranstaltungen für Deutsche und Polen getrennt abzuhalten. Der neue Vikar Franz Menke verbrachte 1907 extra 2 1⁄2 Monate in Polen, um die polnische Sprache zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam 1914 der 1. Weltkrieg. In der Chronik steht lobend, dass die Josephs-Gemeinde die Angehörigen der im Felde stehenden Soldaten gut betreut hat. Bitter empfunden wurde die Wegnahme der unter schwersten Opfern angeschafften Bronzeglocken. Das Kriegsende wurde sehnlichst erwartet. Er dauerte ja bekanntlich bis 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1922 bis 1926 dauerte das Sammeln und Sparen für neue Glocken, die 11.600 Mark kosteten. Nachdem es immer schwieriger wurde, jemanden für das Läuten der Glocken anzustellen, sah man sich 1928 gezwungen, ein elektrisches Geläut anzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem derzeitigen Pfarrer lag die Einrichtung einer Schwesternstation sehr am Herzen. Nach Überwindung zahlreicher Schwierigkeiten wurde sie an der Ecke [[Scharnhorststraße]]/[[Zietenstraße]] als Bewahrschule für 60 Kinder und Nähschule gebaut. Leider musste sie 1932, wegen hoher Kosten, schweren Herzens schon wieder geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen litten, wegen hoher Arbeitslosigkeit, viel Not. Das nächste besondere katastrophale Ereignis war ab 1939 der 2. Weltkrieg. Im selben Jahr wurden mehrere polnische Vereine durch die Gestapo aufgelöst. Bis Weihnachten 1939 waren bereits zwei Söhne der Gemeinde gefallen. Seit Dezember 1940 war der Religionsunterricht aus der Schule verbannt und auf die Kirche beschränkt. Am 17. Dezember traf die Gemeinde abermals der Verlust des Bronzegeläutes schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam Samstag, der [[11. November]] [[1944]]. Kirche und Pfarrhaus sanken durch Treffer von Luftminen in Trümmer. Das Gewölbe der Kirche stürzte ab. Die Orgel wurde zerstört. Altar und Tabernakel blieben unversehrt. Es heißt: »Das war der traurigste Tag im Leben der Gemeinde.« 5 von 100 im Luftschutzraum weilenden Personen hatten den Tod gefunden. Die Kirche erlitt weitere Schäden, bevor die Amerikaner 1945 kamen und endlich Ruhe und Frieden einkehrte. Dann konnten die Gottesdienste wieder im von der Gewerkschaft Friedrich der Große, im Volksmund Piepenfritz genannt, zur Verfügung gestellten Saal Kasino Friedrichseck, schräg gegenüber auf der Roonstraße, stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrhaus und Vikarie wurden 1946 eingeebnet und das Kirchendach 1947 abgebrochen. Bis wieder die erste heilige Messe in der Kirche gehalten werden konnte, dauerte es bis zum 2. Juli 1950! Wieder waren größte finanzielle Anstrengungen nötig. 1948 wurde ein Kirchbauverein gegründet. Die St.-Bonifatius-Gemeinde schenkte 6.000 DM und die Herz-Jesu-Gemeinde unterstützte mit 2.000 DM. Die St.- Marien-Gemeinde hatte leihweise einen Prozessionsaltar zur Verfügung gestellt. Die Bänke hatte die Stadt Herne vom Flüchtlingsamt geborgt. Die bis 1950 zusammengekommene Wiederaufbaukollekte betrug 13.000 DM, die Schulden beliefen sich auf 50.000 DM. Es fehlte auch immer noch an allen Enden Geld. Am [[14. Dezember]] [[1952]] konnten die Glocken geweiht werden und am 1. März 1953 ertönte erstmals eine Leihorgel, die jedoch durch die nur notdürftig gedeckte Kirche bis 1959 beschädigt wurde. Am 19. Juli konsekrierte Erzbischof Dr. Lorenz Jaeger den Hochaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damalige Pfarrer Stier konnte erst 1956 ins neue Pfarrhaus einziehen, starb jedoch ganz kurz danach. Ihm folgte Pfarrer Woytas, ein geborener Herner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die hohen Flüchtlingszahlen und die kriegszerstörten Wohnungen, war die Wohnungsnot immer drückender geworden. So begann in Horsthausen ein großes Bauvorhaben das andere abzulösen. Insbesondere entstanden zwei neue Siedlungen: [[Siedlung Pantrings Hof|Pantringshof]] und [[Elpes Hof]]. Die Aufzeichnungen klingen so, als wenn sehr bald klar war, dass in beiden Siedlungen neue Kirchenbauten als notwendig erachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden Ende der 1950er Jahre eigene Seelsorgebezirke als Pfarrvikarien in Pantringshof/Pöppinghausen und Elpeshof mit der späteren Errichtung der St. Pius- und der St. Barbara-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon entstand in den folgenden Jahren, in der verkleinerten St.-Joseph-Gemeinde, ein sehr vielseitiges, umfangreiches Gemeindeleben. Die erste Pfarrgemeinderats-Wahl fand in St. Joseph, am [[6. August]] [[1967]] statt. Viele Gruppen und Vereine waren sehr engagiert christlich und sozial tätig. Ab 1971 wurden Pfarrbriefe erstellt. Auch ab 1971 hat sich die Gemeinde an den Sternsingeraktionen beteiligt. Seit 1972 gibt es jedes Jahr ein großes Pfarrfest (aktuell 2020 und 2021 coronabedingt nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 war ein weiterer Priesterwechsel. Bevor Pfarrer Woytas am 1. Mai in den Ruhestand ging, feierte er, am 5. April, sein 40-jähriges Priesterjubiläum und damit auch seinen Abschied. Schon am 29. Juni wurde Pfarrer Joachim Krämer, geb. 1936, als Nachfolge-Pfarrer eingeführt. Am 1. August desselben Jahres erhielt er Verstärkung durch den jungen Gemeindereferenten Josef Becker. Unter ihm blühte insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit neu auf. Regelmäßige Treffen in Altersgruppen mit jährlichem Zeltlager, Wochenendausflügen, sozialen Aktionen und später auch Romreisen für Messdiener brachten guten Zusammenhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 musste über eine Renovierung der Kirche und Umbauten nachgedacht werden. Nach Antrag des Kirchenvorstands kamen Baufachleute aus Paderborn, im August 1978, zum Gespräch. Das Ergebnis war, dass die Kirche gründlich renoviert und das Pfarrhaus sowie die Vikarie zu einem Pfarrheim umgebaut werden sollten. Der Plan der Umgestaltung zum Pfarrheim wurde im Nachhinein als »unsinnige Idee« bezeichnet und man »bearbeitete«, bei einer Firmung, erfolgreich den Erzbischof, davon Abstand zu nehmen. Weitere Planungen führten auch zu keinem Ergebnis. Dadurch kam die Idee zum Abbruch und Neubau der Kirche in, kleinerer Form, mit Pfarrheim-Anbau. Bei einem Ortstermin der Experten am [[26. Januar]] [[1981]] fiel die Entscheidung, dass die alte Kirche abgerissen wird. 1977 war sie noch unter Denkmalschutz gestellt worden. Die Kirche war inzwischen einen Meter und der Turm über zwei Meter durch Bergschäden in Schieflage. Nach Besprechungen in den Gremien und Information sowie Zustimmung von der Gemeinde in einer Pfarrversammlung zzgl. des Erhalts des Bescheids der Stadt Herne, begann direkt die Planung der neuen Kirche und der Finanzierung. Außerdem musste eine Übergangsregelung gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 1983 kam die Abbruchgenehmigung der Stadt Herne und am 24. März 1983 die vom Generalvikariat Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Neubauplänen mussten nachträglich, aus finanziellen Gründen, noch Verkleinerungen vorgenommen werden. Von der Kirchenbehörde wurden die Kosten auf 3 Mio. DM begrenzt. Wieder einmal, in der Geschichte der Gemeinde, wurde große Spendenfreudigkeit ‒ mit Erfolg ‒ erbeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausweichmöglichkeit für Gottesdienste wurde noch einmal der Saal Casino Friedrichseck aufwendig hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurde es ernst! Die letzte Messe in der alten Josephs-Kirche wurde am [[24. April]] [[1983]], gefeiert. Danach wurde das Allerheiligste in langer Prozession in die »Notkirche« gebracht; ebenso alle Gegenstände, die man tragen konnte. Es war eine besondere Stimmung der vielen Gläubigen, die mitgegangen sind. Es gab Tränen des Abschieds, denn viele haben wichtige Ereignisse ihres Lebens, wie Taufe, Kommunion, Firmung und Eheschließung in der Kirche gefeiert. Aber die Hoffnung auf die neue Kirche gab sicher auch Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag wurde die Kirche geschlossen und das Ausräumen begann. Besonders das Reliquien-Kästchen und der Grundstein wurden sichergestellt. Vom 10. bis 12. Juni 1983 wurde um die alte Kirche noch das Pfarrfest gefeiert, und am 20. Juni 1983 begannen die Abrissarbeiten. Am 29. Juli 1983 wurde die Turmspitze abgehoben und am [[15. August]] [[1983]] der »schiefe Turm von Horsthausen« gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 1983 wurde der erste Spatenstich für die neue Kirche vorgenommen, und am [[29. Januar]] [[1984]] wurde der Grundstein gelegt. Jedoch dann zur späteren Einmauerung, in die Turmwand im Pfarrheim aufbewahrt. Das Richtfest konnte am [[8. Juni]] 1984 gefeiert werden. Die letzten Wochen waren bis zum Morgen des Kirchweihtages gefüllt mit ehrenamtlicher Arbeit von vielen Frauen und Männern, Putzen, Aufarbeiten von Bänken, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war endlich der Tag der Kirchweihe! Der [[24. November]] 1984 wird in der Festschrift als ein »großer Tag in der Geschichte der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph in Horsthausen« bezeichnet. Wieder setzt sich ein langer Prozessionszug von der Notunterkunft, in Bewegung zur neuen Kirche. Alle Gegenstände, einschließlich der Heiligen-Reliquien, werden zurück getragen. Weihbischof Drewes erhält vom Bauunternehmer den Schlüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es die Zeremonie, dass er dreimal mit dem Bischofsstab an das Portal klopft und ihm dann aufgetan wird. Der feierlichen Weihe wohnen sehr viele Gäste bei und machen sie zu einem ganz besonderen unvergesslichen Erlebnis, wie auch der Abriss der alten Kirche eines war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde war mit der neuen Kirche und mit dem verbundenen Pfarrheim sehr glücklich. Das Gemeindeleben blühte. 1991 wechselte Pfarrer Joachim Krämer nach Lünen. Für ihn kam Pfarrer Norbert Johannes Walter, wieder ein gebürtiger Herner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Gründung der beiden Gemeinden [[St. Barbara]] und [[St. Pius]] und der damit verbundenen Trennung, gab es auch Zusammenarbeit. So wurden z. B. gemeinsame Fronleichnamsfeiern und Karfreitagsbußgänge begangen und die Chöre unterstützten sich gegenseitig. Zum 1. Oktober 1984 wurde sogar ein dem Erzbischof vorgeschlagener offizieller Pfarrverband für Zusammenarbeit errichtet. Dazu gehörten, außer den drei Horsthauser Gemeinden St. Joseph, St. Barbara und St. Pius, auch die Gemeinde [[St. Marien (Baukau)|St. Marien]] in Baukau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit aus der Festschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Jahren danach ist nichts Besonderes bekannt. Es gab neben den Gottesdiensten viele religiöse, soziale und auch Vergnügungsangebote der verschiedenen kirchlichen Gruppen, Vereine und Verbände; u. a. sogar eine Israelreise und weitere Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 2001 wurden gemäß den Vorgaben des Erzbistums Pastoralverbünde gegründet. In Herne (im Gebiet des alten Herne vor dem Zusammenschluss mit Wanne-Eickel) gab es vier. Dem Pastoralverbund Herne-Nord gehörten die vier Gemeinden an, die sich schon zum Pfarrverband zusammengeschlossen hatten. Die Zusammenarbeit machte nach und nach Fortschritte und wurde enger. Die Gemeinden waren aber noch rechtlich selbständig. Der allgemeine Rückgang der Katholikenzahlen und der Priester machte es dann aber notwendig, weitere Zusammenschlüsse zu so genannten »Pastoralen Räumen« vorzunehmen. Die vier Herner Pastoralverbünde, mit ihren 10 Einzelgemeinden, entschieden sich für eine neue Großpfarrei. Diese wurde am 1. Januar 2017, unter dem Namen St. Dionysius, gegründet. Seitdem sind die Einzelgemeinden nicht mehr selbständig. Da zurzeit kein Stopp, bzw. keine Umkehr der rückläufigen Tendenz der Gläubigen- und Priesterzahlen geschieht, ist zu befürchten, dass in absehbarer Zeit einzelne Kirchen geschlossen werden müssen, wie es im Nachbar-Bistum Essen schon vielfach praktiziert wurde. Ein neues trauriges Kapitel der katholischen Kirche!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen: Wie schon zu Beginn erwähnt, wurden diese Ausführungen der Festschrift von 1986 – bis zu diesem Zeitpunkt - in Absprache mit einem der Verfasser, dem Ge- meindereferenten i. R. Josef Becker, entnommen. Er hat auch ermöglicht, die Fotos aus den Chroniken zu kopieren. Ihm sei dafür herzlich gedankt. Erwähnen möchte ich noch, dass die Gemeinde ihren Namen Josef über viele Jahre mit »f« geschrieben hat. Inzwischen wird er wieder mit »ph«, wie bei der Gründung, geschrieben, also Joseph. Ich habe ihn daher, auch dann, wenn in der Festschrift Josef steht, Joseph geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Rohde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pv-herne-nord.de/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b1241/b1241.shtml Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V. mit Bildern der Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Joseph_%28Herne%29 St. Joseph (Herne)], abgerufen am 22. Januar 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Joseph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=WERKSTATTBERICHT_Nr._24_(30.03.2025)&amp;diff=70337</id>
		<title>WERKSTATTBERICHT Nr. 24 (30.03.2025)</title>
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		<updated>2023-11-27T11:35:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Fortmqann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name=St. Joseph&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Luisenstraße St Josef Kirche 2019.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Die St Joseph Kirche fotografiert im&amp;lt;br&amp;gt;Januar 2019&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Joseph-Kirche&#039;&#039;&#039; ist eine katholische Gemeindekirche in Herne. Sie ist die zweite Kirche an dieser Stelle und liegt an der [[Roonstraße]] in Horsthausen. Bis zum [[31. Dezember]] [[2016]] war sie Gemeindekirche der St. Joseph Gemeinde im Pastoralverbund Herne-Nord des Dekanates Emschertal im Erzbistum Paderborn. Heute gehört sie zur [[Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Herne]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Baugeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dünn besiedelte Gebiet in Horsthausen erlebte wie die übrigen Gebiete des Ruhrgebietes durch den nordwärts ziehenden Bergbau im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einen rasanten Bevölkerungszuwachs. Dadurch waren die Mutterkirchen gezwungen, Pfarrvikarien zu schaffen, um den Menschen die aktive Teilnahme am Gottesdienst und dem Gemeindeleben zu ermöglichen. Am [[20. September]] [[1896]] wurde eine Filialkirche in Horsthausen eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Castroper Anzeiger vom 23. September 1896 [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6456252 online auf Zeitpunkt.nrw]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lambertuskirche in Castrop pfarrte zum weissen Sonntag 1900 die St.-Joseph-Gemeinde ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;In der katholischen Kirche gelangten am weißen Sonntag die Urkunden zur Verlesung, laut welchen die bisherigen Zweiggemeinden Börnig=Sodingen und Horsthausen von der Muttergemeinde Castrop abgetrennt und zu selbständigen Pfarreien erhoben werden. Die neue Kirchengemeinde Börnig=Sodingen erhält daselbst von der bisherigen Gesammtgemeinde die Kirchengrundstücke mit der aufstehenden Kirche und dem Pfarrhause, wogegen erstere 9500 Mk. von den vorhandenen Schulden zu übernehmen hat; Horsthausen erhält ebenfalls die Grundstücke mit Kirche und Pfarrhaus zum Eigenthum und übernimmt 7300 Mk. Schulden.&amp;quot; Vgl.: [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6494631?query=Kirche%20Baukau Castroper Zeitung vom 24. April 1900]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1896 kaufte sie vom Landwirt [[Hof Schulte am Esch (Horsthausen)|Schulte am Esch]] ein Grundstück an der Südseite der Roonstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alte Kirche==&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Joseph-Alt-Horsthausen-D.jpg|mini|links|Die St. Joseph-Kirche kurz nach ihrer Fertigstellung]]&lt;br /&gt;
Mit Unterstützung der Zeche Friedrich der Große (250.000 Ringofensteinen, Eisenanker und eine 1 m. starke Eisenbetonfundamentplatte) wurde vom Architekten Carl Pinnekamp&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[St. Joseph (Wanne)|St. Jospeh (Wanne)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 17. Oktober 1872 in Gelsenkirchen; † 23. Mai 1955 in Essen) - als sein erstes Kichengebäude - eine dreischiffige neugotische Kirche mit einer verblendung aus Ibbenbürener Sandstein&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Ibbenb%C3%BCrener_Sandstein&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen der nördlichen [[Roonstraße|Roon-]] (Haupteingang) und der südlichen [[Luisenstraße]] (Chor) errichtet. Das Richtfest war am [[26. September]] [[1908]], die Benediktion am [[6. Juni]] [[1909]] und die Konsekration am [[22. April]] [[1913]]. Im November 1944 wurde die Kirche schwer getroffen, Fenster, Gewölbe und Orgel waren völlig zerstört, die Inneneinrichtung schwer in Mitleidenschaft gezogen, einzig Altar und Tabernakel waren unbeschädigt. Ihr Turm stand schief und das Dach musste erneuert werden, wofür in der Gemeinde längere Zeit die finanziellen Mittel fehlten, daher musste die Kirche bis 1960 mit einem flachen Notdach auskommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Melanie Günter: Der Bochumer Architekt Carl Pinnekamp (1872-1955), Dissertation Technische Universität Dortmund, 2010 S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;  Verursacht durch weitere Bergschäden neigte sich das Kirchenschiff um mehr als einen Meter auf der Nordseite und die Turmspitze geriet um 2,15 m aus dem Lot. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1977 wurde die Kirche noch unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Abwägung der Reparaturkosten mit den Kosten eines Neubaus entschied sich die Gemeinde für den Abriss, zumal noch teure Instandsetzungsarbeiten, die aus dem Luftangriff vom 11. November 1944 resultierten, hätten finanziert werden müssen. Die letzten Messe wurde am 24. April 1983 gefeiert. Die Abbrucharbeiten dauerten vom 20. Juni 1983 bis zum 8. September 1983. Der schiefe Turm von Horsthausen wurde am 15. August 1983 gesprengt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesing-Hermann-Kreuzweg-Jos.jpg|mini|Auszug aus der Kirche. Hier Teile des Kreuzweges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liturgische Gegenstände aus der alten Kirche sind 1991 an Missionshäuser verteilt worden. U.a. der Kreuzweg von [[Hermann Gesing]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Station ist allerdings zuvor in Flammen aufgegangen und sorgte so für eine Generalsäuberung der neuen Kirche.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neue Kirche==&lt;br /&gt;
Die neue Kirche übernahm den alten Grundstein, dem die ehemalige und die neue Urkunde beigefügt wurden. Der Grundstein selbst wurde am 13. Juli 1984 im neuen Turm eingemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu seinem Vorgängerbau verzichtet der neue Kirchbau (mit Ausnahme des Turms) auf eine das Stadtbild beherrschende Dominanz. In bewusster Abkehr von der historisierenden Baukunst der alten St.-Joseph-Kirche mit ihrem neugotischen Formenrepertoire verkörpert die 1984 geweihte Kirche den liturgischen als auch funktionalen Wandel der Sakralbauten in der modernen architektonischen Formensprache der Nachkriegszeit. Gebaut wurde eine Kirche mit angeschlossenem Gemeindezentrum, das sich über eine Schiebetür zum Gottesdienstraum hin öffnen lässt und damit in den Kirchenraum integriert wurde. Beide Gebäude sind aus den gleichen Baumaterialien in niedrigen Bauweise gefertigt und passen sich dem umgebenden Wohnumfeld an. Lediglich der Glockenturm (26,70 m Höhe), der durch seine Kupferverkleidung etwas klobig wirkt, fällt aus dem Rahmen. Bekrönt wird dieser vom alten Kreuz samt Wetterhahn, die auf dem neuen Kirchturm einen würdigen Platz erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekt des Baues war der Architekt Gerold A. Ringelhan (1931-2019) in Wenden, welcher bereits die [[St. Barbara]] Kirche in Elpeshof vollendet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Innenausstattung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ist die Kirche aufgrund der wenigen Fenster und der mit Holzpaneelen verkleideten Decke dunkel gehalten. Die Leitidee des Innenraumes lautet: Das Volk Gottes auf dem Weg. Der Baukörper und seine Deckengestaltung verweisen daher auf ein Zelt. Durch eine geschickten Lichtführung fällt die zweistufige Altarinsel, die durch zwei asymmetrisch angeordneten senkrechten Fensterbänder beleuchtet wird, auf. Der Hauptweg, der die Diagonale des quadratischen Kirchengrundrisses (20,40 m) bildet, führt direkt zum Altar und zum Licht. Die Glasfenster schuf Helmut Lang aus Köln. Der Bildhauer Ulrich Langohr in Menden&amp;lt;ref&amp;gt;* 7. November 1940 Menden. Vgl: http://www.st-marien-herne-baukau.de/Nachlese/Langohr-Plastik/Langohr-Plastik.pdf S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; schuf u.a. die vier Seitenreliefs des Altars mit Szenen aus dem Alten Testament.&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Als erste Orgel wurde im Juni/Juli 1911 die 30-registrige Orgel in die alte Kirche eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen St. Josephskirche befindet sich eine klassizistische Schleifladenorgel mit ursprünglich neun Registern aus dem Jahre 1810. Der Orgelprospekt mit Pfeifenstockgesims ist aus Eiche und hat die Maße von 10 m. Höhe, 4 m. Breite und 2,4 m. Tiefe. Die vergoldeten Profile, Schleierwerke und Konsolen bilden mit der frühklassizistischen Dekorschnitzerei den dreitürmigen Prospekt. Die Orgel wurde in Herford vom Orgelbauer Meyer erstellt. 1903 gelangte sie in die Börniger Notkirche, nach 1904 in die dortige neue [[St. Peter und Paul]] Kirche. Sie wurde dabei auf 17 Register erweitert. 1960 übergab man sie für die alte Horsthauser Kirche, um sie 1983 für den Kirchenneubau bei der Firma Sauer in Höxter restauriert und auf 21 Register erweitern zu lassen. Seit 1987 ist sie, unter weiteren Erweiterungen des Spielwerks und des Orgelgehäuses, wieder in Gebrauch. Sie ist die älteste erhaltene und zugleich wertvollste Orgel in Herne. Sie steht seit dem 3. Dezember 2007 unter Schutz und ist unter der Nummer 702-63/DL-07 in die [[Denkmalliste Herne|Denkmalliste der Stadt Herne]] eingetragen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://herne.ratsportal.net/bi2/vo020.asp?VOLFDNR=3697#allrisBV&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.halloherne.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=142&amp;amp;Itemid=95 HalloHerne.de]  100 Okjekte Herne, Folge 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disposition:&#039;&#039;&#039; (Gerd Wittig 1986)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! I. Manual !! II. Manual !! Pedal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Bordun 16´ || 10. Gedackt 8&#039; || 18. Subbaß 16´&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Principal 8´ || 11. Salicional 8´ || 19. Prinzipalbaß 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Viola da Gamba 8´ || 12. Geigenprinzipial 4´ || 20. Choralbass 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Gedacktflöte 8´ || 13. Blockflöte 4´ || 21. Stillposaune 16´&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Oktave 4´ || 14. Schwiegel 2´ || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Flöte 4´ || 15. Quinte 1 ⅓´ || &#039;&#039;&#039;Spielhilfen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Sesquialtera 2fach 2 ⅔´ 1 3/5´ || 16.Gambenmixtur 3fach || Manualkoppel 2/1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Oktave 2 || 17. Schalmey Tremulant 8´ || Pedalkoppel 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Mixtur 3fach ||  || Pedalkoppel 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Das erste Geläut musste im I. Weltkrieg abgegeben werden und erst im Mai 1926 durch 4 neue Bronzeglocken der Firma F. Otto aus Hemelingen bei Bremen ersetzt:&lt;br /&gt;
* Salator-Mundi, Es-Glocke, 1649 Kg&lt;br /&gt;
* Regina Coeli, ges=Glocke, 975 Kg&lt;br /&gt;
* Beatus Josef, as=Glocke, 685 Kg&lt;br /&gt;
* Sanktus Michael, b=Glocke, 481 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Geläut musste am 17. Dezember 1941 für die Kriegswirtschaft abgegeben werden. Das neue gleichnamige aber nun aus Stahl gefertigte Geläut wurde am 14. Dezember 1952 konsekriert. Seit dem 7. Juni 1984 hängen diese im neuen Turm.&lt;br /&gt;
* Salator-Mundi, d´, 1,51 m ø, 2560 Kg&lt;br /&gt;
* Regina Coeli, f´, 1,27 m ø, 1500 Kg&lt;br /&gt;
* Sanctus Josef, g´, 1,11 m ø, 1040 Kg&lt;br /&gt;
* Sanktus Michael, a´, 0,97 m ø, 680 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Festschrift St. Josef-Horsthausen 50 Jahre 1946]]&lt;br /&gt;
* St. Joseph Herne-Horsthausen - Festschrift zum 2. Jahrestag der Kirchweihe am 24.11.1986, 137 S. Ill.&lt;br /&gt;
* [[Festschrift St. Josef Herne-Horsthausen 100 Jahre 1996]] &lt;br /&gt;
*Melanie Günter: Der Bochumer Architekt Carl Pinnekamp (1872-1955), Dissertation Technische Universität Dortmund, 2011, &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwjk_u7y6efPAhWGXCwKHT4WAI8QFggcMAA&amp;amp;url=https%3A%2F%2Feldorado.tu-dortmund.de%2Fbitstream%2F2003%2F30455%2F1%2FDissertation.pdf&amp;amp;usg=AFQjCNFOaozapEBRtyGQF6vjfoGitlnUfw&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Bildern und Plänen der alten Kirche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==125 Jahre St. Joseph Herne-Horsthausen==&lt;br /&gt;
Ein Blick zurück mit Hilfe der »Festschrift zum 2. Jahrestag der Kirchweihe am [[24. November]] [[1986]]« – also vor 35 Jahren! Zu diesem Zeitpunkt war die Gemeinde 90 Jahre alt.&lt;br /&gt;
Ursprünglich zählte Horsthausen, wie auch Börnig, Sodingen und Holthausen, zum Kirchspiel St. Lambertus in Castrop. Nach einer Urkunde soll das schon in der Zeit Karls des Großen, etwa um 800 n. Chr. so gewesen sein. Auf Druck des Grafen von Strünkede sind seine Untertanen der Reformation im 16. Jh. »zum Opfer gefallen.« Demnach sind nur wenige Familien »dem Glauben der Väter treu geblieben«. Zum Ende des 19. Jh. wuchs die Zahl der Katholiken wieder deutlich an. Daher reichte auch eine Erweiterung der Lambertus-Kirche bald nicht mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 gehörten die Horsthauser zur »Filiale Börnig-Sodingen-Gysenberg«. Der für die Filiale zuständige Kaplan Wolff begann, für die Gläubigen Horsthausens Geld zu sammeln und gründete 1895 einen Kirchbauverein. Schon am [[24. Juli]] [[1895]] konnte für 3.100 Mark ein 200 Ruten großes Grundstück gekauft werden (nördliche Begrenzung [[Roonstraße]] und südliche [[Luisenstraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Katholiken stieg insbesondere durch den Zuzug vieler Polen stark an. [[1896]] waren es bereits 1.400. Die [[Zeche Friedrich der Große]] zog viele Arbeiter an. Daraufhin ließ »Herr Landdechant Pfarrer Keweloh, Hochwürden zu Castrop«, eine Notkirche bauen. Sie war 20 Meter lang und 14 Meter breit. Am [[20. September]] [[1896]] wurde die erste heilige Messe gefeiert. Die Geburtsstunde der Gemeinde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[30. März]] [[1900]] war es dann soweit. 1900 wurde die Gemeinde von der Muttergemeinde in Castrop nach einigem Widerstand abgepfarrt. Danach entstand »mit verstärktem Eifer eine große Sammelleidenschaft« für eine neue Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis [[1904]] kamen rd. 33.000 Mark zusammen. Nachdem die Gewerkschaft Friedrich der Große 250.000 Steine gestiftet hatte, konnte dem Architekten der Auftrag erteilt werden. Die Notkirche war auch viel zu klein. 1906 zählte die Gemeinde 3.200 Seelen. Darum musste die Anzahl der Messen erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[21. April]] [[1908]] begannen die Bauarbeiten der neuen Kirche und am [[5. Juli]] 1908 wurde die Grundsteinlegung unter großem Jubel gefeiert! Am [[6. Juni]] [[1909]] konnte mit großer Freude der erste Gottesdienst in der neuen Kirche, die jedoch erstmal nur mit dem Notwendigsten ausgestattet war, gefeiert werden. Bis zur Weihe der Kirche, am [[22. April]] [[1913]], sollten aber noch fast 4 Jahre vergehen. Es heißt: »In den Altar wurden Reliquien der Heiligen Märtyrer Simplicius und Mansuetus gesenkt.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1909/1910 konnten der Kreuzweg, das Missionskreuz sowie das aus Rom beschaffte Marien-Bild aufgehängt werden. [[1911]] folgte eine 30-registrige Orgel, eine »gediegene« Sakristei-Einrichtung. Seit November 1912 brannte in ihr auch elektrisches Licht. Drei Jahre später wurde ein Beichtstuhl aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkszählungen zu diesem Zeitpunkt ergaben, dass von rd. 5.000 Katholiken etwa 2/3 Polen waren. Dadurch war es notwendig, viele Veranstaltungen für Deutsche und Polen getrennt abzuhalten. Der neue Vikar Franz Menke verbrachte 1907 extra 2 1⁄2 Monate in Polen, um die polnische Sprache zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam 1914 der 1. Weltkrieg. In der Chronik steht lobend, dass die Josephs-Gemeinde die Angehörigen der im Felde stehenden Soldaten gut betreut hat. Bitter empfunden wurde die Wegnahme der unter schwersten Opfern angeschafften Bronzeglocken. Das Kriegsende wurde sehnlichst erwartet. Er dauerte ja bekanntlich bis 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1922 bis 1926 dauerte das Sammeln und Sparen für neue Glocken, die 11.600 Mark kosteten. Nachdem es immer schwieriger wurde, jemanden für das Läuten der Glocken anzustellen, sah man sich 1928 gezwungen, ein elektrisches Geläut anzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem derzeitigen Pfarrer lag die Einrichtung einer Schwesternstation sehr am Herzen. Nach Überwindung zahlreicher Schwierigkeiten wurde sie an der Ecke [[Scharnhorststraße]]/[[Zietenstraße]] als Bewahrschule für 60 Kinder und Nähschule gebaut. Leider musste sie 1932, wegen hoher Kosten, schweren Herzens schon wieder geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen litten, wegen hoher Arbeitslosigkeit, viel Not. Das nächste besondere katastrophale Ereignis war ab 1939 der 2. Weltkrieg. Im selben Jahr wurden mehrere polnische Vereine durch die Gestapo aufgelöst. Bis Weihnachten 1939 waren bereits zwei Söhne der Gemeinde gefallen. Seit Dezember 1940 war der Religionsunterricht aus der Schule verbannt und auf die Kirche beschränkt. Am 17. Dezember traf die Gemeinde abermals der Verlust des Bronzegeläutes schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam Samstag, der [[11. November]] [[1944]]. Kirche und Pfarrhaus sanken durch Treffer von Luftminen in Trümmer. Das Gewölbe der Kirche stürzte ab. Die Orgel wurde zerstört. Altar und Tabernakel blieben unversehrt. Es heißt: »Das war der traurigste Tag im Leben der Gemeinde.« 5 von 100 im Luftschutzraum weilenden Personen hatten den Tod gefunden. Die Kirche erlitt weitere Schäden, bevor die Amerikaner 1945 kamen und endlich Ruhe und Frieden einkehrte. Dann konnten die Gottesdienste wieder im von der Gewerkschaft Friedrich der Große, im Volksmund Piepenfritz genannt, zur Verfügung gestellten Saal Kasino Friedrichseck, schräg gegenüber auf der Roonstraße, stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrhaus und Vikarie wurden 1946 eingeebnet und das Kirchendach 1947 abgebrochen. Bis wieder die erste heilige Messe in der Kirche gehalten werden konnte, dauerte es bis zum 2. Juli 1950! Wieder waren größte finanzielle Anstrengungen nötig. 1948 wurde ein Kirchbauverein gegründet. Die St.-Bonifatius-Gemeinde schenkte 6.000 DM und die Herz-Jesu-Gemeinde unterstützte mit 2.000 DM. Die St.- Marien-Gemeinde hatte leihweise einen Prozessionsaltar zur Verfügung gestellt. Die Bänke hatte die Stadt Herne vom Flüchtlingsamt geborgt. Die bis 1950 zusammengekommene Wiederaufbaukollekte betrug 13.000 DM, die Schulden beliefen sich auf 50.000 DM. Es fehlte auch immer noch an allen Enden Geld. Am [[14. Dezember]] [[1952]] konnten die Glocken geweiht werden und am 1. März 1953 ertönte erstmals eine Leihorgel, die jedoch durch die nur notdürftig gedeckte Kirche bis 1959 beschädigt wurde. Am 19. Juli konsekrierte Erzbischof Dr. Lorenz Jaeger den Hochaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damalige Pfarrer Stier konnte erst 1956 ins neue Pfarrhaus einziehen, starb jedoch ganz kurz danach. Ihm folgte Pfarrer Woytas, ein geborener Herner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die hohen Flüchtlingszahlen und die kriegszerstörten Wohnungen, war die Wohnungsnot immer drückender geworden. So begann in Horsthausen ein großes Bauvorhaben das andere abzulösen. Insbesondere entstanden zwei neue Siedlungen: [[Siedlung Pantrings Hof|Pantringshof]] und [[Elpes Hof]]. Die Aufzeichnungen klingen so, als wenn sehr bald klar war, dass in beiden Siedlungen neue Kirchenbauten als notwendig erachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden Ende der 1950er Jahre eigene Seelsorgebezirke als Pfarrvikarien in Pantringshof/Pöppinghausen und Elpeshof mit der späteren Errichtung der St. Pius- und der St. Barbara-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon entstand in den folgenden Jahren, in der verkleinerten St.-Joseph-Gemeinde, ein sehr vielseitiges, umfangreiches Gemeindeleben. Die erste Pfarrgemeinderats-Wahl fand in St. Joseph, am [[6. August]] [[1967]] statt. Viele Gruppen und Vereine waren sehr engagiert christlich und sozial tätig. Ab 1971 wurden Pfarrbriefe erstellt. Auch ab 1971 hat sich die Gemeinde an den Sternsingeraktionen beteiligt. Seit 1972 gibt es jedes Jahr ein großes Pfarrfest (aktuell 2020 und 2021 coronabedingt nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 war ein weiterer Priesterwechsel. Bevor Pfarrer Woytas am 1. Mai in den Ruhestand ging, feierte er, am 5. April, sein 40-jähriges Priesterjubiläum und damit auch seinen Abschied. Schon am 29. Juni wurde Pfarrer Joachim Krämer, geb. 1936, als Nachfolge-Pfarrer eingeführt. Am 1. August desselben Jahres erhielt er Verstärkung durch den jungen Gemeindereferenten Josef Becker. Unter ihm blühte insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit neu auf. Regelmäßige Treffen in Altersgruppen mit jährlichem Zeltlager, Wochenendausflügen, sozialen Aktionen und später auch Romreisen für Messdiener brachten guten Zusammenhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 musste über eine Renovierung der Kirche und Umbauten nachgedacht werden. Nach Antrag des Kirchenvorstands kamen Baufachleute aus Paderborn, im August 1978, zum Gespräch. Das Ergebnis war, dass die Kirche gründlich renoviert und das Pfarrhaus sowie die Vikarie zu einem Pfarrheim umgebaut werden sollten. Der Plan der Umgestaltung zum Pfarrheim wurde im Nachhinein als »unsinnige Idee« bezeichnet und man »bearbeitete«, bei einer Firmung, erfolgreich den Erzbischof, davon Abstand zu nehmen. Weitere Planungen führten auch zu keinem Ergebnis. Dadurch kam die Idee zum Abbruch und Neubau der Kirche in, kleinerer Form, mit Pfarrheim-Anbau. Bei einem Ortstermin der Experten am [[26. Januar]] [[1981]] fiel die Entscheidung, dass die alte Kirche abgerissen wird. 1977 war sie noch unter Denkmalschutz gestellt worden. Die Kirche war inzwischen einen Meter und der Turm über zwei Meter durch Bergschäden in Schieflage. Nach Besprechungen in den Gremien und Information sowie Zustimmung von der Gemeinde in einer Pfarrversammlung zzgl. des Erhalts des Bescheids der Stadt Herne, begann direkt die Planung der neuen Kirche und der Finanzierung. Außerdem musste eine Übergangsregelung gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 1983 kam die Abbruchgenehmigung der Stadt Herne und am 24. März 1983 die vom Generalvikariat Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Neubauplänen mussten nachträglich, aus finanziellen Gründen, noch Verkleinerungen vorgenommen werden. Von der Kirchenbehörde wurden die Kosten auf 3 Mio. DM begrenzt. Wieder einmal, in der Geschichte der Gemeinde, wurde große Spendenfreudigkeit ‒ mit Erfolg ‒ erbeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausweichmöglichkeit für Gottesdienste wurde noch einmal der Saal Casino Friedrichseck aufwendig hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurde es ernst! Die letzte Messe in der alten Josephs-Kirche wurde am [[24. April]] [[1983]], gefeiert. Danach wurde das Allerheiligste in langer Prozession in die »Notkirche« gebracht; ebenso alle Gegenstände, die man tragen konnte. Es war eine besondere Stimmung der vielen Gläubigen, die mitgegangen sind. Es gab Tränen des Abschieds, denn viele haben wichtige Ereignisse ihres Lebens, wie Taufe, Kommunion, Firmung und Eheschließung in der Kirche gefeiert. Aber die Hoffnung auf die neue Kirche gab sicher auch Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag wurde die Kirche geschlossen und das Ausräumen begann. Besonders das Reliquien-Kästchen und der Grundstein wurden sichergestellt. Vom 10. bis 12. Juni 1983 wurde um die alte Kirche noch das Pfarrfest gefeiert, und am 20. Juni 1983 begannen die Abrissarbeiten. Am 29. Juli 1983 wurde die Turmspitze abgehoben und am [[15. August]] [[1983]] der »schiefe Turm von Horsthausen« gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 1983 wurde der erste Spatenstich für die neue Kirche vorgenommen, und am [[29. Januar]] [[1984]] wurde der Grundstein gelegt. Jedoch dann zur späteren Einmauerung, in die Turmwand im Pfarrheim aufbewahrt. Das Richtfest konnte am [[8. Juni]] 1984 gefeiert werden. Die letzten Wochen waren bis zum Morgen des Kirchweihtages gefüllt mit ehrenamtlicher Arbeit von vielen Frauen und Männern, Putzen, Aufarbeiten von Bänken, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war endlich der Tag der Kirchweihe! Der [[24. November]] 1984 wird in der Festschrift als ein »großer Tag in der Geschichte der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph in Horsthausen« bezeichnet. Wieder setzt sich ein langer Prozessionszug von der Notunterkunft, in Bewegung zur neuen Kirche. Alle Gegenstände, einschließlich der Heiligen-Reliquien, werden zurück getragen. Weihbischof Drewes erhält vom Bauunternehmer den Schlüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es die Zeremonie, dass er dreimal mit dem Bischofsstab an das Portal klopft und ihm dann aufgetan wird. Der feierlichen Weihe wohnen sehr viele Gäste bei und machen sie zu einem ganz besonderen unvergesslichen Erlebnis, wie auch der Abriss der alten Kirche eines war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde war mit der neuen Kirche und mit dem verbundenen Pfarrheim sehr glücklich. Das Gemeindeleben blühte. 1991 wechselte Pfarrer Joachim Krämer nach Lünen. Für ihn kam Pfarrer Norbert Johannes Walter, wieder ein gebürtiger Herner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Gründung der beiden Gemeinden [[St. Barbara]] und [[St. Pius]] und der damit verbundenen Trennung, gab es auch Zusammenarbeit. So wurden z. B. gemeinsame Fronleichnamsfeiern und Karfreitagsbußgänge begangen und die Chöre unterstützten sich gegenseitig. Zum 1. Oktober 1984 wurde sogar ein dem Erzbischof vorgeschlagener offizieller Pfarrverband für Zusammenarbeit errichtet. Dazu gehörten, außer den drei Horsthauser Gemeinden St. Joseph, St. Barbara und St. Pius, auch die Gemeinde [[St. Marien (Baukau)|St. Marien]] in Baukau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit aus der Festschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Jahren danach ist nichts Besonderes bekannt. Es gab neben den Gottesdiensten viele religiöse, soziale und auch Vergnügungsangebote der verschiedenen kirchlichen Gruppen, Vereine und Verbände; u. a. sogar eine Israelreise und weitere Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 2001 wurden gemäß den Vorgaben des Erzbistums Pastoralverbünde gegründet. In Herne (im Gebiet des alten Herne vor dem Zusammenschluss mit Wanne-Eickel) gab es vier. Dem Pastoralverbund Herne-Nord gehörten die vier Gemeinden an, die sich schon zum Pfarrverband zusammengeschlossen hatten. Die Zusammenarbeit machte nach und nach Fortschritte und wurde enger. Die Gemeinden waren aber noch rechtlich selbständig. Der allgemeine Rückgang der Katholikenzahlen und der Priester machte es dann aber notwendig, weitere Zusammenschlüsse zu so genannten »Pastoralen Räumen« vorzunehmen. Die vier Herner Pastoralverbünde, mit ihren 10 Einzelgemeinden, entschieden sich für eine neue Großpfarrei. Diese wurde am 1. Januar 2017, unter dem Namen St. Dionysius, gegründet. Seitdem sind die Einzelgemeinden nicht mehr selbständig. Da zurzeit kein Stopp, bzw. keine Umkehr der rückläufigen Tendenz der Gläubigen- und Priesterzahlen geschieht, ist zu befürchten, dass in absehbarer Zeit einzelne Kirchen geschlossen werden müssen, wie es im Nachbar-Bistum Essen schon vielfach praktiziert wurde. Ein neues trauriges Kapitel der katholischen Kirche!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen: Wie schon zu Beginn erwähnt, wurden diese Ausführungen der Festschrift von 1986 – bis zu diesem Zeitpunkt - in Absprache mit einem der Verfasser, dem Ge- meindereferenten i. R. Josef Becker, entnommen. Er hat auch ermöglicht, die Fotos aus den Chroniken zu kopieren. Ihm sei dafür herzlich gedankt. Erwähnen möchte ich noch, dass die Gemeinde ihren Namen Josef über viele Jahre mit »f« geschrieben hat. Inzwischen wird er wieder mit »ph«, wie bei der Gründung, geschrieben, also Joseph. Ich habe ihn daher, auch dann, wenn in der Festschrift Josef steht, Joseph geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Rohde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pv-herne-nord.de/ Offizielle Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b1241/b1241.shtml Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V. mit Bildern der Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Joseph_%28Herne%29 St. Joseph (Herne)], abgerufen am 22. Januar 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Herne|Joseph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Fortmqann</name></author>
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