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	<title>Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Einzug_der_Reformation_in_das_Gebiet_von_Alt-Herne&amp;diff=53418</id>
		<title>Einzug der Reformation in das Gebiet von Alt-Herne</title>
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		<updated>2018-09-13T05:26:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Wichtige Hinweise zum Einzug der Reformation in das Gebiet der alten Stadt Herne gibt der evangelische Pfarrer und Historiker [[Johann Dietrich von Steinen|Johann Diederich von Steinen]] in seinem mehrbändigen Werk &amp;quot;Westphälische Geschichte&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem berichtet von Steinen, dass im Jahr [[1559]] der katholische Pfarrer Wilm Brabeck sein Amt niederlegte. Als Nachfolger übernahm Crafft Messing (Schreibweise nach von Steinen) von Herbede das Amt. Am 08. März [[1560]] wurde er als Pfarrer der [[Dionysius Kirche|St. Dionysiuskirche]] ordiniert. [[1561]] begann Crafft Messing gegen den katholischen Glauben zu predigen. Gleichzeitig führte er den Katechismus Luthers ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Crafft Messing stammte aus einer alteingesessenen Hevener Familie. Heven gehörte bis [[1898]] zum Kirchspiel Herbede und bis [[1921]] zum Amt Herbede. Wann Crafft Messing geboren wurde, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. Gestorben ist er vermutlich [[1570]]. &lt;br /&gt;
Verheiratet war Messing mit Elisabeth Valkan, aus der Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen, die Namen sind nicht überliefert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell des alten Dorfes Herne mit der St. Dionysiuskirche als Mittelpunkt.jpg|miniatur|Modell des alten Dorfes Herne mit der St. Dionysiuskirche als Mittelpunkt, Foto: Stadtarchiv Herne]]&lt;br /&gt;
Die romanische St. Dionysiuskirche war der sakrale Mittelpunkt im Kirchdorf Herne, der der Verbreitung von Luthers Lehren diente und auf die benachbarten Gemeinden, die zum Kirchspiel Herne gehörten, ausstrahlte. Als Kirchspiel wurde ursprünglich ein Pfarrbezirk, in dem die Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind, bezeichnet. So gehörten zum Kirchspiel Herne die Bauerschaften Altenhöfen, Baukau, Bergen, Hiltrop, Holsterhausen und Pöppinghausen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermutlich in der Zeit vom 9. bis frühen 12. Jahrhundert wurde die erste Kirche im Dorf Haranni gebaut ([[1150]] wird aus dem altdeutschen &amp;quot;haranni&amp;quot; das mittelhochdeutsche &amp;quot;hernen&amp;quot;). Grabungsfunde weisen auf einen Vorgängerbau der St. Dionysiuskirche hin. Ob dieser Bau schon der religiöse Mittelpunkt einer eigenen Pfarrgemeinde gewesen ist, lässt sich an Hand der bekannten Quellen nicht mehr sagen. Nachgewiesen wurde aber, dass die Pfarrangehörigen, d.h. für das Mittelalter alle innerhalb des Sprengels wohnenden Menschen, auf dem Kirchhof beerdigt wurden. Bei Ausgrabungen auf dem Altmarkt wurden in den [[1930]]er Jahren südlich der jetzigen [[Kreuzkirche]] beigabenlose Körpergräber mit Baumstammsärgen frühestens aus dem 9. Jahrhundert entdeckt. Dies spricht für eine christliche Bestattungskultur. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, spätestens in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die &amp;quot;neue&amp;quot; St. Dionysiuskirche gebaut. Der Turm stammte noch vom Vorgängerbau.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Umwidmung der St. Dionysiuskirche von der katholischen zur lutherischen Lehre durch Crafft Messing sollte nach dessen Tod wieder rückgängig gemacht werden. Der nun im Herner Kirchspiel tätige Pfarrer Dietrich Ockendorf aus Buer versuchte, die Reformation umzukehren. Der Patron Göddert von Strünkede verhinderte dies, indem er [[1573]] die Pfarrstelle an Leonhard Frielinghaus vergab, der eine Tochter von Crafft Messing heiratete. Ebenso wurde in der Schlosskapelle ein lutherischer Pfarrer eingesetzt. [[1669]]/[[1670|70]] wurde dann endgültig festgestellt, dass Herne eine Gemeinde nach lutherischem Bekenntnis ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Strünkeder sorgten um [[1686]] auf Alt-Herner Gebiet für eine Spaltung innerhalb der evangelischen Kirche. Sybille Gertrud von Strünkede geb. von der Recke zu Horst, Witwe von Gottfried von Strünkede, führte in Strünkede die evangelisch-reformierte Lehre ein. Die Gründe, warum sie zu dieser strengeren Glaubensausrichtung wechselte, sind nicht überliefert. Mit ihr wechselte die Familie, das Gesinde in Strünkede und einige Bauernfamilien in der unmittelbaren Nachbarschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Strünkede-Kapelle im Winter, 1960er Jahre, Foto Robert Grabski.jpg|miniatur|links|Schloss-Strünkede-Kapelle im Winter, 1960er Jahre, Foto: [[Robert Grabski]]]]&lt;br /&gt;
Die Hauskapelle in Strünkede wurde offiziell zum Mittelpunkt dieser kleinen reformierten Gemeinde. Der Strünkeder Glaubenswechsel führte zu einigen Konflikten. So berichtet Ludwig Koechling in seinem [[1961]] erschienenen Buch &amp;quot;400 Jahre evangelische Kirchengemeinde Herne&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Köchling 1961]]&amp;lt;/ref&amp;gt; von einer großen Schlägerei zwischen &amp;quot;aufgewiegelten Herner Bauern&amp;quot; und &amp;quot;Strünkedeschen Knechten&amp;quot;. Was war geschehen? Um eine nachträgliche Leichenpredigt für das totgeborene Kind des [[Der Tod eines großen Freiherren|Freiherrn Johann Conrad von Strünkede]], das am [[24. Dezember]] [[1700]] im Strünkeder Keller der St. Dionysiuskirche lutherisch bestattet wurde, halten zu können, versuchten Reformierte, sich gewaltsam Zutritt zur Kirche zu verschaffen. Hiergegen läuteten die Lutheraner Sturm, die Schlägerei brach aus. Daraufhin ließ Johann Conrad von Strünkede zwei der Bauern, die die Sturmglocke geläutet hatten, gefangen nehmen und vor Gericht stellen. Der Ausgang des Verfahrens ist nicht überliefert.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die evangelische Hauptkirche mit Pastorat, um 1928.jpg|miniatur|Die evangelische Hauptkirche mit Pastorat, um 1928, Foto: Stadtarchiv Herne]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst 1845 vereinigten sich die evangelisch-reformierte Strünkeder Gemeinde und die evangelisch-lutherische Gemeinde Herne zu einer Gemeinde. Hintergrund waren finanzielle Probleme der Familie von Pallandt, die Strünkedeschen Erben. Sie hatten schlicht und einfach nicht genügend Geld, um den Unterhalt  der  Kirche und die Gehälter der Pfarrer zu zahlen. So verübte etwa der durch die von Pallandts in finanzieller Notlage geratene Pfarrer Ferdinand Linder Selbstmord.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraft-Messing-Platz mit Umriss der St. Dionysiuskirche.jpg|miniatur|links|Kraft-Messing-Platz mit Umriss der St. Dionysiuskirche, Foto: Stadtarchiv Herne]]&lt;br /&gt;
An den Einzug der Reformation in Herne erinnerte der &amp;quot;Kraft-Messing-Platz&amp;quot;, der südlich der Kreuzkirche, am Standort der ehemaligen St. Dionysiuskirche, lag. &lt;br /&gt;
[[Datei:St. Dionysius- und Kreuzkirche, Foto Gerd Biedermann, Fotomontage Edda Reffelmann, September 2017.jpg|miniatur|Dionysius- und Kreuzkirche, Foto Gerd Biedermann, Fotomontage Edda Reffelmann, September 2017&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Edda Reffelmann vom Herner Fachbereich Vermessung und Kataster fertigte diese Fotomontage 2017 aus Anlass einer Ausstellung des Stadtarchivs Herne zum 500-jährigen Reformationsjubiläum an. Die Fachfrau betonte, dass aus perspektivischen Gründen lediglich der ungefähre Standort der St. Dionysiuskirche dargestellt werden konnte.&amp;lt;br /&amp;gt;Es gibt eine ähnliche Idee aus dem Jahr 2014. Hier wird das Gotteshaus als schmale Kirche auf dem Grünstreifen inmitten der Sodinger Straße dargestellt (vgl.: Gemeindebrief &#039;Spruchreif&#039; der Kreuzkirchengemeinde, Nr. 41 - November 2017, Seite 15).&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Benennung des Platzes erfolgte am 27. November [[1961]], also im 400. Herner Reformationsjahr. Im Mai [[1976]] wurde der &amp;quot;Kraft-Messing-Platz&amp;quot; in die &amp;quot;[[Sodinger Straße]]&amp;quot; einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Herne]]: Bestand &amp;quot;St. Dionysiuskirche&amp;quot;, Bestand &amp;quot;Kreuzkirche&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Benutzer:Baukauer&amp;diff=53411</id>
		<title>Benutzer:Baukauer</title>
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		<updated>2018-09-09T07:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ehrenmal_f%C3%BCr_Fu%C3%9Fballzuschauer&amp;diff=52201</id>
		<title>Ehrenmal für Fußballzuschauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ehrenmal_f%C3%BCr_Fu%C3%9Fballzuschauer&amp;diff=52201"/>
		<updated>2018-02-20T15:34:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Denkmal&lt;br /&gt;
|Name=Ehrenmal für Fußballzuschauer&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Ehrenmal für Fußballzuschauer.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Foto: Celine Melanie Spieker&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Sodingen&lt;br /&gt;
|Kartengitter=&lt;br /&gt;
|lat=51.538107&lt;br /&gt;
|lon=7.246933&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Plakat Der Torschrei Kopie.png|400px|miniatur|rechts]]&lt;br /&gt;
Auf dem Schulhof der Gesamtschule Mont-Cenis in Herne-Sodingen, [[Mont-Cenis-Straße|Mont-Cenis-Str]]. 180, steht ein besonders originelles Denkmal. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:850px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenmal für Fußballzuschauer, Initialen.jpg|350px|left|thumb|Initialen 19 eh 58, Foto: Celine Melanie Spieker]]&lt;br /&gt;
&#039;Es gibt so viele Denkmäler, warum also nicht auch eins zu &#039;Ehren&#039; des Fußballzuschauers? Das sagte sich die Bildhauerin [[Elisabeth Hoffmann]] und schuf eine mehrere Tonnen schwere Plastik &#039;Der unbekannte Fußballzuschauer&#039;. In einer Parkanlage der besonders fußballbegeisterten Stadt Herne im Ruhrgebiet wurden die steinernen, mit weitaufgerissenen Augen ein Spiel verfolgenden Herren aufgestellt&#039;. So schrieb die Westfälische Rundschau unter der Überschrift Ehrenmal für Fußballzuschauer im Januar [[1959]].&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälische Rundschau vom 24./25. Januar 1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli [[1968]] gab Elisabeth Hoffmann der Westfälischen Rundschau ein Interview über ihre Arbeit. Zur Skulptur wird folgendes berichtet: &#039;Den Schulhof der Volksschule [[Sodinger Straße]] ziert eine bezeichnende Arbeit &#039;Allround-Plastik&#039; genannt, drei Jungen darstellend. &#039;Man gewinnt immer einen neuen Eindruck, ob man die Plastik morgens, mittags, nachmittags oder abends betrachtet. Lichteffekte spielen dabei eine große Rolle&#039;, sagt Frau Hoffmann&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälische Rundschau vom 20./21. Juli 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Herner Bildhauer Wilhelm Hahn fertigte und lieferte Elisabeth Hoffmann nach Beschluss des Bauausschusses vom 27. September [[1951]] Gedenksteine für die Bombenopfer auf der Ehrenabteilung des [[Südfriedhof|Herner Südfriedhofes]]. Hahn schuf auch das Denkmal für [[Kriegstote beider Weltkriege auf dem Herner Südfriedhof|die Kriegstoten beider Weltkriege ]] auf dem [[Südfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;Protokollbuch des Bauausschusses 1951, Seite 154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eintragung als Denkmal==&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Sitzungen des Kultur- und Bildungsausschuss am [[6. Februar]] [[2018]] und der Bezirksvertretung Sodingen am [[7. Februar]] 2018 wurde darüber berichtet, Eintragung der Skulptur &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Der Torschrei&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in die Denkmalliste der Stadt Herne gemäß § 3 des Denkmalschutzgesetzes NRW aufzunehmen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;b0043&amp;quot;&amp;gt;Berichtsvorlage 2018/0043 (Heinz Munck - (Fachbereich 51)) TOP1, 18.01.2018 https://herne.ratsportal.net/bi2/vo020.asp?VOLFDNR=12164 abgerufen am 11. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Antrag dazu wurde in der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertrtetung Sodingen am 10. Mai 2017 gestellt und einstimmig angenommen. &amp;lt;ref&amp;gt;Antrag 2017/0294 (Norbert Gresch - (Fachbereich 11)) TOP5 https://herne.ratsportal.net/bi2/to020.asp?TOLFDNR=59860 abgerufen am 11. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begründung des Denkmalwertes wird wie folgt angegeben: „Das Kunstwerk ist bedeutend für die Stadt Herne, denn es erinnert an die große Fußballgeschichte der Stadt. 1958 gab es mit dem SV Sodingen und der Westfalia Herne zwei aus Herne stammende erfolgreiche Fußballvereine, die allgemein gefeiert und bewundert wurden, unter anderem weil sie damals mit um die Deutsche Fußballmeisterschaft spielten und in der zu der Zeit höchsten Spielklasse, der Oberliga West, vertreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kunstwerk verweist mit dem generellen Thema „Sport“ auf die Sportbegeisterung und die hohe Anerkennung des Sports in Herne und in der Bundesrepublik Deutschland. Aus diesem Zusammenhang heraus scheint das Werk auch in Auftrag gegeben worden zu sein. Für die Erhaltung und Nutzung sprechen künstlerische Gründe. Es gibt weltweit und eben auch in Deutschland eine hohe Zahl von figürlichen, porträtierenden Denkmälern für sehr erfolgreich Fußball spielende Männer wie Helmut Rahn, Uwe Seeler, Paul Breitner, Pele‘ oder Ronaldo. Ein Denkmal für Fußballzuschauer jedoch scheint es nach ausführlichen Recherchen in der Literatur, im Internet und nach Rücksprache mit dem Deutschen Fußballmuseum Dortmund nur in Herne zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fußballzuschauer mit einem Kunstwerk zu würdigen, ist dabei eine durchaus gute Idee, denn sie sind es, die Stadionstimmung und Spielbereitschaft fördern sowie die Spiele überhaupt erst finanzierbar machen. Vielleicht musste es eine Frau sein, die ihren Blick vom Spielgeschehen und den „Fußballhelden“ weg auch aufmerksam in die Ränge lenkte. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Erhaltung und Nutzung sprechen wissenschaftliche Gründe hinsichtlich der Regionalgeschichte. Die offenbar völlig vergessene Künstlerin Elisabeth Hoffmann ist 2014 bis 2017 durch die Initiative und Arbeit von Schülern der Mont-Cenis-Gesamtschule sowie eines Lokalhistorikers nach Auffassung des Landschaftsverbandes zu Recht wieder in das öffentliche Bewusstsein gerückt worden. Außer dem bereits skizzierten Denkmalwert und künstlerischem Wert ihrer Skulptur spricht die Biographie der Künstlerin auch für die Erhaltung des „Torschreies“, denn Elisabeth Hoffmanns Werk und Leben ordnet sich ein in die große Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, die gerade in den 1950er und 1960er Jahren aus dem Ruhrgebiet stammend auch im Ruhrgebiet wirkten und den öffentlichen Raum bereicherten. Dies war möglich, solange sich insbesondere die Kommunen der aus der Weimarer Republik überkommenen Regel verpflichtet fühlten, ein Prozent der Kosten für öffentliche Bauten in Kunst zu investieren oder sogar darüber hinaus Künstler und&lt;br /&gt;
Künstlerinnen als Pädagogen an Schulen zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk gilt es also auch als ein Zeugnis einer unerwartet kunstreichen Epoche des Ruhrgebietes zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hier ein öffentliches Interesse hinsichtlich wissenschaftlicher und städtebaulicher Gründe besteht, liegen die Voraussetzungen für die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Herne vor.” &amp;lt;ref name=&amp;quot;b0043&amp;quot;&amp;gt;Berichtsvorlage 2018/0043 (Heinz Munck - (Fachbereich 51)) TOP1, 18.01.2018 https://herne.ratsportal.net/bi2/vo020.asp?VOLFDNR=12164 abgerufen am 11. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. März]] findet eine Zeremonie zur Eintragung in die Denkmalliste auf dem Schulhof der Mont-Cenis Gesamtschule statt. &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right;background-color:#ffffcc;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:13px;max-width:220px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#ff6633; padding:1em 1em 1em 1em;margin-bottom:1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Daten zum Film&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hauptrollen:&lt;br /&gt;
*Alexa Balke&lt;br /&gt;
*Josephine Dirks&lt;br /&gt;
*Antonija Pichl&lt;br /&gt;
*Aileen Riechert&lt;br /&gt;
*Justin Schnetzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamera:&lt;br /&gt;
*Gianluca Küpper&lt;br /&gt;
*Kai Schubert&lt;br /&gt;
*Marcus Schubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ton:&lt;br /&gt;
*Kamil Repkowski&lt;br /&gt;
*Angelina Schwartz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regie:&lt;br /&gt;
*Marcus Schubert&lt;br /&gt;
*Céline Spieker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreative Leitung, Dialoge:&lt;br /&gt;
*Josephine Dirks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt:&lt;br /&gt;
*Marcus Schubert&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film: Der Torschrei – Die vergessene Skulptur aus Sodingen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 wird ein [[Videoprojekt vor Ort|Film]] über die Skulptur in Zusammenarbeit von Mont-Cenis Gesamtschule und dem Historischen Verein Herne / Wanne-Eickel gedreht. Die Schüler versuchen, nach ihren Möglichkeiten, zu ergründen, was die Skulptur darstellen soll und woher sie kommt. Der Film wird der Öffentlickeit am [[22. März]] 2018 im Bürgersaal der [[Akademie Mont-Cenis]] vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Der Trailer&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;YouTube&amp;gt;https://youtu.be/9PB4KhD_Sbo&amp;lt;/YouTube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler in Herne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Einzug_der_Reformation_in_das_Gebiet_von_Alt-Herne&amp;diff=51880</id>
		<title>Einzug der Reformation in das Gebiet von Alt-Herne</title>
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		<updated>2018-02-13T07:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Wichtige Hinweise zum Einzug der Reformation in das Gebiet der alten Stadt Herne gibt der evangelische Pfarrer und Historiker [[Johann Dietrich von Steinen|Johann Diederich von Steinen]] in seinem mehrbändigen Werk &amp;quot;Westphälische Geschichte&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem berichtet von Steinen, dass im Jahr [[1559]] der katholische Pfarrer Wilm Brabeck sein Amt niederlegte. Als Nachfolger übernahm Crafft Messing (Schreibweise nach von Steinen) von Herbede das Amt. Am 08. März [[1560]] wurde er als Pfarrer der [[Dionysius Kirche|St. Dionysiuskirche]] ordiniert. [[1561]] begann Crafft Messing gegen den katholischen Glauben zu predigen. Gleichzeitig führte er den Katechismus Luthers ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Crafft Messing stammte aus einer alteingesessenen Hevener Familie. Heven gehörte bis [[1898]] zum Kirchspiel Herbede und bis [[1921]] zum Amt Herbede. Wann Crafft Messing geboren wurde, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. Gestorben ist er vermutlich [[1570]]. &lt;br /&gt;
Verheiratet war Messing mit Elisabeth Valkan, aus der Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen, die Namen sind nicht überliefert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell des alten Dorfes Herne mit der St. Dionysiuskirche als Mittelpunkt.jpg|miniatur|Modell des alten Dorfes Herne mit der St. Dionysiuskirche als Mittelpunkt, Foto: Stadtarchiv Herne]]&lt;br /&gt;
Die romanische St. Dionysiuskirche war der sakrale Mittelpunkt im Kirchdorf Herne, der der Verbreitung von Luthers Lehren diente und auf die benachbarten Gemeinden, die zum Kirchspiel Herne gehörten, ausstrahlte. Als Kirchspiel wurde ursprünglich ein Pfarrbezirk, in dem die Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind, bezeichnet. So gehörten zum Kirchspiel Herne die Bauerschaften Altenhöfen, Baukau, Bergen, Hiltrop, Holsterhausen und Pöppinghausen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermutlich in der Zeit vom 9. bis frühen 12. Jahrhundert wurde die erste Kirche im Dorf Haranni gebaut ([[1150]] wird aus dem altdeutschen &amp;quot;haranni&amp;quot; das mittelhochdeutsche &amp;quot;hernen&amp;quot;). Grabungsfunde weisen auf einen Vorgängerbau der St. Dionysiuskirche hin. Ob dieser Bau schon der religiöse Mittelpunkt einer eigenen Pfarrgemeinde gewesen ist, lässt sich an Hand der bekannten Quellen nicht mehr sagen. Nachgewiesen wurde aber, dass die Pfarrangehörigen, d.h. für das Mittelalter alle innerhalb des Sprengels wohnenden Menschen, auf dem Kirchhof beerdigt wurden. Bei Ausgrabungen auf dem Altmarkt wurden in den [[1930]]er Jahren südlich der jetzigen [[Kreuzkirche]] beigabenlose Körpergräber mit Baumstammsärgen frühestens aus dem 9. Jahrhundert entdeckt. Dies spricht für eine christliche Bestattungskultur. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, spätestens in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die &amp;quot;neue&amp;quot; St. Dionysiuskirche gebaut. Der Turm stammte noch vom Vorgängerbau.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Umwidmung der St. Dionysiuskirche von der katholischen zur lutherischen Lehre durch Crafft Messing sollte nach dessen Tod wieder rückgängig gemacht werden. Der nun im Herner Kirchspiel tätige Pfarrer Dietrich Ockendorf aus Buer versuchte, die Reformation umzukehren. Der Patron Göddert von Strünkede verhinderte dies, indem er [[1573]] die Pfarrstelle an Leonhard Frielinghaus vergab, der eine Tochter von Crafft Messing heiratete. Ebenso wurde in der Schlosskapelle ein lutherischer Pfarrer eingesetzt. [[1669]]/[[1670|70]] wurde dann endgültig festgestellt, dass Herne eine Gemeinde nach lutherischem Bekenntnis ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Strünkeder sorgten um [[1686]] auf Alt-Herner Gebiet für eine Spaltung innerhalb der evangelischen Kirche. Sybille Gertrud von Strünkede geb. von der Recke zu Horst, Witwe von Gottfried von Strünkede, führte in Strünkede die evangelisch-reformierte Lehre ein. Die Gründe, warum sie zu dieser strengeren Glaubensausrichtung wechselte, sind nicht überliefert. Mit ihr wechselte die Familie, das Gesinde in Strünkede und einige Bauernfamilien in der unmittelbaren Nachbarschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Strünkede-Kapelle im Winter, 1960er Jahre, Foto Robert Grabski.jpg|miniatur|links|Schloss-Strünkede-Kapelle im Winter, 1960er Jahre, Foto: [[Robert Grabski]]]]&lt;br /&gt;
Die Hauskapelle in Strünkede wurde offiziell zum Mittelpunkt dieser kleinen reformierten Gemeinde. Der Strünkeder Glaubenswechsel führte zu einigen Konflikten. So berichtet Ludwig Koechling in seinem [[1961]] erschienenen Buch &amp;quot;400 Jahre evangelische Kirchengemeinde Herne&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Köchling 1961]]&amp;lt;/ref&amp;gt; von einer großen Schlägerei zwischen &amp;quot;aufgewiegelten Herner Bauern&amp;quot; und &amp;quot;Strünkedeschen Knechten&amp;quot;. Was war geschehen? Um eine nachträgliche Leichenpredigt für das totgeborene Kind des [[Der Tod eines großen Freiherren|Freiherrn Johann Conrad von Strünkede]], das am [[24. Dezember]] [[1700]] im Strünkeder Keller der St. Dionysiuskirche lutherisch bestattet wurde, halten zu können, versuchten Reformierte, sich gewaltsam Zutritt zur Kirche zu verschaffen. Hiergegen läuteten die Lutheraner Sturm, die Schlägerei brach aus. Daraufhin ließ Johann Conrad von Strünkede zwei der Bauern, die die Sturmglocke geläutet hatten, gefangen nehmen und vor Gericht stellen. Der Ausgang des Verfahrens ist nicht überliefert.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die evangelische Hauptkirche mit Pastorat, um 1928.jpg|miniatur|Die evangelische Hauptkirche mit Pastorat, um 1928, Foto: Stadtarchiv Herne]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst 1845 vereinigten sich die evangelisch-reformierte Strünkeder Gemeinde und die evangelisch-lutherische Gemeinde Herne zu einer Gemeinde. Hintergrund waren finanzielle Probleme der Familie von Pallandt, die Strünkedeschen Erben. Sie hatten schlicht und einfach nicht genügend Geld, um den Unterhalt  der  Kirche und die Gehälter der Pfarrer zu zahlen. So verübte etwa der durch die von Pallandts in finanzieller Notlage geratene Pfarrer Ferdinand Linder Selbstmord.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraft-Messing-Platz mit Umriss der St. Dionysiuskirche.jpg|miniatur|links|Kraft-Messing-Platz mit Umriss der St. Dionysiuskirche, Foto: Stadtarchiv Herne]]&lt;br /&gt;
An den Einzug der Reformation in Herne erinnerte der &amp;quot;Kraft-Messing-Platz&amp;quot;, der südlich der Kreuzkirche, am Standort der ehemaligen St. Dionysiuskirche, lag. &lt;br /&gt;
[[Datei:St. Dionysius- und Kreuzkirche, Foto Gerd Biedermann, Fotomontage Edda Reffelmann, September 2017.jpg|miniatur|Die St. Dionysiuskirche an ihrem &#039;&#039;&#039;ungefähren&#039;&#039;&#039; Standort, dahinter die Kreuzkirche, Foto: Gerd Biedermann, Fotomontage: Edda Reffelmann, September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Eine eigenständige Ideenumsetzung, inspiriert durch das Postkartenprojekt des Historischen Vereins.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.huen-un-perduen.de/index.php/fotos/pressespeigel/waz-vom-11-november-2016-36&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Benennung des Platzes erfolgte am 27. November [[1961]], also im 400. Herner Reformationsjahr. Im Mai [[1976]] wurde der &amp;quot;Kraft-Messing-Platz&amp;quot; in die &amp;quot;[[Sodinger Straße]]&amp;quot; einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Herne]]: Bestand &amp;quot;St. Dionysiuskirche&amp;quot;, Bestand &amp;quot;Kreuzkirche&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Einzug_der_Reformation_in_das_Gebiet_von_Alt-Herne&amp;diff=51879</id>
		<title>Einzug der Reformation in das Gebiet von Alt-Herne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Einzug_der_Reformation_in_das_Gebiet_von_Alt-Herne&amp;diff=51879"/>
		<updated>2018-02-13T07:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Wichtige Hinweise zum Einzug der Reformation in das Gebiet der alten Stadt Herne gibt der evangelische Pfarrer und Historiker [[Johann Dietrich von Steinen|Johann Diederich von Steinen]] in seinem mehrbändigen Werk &amp;quot;Westphälische Geschichte&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem berichtet von Steinen, dass im Jahr [[1559]] der katholische Pfarrer Wilm Brabeck sein Amt niederlegte. Als Nachfolger übernahm Crafft Messing (Schreibweise nach von Steinen) von Herbede das Amt. Am 08. März [[1560]] wurde er als Pfarrer der [[Dionysius Kirche|St. Dionysiuskirche]] ordiniert. [[1561]] begann Crafft Messing gegen den katholischen Glauben zu predigen. Gleichzeitig führte er den Katechismus Luthers ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Crafft Messing stammte aus einer alteingesessenen Hevener Familie. Heven gehörte bis [[1898]] zum Kirchspiel Herbede und bis [[1921]] zum Amt Herbede. Wann Crafft Messing geboren wurde, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. Gestorben ist er vermutlich [[1570]]. &lt;br /&gt;
Verheiratet war Messing mit Elisabeth Valkan, aus der Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen, die Namen sind nicht überliefert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell des alten Dorfes Herne mit der St. Dionysiuskirche als Mittelpunkt.jpg|miniatur|Modell des alten Dorfes Herne mit der St. Dionysiuskirche als Mittelpunkt, Foto: Stadtarchiv Herne]]&lt;br /&gt;
Die romanische St. Dionysiuskirche war der sakrale Mittelpunkt im Kirchdorf Herne, der der Verbreitung von Luthers Lehren diente und auf die benachbarten Gemeinden, die zum Kirchspiel Herne gehörten, ausstrahlte. Als Kirchspiel wurde ursprünglich ein Pfarrbezirk, in dem die Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind, bezeichnet. So gehörten zum Kirchspiel Herne die Bauerschaften Altenhöfen, Baukau, Bergen, Hiltrop, Holsterhausen und Pöppinghausen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermutlich in der Zeit vom 9. bis frühen 12. Jahrhundert wurde die erste Kirche im Dorf Haranni gebaut ([[1150]] wird aus dem altdeutschen &amp;quot;haranni&amp;quot; das mittelhochdeutsche &amp;quot;hernen&amp;quot;). Grabungsfunde weisen auf einen Vorgängerbau der St. Dionysiuskirche hin. Ob dieser Bau schon der religiöse Mittelpunkt einer eigenen Pfarrgemeinde gewesen ist, lässt sich an Hand der bekannten Quellen nicht mehr sagen. Nachgewiesen wurde aber, dass die Pfarrangehörigen, d.h. für das Mittelalter alle innerhalb des Sprengels wohnenden Menschen, auf dem Kirchhof beerdigt wurden. Bei Ausgrabungen auf dem Altmarkt wurden in den [[1930]]er Jahren südlich der jetzigen [[Kreuzkirche]] beigabenlose Körpergräber mit Baumstammsärgen frühestens aus dem 9. Jahrhundert entdeckt. Dies spricht für eine christliche Bestattungskultur. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, spätestens in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die &amp;quot;neue&amp;quot; St. Dionysiuskirche gebaut. Der Turm stammte noch vom Vorgängerbau.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Umwidmung der St. Dionysiuskirche von der katholischen zur lutherischen Lehre durch Crafft Messing sollte nach dessen Tod wieder rückgängig gemacht werden. Der nun im Herner Kirchspiel tätige Pfarrer Dietrich Ockendorf aus Buer versuchte, die Reformation umzukehren. Der Patron Göddert von Strünkede verhinderte dies, indem er [[1573]] die Pfarrstelle an Leonhard Frielinghaus vergab, der eine Tochter von Crafft Messing heiratete. Ebenso wurde in der Schlosskapelle ein lutherischer Pfarrer eingesetzt. [[1669]]/[[1670|70]] wurde dann endgültig festgestellt, dass Herne eine Gemeinde nach lutherischem Bekenntnis ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Strünkeder sorgten um [[1686]] auf Alt-Herner Gebiet für eine Spaltung innerhalb der evangelischen Kirche. Sybille Gertrud von Strünkede geb. von der Recke zu Horst, Witwe von Gottfried von Strünkede, führte in Strünkede die evangelisch-reformierte Lehre ein. Die Gründe, warum sie zu dieser strengeren Glaubensausrichtung wechselte, sind nicht überliefert. Mit ihr wechselte die Familie, das Gesinde in Strünkede und einige Bauernfamilien in der unmittelbaren Nachbarschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Strünkede-Kapelle im Winter, 1960er Jahre, Foto Robert Grabski.jpg|miniatur|links|Schloss-Strünkede-Kapelle im Winter, 1960er Jahre, Foto: [[Robert Grabski]]]]&lt;br /&gt;
Die Hauskapelle in Strünkede wurde offiziell zum Mittelpunkt dieser kleinen reformierten Gemeinde. Der Strünkeder Glaubenswechsel führte zu einigen Konflikten. So berichtet Ludwig Koechling in seinem [[1961]] erschienenen Buch &amp;quot;400 Jahre evangelische Kirchengemeinde Herne&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Köchling 1961]]&amp;lt;/ref&amp;gt; von einer großen Schlägerei zwischen &amp;quot;aufgewiegelten Herner Bauern&amp;quot; und &amp;quot;Strünkedeschen Knechten&amp;quot;. Was war geschehen? Um eine nachträgliche Leichenpredigt für das totgeborene Kind des [[Der Tod eines großen Freiherren|Freiherrn Johann Conrad von Strünkede]], das am [[24. Dezember]] [[1700]] im Strünkeder Keller der St. Dionysiuskirche lutherisch bestattet wurde, halten zu können, versuchten Reformierte, sich gewaltsam Zutritt zur Kirche zu verschaffen. Hiergegen läuteten die Lutheraner Sturm, die Schlägerei brach aus. Daraufhin ließ Johann Conrad von Strünkede zwei der Bauern, die die Sturmglocke geläutet hatten, gefangen nehmen und vor Gericht stellen. Der Ausgang des Verfahrens ist nicht überliefert.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die evangelische Hauptkirche mit Pastorat, um 1928.jpg|miniatur|Die evangelische Hauptkirche mit Pastorat, um 1928, Foto: Stadtarchiv Herne]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst 1845 vereinigten sich die evangelisch-reformierte Strünkeder Gemeinde und die evangelisch-lutherische Gemeinde Herne zu einer Gemeinde. Hintergrund waren finanzielle Probleme der Familie von Pallandt, die Strünkedeschen Erben. Sie hatten schlicht und einfach nicht genügend Geld, um den Unterhalt  der  Kirche und die Gehälter der Pfarrer zu zahlen. So verübte etwa der durch die von Pallandts in finanzieller Notlage geratene Pfarrer Ferdinand Linder Selbstmord.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraft-Messing-Platz mit Umriss der St. Dionysiuskirche.jpg|miniatur|links|Kraft-Messing-Platz mit Umriss der St. Dionysiuskirche, Foto: Stadtarchiv Herne]]&lt;br /&gt;
An den Einzug der Reformation in Herne erinnerte der &amp;quot;Kraft-Messing-Platz&amp;quot;, der südlich der Kreuzkirche, am Standort der ehemaligen St. Dionysiuskirche, lag. &lt;br /&gt;
[[Datei:St. Dionysius- und Kreuzkirche, Foto Gerd Biedermann, Fotomontage Edda Reffelmann, September 2017.jpg|miniatur|Die St. Dionysiuskirche an ihrem ungefähren Standort, dahinter die Kreuzkirche, Foto: Gerd Biedermann, Fotomontage: Edda Reffelmann, September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Eine eigenständige Ideenumsetzung, inspiriert durch das Postkartenprojekt des Historischen Vereins.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.huen-un-perduen.de/index.php/fotos/pressespeigel/waz-vom-11-november-2016-36&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Benennung des Platzes erfolgte am 27. November [[1961]], also im 400. Herner Reformationsjahr. Im Mai [[1976]] wurde der &amp;quot;Kraft-Messing-Platz&amp;quot; in die &amp;quot;[[Sodinger Straße]]&amp;quot; einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Herne]]: Bestand &amp;quot;St. Dionysiuskirche&amp;quot;, Bestand &amp;quot;Kreuzkirche&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_G%C3%BCnnewig_(1898-1981)_NS_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=50362</id>
		<title>Heinrich Günnewig (1898-1981) NS Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_G%C3%BCnnewig_(1898-1981)_NS_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=50362"/>
		<updated>2018-01-31T09:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Günnewig.jpg|200px|thumb|Heinrich Günnewig, Foto: [[Stadtarchiv Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Günnewig&#039;&#039;&#039; (geboren am [[10. Februar]] [[1898]] in Bochum; gestorben am [[7. August]] [[1981]] in Düsseldorf) war in Wanne-Eickel Kommissarischer Oberbürgermeister vom [[1. März]] [[1934]] bis [[6. Juli]] [[1934]] und  Oberbürgermeister vom [[7. Juli]] [[1934]] bis [[17. April]] [[1945]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Gymnasiumbesuch in Bochum mit Kriegsreifeprüfung zog er ab den [[17. November]] [[1916]] in den [[Erster Weltkrieg in Herne und Wanne-Eickel|Ersten Weltkrieg]]. Nach Rückkehr am [[8. Januar]] [[1919]] nahm er das Studium der Rechtswissenschaften auf. Am [[4. Juli]] [[1921]] legte er die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Danach war er als Gerichtsreferendar bei den preußischen Justizverwaltungen in Langendreer, Bochum und Hamm tätig. Am [[7. Juli]] [[1924]] bestand er die Zweite Juristische Staatsprüfung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Es folgten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.1924 bis 16.10.1924	Gerichtsassessor in Bochum,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1924 bis 12.02.[[1934]] 	Rechtsanwalt in Bochum,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.11.[[1932]] bis 12.02.1934 	Notar in Bochum.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglied der NSDAP war Günnewig seit dem [[1. Dezember]] [[1931]], Ende 1932 folgte die Mitgliedschaft in der SS. Er wurde Rechtsberater und Schiedsmann des Großen Schiedshofes beim Stab des SS-Abschnitt XXV. Am [[1. März]] 1934 wurde Günnewig zunächst kommissarischer, ab dem [[7. Juli]] 1934 dann ordentlicher Oberbürgermeister von Wanne-Eickel. Zuvor vertrat er seit dem  [[12. Februar]] 1934 den beurlaubten [[Wilhelm Wulf]].&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am [[20. April]] [[1939]] wurde er – aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler – von Heinrich Himmler zum SS-Sturmbannführer befördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Zeit als Oberbürgermeister endete mit Inhaftierung durch die Militärregierung am [[18. April]] [[1945]]. Die offizielle Entfernung aus dem Amt erfolgte am [[19. Mai]] [[1945]]. Am [[16. November]] [[1948]] wurde Günnewig rechtskräftig als Mitläufer ohne Vermögenssperre durch den Haupt-Berufungs-Entnazifizierungsausschuss in Bochum eingestuft. Er wurde lediglich wegen seiner Mitgliedschaft in der SS zu einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die damals kursierende Vermutung, Günnewig sei direkt an dem Brand der [[Synagoge (Wanne-Eickel)|Wanner Synagoge]] beteiligt gewesen, konnte aber mehr als zehn Jahre nach dem Verbrechen im Prozessverlauf nicht bewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[20. November]] [[1951]] wurde er durch den Oberlandesgerichtspräsidenten als Rechtsanwalt beim Amtsgericht und beim Landgericht Düsseldorf  zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Günnewig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Günnewig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Elbers&amp;diff=50360</id>
		<title>Wilhelm Elbers</title>
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		<updated>2018-01-30T16:14:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Elbers&#039;&#039;&#039; (geboren am [[27. April]] [[1913]] in Günnigfeld, Kreis Gelsenkirchen, jetzt Bochum; gestorben am [[22. November]] [[2000]] in Herne) war vom [[16. Juni]] [[1947]] bis zum [[15. Februar]] [[1959]] Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur [[1932]] studierte Wilhelm Elbers Rechts-, Staats- und Sozialwissenschaften an der philosophisch-theologischen Akademie Paderborn und an den Universitäten Freiburg und Münster. [[1939]] legte er erfolgreich die Prüfung zum Diplom-Volkswirt ab. [[1942]] promovierte Elbers zum Doktor der Staatswissenschaften. Von [[1943]] bis [[1945]] war er wissenschaftlicher Referent der Forschungsstelle für allgemeine und textile Marktwirtschaft an der Universität Münster. Am [[1. August]] [[1945]] trat Elbers den Dienst als Wirtschaftsdezernent bei der Kreisverwaltung Arnsberg an. Gleichzeitig war er Vertreter des Landrates und des Oberkreisdirektors.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am [[16. Juni]] [[1947]] schließlich wurde er als Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel vereidigt. Mit 34 Jahren war Elbers der jüngste Oberstadtdirektor in Nordrhein-Westfalen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Amt hatte er bis zum [[15. Februar]] [[1959]] inne. Vom [[16. Februar]] [[1959]] bis [[31. Dezember]] [[1974]] tat er in Mönchengladbach seinen Dienst als Oberstadtdirektor. Nach der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen war Elbers vom  [[1. Januar]] [[1975]] bis [[22. Mai]] [[1975]] stellvertretender Beauftragter für die Aufgaben des Oberstadtdirektors in Mönchengladbach. Sein Berufsleben endete am [[31. Dezember]] 1975 als Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Seine Amtszeit in Wanne-Eickel galt der Enttrümmerung der Stadt und dem Wiederaufbau aller kulturellen, schulischen und sozialen Einrichtungen. Das Hauptaugenmerk von Elbers war auf die Ernährungswirtschaft, die wirtschaftliche Versorgung und die Wohnungsfürsorge gerichtet. Insbesondere für die Belange der Bergarbeiter setzte er sich ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung befasste  er sich als ehrenamtlicher Pfarrarchivar der Kirchengemeinde [[St. Marien (Eickel)|St. Marien]] in Eickel mit dem Aufbau und der Verwaltung des Kirchenarchivs.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 104 – 2 – A6. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Elbers, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Elbers, Wilhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Elbers&amp;diff=50359</id>
		<title>Wilhelm Elbers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Elbers&amp;diff=50359"/>
		<updated>2018-01-30T16:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Elbers&#039;&#039;&#039; (geboren am [[27. April]] [[1913]] in Günnigfeld, Kreis Gelsenkirchen, jetzt Bochum; gestorben am [[22. November]] [[2000]] in Herne) war vom [[16. Juni]] [[1947]] bis zum [[15. Februar]] [[1959]] Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur [[1932]] studierte Wilhelm Elbers Rechts-, Staats- und Sozialwissenschaften an der philosophisch-theologischen Akademie Paderborn und an den Universitäten Freiburg und Münster. [[1939]] legte er erfolgreich die Prüfung zum Diplom-Volkswirt ab. [[1942]] promovierte Elbers zum Doktor der Staatswissenschaften. Von [[1943]] bis [[1945]] war er wissenschaftlicher Referent der Forschungsstelle für allgemeine und textile Marktwirtschaft an der Universität Münster. Am [[1. August]] [[1945]] trat Elbers den Dienst als Wirtschaftsdezernent bei der Kreisverwaltung Arnsberg an. Gleichzeitig war er Vertreter des Landrates und des Oberkreisdirektors.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am [[16. Juni]] [[1947]] schließlich wurde er als Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel vereidigt. Mit 34 Jahren war Elbers der jüngste Oberstadtdirektor in Nordrhein-Westfalen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Amt hatte er bis zum [[15. Februar]] [[1959]] inne. Vom [[16. Februar]] [[1959]] bis [[31. Dezember]] [[1974]] tat er in Mönchengladbach seinen Dienst als Oberstadtdirektor. Nach der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen war Elbers vom  [[1. Januar]] [[1975]] bis [[22. Mai]] [[1975]] stellvertretender Beauftragter für die Aufgaben des Oberstadtdirektors in Mönchengladbach.. Sein Berufsleben endete am [[31. Dezember]] 1975 als Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Seine Amtszeit in Wanne-Eickel galt der Enttrümmerung der Stadt und dem Wiederaufbau aller kulturellen, schulischen und sozialen Einrichtungen. Das Hauptaugenmerk von Elbers war auf die Ernährungswirtschaft, die wirtschaftliche Versorgung und die Wohnungsfürsorge gerichtet. Insbesondere für die Belange der Bergarbeiter setzte er sich ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung befasste  er sich als ehrenamtlicher Pfarrarchivar der Kirchengemeinde [[St. Marien (Eickel)|St. Marien]] in Eickel mit dem Aufbau und der Verwaltung des Kirchenarchivs.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 104 – 2 – A6. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Elbers, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Elbers, Wilhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Alfred_Hufeld&amp;diff=50355</id>
		<title>Alfred Hufeld</title>
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		<updated>2018-01-30T14:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: Die Seite wurde neu angelegt: „__NOTOC__ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Hufeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am 7. November 1910 in Halle an der Saale; gestorben am 23. Dezember 2009 in Herne) war vom [[1. Januar]…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alfred Hufeld&#039;&#039;&#039; (geboren am [[7. November]] [[1910]] in Halle an der Saale; gestorben am [[23. Dezember]] [[2009]] in Herne) war vom [[1. Januar]] [[1960]] bis zum [[31. Dezember]] [[1974]] Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann Alfred Hufeld [[1930]] ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften. [[1935]] legte er das Erste Juristische Staatsexamen, [[1939]] das Zweite Juristische Staatsexamen ab. Ab den [[22. August]] [[1939]] leistete er seinen Militärdienst im Zweiten Weltkrieg. Er geriet in Kriegsgefangenschaft und kehrte am [[4. Januar]] [[1946]] als Oberstleutnant zurück.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die beruflichen Stationen von Hufeld waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1939 bis [[1941]] Assessor im Geschäftsbereich des Reichsarbeitsministeriums,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 bis [[1943]]	Regierungsassessor am Landesarbeitsamt Ostpreußen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1943 Ernennung zum Regierungsrat,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1946]] bis [[1948]] Begin einer Maurerlehre in Heide/Holstein,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 bis [[1950]]	Angestellter beim Arbeitsamt in Heide/Holstein,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1950 bis [[1958]] Erster Stadtrat und Syndikus der Stadt Geesthacht,&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
1958 bis [[1959]] Hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Geesthacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[1. Januar]] [[1960]] schließlich trat Hufeld seinen Dienst als Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel an. Das Amt übte er bis zum [[31. Dezember]] [[1974]] aus. Nach dem Zusammenschluss von Herne und Wanne-Eickel zur neuen Stadt Herne war er vom [[1. Januar]] [[1975]] bis [[14. Juli]] 1975 Beauftragter für die Wahrnehmung der Aufgaben des Gemeindedirektors unter Weiterführung der Amtsbezeichnung Oberstadtdirektor. Sein Berufsleben endete am [[30. September]] 1975 als Stadtdirektor der neuen Stadt Herne.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während seiner Dienstzeit wurde Hufeld aufgrund seiner vielfältigen Kenntnisse und Interessen auf dem Gebiet des Personal- und Ausbildungswesens [[1966]] von der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände zum Vorsitzenden der Leitstelle der Studieninstitute für kommunale Verwaltung gewählt. Schon vorher war er in den Personalausschuss des Deutschen Städtetages Nordrhein-Westfalen gewählt, dessen Vorsitz er lange Jahre innehatte. Außerdem gehörte er dem Presse- und Schulausschuss und dem Vorstand des Städtetages Nordrhein-Westfalen an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Verdienste wurde Hufeld an seinem 63. Geburtstag das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 104 – 2 – A7. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Hufeld, Alfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Hufeld, Alfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Roland_Kirchhof_(*1943)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50354</id>
		<title>Roland Kirchhof (*1943) Oberstadtdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Roland_Kirchhof_(*1943)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50354"/>
		<updated>2018-01-30T13:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Roland Kirchhof&#039;&#039;&#039; (geboren am [[24. November]] [[1943]] in Breslau) war vom [[15. Juli]] [[1987]] bis [[7. Juni]] [[1995]] Oberstadtdirektor der Stadt Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Roland Kirchhof am [[24. November]] [[1943]] in Breslau. Nach dem Abitur in Uffenheim/Bayern studierte er von [[1962]] bis [[1967]] Jura in Würzburg, Tübingen und München. [[1967]] bestand er das Erste Juristische Staatsexamen. [[1970]] promovierte er und legte das Zweite Juristische Staatsexamen ab. Es folgten Anstellungen als Regierungsassessor bei der Regierung Unterfranken in Würzburg und beim Landratsamt Bad Brückenau ([[1970]] bis [[1971]]).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach war Kirchhof Dezernent beim Regierungspräsidenten in Arnsberg ([[1971]] bis [[1977]]). In seinem Zuständigkeitsbereich fielen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ordnungs- und Naturschutzangelegenheiten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ausbildungsleitung für alle Laufbahnen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Persönlicher und Pressereferent des Regierungspräsidenten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Städtebauförderung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich wechselte er als Beigeordneter zum Landkreistag Nordrhein-Westfalen ([[1977]] bis [[1987]]) mit den Aufgabenbereichen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Kommunalverfassungsrecht,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Planungs-, Bau- und Straßenwesen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Wasser- und Abfallwirtschaft,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Umwelt- und Naturschutz,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von [[1979]] bis [[1987]] war Kirchhof Mitglied des Rates der Stadt Kaarst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er bewarb sich auf die im Februar [[1987]] ausgeschriebene Stelle als Oberstadtdirektor der Stadt Herne. Aus fünf Bewerben wurde Kirchhof am [[16. Juni]] [[1987]] vom Rat der Stadt Herne zum Oberstadtdirektor gewählt, am [[15. Juli]] [[1987]] erfolgte die Ernennung und Einführung in das Amt. Aufgrund der Änderung der Gemeindeordnung in NRW und der damit verbundenen Abschaffung der &#039;Doppelspitze&#039; endete am [[7. Juni]] [[1995]] seine Dienstzeit als Verwaltungschef. Zu seinen Verdiensten gehört u. a. die Strukturreform der Stadtverwaltung sowie die Ansiedlung des [[LWL-Museum für Archäologie|LWL-Museums für Archäologie]] und der [[Akademie Mont-Cenis|Fortbildungsakademie des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden trat Roland Kirchhof einer Herner Rechtsanwaltskanzlei bei. Am [[1. Februar]] [[1997]] wurde er Geschäftsführer des Vereins &#039;pro Ruhrgebiet&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engagiert war Kirchhof in der Europa-Union, der er bis April [[2016]] zwanzig Jahre vorsaß und dessen Ehrenmitglied er heute ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Herne, Signatur: Best. 104 – 1 – A4. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Kirchhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kirchhof, Roland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hermann_Meyerhoff_(1888-1970)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=50353</id>
		<title>Hermann Meyerhoff (1888-1970) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hermann_Meyerhoff_(1888-1970)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=50353"/>
		<updated>2018-01-30T12:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hermann Meyerhoff&#039;&#039;&#039; (geboren [[27. Mai]] [[1888]] in Göttingen; gestorben [[3. Juli]] [[1970]] in Herne), Oberbürgermeister von Juni 1945 bis Februar 1946&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:650px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Meyerhoff.jpg|200px|thumb|Hermann Meyerhoff, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg führen zunächst zwei von der Militärregierung ernannte Oberbürgermeister die Bevölkerung in den schweren Nachkriegsjahren an. Bereits seit 1927 war Hermann Meyerhoff Zweiter Bürgermeister und seit 1933 bekleidete er zusätzlich auch noch das Amt des Stadtkämmerers. Der englische Besatzungsstab, der nach zwei Wochen die Amerikaner ablöste, ernannte ihn zum siebten Herner Oberbürgermeister. Er blieb allerdings nur zehn Monate im Amt, weil er sich nach der Einführung der zweigleisigen Kommunalverfassung für das Amt des Oberstadtdirektors entschied. Bis 1953 war er Chef der Stadtverwaltung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Meyerhoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Meyerhoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Meyerhoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Elbers&amp;diff=50352</id>
		<title>Wilhelm Elbers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Elbers&amp;diff=50352"/>
		<updated>2018-01-30T12:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: Die Seite wurde neu angelegt: „__NOTOC__ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Elbers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am 27. April 1913 in Günnigfeld, Kreis Gelsenkirchen, jetzt Bochum; gestorben am 22. November 2000 in…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Elbers&#039;&#039;&#039; (geboren am [[27. April]] [[1913]] in Günnigfeld, Kreis Gelsenkirchen, jetzt Bochum; gestorben am [[22. November]] [[2000]] in Herne) war vom [[16. Juni]] [[1947]] bis zum [[15. Februar]] [[1959]] Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur [[1932]] studierte Wilhelm Elbers Rechts-, Staats- und Sozialwissenschaften an der philosophisch-theologische Akademie Paderborn und an den Universitäten Freiburg und Münster. [[1939]] legte er erfolgreich die Prüfung zum Diplom-Volkswirt ab. [[1942]] promovierte Elbers zum Doktor der Staatswissenschaften. Von [[1943]] bis [[1945]] war er wissenschaftlicher Referent der Forschungsstelle für allgemeine und textile Marktwirtschaft an der Universität Münster. Am [[1. August]] [[1945]] trat Elbers den Dienst als Wirtschaftsdezernent bei der Kreisverwaltung Arnsberg an. Gleichzeitig war er Vertreter des Landrates und des Oberkreisdirektors.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am [[16. Juni]] [[1947]] schließlich wurde er als Oberstadtdirektor der Stadt Wanne-Eickel vereidigt. Mit 34 Jahren war Elbers der jüngste Oberstadtdirektor in Nordrhein-Westfalen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Amt hatte er bis zum [[15. Februar]] [[1959]] inne. Vom [[16. Februar]] [[1959]] bis [[31. Dezember]] [[1974]] tat er in Mönchengladbach seinen Dienst als Oberstadtdirektor. Nach der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen war Elbers vom  [[1. Januar]] [[1975]] bis [[22. Mai]] [[1975]] stellvertretender Beauftragter für die Aufgaben des Oberstadtdirektors in Mönchengladbach.. Sein Berufsleben endete am [[31. Dezember]] 1975 als Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Seine Amtszeit in Wanne-Eickel galt der Enttrümmerung der Stadt und dem Wiederaufbau aller kulturellen, schulischen und sozialen Einrichtungen. Das Hauptaugenmerk von Elbers war auf die Ernährungswirtschaft, die wirtschaftliche Versorgung und die Wohnungsfürsorge gerichtet. Insbesondere für die Belange der Bergarbeiter setzte er sich ein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung befasste  er sich als ehrenamtlicher Pfarrarchivar der Kirchengemeinde [[St. Marien (Eickel)|St. Marien]] in Eickel mit dem Aufbau und der Verwaltung des Kirchenarchivs.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 104 – 2 – A6. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Elbers, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Elbers, Wilhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Raddatz_(1927-2010)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50351</id>
		<title>Karl Raddatz (1927-2010) Oberstadtdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Raddatz_(1927-2010)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50351"/>
		<updated>2018-01-30T11:08:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Raddatz&#039;&#039;&#039; (geboren am [[13. März]] [[1927]] in Herne; gestorben am [[2. März]] [[2010]] in Herne) war vom [[15. Juli]] [[1975]] bis zum [[14. Juli]] [[1987]] Oberstadtdirektor der Stadt Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1944 besuchte Karl Raddatz in Herne die Volksschule und das Gymnasium. Von Herbst [[1944]] bis Herbst [[1945]] leistete er seinen Militärdienst im Zweiten Weltkrieg. Er geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach Rückkehr schloss Raddatz [[1946]] die Schulbildung mit dem Abitur ab. Es folgte von [[1947]] bis [[1951]] ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Mainz und Münster. Am [[27. September]] [[1951]] legte er die Erste Juristische Staatsprüfung vor dem  Oberlandesgericht Hamm ab. Es folgte von Dezember 1951 bis Oktober [[1953]] eine Tätigkeit in einer Steuerberatungspraxis in Münster. Gleichzeitig arbeitete er an seiner Doktorarbeit. Am [[27. Februar]] [[1954]] wurde Raddatz der Doktorgrad der Rechtswissenschaft durch die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster mit der Bewertung &#039;magna cum laude&#039; verliehen.&lt;br /&gt;
Vom November 1953 bis Juli [[1958]] bereitete er sich für den höheren Justiz- und Verwaltungsdienst im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm vor. Am [[10. Juli]] [[1958]] bestand er dann die Zweite Juristische Staatsprüfung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es folgte ab Oktober 1958 eine Beschäftigung als Angestellter, Stadtassessor, Rechtsrat und schließlich als Oberrechtsrat im Rechtsamt der Stadt Herne. Am [[4. Juni]] [[1966]] wurde  Raddatz zum Stadtdirektor der Stadt Herne ernannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Zusammenschluss von Herne und Wanne-Eickel zur neuen Stadt Herne am [[1. Januar]] [[1975]] wurde er zum Beauftragten für die Wahrnehmung der Aufgaben des allgemeinen Vertreters des Hauptverwaltungsbeamten bestellt. Am [[24. Juni]] [[1975]] wurde Raddatz einstimmig zum Oberstadtdirektor gewählt. Das Amt nahm er am [[15. Juli]] [[1975]] auf. Dieses hatte er bis zum [[14. Juli]] [[1987]] inne.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit kämpfte er mit großem Einsatz für den Erhalt der mittelzentralen Funktion von Herne. Die Schaffung des Industriegeländes &#039;Friedrich der Große&#039; auf dem ehemaligen Zechengelände in Horsthausen, die Errichtung des Kulturzentrums sowie die Wiederbelebung der Städtepartnerschaften mit Herne und Frankreich trugen seine Handschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Herne, Signatur: Best. 104 – 1 – A3. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Raddatz, Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Raddatz, Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Edwin_Ostendorf_(1909-1994)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50350</id>
		<title>Edwin Ostendorf (1909-1994) Oberstadtdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Edwin_Ostendorf_(1909-1994)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50350"/>
		<updated>2018-01-30T10:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Edwin Ostendorf&#039;&#039;&#039; (geboren am [[26. Februar]] [[1909]] in Herne; gestorben am [[12. April]] [[1994]] in Herne) war vom [[1. Juli]] [[1953]] bis zum [[26. Februar]] [[1974]] Oberstadtdirektor der Stadt Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann Edwin Ostendorf [[1927]] ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Köln. Im März [[1931]] legte er die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Danach war Ostendorf bis [[1934]] Gerichtsreferendar in den Städten Bochum, Herne und Hamm. Am [[24. September]] [[1934]] bestand er die Zweite Juristische Staatsprüfung, es folgte die Ernennung zum Rechtsassessor. Von [[1934]] bis [[1939]] war Ostendorf zunächst Rechtspfleger in Herne, Dillenburg, Bielefeld und Beckum, dann Richter in Siegen, Hamm, Dortmund Soest, Münster und Arnsberg.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ab den [[1. September]] [[1939]] leistete er seinen Militärdienst im Zweiten Weltkrieg. Er geriet in englischer Kriegsgefangenschaft, aus der er am [[31. Juli]] [[1945]] entlassen wurde. Das Militär verließ Ostendorf als Oberstabsintendant.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Lebensstationen waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1946]] bis [[1947]]	Amtsgerichtsrat am Amtsgericht Gelsenkirchen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1947 bis [[1948]]	Amtsgerichtsrat am Amtsgericht Herne,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 bis [[1950]]	Abordnung zur Landesregierung Düsseldorf in das Staatskommissariat zur Bekämpfung von Korruption und Misswirtschaft,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1950 bis [[1952]]	Amtsgerichtsdirektor beim Amtsgericht Herne,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1953]]		Amtsgerichtsdirektor beim Amtsgericht Bielefeld.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[1. Juni]] [[1953]] wurde Edwin Ostendorf zum Oberstadtdirektor der Stadt Herne gewählt. Das Amt nahm er am [[1. Juli]] [[1953]] auf,  welches er bis zum [[26. Februar]] [[1974]] innehatte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit legte er ein besonderes Gewicht auf die Entwicklung des Schulwesens. So hatten die Einrichtungen von Schulkindergärten und eines Wirtschaftsgymnasiums sowie die Einführung von Englischunterricht in den Volksschulen Modellcharakter für die ganze Region.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ferner gründete er die stadteigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Sein historischer Verdienst liegt in der erfolgreichen Abwehr Bochumer Eingemeindungspläne während der letzten großen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geehrt wurde Ostendorf mit einem Portrait im kleinen Sitzungssaal des Herner Rathauses.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Herne, Signatur: Best. 104 – 1 – A2. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Ostendorf, Edwin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ostendorf, Edwin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Roland_Kirchhof_(*1943)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50346</id>
		<title>Roland Kirchhof (*1943) Oberstadtdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Roland_Kirchhof_(*1943)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50346"/>
		<updated>2018-01-29T18:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Roland Kirchhof&#039;&#039;&#039; (geboren am [[24. November]] [[1943]] in Breslau) war vom [[15. Juli]] [[1987]] bis [[7. Juni]] [[1995]] Oberstadtdirektor der Stadt Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Roland Kirchhof am [[24. November]] [[1943]] in Breslau. Nach dem Abitur in Uffenheim/Bayern studierte er von [[1962]] bis [[1967]] Jura in Würzburg, Tübingen und München. [[1967]] bestand er das Erste Juristische Staatsexamen. [[1970]] promovierte er und legte das Zweite Juristische Staatsexamen ab. Es folgten Anstellungen als Regierungsassessor bei der Regierung Unterfranken in Würzburg und beim Landratsamt Bad Brückenau ([[1970]] bis [[1971]]).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach war Kirchhof Dezernent beim Regierungspräsidenten in Arnsberg ([[1971]] bis [[1977]]). In seinem Zuständigkeitsbereich fielen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ordnungs- und Naturschutzangelegenheiten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ausbildungsleitung für alle Laufbahnen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Persönlicher und Pressereferent des Regierungspräsidenten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Städtebauförderung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich wechselte er als Beigeordneter zum Landkreistag Nordrhein-Westfalen ([[1977]] bis [[1987]]) mit den Aufgabenbereichen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Kommunalverfassungsrecht,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Planungs-, Bau- und Straßenwesen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Wasser- und Abfallwirtschaft,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Umwelt- und Naturschutz,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von [[1979]] bis [[1987]] war Kirchhof Mitglied des Rates der Stadt Kaarst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er bewarb sich auf die im Februar [[1987]] ausgeschriebene Stelle als Oberstadtdirektor der Stadt Herne. Aus fünf Bewerben wurde Kirchhof am [[16. Juni]] [[1987]] vom Rat der Stadt Herne zum Oberstadtdirektor gewählt, am [[15. Juli]] [[1987]] erfolgte die Ernennung und Einführung in das Amt. Aufgrund der Änderung der Gemeindeordnung in NRW und der damit verbundenen Abschaffung der &#039;Doppelspitze&#039; endete am [[7. Juni]] [[1995]] seine Dienstzeit als Verwaltungschef. Zu seinen Verdiensten gehörte u. a. die Strukturreform der Stadtverwaltung sowie die Ansiedlung des [[LWL-Museum für Archäologie|LWL-Museums für Archäologie]] und der [[Akademie Mont-Cenis|Fortbildungsakademie des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden trat Roland Kirchhof einer Herner Rechtsanwaltskanzlei bei. Am [[1. Februar]] [[1997]] wurde er Geschäftsführer des Vereins &#039;pro Ruhrgebiet&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engagiert war Kirchhof in der Europa-Union, der er bis April [[2016]] zwanzig Jahre vorsaß und dessen Ehrenmitglied er heute ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Herne, Signatur: Best. 104 – 1 – A4. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Kirchhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kirchhof, Roland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Roland_Kirchhof_(*1943)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50345</id>
		<title>Roland Kirchhof (*1943) Oberstadtdirektor</title>
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		<updated>2018-01-29T18:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Roland Kirchhof&#039;&#039;&#039; (geboren am [[24. November]] [[1943]] in Breslau) war vom [[15. Juli]] [[1987]] bis [[7. Juni]] [[1995]] Oberstadtdirektor der Stadt Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Roland Kirchhof am [[24. November]] [[1943]] in Breslau. Nach dem Abitur in Uffenheim/Bayern studierte er von [[1962]] bis [[1967]] Jura in Würzburg, Tübingen und München. [[1967]] bestand er das Erste Juristische Staatsexamen. [[1970]] promovierte er und legte das Zweite Juristische Staatsexamen ab. Es folgten Anstellungen als Regierungsassessor bei der Regierung Unterfranken in Würzburg und beim Landratsamt Bad Brückenau ([[1970]] bis [[1971]]).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach war Kirchhof Dezernent beim Regierungspräsidenten in Arnsberg ([[1971]] bis [[1977]]). In seinem Zuständigkeitsbereich fielen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ordnungs- und Naturschutzangelegenheiten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ausbildungsleitung für alle Laufbahnen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Persönlicher und Pressereferent des Regierungspräsidenten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Städtebauförderung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich wechselte er als Beigeordneter zum Landkreistag Nordrhein-Westfalen ([[1977]] bis [[1987]]) mit den Aufgabenbereichen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Kommunalverfassungsrecht,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Planungs-, Bau- und Straßenwesen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Wasser- und Abfallwirtschaft,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Umwelt- und Naturschutz,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von [[1979]] bis [[1987]] war Kirchhof Mitglied des Rates der Stadt Kaarst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er bewarb sich auf die im Februar [[1987]] ausgeschriebene Stelle als Oberstadtdirektor der Stadt Herne. Aus fünf Bewerben wurde Kirchhof am [[16. Juni]] [[1987]] vom Rat der Stadt Herne zum Oberstadtdirektor gewählt, am [[15. Juli]] [[1987]] erfolgte die Ernennung und Einführung in das Amt. Aufgrund der Änderung der Gemeindeordnung in NRW und der damit verbundenen Abschaffung der „Doppelspitze“ endete am [[7. Juni]] [[1995]] seine Dienstzeit als Verwaltungschef. Zu seinen Verdiensten gehörte u. a. die Strukturreform der Stadtverwaltung sowie die Ansiedlung des [[LWL-Museum für Archäologie|LWL-Museums für Archäologie]] und der [[Akademie Mont-Cenis|Fortbildungsakademie des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden trat Roland Kirchhof einer Herner Rechtsanwaltskanzlei bei. Am [[1. Februar]] [[1997]] wurde er Geschäftsführer des Vereins &#039;pro Ruhrgebiet&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engagiert war Kirchhof in der Europa-Union, der er bis April [[2016]] zwanzig Jahre vorsaß und dessen Ehrenmitglied er heute ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Herne, Signatur: Best. 104 – 1 – A4. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Kirchhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kirchhof, Roland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Jacobi_(1881-1962)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=50344</id>
		<title>Wilhelm Jacobi (1881-1962) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Jacobi_(1881-1962)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=50344"/>
		<updated>2018-01-29T17:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Jacobi.jpg|200px|thumb|Wilhelm Jacobi, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Jacobi&#039;&#039;&#039; (geboren am [[27. August]] [[1881]] in Darmstadt; gestorben am [[18. Januar]] [[1962]] in Darmstadt) war vom [[24. Juli]] [[1945]] bis zum [[4. März]] [[1946]] Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Jacobi besuchte von 1887 bis 1894  die Knabenmittelschule in Darmstadt. Es folgte eine Lehre bei einem Gerichtsvollzieher. Nach der Ausbildung war er in verschiedenen Rechtsanwalts- und Notariatsbüros tätig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Lebensstationen waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1901]] bis [[1905]] Bürovorsteher in Düsseldorf und Elberfeld,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1905 bis [[1915]] Bürovorsteher in einer Anwaltskanzlei in Dortmund,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab 1915 Militärdienst,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.11.[[1916]] bis 12.11.[[1918]] Bürovorsteher beim Vollstreckungsamt des Polizeipräsidenten in Warschau (bis zur Auflösung der deutschen Verwaltung in Polen),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.11.1918 bis 14.09.[[1920]] Juristischer Hilfsarbeiter in einer Anwaltskanzlei in Dortmund,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.09.1920 bis 31.07.[[1929]] Amtmann von Langendreer bis zur kommunalen Neugliederung des Ruhrgebiets im Jahr [[1929]],&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.08.1929 bis 30.08.[[1933]] Bürgermeister von Bochum-Langendreer,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab [[1943]]	Geschäftsführer der Fleischerinnung des Kreises Arnsberg.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Jacobi war Mitglied in der SPD und von [[1935]] bis [[1945]] im Reichsluftschutzbund.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 1945 wurde er von der britischen Militärregierung als Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel eingesetzt. Dieses Amt hatte er bis zum 04. März [[1946]] inne. Im Zuge der Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen bekleidete Jacobi  vom 05. März [[1946]] bis zum 31. März [[1947]] als erster die neu geschaffene Stelle des Oberstadtdirektors der Stadt Wanne-Eickel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als Geschäftsführer der neu gegründeten Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Selbsthilfe eGmbH Wanne-Eickel erwarb er sich große Verdienste bei der Förderung des Wohnungsbaus. Die Geschäftsführertätigkeit übte er vom 16. Februar 1949 bis März 1954 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A20 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Jacobi, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Jacobi, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Jacobi, Wilhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Roland_Kirchhof_(*1943)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50343</id>
		<title>Roland Kirchhof (*1943) Oberstadtdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Roland_Kirchhof_(*1943)_Oberstadtdirektor&amp;diff=50343"/>
		<updated>2018-01-29T15:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: Die Seite wurde neu angelegt: „__NOTOC__ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roland Kirchhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am 24. November 1943 in Breslau) war vom 15. Juli 1987 bis 7. Juni 1995 Oberstadtdirektor der…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Roland Kirchhof&#039;&#039;&#039; (geboren am [[24. November]] [[1943]] in Breslau) war vom [[15. Juli]] [[1987]] bis [[7. Juni]] [[1995]] Oberstadtdirektor der Stadt Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Roland Kirchhof am [[24. November]] [[1943]] in Breslau. Nach dem Abitur in Uffenheim/Bayern studierte er von [[1962]] bis [[1967]] Jura in Würzburg, Tübingen und München. [[1967]] bestand er das Erste Juristische Staatsexamen. [[1970]] promovierte er und legte das Zweite Juristische Staatsexamen ab. Es folgten Anstellungen als Regierungsassessor bei der Regierung Unterfranken in Würzburg und beim Landratsamt Bad Brückenau ([[1970]] bis [[1971]]).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach war Kirchhof Dezernent beim Regierungspräsidenten in Arnsberg ([[1971]] bis [[1977]]). In seinem Zuständigkeitsbereich fielen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ordnungs- und Naturschutzangelegenheiten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Ausbildungsleitung für alle Laufbahnen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Persönlicher und Pressereferent des Regierungspräsidenten,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Städtebauförderung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich wechselte er als Beigeordneter zum Landkreistag Nordrhein-Westfalen ([[1977]] bis [[1987]]) mit den Aufgabenbereichen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Kommunalverfassungsrecht,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Planungs-, Bau- und Straßenwesen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Wasser- und Abfallwirtschaft,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Umwelt- und Naturschutz,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von [[1979]] bis [[1987]] war Kirchhof Mitglied des Rates der Stadt Kaarst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er bewarb sich auf die im Februar [[1987]] ausgeschriebene Stelle als Oberstadtdirektor der Stadt Herne. Aus fünf Bewerben wurde Kirchhof am [[16. Juni]] [[1987]] vom Rat der Stadt Herne zum Oberstadtdirektor gewählt, am [[15. Juli]] [[1987]] erfolgte die Ernennung und Einführung in das Amt. Aufgrund der Änderung der Gemeindeordnung in NRW und der damit verbundenen Abschaffung der „Doppelspitze“ endete am [[7. Juni]] [[1995]] seine Dienstzeit als Verwaltungschef. Zu seinen Verdiensten gehörte u. a. die Strukturreform der Stadtverwaltung sowie die Ansiedlung des [[LWL-Museum für Archäologie|LWL-Museums für Archäologie]] und der [[Akademie Mont-Cenis|Fortbildungsakademie des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden trat Roland Kirchhof einer Herner Rechtsanwaltskanzlei bei. Am [[1. Februar]] [[1997]] wurde er Geschäftsführer des Vereins „pro Ruhrgebiet“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engagiert war Kirchhof in der Europa-Union, der er bis April [[2016]] zwanzig Jahr vorsaß und dessen Ehrenmitglied er heute ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberstadtdirektoren von Herne, Signatur: Best. 104 – 1 – A4. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor|Kirchhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kirchhof, Roland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Heim%C3%BCller_(1878-1964)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48751</id>
		<title>Wilhelm Heimüller (1878-1964) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Heim%C3%BCller_(1878-1964)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48751"/>
		<updated>2018-01-26T13:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Datei:Wilhelm Heimüller.jpg|200px|thumb|Wilhelm Heimüller, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Heimüller&#039;&#039;&#039; (geboren am [[21. April]] [[1878]] in Schwelm; gestorben am [[11. Januar]] [[1964]] in Wanne-Eickel) war vom [[26. April]] [[1946]] bis [[22. Oktober]] [[1946]] Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Heimüller  besuchte von [[1884]] bis [[1892]] die evangelische Volksschule in Rheyd und absolvierte dann eine Schreinerlehre, die er [[1895]] mit der Gesellenprüfung abschloss. Bis [[1898]] übte er seinen Beruf in verschiedenen Betrieben aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von [[1898]] bis [[1900]] leistete er seinen Militärdienst im Kaiser-Franz-Gardegrenadierregiment Nr. II in Berlin. Da er nach eigener Aussage eine &#039;unüberwindliche Abneigung gegen den preußischen Drill&#039; hatte, machte er beim Militär keine Karriere obwohl er ein &#039;guter Schütze und guter Marschierer&#039; war.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Heimüller führte, auch von der politischen Lage diktiert, ein abwechslungsreiches Leben. So wanderte er von [[1907]] bis August [[1914]] nach Afrika aus und betrieb in Casablanca eine Schreinerei. In den Wirren des Ersten Weltkrieges wurde er [[1914]] ins Lager Sebdou, Provinz Orhan in Algier, später ins  Lager Oase Laghuat in der Sahara interniert. Schließlich erfolgte eine Überführung nach Frankreich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im November [[1918]] kehrte Heimüller nach Deutschland zurück. Zunächst arbeitete er als Schreiner, dann war er als Treppenbauer tätig. Von [[1940]] bis [[1944]] wurde er als Hilfspolier und Dolmetscher für französische Kriegsgefangene, die der Stadt Gelsenkirchen zum Bau von Luftschutzbunkern zur Verfügung standen, dienstverpflichtet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wilhelm Heimüller war seit [[1902]] Gewerkschaftsmitglied und von [[1905]] bis [[1907]] Sekretär des Christlichen Holzarbeiterverbandes. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Heimüller den Vorsitz im Betriebsrat der [[Zeche Pluto|Zeche Pluto-Thies]]. Parteipolitisch schloss er sich der KPD an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die britische Militärregierung ernannte ihn am [[26. April]] [[1946]] zum Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel. Heimüller stand bis zu den ersten demokratischen Kommunalwahlen an der Spitze der Stadt. Seine Amtszeit endete am [[22. Oktober]] [[1946]], als Kommunalpolitiker war er aber noch bis Oktober [[1952]] tätig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Juni [[1945]] bis Dezember [[1951]] war er Gewerkschaftsberater und Gewerkschaftssekretär. Ferner leitete er den Bezirk Wanne-Eickel/Wattenscheid der Bergarbeitergewerkschaft. Geschäftsführender Vorsitzender des DGB-Kreises Wanne-Eickel war eine weitere Tätigkeit von Heimüller. Seine Verdienste lagen im großen Engagement für die Arbeiterbewegung und dem Wiederaufbau der Gewerkschaft direkt nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A21 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Heimüller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Heimüller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48750</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48750"/>
		<updated>2018-01-26T13:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (geboren am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; gestorben am [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster) war vom [[29. Dezember]] [[1926]] bis [[31. Dezember]] [[1933]] Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur absolvierte Wilhelm Kiwit von [[1902]] bis [[1905]] ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn, Münster und Berlin. Das Erste Juristische Staatsexamen legte Kiwit beim Oberlandesgericht Hamm mit dem Prädikat „gut“ ab. Vom [[20. Juli]] [[1905]] bis [[23. Juli]] [[1909]] war er als Gerichtsreferendar tätig beim Amtsgericht Bottrop, beim Landgericht Duisburg, bei der Staatsanwaltschaft Duisburg, bei einem Rechtsanwalt und Notar in Sterkrade (heute: Oberhausen-Sterkrade), beim Amtsgericht Oberhausen und beim Oberlandesgericht Düsseldorf. 1909 schließlich legte er erfolgreich das Zweite Juristische Staatsexamen ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die weiteren beruflichen Stationen waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.02.[[1910]] bis 15.07.1910 	Gerichtsassessor am Amtsgericht Oberhausen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.07.1910 bis 15.10.1910 	unbesoldeter Stadtassessor bei der Stadt Neuss,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.09.1910 bis 30.11.1910 	amtlich bestellter Vertreter eines Rechtsanwaltes in Sterkrade(heute: Oberhausen-Sterkrade),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1910 bis 31.03.[[1915]]	selbstständiger Rechtsanwalt in Oberhausen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.[[1916]] bis 10.08.[[1917]]	Syndikus des Kreises Prenzlau in der Uckermark,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.08.1917 bis 30.06.[[1919]]	Beigeordneter in der Gemeinde Osterfeld (heute Stadtteil von Oberhausen),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.07.1919 bis 25.04.[[1922]] 	Bürgermeister der Stadt Arnsberg,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.04.1922 bis 28.12.[[1926]]	Erster Beigeordneter und Zweiter Bürgermeister der Stadt Münster.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 29. Dezember 1926 wurde Wilhelm Kiwit, als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei, der erste Oberbürgermeister der am [[Stadtwerdung Wanne-Eickel|01. April 1926 gegründeten Stadt Wanne-Eickel]]. Vor dessen Amtsübernahme war der ehemalige Amtmann von [[Wanne]], [[Friedrich Wilhelm Karl Weiberg]], kommissarischer Bürgermeister von Wanne-Eickel.  Wilhelm Kiwit war eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Geschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. [[1933]] entfernten die Nazis Kiwit mit den lapidaren Worten &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen&amp;quot;  aus dem Amt. Am [[31. Dezember]] 1933 endete seine Zeit als Oberbürgermeister von Wanne-Eickel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Weitere berufliche Tätigkeiten im öffentlichen Dienst waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.09.[[1934]] bis 31.05.[[1936]]	Stadtkämmerer der Stadt Köln,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.04.[[1945]] bis 30.09.1945	Zweiter Bürgermeister, zugleich Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Bocholt,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.09.1945 bis 18.02.[[1946]]	Bürgermeister der Stadt Ahlen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.1946 bis 31.07.[[1951]]	Stadtdirektor der Stadt Ahlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben war Kiwit von [[1938]] bis [[1958]] in Köln als Anwalt für öffentliches Recht tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A16. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Jacobi_(1881-1962)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48749</id>
		<title>Wilhelm Jacobi (1881-1962) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Jacobi_(1881-1962)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48749"/>
		<updated>2018-01-26T13:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Jacobi.jpg|200px|thumb|Wilhelm Jacobi, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Jacobi&#039;&#039;&#039; (geboren am [[27. August]] [[1881]] in Darmstadt; gestorben am [[18. Januar]] [[1962]] in Darmstadt) war vom [[24. Juli]] [[1945]] bis zum [[4. März]] [[1946]] Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Jacobi besuchte von 1887 bis 1894  die Knabenmittelschule in Darmstadt. Es folgte eine Lehre bei einem Gerichtsvollzieher. Nach der Ausbildung war er in verschiedenen Rechtsanwalts- und Notariatsbüros tätig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Lebensstationen waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1901]] bis [[1905]] Bürovorsteher in Düsseldorf und Elberfeld,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1905 bis [[1915]] Bürovorsteher in einer Anwaltskanzlei in Dortmund,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab 1915 Militärdienst,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.11.[[1916]] bis 12.11.[[1918]] Bürovorsteher beim Vollstreckungsamt des Polizeipräsidenten in Warschau (bis zur Auflösung der deutschen Verwaltung in Polen),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.11.1918 bis 14.09.[[1920]] Juristischer Hilfsarbeiter in einer Anwaltskanzlei in Dortmund,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.09.1920 bis 31.07.[[1929]] Amtmann von Langendreer bis zur kommunalen Neugliederung des Ruhrgebiets im Jahr [[1929]],&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.08.1929 bis 30.08.[[1933]] Bürgermeister von Bochum-Langendreer,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab [[1943]]	Geschäftsführer der Fleischerinnung des Kreises Arnsberg.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Jacobi war Mitglied in der SPD und von [[1935]] bis [[1945]] im Reichsluftschutzbund.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 1945 wurde er von der britischen Militärregierung als Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel eingesetzt. Dieses Amt hatte er bis zum 04. März [[1946]] inne. Im Zuge der Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen bekleidete Jacobi  vom 05. März [[1946]] bis zum 31. März [[1947]] als erster die neu geschaffene Stelle des Oberstadtdirektors der Stadt Wanne-Eickel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als Geschäftsführer der neu gegründeten Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Selbsthilfe eGmbH Wanne-Eickel erwarb er sich große Verdienste bei der Förderung des Wohnungsbaus. Die Geschäftsführertätigkeit übte er vom 16. Februar 1949 bis März 1954 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A20 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Jacobi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Jacobi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Jacobi_(1881-1962)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48740</id>
		<title>Wilhelm Jacobi (1881-1962) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Jacobi_(1881-1962)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48740"/>
		<updated>2018-01-26T10:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Jacobi.jpg|200px|thumb|Wilhelm Jacobi, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Jacobi&#039;&#039;&#039; (geboren am [[27. August]] [[1881]] in Darmstadt; gestorben am [[18. Januar]] [[1962]] in Darmstadt) war vom [[24. Juli]] [[1945]] bis zum [[4. März]] [[1946]] Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Wilhelm Jacob am 27. August 1881 in Darmstadt. Von 1887 bis 1894 besuchte er die Knabenmittelschule in Darmstadt. Es folgte eine Lehre bei einem Gerichtsvollzieher. Nach der Ausbildung war er in verschiedenen Rechtsanwalts- und Notariatsbüros tätig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Lebensstationen waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1901]] bis [[1905]] Bürovorsteher in Düsseldorf und Elberfeld,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1905 bis [[1915]] Bürovorsteher in einer Anwaltskanzlei in Dortmund,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab 1915 Militärdienst,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.11.[[1916]] bis 12.11.[[1918]] Bürovorsteher beim Vollstreckungsamt des Polizeipräsidenten in Warschau (bis zur Auflösung der deutschen Verwaltung in Polen),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.11.1918 bis 14.09.[[1920]] Juristischer Hilfsarbeiter in einer Anwaltskanzlei in Dortmund,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.09.1920 bis 31.07.[[1929]] Amtmann von Langendreer bis zur kommunalen Neugliederung des Ruhrgebiets im Jahr [[1929]],&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.08.1929 bis 30.08.[[1933]] Bürgermeister von Bochum-Langendreer,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab [[1943]]	Geschäftsführer der Fleischerinnung des Kreises Arnsberg.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Jacobi war Mitglied in der SPD und von [[1935]] bis [[1945]] im Reichsluftschutzbund.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 1945 wurde er von der britischen Militärregierung als Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel eingesetzt. Dieses Amt hatte er bis zum 04. März [[1946]] inne. Im Zuge der Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen bekleidete Jacobi  vom 05. März [[1946]] bis zum 31. März [[1947]] als erster die neu geschaffene Stelle des Oberstadtdirektors der Stadt Wanne-Eickel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als Geschäftsführer der neu gegründeten Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Selbsthilfe eGmbH Wanne-Eickel erwarb er sich große Verdienste bei der Förderung des Wohnungsbaus. Die Geschäftsführertätigkeit übte er vom 16. Februar 1949 bis März 1954 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A20 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Jacobi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Jacobi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_G%C3%BCnnewig_(1898-1981)_NS_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48739</id>
		<title>Heinrich Günnewig (1898-1981) NS Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_G%C3%BCnnewig_(1898-1981)_NS_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48739"/>
		<updated>2018-01-26T08:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Günnewig.jpg|200px|thumb|Heinrich Günnewig, Foto: [[Stadtarchiv Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Günnewig&#039;&#039;&#039; (geboren am [[10. Februar]] [[1898]] in Bochum; gestorben am [[7. August]] [[1981]] in Düsseldorf) war in Wanne-Eickel Kommissarischer Oberbürgermeister vom [[1. März]] [[1934]] bis [[6. Juli]] [[1934]] und  Oberbürgermeister vom [[7. Juli]] [[1934]] bis [[17. April]] [[1945]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Gymnasiumbesuch in Bochum mit Kriegsreifeprüfung zog er ab den [[17. November]] [[1916]] in den [[Erster Weltkrieg in Herne und Wanne-Eickel|Ersten Weltkrieg]]. Nach Rückkehr am [[8. Januar]] [[1919]] nahm er das Studium der Rechtswissenschaften auf. Am [[4. Juli]] [[1921]] legte er die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Danach war er als Gerichtsreferendar bei den preußischen Justizverwaltungen in Langendreer, Bochum und Hamm tätig. Am [[7. Juli]] [[1924]] bestand er die Zweite Juristische Staatsprüfung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Es folgten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.1924 bis 16.10.1924	Gerichtsassessor in Bochum,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1924 bis 12.02.[[1934]] 	Rechtsanwalt in Bochum,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.11.[[1932]] bis 12.02.1934 	Notar in Bochum.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglied der NSDAP war Günnewig seit dem [[1. Dezember]] [[1931]], Ende 1932 folgte die Mitgliedschaft in der SS. Er wurde Rechtsberater und Schiedsmann des Großen Schiedshofes beim Stab des SS-Abschnitt XXV. Am [[1. März]] 1934 wurde Günnewig zunächst kommissarischer, ab dem [[7. Juli]] 1934 dann ordentlicher Oberbürgermeister von Wanne-Eickel. Zuvor vertrat er seit dem  [[12. Februar]] 1934 den beurlaubten [[Wilhelm Wulf]].&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am [[20. April]] [[1939]] wurde er – aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler – von Heinrich Himmler zum SS-Sturmbannführer beförderd.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Zeit als Oberbürgermeister endete mit Inhaftierung durch die Militärregierung am [[18. April]] [[1945]]. Die offizielle Entfernung aus dem Amt erfolgte am [[19. Mai]] [[1945]]. Am [[16. November]] [[1948]] wurde Günnewig rechtskräftig als Mitläufer ohne Vermögenssperre durch den Haupt-Berufungs-Entnazifizierungsausschuss in Bochum eingestuft. Er wurde lediglich wegen seiner Mitgliedschaft in der SS zu einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die damals kursierende Vermutung, Günnewig sei direkt an dem Brand der [[Synagoge (Wanne-Eickel)|Wanner Synagoge]] beteiligt gewesen, konnte aber mehr als zehn Jahre nach dem Verbrechen im Prozessverlauf nicht bewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[20. November]] [[1951]] wurde er durch den Oberlandesgerichtspräsidenten als Rechtsanwalt beim Amtsgericht und beim Landgericht Düsseldorf  zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Günnewig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Günnewig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_G%C3%BCnnewig_(1898-1981)_NS_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48709</id>
		<title>Heinrich Günnewig (1898-1981) NS Oberbürgermeister</title>
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		<updated>2018-01-25T14:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Günnewig.jpg|200px|thumb|Heinrich Günnewig, Foto: [[Stadtarchiv Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Günnewig&#039;&#039;&#039; (geboren am [[10. Februar]] [[1898]] in Bochum; gestorben am [[7. August]] [[1981]] in Düsseldorf) war in Wanne-Eickel Kommissarischer Oberbürgermeister vom [[1. März]] [[1934]] bis [[6. Juli]] [[1934]] und  Oberbürgermeister vom [[7. Juli]] [[1934]] bis [[17. April]] [[1945]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Gymnasiumbesuch in Bochum mit Kriegsreifeprüfung zog er ab den [[17. November]] [[1916]] in den [[Erster Weltkrieg in Herne und Wanne-Eickel|Ersten Weltkrieg]]. Nach Rückkehr am [[8. Januar]] [[1919]] nahm er das Studium der Rechtswissenschaften auf. Am [[4. Juli]] [[1921]] legte er die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Danach war er als Gerichtsreferendar bei den preußischen Justizverwaltungen in Langendreer, Bochum und Hamm tätig. Am [[7. Juli]] [[1924]] bestand er die Zweite Juristische Staatsprüfung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Es folgten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.1924 bis 16.10.1924	Gerichtsassessor in Bochum,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1924 bis 12.02.[[1934]] 	Rechtsanwalt in Bochum,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.11.[[1932]] bis 12.02.1934 	Notar in Bochum.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglied der NSDAP war Günnewig seit dem [[1. Dezember]] [[1931]], Ende 1932 folgte die Mitgliedschaft in der SS. Er wurde Rechtsberater und Schiedsmann des Großen Schiedshofes beim Stab des SS-Abschnitt XXV. Am [[1. März]] 1934 wurde Günnewig kommissarischer Oberbürgermeister von Wanne-Eickel. Zuvor vertrat er seit dem  [[12. Februar]] 1934 den beurlaubten [[Wilhelm Wulf]].&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am [[20. April]] [[1939]] wurde er – aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler – von Heinrich Himmler zum SS-Sturmbannführer beförderd.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Zeit als Oberbürgermeister endete mit Inhaftierung durch die Militärregierung am [[18. April]] [[1945]]. Die offizielle Entfernung aus dem Amt erfolgte am [[19. Mai]] [[1945]]. Am [[16. November]] [[1948]] wurde Günnewig rechtskräftig als Mitläufer ohne Vermögenssperre durch den Haupt-Berufungs-Entnazifizierungsausschuss in Bochum eingestuft. Er wurde lediglich wegen seiner Mitgliedschaft in der SS zu einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die damals kursierende Vermutung, Günnewig sei direkt an dem Brand der [[Synagoge (Wanne-Eickel)|Wanner Synagoge]] beteiligt gewesen, konnte aber mehr als zehn Jahre nach dem Verbrechen im Prozessverlauf nicht bewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[20. November]] [[1951]] wurde er durch den Oberlandesgerichtspräsidenten als Rechtsanwalt beim Amtsgericht und beim Landgericht Düsseldorf  zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Günnewig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Günnewig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_G%C3%BCnnewig_(1898-1981)_NS_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48708</id>
		<title>Heinrich Günnewig (1898-1981) NS Oberbürgermeister</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Günnewig.jpg|200px|thumb|Heinrich Günnewig, Foto: [[Stadtarchiv Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Günnewig&#039;&#039;&#039;,  (geboren 10. Februar 1898 in Bochum; gestorben 7. August 1981 in Düsseldorf), NSDAP, Kommissarischer Oberbürgermeister von März 1934 bis Juli 1934,  Oberbürgermeister von Juli 1934 bis April 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:650px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Nachfolger des ersten Wanne-Eickeler Oberbürgermeisters Wilhelm Kiwit setzten die Nazis einen Mann aus ihren Reihen ein. Heinrich Günnewig war Rechtsanwalt und Notar und seit den 1930er Jahren Rechtsreferent beim Stab des SS-Abschnittes XXV. Nach Kriegsende wurde er lediglich wegen seiner Mitgliedschaft in der SS zu einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die damals kursierende Vermutung, Günnewig sei direkt an dem Brand  der Wanner Synagoge beteiligt gewesen, konnte aber mehr als zehn Jahre nach dem Verbrechen im Prozessverlauf nicht bewiesen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Günnewig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Günnewig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48680</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48680"/>
		<updated>2018-01-25T06:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (geboren am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; gestorben am [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster) war vom [[29. Dezember]] [[1926]] bis [[31. Dezember]] [[1933]] Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Wilhelm Kiwit am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen. Nach dem Abitur absolvierte er von [[1902]] bis [[1905]] ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn, Münster und Berlin. Das Erste Juristische Staatsexamen legte Kiwit beim Oberlandesgericht Hamm mit dem Prädikat „gut“ ab. Vom [[20. Juli]] [[1905]] bis [[23. Juli]] [[1909]] war er als Gerichtsreferendar tätig beim Amtsgericht Bottrop, beim Landgericht Duisburg, bei der Staatsanwaltschaft Duisburg, bei einem Rechtsanwalt und Notar in Sterkrade (heute: Oberhausen-Sterkrade), beim Amtsgericht Oberhausen und beim Oberlandesgericht Düsseldorf. 1909 schließlich legte er erfolgreich das Zweite Juristische Staatsexamen ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die weiteren beruflichen Stationen waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.02.[[1910]] bis 15.07.1910 	Gerichtsassessor am Amtsgericht Oberhausen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.07.1910 bis 15.10.1910 	unbesoldeter Stadtassessor bei der Stadt Neuss,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.09.1910 bis 30.11.1910 	amtlich bestellter Vertreter eines Rechtsanwaltes in Sterkrade(heute: Oberhausen-Sterkrade),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1910 bis 31.03.[[1915]]	selbstständiger Rechtsanwalt in Oberhausen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.[[1916]] bis 10.08.[[1917]]	Syndikus des Kreises Prenzlau in der Uckermark,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.08.1917 bis 30.06.[[1919]]	Beigeordneter in der Gemeinde Osterfeld (heute Stadtteil von Oberhausen),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.07.1919 bis 25.04.[[1922]] 	Bürgermeister der Stadt Arnsberg,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.04.1922 bis 28.12.[[1926]]	Erster Beigeordneter und Zweiter Bürgermeister der Stadt Münster.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 29. Dezember 1926 wurde Wilhelm Kiwit, als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei, der erste Oberbürgermeister der am [[Stadtwerdung Wanne-Eickel|01. April 1926 gegründeten Stadt Wanne-Eickel]]. Vor dessen Amtsübernahme war der ehemalige Amtmann von [[Wanne]], [[Friedrich Wilhelm Karl Weiberg]], kommissarischer Bürgermeister von Wanne-Eickel.  Wilhelm Kiwit war eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Geschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. [[1933]] entfernten die Nazis Kiwit mit den lapidaren Worten &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen&amp;quot;  aus dem Amt. Am [[31. Dezember]] 1933 endete seine Zeit als Oberbürgermeister von Wanne-Eickel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Weitere berufliche Tätigkeiten im öffentlichen Dienst waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.09.[[1934]] bis 31.05.[[1936]]	Stadtkämmerer der Stadt Köln,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.04.[[1945]] bis 30.09.1945	Zweiter Bürgermeister, zugleich Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Bocholt,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.09.1945 bis 18.02.[[1946]]	Bürgermeister der Stadt Ahlen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.1946 bis 31.07.[[1951]]	Stadtdirektor der Stadt Ahlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben war Kiwit von [[1938]] bis [[1958]] in Köln als Anwalt für öffentliches Recht tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A16. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wolfgang_Becker_(*1938)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48679</id>
		<title>Wolfgang Becker (*1938) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wolfgang_Becker_(*1938)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48679"/>
		<updated>2018-01-25T06:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Becker&#039;&#039;&#039; (geboren am [[18. Januar]] [[1938]] in Wanne-Eickel) war vom [[3. November]] [[1994]] bis [[12. Oktober]] [[2004]] Oberbürgermeister der Stadt Herne.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Becker.jpg|200px|thumb|Wolfgang Becker, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Gymnasium Eickel]] absolvierte  Becker zunächst ein halbjähriges Praktikum bei der Maschinen- und Getriebefabrik  Eickhoff in Bochum. Sodann begann er in Hannover ein Studium der Elektrotechnik. Nach einem Semester wechselte Becker die Ausrichtung und studierte in Bonn und Münster Evangelische Theologie und Germanistik. Nach dem  Referendariat an einer Realschule in Bochum-Langendreer  trat er  als Lehrer an der Realschule Crange in den Schuldienst der Stadt Wanne-Eickel ein. Als Rektor wechselte Becker [[1988]] zur  [[Realschule Strünkede]] in Herne-Baukau.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der SPD ist er [[1967]] beigetreten. Von [[1974]] bis [[1984]] war er Mitglied der Bezirksvertretung Eickel und danach Stadtverordneter im Rat der Stadt Herne. Hier war er von [[1989]] bis [[1994]] Fraktionsvorsitzender der SPD. Am 03. November [[1994]] wurde Becker zum Oberbürgermeister gewählt. Er war der letzte ehrenamtliche und - nach Änderung der Gemeindeordnung in NRW - ab den 01. August [[1995]] erster  hauptamtlicher Oberbürgermeister von Herne.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit trieb Becker die vorher begonnene Strukturreform voran, Betriebe und Einrichtungen der Kommune sollten noch effizienter und bürgernäher arbeiten. Ein weiteres Ziel war, Herne aus dem finanziellen Engpass herauszuführen und mit der Ansiedlung von Betrieben und zugkräftigen Einrichtungen aus dem Bereich Kultur, Wissenschaft und Freizeit die Arbeitslosigkeit ab- und Herne zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort auszubauen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand am 12. Oktober 2004 engagierte sich Wolfgang Becker in sozialen Bereichen. So war er Mitbegründer der Herner Tafel, die Lebensmittel an Bedürftige ausgibt. Der Herner Tafel saß er bis [[2017]] vor.  Ferner war er bis 2017 Vorsitzender im Partnerschaftsverein der Stadt Herne, der die Kontakte zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der Partnerstädte von Herne intensivieren und weiter auszubauen möchte, aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Herne, Signatur: Best. 101 – 1 – A13. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Becker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Becker, Wolf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48669</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48669"/>
		<updated>2018-01-25T05:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (geboren am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; gestorben am [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster) war vom [[29. Dezember]] [[1926]] bis [[31. Dezember]] [[1933]] Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Wilhelm Kiwit am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen. Nach dem Abitur absolvierte er von [[1902]] bis [[1905]] ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn, Münster und Berlin. Das Erste Juristische Staatsexamen legte Kiwit beim Oberlandesgericht Hamm mit dem Prädikat „gut“ ab. Vom [[20. Juli]] [[1905]] bis [[23. Juli]] [[1909]] war er als Gerichtsreferendar tätig beim Amtsgericht Bottrop, beim Landgericht Duisburg, bei der Staatsanwaltschaft Duisburg, bei einem Rechtsanwalt und Notar in Sterkrade (heute: Oberhausen-Sterkrade), beim Amtsgericht Oberhausen und beim Oberlandesgericht Düsseldorf. 1909 schließlich legte er erfolgreich das Zweite Juristische Staatsexamen ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die weiteren beruflichen Stationen waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.02.[[1910]] bis 15.07.1910 	Gerichtsassessor am Amtsgericht Oberhausen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.07.1910 bis 15.10.1910 	unbesoldeter Stadtassessor bei der Stadt Neuss,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.09.1910 bis 30.11.1910 	amtlich bestellter Vertreter eines Rechtsanwaltes in Sterkrade(heute: Oberhausen-Sterkrade),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1910 bis 31.03.[[1915]]	selbstständiger Rechtsanwalt in Oberhausen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.[[1916]] bis 10.08.[[1917]]	Syndikus des Kreises Prenzlau in der Uckermark,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.08.1917 bis 30.06.[[1919]]	Beigeordneter in der Gemeinde Osterfeld (heute Stadtteil von Oberhausen),&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.07.1919 bis 25.04.[[1922]] 	Bürgermeister der Stadt Arnsberg,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.04.1922 bis 28.12.[[1926]]	Erster Beigeordneter und Zweiter Bürgermeister der Stadt Münster.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 29. Dezember 1926 wurde Wilhelm Kiwit, als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei, der erste Oberbürgermeister der am [[Stadtwerdung Wanne-Eickel|01. April 1926 gegründeten Stadt Wanne-Eickel]]. Vor dessen Amtsübernahme war der ehemalige Amtmann von [[Wanne]], [[Friedrich Wilhelm Karl Weiberg]], kommissarischer Bürgermeister von Wanne-Eickel.  Wilhelm Kiwit war eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Geschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. [[1933]] entfernten die Nazis Kiwit mit den lapidaren Worten &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen&amp;quot;  aus dem Amt. Am [[31. Dezember]] 1933 endete seine Zeit als Oberbürgermeister von Wanne-Eickel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Weitere berufliche Tätigkeiten im öffentlichen Dienst waren:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.09.[[1934]] bis 31.05.[[1936]]	Stadtkämmerer der Stadt Köln,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.04.[[1945]] bis 30.09.1945	Zweiter Bürgermeister, zugleich Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Bocholt,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.09.1945 bis 18.02.[[1946]]	Bürgermeister der Stadt Ahlen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.1946 bis 31.07.[[1951]]	Stadtdirektor der Stadt Ahlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben war Kiwit von [[1938]] bis [[1958]] in Köln als Anwalt für öffentliches Recht tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Aktenbestand Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A16 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48659</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48659"/>
		<updated>2018-01-24T16:37:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (geboren am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; gestorben am [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster) war Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel vom [[29. Dezember]] [[1926]] bis [[31. Dezember]] [[1933]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Wilhelm Kiwit am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen. Nach dem Abitur absolvierte er von [[1902]] bis [[1905]] ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn, Münster und Berlin. Das Erste Juristische Staatsexamen legte Kiwit beim Oberlandesgericht Hamm mit dem Prädikat „gut“ ab. Vom [[20. Juli]] [[1905]] bis [[23. Juli]] [[1909]] war er als Gerichtsreferendar tätig beim Amtsgericht Bottrop, beim Landgericht Duisburg, bei der Staatsanwaltschaft Duisburg, bei einem Rechtsanwalt und Notar in Sterkrade (heute: Oberhausen-Sterkrade), beim Amtsgericht Oberhausen und beim Oberlandesgericht Düsseldorf. 1909 schließlich legte er erfolgreich das Zweite Juristische Staatsexamen ab.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die weiteren beruflichen Stationen waren:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.02.[[1910]] bis 15.07.1910 	Gerichtsassessor am Amtsgericht Oberhausen,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.07.1910 bis 15.10.1910 	unbesoldeter Stadtassessor bei der Stadt Neuss,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.09.1910 bis 30.11.1910 	amtlich bestellter Vertreter eines Rechtsanwaltes in Sterkrade(heute: Oberhausen-Sterkrade),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1910 bis 31.03.[[1915]]	selbstständiger Rechtsanwalt in Oberhausen,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.[[1916]] bis 10.08.[[1917]]	Syndikus des Kreises Prenzlau in der Uckermark,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.08.1917 bis 30.06.[[1919]]	Beigeordneter in der Gemeinde Osterfeld (heute Stadtteil von Oberhausen),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.07.1919 bis 25.04.[[1922]] 	Bürgermeister der Stadt Arnsberg,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.04.1922 bis 28.12.[[1926]]	Erster Beigeordneter und Zweiter Bürgermeister der Stadt Münster.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 29. Dezember 1926 wurde Wilhelm Kiwit, als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei, der erste Oberbürgermeister der am [[Stadtwerdung Wanne-Eickel|01. April 1926 gegründeten Stadt Wanne-Eickel]]. Vor dessen Amtsübernahme war der ehemalige Amtmann von [[Wanne]], [[Friedrich Wilhelm Karl Weiberg]], kommissarischer Bürgermeister von Wanne-Eickel.  Wilhelm Kiwit war eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Geschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. [[1933]] entfernten die Nazis Kiwit mit den lapidaren Worten &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen&amp;quot;  aus dem Amt. Am [[31. Dezember]] 1933 endete seine Zeit als Oberbürgermeister von Wanne-Eickel.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Weitere berufliche Tätigkeiten im öffentlichen Dienst waren:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.09.[[1934]] bis 31.05.[[1936]]	Stadtkämmerer der Stadt Köln,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.04.[[1945]] bis 30.09.1945	Zweiter Bürgermeister, zugleich Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Bocholt,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.09.1945 bis 18.02.[[1946]]	Bürgermeister der Stadt Ahlen,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.1946 bis 31.07.[[1951]]	Stadtdirektor der Stadt Ahlen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben war Kiwit von [[1938]] bis [[1958]] als Anwalt für öffentliches Recht in Köln tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Herne, Oberbürgermeister von Wanne-Eickel, Signatur: Best. 101 – 2 – A16  &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48658</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
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		<updated>2018-01-24T16:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (geboren am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; gestorben am [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster)war Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel vom [[29. Dezember]] [[1926]] bis [[31. Dezember]] [[1933]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geboren wurde Wilhelm Kiwit am [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen. Nach dem Abitur absolvierte er von [[1902]] bis [[1905]] ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn, Münster und Berlin. Das Erste Juristische Staatsexamen legte Kiwit beim Oberlandesgericht Hamm mit dem Prädikat „gut“ ab. Vom [[20. Juli]] [[1905]] bis [[23. Juli]] [[1909]] war er als Gerichtsreferendar tätig beim Amtsgericht Bottrop, beim Landgericht Duisburg, bei der Staatsanwaltschaft Duisburg, bei einem Rechtsanwalt und Notar in Sterkrade (heute: Oberhausen-Sterkrade), beim Amtsgericht Oberhausen und beim Oberlandesgericht Düsseldorf. 1909 schließlich legte er erfolgreich das Zweite Juristische Staatsexamen ab.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die weiteren beruflichen Stationen waren:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.02.[[1910]] bis 15.07.1910 	Gerichtsassessor am Amtsgericht Oberhausen,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.07.1910 bis 15.10.1910 	unbesoldeter Stadtassessor bei der Stadt Neuss,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.09.1910 bis 30.11.1910 	amtlich bestellter Vertreter eines Rechtsanwaltes in Sterkrade(heute: Oberhausen-Sterkrade),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.10.1910 bis 31.03.[[1915]]	selbstständiger Rechtsanwalt in Oberhausen,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.[[1916]] bis 10.08.[[1917]]	Syndikus des Kreises Prenzlau in der Uckermark,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.08.1917 bis 30.06.[[1919]]	Beigeordneter in der Gemeinde Osterfeld (heute Stadtteil von Oberhausen),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.07.1919 bis 25.04.[[1922]] 	Bürgermeister der Stadt Arnsberg,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.04.1922 bis 28.12.[[1926]]	Erster Beigeordneter und Zweiter Bürgermeister der Stadt Münster.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 29. Dezember 1926 wurde Wilhelm Kiwit, als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei, der erste Oberbürgermeister der am 01. April 1926 gegründeten Stadt Wanne-Eickel. Vor dessen Amtsübernahme war der ehemalige Amtmann von Wanne, Friedrich Wilhelm Karl Weiberg, kommissarischer Bürgermeister von Wanne-Eickel.  Wilhelm Kiwit war eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Geschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit den lapidaren Worten &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen&amp;quot;  aus dem Amt. Am 31. Dezember 1933 endete seine Zeit als Oberbürgermeister von Wanne-Eickel. &lt;br /&gt;
Weitere berufliche Tätigkeiten im öffentlichen Dienst waren:&lt;br /&gt;
19.09.1934 bis 31.05.1936	Stadtkämmerer der Stadt Köln,&lt;br /&gt;
15.04.1945 bis 30.09.1945	Zweiter Bürgermeister, zugleich Erster Beigeordneter und 					Stadtkämmerer der Stadt Bocholt,&lt;br /&gt;
29.09.1945 bis 18.02.1946	Bürgermeister der Stadt Ahlen,&lt;br /&gt;
18.02.1946 bis 31.07.1951	Stadtdirektor der Stadt Ahlen.&lt;br /&gt;
Juristisch war Kiwit von 1938 bis 1958 als Anwalt für öffentliches Recht in Köln tätig.&lt;br /&gt;
Wilhelm Kiwit starb am 07. Dezember 1959 in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48657</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
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		<updated>2018-01-24T15:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel vom 29.12.1926 bis 31.12.1933&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (* [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; † [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster), Zentrum, Oberbürgermeister von Dezember 1926 bis April 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Oberbürgermeister der neuen Stadt Wanne-Eickel regierte sieben Jahre. Eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Stadtgeschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit dem lapidaren Satz aus dem Amt: &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48642</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48642"/>
		<updated>2018-01-24T12:38:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Oberbürgermeister der Stadt Wanne-Eickel vom 15.11.1926 bis 31.12.1933&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (* [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; † [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster), Zentrum, Oberbürgermeister von Dezember 1926 bis April 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Oberbürgermeister der neuen Stadt Wanne-Eickel regierte sieben Jahre. Eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Stadtgeschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit dem lapidaren Satz aus dem Amt: &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48641</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48641"/>
		<updated>2018-01-24T12:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Der erste Oberbürgermeister von Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (* [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; † [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster), Zentrum, Oberbürgermeister von Dezember 1926 bis April 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Oberbürgermeister der neuen Stadt Wanne-Eickel regierte sieben Jahre. Eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Stadtgeschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit dem lapidaren Satz aus dem Amt: &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48624</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
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		<updated>2018-01-24T11:21:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
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[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (* [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; † [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster), Zentrum, Oberbürgermeister von Dezember 1926 bis April 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Oberbürgermeister der neuen Stadt Wanne-Eickel regierte sieben Jahre. Eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Stadtgeschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit dem lapidaren Satz aus dem Amt: &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
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2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48623</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
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		<updated>2018-01-24T11:19:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
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Erster Oberbürgermeister von Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (* [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; † [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster), Zentrum, Oberbürgermeister von Dezember 1926 bis April 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Oberbürgermeister der neuen Stadt Wanne-Eickel regierte sieben Jahre. Eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Stadtgeschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit dem lapidaren Satz aus dem Amt: &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
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		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48622"/>
		<updated>2018-01-24T11:18:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
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[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (* [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; † [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster), Zentrum, Oberbürgermeister von Dezember 1926 bis April 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Oberbürgermeister der neuen Stadt Wanne-Eickel regierte sieben Jahre. Eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Stadtgeschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit dem lapidaren Satz aus dem Amt: &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Wilhelm_Kiwit_(1883-1959)_Oberb%C3%BCrgermeister&amp;diff=48621</id>
		<title>Wilhelm Kiwit (1883-1959) Oberbürgermeister</title>
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		<updated>2018-01-24T11:17:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Datei:Wilhelm Kiwit.jpg|200px|thumb|Wilhelm Kiwit, Foto: [[Bildarchiv der Stadt Herne]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Kiwit&#039;&#039;&#039;  (* [[31. Juli]] [[1883]] in Oberhausen; † [[7. Dezember]] [[1959]] in Münster), Zentrum, Oberbürgermeister von Dezember 1926 bis April 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Oberbürgermeister der neuen Stadt Wanne-Eickel regierte sieben Jahre. Eine tragische Gestalt unter den Stadtoberhäuptern in der Wanne-Eickeler Stadtgeschichte: Als die parteipolitisch zersplitterte Stadtversammlung den ehemaligen Zweiten Bürgermeister der Stadt Münster im Dezember 1926 wählte, gab es bereits Tumulte im Stadtparlament. 1933 entfernten die Nazis Kiwit mit dem lapidaren Satz aus dem Amt: &amp;quot;Sie brauchen nicht mehr zum Dienst erscheinen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stadt Herne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtarchiv Herne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Oberbürgermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Rathäuser - 22 Oberbürgermeister, Publikation der Stadt Herne, November 2002&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Kiwit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiwit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
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		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Pantring&amp;diff=46479</id>
		<title>Hof Pantring</title>
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		<updated>2018-01-12T10:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Hof&lt;br /&gt;
|Name=Ehemaliger Hof Pantring&lt;br /&gt;
|Text=Das Hofgebäude der Pantrings stand südlich der Eberhard-Wildermuth-Straße&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Pantrings Hof.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Horsthausen&lt;br /&gt;
|Kartengitter=h1&lt;br /&gt;
|lat=51.569036&lt;br /&gt;
|lon=7.237474&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Der Hof Pantring&#039;&#039;&#039;, oder auch &#039;&#039;&#039;Pantrings Hof&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
Das Hofgebäude der Pantrings stand südlich der [[Eberhard-Wildermuth-Straße]] zwischen [[Sonnenscheinstraße|Sonnenschein]]- und [[Dickebankstraße]]. Dieser Hof wurde 1734 erbaut. Davor gab es aber bereits 25 m südlich davon ein anderes Gebäude. Der Herner Heimatforscher [[Karl Brandt]] hatte bei seinen Untersuchungen und Ausgrabungen festgestellt, dass dort bereits vor rund 1000 Jahren eine Ansiedlung bestand, auf die der Hof Pantring wahrscheinlich zurückgeht. In einer Urkunde von 1528 wird von diesem Hof berichtet. Erwähnt wurde der Pantrings Hof auch in den Türkensteuerlisten von 1542 und 1645. 1764 wurden die Pantrings freie Bauern, und zwar durch den [[Strünkede (Besitz)|Freikauf von Strünkede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pantrings Hof musste 1952 dem Bau der nach ihm benannten &amp;quot;[[Siedlung Pantrings Hof|Bergarbeitersiedlung Pantrings Hof]]&amp;quot; weichen. (s. auch [[Pantrings Hof]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausinschrift am ehemaligen Haus Ludwigstraße 82 (Ecke [[Blücherstraße]]):&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;Bauen und Pflanzen lasst euch nicht verdrießen,&amp;lt;br/&amp;gt;denn euer Nachkömmlinge werdens wohl genießen. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Anno 1807 den Feber&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;Johann Friedrich Overkamp und Anna Maria Funke genannt&amp;lt;br/&amp;gt; M.G. Externest, (Zimmermann)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gegenstände alter bäuerlicher Kultur vom Pantringschen Hof im städt. Museum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Als das Herner Museum gegründet wurde, stellte Herr J. Pantring als einer der ersten dem Museum eine Reihe wertvoller Gegenstände alter bäuerlicher Kultur zur Verfügung. Damit hat der freundliche Geber bewiesen, dass er Zweck und Ziele unseres Museums zu würdigen wusste. Auch an dieser Stelle sei Herrn J. Pantring recht herzlich für seine Uneigennützigkeit gedankt und zu gleicher Zeit nochmals versichert, dass die überlassenen Gegenstände noch viele Generationen erhalten bleiben und vom alten Hof Pantring zeugen werden. &lt;br /&gt;
:Unter den überlassenen Gegenständen sind am wertvollsten die Gegenstände für die Flachsbearbeitung, die wir fast vollständig vom Hofe Pantring erhielten. Es handelt sich um insgesamt fünf Flachsbearbeitungsmaschinen. Ferner ist unter den überlassenen Gegenständen zu erwähnen eine etwa eine 250 Jahre alte, 1,85 Meter lange schwere eichene Truhe mit flachem Deckel, zwei sehr alte Kesselhaken (Hale) vom offenen Herdfeuer, sowie zwei etwa 200 Jahre alte Herdsteine mit Inschrift. Wertvoll ist auch eine konische Wagenachse aus Holz, sowie ein Wagenrad mit konischer Holzbüchse. &lt;br /&gt;
:Besondere Bedeutung besitzen einige Dokumente, worunter sich der säuberlich geschriebene Loskaufbrief aus der Eigenhörigkeit der Strünkeder befindet. Schließlich sind auch erhalten die fast 100 Jahre alten Schulbücher des Vaters des Herrn J. Pantring, die Vater und Sohn sorgfältig aufbewahrt haben.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Brandt]] 1934 in Heimatblätter für Herne und Umgebung im [[Herner Anzeiger]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
*1934 [[Hernes ältestes Wohnhaus 200 Jahre alt (Pantring 1934)]]&lt;br /&gt;
* 19. Januar 1952 [[1000 Jahre alter Hof verschwindet (Pantring 1952)]]&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Pantring]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Trimbusch&amp;diff=46478</id>
		<title>Hof Trimbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Trimbusch&amp;diff=46478"/>
		<updated>2018-01-12T10:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Hof&lt;br /&gt;
|Name=Hof Trimbusch&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Trimbuschs Hof.jpg|380px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
|PLZ4=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Sodingen&lt;br /&gt;
|Kartengitter=H3&lt;br /&gt;
|lat=51.547665&lt;br /&gt;
|lon=7.240825&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Straße [[Am Trimbuschhof]] ist benannt nach dem &#039;&#039;&#039;Hof Trimbusch&#039;&#039;&#039; in der alten Gemarkung „Westervöhde“, Gemarkung Horsthausen, Flur II, genannt Esche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Schatzung von [[1645]] des märkischen Amtes Bochum wird in Sodingen „Trimbusch“ erwähnt. Von [[1876]] bis [[1897]] übte der Landwirt Georg Trimbusch das Amt des Gemeindevorstehers in Horsthausen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November [[1926]] kaufte die Stadt Herne von dem Landwirt Heinrich Trimbusch dessen gesamten Grundbesitz mit sämtlichen darauf stehenden Gebäuden zum Preis von 385.000 Reichsmark (Preis je Morgen: 4.000 Reichsmark). Trimbusch blieb für die Dauer von zehn Jahren Pächter. Mit dem [[1. November]] [[1936]] endete dieses Pachtverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. April]] [[1936]] wurde in der Dezernentenbesprechung der Beschluss gefasst, der Verkauf des Trimbusch-Hofes zum Preis von 1.800 Reichsmark je Morgen an die „&#039;&#039;Bergmannssiedlung Herne&#039;&#039;“ solle angestrebt werden. Zu diesem Rechtsgeschäft kam es jedoch nicht. Am [[8. Mai]] [[1950]] beschloss die [[Stadtverordneten-Versammlung Herne 1948-1952|Stadtverordnetenversammlung der Stadt Herne]] die Festsetzung der Fluchtlinien für die verlängerte [[Vinckestraße]] zwecks Aufschließung des Industriegeländes „Trimbuschhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren errichteten hier mehrere Firmen ihre Produktionsstätten. Für die Erschließung und Belegung des Geländes zwischen 1950 und [[1963]] wurde ein Betrag von knapp 1,4 Millionen DM aufgewendet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[[Borgmann 1936]], S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Am-Trimbuschhof?OpenDocument&amp;amp;ccm=080068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Alter Bauernhof verschwindet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Trimbuschhof wird im Zuge der Erweiterung des Industriegeländes abgebrochen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre [[1951]], als man auf dem von der Stadt erworbenen Trimbuschhof begann, ein Industriegelände anzulegen, stand es fest, daß auch die Hofgebäude unmittelbar in der Nähe des Horsthauser Friedhofes einmal der Spitzhacke zum Opfer fallen mühten. Der Zeitpunkt ist nun gekommen. Am Montag begannen Arbeiter der Firma Xionna damit, die Scheune und die daran anschlieflenden Wirtschaftsgebäude niederzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scheune war im Jahre [[1865]] aus Backsteinen erbaut worden und hatte im Kriege durch Bomben gelitten. Sie war aber wiederhergestellt und hätte noch manches Jahr benutzt werden können. Das Wohnhaus selbst befindet sich in einem viel schlechteren Zustand. Es sollte ebenfalls jetzt abgerissen werden und die darin wohnenden Personen sollten bereits am 1. Februar ausziehen. Da aber die Stadt in dem Hause noch Materialien liegen hat, die im Augenblick noch nicht anderweit unterzubringen waren, bleibt das Wohnhaus noch kurze Zeit stehen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Industriegelände seit 1950&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1950]] wurde seitens des Tiefbauamtes begonnen, hier an der [[Castroper Straße]] ein Industriegelände anzulegen. 350 000 DM wurden in diesem ersten Jahre für die Anlage ausgegeben. Dann ruhte die Angelegenheit, um [[1952]] weitergeführt zu werden, jedoch wurden in diesem Jahre nur 60 000 DM dafür aufgewandt. Erst im Jahre [[1954]] folgte der weitere Ausbau mit Kosten in Höhe einer halben Million DM. Inzwischen haben sich zahlreiche Firmen dort angesiedelt und wenn man zunächst auch unkte, daß das Geld vertan sei, so hat man sich doch inzwischen davon überzeugen können, daß hier wichtige Industriewerke sich ansiedelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfrage nach weiterem Gelände hielt an, weshalb man sich entschloß eine Erweiterung in Angriff zu nehmen, wofür im Haushalt 1955 420 000 DM und 1956 450 000 DM zur Verfügung gestellt wurden. Das ganze Industriegelände ist 180 000 qm oder 18 Hektar groß. Belegt sind einschließlich Gleisanlagen davon bis jetzt 13 Hektar, so daß für neue Ansiedlungen noch 5 Hektar verfügbar sind bzw. in nächster Zeit verfügbar werden. Für die Anlage der Erweiterung waren umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Das Gelände lag erheblich tiefer und so mußten große Mengen Erde, nachdem der Mutterboden entfernt worden war, angekippt werden. Zur Zeit ist diese Arbeit noch im Gange. Zum Teil ist aber die Erweiterung schon fertig und nier erheben sich an einer Stelle schon die Binder für eine neue Halle der Metallpapierwarenfabrik Benkert. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Auch Straßenarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich werden auch die notwendigen Straßen angelegt. Im Augenblick schachtet ein Bagger die Fortführung der Straße „[[Am Trimbuschhof]]&amp;quot; aus, von der da; Stück [[Horsthauser Straße|Horsthauser]] bis [[Hohenrodtstraße]] bereits fertig ist. Die Straße wird entlang dem Horsthauser Friedhof in das Industriegelände führen. &amp;lt;ref&amp;gt;Ruhr Nachrichten Nr. 33 vom 8. Februar 1957&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:WAZ-1961-03-09-Trimbusch.jpg|100px|thumb|(WAZ-Bild: Küchler)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Haus Trimbuschhof wird abgerissen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres Stück Alt-Herne verschwindet. Mittwoch begannen Bauarbeiter mit dem Abbruch des Bauernhauses Trimbuschhof auf dem Industriegelände. Hier sollen in Kürze neue Industriebetriebe angesiedelt werden. Pie Familie &amp;quot;&#039;&#039;Trymbuß&#039;&#039;&amp;quot; wird erstmals 1542 in Urkunden erwähnt. Damals wurde sie zu einer besonderen Landessteuer, der „Türkensteuer&amp;quot;, herangezogen. Später wurde aus &#039;&#039;&#039;Trymbuß&#039;&#039;&#039; der Name &#039;&#039;&#039;Trimpen&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;Trimbusch&#039;&#039;&#039;. Das jetzt dem Abbruch verfallene Gebäude stammt aus dem vorigen Jahrhundert. Mit ihm verschwindet der Rest eines der ältesten Bauernhöfe unserer Stadt. &amp;lt;ref&amp;gt;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] Nr. 58 vom 9. März 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
:Stadtarchiv Herne: Ordner Bauernhöfe und Kotten in Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Trimb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Trimbusch&amp;diff=46477</id>
		<title>Hof Trimbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Trimbusch&amp;diff=46477"/>
		<updated>2018-01-12T10:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Hof&lt;br /&gt;
|Name=Hof Trimbusch&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Trimbuschs Hof.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
|PLZ3=&lt;br /&gt;
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|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Straße [[Am Trimbuschhof]] ist benannt nach dem &#039;&#039;&#039;Hof Trimbusch&#039;&#039;&#039; in der alten Gemarkung „Westervöhde“, Gemarkung Horsthausen, Flur II, genannt Esche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Schatzung von [[1645]] des märkischen Amtes Bochum wird in Sodingen „Trimbusch“ erwähnt. Von [[1876]] bis [[1897]] übte der Landwirt Georg Trimbusch das Amt des Gemeindevorstehers in Horsthausen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November [[1926]] kaufte die Stadt Herne von dem Landwirt Heinrich Trimbusch dessen gesamten Grundbesitz mit sämtlichen darauf stehenden Gebäuden zum Preis von 385.000 Reichsmark (Preis je Morgen: 4.000 Reichsmark). Trimbusch blieb für die Dauer von zehn Jahren Pächter. Mit dem [[1. November]] [[1936]] endete dieses Pachtverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. April]] [[1936]] wurde in der Dezernentenbesprechung der Beschluss gefasst, der Verkauf des Trimbusch-Hofes zum Preis von 1.800 Reichsmark je Morgen an die „&#039;&#039;Bergmannssiedlung Herne&#039;&#039;“ solle angestrebt werden. Zu diesem Rechtsgeschäft kam es jedoch nicht. Am [[8. Mai]] [[1950]] beschloss die [[Stadtverordneten-Versammlung Herne 1948-1952|Stadtverordnetenversammlung der Stadt Herne]] die Festsetzung der Fluchtlinien für die verlängerte [[Vinckestraße]] zwecks Aufschließung des Industriegeländes „Trimbuschhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren errichteten hier mehrere Firmen ihre Produktionsstätten. Für die Erschließung und Belegung des Geländes zwischen 1950 und [[1963]] wurde ein Betrag von knapp 1,4 Millionen DM aufgewendet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[[Borgmann 1936]], S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Am-Trimbuschhof?OpenDocument&amp;amp;ccm=080068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Alter Bauernhof verschwindet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Trimbuschhof wird im Zuge der Erweiterung des Industriegeländes abgebrochen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre [[1951]], als man auf dem von der Stadt erworbenen Trimbuschhof begann, ein Industriegelände anzulegen, stand es fest, daß auch die Hofgebäude unmittelbar in der Nähe des Horsthauser Friedhofes einmal der Spitzhacke zum Opfer fallen mühten. Der Zeitpunkt ist nun gekommen. Am Montag begannen Arbeiter der Firma Xionna damit, die Scheune und die daran anschlieflenden Wirtschaftsgebäude niederzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scheune war im Jahre [[1865]] aus Backsteinen erbaut worden und hatte im Kriege durch Bomben gelitten. Sie war aber wiederhergestellt und hätte noch manches Jahr benutzt werden können. Das Wohnhaus selbst befindet sich in einem viel schlechteren Zustand. Es sollte ebenfalls jetzt abgerissen werden und die darin wohnenden Personen sollten bereits am 1. Februar ausziehen. Da aber die Stadt in dem Hause noch Materialien liegen hat, die im Augenblick noch nicht anderweit unterzubringen waren, bleibt das Wohnhaus noch kurze Zeit stehen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Industriegelände seit 1950&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1950]] wurde seitens des Tiefbauamtes begonnen, hier an der [[Castroper Straße]] ein Industriegelände anzulegen. 350 000 DM wurden in diesem ersten Jahre für die Anlage ausgegeben. Dann ruhte die Angelegenheit, um [[1952]] weitergeführt zu werden, jedoch wurden in diesem Jahre nur 60 000 DM dafür aufgewandt. Erst im Jahre [[1954]] folgte der weitere Ausbau mit Kosten in Höhe einer halben Million DM. Inzwischen haben sich zahlreiche Firmen dort angesiedelt und wenn man zunächst auch unkte, daß das Geld vertan sei, so hat man sich doch inzwischen davon überzeugen können, daß hier wichtige Industriewerke sich ansiedelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfrage nach weiterem Gelände hielt an, weshalb man sich entschloß eine Erweiterung in Angriff zu nehmen, wofür im Haushalt 1955 420 000 DM und 1956 450 000 DM zur Verfügung gestellt wurden. Das ganze Industriegelände ist 180 000 qm oder 18 Hektar groß. Belegt sind einschließlich Gleisanlagen davon bis jetzt 13 Hektar, so daß für neue Ansiedlungen noch 5 Hektar verfügbar sind bzw. in nächster Zeit verfügbar werden. Für die Anlage der Erweiterung waren umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Das Gelände lag erheblich tiefer und so mußten große Mengen Erde, nachdem der Mutterboden entfernt worden war, angekippt werden. Zur Zeit ist diese Arbeit noch im Gange. Zum Teil ist aber die Erweiterung schon fertig und nier erheben sich an einer Stelle schon die Binder für eine neue Halle der Metallpapierwarenfabrik Benkert. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Auch Straßenarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich werden auch die notwendigen Straßen angelegt. Im Augenblick schachtet ein Bagger die Fortführung der Straße „[[Am Trimbuschhof]]&amp;quot; aus, von der da; Stück [[Horsthauser Straße|Horsthauser]] bis [[Hohenrodtstraße]] bereits fertig ist. Die Straße wird entlang dem Horsthauser Friedhof in das Industriegelände führen. &amp;lt;ref&amp;gt;Ruhr Nachrichten Nr. 33 vom 8. Februar 1957&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:WAZ-1961-03-09-Trimbusch.jpg|100px|thumb|(WAZ-Bild: Küchler)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Haus Trimbuschhof wird abgerissen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres Stück Alt-Herne verschwindet. Mittwoch begannen Bauarbeiter mit dem Abbruch des Bauernhauses Trimbuschhof auf dem Industriegelände. Hier sollen in Kürze neue Industriebetriebe angesiedelt werden. Pie Familie &amp;quot;&#039;&#039;Trymbuß&#039;&#039;&amp;quot; wird erstmals 1542 in Urkunden erwähnt. Damals wurde sie zu einer besonderen Landessteuer, der „Türkensteuer&amp;quot;, herangezogen. Später wurde aus &#039;&#039;&#039;Trymbuß&#039;&#039;&#039; der Name &#039;&#039;&#039;Trimpen&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;Trimbusch&#039;&#039;&#039;. Das jetzt dem Abbruch verfallene Gebäude stammt aus dem vorigen Jahrhundert. Mit ihm verschwindet der Rest eines der ältesten Bauernhöfe unserer Stadt. &amp;lt;ref&amp;gt;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] Nr. 58 vom 9. März 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
:Stadtarchiv Herne: Ordner Bauernhöfe und Kotten in Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Trimb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Heiermann_-_Herne-Horsthausen&amp;diff=46476</id>
		<title>Hof Heiermann - Herne-Horsthausen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Heiermann_-_Herne-Horsthausen&amp;diff=46476"/>
		<updated>2018-01-12T10:23:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Mithilfe1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Hof&lt;br /&gt;
|Name=Hof Heiermann&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Heiermanns Hof.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
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|Von2=&lt;br /&gt;
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|PLZ2=&lt;br /&gt;
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|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:16px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Heiermann liegt in [[Horsthausen]], war jedoch einer von drei Gehöffte, die zum Kirchspiel Herne zählten. Alle anderen waren kirchlich zu Castrop bzw. Bladenhorst zugehörig. &lt;br /&gt;
Lehensrührig war der Hof bis zur Ablöse bei den Strünkeder Freiherren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lage: [[Nordstraße]] 95&lt;br /&gt;
*heutiger Besitzer: Schulte-Altedorneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]]&lt;br /&gt;
*Stadtarchiv Herne: Ordner Bauernhöfe und Kotten in Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Heier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Sudkamps_Hof&amp;diff=46475</id>
		<title>Sudkamps Hof</title>
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		<updated>2018-01-12T10:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
| Bild       = [[Datei:Sudkamps Hof Gerd Biedermann 20170515.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
| Bildinfo   =Sudkamps Hof am 15.05.2017&lt;br /&gt;
| Benennung      = [[24. Januar]] [[1957]]&lt;br /&gt;
| Erwähnung    = &lt;br /&gt;
| Von   = Bau- und Grundstücksausschuss der &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadt Herne &amp;lt;ref&amp;gt;StAH, Protokollbuch des Bau- und Grundstücksausschusses der Stadt Herne 1957, Blatt 7, TOP II 3 c.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ=44628&lt;br /&gt;
| Stadtbezirk   = Sodingen&lt;br /&gt;
| Ortsteil  = Horsthausen&lt;br /&gt;
| Kartengitter = [[H3]]&lt;br /&gt;
| lat  = 51.553363&lt;br /&gt;
| lon  = 7.234506&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sudkamps-, Jürgens-, Elpes Hof.jpg|miniatur|links|Sudkamps-, Jürgens-, Elpes Hof]]&lt;br /&gt;
==Historie==&lt;br /&gt;
Die Straße ist benannt nach der alten Gewannbezeichnung „Sudkamp“ in der Gemarkung Horsthausen, Flur I, genannt Höttenbusch. &amp;lt;ref&amp;gt;VuKAH, Gemeinde-Atlas Horsthausen 1823. Übersichts-Handriß.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Türkensteuerliste von 1542 wird in „Horsthusen“ (= Horsthausen) ein „Sutkamp“, im [[Türkensteuerliste 1598|Türkensteuerregister]] von [[1598]] ein „Suidtkamp“ und in einer Schatzung des Jahres [[1645]] „Sudkamp“ genannt. [[1868]] ging der Hof in den Besitz der Eheleute Dietrich Jürgens (siehe „[[Jürgens Hof]]“) über und wurde zuletzt von dem Landwirt Elpe (Siedlung Elpes Hof) bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sudkamp starb damit nicht aus. Mitglieder der Familie waren bis 1927 aktiv in der Kommunalpolitik vertreten. So war Dr. [[Heinrich Sudkamp]] (geboren am 19. Februar 1886 in Herne, gestorben am 11. März 1927 in Bochum) von 1919 bis 1927 zweiter Bürgermeister der Stadt Herne. &amp;lt;ref&amp;gt;[[Bauermann 1937]], S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[[Borgmann 1936]], S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Herner Anzeiger 12.03.1927.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[[Döhmann 1959]], S. 38 u. S. 222, Anm. 79.&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sodingen (SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horsthausen (SV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Trimbusch&amp;diff=46469</id>
		<title>Hof Trimbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Trimbusch&amp;diff=46469"/>
		<updated>2018-01-12T09:05:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Hof&lt;br /&gt;
|Name=Hof Trimbusch&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Trimbuschs Hof.jpg|350px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|PLZ2=&lt;br /&gt;
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|Stadtbezirk=Herne-Mitte&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;position: absolute;right: 75px;top: 500px;background-color:#CEECF5;border-style: none;box-shadow: 1px 3px 8px 3px grey; margin-bottom:1em; margin-left:1em; margin-top: 1em; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:11px;max-width:220px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#58D3F7; padding:1em 1em 1em 1em;font-size:15px;text-align:center;color: white&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:WAZ-1961-03-09-Trimbusch.jpg|100px|thumb|(WAZ-Bild: Küchler)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Haus Trimbuschhof wird abgerissen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres Stück Alt-Herne verschwindet. Mittwoch begannen Bauarbeiter mit dem Abbruch des Bauernhauses Trimbuschhof auf dem Industriegelände. Hier sollen in Kürze neue Industriebetriebe angesiedelt werden. Pie Familie &amp;quot;&#039;&#039;Trymbuß&#039;&#039;&amp;quot; wird erstmals 1542 in Urkunden erwähnt. Damals wurde sie zu einer besonderen Landessteuer, der „Türkensteuer&amp;quot;, herangezogen. Später wurde aus &#039;&#039;&#039;Trymbuß&#039;&#039;&#039; der Name &#039;&#039;&#039;Trimpen&#039;&#039;&#039; und dann &#039;&#039;&#039;Trimbusch&#039;&#039;&#039;. Das jetzt dem Abbruch verfallene Gebäude stammt aus dem vorigen Jahrhundert. Mit ihm verschwindet der Rest eines der ältesten Bauernhöfe unserer Stadt. &amp;lt;ref&amp;gt;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] Nr. 58 vom 9. März 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Straße [[Am Trimbuschhof]] ist benannt nach dem &#039;&#039;&#039;Hof Trimbusch&#039;&#039;&#039; in der alten Gemarkung „Westervöhde“, Gemarkung Horsthausen, Flur II, genannt Esche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Schatzung von [[1645]] des märkischen Amtes Bochum wird in Sodingen „Trimbusch“ erwähnt. Von [[1876]] bis [[1897]] übte der Landwirt Georg Trimbusch das Amt des Gemeindevorstehers in Horsthausen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November [[1926]] kaufte die Stadt Herne von dem Landwirt Heinrich Trimbusch dessen gesamten Grundbesitz mit sämtlichen darauf stehenden Gebäuden zum Preis von 385.000 Reichsmark (Preis je Morgen: 4.000 Reichsmark). Trimbusch blieb für die Dauer von zehn Jahren Pächter. Mit dem [[1. November]] [[1936]] endete dieses Pachtverhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. April]] [[1936]] wurde in der Dezernentenbesprechung der Beschluss gefasst, der Verkauf des Trimbusch-Hofes zum Preis von 1.800 Reichsmark je Morgen an die „&#039;&#039;Bergmannssiedlung Herne&#039;&#039;“ solle angestrebt werden. Zu diesem Rechtsgeschäft kam es jedoch nicht. Am [[8. Mai]] [[1950]] beschloss die [[Stadtverordneten-Versammlung Herne 1948-1952|Stadtverordnetenversammlung der Stadt Herne]] die Festsetzung der Fluchtlinien für die verlängerte [[Vinckestraße]] zwecks Aufschließung des Industriegeländes „Trimbuschhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren errichteten hier mehrere Firmen ihre Produktionsstätten. Für die Erschließung und Belegung des Geländes zwischen 1950 und [[1963]] wurde ein Betrag von knapp 1,4 Millionen DM aufgewendet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße&amp;quot;, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[[Borgmann 1936]], S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Am-Trimbuschhof?OpenDocument&amp;amp;ccm=080068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Alter Bauernhof verschwindet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Trimbuschhof wird im Zuge der Erweiterung des Industriegeländes abgebrochen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre [[1951]], als man auf dem von der Stadt erworbenen Trimbuschhof begann, ein Industriegelände anzulegen, stand es fest, daß auch die Hofgebäude unmittelbar in der Nähe des Horsthauser Friedhofes einmal der Spitzhacke zum Opfer fallen mühten. Der Zeitpunkt ist nun gekommen. Am Montag begannen Arbeiter der Firma Xionna damit, die Scheune und die daran anschlieflenden Wirtschaftsgebäude niederzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scheune war im Jahre [[1865]] aus Backsteinen erbaut worden und hatte im Kriege durch Bomben gelitten. Sie war aber wiederhergestellt und hätte noch manches Jahr benutzt werden können. Das Wohnhaus selbst befindet sich in einem viel schlechteren Zustand. Es sollte ebenfalls jetzt abgerissen werden und die darin wohnenden Personen sollten bereits am 1. Februar ausziehen. Da aber die Stadt in dem Hause noch Materialien liegen hat, die im Augenblick noch nicht anderweit unterzubringen waren, bleibt das Wohnhaus noch kurze Zeit stehen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Industriegelände seit 1950&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1950]] wurde seitens des Tiefbauamtes begonnen, hier an der [[Castroper Straße]] ein Industriegelände anzulegen. 350 000 DM wurden in diesem ersten Jahre für die Anlage ausgegeben. Dann ruhte die Angelegenheit, um [[1952]] weitergeführt zu werden, jedoch wurden in diesem Jahre nur 60 000 DM dafür aufgewandt. Erst im Jahre [[1954]] folgte der weitere Ausbau mit Kosten in Höhe einer halben Million DM. Inzwischen haben sich zahlreiche Firmen dort angesiedelt und wenn man zunächst auch unkte, daß das Geld vertan sei, so hat man sich doch inzwischen davon überzeugen können, daß hier wichtige Industriewerke sich ansiedelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfrage nach weiterem Gelände hielt an, weshalb man sich entschloß eine Erweiterung in Angriff zu nehmen, wofür im Haushalt 1955 420 000 DM und 1956 450 000 DM zur Verfügung gestellt wurden. Das ganze Industriegelände ist 180 000 qm oder 18 Hektar groß. Belegt sind einschließlich Gleisanlagen davon bis jetzt 13 Hektar, so daß für neue Ansiedlungen noch 5 Hektar verfügbar sind bzw. in nächster Zeit verfügbar werden. Für die Anlage der Erweiterung waren umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Das Gelände lag erheblich tiefer und so mußten große Mengen Erde, nachdem der Mutterboden entfernt worden war, angekippt werden. Zur Zeit ist diese Arbeit noch im Gange. Zum Teil ist aber die Erweiterung schon fertig und nier erheben sich an einer Stelle schon die Binder für eine neue Halle der Metallpapierwarenfabrik Benkert. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Auch Straßenarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich werden auch die notwendigen Straßen angelegt. Im Augenblick schachtet ein Bagger die Fortführung der Straße „[[Am Trimbuschhof]]&amp;quot; aus, von der da; Stück [[Horsthauser Straße|Horsthauser]] bis [[Hohenrodtstraße]] bereits fertig ist. Die Straße wird entlang dem Horsthauser Friedhof in das Industriegelände führen. &amp;lt;ref&amp;gt;Ruhr Nachrichten Nr. 33 vom 8. Februar 1957&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
:Stadtarchiv Herne: Ordner Bauernhöfe und Kotten in Herne.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Trimb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Pantring&amp;diff=46468</id>
		<title>Hof Pantring</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hof_Pantring&amp;diff=46468"/>
		<updated>2018-01-12T08:59:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Hof&lt;br /&gt;
|Name=Ehemaliger Hof Pantring&lt;br /&gt;
|Text=Das Hofgebäude der Pantrings stand südlich der Eberhard-Wildermuth-Straße&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Pantrings Hof.jpg|350px|center]]&lt;br /&gt;
|Bildinfo=&lt;br /&gt;
|Erbaut=&lt;br /&gt;
|Auch bekannt als:=&lt;br /&gt;
|Erwähnung=&lt;br /&gt;
|Von=&lt;br /&gt;
|Von2=&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Sodingen&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Horsthausen&lt;br /&gt;
|Kartengitter=h1&lt;br /&gt;
|lat=51.569036&lt;br /&gt;
|lon=7.237474&lt;br /&gt;
|lata=&lt;br /&gt;
|lona=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Der Hof Pantring&#039;&#039;&#039;, oder auch &#039;&#039;&#039;Pantrings Hof&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
Das Hofgebäude der Pantrings stand südlich der [[Eberhard-Wildermuth-Straße]] zwischen [[Sonnenscheinstraße|Sonnenschein]]- und [[Dickebankstraße]]. Dieser Hof wurde 1734 erbaut. Davor gab es aber bereits 25 m südlich davon ein anderes Gebäude. Der Herner Heimatforscher [[Karl Brandt]] hatte bei seinen Untersuchungen und Ausgrabungen festgestellt, dass dort bereits vor rund 1000 Jahren eine Ansiedlung bestand, auf die der Hof Pantring wahrscheinlich zurückgeht. In einer Urkunde von 1528 wird von diesem Hof berichtet. Erwähnt wurde der Pantrings Hof auch in den Türkensteuerlisten von 1542 und 1645. 1764 wurden die Pantrings freie Bauern, und zwar durch den [[Strünkede (Besitz)|Freikauf von Strünkede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pantrings Hof musste 1952 dem Bau der nach ihm benannten &amp;quot;[[Siedlung Pantrings Hof|Bergarbeitersiedlung Pantrings Hof]]&amp;quot; weichen. (s. auch [[Pantrings Hof]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausinschrift am ehemaligen Haus Ludwigstraße 82 (Ecke [[Blücherstraße]]):&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;Bauen und Pflanzen lasst euch nicht verdrießen,&amp;lt;br/&amp;gt;denn euer Nachkömmlinge werdens wohl genießen. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:::&#039;&#039;&#039;Anno 1807 den Feber&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;Johann Friedrich Overkamp und Anna Maria Funke genannt&amp;lt;br/&amp;gt; M.G. Externest, (Zimmermann)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gegenstände alter bäuerlicher Kultur vom Pantringschen Hof im städt. Museum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Als das Herner Museum gegründet wurde, stellte Herr J. Pantring als einer der ersten dem Museum eine Reihe wertvoller Gegenstände alter bäuerlicher Kultur zur Verfügung. Damit hat der freundliche Geber bewiesen, dass er Zweck und Ziele unseres Museums zu würdigen wusste. Auch an dieser Stelle sei Herrn J. Pantring recht herzlich für seine Uneigennützigkeit gedankt und zu gleicher Zeit nochmals versichert, dass die überlassenen Gegenstände noch viele Generationen erhalten bleiben und vom alten Hof Pantring zeugen werden. &lt;br /&gt;
:Unter den überlassenen Gegenständen sind am wertvollsten die Gegenstände für die Flachsbearbeitung, die wir fast vollständig vom Hofe Pantring erhielten. Es handelt sich um insgesamt fünf Flachsbearbeitungsmaschinen. Ferner ist unter den überlassenen Gegenständen zu erwähnen eine etwa eine 250 Jahre alte, 1,85 Meter lange schwere eichene Truhe mit flachem Deckel, zwei sehr alte Kesselhaken (Hale) vom offenen Herdfeuer, sowie zwei etwa 200 Jahre alte Herdsteine mit Inschrift. Wertvoll ist auch eine konische Wagenachse aus Holz, sowie ein Wagenrad mit konischer Holzbüchse. &lt;br /&gt;
:Besondere Bedeutung besitzen einige Dokumente, worunter sich der säuberlich geschriebene Loskaufbrief aus der Eigenhörigkeit der Strünkeder befindet. Schließlich sind auch erhalten die fast 100 Jahre alten Schulbücher des Vaters des Herrn J. Pantring, die Vater und Sohn sorgfältig aufbewahrt haben.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Brandt]] 1934 in Heimatblätter für Herne und Umgebung im [[Herner Anzeiger]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
*1934 [[Hernes ältestes Wohnhaus 200 Jahre alt (Pantring 1934)]]&lt;br /&gt;
* 19. Januar 1952 [[1000 Jahre alter Hof verschwindet (Pantring 1952)]]&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe|Pantring]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Datei:Trimbuschs_Hof.jpg&amp;diff=46467</id>
		<title>Datei:Trimbuschs Hof.jpg</title>
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{{(C) Stadtarchiv}}&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;==Lizenz==&lt;br /&gt;
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		<title>Datei:Sudkamps-, Jürgens-, Elpes Hof.jpg</title>
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{{(C) Stadtarchiv}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Lizenz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: ==Lizenz==

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&lt;div&gt;==Lizenz==&lt;br /&gt;
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		<updated>2018-01-12T08:51:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: ==Lizenz==

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Lizenz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<title>Hün un Perdün und Karl Brandt – eine Geschichte ohne Happy End</title>
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		<updated>2018-01-10T06:56:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum  01. Januar [[2018]] wurde die lokalgeschichtliche Gruppe &#039;Hün un Perdün - Facebook goes Lokalgeschichte&#039; geschlossen. Gegründet im Jahr [[2011]] und getragen von stadtgeschichtlich interessierten Menschen präsentierte diese Gruppe eine neue, frische und niederschwellige Form der lokalgeschichtlichen Wissensvermittlung.  Nach Rückzug einiger wichtigen Akteure und der wachsenden Beliebtheit der professionell geführten Facebookgruppe &#039;Herne von damals bis heute&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: https://www.facebook.com/groups/254272941447838/&amp;lt;/ref&amp;gt; verlor &#039;Hün un Perdün - Facebook goes Lokalgeschichte&#039; an Bedeutung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu ihren Hochzeiten aber berichtete sogar das Stadtmagazin inherne über die Gruppe. So ist unter anderem zu lesen: &#039;Für den Namen der zu gründenden Gruppe ließ er sich von der Rubrik des Herner Museumsleiters [[Karl Brandt]] in der [[Herner Zeitung]] aus den [[1930]]-er Jahren inspirieren. &#039;Hün un Perdün&#039; hieß die Serie damals, &#039;Dies und Das&#039; auf westfälisch, in der Brandt Neues und Kurioses über Lokalgeschichte und Archäologie verbreitete.&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;inherne - das Stadtmagazin, Ausgabe 04/2014, Seite 15, erschienen im November 2014; auch abrufbar unter: http://inherne.net/herner-geschichte-goes-facebook/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der am 01. April [[2015]] von Mitgliedern dieser Facebookgruppe gegründete Historische Verein gab sich entsprechend den Namenszusatz &#039;Hün un Perdün&#039;. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Homepage des Vereines fand sich folgender Vorstellungstext: &#039;Hün un perdün ist ein plattdeutscher Ausdruck aus Nord/Westdeutschland und uns einheimischen Poahlbürger nicht unbekannt gewesen. Er bedeutet soviel wie alles mögliche oder dies und das.&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Text wurde am [[21. Dezember]] [[2016]] geändert, denn zu diesem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, ob es tatsächlich eine lokalgeschichtliche Reihe namens &#039;Hün un Perdün&#039; von Karl Brandt gab. Auch verdichteten sich Hinweise, dass &#039;Hün un Perdün&#039; kein plattdeutscher Ausdruck aus Westfalen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimatblätter für Herne und Umgebung, Herner Anzeiger vom 25. März 1936.jpg|miniatur|Auszug aus der stadtgeschichtlichen Reihe &#039;Heimatblätter für Herne und Umgebung&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Herner Anzeiger vom 25. März 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das [[Stadtarchiv Herne|Stadtarchiv]] recherchierte  intensiv  in seinen Herner Zeitungsbeständen aus den [[1930]]er-Jahren, um Nachweise zu der genannten  Reihe von Karl Brandt zu finden. Ohne Erfolg!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den fraglichen Zeitraum lässt  sich jedoch eine stadtgeschichtliche Reihe, herausgegeben vom städtischen Museum für Natur- und Heimatkunde, dessen Leiter  Karl Brandt war, nachweisen. In loser Folge wurde die Serie unter dem Titel &#039;Heimatblätter für Herne und Umgebung&#039;  im [[Herner Anzeiger]] veröffentlicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Nachforschungen liefen ins Leere, sodass festgestellt werden muss, dass es eine lokalgeschichtliche Reihe namens &#039;Hün un Perdün&#039; von Karl Brandt nie gegeben hat. Ebenso ist der Begriff  für den westfälischen Sprachgebrauch nicht nachzuweisen. Vielmehr ist &#039;Hün un Perdün&#039; allein dem norddeutschen Bereich zuzuordnen&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe:   http://www.kulturkreis-finkenwerder.info/glossword/index.php/print/,H%C3%BCn+un+Perd%C3%BCn,Plattdeutsch+-+Hochdeutsch.xhtml, abgerufen am 09. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der noch junge Historische Verein aber befindet sich in einem Dilemma, hatte er doch den Namenszusatz &#039;Hün un Perdün&#039; nur deshalb gewählt, weil er von einem bedeutenden lokalgeschichtlichen Bezug ausgegangen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Text des Stadtarchivs Herne&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baukauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=H%C3%BCn_un_Perd%C3%BCn_und_Karl_Brandt_%E2%80%93_eine_Geschichte_ohne_Happy_End&amp;diff=46378</id>
		<title>Hün un Perdün und Karl Brandt – eine Geschichte ohne Happy End</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=H%C3%BCn_un_Perd%C3%BCn_und_Karl_Brandt_%E2%80%93_eine_Geschichte_ohne_Happy_End&amp;diff=46378"/>
		<updated>2018-01-10T06:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baukauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum  01. Januar [[2018]] wurde die lokalgeschichtliche Gruppe &#039;Hün un Perdün - Facebook goes Lokalgeschichte&#039; geschlossen. Gegründet im Jahr [[2011]] und getragen von stadtgeschichtlich interessierten Menschen präsentierte diese Gruppe eine neue, frische und niederschwellige Form der lokalgeschichtlichen Wissensvermittlung.  Nach Rückzug einiger wichtigen Akteure und der wachsenden Beliebtheit der professionell geführten Facebookgruppe &#039;Herne von damals bis heute&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: https://www.facebook.com/groups/254272941447838/&amp;lt;/ref&amp;gt; verlor &#039;Hün un Perdün - Facebook goes Lokalgeschichte&#039; an Bedeutung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu ihren Hochzeiten aber berichtete sogar das Stadtmagazin inherne über die Gruppe. So ist unter anderem zu lesen: &#039;Für den Namen der zu gründenden Gruppe ließ er sich von der Rubrik des Herner Museumsleiters [[Karl Brandt]] in der [[Herner Zeitung]] aus den [[1930]]-er Jahren inspirieren. &#039;Hün un Perdün&#039; hieß die Serie damals, &#039;Dies und Das&#039; auf westfälisch, in der Brandt Neues und Kurioses über Lokalgeschichte und Archäologie verbreitete.&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;inherne - das Stadtmagazin, Ausgabe 04/2014, Seite 15, erschienen im November 2014, auch abrufbar unter: http://inherne.net/herner-geschichte-goes-facebook/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der am 01. April [[2015]] von Mitgliedern dieser Facebookgruppe gegründete Historische Verein gab sich entsprechend den Namenszusatz &#039;Hün un Perdün&#039;. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Homepage des Vereines fand sich folgender Vorstellungstext: &#039;Hün un perdün ist ein plattdeutscher Ausdruck aus Nord/Westdeutschland und uns einheimischen Poahlbürger nicht unbekannt gewesen. Er bedeutet soviel wie alles mögliche oder dies und das.&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Text wurde am [[21. Dezember]] [[2016]] geändert, denn zu diesem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, ob es tatsächlich eine lokalgeschichtliche Reihe namens &#039;Hün un Perdün&#039; von Karl Brandt gab. Auch verdichteten sich Hinweise, dass &#039;Hün un Perdün&#039; kein plattdeutscher Ausdruck aus Westfalen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimatblätter für Herne und Umgebung, Herner Anzeiger vom 25. März 1936.jpg|miniatur|Auszug aus der stadtgeschichtlichen Reihe &#039;Heimatblätter für Herne und Umgebung&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Herner Anzeiger vom 25. März 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das [[Stadtarchiv Herne|Stadtarchiv]] recherchierte  intensiv  in seinen Herner Zeitungsbeständen aus den [[1930]]er-Jahren, um Nachweise zu der genannten  Reihe von Karl Brandt zu finden. Ohne Erfolg!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den fraglichen Zeitraum lässt  sich jedoch eine stadtgeschichtliche Reihe, herausgegeben vom städtischen Museum für Natur- und Heimatkunde, dessen Leiter  Karl Brandt war, nachweisen. In loser Folge wurde die Serie unter dem Titel &#039;Heimatblätter für Herne und Umgebung&#039;  im [[Herner Anzeiger]] veröffentlicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Nachforschungen liefen ins Leere, sodass festgestellt werden muss, dass es eine lokalgeschichtliche Reihe namens &#039;Hün un Perdün&#039; von Karl Brandt nie gegeben hat. Ebenso ist der Begriff  für den westfälischen Sprachgebrauch nicht nachzuweisen. Vielmehr ist &#039;Hün un Perdün&#039; allein dem norddeutschen Bereich zuzuordnen&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe:   http://www.kulturkreis-finkenwerder.info/glossword/index.php/print/,H%C3%BCn+un+Perd%C3%BCn,Plattdeutsch+-+Hochdeutsch.xhtml, abgerufen am 09. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der noch junge Historische Verein aber befindet sich in einem Dilemma, hatte er doch den Namenszusatz &#039;Hün un Perdün&#039; nur deshalb gewählt, weil er von einem bedeutenden lokalgeschichtlichen Bezug ausgegangen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Text des Stadtarchivs Herne&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
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==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Artikel]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Baukauer</name></author>
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