<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Andreas+Janik</id>
	<title>Hist. Verein Herne / Wanne-Eickel - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Andreas+Janik"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Andreas_Janik"/>
	<updated>2026-05-20T17:34:04Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ruth_Litzig&amp;diff=81611</id>
		<title>Ruth Litzig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ruth_Litzig&amp;diff=81611"/>
		<updated>2026-05-20T15:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Ruth Litzig nach Ruth Litzig (1914-1933) Rekordschwimmerin&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Ruth Litzig (1914-1933) Rekordschwimmerin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ruth_Litzig_(1914-1933)_Rekordschwimmerin&amp;diff=81610</id>
		<title>Ruth Litzig (1914-1933) Rekordschwimmerin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ruth_Litzig_(1914-1933)_Rekordschwimmerin&amp;diff=81610"/>
		<updated>2026-05-20T15:52:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Ruth Litzig nach Ruth Litzig (1914-1933) Rekordschwimmerin&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ruth Litzig&#039;&#039;&#039; (* [[6. Oktober]] [[1914]] in Herne; † [[23. August]] [[1933]] im Huyssens-Stift in Essen) war eine deutsche Langstreckenschwimmerin und Weltrekordhalterin im Dauerschwimmen. Bekannt wurde sie insbesondere durch ihren Weltrekordversuch im Herner Stichkanal 1932 sowie durch ihren tödlich endenden Rekordversuch im Baldeneysee 1933.&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Ruth Litzig&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Ruth Litzig, Ehrungen nach dem Weltrekord 1932.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 6. Oktober 1914&lt;br /&gt;
| Geboren in = Herne&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 23. August 1933&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Essen&lt;br /&gt;
| Friedhof= [[Südfriedhof Herne|Südfriedhof]]&lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= [[Rosenstraße|Rosenstraße 11]]&lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ruth Litzig wurde 1914 in Herne geboren. Sie entstammte einer Lehrerfamilie und wuchs in schwierigen familiären Verhältnissen auf. Ihre Kindheit ab dem 8. Lebensjahr war alles andere als einfach. Ihr Vater, Adolf Litzig, wurde 1922 als Lehrer entlassen, weil ihm vorgeworfen wurde, sich an Schülerinnen vergangen zu haben. Seitdem lebte die Familie in schwierigen Verhältnissen. Ruth Litzigs Mutter Gertrud soll später einmal geäußert haben, dass das Elternhaus für die vier Kinder, von denen die einzige Schwester schon als Kind starb, „eine Hölle“ gewesen sein müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Leben“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits als Jugendliche galt sie als talentierte Schwimmerin. Sie war Mitglied des Schwimmvereins &#039;&#039;&#039;SC Wiking Herne&#039;&#039;&#039; und gewann mehrfach Jugend- und Stadtmeisterschaften im Brustschwimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“, WAZ Herne vom 18. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1930er-Jahren gewann das sogenannte „Dauerschwimmen“ große öffentliche Aufmerksamkeit. Weltrekordversuche entwickelten sich zu Massenveranstaltungen mit Volksfestcharakter. Ruth Litzig wurde in diesem Zusammenhang zu einer lokalen Berühmtheit in Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltrekord im Herner Stichkanal ==&lt;br /&gt;
===Vorbereitung===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Hernerin schwamm 25 Stunden im Kanal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor einigen Tagen unternahm die bekannte Her­ner Schwimmerin Frl. Litzig (SC. Wiking) im Her­ner Sommerbad ein Dauerschwimmen von 10 Stun­den. Am Donnerstag um 17 Uhr stieg sie im Kanal­hafen am Bootshaus ins Wasser, um die Zeit auf einen vollen Tag zu steigern. Ununterbrochen schwamm sie vom Startplatz bis zur Zeche Viktor 1/2 in Rauxel und zurück, wobei sie nur Bananen und Erfrischungs­getränke zu sich nahm. Ständig wurde sie von einigen Schwimmern und Bootsfahrern begleitet. Gestern um 18.15 Uhr stieg sie frisch und ohne jegliche Hilfe aus Land. Dienstag will sie einen Angriff auf die Lei­stung von Frl. Luise Koch. Bochum. die 50:12 Stun­den schwamm, unternehmen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21285472&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tage des Rekords===&lt;br /&gt;
Am [[23. August]] [[1932]] begann Ruth Litzig im Herner [[Stichkanal]] einen Weltrekordversuch im Dauerschwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herner Stichkanal war ein Seitenarm des [[Dortmund-Ems-Kanal (Herner Teil)|Dortmund-Ems-Kanals]] und verlief zwischen der Zeche Friedrich der Große und der heutigen Bahnhofstraße. Später wurde die Trasse durch die Bundesautobahn 42 überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 40.000 bis 50.000 Zuschauer verfolgten den Rekordversuch entlang der Kanalufer.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21285514&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitgenössische Zeitungen beschrieben die Veranstaltung als ein Ereignis mit „Volksfestcharakter“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21285514 Herner Zeitung, 16. August 1932]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Litzig schwamm über drei Tage und Nächte hinweg ununterbrochen im Kanalwasser. Schließlich erreichte sie eine Zeit von 73 Stunden und 52 Minuten und stellte damit einen neuen Weltrekord im Dauerschwimmen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Erster Weltrekord“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde sie weit über Herne hinaus bekannt. Die lokale Presse bezeichnete sie als „Fräulein Weltrekordlerin aus Herne“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Junge Hernerin starb an Folgen eines Weltrekordversuchs“, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 18. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekordversuch im Baldeneysee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1933 plante Ruth Litzig einen neuen Weltrekordversuch im erst kurz zuvor aufgestauten Baldeneysee in Essen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Tod im Baldeneysee“, Neue Ruhr Zeitung, 7. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wurde von ihrem Verlobten Albert Heßler organisiert, einem lokalen Funktionär der SA.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Zweiter Weltrekord-Versuch“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veranstaltung wurde öffentlichkeitswirksam inszeniert. Auf dem Gelände befanden sich Festzelte, Verkaufsstände und Hakenkreuzfahnen. Der Eintritt betrug 20 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[17. August]] [[1933]] gab der Herner Oberbürgermeister Albert Meister den offiziellen Startschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Zweiter Weltrekord-Versuch“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel bestand darin, 100 Stunden ohne Unterbrechung im Wasser zu bleiben. Der Rekordversuch entwickelte sich erneut zu einem Massenspektakel. Tagsüber beobachteten zahlreiche Zuschauer das Geschehen, nachts begleiteten Marschmusik und Lautsprecherdurchsagen die Schwimmerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Dauer verschlechterte sich jedoch ihr körperlicher Zustand erheblich. Schlechtes Wetter, Wellengang und Unterkühlung führten zu extremer Erschöpfung.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Vor 90 Jahren: Rekord-Schwimmerin stirbt im Baldeneysee“, WAZ Essen, 25. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. August]] 1933 wurde der Versuch nach etwa 78 bis 79 Stunden abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Abbruch und Tod“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ruth Litzig wurde bewusstlos aus dem Wasser gezogen und in das Essener Krankenhaus Huyssens-Stift gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Tod im Baldeneysee“, NRZ, 7. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21292073&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort starb sie wenige Tage später infolge völliger körperlicher Erschöpfung und Herzversagens.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Schwimm-Tragödie im Baldeneysee, WAZ Kultur, 5. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Reaktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Ruth Litzigs löste großes öffentliches Aufsehen aus. In der Presse wurde darüber spekuliert, ob wirtschaftliche Interessen und politischer Propagandawille den Rekordversuch unnötig verlängert hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Abbruch und Tod“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Albert Heßler und Ruth Litzigs Mutter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Das Verfahren wurde jedoch später eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228884&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228867&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten kritisierte daraufhin öffentlich derartige Rekordveranstaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228862&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Abbruch und Tod“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beisetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruth Litzig wurde am 26. August 1933 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Friedhof an der Wiescherstraße in Herne beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgenössische Zeitungen berichteten von einer „Völkerwanderung“ zum Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Westdeutsche Allgemeine Zeitung, zitiert nach Ralf Piorr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Ruth Litzig zählt bis heute zu den bekanntesten Sportlerinnen der Herner Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Essener Baldeneysee erinnert bis heute die sogenannte „Ruth-Litzig-Bucht“ an die Schwimmerin.&amp;lt;ref&amp;gt;WAZ Kultur: „Die Schwimm-Tragödie im Baldeneysee“, 5. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Weltrekordversuch im Herner Stichkanal gilt zugleich als Beispiel für die Massenbegeisterung für Extremsportereignisse in der Zwischenkriegszeit sowie für die propagandistische Instrumentalisierung sportlicher Großveranstaltungen während der frühen Zeit des Nationalsozialismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Tod im Baldeneysee“, NRZ, 7. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Friedhelm1}}&lt;br /&gt;
==Weltrekord im Herner Stichkanal  - Ruth Litzig==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;initial&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; padding: 2px 5px 0 0; font-size: 300%; font-weight: bold; line-height: 1&amp;quot;&amp;gt;E&amp;lt;/span&amp;gt;twa 50 000 Fahrzeuge befahren pro Tag die [[Bundesautobahn 42|A42]] zwischen dem Herner Kreuz und dem Anschluss an die A45 in Dortmund. Dabei fällt den Verkehrsteilnehmern auf dem Abschnitt zwischen Herne-Baukau und Börnig (oder umkehrt) gar nicht auf, das hier das Asphaltband etliche Kilometer schnurgerade verläuft. Das hat einen besonderen Grund, denn die Straße wurde hier ab 1968 über dem Bett des ehemaligen [[Stichkanal]]s errichtet. Damals konnte man die Schachtanlage [[Zeche Friedrich der Große|Friedrich der Große]] 1/2 noch über den Dortmund-Ems-Kanal mit einem eigenen Kanalabschnitt mit Hafen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren kam das Aus für diesen Abschnitt. Nur noch die Schachtanlage Friedrich der Große mit den Schächten 1 und 2 lag als sogenannte als „nasse Zeche“ an diesem Kanalarm. Bevor aber der Horsthausener Stichkanal leergepumpt wurde, säumten 1932 rund 40 000 Herner die Ufer, denn die 18-jährige Ruth Litzig wagte ab dem 23. August einen Weltrekordversuch im Dauerschwimmen. 74 Stunden blieb das Mitglied des Schwimmvereins Wiking im Kanalwasser. In den Jahren zuvor hatte die junge Frau mehrfach den Titel einer Stadtmeisterin im Brustschwimmen gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dieser Rekordversuch hat Volksfestcharakter“, schrieb damals die Herner Zeitung. Der Name Ruth Litzig war plötzlich auch in aller Munde. Ein Jahr später wollte die Tochter eines Herner Kaufmannes auf Drängen ihres Freundes Albert Hessler, einer lokalen Nazi-Größe, im gerade fertiggestellten Essener Baldeneysee unter wehenden Hakenkreuzfahnen ihren eigenen Schwimmrekord brechen. 100 Stunden sollte die 19-Jährige im etwa 20 Grad warmen Seewasser bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[18. August]] [[1933]] um 11.25 Uhr gab der damalige Herner Oberbürgermeister Albert Meister den Startschuss. Nach „nur“ 79 Stunden gab Ruth Litzig aber auf und wurde völlig entkräftet aus dem See gezogen und ins Essener Huyssenstift gebracht, wo sie 40 Stunden später unter mysteriösen Umständen stirbt. Bei der Einlieferung in das Krankenhaus soll die Mutter dem aufnehmen Arzt gesagt haben: „Ich bringe ihnen die beste Schwimmerin der Welt.“ Worauf der Chefarzt wohl antwortete: „Nein, sie bringen mir eine Sterbende“. In Essen setzte man der Herner Sportlerin aber ein Denkmal. Eine Stelle im Baldeneysee nennt der Volksmund Ruth-Litzig-Bucht. &amp;lt;ref&amp;gt;Ein Artikel von [[Friedhelm Wessel]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.derwesten.de/staedte/essen/tod-im-baldeneysee-id1062819.html&lt;br /&gt;
*[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/2081920 &amp;quot;Ein haarsträubender Skandal - Wie sich die Dauerschwimmerin Ruth Litzig zu Tode schwamm&amp;quot; Artikel in der Godesberger Volkszeitung Nr. 193 vom 24. August 1933. Online auf Zeitpunkte.nrw.de - Direktlink]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Litzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ruth_Litzig_(1914-1933)_Rekordschwimmerin&amp;diff=81609</id>
		<title>Ruth Litzig (1914-1933) Rekordschwimmerin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Ruth_Litzig_(1914-1933)_Rekordschwimmerin&amp;diff=81609"/>
		<updated>2026-05-20T15:51:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Ruth Litzig&#039;&#039;&#039; (* [[6. Oktober]] [[1914]] in Herne; † [[23. August]] [[1933]] im Huyssens-Stift in Essen) war eine deutsche Langstreckenschwimmerin und Weltrekordhalterin im Dauerschwimmen. Bekannt wurde sie insbesondere durch ihren Weltrekordversuch im Herner Stichkanal 1932 sowie durch ihren tödlich endenden Rekordversuch im Baldeneysee 1933.&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Ruth Litzig&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Ruth Litzig, Ehrungen nach dem Weltrekord 1932.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 6. Oktober 1914&lt;br /&gt;
| Geboren in = Herne&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 23. August 1933&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Essen&lt;br /&gt;
| Friedhof= [[Südfriedhof Herne|Südfriedhof]]&lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= [[Rosenstraße|Rosenstraße 11]]&lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ruth Litzig wurde 1914 in Herne geboren. Sie entstammte einer Lehrerfamilie und wuchs in schwierigen familiären Verhältnissen auf. Ihre Kindheit ab dem 8. Lebensjahr war alles andere als einfach. Ihr Vater, Adolf Litzig, wurde 1922 als Lehrer entlassen, weil ihm vorgeworfen wurde, sich an Schülerinnen vergangen zu haben. Seitdem lebte die Familie in schwierigen Verhältnissen. Ruth Litzigs Mutter Gertrud soll später einmal geäußert haben, dass das Elternhaus für die vier Kinder, von denen die einzige Schwester schon als Kind starb, „eine Hölle“ gewesen sein müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Leben“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits als Jugendliche galt sie als talentierte Schwimmerin. Sie war Mitglied des Schwimmvereins &#039;&#039;&#039;SC Wiking Herne&#039;&#039;&#039; und gewann mehrfach Jugend- und Stadtmeisterschaften im Brustschwimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“, WAZ Herne vom 18. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1930er-Jahren gewann das sogenannte „Dauerschwimmen“ große öffentliche Aufmerksamkeit. Weltrekordversuche entwickelten sich zu Massenveranstaltungen mit Volksfestcharakter. Ruth Litzig wurde in diesem Zusammenhang zu einer lokalen Berühmtheit in Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltrekord im Herner Stichkanal ==&lt;br /&gt;
===Vorbereitung===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Hernerin schwamm 25 Stunden im Kanal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor einigen Tagen unternahm die bekannte Her­ner Schwimmerin Frl. Litzig (SC. Wiking) im Her­ner Sommerbad ein Dauerschwimmen von 10 Stun­den. Am Donnerstag um 17 Uhr stieg sie im Kanal­hafen am Bootshaus ins Wasser, um die Zeit auf einen vollen Tag zu steigern. Ununterbrochen schwamm sie vom Startplatz bis zur Zeche Viktor 1/2 in Rauxel und zurück, wobei sie nur Bananen und Erfrischungs­getränke zu sich nahm. Ständig wurde sie von einigen Schwimmern und Bootsfahrern begleitet. Gestern um 18.15 Uhr stieg sie frisch und ohne jegliche Hilfe aus Land. Dienstag will sie einen Angriff auf die Lei­stung von Frl. Luise Koch. Bochum. die 50:12 Stun­den schwamm, unternehmen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21285472&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Tage des Rekords===&lt;br /&gt;
Am [[23. August]] [[1932]] begann Ruth Litzig im Herner [[Stichkanal]] einen Weltrekordversuch im Dauerschwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herner Stichkanal war ein Seitenarm des [[Dortmund-Ems-Kanal (Herner Teil)|Dortmund-Ems-Kanals]] und verlief zwischen der Zeche Friedrich der Große und der heutigen Bahnhofstraße. Später wurde die Trasse durch die Bundesautobahn 42 überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 40.000 bis 50.000 Zuschauer verfolgten den Rekordversuch entlang der Kanalufer.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21285514&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitgenössische Zeitungen beschrieben die Veranstaltung als ein Ereignis mit „Volksfestcharakter“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21285514 Herner Zeitung, 16. August 1932]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Litzig schwamm über drei Tage und Nächte hinweg ununterbrochen im Kanalwasser. Schließlich erreichte sie eine Zeit von 73 Stunden und 52 Minuten und stellte damit einen neuen Weltrekord im Dauerschwimmen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Erster Weltrekord“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde sie weit über Herne hinaus bekannt. Die lokale Presse bezeichnete sie als „Fräulein Weltrekordlerin aus Herne“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Junge Hernerin starb an Folgen eines Weltrekordversuchs“, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 18. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekordversuch im Baldeneysee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1933 plante Ruth Litzig einen neuen Weltrekordversuch im erst kurz zuvor aufgestauten Baldeneysee in Essen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Tod im Baldeneysee“, Neue Ruhr Zeitung, 7. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wurde von ihrem Verlobten Albert Heßler organisiert, einem lokalen Funktionär der SA.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Zweiter Weltrekord-Versuch“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veranstaltung wurde öffentlichkeitswirksam inszeniert. Auf dem Gelände befanden sich Festzelte, Verkaufsstände und Hakenkreuzfahnen. Der Eintritt betrug 20 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[17. August]] [[1933]] gab der Herner Oberbürgermeister Albert Meister den offiziellen Startschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Zweiter Weltrekord-Versuch“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel bestand darin, 100 Stunden ohne Unterbrechung im Wasser zu bleiben. Der Rekordversuch entwickelte sich erneut zu einem Massenspektakel. Tagsüber beobachteten zahlreiche Zuschauer das Geschehen, nachts begleiteten Marschmusik und Lautsprecherdurchsagen die Schwimmerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Dauer verschlechterte sich jedoch ihr körperlicher Zustand erheblich. Schlechtes Wetter, Wellengang und Unterkühlung führten zu extremer Erschöpfung.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Vor 90 Jahren: Rekord-Schwimmerin stirbt im Baldeneysee“, WAZ Essen, 25. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. August]] 1933 wurde der Versuch nach etwa 78 bis 79 Stunden abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Abbruch und Tod“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ruth Litzig wurde bewusstlos aus dem Wasser gezogen und in das Essener Krankenhaus Huyssens-Stift gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Tod im Baldeneysee“, NRZ, 7. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21292073&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort starb sie wenige Tage später infolge völliger körperlicher Erschöpfung und Herzversagens.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Schwimm-Tragödie im Baldeneysee, WAZ Kultur, 5. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Reaktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Ruth Litzigs löste großes öffentliches Aufsehen aus. In der Presse wurde darüber spekuliert, ob wirtschaftliche Interessen und politischer Propagandawille den Rekordversuch unnötig verlängert hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Abbruch und Tod“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Albert Heßler und Ruth Litzigs Mutter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Das Verfahren wurde jedoch später eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228884&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228867&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten kritisierte daraufhin öffentlich derartige Rekordveranstaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228862&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: „Ruth Litzig“, Abschnitt „Abbruch und Tod“, abgerufen 20. Mai 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beisetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruth Litzig wurde am 26. August 1933 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Friedhof an der Wiescherstraße in Herne beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr: „Ruth Litzig (Dauerschwimmerin)“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgenössische Zeitungen berichteten von einer „Völkerwanderung“ zum Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Westdeutsche Allgemeine Zeitung, zitiert nach Ralf Piorr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Ruth Litzig zählt bis heute zu den bekanntesten Sportlerinnen der Herner Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Essener Baldeneysee erinnert bis heute die sogenannte „Ruth-Litzig-Bucht“ an die Schwimmerin.&amp;lt;ref&amp;gt;WAZ Kultur: „Die Schwimm-Tragödie im Baldeneysee“, 5. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Weltrekordversuch im Herner Stichkanal gilt zugleich als Beispiel für die Massenbegeisterung für Extremsportereignisse in der Zwischenkriegszeit sowie für die propagandistische Instrumentalisierung sportlicher Großveranstaltungen während der frühen Zeit des Nationalsozialismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schymiczek: „Tod im Baldeneysee“, NRZ, 7. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Friedhelm1}}&lt;br /&gt;
==Weltrekord im Herner Stichkanal  - Ruth Litzig==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;initial&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; padding: 2px 5px 0 0; font-size: 300%; font-weight: bold; line-height: 1&amp;quot;&amp;gt;E&amp;lt;/span&amp;gt;twa 50 000 Fahrzeuge befahren pro Tag die [[Bundesautobahn 42|A42]] zwischen dem Herner Kreuz und dem Anschluss an die A45 in Dortmund. Dabei fällt den Verkehrsteilnehmern auf dem Abschnitt zwischen Herne-Baukau und Börnig (oder umkehrt) gar nicht auf, das hier das Asphaltband etliche Kilometer schnurgerade verläuft. Das hat einen besonderen Grund, denn die Straße wurde hier ab 1968 über dem Bett des ehemaligen [[Stichkanal]]s errichtet. Damals konnte man die Schachtanlage [[Zeche Friedrich der Große|Friedrich der Große]] 1/2 noch über den Dortmund-Ems-Kanal mit einem eigenen Kanalabschnitt mit Hafen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren kam das Aus für diesen Abschnitt. Nur noch die Schachtanlage Friedrich der Große mit den Schächten 1 und 2 lag als sogenannte als „nasse Zeche“ an diesem Kanalarm. Bevor aber der Horsthausener Stichkanal leergepumpt wurde, säumten 1932 rund 40 000 Herner die Ufer, denn die 18-jährige Ruth Litzig wagte ab dem 23. August einen Weltrekordversuch im Dauerschwimmen. 74 Stunden blieb das Mitglied des Schwimmvereins Wiking im Kanalwasser. In den Jahren zuvor hatte die junge Frau mehrfach den Titel einer Stadtmeisterin im Brustschwimmen gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dieser Rekordversuch hat Volksfestcharakter“, schrieb damals die Herner Zeitung. Der Name Ruth Litzig war plötzlich auch in aller Munde. Ein Jahr später wollte die Tochter eines Herner Kaufmannes auf Drängen ihres Freundes Albert Hessler, einer lokalen Nazi-Größe, im gerade fertiggestellten Essener Baldeneysee unter wehenden Hakenkreuzfahnen ihren eigenen Schwimmrekord brechen. 100 Stunden sollte die 19-Jährige im etwa 20 Grad warmen Seewasser bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[18. August]] [[1933]] um 11.25 Uhr gab der damalige Herner Oberbürgermeister Albert Meister den Startschuss. Nach „nur“ 79 Stunden gab Ruth Litzig aber auf und wurde völlig entkräftet aus dem See gezogen und ins Essener Huyssenstift gebracht, wo sie 40 Stunden später unter mysteriösen Umständen stirbt. Bei der Einlieferung in das Krankenhaus soll die Mutter dem aufnehmen Arzt gesagt haben: „Ich bringe ihnen die beste Schwimmerin der Welt.“ Worauf der Chefarzt wohl antwortete: „Nein, sie bringen mir eine Sterbende“. In Essen setzte man der Herner Sportlerin aber ein Denkmal. Eine Stelle im Baldeneysee nennt der Volksmund Ruth-Litzig-Bucht. &amp;lt;ref&amp;gt;Ein Artikel von [[Friedhelm Wessel]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.derwesten.de/staedte/essen/tod-im-baldeneysee-id1062819.html&lt;br /&gt;
*[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/2081920 &amp;quot;Ein haarsträubender Skandal - Wie sich die Dauerschwimmerin Ruth Litzig zu Tode schwamm&amp;quot; Artikel in der Godesberger Volkszeitung Nr. 193 vom 24. August 1933. Online auf Zeitpunkte.nrw.de - Direktlink]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Litzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth_(1823-1891)_Bergwerksdirektor_und_Lokalpolitiker&amp;diff=81608</id>
		<title>Karl Barth (1823-1891) Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth_(1823-1891)_Bergwerksdirektor_und_Lokalpolitiker&amp;diff=81608"/>
		<updated>2026-05-20T13:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Karl oder auch Carl&amp;lt;small&amp;gt; Theodor Johann Paul&amp;lt;/small&amp;gt;  Barth&#039;&#039;&#039; (* 21. September 1823 in Bochum; † [[6. November]] [[1891]] in Röhlinghausen) war Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker in Röhlinghausen.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Karl Barth&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Carl BArth.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 21. September 1823&lt;br /&gt;
| Geboren in = Bochum&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 6. November 1891 &lt;br /&gt;
| Gestorben in = Wanne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergwerksdirektor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Johann Theodor &#039;&#039;&#039;Carl Barth&#039;&#039;&#039; (geboren am 21. September 1823 in Bochum, gestorben am [[6. November]] [[1891]] in Röhlinghausen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-22/~002/P6-22_00256/OWL_P6-22_00256_00453.jpg Landesarchiv NRW. Abt. Westfalen-Lippe, Standesämter Stadt Wanne-Eickel, Nr. 256 Nr. 450/1891]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Bergrat und Major a.D. Carl Barth (1792-1858) und Maria Barbara von Elverfeldt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Ehe war er mit Bertha Barth, geborene Bene (1827 - 1853) verheiratet. In 2. Ehe (4. Sept. 1856 in Aachen) mit Eugenie Louise Caroline Ecker (1835 - 1894). Aus dieser Ehe entstammen 6 Kinder. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er starb Abends um 21 Uhr an einem Gehirnschlag. Beigesetzt wurde er in Eickel.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch der evgl. Kirchengemeinde Eickel, Band 12, S. 7 Reg. Nr. 128&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Schwester Bertha Marie Henriette Julie Barth (1826-1856) war mit dem bekannten Essener Buchhändler Julius Baedeker (1821-1898) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl Barth und seine Zeche Pluto: ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Grubenfelder in der zum Amt Herne gehörigen Gemeinde Bickern auf denen vor 1850 erste Probebohrungen durchgeführt wurden hießen St. Remigius und St. Nikolaus. Der Feldbesitz lag zunächst bei dem Schwelmer Freiherr und seines Onkels Levin von Elverfeldt und beim Opherdicker Kammerherr von Lillien. Der Essener Bergassessor [[Heinrich Thies]] warb 1856 durch Anzeigen in Zeitungen und Handschreiben an bekannte Investoren zur Gründung einer Aktiengesellschaft. Zur Sicherheit der Geldgeber ließ Thies ein geologisches Gutachten von dem Berggeschworenen Karl Barth anfertigen. Das positive Gutachten und die Nähe zur 1845 eröffneten Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft veranlasste die Investoren 1600 Aktien zu je 500 Taler zu zeichnen. Am 10. Juli 1856 konstituierte sich die Aktiengesellschaft und damit die Zeche Pluto auf einer Gründungsversammlung in Essen. Unter anderen beteiligte sich der Essener Jurist und Reichstagsabgeordnete Friedrich Hammacher an der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Direktor wurde eben Karl Barth.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückauf - Berg- und Hüttenmännische Wochenschrift==&lt;br /&gt;
Nr. 48, 1931/67Jg.,  S. 1492/1493&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=15&amp;amp;ved=0ahUKEwiSysep5fjPAhVDPxQKHV18DWk4ChAWCDEwBA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fdelibra.bg.polsl.pl%2FContent%2F11703%2FVol67_No48.pdf&amp;amp;usg=AFQjCNEIdrGkgkOWaycvjwRAFnye1tWAoQ&amp;amp;cad=rja&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Serlo, W.: Bergmannsfamilien XXI.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Die Freiherren von Elverfeldt und ihre Beziehungen zum Bergbau sowie zu den Familien von Hövel, Barth und Wigand.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
P a u l  K a r l  T h e o d o r  B a r t h, geboren am 21. September 1823 zu Bochum, war ebenfalls Bergmann. Nachdem er das Gymnasium in Essen durchmessen hatte, wurde er im September 1844 Berg-Expektant, studierte in Berlin, wo er gleichzeitig als Einjährig-Freiwilliger diente, sowie in Bonn und machte 1849 als Landwehroffizier den Feldzug in Baden mit. Nachdem er im folgenden Jahre kurze Zeit den Berggeschworenen in Bochum vertreten hatte und dann wieder zu den Fahnen einberufen gewesen war, bestand er die Prüfung als Bergreferendar und wurde am 26. Mai 1852 zum Oberbergamtsreferendar ernannt. Noch in demselben Jahr erhielt er die Überweisung als Hilfsarbeiter zum Bergamt in Rüdersdorf und bald darauf die Ernennung zum Berggeschworenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als solcher wurde er dann nach Fürstenwalde und am 1. Mai 1855 als Bergrevierbeamter nach Essen versetzt. Am 1. Januar 1856 schied er aus dem Staatsdienst aus und übernahm die Leitung des Steinkohlenbergwerks ver. Trappe bei Silschede, in der er bis zum Jahre 1871 mit großer Umsicht und Sachkenntnis wirkte. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann öffnete sich ihm ein weiterer Wirkungskreis, indem er mit der Oberleitung der damals schon recht bedeutenden [[Zeche Pluto|Bergbaugesellschaft Pluto]] bei Wanne betraut wurde, deren Aufsichtsratsmitglied er schon seit 1863 war. Hier hat er sich sowohl um die Zeche selbst, als auch allgemein um den westfälischen Steinkohlenbergbau große Verdienste erworben, so daß&lt;br /&gt;
es in einem Nachrufe heißt, ihm sei dessen Wohl und Wehe mit dem eigenen gleichbedeutend gewesen. Als besondere Anerkennung wurde ihm am 2. April 1880 die Verleihung des Titels Bergrat zuteil. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tag, der die Tatkraft, Umsicht und Fürsorge Barths in hervorragendem Maße erkennen ließ, war der [[10. Mai]] [[1882]], an dem die Zeche Pluto von einem so gewaltigen und folgenschweren Schlagwetterunglück heimgesucht wurde, wie man es bis dahin nicht gekannt hatte. Mit Todesverachtung ging Barth vor, um an Menschenleben zu retten, was noch möglich war. Seinen Lohn bedeutete das uneingeschränkte Vertrauen der Arbeiterschaft, die in ihm weniger einen Vorgesetzten als einen Freund und Berater erblickte und verehrte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Jahre hindurch war er Mitglied der Bochumer Handelskammer; auch der Amtsverwaltung in Wanne [5. November 1880 bis 31. Dezember 1883], dem Gemeinderat in Röhlinghausen [1880 bis zu seinem Tod] sowie dem Kreistage in Gelsenkirchen gehörte er an, und in der nationalliberalen Partei des Bochumer Wahlkreises nahm er eine leitende Stellung ein. Sein Heimgang am 6. November 1891 erweckte weit über den engern Bezirk seiner Tätigkeit hinaus Teilnahme und Trauer. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Bestattung der Opfer des Schlagwetterunglücks im Jahre 1882 hatte jene Gegend ein so großartiges Leichenbegängnis nicht mehr gesehen wie das, mit dem Karl Barth zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Friedhof in Eickel geleitet wurde.&lt;br /&gt;
{{Kontext}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
*[[Karlstraße]]&lt;br /&gt;
==Genealogie==&lt;br /&gt;
*Vgl.: https://gedbas.genealogy.net/person/show/1165445986 , https://www.myheritage.de/names/eugenie_ecker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Barth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau|Barth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth_(1823-1891)_Bergwerksdirektor_und_Lokalpolitiker&amp;diff=81607</id>
		<title>Karl Barth (1823-1891) Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth_(1823-1891)_Bergwerksdirektor_und_Lokalpolitiker&amp;diff=81607"/>
		<updated>2026-05-20T13:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Karl oder auch Carl&amp;lt;small&amp;gt; Theodor Johann Paul&amp;lt;/small&amp;gt;  Barth&#039;&#039;&#039; (* 21. September 1823 in Bochum; † [[6. November]] [[1891]] in Röhlinghausen) war Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker in Röhlinghausen.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Karl Barth&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Carl BArth.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 21. September 1823&lt;br /&gt;
| Geboren in = Bochum&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 6. November 1891 &lt;br /&gt;
| Gestorben in = Wanne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergwerksdirektor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Johann Theodor &#039;&#039;&#039;Carl Barth&#039;&#039;&#039; (geboren am 21. September 1823 in Bochum, gestorben am [[6. November]] [[1891]] in Röhlinghausen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-22/~002/P6-22_00256/OWL_P6-22_00256_00453.jpg Landesarchiv NRW. Abt. Westfalen-Lippe, Standesämter Stadt Wanne-Eickel, Nr. 256 Nr. 450/1891]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Bergrat und Major a.D. Carl Barth (1792-1858) und Maria Barbara von Elverfeldt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Ehe war er mit Bertha Barth, geborene Bene (1827 - 1853) verheiratet. In 2. Ehe (4. Sept. 1856 in Aachen) mit Eugenie Louise Caroline Ecker (1835 - 1894). Aus dieser Ehe entstammen 6 Kinder. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er starb Abends um 21 Uhr an einem Gehirnschlag. Beigesetzt wurde er in Eickel.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch der evgl. Kirchengemeinde Eickel, Band 12, S. 7 Reg. Nr. 128&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Schwester Bertha Marie Henriette Julie Barth (1826-1856) war mit dem bekannten Essener Buchhändler Julius Baedeker (1821-1898) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl Barth und seine Zeche Pluto: ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Grubenfelder in der zum Amt Herne gehörigen Gemeinde Bickern auf denen vor 1850 erste Probebohrungen durchgeführt wurden hießen St. Remigius und St. Nikolaus. Der Feldbesitz lag zunächst bei dem Schwelmer Freiherr und seines Onkels Levin von Elverfeldt und beim Opherdicker Kammerherr von Lillien. Der Essener Bergassessor [[Heinrich Thies]] warb 1856 durch Anzeigen in Zeitungen und Handschreiben an bekannte Investoren zur Gründung einer Aktiengesellschaft. Zur Sicherheit der Geldgeber ließ Thies ein geologisches Gutachten von dem Berggeschworenen Karl Barth anfertigen. Das positive Gutachten und die Nähe zur 1845 eröffneten Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft veranlasste die Investoren 1600 Aktien zu je 500 Taler zu zeichnen. Am 10. Juli 1856 konstituierte sich die Aktiengesellschaft und damit die Zeche Pluto auf einer Gründungsversammlung in Essen. Unter anderen beteiligte sich der Essener Jurist und Reichstagsabgeordnete Friedrich Hammacher an der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Direktor wurde eben Karl Barth.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückauf - Berg- und Hüttenmännische Wochenschrift==&lt;br /&gt;
Nr. 48, 1931/67Jg.,  S. 1492/1493&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=15&amp;amp;ved=0ahUKEwiSysep5fjPAhVDPxQKHV18DWk4ChAWCDEwBA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fdelibra.bg.polsl.pl%2FContent%2F11703%2FVol67_No48.pdf&amp;amp;usg=AFQjCNEIdrGkgkOWaycvjwRAFnye1tWAoQ&amp;amp;cad=rja&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serlo, W.: Bergmannsfamilien XXI.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Die Freiherren von Elverfeldt und ihre Beziehungen zum Bergbau sowie zu den Familien von Hövel, Barth und Wigand.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
P a u l  K a r l  T h e o d o r  B a r t h, geboren am 21. September 1823 zu Bochum, war ebenfalls Bergmann. Nachdem er das Gymnasium in Essen durchmessen hatte, wurde er im September 1844 Berg-Expektant, studierte in Berlin, wo er gleichzeitig als Einjährig-Freiwilliger diente, sowie in Bonn und machte 1849 als Landwehroffizier den Feldzug in Baden mit. Nachdem er im folgenden Jahre kurze Zeit den Berggeschworenen in Bochum vertreten hatte und dann wieder zu den Fahnen einberufen gewesen war, bestand er die Prüfung als Bergreferendar und wurde am 26. Mai 1852 zum Oberbergamtsreferendar ernannt. Noch in demselben Jahr erhielt er die Überweisung als Hilfsarbeiter zum Bergamt in Rüdersdorf und bald darauf die Ernennung zum Berggeschworenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als solcher wurde er dann nach Fürstenwalde und am 1. Mai 1855 als Bergrevierbeamter nach Essen versetzt. Am 1. Januar 1856 schied er aus dem Staatsdienst aus und übernahm die Leitung des Steinkohlenbergwerks ver. Trappe bei Silschede, in der er bis zum Jahre 1871 mit großer Umsicht und Sachkenntnis wirkte. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann öffnete sich ihm ein weiterer Wirkungskreis, indem er mit der Oberleitung der damals schon recht bedeutenden [[Zeche Pluto|Bergbaugesellschaft Pluto]] bei Wanne betraut wurde, deren Aufsichtsratsmitglied er schon seit 1863 war. Hier hat er sich sowohl um die Zeche selbst, als auch allgemein um den westfälischen Steinkohlenbergbau große Verdienste erworben, so daß&lt;br /&gt;
es in einem Nachrufe heißt, ihm sei dessen Wohl und Wehe mit dem eigenen gleichbedeutend gewesen. Als besondere Anerkennung wurde ihm am 2. April 1880 die Verleihung des Titels Bergrat zuteil. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tag, der die Tatkraft, Umsicht und Fürsorge Barths in hervorragendem Maße erkennen ließ, war der [[10. Mai]] [[1882]], an dem die Zeche Pluto von einem so gewaltigen und folgenschweren Schlagwetterunglück heimgesucht wurde, wie man es bis dahin nicht gekannt hatte. Mit Todesverachtung ging Barth vor, um an Menschenleben zu retten, was noch möglich war. Seinen Lohn bedeutete das uneingeschränkte Vertrauen der Arbeiterschaft, die in ihm weniger einen Vorgesetzten als einen Freund und Berater erblickte und verehrte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Jahre hindurch war er Mitglied der Bochumer Handelskammer; auch der Amtsverwaltung in Wanne [5. November 1880 bis 31. Dezember 1883], dem Gemeinderat in Röhlinghausen [1880 bis zu seinem Tod] sowie dem Kreistage in Gelsenkirchen gehörte er an, und in der nationalliberalen Partei des Bochumer Wahlkreises nahm er eine leitende Stellung ein. Sein Heimgang am 6. November 1891 erweckte weit über den engern Bezirk seiner Tätigkeit hinaus Teilnahme und Trauer. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Bestattung der Opfer des Schlagwetterunglücks im Jahre 1882 hatte jene Gegend ein so großartiges Leichenbegängnis nicht mehr gesehen wie das, mit dem Karl Barth zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Friedhof in Eickel geleitet wurde.&lt;br /&gt;
{{Kontext}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
*[[Karlstraße]]&lt;br /&gt;
==Genealogie==&lt;br /&gt;
*Vgl.: https://gedbas.genealogy.net/person/show/1165445986 , https://www.myheritage.de/names/eugenie_ecker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Barth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau|Barth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth&amp;diff=81606</id>
		<title>Karl Barth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth&amp;diff=81606"/>
		<updated>2026-05-20T13:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Karl Barth nach Karl Barth (1823-1891) Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Karl Barth (1823-1891) Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth_(1823-1891)_Bergwerksdirektor_und_Lokalpolitiker&amp;diff=81605</id>
		<title>Karl Barth (1823-1891) Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Karl_Barth_(1823-1891)_Bergwerksdirektor_und_Lokalpolitiker&amp;diff=81605"/>
		<updated>2026-05-20T13:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Karl Barth nach Karl Barth (1823-1891) Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Karl Barth&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Carl BArth.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 21. September 1823&lt;br /&gt;
| Geboren in = Bochum&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 6. November 1891 &lt;br /&gt;
| Gestorben in = Wanne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergwerksdirektor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Karl oder auch Carl&amp;lt;small&amp;gt; Theodor Johann Paul&amp;lt;/small&amp;gt;  Barth&#039;&#039;&#039; (* 21. September 1823 in Bochum; † [[6. November]] [[1891]] in Röhlinghausen) war Bergwerksdirektor und Lokalpolitiker in Röhlinghausen.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johann Theodor &#039;&#039;&#039;Carl Barth&#039;&#039;&#039; (geboren am 21. September 1823 in Bochum, gestorben am [[6. November]] [[1891]] in Röhlinghausen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-22/~002/P6-22_00256/OWL_P6-22_00256_00453.jpg Landesarchiv NRW. Abt. Westfalen-Lippe, Standesämter Stadt Wanne-Eickel, Nr. 256 Nr. 450/1891]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Bergrat und Major a.D. Carl Barth (1792-1858) und Maria Barbara von Elverfeldt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Ehe war er mit Bertha Barth, geborene Bene (1827 - 1853) verheiratet. In 2. Ehe (4. Sept. 1856 in Aachen) mit Eugenie Louise Caroline Ecker (1835 - 1894). Aus dieser Ehe entstammen 6 Kinder. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er starb Abends um 21 Uhr an einem Gehirnschlag. Beigesetzt wurde er in Eickel.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch der evgl. Kirchengemeinde Eickel, Band 12, S. 7 Reg. Nr. 128&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Schwester Bertha Marie Henriette Julie Barth (1826-1856) war mit dem bekannten Essener Buchhändler Julius Baedeker (1821-1898) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl Barth und seine Zeche Pluto: ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Grubenfelder in der zum Amt Herne gehörigen Gemeinde Bickern auf denen vor 1850 erste Probebohrungen durchgeführt wurden hießen St. Remigius und St. Nikolaus. Der Feldbesitz lag zunächst bei dem Schwelmer Freiherr und seines Onkels Levin von Elverfeldt und beim Opherdicker Kammerherr von Lillien. Der Essener Bergassessor [[Heinrich Thies]] warb 1856 durch Anzeigen in Zeitungen und Handschreiben an bekannte Investoren zur Gründung einer Aktiengesellschaft. Zur Sicherheit der Geldgeber ließ Thies ein geologisches Gutachten von dem Berggeschworenen Karl Barth anfertigen. Das positive Gutachten und die Nähe zur 1845 eröffneten Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft veranlasste die Investoren 1600 Aktien zu je 500 Taler zu zeichnen. Am 10. Juli 1856 konstituierte sich die Aktiengesellschaft und damit die Zeche Pluto auf einer Gründungsversammlung in Essen. Unter anderen beteiligte sich der Essener Jurist und Reichstagsabgeordnete Friedrich Hammacher an der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Direktor wurde eben Karl Barth.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückauf - Berg- und Hüttenmännische Wochenschrift==&lt;br /&gt;
Nr. 48, 1931/67Jg.,  S. 1492/1493&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=15&amp;amp;ved=0ahUKEwiSysep5fjPAhVDPxQKHV18DWk4ChAWCDEwBA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fdelibra.bg.polsl.pl%2FContent%2F11703%2FVol67_No48.pdf&amp;amp;usg=AFQjCNEIdrGkgkOWaycvjwRAFnye1tWAoQ&amp;amp;cad=rja&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serlo, W.: Bergmannsfamilien XXI.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Die Freiherren von Elverfeldt und ihre Beziehungen zum Bergbau sowie zu den Familien von Hövel, Barth und Wigand.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
P a u l  K a r l  T h e o d o r  B a r t h, geboren am 21. September 1823 zu Bochum, war ebenfalls Bergmann. Nachdem er das Gymnasium in Essen durchmessen hatte, wurde er im September 1844 Berg-Expektant, studierte in Berlin, wo er gleichzeitig als Einjährig-Freiwilliger diente, sowie in Bonn und machte 1849 als Landwehroffizier den Feldzug in Baden mit. Nachdem er im folgenden Jahre kurze Zeit den Berggeschworenen in Bochum vertreten hatte und dann wieder zu den Fahnen einberufen gewesen war, bestand er die Prüfung als Bergreferendar und wurde am 26. Mai 1852 zum Oberbergamtsreferendar ernannt. Noch in demselben Jahr erhielt er die Überweisung als Hilfsarbeiter zum Bergamt in Rüdersdorf und bald darauf die Ernennung zum Berggeschworenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als solcher wurde er dann nach Fürstenwalde und am 1. Mai 1855 als Bergrevierbeamter nach Essen versetzt. Am 1. Januar 1856 schied er aus dem Staatsdienst aus und übernahm die Leitung des Steinkohlenbergwerks ver. Trappe bei Silschede, in der er bis zum Jahre 1871 mit großer Umsicht und Sachkenntnis wirkte. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann öffnete sich ihm ein weiterer Wirkungskreis, indem er mit der Oberleitung der damals schon recht bedeutenden [[Zeche Pluto|Bergbaugesellschaft Pluto]] bei Wanne betraut wurde, deren Aufsichtsratsmitglied er schon seit 1863 war. Hier hat er sich sowohl um die Zeche selbst, als auch allgemein um den westfälischen Steinkohlenbergbau große Verdienste erworben, so daß&lt;br /&gt;
es in einem Nachrufe heißt, ihm sei dessen Wohl und Wehe mit dem eigenen gleichbedeutend gewesen. Als besondere Anerkennung wurde ihm am 2. April 1880 die Verleihung des Titels Bergrat zuteil. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tag, der die Tatkraft, Umsicht und Fürsorge Barths in hervorragendem Maße erkennen ließ, war der [[10. Mai]] [[1882]], an dem die Zeche Pluto von einem so gewaltigen und folgenschweren Schlagwetterunglück heimgesucht wurde, wie man es bis dahin nicht gekannt hatte. Mit Todesverachtung ging Barth vor, um an Menschenleben zu retten, was noch möglich war. Seinen Lohn bedeutete das uneingeschränkte Vertrauen der Arbeiterschaft, die in ihm weniger einen Vorgesetzten als einen Freund und Berater erblickte und verehrte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Jahre hindurch war er Mitglied der Bochumer Handelskammer; auch der Amtsverwaltung in Wanne [5. November 1880 bis 31. Dezember 1883], dem Gemeinderat in Röhlinghausen [1880 bis zu seinem Tod] sowie dem Kreistage in Gelsenkirchen gehörte er an, und in der nationalliberalen Partei des Bochumer Wahlkreises nahm er eine leitende Stellung ein. Sein Heimgang am 6. November 1891 erweckte weit über den engern Bezirk seiner Tätigkeit hinaus Teilnahme und Trauer. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Bestattung der Opfer des Schlagwetterunglücks im Jahre 1882 hatte jene Gegend ein so großartiges Leichenbegängnis nicht mehr gesehen wie das, mit dem Karl Barth zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Friedhof in Eickel geleitet wurde.&lt;br /&gt;
{{Kontext}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
*[[Karlstraße]]&lt;br /&gt;
==Genealogie==&lt;br /&gt;
*Vgl.: https://gedbas.genealogy.net/person/show/1165445986 , https://www.myheritage.de/names/eugenie_ecker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Barth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau|Barth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Georg_Boresch_(1925-2014)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81604</id>
		<title>Georg Boresch (1925-2014) Künstler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Georg_Boresch_(1925-2014)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81604"/>
		<updated>2026-05-20T13:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Georg Boresch (geboren am [[10. Dezember]] [[1925]] in Beuthen/Oberschlesien, gestorben am [[3. September]] [[2014]] in Herne) war auf [[Friedrich der Große]] tätig und Mit-Gründer des Kunstfreundekreis Herne.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Georg Boresch&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 10. Dezember 1925&lt;br /&gt;
| Geboren in = Beuthen/Oberschlesien&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 3. September 2014&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergangestellter/ Künstler / Autor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse=  &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Bergmannssohn wurde nach seinem Abschluss der Handelsschule eingezogen und zum ende des 2. Weltkrieges von der russischen Armee in Kriegsgefangenschaft gesetzt. Wie viele russische Gefangene wurde er erst 1947 entlassen und ging in den Westen. 1949 fing er auf der [[Zeche Friedrich der Große]] als Gedingeschlepper an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von früher Jugend an gehörte die gestalterische Kunst zu seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen. 1951 gehörte der Laienkünstler daher zu den Gründerväter des [[Kunstfreundekreis Herne]] die alle als Mitarbeiter der Zeche ihr Auskommen hatten. Zitat: &amp;quot;Nur wenn man Zeit und Lust einbringt, dann kann etwas Vernünftiges dabei herauskommen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;G. Boresch ist ein vielseitiger Mann&amp;quot; WAZ vom 4. Februar 1991&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blieb lange Jahre Motor des Kreises und erlebte viele Ausstellungen im revier und in Frankreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Literarisch hatte er einiges zu Bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit diesem Jahr wurde er als Angestellter der Ruhrkohleverwaltung bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1982 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben liebte er klassische Musik und den Gesellschaftstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war beteiligt an mehreren Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Veröffentlichte Gedichte in Anthologien und Zeitschriften. &amp;lt;ref&amp;gt;Herner Künstlerhandbuch 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wir tragen ein Licht durch die Nacht&amp;quot;, Bund-Verlag GmbH, Köln 1961&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Unter Tage - Über Tage&amp;quot;, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a.M. 1966&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Anklage und Botschaft&amp;quot;, Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Hannover 1969&lt;br /&gt;
*&amp;quot;100 Jahre Bergarbeiter-Dichtung&amp;quot;, Hrsg. Walter Köpping, Asso-Verlag 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Boresch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KünstlerIn|Boresch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Georg_Boresch&amp;diff=81603</id>
		<title>Georg Boresch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Georg_Boresch&amp;diff=81603"/>
		<updated>2026-05-20T13:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Georg Boresch nach Georg Boresch (1925-2014) Künstler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Georg Boresch (1925-2014) Künstler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Georg_Boresch_(1925-2014)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81602</id>
		<title>Georg Boresch (1925-2014) Künstler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Georg_Boresch_(1925-2014)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81602"/>
		<updated>2026-05-20T13:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Georg Boresch nach Georg Boresch (1925-2014) Künstler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Georg Boresch&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 10. Dezember 1925&lt;br /&gt;
| Geboren in = Beuthen/Oberschlesien&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 3. September 2014&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergangestellter/ Künstler / Autor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse=  &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Georg Boresch (geboren am [[10. Dezember]] [[1925]] in Beuthen/Oberschlesien, gestorben am [[3. September]] [[2014]] in Herne) war auf [[Friedrich der Große]] tätig und Mit-Gründer des Kunstfreundekreis Herne.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bergmannssohn wurde nach seinem Abschluss der Handelsschule eingezogen und zum ende des 2. Weltkrieges von der russischen Armee in Kriegsgefangenschaft gesetzt. Wie viele russische Gefangene wurde er erst 1947 entlassen und ging in den Westen. 1949 fing er auf der [[Zeche Friedrich der Große]] als Gedingeschlepper an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von früher Jugend an gehörte die gestalterische Kunst zu seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen. 1951 gehörte der Laienkünstler daher zu den Gründerväter des [[Kunstfreundekreis Herne]] die alle als Mitarbeiter der Zeche ihr Auskommen hatten. Zitat: &amp;quot;Nur wenn man Zeit und Lust einbringt, dann kann etwas Vernünftiges dabei herauskommen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;G. Boresch ist ein vielseitiger Mann&amp;quot; WAZ vom 4. Februar 1991&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blieb lange Jahre Motor des Kreises und erlebte viele Ausstellungen im revier und in Frankreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Literarisch hatte er einiges zu Bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit diesem Jahr wurde er als Angestellter der Ruhrkohleverwaltung bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1982 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben liebte er klassische Musik und den Gesellschaftstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war beteiligt an mehreren Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Veröffentlichte Gedichte in Anthologien und Zeitschriften. &amp;lt;ref&amp;gt;Herner Künstlerhandbuch 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wir tragen ein Licht durch die Nacht&amp;quot;, Bund-Verlag GmbH, Köln 1961&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Unter Tage - Über Tage&amp;quot;, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a.M. 1966&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Anklage und Botschaft&amp;quot;, Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Hannover 1969&lt;br /&gt;
*&amp;quot;100 Jahre Bergarbeiter-Dichtung&amp;quot;, Hrsg. Walter Köpping, Asso-Verlag 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Boresch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KünstlerIn|Boresch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1956-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81601</id>
		<title>Peter Habermehl (1956-2021) Künstler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1956-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81601"/>
		<updated>2026-05-20T13:53:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Habermehl&#039;&#039;&#039; (geboren [[11. März]] [[1956]] in Gelsenkirchen, gestorben am [[25. August]] [[2021]]) war ein deutscher (Wanne-Eickler) Musiker und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Peter Habermehl&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 11. März 1956&lt;br /&gt;
| Geboren in = Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 25. August 2021&lt;br /&gt;
| Gestorben in = &lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Musikpädagoge&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seit seinem 14. Lebensjahr (1970) war Habermehl musikalisch (Gitarre, Bass, Percussion, Syntheziser, Klarinette) unterwegs. Als Mitglied verschiedener Bands folgten Live-Auftritte, Studio, Straßenmusik und Schallplattenaufnahmen. Von 1975 bis 1980 studierte er verschiedener Fächer, u.a. Musik, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Pädagogik. Seit 1978 war er Dozent für Gitarre an der Jugendkunstschule Wanne-Eickel und seit 1982 Theatermusiker und Komponist am Westfälisches Landestheater, dem Theater Dortmund, Theater Kohlenpott und dem Theater Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren entwickelte und lehrte er seit 1990 die Kompositionsmethode &amp;quot;&#039;&#039;musique automatique&#039;&#039;&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zerozoom.de.tl/P-.--Habermehl.htm Vgl. Zerozoom.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfältihe Zusammenarbeiten folgten in den nächsten Jahren, seit 1994 mit Berthold Damshäuser (Lyrikrezitation und Musik), seit 1997 &amp;quot;Groove Inn&amp;quot;, Blues-, Songs-, Jazz-Duo mit Hannes Sänger in Dortmund, seit 1998 als Mitglied des &amp;quot;Kroethe Institut&amp;quot; (Revival &amp;quot;Piet Kroethe Peep Show&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 ging er für das Goethe-Institut mit seiner Kompositionsmethode &amp;quot;musique automatique&amp;quot; auf Indonesientournee. 1999 startete ein lokaler Talk mit Ruhr Künstlern im Bürgerfunk/Herne 90,8 mit Namen &amp;quot;habermail&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 folgte eine erneute Zusammenarbeit mit [[Willi Thomczyk]] und mit Berthold Damshäuser und Peter Habicht als &amp;quot;Wort, Bild und Ton - ein Trio&amp;quot; - eine neue, gute Rockband aus Ruhrcity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1986 Zusammen mit &amp;quot;gruppekibri&amp;quot; Preisträger des Westdeutschen Rundfunks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 2001 Emscherblau (mit Willi Thomczyk) (CD), Energie Musik (LC 06949) &lt;br /&gt;
* 2002 Working Class Hero (mit Willi Thomczyk) (CD), Energie Musik (LC 08949)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
*[https://www.halloherne.de/artikel/peter-habermehl-ist-tot-52211.htm HalloHerne.de], abgerufen am 6. September 2021 mit mehr Information seines Künstlerlebens.&lt;br /&gt;
*[https://zerozoom.de.tl/P-.--Habermehl.htm zerozoom.de], abgerufen am 6. September 2021&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Habermehl, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KünstlerIn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1856-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81600</id>
		<title>Peter Habermehl (1856-2021) Künstler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1856-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81600"/>
		<updated>2026-05-20T13:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Peter Habermehl (1856-2021) Künstler nach Peter Habermehl (1956-2021) Künstler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Peter Habermehl (1956-2021) Künstler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1956-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81599</id>
		<title>Peter Habermehl (1956-2021) Künstler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1956-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81599"/>
		<updated>2026-05-20T13:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Peter Habermehl (1856-2021) Künstler nach Peter Habermehl (1956-2021) Künstler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Habermehl&#039;&#039;&#039; (geboren [[11. März]] [[1956]] in Gelsenkirchen, gestorben am [[25. August]] [[2021]]) war ein deutscher (Wanne-Eickler) Musiker und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seit seinem 14. Lebensjahr (1970) war Habermehl musikalisch (Gitarre, Bass, Percussion, Syntheziser, Klarinette) unterwegs. Als Mitglied verschiedener Bands folgten Live-Auftritte, Studio, Straßenmusik und Schallplattenaufnahmen. Von 1975 bis 1980 studierte er verschiedener Fächer, u.a. Musik, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Pädagogik. Seit 1978 war er Dozent für Gitarre an der Jugendkunstschule Wanne-Eickel und seit 1982 Theatermusiker und Komponist am Westfälisches Landestheater, dem Theater Dortmund, Theater Kohlenpott und dem Theater Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren entwickelte und lehrte er seit 1990 die Kompositionsmethode &amp;quot;&#039;&#039;musique automatique&#039;&#039;&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zerozoom.de.tl/P-.--Habermehl.htm Vgl. Zerozoom.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfältihe Zusammenarbeiten folgten in den nächsten Jahren, seit 1994 mit Berthold Damshäuser (Lyrikrezitation und Musik), seit 1997 &amp;quot;Groove Inn&amp;quot;, Blues-, Songs-, Jazz-Duo mit Hannes Sänger in Dortmund, seit 1998 als Mitglied des &amp;quot;Kroethe Institut&amp;quot; (Revival &amp;quot;Piet Kroethe Peep Show&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 ging er für das Goethe-Institut mit seiner Kompositionsmethode &amp;quot;musique automatique&amp;quot; auf Indonesientournee. 1999 startete ein lokaler Talk mit Ruhr Künstlern im Bürgerfunk/Herne 90,8 mit Namen &amp;quot;habermail&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 folgte eine erneute Zusammenarbeit mit [[Willi Thomczyk]] und mit Berthold Damshäuser und Peter Habicht als &amp;quot;Wort, Bild und Ton - ein Trio&amp;quot; - eine neue, gute Rockband aus Ruhrcity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1986 Zusammen mit &amp;quot;gruppekibri&amp;quot; Preisträger des Westdeutschen Rundfunks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 2001 Emscherblau (mit Willi Thomczyk) (CD), Energie Musik (LC 06949) &lt;br /&gt;
* 2002 Working Class Hero (mit Willi Thomczyk) (CD), Energie Musik (LC 08949)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
*[https://www.halloherne.de/artikel/peter-habermehl-ist-tot-52211.htm HalloHerne.de], abgerufen am 6. September 2021 mit mehr Information seines Künstlerlebens.&lt;br /&gt;
*[https://zerozoom.de.tl/P-.--Habermehl.htm zerozoom.de], abgerufen am 6. September 2021&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Habermehl, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KünstlerIn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl&amp;diff=81598</id>
		<title>Peter Habermehl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl&amp;diff=81598"/>
		<updated>2026-05-20T13:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Peter Habermehl nach Peter Habermehl (1856-2021) Künstler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Peter Habermehl (1856-2021) Künstler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1956-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81597</id>
		<title>Peter Habermehl (1956-2021) Künstler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Peter_Habermehl_(1956-2021)_K%C3%BCnstler&amp;diff=81597"/>
		<updated>2026-05-20T13:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Peter Habermehl nach Peter Habermehl (1856-2021) Künstler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Habermehl&#039;&#039;&#039; (geboren [[11. März]] [[1956]] in Gelsenkirchen, gestorben am [[25. August]] [[2021]]) war ein deutscher (Wanne-Eickler) Musiker und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seit seinem 14. Lebensjahr (1970) war Habermehl musikalisch (Gitarre, Bass, Percussion, Syntheziser, Klarinette) unterwegs. Als Mitglied verschiedener Bands folgten Live-Auftritte, Studio, Straßenmusik und Schallplattenaufnahmen. Von 1975 bis 1980 studierte er verschiedener Fächer, u.a. Musik, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Pädagogik. Seit 1978 war er Dozent für Gitarre an der Jugendkunstschule Wanne-Eickel und seit 1982 Theatermusiker und Komponist am Westfälisches Landestheater, dem Theater Dortmund, Theater Kohlenpott und dem Theater Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren entwickelte und lehrte er seit 1990 die Kompositionsmethode &amp;quot;&#039;&#039;musique automatique&#039;&#039;&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zerozoom.de.tl/P-.--Habermehl.htm Vgl. Zerozoom.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfältihe Zusammenarbeiten folgten in den nächsten Jahren, seit 1994 mit Berthold Damshäuser (Lyrikrezitation und Musik), seit 1997 &amp;quot;Groove Inn&amp;quot;, Blues-, Songs-, Jazz-Duo mit Hannes Sänger in Dortmund, seit 1998 als Mitglied des &amp;quot;Kroethe Institut&amp;quot; (Revival &amp;quot;Piet Kroethe Peep Show&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 ging er für das Goethe-Institut mit seiner Kompositionsmethode &amp;quot;musique automatique&amp;quot; auf Indonesientournee. 1999 startete ein lokaler Talk mit Ruhr Künstlern im Bürgerfunk/Herne 90,8 mit Namen &amp;quot;habermail&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 folgte eine erneute Zusammenarbeit mit [[Willi Thomczyk]] und mit Berthold Damshäuser und Peter Habicht als &amp;quot;Wort, Bild und Ton - ein Trio&amp;quot; - eine neue, gute Rockband aus Ruhrcity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1986 Zusammen mit &amp;quot;gruppekibri&amp;quot; Preisträger des Westdeutschen Rundfunks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 2001 Emscherblau (mit Willi Thomczyk) (CD), Energie Musik (LC 06949) &lt;br /&gt;
* 2002 Working Class Hero (mit Willi Thomczyk) (CD), Energie Musik (LC 08949)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprungstext mit Autorenverzeichnis ==&lt;br /&gt;
*[https://www.halloherne.de/artikel/peter-habermehl-ist-tot-52211.htm HalloHerne.de], abgerufen am 6. September 2021 mit mehr Information seines Künstlerlebens.&lt;br /&gt;
*[https://zerozoom.de.tl/P-.--Habermehl.htm zerozoom.de], abgerufen am 6. September 2021&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Habermehl, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KünstlerIn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Dietrich_G%C3%B6ddenhoff_(1843-1924)_Gemeindevorsteher&amp;diff=81596</id>
		<title>Dietrich Göddenhoff (1843-1924) Gemeindevorsteher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Dietrich_G%C3%B6ddenhoff_(1843-1924)_Gemeindevorsteher&amp;diff=81596"/>
		<updated>2026-05-20T13:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; Dietrich Göddenhoff (geboren am [[25. November]] [[1843]] in Röhlinghausen, gestorben am [[3. November]] [[1924]] in Röhlinghausen) war ein Röhlinghauser Landwirt und Gemeindevorsteher&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Diedrich Göddenhoff&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Göddenhoff-Diedrich.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =25. November 1843&lt;br /&gt;
| Geboren in = Röhlinghausen&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 3. November 1924&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Röhlinghausen&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Landwirt, Gemeindevorsteher&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse=  &lt;br /&gt;
| erfasst    = &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Johann Diedrich Göddenhoff wurde im Diepenbrock genannten Teil Röhlinghausens als ältestes Kind des Ehepaares Diedrich G. und Elisabeth Bickern gen. Lechtape geboren und am 22. Dezember 1843 in der alten Johannes Kirche zu Eickel getauft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ältestes Kind übernahm er den [[Hof Göddenhoff (Röhlinghausen)|Hof Göddenhoff]] und führte die Landwirtschaft weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1879 wurde er von der Gemeindeversammlung Röhlinghausen als Nachfolger des Vorstehers Blanke (1861-1879) zum neuen Vorsteher gewählt und am 16. August [[1879]] in das Amt eingeführt. Bis zum 23. März [[1919]] blieb er in dieser ehrenamtlichen Arbeit tätig, als er sein Amt aus Altersgründen niederlegte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 heiratete der 41jährige ledige Landwirt die aus Bochum-Kornharpen stammende Landwirtstochter Amalie Dreckmann (1861-? n. 1924).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bildung des [[Amt Eickel|Amtes Eickel]] am 1. November [[1891]] war er zugleich Beigeordneter des „Restamtes“ Wanne. Außerdem war er Mitglied im Kreis Ausschuss Gelsenkirchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der ev. Kirchengemeinde Röhlinghausen im Jahre 1895 fand nicht nur sein Wohlwollen, sondern er engagierte sich in den nächsten 29 Jahre als Presbyter und Kirchmeister ganz aktiv.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1916 gehörte er zu den Gründern des Gartenbauverein in Röhlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1900 erreichte er, dass Röhlinghausen einen eigenen Standesamtsbezirk erhielt. Göddenhoff wurde 1. Standesbeamter. In der Regel fungierte aber der II. Stellvertretende Standesbeamte, der Polizei-Wachtmeister Karl Schöps, diesen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen aktiven Zeiten zwischen 1879 und 1919 veränderte sich das Umfeld drastisch. Durch die Zuwanderung und den Ausbau der Industrie und der Infrastruktur erfolgte auch unter seiner Leitung die alte dörflich geprägte Gemeinde Röhlinghausen ein modernes Gesamtbild. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurde schon 1903 die Röhlinghauser Diedrichstraße benannt, welche 1975 in [[Göddenhoff]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{janik}}&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Göddenh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röhlinghausen|Göddenh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Dietrich_G%C3%B6ddenhoff&amp;diff=81595</id>
		<title>Dietrich Göddenhoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Dietrich_G%C3%B6ddenhoff&amp;diff=81595"/>
		<updated>2026-05-20T13:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Dietrich Göddenhoff nach Dietrich Göddenhoff (1843-1924) Gemeindevorsteher&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Dietrich Göddenhoff (1843-1924) Gemeindevorsteher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Dietrich_G%C3%B6ddenhoff_(1843-1924)_Gemeindevorsteher&amp;diff=81594</id>
		<title>Dietrich Göddenhoff (1843-1924) Gemeindevorsteher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Dietrich_G%C3%B6ddenhoff_(1843-1924)_Gemeindevorsteher&amp;diff=81594"/>
		<updated>2026-05-20T13:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Dietrich Göddenhoff nach Dietrich Göddenhoff (1843-1924) Gemeindevorsteher&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Diedrich Göddenhoff&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Göddenhoff-Diedrich.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =25. November 1843&lt;br /&gt;
| Geboren in = Röhlinghausen&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 3. November 1924&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Röhlinghausen&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Landwirt, Gemeindevorsteher&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse=  &lt;br /&gt;
| erfasst    = &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; Dietrich Göddenhoff (geboren am [[25. November]] [[1843]] in Röhlinghausen, gestorben am [[3. November]] [[1924]] in Röhlinghausen) war ein Röhlinghauser Landwirt und Gemeindevorsteher&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF;border-style: ridge; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:17px;max-width:1000px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johann Diedrich Göddenhoff wurde im Diepenbrock genannten Teil Röhlinghausens als ältestes Kind des Ehepaares Diedrich G. und Elisabeth Bickern gen. Lechtape geboren und am 22. Dezember 1843 in der alten Johannes Kirche zu Eickel getauft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ältestes Kind übernahm er den Hof Göddenhoff und führte die Landwirtschaft weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1879 wurde er von der Gemeindeversammlung Röhlinghausen als Nachfolger des Vorstehers Blanke (1861-1879) zum neuen Vorsteher gewählt und am 16. August [[1879]] in das Amt eingeführt. Bis zum 23. März [[1919]] blieb er in dieser ehrenamtlichen Arbeit tätig, als er sein Amt aus Altersgründen niederlegte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 heiratete der 41jährige ledige Landwirt die aus Bochum-Kornharpen stammende Landwirtstochter Amalie Dreckmann (1861-? n. 1924).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bildung des [[Amt Eickel|Amtes Eickel]] am 1. November [[1891]] war er zugleich Beigeordneter des „Restamtes“ Wanne. Außerdem war er Mitglied im Kreis Ausschuss Gelsenkirchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der ev. Kirchengemeinde Röhlinghausen im Jahre 1895 fand nicht nur sein Wohlwollen, sondern er engagierte sich in den nächsten 29 Jahre als Presbyter und Kirchmeister ganz aktiv.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1916 gehörte er zu den Gründern des Gartenbauverein in Röhlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1900 erreichte er, dass Röhlinghausen einen eigenen Standesamtsbezirk erhielt. Göddenhoff wurde 1. Standesbeamter. In der Regel fungierte aber der II. Stellvertretende Standesbeamte, der Polizei-Wachtmeister Karl Schöps, diesen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen aktiven Zeiten zwischen 1879 und 1919 veränderte sich das Umfeld drastisch. Durch die Zuwanderung und den Ausbau der Industrie und der Infrastruktur erfolgte auch unter seiner Leitung die alte dörflich geprägte Gemeinde Röhlinghausen ein modernes Gesamtbild. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurde schon 1903 die Röhlinghauser Diedrichstraße benannt, welche 1975 in [[Göddenhoff]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{janik}}&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Göddenh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röhlinghausen|Göddenh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold&amp;diff=81593</id>
		<title>Hans Leupold</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold&amp;diff=81593"/>
		<updated>2026-05-20T13:48:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Hans Leupold nach Hans Leupold (1907-1981) Bergwerksdirektor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Hans Leupold (1907-1981) Bergwerksdirektor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold_(1907-1981)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81592</id>
		<title>Hans Leupold (1907-1981) Bergwerksdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold_(1907-1981)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81592"/>
		<updated>2026-05-20T13:48:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Hans Leupold nach Hans Leupold (1907-1981) Bergwerksdirektor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hans Leupold&#039;&#039;&#039;, (geboren 1. September 1907 in Annaberg (Sachsen), gestorben am [[25. Mai]] [[1981]] in Herne) war Bergwerksdirektor der [[Zeche Friedrich der Große]]&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Hans Leupold&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =1. September 1907&lt;br /&gt;
| Geboren in = Annaberg&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 25. Mai 1981&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergwerkdirektor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
1907 wurde Leupold als Sohn eines Studienrats im sächsischen Annaberg geboren. Nach Ablegung des Abiturs in Schneeberg begann er 1927 das Studium des Bergfachs an der Bergakademie Freiberg (Sachsen). 1932 wechselte er an die Technische Hochschule Breslau, wo er 1934 mit dem Dipl.-Ingenieur-Examen abschloss. Nach Beendigung seines Studiums begann er beim Braunkohlen-Großkraftwerk der Sächsische Werke AG in Hirschfelde bei Zittau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NSDAP Mitgliedschaft&lt;br /&gt;
Seit Oktober 1933 war Leupold Mitglied der SA und seit dem 1. Mai 1937 der NSDAP.  Im Entnazifizierungsvefahren in Kategorie V eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1935 wechselte Leupold zum Ruhrbergbau und nahm eine Stelle als Grubensteiger bei der Gewerkschaft Heinrich in Essen-Überruhr an. Am 1. Oktober 1937 wechselte er zur [[Zeche Friedrich der Große]] in Herne und wurde Leiter der Betriebswirtschaftsstelle. 1940 übernahm er auch die Leitung des Maschinenbetriebes unter Tage. Am 2. April 1945 noch zum Kriegsdienst eingezogen und anschließend für 7 1/2 Wochen in amerikanische Gefangenschaft geraten, wurde er nach seiner Entlassung zum 1. Juli 1945 Betriebsführer auf der Zeche Friedrich der Große ernannt. Nach kurzer Zeit stieg er bereits am 1. August 1945 zum Betriebsdirektor auf. In dieser Funktion wurde er 1967 pensioniert. Er lebte in der [[Bahnhofstraße]] 144. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leupold war während seiner Tätigkeit in verschiedenen bergmännischen Gremien tätig. Er war Mitglied im Fachausschuss Bergeversatz und Bruchbau des Steinkohlenbergbauvereins und in der Paritätischen Gedinge-Kommission für den Ruhrbergbau als Arbeitgebervertreter, Sozialrichter beim Sozialgericht Bochum und Vorstandsmitglied der Bergvorschule Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Urlaub benutzte Leupold, um in Afrika, Südamerika und Europa Bergbaureviere zu bereisen. Seine umfangreiche Sammlung von Grubenlampen, [[Bergmannssprache G#Gezähe|Gezähe]] und anderem bergmännischem Gerät und Kulturgut ist an das Deutsche Bergbau-Museum Bochum übergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
*Bergbau-Archiv Bochum, Bestand 159 Hans Leupold, Herne - Dipl.-Ing., Betriebsdirektor [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=421&amp;amp;tektId=196&amp;amp;expandId=129]&lt;br /&gt;
*Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland - NW 1035 / [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz%2027f1de5c-ddb2-4135-bf1b-44c302a2cd8f SBE Sonderauschuss Bergbau NW 1035, Nr. 9646 - Entnazifizierung Hans Leupold , geb. 01.09.1907 (Bergingenieur)]&lt;br /&gt;
==Genealogie==&lt;br /&gt;
Ferdinand Leupold, Studienrat in Schneeberg, Ruhestand in Herne/Wf, * 28.7.1874 in Buchholz/Sa, † 26.5.1963 in Herne;&amp;lt;ref&amp;gt;http://geneal.lemmel.at/Ra-39az.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
∞ 28.7.1900 in Ölsnitz &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Emma Bertha Ebert, * 13.10.1878 in Ölsnitz, † 20.6.1958 in Herne.&lt;br /&gt;
:Hans Leupold, * 1. September 1907 in Annaberg (Sachsen), † 25. Mai 1981 in Herne&lt;br /&gt;
:oo&lt;br /&gt;
:Elisabeth, † 1992 in essen; (seit 1985 in Essen wohnhaft)&lt;br /&gt;
::Söhne:&lt;br /&gt;
:::1.Dipl.-Ing. Hans-Ferd. Leupold, * 13.8.1939 in Herne, &lt;br /&gt;
:::oo 1981 in Essen, &lt;br /&gt;
::::1.Anja, * 22.4.1971 in Altötting-Inzell; &lt;br /&gt;
::::2.Andreas, * 14.2.1973 in Altötting-Inzell.&lt;br /&gt;
:::2.Flugkapitän Wolfgang Leupold, * 29.7.1943 in Celle, &lt;br /&gt;
:::oo 1981 in Casablanca in Marokko.&lt;br /&gt;
==Wohnsitz==&lt;br /&gt;
*1954 [[Werderstraße]] 23a.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adressbuch Herne 1954]], S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Leup]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogie|Lei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold_(1907-1981)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81591</id>
		<title>Hans Leupold (1907-1981) Bergwerksdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold_(1907-1981)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81591"/>
		<updated>2026-05-20T13:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* NSDAP Mitgliedschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hans Leupold&#039;&#039;&#039;, (geboren 1. September 1907 in Annaberg (Sachsen), gestorben am [[25. Mai]] [[1981]] in Herne) war Bergwerksdirektor der [[Zeche Friedrich der Große]]&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Hans Leupold&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =1. September 1907&lt;br /&gt;
| Geboren in = Annaberg&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 25. Mai 1981&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergwerkdirektor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
1907 wurde Leupold als Sohn eines Studienrats im sächsischen Annaberg geboren. Nach Ablegung des Abiturs in Schneeberg begann er 1927 das Studium des Bergfachs an der Bergakademie Freiberg (Sachsen). 1932 wechselte er an die Technische Hochschule Breslau, wo er 1934 mit dem Dipl.-Ingenieur-Examen abschloss. Nach Beendigung seines Studiums begann er beim Braunkohlen-Großkraftwerk der Sächsische Werke AG in Hirschfelde bei Zittau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NSDAP Mitgliedschaft&lt;br /&gt;
Seit Oktober 1933 war Leupold Mitglied der SA und seit dem 1. Mai 1937 der NSDAP.  Im Entnazifizierungsvefahren in Kategorie V eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1935 wechselte Leupold zum Ruhrbergbau und nahm eine Stelle als Grubensteiger bei der Gewerkschaft Heinrich in Essen-Überruhr an. Am 1. Oktober 1937 wechselte er zur [[Zeche Friedrich der Große]] in Herne und wurde Leiter der Betriebswirtschaftsstelle. 1940 übernahm er auch die Leitung des Maschinenbetriebes unter Tage. Am 2. April 1945 noch zum Kriegsdienst eingezogen und anschließend für 7 1/2 Wochen in amerikanische Gefangenschaft geraten, wurde er nach seiner Entlassung zum 1. Juli 1945 Betriebsführer auf der Zeche Friedrich der Große ernannt. Nach kurzer Zeit stieg er bereits am 1. August 1945 zum Betriebsdirektor auf. In dieser Funktion wurde er 1967 pensioniert. Er lebte in der [[Bahnhofstraße]] 144. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leupold war während seiner Tätigkeit in verschiedenen bergmännischen Gremien tätig. Er war Mitglied im Fachausschuss Bergeversatz und Bruchbau des Steinkohlenbergbauvereins und in der Paritätischen Gedinge-Kommission für den Ruhrbergbau als Arbeitgebervertreter, Sozialrichter beim Sozialgericht Bochum und Vorstandsmitglied der Bergvorschule Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Urlaub benutzte Leupold, um in Afrika, Südamerika und Europa Bergbaureviere zu bereisen. Seine umfangreiche Sammlung von Grubenlampen, [[Bergmannssprache G#Gezähe|Gezähe]] und anderem bergmännischem Gerät und Kulturgut ist an das Deutsche Bergbau-Museum Bochum übergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
*Bergbau-Archiv Bochum, Bestand 159 Hans Leupold, Herne - Dipl.-Ing., Betriebsdirektor [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=421&amp;amp;tektId=196&amp;amp;expandId=129]&lt;br /&gt;
*Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland - NW 1035 / [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz%2027f1de5c-ddb2-4135-bf1b-44c302a2cd8f SBE Sonderauschuss Bergbau NW 1035, Nr. 9646 - Entnazifizierung Hans Leupold , geb. 01.09.1907 (Bergingenieur)]&lt;br /&gt;
==Genealogie==&lt;br /&gt;
Ferdinand Leupold, Studienrat in Schneeberg, Ruhestand in Herne/Wf, * 28.7.1874 in Buchholz/Sa, † 26.5.1963 in Herne;&amp;lt;ref&amp;gt;http://geneal.lemmel.at/Ra-39az.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
∞ 28.7.1900 in Ölsnitz &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Emma Bertha Ebert, * 13.10.1878 in Ölsnitz, † 20.6.1958 in Herne.&lt;br /&gt;
:Hans Leupold, * 1. September 1907 in Annaberg (Sachsen), † 25. Mai 1981 in Herne&lt;br /&gt;
:oo&lt;br /&gt;
:Elisabeth, † 1992 in essen; (seit 1985 in Essen wohnhaft)&lt;br /&gt;
::Söhne:&lt;br /&gt;
:::1.Dipl.-Ing. Hans-Ferd. Leupold, * 13.8.1939 in Herne, &lt;br /&gt;
:::oo 1981 in Essen, &lt;br /&gt;
::::1.Anja, * 22.4.1971 in Altötting-Inzell; &lt;br /&gt;
::::2.Andreas, * 14.2.1973 in Altötting-Inzell.&lt;br /&gt;
:::2.Flugkapitän Wolfgang Leupold, * 29.7.1943 in Celle, &lt;br /&gt;
:::oo 1981 in Casablanca in Marokko.&lt;br /&gt;
==Wohnsitz==&lt;br /&gt;
*1954 [[Werderstraße]] 23a.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adressbuch Herne 1954]], S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Leup]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogie|Lei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold_(1907-1981)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81590</id>
		<title>Hans Leupold (1907-1981) Bergwerksdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Hans_Leupold_(1907-1981)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81590"/>
		<updated>2026-05-20T13:47:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hans Leupold&#039;&#039;&#039;, (geboren 1. September 1907 in Annaberg (Sachsen), gestorben am [[25. Mai]] [[1981]] in Herne) war Bergwerksdirektor der [[Zeche Friedrich der Große]]&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Hans Leupold&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =1. September 1907&lt;br /&gt;
| Geboren in = Annaberg&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 25. Mai 1981&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Bergwerkdirektor&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
1907 wurde Leupold als Sohn eines Studienrats im sächsischen Annaberg geboren. Nach Ablegung des Abiturs in Schneeberg begann er 1927 das Studium des Bergfachs an der Bergakademie Freiberg (Sachsen). 1932 wechselte er an die Technische Hochschule Breslau, wo er 1934 mit dem Dipl.-Ingenieur-Examen abschloss. Nach Beendigung seines Studiums begann er beim Braunkohlen-Großkraftwerk der Sächsische Werke AG in Hirschfelde bei Zittau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NSDAP Mitgliedschaft==&lt;br /&gt;
Seit Oktober 1933 war Leupold Mitglied der SA und seit dem 1. Mai 1937 der NSDAP.  Im Entnazifizierungsvefahren in Kategorie V eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1935 wechselte Leupold zum Ruhrbergbau und nahm eine Stelle als Grubensteiger bei der Gewerkschaft Heinrich in Essen-Überruhr an. Am 1. Oktober 1937 wechselte er zur [[Zeche Friedrich der Große]] in Herne und wurde Leiter der Betriebswirtschaftsstelle. 1940 übernahm er auch die Leitung des Maschinenbetriebes unter Tage. Am 2. April 1945 noch zum Kriegsdienst eingezogen und anschließend für 7 1/2 Wochen in amerikanische Gefangenschaft geraten, wurde er nach seiner Entlassung zum 1. Juli 1945 Betriebsführer auf der Zeche Friedrich der Große ernannt. Nach kurzer Zeit stieg er bereits am 1. August 1945 zum Betriebsdirektor auf. In dieser Funktion wurde er 1967 pensioniert. Er lebte in der [[Bahnhofstraße]] 144. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leupold war während seiner Tätigkeit in verschiedenen bergmännischen Gremien tätig. Er war Mitglied im Fachausschuss Bergeversatz und Bruchbau des Steinkohlenbergbauvereins und in der Paritätischen Gedinge-Kommission für den Ruhrbergbau als Arbeitgebervertreter, Sozialrichter beim Sozialgericht Bochum und Vorstandsmitglied der Bergvorschule Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Urlaub benutzte Leupold, um in Afrika, Südamerika und Europa Bergbaureviere zu bereisen. Seine umfangreiche Sammlung von Grubenlampen, [[Bergmannssprache G#Gezähe|Gezähe]] und anderem bergmännischem Gerät und Kulturgut ist an das Deutsche Bergbau-Museum Bochum übergegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
*Bergbau-Archiv Bochum, Bestand 159 Hans Leupold, Herne - Dipl.-Ing., Betriebsdirektor [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=421&amp;amp;tektId=196&amp;amp;expandId=129]&lt;br /&gt;
*Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland - NW 1035 / [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz%2027f1de5c-ddb2-4135-bf1b-44c302a2cd8f SBE Sonderauschuss Bergbau NW 1035, Nr. 9646 - Entnazifizierung Hans Leupold , geb. 01.09.1907 (Bergingenieur)]&lt;br /&gt;
==Genealogie==&lt;br /&gt;
Ferdinand Leupold, Studienrat in Schneeberg, Ruhestand in Herne/Wf, * 28.7.1874 in Buchholz/Sa, † 26.5.1963 in Herne;&amp;lt;ref&amp;gt;http://geneal.lemmel.at/Ra-39az.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
∞ 28.7.1900 in Ölsnitz &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Emma Bertha Ebert, * 13.10.1878 in Ölsnitz, † 20.6.1958 in Herne.&lt;br /&gt;
:Hans Leupold, * 1. September 1907 in Annaberg (Sachsen), † 25. Mai 1981 in Herne&lt;br /&gt;
:oo&lt;br /&gt;
:Elisabeth, † 1992 in essen; (seit 1985 in Essen wohnhaft)&lt;br /&gt;
::Söhne:&lt;br /&gt;
:::1.Dipl.-Ing. Hans-Ferd. Leupold, * 13.8.1939 in Herne, &lt;br /&gt;
:::oo 1981 in Essen, &lt;br /&gt;
::::1.Anja, * 22.4.1971 in Altötting-Inzell; &lt;br /&gt;
::::2.Andreas, * 14.2.1973 in Altötting-Inzell.&lt;br /&gt;
:::2.Flugkapitän Wolfgang Leupold, * 29.7.1943 in Celle, &lt;br /&gt;
:::oo 1981 in Casablanca in Marokko.&lt;br /&gt;
==Wohnsitz==&lt;br /&gt;
*1954 [[Werderstraße]] 23a.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adressbuch Herne 1954]], S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Leup]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogie|Lei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Carl_Leissing&amp;diff=81589</id>
		<title>Carl Leissing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Carl_Leissing&amp;diff=81589"/>
		<updated>2026-05-20T13:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Carl Leissing nach Carl Leissing (1874-1948) Industrieller&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Carl Leissing (1874-1948) Industrieller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Carl_Leissing_(1874-1948)_Industrieller&amp;diff=81588</id>
		<title>Carl Leissing (1874-1948) Industrieller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Carl_Leissing_(1874-1948)_Industrieller&amp;diff=81588"/>
		<updated>2026-05-20T13:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Carl Leissing nach Carl Leissing (1874-1948) Industrieller&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Carl Leissing&#039;&#039;&#039; (geboren [[23. Januar]] [[1874]] in Essen-Altenessen; gestorben  [[1948]] in Herne) war ein deutscher Kaufmann und Industrie-Manager der [[Gewerkschaft Dorn Schrauben- und Nietenfabrik]].&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Carl Leissing&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Leissing Karl-1875-1848-KI.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &amp;lt;small&amp;gt;KI generiertes Bild nach einem Zeitungsfoto&amp;lt;/small&amp;gt;.&lt;br /&gt;
| Geboren am = 23. Januar 1874&lt;br /&gt;
| Geboren in = Altenessen&lt;br /&gt;
| Gestorben am = &lt;br /&gt;
| Gestorben in = &lt;br /&gt;
| Friedhof= [[Südfriedhof]]&lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse=  [[Dornstraße|Dornstraße 9]]&lt;br /&gt;
| erfasst    = &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Erinnerung|&#039;&#039;&#039;Ehret die Opfer &amp;lt;br&amp;gt; Benennt die Täter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Nie wieder Faschismus &amp;lt;br&amp;gt; Nie wieder Krieg&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Ernst Friedrich Karl (Carl) Leissing wurde als Sohn des Kaufmanns Emil Leissing (1847-1922) und dessen Ehefrau Lisette Schnutenhaus (1850-1925) in Altenessen geboren und am 19. Februar 1874 dort getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner kaufmännischen Ausbildung und Tätigkeiten in Köln und Siegen übernahm er - noch nicht 30 Jahre alt  die Leitung der Gewerk­schaft Dorn, die am 13. Dezember 1900 als Nachfolgerin der aufgelösten Herner Schrauben= und Mutternfabrik gegründet worden war. Zusammen mit seinem Prokurist Severin Holstraeter führte er die Firma zu einem durchorganisierten Betrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wird der Werkdirektor Leissing Mitglied des Grubenvorstands.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21316432&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leissing führte einen NS Vorzeigebetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21297911 Herner Zeitung 65 (8.10.1936)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche betrieblichen Veranstaltungen wurden im NS-Sinne abgehalten, bis hin zu Rundfunk-Übertragungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21309089 Herner Zeitung vom 14. April 1937]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein ältester Sohn war seit 1933 Parteimitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Janik-Grabplatte Leissing Südfriedhof 2020.png|150px|thumb|links|Bild: Andreas Janik 2020 ©]]&lt;br /&gt;
Die Familiengrabstätte Leissing ist auf dem Südfriedhof vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie==&lt;br /&gt;
Verheiratet war Leissing seit dem 28. Mai 1907 mit Mariechen Schmittmann (geb. in Dortmund-Dorstfeld)&lt;br /&gt;
*Dr. jur. Helmut Leissing, geb. 4. Januar 1909, NS Mitglieds Nr. 2798491 - 1.5.1933;  (wurde 1938 Gesamtprokurist und Fabrikdirektor bis 1974)&lt;br /&gt;
*Dr. jur. Günter Leissing, (wurde ebenfalls Fabrikdirektor bis 1981) ∞ 1940 Erika Bünger&lt;br /&gt;
*Helga Leissing * März/April 1914 ∞ 1937 Bergassessor Karl Müggenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen/Links:==&lt;br /&gt;
*40 Jahre Herner Industrieführer. Artikel in: Herner Anzeiger vom 18. Januar 1941.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21227282&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland - NW 1102 / SBE Hauptausschuss Stadtkreis Herne NW 1102, Nr. 3120 Entnazifizierung Carl Leissing , geb. 23.01.1874 (Geschaeftsfuehrer)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Leissing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt_(1925-2005)_Politiker_MdB&amp;diff=81587</id>
		<title>Walter Arendt (1925-2005) Politiker MdB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt_(1925-2005)_Politiker_MdB&amp;diff=81587"/>
		<updated>2026-05-20T12:17:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Walter Arendt&#039;&#039;&#039; (* [[17. Januar]] [[1925]] in Heessen; † [[7. März]] [[2005]] in Bornheim) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker und von 1961 bis 1980 [[Bundestagsabgeordnete Herne|Bundestagsabgeordneter für Herne]]. Er war in den Jahren 1969 bis 1976 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Walter Arendt&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       =Bundesarchiv B 145 Bild-F048647-0044, Dortmund, SPD-Parteitag, Walter Arendt.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = Walter Arendt, 1976&lt;br /&gt;
| Geboren am = 17. Januar 1925&lt;br /&gt;
| Geboren in = Heessen&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 7. März 2005&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Bornheim&lt;br /&gt;
| Friedhof=&lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Arendt war der Sohn eines Bergarbeiters, der früh an einer Staublunge verstarb – ein wichtiges Motiv für seinen späteren Kampf um eine frühere Pensionierung von Bergarbeitern. Nach dem Besuch der Volks- und Berufsschule absolvierte er eine Ausbildung zum Bergmann und war dann von 1939 bis 1947, unterbrochen durch Arbeits- und Kriegsdienst sowie anschließende Kriegsgefangenschaft, im Bergbau tätig. In den Jahren 1947 bis 1949 besuchte er jeweils ein Jahr die Europäische Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main sowie die Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (früher Akademie für Gemeinwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1948 bis 1955 war er bei der Presseabteilung der IG Bergbau und Energie (heute: IG Bergbau, Chemie, Energie) in Bochum, zuletzt ab 1954 als kommissarischer Leiter der Pressestelle tätig. Im Jahr 1955 rückte er in den geschäftsführenden Vorstand der IG Bergbau und Energie auf und wurde schließlich 1964 zu ihrem Vorsitzenden gewählt. 1967 wurde er zusätzlich Präsident des Internationalen Bergarbeiterverbandes. Mit der Ernennung zum Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung schied Arendt 1969 aus seinen Gewerkschaftsämtern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate===&lt;br /&gt;
Arendt war seit dem Jahr 1946 Mitglied der SPD. Von 1968 bis 1979 war er Mitglied im SPD-Bundesvorstand und von 1973 bis 1979 zudem Mitglied des Präsidiums der SPD. In den Jahren 1961 bis 1980 war er für den Wahlkreis Herne Mitglied des Deutschen Bundestages, vom 29. November 1961 bis 21. Januar 1970 zusätzlich Mitglied des Europäischen Parlamentes. Von 1976 bis 1980 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Nach der Bildung der sozialliberalen Koalition wurde Arendt am 22. Oktober 1969 als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in das Kabinett von Willy Brandt berufen. 1973 verfügte er den Gastarbeiter-Anwerbestopp.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/anwerbeabkommen/43270/anwerbestopp-1973&amp;lt;/ref&amp;gt; Er behielt dieses Amt zunächst auch unter Bundeskanzler Helmut Schmidt. Nach einem Konflikt zwischen der Regierung und der SPD-Fraktion um eine Rentenerhöhung erklärte Arendt unmittelbar nach der Bundestagswahl 1976 und der Wiederwahl Schmidts zum Bundeskanzler seinen Rücktritt und schied am 14. Dezember 1976 aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
* Walter Arendt wurde im Jahr 1975 das [[Bundesverdienstkreuz|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Die Marie-Juchacz-Plakette der Arbeiterwohlfahrt wurde ihm 1974 verliehen.&lt;br /&gt;
* Arendt wurde am 12. Dezember 1986 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;Walter-Arendt-Straße&#039;&#039; in Rösrath wurde ebenso wie die Walter-Arendt-Straße in seinem Geburtsort Heessen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Arendt&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_a/arendt-wa.htm Nachlass von Walter Arendt im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (Bonn)]&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Arendt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PolitikerIn|Arendt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordnete|Arendt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt_(1925-2005)_Politiker_MdB&amp;diff=81586</id>
		<title>Walter Arendt (1925-2005) Politiker MdB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt_(1925-2005)_Politiker_MdB&amp;diff=81586"/>
		<updated>2026-05-20T12:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Walter Arendt&#039;&#039;&#039; (* [[17. Januar]] [[1925]] in Heessen; † [[7. März]] [[2005]] in Bornheim) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker und von 1961 bis 1980 [[Bundestagsabgeordnete Herne|Bundestagsabgeordneter für Herne]]. Er war in den Jahren 1969 bis 1976 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Walter Arendt&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       =Bundesarchiv B 145 Bild-F048647-0044, Dortmund, SPD-Parteitag, Walter Arendt.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = Walter Arendt, 1976&lt;br /&gt;
| Geboren am = 17. Januar 1925&lt;br /&gt;
| Geboren in = Heessen&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 7. März 2005&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Bornheim&lt;br /&gt;
| Friedhof=&lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Arendt war der Sohn eines Bergarbeiters, der früh an einer Staublunge verstarb – ein wichtiges Motiv für seinen späteren Kampf um eine frühere Pensionierung von Bergarbeitern. Nach dem Besuch der Volks- und Berufsschule absolvierte er eine Ausbildung zum Bergmann und war dann von 1939 bis 1947, unterbrochen durch Arbeits- und Kriegsdienst sowie anschließende Kriegsgefangenschaft, im Bergbau tätig. In den Jahren 1947 bis 1949 besuchte er jeweils ein Jahr die Europäische Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main sowie die Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (früher Akademie für Gemeinwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1948 bis 1955 war er bei der Presseabteilung der IG Bergbau und Energie (heute: IG Bergbau, Chemie, Energie) in Bochum, zuletzt ab 1954 als kommissarischer Leiter der Pressestelle tätig. Im Jahr 1955 rückte er in den geschäftsführenden Vorstand der IG Bergbau und Energie auf und wurde schließlich 1964 zu ihrem Vorsitzenden gewählt. 1967 wurde er zusätzlich Präsident des Internationalen Bergarbeiterverbandes. Mit der Ernennung zum Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung schied Arendt 1969 aus seinen Gewerkschaftsämtern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate===&lt;br /&gt;
Arendt war seit dem Jahr 1946 Mitglied der SPD. Von 1968 bis 1979 war er Mitglied im SPD-Bundesvorstand und von 1973 bis 1979 zudem Mitglied des Präsidiums der SPD. In den Jahren 1961 bis 1980 war er für den Wahlkreis Herne Mitglied des Deutschen Bundestages, vom 29. November 1961 bis 21. Januar 1970 zusätzlich Mitglied des Europäischen Parlamentes. Von 1976 bis 1980 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Nach der Bildung der sozialliberalen Koalition wurde Arendt am 22. Oktober 1969 als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in das Kabinett von Willy Brandt berufen. 1973 verfügte er den Gastarbeiter-Anwerbestopp.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/anwerbeabkommen/43270/anwerbestopp-1973&amp;lt;/ref&amp;gt; Er behielt dieses Amt zunächst auch unter Bundeskanzler Helmut Schmidt. Nach einem Konflikt zwischen der Regierung und der SPD-Fraktion um eine Rentenerhöhung erklärte Arendt unmittelbar nach der Bundestagswahl 1976 und der Wiederwahl Schmidts zum Bundeskanzler seinen Rücktritt und schied am 14. Dezember 1976 aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
* Walter Arendt wurde im Jahr 1975 das [[Bundesverdienstkreuz|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Die Marie-Juchacz-Plakette der Arbeiterwohlfahrt wurde ihm 1974 verliehen.&lt;br /&gt;
* Arendt wurde am 12. Dezember 1986 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;Walter-Arendt-Straße&#039;&#039; in Rösrath wurde ebenso wie die Walter-Arendt-Straße in seinem Geburtsort Heessen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Arendt&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_a/arendt-wa.htm Nachlass von Walter Arendt im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (Bonn)]&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Arendt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt&amp;diff=81585</id>
		<title>Walter Arendt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt&amp;diff=81585"/>
		<updated>2026-05-20T12:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Walter Arendt nach Walter Arendt (1925-2005) Politiker MdB&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Walter Arendt (1925-2005) Politiker MdB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt_(1925-2005)_Politiker_MdB&amp;diff=81584</id>
		<title>Walter Arendt (1925-2005) Politiker MdB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Walter_Arendt_(1925-2005)_Politiker_MdB&amp;diff=81584"/>
		<updated>2026-05-20T12:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Walter Arendt nach Walter Arendt (1925-2005) Politiker MdB&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Walter Arendt&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       =Bundesarchiv B 145 Bild-F048647-0044, Dortmund, SPD-Parteitag, Walter Arendt.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = Walter Arendt, 1976&lt;br /&gt;
| Geboren am = 17. Januar 1925&lt;br /&gt;
| Geboren in = Heessen&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 7. März 2005&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Bornheim&lt;br /&gt;
| Friedhof=&lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Walter Arendt&#039;&#039;&#039; (* [[17. Januar]] [[1925]] in Heessen; † [[7. März]] [[2005]] in Bornheim) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker und von 1961 bis 1980 [[Bundestagsabgeordnete Herne|Bundestagsabgeordneter für Herne]]. Er war in den Jahren 1969 bis 1976 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;inhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#ffffff;border-style: outset; margin-bottom:1em; padding:2em 2em 2em 2em;font-size:15px;max-width:800px;text-align:justify&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arendt war der Sohn eines Bergarbeiters, der früh an einer Staublunge verstarb – ein wichtiges Motiv für seinen späteren Kampf um eine frühere Pensionierung von Bergarbeitern. Nach dem Besuch der Volks- und Berufsschule absolvierte er eine Ausbildung zum Bergmann und war dann von 1939 bis 1947, unterbrochen durch Arbeits- und Kriegsdienst sowie anschließende Kriegsgefangenschaft, im Bergbau tätig. In den Jahren 1947 bis 1949 besuchte er jeweils ein Jahr die Europäische Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main sowie die Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (früher Akademie für Gemeinwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1948 bis 1955 war er bei der Presseabteilung der IG Bergbau und Energie (heute: IG Bergbau, Chemie, Energie) in Bochum, zuletzt ab 1954 als kommissarischer Leiter der Pressestelle tätig. Im Jahr 1955 rückte er in den geschäftsführenden Vorstand der IG Bergbau und Energie auf und wurde schließlich 1964 zu ihrem Vorsitzenden gewählt. 1967 wurde er zusätzlich Präsident des Internationalen Bergarbeiterverbandes. Mit der Ernennung zum Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung schied Arendt 1969 aus seinen Gewerkschaftsämtern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate===&lt;br /&gt;
Arendt war seit dem Jahr 1946 Mitglied der SPD. Von 1968 bis 1979 war er Mitglied im SPD-Bundesvorstand und von 1973 bis 1979 zudem Mitglied des Präsidiums der SPD. In den Jahren 1961 bis 1980 war er für den Wahlkreis Herne Mitglied des Deutschen Bundestages, vom 29. November 1961 bis 21. Januar 1970 zusätzlich Mitglied des Europäischen Parlamentes. Von 1976 bis 1980 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Nach der Bildung der sozialliberalen Koalition wurde Arendt am 22. Oktober 1969 als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in das Kabinett von Willy Brandt berufen. 1973 verfügte er den Gastarbeiter-Anwerbestopp.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/anwerbeabkommen/43270/anwerbestopp-1973&amp;lt;/ref&amp;gt; Er behielt dieses Amt zunächst auch unter Bundeskanzler Helmut Schmidt. Nach einem Konflikt zwischen der Regierung und der SPD-Fraktion um eine Rentenerhöhung erklärte Arendt unmittelbar nach der Bundestagswahl 1976 und der Wiederwahl Schmidts zum Bundeskanzler seinen Rücktritt und schied am 14. Dezember 1976 aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
* Walter Arendt wurde im Jahr 1975 das [[Bundesverdienstkreuz|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Die Marie-Juchacz-Plakette der Arbeiterwohlfahrt wurde ihm 1974 verliehen.&lt;br /&gt;
* Arendt wurde am 12. Dezember 1986 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;Walter-Arendt-Straße&#039;&#039; in Rösrath wurde ebenso wie die Walter-Arendt-Straße in seinem Geburtsort Heessen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Arendt&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_a/arendt-wa.htm Nachlass von Walter Arendt im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (Bonn)]&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Arendt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Helmuth_Heintzmann&amp;diff=81583</id>
		<title>Diskussion:Helmuth Heintzmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Helmuth_Heintzmann&amp;diff=81583"/>
		<updated>2026-05-20T11:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Diskussion:Helmuth Heintzmann nach Diskussion:Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Diskussion:Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Helmuth_Heintzmann_(1901-1979)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81582</id>
		<title>Diskussion:Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Diskussion:Helmuth_Heintzmann_(1901-1979)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81582"/>
		<updated>2026-05-20T11:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Diskussion:Helmuth Heintzmann nach Diskussion:Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Laut Zeitungdsartikel zu seinem 75. Lebensjahr in Bovhum geboren. Dokumentensammlung Stadtarchiv Herne &amp;quot;Hei-Hi&amp;quot; ---Johann-Conrad&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Helmuth_Heintzmann&amp;diff=81581</id>
		<title>Helmuth Heintzmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Helmuth_Heintzmann&amp;diff=81581"/>
		<updated>2026-05-20T11:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Helmuth Heintzmann nach Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Helmuth_Heintzmann_(1901-1979)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81580</id>
		<title>Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Helmuth_Heintzmann_(1901-1979)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81580"/>
		<updated>2026-05-20T11:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Helmuth Heintzmann nach Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helmuth Heintzmann&#039;&#039;&#039; (geboren [[23. Januar]] [[1901]] in Osnabrück, gestorben [[8. August]] [[1979]] in Tutzing am See) stammte aus einer Familie mit langer bergmännischer Tradion (Vater Bergwerksdirektors Bergrat Julius Heintzmann). Sein Vorfahre, Johann Friedirch Heintzmann, war Schöpfer der „revierten Bergverordnung für das Herzogtum Cleve, Fürstentum Mörs und die Grafschaft Mark vom 29.04.1766. Damit folgte er einem Königlichen Auftrag durch Friedrich dem Großen.&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Helmuth Heintzmann&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Ludwig Erhard 1965 FdG 1-Detail Helmuth Heintzmann.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = Bergrat Helmuth Heintzmann &amp;lt;ref&amp;gt;Arnoldius (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ludwig_Erhard_1965_FdG_1.jpg), „Ludwig Erhard 1965 FdG 1“, Detailausschnitt mit Helmuth Heintzmann von Thorsten Schmidt, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Geboren am = 23. Januar 1901&lt;br /&gt;
| Geboren in = Osnabrück&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 8. August 1979&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Tutzing am See&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| erfasst    = &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Friedhelm1}}&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1920 Schulbesuch in Osnabrück, mit Volksschule und Staatlichen Gymnasium in Bochum. Danach praktische Lehrzeit als Bergbaubeflissener und Besuch der Universität Freiburg und der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 folgte die Ausbildung als Bergreferendar im Oberbergamtsbezirk Dortmund, als Bergassessor in der Preußischen Bergaufsicht in Gladbeck tätig. 1931 erfolgte seine Ernennung zum Bergrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 heiratete Helmuth Heintzmann die älteste Tochter des Bergdirektors und Bergassessors a.D. Hans Eichler, 1930 Geburt des Sohnes Eberhard (später Bergrat in Hannover und am Oberbergamt Clausthal), 1932 Geburt der Tochter Ursula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 lässt sich Helmuth Heintzmann in Bergrevier Bochum-Nord versetzen, wo seine Familie lebte. Fünf Jahre später tritt Heintzmann aus dem Staatsdienst aus und wechselt als Betriebsdirektor zur Zeche Friedrich der Große in Herne, die zum Konzern der Ilseder Hütte gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 folgt Helmuth Heintzmann dem Ruf des Militärs und versieht bei den Kradschützen seinen Dienst in Österreich. Nach einem Unfall wird er in einem Wiener Militärkrankenhaus behandelt und vom aktiven Dienst befreit. 1940 erfolgt dann seine Berufung als Bergmännischer Sachverständiger für Belgien und Nordfrankreich. Dieses Amt übte er bis 1943 aus, dann kehrte er nach Herne zurück, wo er sich zusammen mit Fahrsteiger Kunz auf Anweisung der Peiner Konzernleitung die beiden Schachtanlagen vor der vollständigen Zerstörung nach dem sogenannten „Nerobefehl vom [[19. März]] [[1945]] bewahrt. Kunz und Heintzmann besorgten alte Karabiner und Jagdgewehre, scharten jeweils 40 Kumpel um sich und vertrieben die Sprengkommandos der Pioniere und der SS von den beiden Werksanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später, Anfang April 1945, wurden die beiden Retter von Piepenfritz verhaftet und auf Veranlassung der hiesigen Gauleitung zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tage später, es ist der [[8. April]] [[1945]], die [[Der Rhein-Herne-Kanal und der antifaschistische Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus|Amerikaner zum Sturm]] über den [[Rhein-Herne-Kanal]] ansetzten und nach Herne vordrangen, waren Heintzmann und Kunz wieder frei. Ein Bewacher, der auf Friedrich der Große tätig gewesen war, hatte die beiden Verurteilten erkannt und freigelassen. Tagelang versteckten sich die beiden Retter von Piepenfritz noch in Kellern, bevor sie zu ihren Familien zurückkehrten. Kunz wurde später Betriebsführer auf der Schachtanlage 3 und 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 übertrugen die Alliierten – die North German Coal Control – Heintzmann die Gesamtleitung über [[Zeche Friedrich der Große|Friedrich der Große]] und die Schachtanlagen Victor und Ickern (Klöckner-Werke) in Castrop-Rauxel.  Später wurde Helmuth Heintzmann Bergwerksdirektor im Vorstand der Ilseder Hütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr heiratete Heintztmann erneut. Ein Jahr später wurden die Zwillinge Angelika und Veronika geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergrat Helmuth Heintzmann leitete das Herner Bergwerk bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1966. Seine letzte Grubenfahrt erfolgte im Dezember diesen Jahres. Danach wechselte die Familie Heintzmann den Wohnsitz, zog nach Dortmund und Tutzing in Bayern, wo Helmuth Heintzmann am 8. August 1979 starb. Er wurde auch auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng befreundet war Helmuth Heintzmann unter anderem mit Oberbergrat Theo Keyser (1901 bis 1984) aus Essen, der auch zu Gast bei der letzten Betriebsversammlung des scheidenden FdG-Chefs im Dezember 1966 im Casino Friedrichseck war. Heintzmann bezeichnete hier unter anderem den Schacht 6, der den Erhalt der Zeche über weitere Jahrzehnte sollte, den „Großen Fritz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Helmuth Heintzmann 1979 starb, verfasste sein Freund Theo Keyser den Nachruf. Er erschien in der Dezemberausgabe von „Glückauf“. Dieser Nachruf endete mit dem Satz: „Wir haben einen guten Mann begraben. Uns war er mehr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem an der [[Schachtstraße]] gelegenen „[[Kinderbetreuung im Schatten der Pütts|Kinderhaus Ursula]]“, gegründet im Jahre 1952, setzte Bergrat a.D. Helmuth Heintzmann seiner zweiten Frau Ursula ein Denkmal, denn Ursula Heintzmann war sehr sozial engagiert. Sie wurde in offiziellen Reden bis 1966 auch immer als die „Gute Seele von Piepenfritz“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heintzmann ging am 31. Dezember 1966 mit Ereichen der Altergrenze offiziell in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Bergassessor [[Rudolf Stein]] an. Dem Herner Direktorenteam gehörten nach dem Ausscheiden von Helmuth Heintzmann noch die Herren Biermann, Enneker und Uehlemann an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[1. Februar]] [[1967]] nimmt der neue Schacht 6, der rund 75 Millionen Mark gekostet hat, die Förderung von Piepenfritz auf. Es folgt nun die Stilllegung der Schachtanlage 1 und 2. An der letzten Grubenfahrt von Helmut Heintzmann am 20. Dezember 1966 nehmen Enneker, Leupold, Haarmann und Betriebsführer Johnen teil. Zu diesem Zeitpunkt ist Helmuth Heintzmann 30 Jahre lang für FdG tätig. Als Abschiedsgeschenk erhält er ein Silbertablett mit den eingravierten Namenszügen aller leitenden FdG-Angestellten. Das Abschiedsgeschenk befindet sich heute im Besitz von Eberhard Heintzmann in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsdirekor Max Stoll, der ebenfalls Ende 1966 in den Ruhestand ging, erhielt bei der Abschiedsfeier ein Fotoalbum mit der Chronik der Zeche Friedrich der Große – heute im Besitz der Familie Stoll in Recklinghausen-Hochlarmark. Die Ausfahrt der letzten Grubenfahrt von Helmuth Heintzmann erfolgte am 20. Dezember um 10.52 Uhr am Schacht 4. Die Gruppe hatte sich zuvor im Abbaubetrieb von „Flöz Präsident“ umgesehen. Während seiner Amtszeit auf Piepenfritz sah sich Bergrat a.D. Heintzmann mindestens einmal die Woche im Grubenbetrieb um, dabei kam er jedoch immer nach Zeugenaussagen (Stapel-/Blindschachtpersonal) am Stapel 51 auf der 7. Sohle vorbei. Nicht ohne Grund, denn hier befand sich in einer Wetterstrecke eine gemauerte Wanne, die immer mit warmer Sole gefüllt war. Hier nahm der FdG-Chef dann gerne ein gesundheitsförderndes Bad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ruhrkampf 1945==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;initial&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; padding: 2px 5px 0 0; font-size: 300%; font-weight: bold; line-height: 1&amp;quot;&amp;gt;A&amp;lt;/span&amp;gt;m 30. März 1945 liegt die Zeche Friedrich der Große unter Artillerie-Beschuss. Es erfolgte daher die Stillegung der beiden Anlagen. Die amerikanischen Beobachter lenkten den Einsatz von Schacht 5 aus den Einsatz in Horsthausen. Am anderen Tag wird die Kanalbrücke an der [[Ludwigstraße]] gesprengt. Damit wird auch das 500 Kw-Kabel, das zum Schacht 5 führt, zerstört. Am 1. April erfolgte die Verhaftung von Bergrat a.D. Heintzmann und Fahrsteiger Wilhelm Kunz durch die örtliche NSDAP-Leitung, sie werden anschließend durch ein Sondergericht zum Tode verurteilt. Amerikanische Soldaten besetzten am 9. April beide FdG-Anlagen. Fünf Tage später beginnen bereits die Aufräumarbeiten auf den Schachtanlagen, sie dauern bis zum 2. Mai 1945. Am 3. Mai zieht eine englische Wachmannschaft auf Friedrich der Große 1 und 2 ein. Sie besteht aus 15 Soldaten. Bei den Kämpfen um die FdG-Anlagen gab es auch Tote und Verletzte. Tödlich verletzt wurde dabei damals nachweislich der 30-jährige Bergmann Wilhelm Märker, der aus Übach-Palenberg stammte. Kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner kommen Heintzmann und Kunz wieder frei. Ein ehemaliger FdG-Mann, der zur Bewachung gehörte, öffnete ihre Zellen. Die beiden Retter von Piepenfritz versteckten sich aber noch tagelang in Herner Kellerräumen, bevor sie zu [[Bergmannssprache P#Pütt|&amp;lt;span title=&amp;quot;Brunnen, Schacht, Grube.&amp;quot;&amp;gt;Pütt&amp;lt;/span&amp;gt;]] und ihren Familien zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Die Zigarre des dicken Kanzlers|Besuche auf Piepenfritz]]==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;initial&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; padding: 2px 5px 0 0; font-size: 300%; font-weight: bold; line-height: 1&amp;quot;&amp;gt;A&amp;lt;/span&amp;gt;m 2. April 1965 begrüßte Bergrat a.D. Helmuth Heintzmann am Teufgerüst von Schacht 6 den damaligen Bundeskanzler Prof. Ludwig Erhard und Ministerpräsident Meyers. Erhard versprach, sich auch weiterhin für den Ruhrbergbau einzusetzen. Er brachte damals die Absatzgarantie von 140 Millionen Jahrestonnen ins Gespräch. Aber er konnte diese Garantie nie politisch durchsetzen, dafür begann aber die Kohlenkrise. Heute hängt ein Bild, das bei diesem Besuch in Herne entstand, in einer bekannten Berliner Kneipen am Schiffbauerdamm. In der „Ständigen Vertretung&amp;quot; - kurz StäV genannt, verkehrten und verkehren seit Jahrzehnten die politische Prominenz. Auch der „Dicke mit der Zigarre“ ging hier einst ein und aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgezeichnet von [[Friedhelm Wessel]] (Herne) im März 2015&#039;&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeche Friedich der Große – erschienen im Regio-Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Rund um Piepenfritz – Allltag in einer Kolonie – erschienen im Sutton-Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;„70 Jahre nach der Bombardierung – ein Schwarzer Tag für Horsthausen“ im November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;„[[Udo Jürgens ins Casino geschmuggelt|Udo Jürgens zu Gast auf Piepenfritz . Erinnerungen an einen Prominentenbesuch]]“ im Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;„Vor 50 Jahren kam Kanzler Erhard“ - Erinnerungen an den Besuch von Ludwig Erhard am 2. April 1965 auf FdG erschienen am 2. April 2015 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
:Heitzmann war vom 1. Mai 1933 bis 1945 Mitglied der NSDAP.  Nach seinen Entnazifizierungsdokumenten war er aus beruflichen Interessen Mitglied geworden und nicht aktiver Pg. sein überlben lag auch an den &amp;quot;stark betrunkenen SA Mann Neumann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FNW-Bestaende%2FNW_1035%2F~048%2FNW_1035-04882%2Fmets.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;amp;cHash=5264940144bf48c30e057af4478226a5 Landesarchiv NRW - Direktlink zum Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde in die Kategorie V (unbelastet) eingruppiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Heintzmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau|Heinzmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Helmuth_Heintzmann_(1901-1979)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81579</id>
		<title>Helmuth Heintzmann (1901-1979) Bergwerksdirektor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Helmuth_Heintzmann_(1901-1979)_Bergwerksdirektor&amp;diff=81579"/>
		<updated>2026-05-20T11:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helmuth Heintzmann&#039;&#039;&#039; (geboren [[23. Januar]] [[1901]] in Osnabrück, gestorben [[8. August]] [[1979]] in Tutzing am See) stammte aus einer Familie mit langer bergmännischer Tradion (Vater Bergwerksdirektors Bergrat Julius Heintzmann). Sein Vorfahre, Johann Friedirch Heintzmann, war Schöpfer der „revierten Bergverordnung für das Herzogtum Cleve, Fürstentum Mörs und die Grafschaft Mark vom 29.04.1766. Damit folgte er einem Königlichen Auftrag durch Friedrich dem Großen.&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Helmuth Heintzmann&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Ludwig Erhard 1965 FdG 1-Detail Helmuth Heintzmann.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = Bergrat Helmuth Heintzmann &amp;lt;ref&amp;gt;Arnoldius (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ludwig_Erhard_1965_FdG_1.jpg), „Ludwig Erhard 1965 FdG 1“, Detailausschnitt mit Helmuth Heintzmann von Thorsten Schmidt, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Geboren am = 23. Januar 1901&lt;br /&gt;
| Geboren in = Osnabrück&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 8. August 1979&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Tutzing am See&lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = &lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| erfasst    = &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Friedhelm1}}&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1920 Schulbesuch in Osnabrück, mit Volksschule und Staatlichen Gymnasium in Bochum. Danach praktische Lehrzeit als Bergbaubeflissener und Besuch der Universität Freiburg und der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 folgte die Ausbildung als Bergreferendar im Oberbergamtsbezirk Dortmund, als Bergassessor in der Preußischen Bergaufsicht in Gladbeck tätig. 1931 erfolgte seine Ernennung zum Bergrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 heiratete Helmuth Heintzmann die älteste Tochter des Bergdirektors und Bergassessors a.D. Hans Eichler, 1930 Geburt des Sohnes Eberhard (später Bergrat in Hannover und am Oberbergamt Clausthal), 1932 Geburt der Tochter Ursula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 lässt sich Helmuth Heintzmann in Bergrevier Bochum-Nord versetzen, wo seine Familie lebte. Fünf Jahre später tritt Heintzmann aus dem Staatsdienst aus und wechselt als Betriebsdirektor zur Zeche Friedrich der Große in Herne, die zum Konzern der Ilseder Hütte gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 folgt Helmuth Heintzmann dem Ruf des Militärs und versieht bei den Kradschützen seinen Dienst in Österreich. Nach einem Unfall wird er in einem Wiener Militärkrankenhaus behandelt und vom aktiven Dienst befreit. 1940 erfolgt dann seine Berufung als Bergmännischer Sachverständiger für Belgien und Nordfrankreich. Dieses Amt übte er bis 1943 aus, dann kehrte er nach Herne zurück, wo er sich zusammen mit Fahrsteiger Kunz auf Anweisung der Peiner Konzernleitung die beiden Schachtanlagen vor der vollständigen Zerstörung nach dem sogenannten „Nerobefehl vom [[19. März]] [[1945]] bewahrt. Kunz und Heintzmann besorgten alte Karabiner und Jagdgewehre, scharten jeweils 40 Kumpel um sich und vertrieben die Sprengkommandos der Pioniere und der SS von den beiden Werksanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später, Anfang April 1945, wurden die beiden Retter von Piepenfritz verhaftet und auf Veranlassung der hiesigen Gauleitung zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tage später, es ist der [[8. April]] [[1945]], die [[Der Rhein-Herne-Kanal und der antifaschistische Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus|Amerikaner zum Sturm]] über den [[Rhein-Herne-Kanal]] ansetzten und nach Herne vordrangen, waren Heintzmann und Kunz wieder frei. Ein Bewacher, der auf Friedrich der Große tätig gewesen war, hatte die beiden Verurteilten erkannt und freigelassen. Tagelang versteckten sich die beiden Retter von Piepenfritz noch in Kellern, bevor sie zu ihren Familien zurückkehrten. Kunz wurde später Betriebsführer auf der Schachtanlage 3 und 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 übertrugen die Alliierten – die North German Coal Control – Heintzmann die Gesamtleitung über [[Zeche Friedrich der Große|Friedrich der Große]] und die Schachtanlagen Victor und Ickern (Klöckner-Werke) in Castrop-Rauxel.  Später wurde Helmuth Heintzmann Bergwerksdirektor im Vorstand der Ilseder Hütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr heiratete Heintztmann erneut. Ein Jahr später wurden die Zwillinge Angelika und Veronika geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergrat Helmuth Heintzmann leitete das Herner Bergwerk bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1966. Seine letzte Grubenfahrt erfolgte im Dezember diesen Jahres. Danach wechselte die Familie Heintzmann den Wohnsitz, zog nach Dortmund und Tutzing in Bayern, wo Helmuth Heintzmann am 8. August 1979 starb. Er wurde auch auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng befreundet war Helmuth Heintzmann unter anderem mit Oberbergrat Theo Keyser (1901 bis 1984) aus Essen, der auch zu Gast bei der letzten Betriebsversammlung des scheidenden FdG-Chefs im Dezember 1966 im Casino Friedrichseck war. Heintzmann bezeichnete hier unter anderem den Schacht 6, der den Erhalt der Zeche über weitere Jahrzehnte sollte, den „Großen Fritz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Helmuth Heintzmann 1979 starb, verfasste sein Freund Theo Keyser den Nachruf. Er erschien in der Dezemberausgabe von „Glückauf“. Dieser Nachruf endete mit dem Satz: „Wir haben einen guten Mann begraben. Uns war er mehr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem an der [[Schachtstraße]] gelegenen „[[Kinderbetreuung im Schatten der Pütts|Kinderhaus Ursula]]“, gegründet im Jahre 1952, setzte Bergrat a.D. Helmuth Heintzmann seiner zweiten Frau Ursula ein Denkmal, denn Ursula Heintzmann war sehr sozial engagiert. Sie wurde in offiziellen Reden bis 1966 auch immer als die „Gute Seele von Piepenfritz“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heintzmann ging am 31. Dezember 1966 mit Ereichen der Altergrenze offiziell in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Bergassessor [[Rudolf Stein]] an. Dem Herner Direktorenteam gehörten nach dem Ausscheiden von Helmuth Heintzmann noch die Herren Biermann, Enneker und Uehlemann an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[1. Februar]] [[1967]] nimmt der neue Schacht 6, der rund 75 Millionen Mark gekostet hat, die Förderung von Piepenfritz auf. Es folgt nun die Stilllegung der Schachtanlage 1 und 2. An der letzten Grubenfahrt von Helmut Heintzmann am 20. Dezember 1966 nehmen Enneker, Leupold, Haarmann und Betriebsführer Johnen teil. Zu diesem Zeitpunkt ist Helmuth Heintzmann 30 Jahre lang für FdG tätig. Als Abschiedsgeschenk erhält er ein Silbertablett mit den eingravierten Namenszügen aller leitenden FdG-Angestellten. Das Abschiedsgeschenk befindet sich heute im Besitz von Eberhard Heintzmann in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsdirekor Max Stoll, der ebenfalls Ende 1966 in den Ruhestand ging, erhielt bei der Abschiedsfeier ein Fotoalbum mit der Chronik der Zeche Friedrich der Große – heute im Besitz der Familie Stoll in Recklinghausen-Hochlarmark. Die Ausfahrt der letzten Grubenfahrt von Helmuth Heintzmann erfolgte am 20. Dezember um 10.52 Uhr am Schacht 4. Die Gruppe hatte sich zuvor im Abbaubetrieb von „Flöz Präsident“ umgesehen. Während seiner Amtszeit auf Piepenfritz sah sich Bergrat a.D. Heintzmann mindestens einmal die Woche im Grubenbetrieb um, dabei kam er jedoch immer nach Zeugenaussagen (Stapel-/Blindschachtpersonal) am Stapel 51 auf der 7. Sohle vorbei. Nicht ohne Grund, denn hier befand sich in einer Wetterstrecke eine gemauerte Wanne, die immer mit warmer Sole gefüllt war. Hier nahm der FdG-Chef dann gerne ein gesundheitsförderndes Bad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ruhrkampf 1945==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;initial&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; padding: 2px 5px 0 0; font-size: 300%; font-weight: bold; line-height: 1&amp;quot;&amp;gt;A&amp;lt;/span&amp;gt;m 30. März 1945 liegt die Zeche Friedrich der Große unter Artillerie-Beschuss. Es erfolgte daher die Stillegung der beiden Anlagen. Die amerikanischen Beobachter lenkten den Einsatz von Schacht 5 aus den Einsatz in Horsthausen. Am anderen Tag wird die Kanalbrücke an der [[Ludwigstraße]] gesprengt. Damit wird auch das 500 Kw-Kabel, das zum Schacht 5 führt, zerstört. Am 1. April erfolgte die Verhaftung von Bergrat a.D. Heintzmann und Fahrsteiger Wilhelm Kunz durch die örtliche NSDAP-Leitung, sie werden anschließend durch ein Sondergericht zum Tode verurteilt. Amerikanische Soldaten besetzten am 9. April beide FdG-Anlagen. Fünf Tage später beginnen bereits die Aufräumarbeiten auf den Schachtanlagen, sie dauern bis zum 2. Mai 1945. Am 3. Mai zieht eine englische Wachmannschaft auf Friedrich der Große 1 und 2 ein. Sie besteht aus 15 Soldaten. Bei den Kämpfen um die FdG-Anlagen gab es auch Tote und Verletzte. Tödlich verletzt wurde dabei damals nachweislich der 30-jährige Bergmann Wilhelm Märker, der aus Übach-Palenberg stammte. Kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner kommen Heintzmann und Kunz wieder frei. Ein ehemaliger FdG-Mann, der zur Bewachung gehörte, öffnete ihre Zellen. Die beiden Retter von Piepenfritz versteckten sich aber noch tagelang in Herner Kellerräumen, bevor sie zu [[Bergmannssprache P#Pütt|&amp;lt;span title=&amp;quot;Brunnen, Schacht, Grube.&amp;quot;&amp;gt;Pütt&amp;lt;/span&amp;gt;]] und ihren Familien zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Die Zigarre des dicken Kanzlers|Besuche auf Piepenfritz]]==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;initial&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; padding: 2px 5px 0 0; font-size: 300%; font-weight: bold; line-height: 1&amp;quot;&amp;gt;A&amp;lt;/span&amp;gt;m 2. April 1965 begrüßte Bergrat a.D. Helmuth Heintzmann am Teufgerüst von Schacht 6 den damaligen Bundeskanzler Prof. Ludwig Erhard und Ministerpräsident Meyers. Erhard versprach, sich auch weiterhin für den Ruhrbergbau einzusetzen. Er brachte damals die Absatzgarantie von 140 Millionen Jahrestonnen ins Gespräch. Aber er konnte diese Garantie nie politisch durchsetzen, dafür begann aber die Kohlenkrise. Heute hängt ein Bild, das bei diesem Besuch in Herne entstand, in einer bekannten Berliner Kneipen am Schiffbauerdamm. In der „Ständigen Vertretung&amp;quot; - kurz StäV genannt, verkehrten und verkehren seit Jahrzehnten die politische Prominenz. Auch der „Dicke mit der Zigarre“ ging hier einst ein und aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgezeichnet von [[Friedhelm Wessel]] (Herne) im März 2015&#039;&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeche Friedich der Große – erschienen im Regio-Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Rund um Piepenfritz – Allltag in einer Kolonie – erschienen im Sutton-Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;„70 Jahre nach der Bombardierung – ein Schwarzer Tag für Horsthausen“ im November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;„[[Udo Jürgens ins Casino geschmuggelt|Udo Jürgens zu Gast auf Piepenfritz . Erinnerungen an einen Prominentenbesuch]]“ im Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;„Vor 50 Jahren kam Kanzler Erhard“ - Erinnerungen an den Besuch von Ludwig Erhard am 2. April 1965 auf FdG erschienen am 2. April 2015 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
:Heitzmann war vom 1. Mai 1933 bis 1945 Mitglied der NSDAP.  Nach seinen Entnazifizierungsdokumenten war er aus beruflichen Interessen Mitglied geworden und nicht aktiver Pg. sein überlben lag auch an den &amp;quot;stark betrunkenen SA Mann Neumann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FNW-Bestaende%2FNW_1035%2F~048%2FNW_1035-04882%2Fmets.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;amp;cHash=5264940144bf48c30e057af4478226a5 Landesarchiv NRW - Direktlink zum Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde in die Kategorie V (unbelastet) eingruppiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Heintzmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau|Heinzmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Vorlage:/Jahrestage/Mai/22&amp;diff=81570</id>
		<title>Vorlage:/Jahrestage/Mai/22</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Vorlage:/Jahrestage/Mai/22&amp;diff=81570"/>
		<updated>2026-05-20T10:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;22. Mai&#039;&#039;&#039; ist der 142. Tag des gregorianischen Kalenders (der 143. in Schaltjahren), somit bleiben 223 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2022}}&lt;br /&gt;
* [[2022]]: In Herne wurde seit Beginn der Pandemie bei 46.217 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Aktuell infiziert sind 2.800 Personen, von denen 8 Personen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt sind 364 Hernerinnen und Herner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Sieben-Tage-Inzidenz: 314,1 &amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Herne, Informationen zum Coronavirus, 22. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2010}}&lt;br /&gt;
* [[2010]] beginnt die Strandbar-Saison im [[Kulturpark „Unser Fritz“ (Herne)|Kulturpark]] an der [[Künstlerzeche Unser Fritz 2/3|Künstlerzeche Unser Fritz]].&lt;br /&gt;
* [[2010]] Beginn der Aktion [[SchachtZeichen 2010 in Herne - Erlebnis der Bergbauhistorie]].&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2005}}&lt;br /&gt;
* [[2005]] gewinnt [[Frank Sichau]] (SPD) die Landtagswahl mit 51,3%.&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2000}}&lt;br /&gt;
* [[2000]] wurde die städtischen Bücherei in der Akademie Mont-Cenis eröffnet.&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1981}}&lt;br /&gt;
* [[1981]] besetzt eine Gruppe Jugendlicher das leerstehende ehemalige [[Amtshaus Baukau|Baukauer Amtshaus]] an der [[Bismarckstraße|Bismarckstrasse]] 12-14. Sie fordern die Errichtung eines selbstverwalteten Jugendzentrums. &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1955}}&lt;br /&gt;
* [[1955]] spielte der [[SV Sodingen 1912]] gegen die &amp;quot;Weltmeistermannschaft&amp;quot; des 1. FC Kaiserslautern 2:2. Wegen des erwarteten Besucheransturms war das Heimspiel in die Schalker Glückauf-Kampfbahn verlegt worden. Siehe auch [[Hännes-Adamik-Straße]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1944}}&lt;br /&gt;
* [[1944]] sirbt Siegfried Oppenheim in Auschwitz; geboren am [[7. April]] [[1893]]; er wurde [[1944]] nach Westerborg deportiert&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1901}}&lt;br /&gt;
* [[1901]] wird Malka Brader geboren; am [[27. Mai]] [[1939]] nach Polen abgeschoben; Schicksal ungeklärt&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1873}}&lt;br /&gt;
* [[1873]] wurde der Grundstein zur [[St. Bonifatius]] Kirche feierlich gelegt.&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1326}}&lt;br /&gt;
* [[1326]] erhält Johann [[Von Eickel (Adelsgeschlecht)|von Eclo]] und seine Frau Mechthild den [[Haus Eickel|Oberhof Eickel]] zur Pacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[22. Mai|Weitere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahrestage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Vorlage:/Jahrestage/Mai/22&amp;diff=81569</id>
		<title>Vorlage:/Jahrestage/Mai/22</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Vorlage:/Jahrestage/Mai/22&amp;diff=81569"/>
		<updated>2026-05-20T10:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;22. Mai&#039;&#039;&#039; ist der 142. Tag des gregorianischen Kalenders (der 143. in Schaltjahren), somit bleiben 223 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2022}}&lt;br /&gt;
* [[2022]]: In Herne wurde seit Beginn der Pandemie bei 46.217 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Aktuell infiziert sind 2.800 Personen, von denen 8 Personen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt sind 364 Hernerinnen und Herner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Sieben-Tage-Inzidenz: 314,1 &amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Herne, Informationen zum Coronavirus, 22. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2010}}&lt;br /&gt;
* [[2010]] beginnt die Strandbar-Saison im Kulturpark an der Künstlerzeche Unser Fritz.&lt;br /&gt;
* [[2010]] Beginn der Aktion [[SchachtZeichen 2010 in Herne - Erlebnis der Bergbauhistorie]].&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2005}}&lt;br /&gt;
* [[2005]] gewinnt [[Frank Sichau]] (SPD) die Landtagswahl mit 51,3%.&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2000}}&lt;br /&gt;
* [[2000]] wurde die städtischen Bücherei in der Akademie Mont-Cenis eröffnet.&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1981}}&lt;br /&gt;
* [[1981]] besetzt eine Gruppe Jugendlicher das leerstehende ehemalige [[Amtshaus Baukau|Baukauer Amtshaus]] an der [[Bismarckstraße|Bismarckstrasse]] 12-14. Sie fordern die Errichtung eines selbstverwalteten Jugendzentrums. &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1955}}&lt;br /&gt;
* [[1955]] spielte der [[SV Sodingen 1912]] gegen die &amp;quot;Weltmeistermannschaft&amp;quot; des 1. FC Kaiserslautern 2:2. Wegen des erwarteten Besucheransturms war das Heimspiel in die Schalker Glückauf-Kampfbahn verlegt worden. Siehe auch [[Hännes-Adamik-Straße]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1944}}&lt;br /&gt;
* [[1944]] sirbt Siegfried Oppenheim in Auschwitz; geboren am [[7. April]] [[1893]]; er wurde [[1944]] nach Westerborg deportiert&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1901}}&lt;br /&gt;
* [[1901]] wird Malka Brader geboren; am [[27. Mai]] [[1939]] nach Polen abgeschoben; Schicksal ungeklärt&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1873}}&lt;br /&gt;
* [[1873]] wurde der Grundstein zur [[St. Bonifatius]] Kirche feierlich gelegt.&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1326}}&lt;br /&gt;
* [[1326]] erhält Johann [[Von Eickel (Adelsgeschlecht)|von Eclo]] und seine Frau Mechthild den [[Haus Eickel|Oberhof Eickel]] zur Pacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[22. Mai|Weitere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahrestage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=SchachtZeichen_2010_in_Herne_-_Erlebnis_der_Bergbauhistorie&amp;diff=81568</id>
		<title>SchachtZeichen 2010 in Herne - Erlebnis der Bergbauhistorie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=SchachtZeichen_2010_in_Herne_-_Erlebnis_der_Bergbauhistorie&amp;diff=81568"/>
		<updated>2026-05-20T10:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Die Seite wurde neu angelegt: „__NOTOC__ Die Aktion „SchachtZeichen“ gehörte zu den bedeutendsten Kunst- und Erinnerungsprojekten der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Zwischen dem 22. und 30. Mai 2010 erhoben sich über dem gesamten Ruhrgebiet große gelbe Heliumballone über ehemaligen Zechen- und Schachtstandorten. Die Ballone markierten Orte, an denen über Jahrzehnte und teilweise mehr als ein Jahrhundert hinweg Bergbau betrieben wurde. Ziel der Aktion war es, die vielfach…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Aktion „SchachtZeichen“ gehörte zu den bedeutendsten Kunst- und Erinnerungsprojekten der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Zwischen dem 22. und 30. Mai 2010 erhoben sich über dem gesamten Ruhrgebiet große gelbe Heliumballone über ehemaligen Zechen- und Schachtstandorten. Die Ballone markierten Orte, an denen über Jahrzehnte und teilweise mehr als ein Jahrhundert hinweg Bergbau betrieben wurde. Ziel der Aktion war es, die vielfach aus dem Stadtbild verschwundenen Standorte des Steinkohlenbergbaus wieder sichtbar zu machen und damit die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets ins öffentliche Bewusstsein zurückzuholen.&lt;br /&gt;
[[File:Schachtzeichen Emschertal.jpg|500px|thumb|rechts|Blick vom Tippelsberg zur Emscher. Bild: Arnoldius 23. Mai 2010. &amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schachtzeichen_Emschertal.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchachtzeichenTeutoburgia 02.jpg|500px|thumb|rechts|Bild: Arnoldius 23. Mai 2010. &amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:SchachtzeichenTeutoburgia_02.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Für die Stadt Herne besaß die Aktion eine besondere Bedeutung. Kaum eine andere Stadt des Ruhrgebiets wurde derart stark durch den Bergbau geprägt. Herne und Wanne-Eickel entwickelten sich im 19. und 20. Jahrhundert von ländlich geprägten Gemeinden zu industriellen Zentren des Ruhrbergbaus. Zahlreiche Zechenanlagen, Fördertürme, Kokereien und Bergarbeitersiedlungen bestimmten über Generationen hinweg das Stadtbild und das soziale Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion SchachtZeichen verband in Herne Kunst, Erinnerungskultur und Stadtgeschichte miteinander. Sie machte sichtbar, wie stark die Gegenwart der Stadt bis heute von ihrer bergbaulichen Vergangenheit geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Aktion SchachtZeichen ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Projekts ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee zu SchachtZeichen stammte von Volker Bandelow, dem Leiter des RUHR.2010-Kulturbüros in Gelsenkirchen. Ziel war es, eine „soziale Skulptur“ zu schaffen, die die Geschichte des Bergbaus sowie den tiefgreifenden Strukturwandel im Ruhrgebiet sichtbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass viele ehemalige Zechenstandorte im Alltag kaum noch wahrnehmbar waren. Fördertürme waren verschwunden, Schächte verfüllt und frühere Industrieflächen zu Gewerbegebieten, Parks, Wohnanlagen oder Einkaufszentren umgestaltet worden. Während ältere Generationen die Standorte noch aus eigener Erinnerung kannten, waren sie jüngeren Bewohnern häufig nicht mehr bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion sollte daher nicht nur an den Bergbau erinnern, sondern auch Diskussionen über Herkunft, Wandel und Identität der Region anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchführung im Ruhrgebiet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 22. und 30. Mai 2010 wurden im gesamten Ruhrgebiet insgesamt 311 Standorte markiert. Über jedem Standort schwebte ein gelber Heliumballon in bis zu 80 Metern Höhe. Die Ballone besaßen einen Durchmesser von rund 3,70 Metern und waren an langen Bannern befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weithin sichtbaren Ballone bildeten zusammen eine riesige Kunstinstallation über dem Ruhrgebiet. Besonders eindrucksvoll war die Sicht von Halden oder erhöhten Punkten aus, von denen mehrere Ballone gleichzeitig sichtbar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zahlreichen Standorten organisierten Vereine, Initiativen und Kommunen zusätzliche Veranstaltungen, Ausstellungen, Führungen oder Feste. Dadurch wurde SchachtZeichen nicht nur zu einer Kunstaktion, sondern zu einem regionalen Gemeinschaftsprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SchachtZeichen in Herne ==&lt;br /&gt;
=== Bedeutung des Bergbaus für Herne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herne gehörte über Jahrzehnte zu den wichtigsten Bergbaustädten des Ruhrgebiets. Die Entwicklung der Stadt war eng mit dem Abbau von Steinkohle verbunden. Zechen wie Shamrock, Pluto, Constantin, Friedrich der Große, Mont-Cenis oder Teutoburgia prägten die wirtschaftliche, soziale und städtebauliche Entwicklung nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stilllegung der Zechen ab den 1960er Jahren begann ein tiefgreifender Strukturwandel. Zahlreiche Anlagen verschwanden vollständig aus dem Stadtbild. Andere Standorte wurden umgenutzt oder blieben lediglich durch einzelne Relikte erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SchachtZeichen machte diese oft verborgenen Orte erneut sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Herner Standorte ==&lt;br /&gt;
=== Zeche Pluto ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den markantesten Herner Standorten der Aktion gehörte die ehemalige [[Zeche Pluto]] in Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Pluto entwickelte sich seit dem 19. Jahrhundert zu einer der bedeutenden Schachtanlagen der Region. Besonders das erhaltene Fördergerüst des Schachtes Wilhelm blieb als sichtbares Wahrzeichen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Aktion SchachtZeichen schwebte der gelbe Ballon über dem ehemaligen Zechengelände und stellte eine symbolische Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart her. Der Standort machte besonders deutlich, wie SchachtZeichen funktionierte: Wo früher Fördertürme den Himmel dominierten, erschien nun erneut ein weithin sichtbares Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion führte vielen Besuchern vor Augen, dass die Geschichte der Zeche Pluto trotz des Strukturwandels weiterhin im Stadtbild präsent blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeche Teutoburgia ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ehemalige [[Zeche Teutoburgia]] im [[Bruchstraße|Holthauser Bruch]] gehörte zu den bedeutenden Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche war insbesondere durch ihre Werkssiedlung bekannt, die bis heute als eines der wichtigsten Zeugnisse der Gartenstadtbewegung im Ruhrgebiet gilt. Obwohl die eigentlichen Schachtanlagen weitgehend verschwunden waren, erinnerte der Ballon über dem Standort an die historische Bedeutung des Bergwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in Sodingen zeigte sich die Verbindung von Industriegeschichte und Alltagsleben besonders deutlich. Viele Bewohner identifizierten sich weiterhin stark mit der Geschichte der Zeche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SchachtZeichen-Aktion verstärkte dieses lokale Geschichtsbewusstsein zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeche Shamrock ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zeche Shamrock (1856-1967) Herne|Zeche Shamrock]]  gehörte zu den ältesten und bedeutendsten Zechenanlagen Hernes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld des ehemaligen Zechengeländes hatten sich im Laufe der Jahrzehnte Verwaltungsgebäude, Wohngebiete und Verkehrsflächen entwickelt. Große Teile der ursprünglichen Industrieanlagen waren verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das SchachtZeichen wurde der historische Standort für kurze Zeit wieder deutlich wahrnehmbar. Besonders ältere Einwohner verbanden persönliche Erinnerungen mit der Zeche, während jüngere Besucher erstmals auf die frühere Bedeutung des Standortes aufmerksam wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeche Friedrich der Große ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Zeche Friedrich der Große]] stellte einen weiteren wichtigen Bezugspunkt der Herner Bergbaugeschichte dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche gehörte einst zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region und verfügte über weitläufige Schachtanlagen. Nach dem Niedergang des Bergbaus wurden große Teile der Flächen umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SchachtZeichen über dem ehemaligen Zechengelände erinnerte an die industrielle Vergangenheit des Stadtteils und machte sichtbar, wie stark sich die Umgebung seit der Zeit des aktiven Bergbaus verändert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere ehemalige Schachtstandorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den großen und bekannten Anlagen standen auch kleinere oder weniger bekannte Schachtstandorte im Fokus der Aktion. Gerade diese Orte verdeutlichten den eigentlichen Charakter von SchachtZeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele ehemalige Schächte waren im Alltag vollständig unsichtbar geworden. Häufig befanden sich dort inzwischen:&lt;br /&gt;
*Wohngebiete&lt;br /&gt;
*Gewerbeflächen&lt;br /&gt;
*Grünanlagen&lt;br /&gt;
*Verkehrsflächen&lt;br /&gt;
*öffentliche Einrichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ballone wurde sichtbar, dass unter diesen modernen Nutzungen einst Schächte, Förderanlagen und Grubenfelder lagen.&lt;br /&gt;
== &lt;br /&gt;
Die Gestaltung der SchachtZeichen ==&lt;br /&gt;
=== Die gelben Ballone ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchachtZeichenSkizze.jpg|450px|links]]&lt;br /&gt;
Das zentrale Symbol der Aktion waren die großen gelben Heliumballone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe Gelb wurde bewusst gewählt. Sie besaß eine hohe Fernwirkung und hob sich deutlich vom Himmel und von der urbanen Umgebung ab. Die Ballone waren so gestaltet, dass sie aus großer Entfernung sichtbar blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Ballon war über ein Seilsystem mit einem Anhänger am Boden verbunden. Die Ballone mussten ständig überwacht werden und konnten bei schlechtem Wetter abgesenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ballone wirkten wie moderne Landmarken. Sie ersetzten symbolisch die früheren Fördertürme, die einst die Silhouette Hernes geprägt hatten.&lt;br /&gt;
=== Die nächtliche Beleuchtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An mehreren Abenden wurden die Ballone zusätzlich beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch entstanden besonders eindrucksvolle Bilder über dem Ruhrgebiet. Die leuchtenden Zeichen erinnerten aus der Ferne an industrielle Leuchttürme oder an die nächtliche Präsenz früherer Industrieanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herne entstanden dadurch vielfach fotografierte Ansichten, die die Verbindung von Erinnerungskultur und moderner Kunstinstallation eindrucksvoll verdeutlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung der Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
=== Ehrenamt und lokale Initiativen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Bestandteil von SchachtZeichen war die Beteiligung zahlreicher Ehrenamtlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Herne engagierten sich Vereine, Bürgerinitiativen, Geschichtsgruppen und Einzelpersonen für die Betreuung der Standorte. Die Ballone mussten rund um die Uhr überwacht werden. Zudem organisierten viele Beteiligte Informationsveranstaltungen, Gespräche oder kleine kulturelle Programme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch entstand eine enge Verbindung zwischen der Kunstaktion und der lokalen Erinnerungskultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitzeugen und Erinnerungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion führte an vielen Standorten zu spontanen Gesprächen über die Geschichte des Bergbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Bergleute berichteten von ihrer Arbeit unter Tage, Anwohner erinnerten sich an Fördertürme, Zechengeräusche oder den Wandel der Stadtteile. Für viele Besucher wurde SchachtZeichen dadurch zu einer persönlichen Erinnerungserfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Herne, wo zahlreiche Familien unmittelbar mit dem Bergbau verbunden waren, besaß die Aktion eine hohe emotionale Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetterprobleme und organisatorische Herausforderungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung der Aktion war technisch aufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ballone mussten regelmäßig kontrolliert werden. Wind und Wetter stellten die Organisatoren vor erhebliche Herausforderungen. Zeitweise mussten Ballone eingeholt werden, da starke Böen die Sicherheit gefährdeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Herne war die Betreuung der Ballone mit erheblichem Aufwand verbunden. Dennoch wurde die Aktion insgesamt als großer Erfolg wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wetterprobleme zeigten zugleich, wie komplex und ambitioniert die Kunstinstallation tatsächlich war.&lt;br /&gt;
== &lt;br /&gt;
Wirkung und Bedeutung für Herne ==&lt;br /&gt;
=== Sichtbarmachung des Strukturwandels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SchachtZeichen machte deutlich, wie stark sich Herne seit dem Ende des Bergbaus verändert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ballone zeigten Orte, deren industrielle Vergangenheit vielfach nicht mehr erkennbar war. Dadurch entstand ein neues Bewusstsein für den Wandel der Stadtlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion verband Vergangenheit und Gegenwart miteinander:&lt;br /&gt;
*ehemalige Industrieflächen&lt;br /&gt;
*neue Wohn- und Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
*erhaltene Denkmäler&lt;br /&gt;
*verschwundene Schächte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wurden als Teile einer gemeinsamen Stadtgeschichte sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungskultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion leistete einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigte, dass Industriegeschichte nicht allein aus Gebäuden oder technischen Denkmälern besteht, sondern auch aus kollektiven Erinnerungen, sozialen Erfahrungen und lokalen Identitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Bücher und Dokumentationen ===&lt;br /&gt;
*Bandelow, Volker (Hrsg.): SchachtZeichen. Eine Kulturaktion im Ruhrgebiet. Klartext Verlag, Essen 2011.&lt;br /&gt;
*Borsdorf, Ulrich / Grütter, Heinrich Theodor (Hrsg.): Industriekultur im Ruhrgebiet. Klartext Verlag, Essen.&lt;br /&gt;
*Ganser, Karl: Wandel ohne Wachstum. Die Geschichte der Internationalen Bauausstellung Emscher Park. Klartext Verlag, Essen.&lt;br /&gt;
*Regionalverband Ruhr (Hrsg.): Route der Industriekultur – Ruhrgebiet. Essen.&lt;br /&gt;
*Stadt Herne (Hrsg.): Veröffentlichungen zur Bergbaugeschichte Hernes und Wanne-Eickels.&lt;br /&gt;
=== Zeitungen und Presseberichte ===&lt;br /&gt;
*Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Ausgaben Mai/Juni 2010.&lt;br /&gt;
*Ruhr Nachrichten, Berichte zur Kulturhauptstadt RUHR.2010.&lt;br /&gt;
=== Archive und Institutionen ===&lt;br /&gt;
*Stadtarchiv Herne.&lt;br /&gt;
*Emschertal-Museum Herne.&lt;br /&gt;
*LWL-Industriemuseum.&lt;br /&gt;
*Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.&lt;br /&gt;
*RAG Aktiengesellschaft – historische Bergbaudokumentation.&lt;br /&gt;
=== Onlinequellen ===&lt;br /&gt;
*RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas&lt;br /&gt;
*Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
*Stadt Herne – Stadtgeschichte&lt;br /&gt;
*LWL-Industriemuseum&lt;br /&gt;
*Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI}}&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Vorlage:/Jahrestage/Mai/20&amp;diff=81567</id>
		<title>Vorlage:/Jahrestage/Mai/20</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Vorlage:/Jahrestage/Mai/20&amp;diff=81567"/>
		<updated>2026-05-20T09:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;20. Mai&#039;&#039;&#039; ist der 140. Tag des gregorianischen Kalenders (der 141. in Schaltjahren), somit bleiben 225 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2022}}&lt;br /&gt;
* [[2022]]: In Herne wurde seit Beginn der Pandemie bei 46.217 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Aktuell infiziert sind 2.723 Personen, von denen 8 Personen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt sind 364 Hernerinnen und Herner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Sieben-Tage-Inzidenz: 326,9 &amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Herne, Informationen zum Coronavirus, 20. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1992}}&lt;br /&gt;
* [[1992]] schließen auf der [[Hauptstraße]] in Wanne-Süd die Kammerspiele; das letzte von ehemals 10 [[Lichtspielhäuser und Kinos|Kinos]] im ehemaligen Wanne-Eickel.&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1919}}&lt;br /&gt;
* [[1919]] wird Friedrich Friedler geboren; [[1942]] nach Minsk deportiert&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1910}}&lt;br /&gt;
* [[1910]] wird Helena Goldstein geboren; [[1942]] nach Westerbok, Auschwitz deportiert; für tot erklärt&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1894}}&lt;br /&gt;
* [[1894]] wird Margarete Hartmann, geb. Marcus, geboren; [[1942]] nach Theresienstadt deportiert; am [[6. Oktober]] [[1944]] in Auschwitz gestorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[20. Mai|Weitere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahrestage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81566</id>
		<title>Holthausen - Es brennt 1876-1882</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81566"/>
		<updated>2026-05-20T09:11:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerwehrturm Holthausen Lage.png|thumb|rechts|Der Steigerturm des Dorfes Holthausen 1906-1956]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige Landgemeinde Holthausen – heute ein Ortsteil von Herne – wurde in den Jahren 1876 bis 1877 von einer außergewöhnlichen Serie schwerer Brände erschüttert. Die Ereignisse prägten das kollektive Gedächtnis der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg. Noch in den 1960er Jahren erinnerte der Heimatforscher Friedrich Hausemann daran, dass Holthausen im Volksmund zeitweise „Brandhusen“ genannt wurde. Die Bevölkerung vermutete hinter den wiederkehrenden Feuern vorsätzliche Brandstiftung und sprach sogar von einem „Geist“, der aus dem Emscherbruch oder von den Holthauser Höhen komme und Unglück bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holthausen war damals eine kleine bäuerlich geprägte Gemeinde im Amt Castrop. Erst der beginnende Bergbau der Zechen Erin in Castrop und der [[Zeche Friedrich der Große]] leitete in den 1870er Jahren den Wandel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html](https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten bekannten Großbrände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Dezember 1876 häuften sich die Brandfälle in den Bauerschaften rund um Holthausen. Die Zeitung berichtete am 23. Dezember 1876:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Am Samstage den 16. d. Mts., Abends gegen 8 Uhr, brannte die Scheune des Herrn Lueg in Börsinghausen, und Sonntag den 17. d. Mts., fast um dieselbe Stunde, das Wohnhaus und Oeconomiegebäude des Herrn Türich in Holthausen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allgemein ist man aber der Ansicht, daß eine ruchlose Hand im Spiele steht, welche die Fackel der Brandstiftung von einem Orte zum andern trägt, Elend und Tod nicht achtend.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders tragisch war der Tod des Castroper Bürgers Joseph Schürholz, der beim Versuch, Hausrat aus dem brennenden Gebäude zu retten, von einer einstürzenden Wand erschlagen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Fast den letzten Gegenstand der verheerenden Gluth noch entrissen, eilt der Gute, zur eigenen Rettung den sicheren Ort zu finden und wird von einer nachstürzenden Wand erreicht und erdrückt.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damaligen Berichte zeigen zugleich die Schwierigkeiten der Brandbekämpfung auf dem Land. Eine organisierte Feuerwehr existierte in Holthausen noch nicht. Kritisiert wurde die mangelnde Koordination der Helfer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Menge [habe] mehr dem Bilde einer zusehenden Schaar als dem einer rettenden Nachbarschaft ähnlich gewesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dankanzeigen der Betroffenen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandopfer veröffentlichten kurz darauf öffentliche Danksagungen. G. Türich schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Für die große Theilnahme und Hülfeleistung bei dem mich betroffenen Brandunglücke statte ich hiermit meinen wärmsten Dank ab.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch W. Eckmann vom Gut Graßkamp dankte den Helfern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allen Denen, welche mir beim Brande der Türich&#039;schen Besitzung so thätige und erfolgreiche Hülfe geleistet haben, spreche hiermit meinen herzlichsten Dank.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angst vor Brandstiftern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furcht der Bevölkerung nahm Anfang 1877 dramatische Ausmaße an. Im Protokoll der Gemeindeversammlung vom 6. Januar 1877 heißt es wörtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Seit dem 1. Oktober sind in dieser Gemeinde 6 Brände vorgekommen, wodurch 10 Gebäude total in Asche gelegt sind.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wurde festgehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Da bei dem letzten Brande vom 31. Dezember auf den 1. Januar noch an 2 anderen Stellen Feuer zu legen versucht wurde, vermutet man, daß böswillige Hand gesonnen ist, die ganze Gemeinde in Asche zu legen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar konkrete Drohungen sollen kursiert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Auch ist von einer gewissen Person gesagt worden, sie wolle ganz Holthausen in Brand stecken.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde bat deshalb den Landrat Freiherrn von Rynsch um die Entsendung eines Polizeiagenten sowie um militärische Unterstützung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Wir bitten den Landrat Freiherrn von Rynsch einen Polizeiagenten zu schicken, für den die Gemeinde 1000 Mark bewilligt. Auch bitten wir, uns 20 bis 30 Mann Militär auf unbestimmte Zeit zu lassen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Eckmann, Türich, Lueg und Vetthake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1877 wurde erneut festgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Im Laufe von 3 Monaten [sind] 5 große Brände vorgekommen und 10 Gebäude und 2 Stallungen eingeäschert.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin beschloss die Gemeinde im März 1877 die Einrichtung von Feuerwachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Brand vom Oktober 1877 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Maßnahmen kam es im Herbst 1877 erneut zu einem schweren Feuer. Die Zeitung meldete am 5. Oktober 1877:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Heute Abend gegen neun Uhr brannte die neue mit Frucht gefüllte Scheune des Oekonomen Herrn Türich hierselbst total nieder.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447718&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später wurde die Meldung korrigiert. Tatsächlich war die alte Scheune abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Daß auch hierbei wieder Brandstifter thätig gewesen sind, steht außer Zweifel.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht schildert außerdem die große Gefahr für das gesamte Dorf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dieser Brand konnte bei etwas starkem Winde für einen großen Theil von Holthausen sehr verhängnißvoll werden.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„In Jahresfrist sind nun in der Gemeinde Holthausen 10 Brände vorgekommen und durch dieselben 16 Gebäude zerstört worden.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447723&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwachen statt Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde reagierte vor allem mit Nachtwachen. Im Protokoll vom 12. Oktober 1877 wurde beschlossen, die Wachen bei Vetthake, Türich und Risse aus der Gemeindekasse zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Gemeindevertretung noch Jahre später zögerte, moderne Löschtechnik anzuschaffen. Im Sitzungsprotokoll vom 7. Januar 1882 heißt es knapp:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Anschaffung von Feuerlöschgerätschaften wird abgelehnt!“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1906 wurde eine Freiwillige Feuerwehr in Holthausen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Einordnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandserie fiel in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Holthausen war noch stark landwirtschaftlich geprägt, zugleich begann mit der Industrialisierung und dem Bergbau ein sozialer Wandel. Die verstreut liegenden Höfe, stroh- und holzreiche Wirtschaftsgebäude sowie fehlende organisierte Feuerwehren machten die Bauerschaften besonders anfällig für Großbrände.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen](https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Brandstiftungen jemals aufgeklärt wurden, ist nicht bekannt. Die Quellen deuten jedoch darauf hin, dass die Bevölkerung fest an vorsätzliche Taten glaubte. Die Ereignisse hinterließen einen solchen Eindruck, dass sich für Holthausen zeitweise der spöttisch-ängstliche Beiname „Brandhusen“ einbürgerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Janik}}&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehrwesen|Holt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holthausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Datei:Feuerwehrturm_Holthausen_Lage.png&amp;diff=81565</id>
		<title>Datei:Feuerwehrturm Holthausen Lage.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Datei:Feuerwehrturm_Holthausen_Lage.png&amp;diff=81565"/>
		<updated>2026-05-20T09:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: {{KI}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{KI}}&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD-al}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81564</id>
		<title>Holthausen - Es brennt 1876-1882</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81564"/>
		<updated>2026-05-20T08:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Feuerwachen statt Feuerwehr */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die ehemalige Landgemeinde Holthausen – heute ein Ortsteil von Herne – wurde in den Jahren 1876 bis 1877 von einer außergewöhnlichen Serie schwerer Brände erschüttert. Die Ereignisse prägten das kollektive Gedächtnis der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg. Noch in den 1960er Jahren erinnerte der Heimatforscher Friedrich Hausemann daran, dass Holthausen im Volksmund zeitweise „Brandhusen“ genannt wurde. Die Bevölkerung vermutete hinter den wiederkehrenden Feuern vorsätzliche Brandstiftung und sprach sogar von einem „Geist“, der aus dem Emscherbruch oder von den Holthauser Höhen komme und Unglück bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holthausen war damals eine kleine bäuerlich geprägte Gemeinde im Amt Castrop. Erst der beginnende Bergbau der Zechen Erin in Castrop und der [[Zeche Friedrich der Große]] leitete in den 1870er Jahren den Wandel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html](https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten bekannten Großbrände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Dezember 1876 häuften sich die Brandfälle in den Bauerschaften rund um Holthausen. Die Zeitung berichtete am 23. Dezember 1876:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Am Samstage den 16. d. Mts., Abends gegen 8 Uhr, brannte die Scheune des Herrn Lueg in Börsinghausen, und Sonntag den 17. d. Mts., fast um dieselbe Stunde, das Wohnhaus und Oeconomiegebäude des Herrn Türich in Holthausen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allgemein ist man aber der Ansicht, daß eine ruchlose Hand im Spiele steht, welche die Fackel der Brandstiftung von einem Orte zum andern trägt, Elend und Tod nicht achtend.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders tragisch war der Tod des Castroper Bürgers Joseph Schürholz, der beim Versuch, Hausrat aus dem brennenden Gebäude zu retten, von einer einstürzenden Wand erschlagen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Fast den letzten Gegenstand der verheerenden Gluth noch entrissen, eilt der Gute, zur eigenen Rettung den sicheren Ort zu finden und wird von einer nachstürzenden Wand erreicht und erdrückt.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damaligen Berichte zeigen zugleich die Schwierigkeiten der Brandbekämpfung auf dem Land. Eine organisierte Feuerwehr existierte in Holthausen noch nicht. Kritisiert wurde die mangelnde Koordination der Helfer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Menge [habe] mehr dem Bilde einer zusehenden Schaar als dem einer rettenden Nachbarschaft ähnlich gewesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dankanzeigen der Betroffenen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandopfer veröffentlichten kurz darauf öffentliche Danksagungen. G. Türich schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Für die große Theilnahme und Hülfeleistung bei dem mich betroffenen Brandunglücke statte ich hiermit meinen wärmsten Dank ab.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch W. Eckmann vom Gut Graßkamp dankte den Helfern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allen Denen, welche mir beim Brande der Türich&#039;schen Besitzung so thätige und erfolgreiche Hülfe geleistet haben, spreche hiermit meinen herzlichsten Dank.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angst vor Brandstiftern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furcht der Bevölkerung nahm Anfang 1877 dramatische Ausmaße an. Im Protokoll der Gemeindeversammlung vom 6. Januar 1877 heißt es wörtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Seit dem 1. Oktober sind in dieser Gemeinde 6 Brände vorgekommen, wodurch 10 Gebäude total in Asche gelegt sind.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wurde festgehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Da bei dem letzten Brande vom 31. Dezember auf den 1. Januar noch an 2 anderen Stellen Feuer zu legen versucht wurde, vermutet man, daß böswillige Hand gesonnen ist, die ganze Gemeinde in Asche zu legen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar konkrete Drohungen sollen kursiert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Auch ist von einer gewissen Person gesagt worden, sie wolle ganz Holthausen in Brand stecken.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde bat deshalb den Landrat Freiherrn von Rynsch um die Entsendung eines Polizeiagenten sowie um militärische Unterstützung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Wir bitten den Landrat Freiherrn von Rynsch einen Polizeiagenten zu schicken, für den die Gemeinde 1000 Mark bewilligt. Auch bitten wir, uns 20 bis 30 Mann Militär auf unbestimmte Zeit zu lassen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Eckmann, Türich, Lueg und Vetthake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1877 wurde erneut festgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Im Laufe von 3 Monaten [sind] 5 große Brände vorgekommen und 10 Gebäude und 2 Stallungen eingeäschert.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin beschloss die Gemeinde im März 1877 die Einrichtung von Feuerwachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Brand vom Oktober 1877 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Maßnahmen kam es im Herbst 1877 erneut zu einem schweren Feuer. Die Zeitung meldete am 5. Oktober 1877:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Heute Abend gegen neun Uhr brannte die neue mit Frucht gefüllte Scheune des Oekonomen Herrn Türich hierselbst total nieder.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447718&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später wurde die Meldung korrigiert. Tatsächlich war die alte Scheune abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Daß auch hierbei wieder Brandstifter thätig gewesen sind, steht außer Zweifel.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht schildert außerdem die große Gefahr für das gesamte Dorf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dieser Brand konnte bei etwas starkem Winde für einen großen Theil von Holthausen sehr verhängnißvoll werden.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„In Jahresfrist sind nun in der Gemeinde Holthausen 10 Brände vorgekommen und durch dieselben 16 Gebäude zerstört worden.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447723&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwachen statt Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde reagierte vor allem mit Nachtwachen. Im Protokoll vom 12. Oktober 1877 wurde beschlossen, die Wachen bei Vetthake, Türich und Risse aus der Gemeindekasse zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Gemeindevertretung noch Jahre später zögerte, moderne Löschtechnik anzuschaffen. Im Sitzungsprotokoll vom 7. Januar 1882 heißt es knapp:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Anschaffung von Feuerlöschgerätschaften wird abgelehnt!“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1906 wurde eine Freiwillige Feuerwehr in Holthausen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Einordnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandserie fiel in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Holthausen war noch stark landwirtschaftlich geprägt, zugleich begann mit der Industrialisierung und dem Bergbau ein sozialer Wandel. Die verstreut liegenden Höfe, stroh- und holzreiche Wirtschaftsgebäude sowie fehlende organisierte Feuerwehren machten die Bauerschaften besonders anfällig für Großbrände.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen](https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Brandstiftungen jemals aufgeklärt wurden, ist nicht bekannt. Die Quellen deuten jedoch darauf hin, dass die Bevölkerung fest an vorsätzliche Taten glaubte. Die Ereignisse hinterließen einen solchen Eindruck, dass sich für Holthausen zeitweise der spöttisch-ängstliche Beiname „Brandhusen“ einbürgerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Janik}}&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehrwesen|Holt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holthausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81544</id>
		<title>Holthausen - Es brennt 1876-1882</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81544"/>
		<updated>2026-05-19T22:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die ehemalige Landgemeinde Holthausen – heute ein Ortsteil von Herne – wurde in den Jahren 1876 bis 1877 von einer außergewöhnlichen Serie schwerer Brände erschüttert. Die Ereignisse prägten das kollektive Gedächtnis der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg. Noch in den 1960er Jahren erinnerte der Heimatforscher Friedrich Hausemann daran, dass Holthausen im Volksmund zeitweise „Brandhusen“ genannt wurde. Die Bevölkerung vermutete hinter den wiederkehrenden Feuern vorsätzliche Brandstiftung und sprach sogar von einem „Geist“, der aus dem Emscherbruch oder von den Holthauser Höhen komme und Unglück bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holthausen war damals eine kleine bäuerlich geprägte Gemeinde im Amt Castrop. Erst der beginnende Bergbau der Zechen Erin in Castrop und der [[Zeche Friedrich der Große]] leitete in den 1870er Jahren den Wandel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html](https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten bekannten Großbrände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Dezember 1876 häuften sich die Brandfälle in den Bauerschaften rund um Holthausen. Die Zeitung berichtete am 23. Dezember 1876:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Am Samstage den 16. d. Mts., Abends gegen 8 Uhr, brannte die Scheune des Herrn Lueg in Börsinghausen, und Sonntag den 17. d. Mts., fast um dieselbe Stunde, das Wohnhaus und Oeconomiegebäude des Herrn Türich in Holthausen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allgemein ist man aber der Ansicht, daß eine ruchlose Hand im Spiele steht, welche die Fackel der Brandstiftung von einem Orte zum andern trägt, Elend und Tod nicht achtend.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders tragisch war der Tod des Castroper Bürgers Joseph Schürholz, der beim Versuch, Hausrat aus dem brennenden Gebäude zu retten, von einer einstürzenden Wand erschlagen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Fast den letzten Gegenstand der verheerenden Gluth noch entrissen, eilt der Gute, zur eigenen Rettung den sicheren Ort zu finden und wird von einer nachstürzenden Wand erreicht und erdrückt.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damaligen Berichte zeigen zugleich die Schwierigkeiten der Brandbekämpfung auf dem Land. Eine organisierte Feuerwehr existierte in Holthausen noch nicht. Kritisiert wurde die mangelnde Koordination der Helfer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Menge [habe] mehr dem Bilde einer zusehenden Schaar als dem einer rettenden Nachbarschaft ähnlich gewesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dankanzeigen der Betroffenen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandopfer veröffentlichten kurz darauf öffentliche Danksagungen. G. Türich schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Für die große Theilnahme und Hülfeleistung bei dem mich betroffenen Brandunglücke statte ich hiermit meinen wärmsten Dank ab.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch W. Eckmann vom Gut Graßkamp dankte den Helfern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allen Denen, welche mir beim Brande der Türich&#039;schen Besitzung so thätige und erfolgreiche Hülfe geleistet haben, spreche hiermit meinen herzlichsten Dank.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angst vor Brandstiftern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furcht der Bevölkerung nahm Anfang 1877 dramatische Ausmaße an. Im Protokoll der Gemeindeversammlung vom 6. Januar 1877 heißt es wörtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Seit dem 1. Oktober sind in dieser Gemeinde 6 Brände vorgekommen, wodurch 10 Gebäude total in Asche gelegt sind.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wurde festgehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Da bei dem letzten Brande vom 31. Dezember auf den 1. Januar noch an 2 anderen Stellen Feuer zu legen versucht wurde, vermutet man, daß böswillige Hand gesonnen ist, die ganze Gemeinde in Asche zu legen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar konkrete Drohungen sollen kursiert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Auch ist von einer gewissen Person gesagt worden, sie wolle ganz Holthausen in Brand stecken.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde bat deshalb den Landrat Freiherrn von Rynsch um die Entsendung eines Polizeiagenten sowie um militärische Unterstützung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Wir bitten den Landrat Freiherrn von Rynsch einen Polizeiagenten zu schicken, für den die Gemeinde 1000 Mark bewilligt. Auch bitten wir, uns 20 bis 30 Mann Militär auf unbestimmte Zeit zu lassen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Eckmann, Türich, Lueg und Vetthake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1877 wurde erneut festgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Im Laufe von 3 Monaten [sind] 5 große Brände vorgekommen und 10 Gebäude und 2 Stallungen eingeäschert.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin beschloss die Gemeinde im März 1877 die Einrichtung von Feuerwachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Brand vom Oktober 1877 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Maßnahmen kam es im Herbst 1877 erneut zu einem schweren Feuer. Die Zeitung meldete am 5. Oktober 1877:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Heute Abend gegen neun Uhr brannte die neue mit Frucht gefüllte Scheune des Oekonomen Herrn Türich hierselbst total nieder.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447718&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später wurde die Meldung korrigiert. Tatsächlich war die alte Scheune abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Daß auch hierbei wieder Brandstifter thätig gewesen sind, steht außer Zweifel.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht schildert außerdem die große Gefahr für das gesamte Dorf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dieser Brand konnte bei etwas starkem Winde für einen großen Theil von Holthausen sehr verhängnißvoll werden.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„In Jahresfrist sind nun in der Gemeinde Holthausen 10 Brände vorgekommen und durch dieselben 16 Gebäude zerstört worden.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447723&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwachen statt Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde reagierte vor allem mit Nachtwachen. Im Protokoll vom 12. Oktober 1877 wurde beschlossen, die Wachen bei Vetthake, Türich und Risse aus der Gemeindekasse zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Gemeindevertretung noch Jahre später zögerte, moderne Löschtechnik anzuschaffen. Im Sitzungsprotokoll vom 7. Januar 1882 heißt es knapp:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Anschaffung von Feuerlöschgerätschaften wird abgelehnt!“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Historische Einordnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandserie fiel in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Holthausen war noch stark landwirtschaftlich geprägt, zugleich begann mit der Industrialisierung und dem Bergbau ein sozialer Wandel. Die verstreut liegenden Höfe, stroh- und holzreiche Wirtschaftsgebäude sowie fehlende organisierte Feuerwehren machten die Bauerschaften besonders anfällig für Großbrände.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen](https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Brandstiftungen jemals aufgeklärt wurden, ist nicht bekannt. Die Quellen deuten jedoch darauf hin, dass die Bevölkerung fest an vorsätzliche Taten glaubte. Die Ereignisse hinterließen einen solchen Eindruck, dass sich für Holthausen zeitweise der spöttisch-ängstliche Beiname „Brandhusen“ einbürgerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Janik}}&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehrwesen|Holt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holthausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81543</id>
		<title>Holthausen - Es brennt 1876-1882</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Holthausen_-_Es_brennt_1876-1882&amp;diff=81543"/>
		<updated>2026-05-19T22:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Die Seite wurde neu angelegt: „__NOTOC__ == Die Brandserie in Holthausen 1876–1882 ==  Die ehemalige Landgemeinde Holthausen – heute ein Ortsteil von Herne – wurde in den Jahren 1876 bis 1877 von einer außergewöhnlichen Serie schwerer Brände erschüttert. Die Ereignisse prägten das kollektive Gedächtnis der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg. Noch in den 1960er Jahren erinnerte der Heimatforscher Friedrich Hausemann daran, dass Holthausen im Volksmund zeitweise „Brandhus…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
== Die Brandserie in Holthausen 1876–1882 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Landgemeinde Holthausen – heute ein Ortsteil von Herne – wurde in den Jahren 1876 bis 1877 von einer außergewöhnlichen Serie schwerer Brände erschüttert. Die Ereignisse prägten das kollektive Gedächtnis der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg. Noch in den 1960er Jahren erinnerte der Heimatforscher Friedrich Hausemann daran, dass Holthausen im Volksmund zeitweise „Brandhusen“ genannt wurde. Die Bevölkerung vermutete hinter den wiederkehrenden Feuern vorsätzliche Brandstiftung und sprach sogar von einem „Geist“, der aus dem Emscherbruch oder von den Holthauser Höhen komme und Unglück bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holthausen war damals eine kleine bäuerlich geprägte Gemeinde im Amt Castrop. Erst der beginnende Bergbau der Zechen Erin in Castrop und der [[Zeche Friedrich der Große]] leitete in den 1870er Jahren den Wandel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html](https://www.ruhrzechenaus.de/herne/her-friedrich-der-grosse.html)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten bekannten Großbrände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Dezember 1876 häuften sich die Brandfälle in den Bauerschaften rund um Holthausen. Die Zeitung berichtete am 23. Dezember 1876:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Am Samstage den 16. d. Mts., Abends gegen 8 Uhr, brannte die Scheune des Herrn Lueg in Börsinghausen, und Sonntag den 17. d. Mts., fast um dieselbe Stunde, das Wohnhaus und Oeconomiegebäude des Herrn Türich in Holthausen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allgemein ist man aber der Ansicht, daß eine ruchlose Hand im Spiele steht, welche die Fackel der Brandstiftung von einem Orte zum andern trägt, Elend und Tod nicht achtend.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders tragisch war der Tod des Castroper Bürgers Joseph Schürholz, der beim Versuch, Hausrat aus dem brennenden Gebäude zu retten, von einer einstürzenden Wand erschlagen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Fast den letzten Gegenstand der verheerenden Gluth noch entrissen, eilt der Gute, zur eigenen Rettung den sicheren Ort zu finden und wird von einer nachstürzenden Wand erreicht und erdrückt.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damaligen Berichte zeigen zugleich die Schwierigkeiten der Brandbekämpfung auf dem Land. Eine organisierte Feuerwehr existierte in Holthausen noch nicht. Kritisiert wurde die mangelnde Koordination der Helfer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Menge [habe] mehr dem Bilde einer zusehenden Schaar als dem einer rettenden Nachbarschaft ähnlich gewesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dankanzeigen der Betroffenen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandopfer veröffentlichten kurz darauf öffentliche Danksagungen. G. Türich schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Für die große Theilnahme und Hülfeleistung bei dem mich betroffenen Brandunglücke statte ich hiermit meinen wärmsten Dank ab.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch W. Eckmann vom Gut Graßkamp dankte den Helfern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Allen Denen, welche mir beim Brande der Türich&#039;schen Besitzung so thätige und erfolgreiche Hülfe geleistet haben, spreche hiermit meinen herzlichsten Dank.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angst vor Brandstiftern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furcht der Bevölkerung nahm Anfang 1877 dramatische Ausmaße an. Im Protokoll der Gemeindeversammlung vom 6. Januar 1877 heißt es wörtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Seit dem 1. Oktober sind in dieser Gemeinde 6 Brände vorgekommen, wodurch 10 Gebäude total in Asche gelegt sind.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wurde festgehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Da bei dem letzten Brande vom 31. Dezember auf den 1. Januar noch an 2 anderen Stellen Feuer zu legen versucht wurde, vermutet man, daß böswillige Hand gesonnen ist, die ganze Gemeinde in Asche zu legen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar konkrete Drohungen sollen kursiert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Auch ist von einer gewissen Person gesagt worden, sie wolle ganz Holthausen in Brand stecken.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde bat deshalb den Landrat Freiherrn von Rynsch um die Entsendung eines Polizeiagenten sowie um militärische Unterstützung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Wir bitten den Landrat Freiherrn von Rynsch einen Polizeiagenten zu schicken, für den die Gemeinde 1000 Mark bewilligt. Auch bitten wir, uns 20 bis 30 Mann Militär auf unbestimmte Zeit zu lassen.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Eckmann, Türich, Lueg und Vetthake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1877 wurde erneut festgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Im Laufe von 3 Monaten [sind] 5 große Brände vorgekommen und 10 Gebäude und 2 Stallungen eingeäschert.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin beschloss die Gemeinde im März 1877 die Einrichtung von Feuerwachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Brand vom Oktober 1877 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Maßnahmen kam es im Herbst 1877 erneut zu einem schweren Feuer. Die Zeitung meldete am 5. Oktober 1877:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Heute Abend gegen neun Uhr brannte die neue mit Frucht gefüllte Scheune des Oekonomen Herrn Türich hierselbst total nieder.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447718&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später wurde die Meldung korrigiert. Tatsächlich war die alte Scheune abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Daß auch hierbei wieder Brandstifter thätig gewesen sind, steht außer Zweifel.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht schildert außerdem die große Gefahr für das gesamte Dorf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dieser Brand konnte bei etwas starkem Winde für einen großen Theil von Holthausen sehr verhängnißvoll werden.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„In Jahresfrist sind nun in der Gemeinde Holthausen 10 Brände vorgekommen und durch dieselben 16 Gebäude zerstört worden.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/6447723&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwachen statt Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde reagierte vor allem mit Nachtwachen. Im Protokoll vom 12. Oktober 1877 wurde beschlossen, die Wachen bei Vetthake, Türich und Risse aus der Gemeindekasse zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Gemeindevertretung noch Jahre später zögerte, moderne Löschtechnik anzuschaffen. Im Sitzungsprotokoll vom 7. Januar 1882 heißt es knapp:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Anschaffung von Feuerlöschgerätschaften wird abgelehnt!“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hausemann: „Wie Holthausen an den Namen ‚Brandhusen‘ kam“, in: &#039;&#039;Herne – unsere Stadt&#039;&#039;, April 1966, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Historische Einordnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandserie fiel in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Holthausen war noch stark landwirtschaftlich geprägt, zugleich begann mit der Industrialisierung und dem Bergbau ein sozialer Wandel. Die verstreut liegenden Höfe, stroh- und holzreiche Wirtschaftsgebäude sowie fehlende organisierte Feuerwehren machten die Bauerschaften besonders anfällig für Großbrände.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen](https://wiki.hv-her-wan.de/Holthausen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Brandstiftungen jemals aufgeklärt wurden, ist nicht bekannt. Die Quellen deuten jedoch darauf hin, dass die Bevölkerung fest an vorsätzliche Taten glaubte. Die Ereignisse hinterließen einen solchen Eindruck, dass sich für Holthausen zeitweise der spöttisch-ängstliche Beiname „Brandhusen“ einbürgerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Janik}}&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehrwesen|Holt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holthausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Feuerwehrgeschichte&amp;diff=81542</id>
		<title>Feuerwehrgeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Feuerwehrgeschichte&amp;diff=81542"/>
		<updated>2026-05-19T22:08:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eickeler Bürgerfeuerwehr von 1876 und die Freiwillige Feuerwehr Herne von 1877 sind die beiden Keimzellen der Feuerwehr unserer Stadt. Mit der kommunalen Neuordnung und der Städteehe 1975 wurden die Feuerwehren Herne und Wanne-Eickel zu einer gemeinsamen Wehr – bestehend aus Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr. Diese Entwicklung hat bisher keine geschichtswissenschaftliche Bearbeitung erfahren. Ziel dieses Projektes ist es, das in Archiven und Privatbesitz zerstreute Material zu finden und zu sichten; Zeitzeugen zu befragen, um schließlich die historischen Entwicklung nachzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.facebook.com/feuerwehrherne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanne-Eickel==&lt;br /&gt;
Bevor es in Wanne im Jahr 1881 zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr kam, beruhte der Brandschutz vor allem auf nachbarschaftlicher Hilfe. Im August desselben Jahres schlossen sich engagierte Bürger aus Wanne und dem benachbarten Eickel zusammen, um die Freiwillige Feuerwehr Wanne ins Leben zu rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röhlinghausen zog 1892 nach – bis dahin war der Brandschutz dort Aufgabe der Werkfeuerwehr der Zeche Königsgrube. In Crange bestand bis zur Eingemeindung nach Wanne im Jahr 1906 eine Pflichtfeuerwehr; danach übernahm die Wanner Wehr diesen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 wurde in Wanne eine zweite Freiwillige Feuerwehr gegründet. Während die „Freiwillige Bürger-Feuerwehr Wanne“ weiterhin den südlichen Teil jenseits der Eisenbahnlinie betreute, war für den nördlichen Bereich die „Freiwillige Gemeinde-Feuerwehr Wanne“ zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1907 wurden beide Einheiten zur Freiwilligen Feuerwehr Wanne vereint: Die 1. Abteilung kümmerte sich um den Norden (etwa dem heutigen Stadtbezirk Herne-Wanne entsprechend), die 2. Abteilung um den Süden (Wanne-Mitte, Röhlinghausen). Später kamen eigene Wehren für die Zeche Unser Fritz und das Hafengebiet hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 zählte die Wanner Feuerwehr bereits 171 aktive Mitglieder, und von 1881 bis 1925 wurden insgesamt 629 Brände dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der Stadt Wanne-Eickel durch den Zusammenschluss mit dem Amt Eickel im Jahr 1926 erhielt die Feuerwehr den neuen Namen „Freiwillige Feuerwehr In der Wanne“. Nach der Auflösung Wanne-Eickels und der Eingliederung in die neue Stadt Herne im Jahr 1975 wurde sie schließlich umbenannt in „Freiwillige Feuerwehr Herne – 6. LZ-R In der Wanne“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=Branddirektoren=&lt;br /&gt;
1877-1879: [[Karl von Bock und Polach]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1879-1907: [[Hermann Schaefer]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Branddirektor Georg Hirdes.jpg|1907-1922 [[Georg Hirdes]]&lt;br /&gt;
Datei:Hoppe-Feuerwehr-Sam-Hirdes.jpg|1922-1929 [[Leopold Hoppe]]&lt;br /&gt;
Datei:Herner Zeitung 63 (16.4.1934) 88 Heinrich-Knapp Herne.png|1929-1932 [[Heinrich Knapp (1860-1934)|Heinrich Knapp]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
1934-1945:Branddirektor Gustav Jöllenbeck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1945/48-1956:Stadtbrandmeister Karl Köhlhoff&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1956-?:Stadtbrandmeister Hermann Schüring&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Umwandlung der hauptamtlichen Freiwilligen Feuerwehr Herne in eine Berufsfeuerwehr erfolgte zum [[17. August]] [[1971]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
?-1974: Stadtbrandmeisters Bernd Pieper&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1974-1975:[[Willi Pohlmann]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1975:Alfons Stolte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1975-1991:Willi Sauer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1991-2022: Diplom-Chemiker Michael Benninghoff&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2016-2022: Dipl. -Ing. Andreas Spahlinger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2022-2025: Marco Diesing&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2025- heute: Dr. Christian Märkert&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehrwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers&amp;diff=81485</id>
		<title>Heinz Lubbers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers&amp;diff=81485"/>
		<updated>2026-05-19T17:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Heinz Lubbers nach Heinz Lubbers (1902-1970) Journalist und Politiker&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Heinz Lubbers (1902-1970) Journalist und Politiker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers_(1902-1970)_Journalist_und_Politiker&amp;diff=81484</id>
		<title>Heinz Lubbers (1902-1970) Journalist und Politiker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers_(1902-1970)_Journalist_und_Politiker&amp;diff=81484"/>
		<updated>2026-05-19T17:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: Andreas Janik verschob die Seite Heinz Lubbers nach Heinz Lubbers (1902-1970) Journalist und Politiker&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Heinz&amp;lt;/big&amp;gt; (Heinrich) &amp;lt;big&amp;gt;Lubbers&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (* [[13. Mai]] [[1902]] in Börnig, † [[1970]]) war ein deutscher Journalist und Politiker (CDU).&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Heinz Lubbers&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 13. Mai 1902&lt;br /&gt;
| Geboren in = Börnig&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 1970&lt;br /&gt;
| Gestorben in = &lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Politiker und Redakteur&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Heinrich Johann Bernhard Lubbers wurde am 13. Mai 1902 in Börnig als Sohn des Gärtners [[Heinrich Lubbers (1877-1964) Gärtner|Heinrich Lubbers]] und dessen Ehefrau Anna geb. Holz geboren und am 18. Mai in der St. Peter &amp;amp; Paul Kirche getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur studierte er Jura und Volkswirtschaft in Clausthal, Münster und Würzburg. Journalistisch wurde er ab [[1925]] tätig, als er als Redakteur beim &amp;quot;[[Herner Anzeiger]]&amp;quot;, 1926 beim &amp;quot;Fränkischen Volksblatt&amp;quot; in Würzburg und seit 1928 bei der &amp;quot;Westfälische Volkszeitung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lische_Volkszeitung Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bochum tätig wurde. Als Herausgeber der Kommunalpolitischen Korrespondenz &amp;quot;Der Ruhrdienst&amp;quot; machte er sich ebenso einen Namen wie als Korrespondent der &amp;quot;Kölnischen Volkszeitung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lnische_Volkszeitung Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und des &amp;quot;Der Mittag&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mittag Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das östliche Ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
===Berufsverbot===&lt;br /&gt;
1933 wurde ihm die Tätigkeit als Journalist untersagt. Die nächsten Jahre überlebte er als Mitarbeiter im elterlichen Gärtnereibetrieb an der [[Mont-Cenis-Straße]] 284&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wiki-commons.genealogy.net/images/thumb/c/c0/Herne-AB-1938.djvu/page161-2571px-Herne-AB-1938.djvu.jpg Adressbuch 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt;, später als Inhaber eines eigenen Blumengeschäftes an der [[Bahnhofstraße]] 8b&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wiki-commons.genealogy.net/images/thumb/c/c0/Herne-AB-1938.djvu/page462-2571px-Herne-AB-1938.djvu.jpg adressbuch Herne 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Herne. 1941 ist er als Hauptschriftleiter unter [[Leo Reiners (1898-1958) Journalist - Beamter - Heimatforscher|Leo Reiners ]] im Impressum des Herner Anzeigers erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228209&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 als Schriftleiter beim Deutschen Kurzwellensender in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21323924&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er seit 1936 mit Gerda geb. Peters. &lt;br /&gt;
===Nachkriegsparteikarriere===&lt;br /&gt;
Als Mitbegründer der CDU Herne am [[21. Oktober]] [[1945]] wurde er in den Jahren 1945-1946 ihr Gründungsgeschäftsführer. Als Geschäftsführer des Bezirks &amp;quot;Westfälisches Industriegebiet der CDU&amp;quot; wurde er Mitgründer der CDU Westfalen. Nach seiner Berufung in das Generalsekräteriat der &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU&amp;quot; in Frankfurt 1948 leitete er noch im gleichen Jahr als  Chefredakteur den &amp;quot;Deutschland-Union-Dienstes&amp;quot; der CDU. Als Gründer der &amp;quot;Union&amp;quot; - Das Magazin der CDU Deutschlands - und Mitbegründer des Dienstes &amp;quot;Das Wirtschaftsbild&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;WIRTSCHAFTSBILD - Seit 1949 im Dienst der Sozialen Marktwirtschaft - Kontaktorgan und Arbeitsmittel für Unternehmer, Freiberufler und Leitende.[http://www.wirtschaftsbild.de/impressum.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1949 leitet er publizistisch den Wahlkampf zum ersten Bundestag der CDU. 1950 Mitglied des technischen Kommission zur Vorbereitung des Gründungsparteitages der CDU-Deutschlands in Goslar wird er in den Jahren 1951-1952 Kommissarischer CDU-Bundesgeschäftsführer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Radiokarriere===&lt;br /&gt;
Nach eigenem Bekunden sprach er dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer auf ein Fehlen eines eigenen Kurzwellenradio an: &amp;quot;Wir müssen draußen in der Welt auch im Aether vertreten sein&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Ruhrnachrichten Herne vom 13. Mai 1967: Heinz Lubbers: Vater der Deutschen Welle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1952 vom damaligen Staatssekretär Dr. Otto Lenz zum Gründungsintendanten der Deutschen Welle vorgeschlagen, wurde er jedoch von den Intendanten der ARD abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21977878.html der Spiegel Nr. 45/1952]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch ist er 1953 Mitglied des Gründungs-Beirates&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.ard.de/ard-chronik/index/5573?year=1953&amp;amp;month=3 ARD schließt Vertrag über KW-Programm „Deutsche Welle“]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1963 Redakteur bei der Deutschen Welle und Leiter des Bonner Büros .&lt;br /&gt;
*Als Beauftragter Adenauers organisierte er am 24. Dezember 1960 die erste Bundesweit übertragene Weihnachtsbescherung des Bundeskanzlers für Waisenkinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.konrad-adenauer.de/dokumente/weitere-dokumente/bulletin-weihnachtsbescherung www.konrad-adenauer.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*26. Oktober 1962 Mitschnitt einer Diskussion über die Strauss-Spiegel-Affäre&amp;lt;ref&amp;gt; http://m.podcast.de/episode/16534465/Studiodiskussion+mit+Fritz+Erler+%28SPD%29,+Max+G%C3%BCde+%28CDU%29+sowie+Siegfried+Zoglmann+%28FDP%29+zum+Thema+%22Spiegel-Aff%C3%A4re%22+vom+26.10.1962/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1963 leitete er die &amp;quot;Historische Dokumentation der Deutschen Welle&amp;quot; mit der Aufgabe, die Geschichte des Rundfunks seit 1926 zu publizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werke/Arbeiten (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*H. Lubbers, W. Schwipps, G. Goebel, W. Runge, W. Buschbeck (Beitr,); Deutsche Welle (Hg.): Mit 8 KW rund um die Welt. Deutscher Weltrundfunk in der Weimarer Zeit. Geschichte des Kurzwellenrundfunks in Deutschland 1929 - 1932. Haude &amp;amp; Spener, [[1969]].&lt;br /&gt;
*Lubbers, H./ Schwipps, W./ Goebel, G./ Buschbeck, W./ Runge, W: Morgen die ganze Welt - Deutscher Kurzwellensender im Dienste der NS-Propaganda - Geschichte des Kurzwellenrundfunks in Deutschland 1933-1939. [[1970]].&lt;br /&gt;
*Die Stimme Deutschlands. 40 Jahre deutscher Kurzwellenrundfunk. Feature mit historischen O-Tönen - Text/Autor: Heinz Lubbers - AD Aug. 1969 • SWR ST • 0013169 28&#039;35&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dra.de/online/hinweisdienste/dra_info_audio/dia_2009-3.pdf Deutsches Radio Archiv 2009, S. 84]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle/Archive==&lt;br /&gt;
*[[Stadtarchiv Herne]]: Personendokumentation.&lt;br /&gt;
*Bundesarchiv, Entwicklung des Rundfunks in der Bundesrepublik Deutschland .- Dokumenten- und Materialsammlung Heinz Lubbers -B 187/3783, ff. [http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/B187-19635/rightframe.htm?vid=B187-19635&amp;amp;kid=919f188c-2f10-4b77-a054-da004cd27b96]&lt;br /&gt;
*Archiv der CDU:  Signatur: 01-214. Rundfunkpolitik (Korrespondenz, Notizen), Funkmanuskripte (auch anderer Autoren) 1952-1970; &amp;quot;Gemeinsame Weihnacht&amp;quot; (Materialsammlung) 1956-1958; Unterlagen und Manuskript zur Adenauer-Biographie von Paul Weymar (1953).[http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=461&amp;amp;tektId=495&amp;amp;expandId=1&amp;amp;suche=1]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Lubb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU|Lubb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers_(1902-1970)_Journalist_und_Politiker&amp;diff=81483</id>
		<title>Heinz Lubbers (1902-1970) Journalist und Politiker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers_(1902-1970)_Journalist_und_Politiker&amp;diff=81483"/>
		<updated>2026-05-19T17:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Quelle/Archive */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Heinz&amp;lt;/big&amp;gt; (Heinrich) &amp;lt;big&amp;gt;Lubbers&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (* [[13. Mai]] [[1902]] in Börnig, † [[1970]]) war ein deutscher Journalist und Politiker (CDU).&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Heinz Lubbers&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 13. Mai 1902&lt;br /&gt;
| Geboren in = Börnig&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 1970&lt;br /&gt;
| Gestorben in = &lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Politiker und Redakteur&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Heinrich Johann Bernhard Lubbers wurde am 13. Mai 1902 in Börnig als Sohn des Gärtners [[Heinrich Lubbers (1877-1964) Gärtner|Heinrich Lubbers]] und dessen Ehefrau Anna geb. Holz geboren und am 18. Mai in der St. Peter &amp;amp; Paul Kirche getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur studierte er Jura und Volkswirtschaft in Clausthal, Münster und Würzburg. Journalistisch wurde er ab [[1925]] tätig, als er als Redakteur beim &amp;quot;[[Herner Anzeiger]]&amp;quot;, 1926 beim &amp;quot;Fränkischen Volksblatt&amp;quot; in Würzburg und seit 1928 bei der &amp;quot;Westfälische Volkszeitung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lische_Volkszeitung Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bochum tätig wurde. Als Herausgeber der Kommunalpolitischen Korrespondenz &amp;quot;Der Ruhrdienst&amp;quot; machte er sich ebenso einen Namen wie als Korrespondent der &amp;quot;Kölnischen Volkszeitung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lnische_Volkszeitung Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und des &amp;quot;Der Mittag&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mittag Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das östliche Ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
===Berufsverbot===&lt;br /&gt;
1933 wurde ihm die Tätigkeit als Journalist untersagt. Die nächsten Jahre überlebte er als Mitarbeiter im elterlichen Gärtnereibetrieb an der [[Mont-Cenis-Straße]] 284&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wiki-commons.genealogy.net/images/thumb/c/c0/Herne-AB-1938.djvu/page161-2571px-Herne-AB-1938.djvu.jpg Adressbuch 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt;, später als Inhaber eines eigenen Blumengeschäftes an der [[Bahnhofstraße]] 8b&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wiki-commons.genealogy.net/images/thumb/c/c0/Herne-AB-1938.djvu/page462-2571px-Herne-AB-1938.djvu.jpg adressbuch Herne 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Herne. 1941 ist er als Hauptschriftleiter unter [[Leo Reiners (1898-1958) Journalist - Beamter - Heimatforscher|Leo Reiners ]] im Impressum des Herner Anzeigers erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228209&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 als Schriftleiter beim Deutschen Kurzwellensender in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21323924&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er seit 1936 mit Gerda geb. Peters. &lt;br /&gt;
===Nachkriegsparteikarriere===&lt;br /&gt;
Als Mitbegründer der CDU Herne am [[21. Oktober]] [[1945]] wurde er in den Jahren 1945-1946 ihr Gründungsgeschäftsführer. Als Geschäftsführer des Bezirks &amp;quot;Westfälisches Industriegebiet der CDU&amp;quot; wurde er Mitgründer der CDU Westfalen. Nach seiner Berufung in das Generalsekräteriat der &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU&amp;quot; in Frankfurt 1948 leitete er noch im gleichen Jahr als  Chefredakteur den &amp;quot;Deutschland-Union-Dienstes&amp;quot; der CDU. Als Gründer der &amp;quot;Union&amp;quot; - Das Magazin der CDU Deutschlands - und Mitbegründer des Dienstes &amp;quot;Das Wirtschaftsbild&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;WIRTSCHAFTSBILD - Seit 1949 im Dienst der Sozialen Marktwirtschaft - Kontaktorgan und Arbeitsmittel für Unternehmer, Freiberufler und Leitende.[http://www.wirtschaftsbild.de/impressum.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1949 leitet er publizistisch den Wahlkampf zum ersten Bundestag der CDU. 1950 Mitglied des technischen Kommission zur Vorbereitung des Gründungsparteitages der CDU-Deutschlands in Goslar wird er in den Jahren 1951-1952 Kommissarischer CDU-Bundesgeschäftsführer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Radiokarriere===&lt;br /&gt;
Nach eigenem Bekunden sprach er dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer auf ein Fehlen eines eigenen Kurzwellenradio an: &amp;quot;Wir müssen draußen in der Welt auch im Aether vertreten sein&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Ruhrnachrichten Herne vom 13. Mai 1967: Heinz Lubbers: Vater der Deutschen Welle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1952 vom damaligen Staatssekretär Dr. Otto Lenz zum Gründungsintendanten der Deutschen Welle vorgeschlagen, wurde er jedoch von den Intendanten der ARD abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21977878.html der Spiegel Nr. 45/1952]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch ist er 1953 Mitglied des Gründungs-Beirates&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.ard.de/ard-chronik/index/5573?year=1953&amp;amp;month=3 ARD schließt Vertrag über KW-Programm „Deutsche Welle“]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1963 Redakteur bei der Deutschen Welle und Leiter des Bonner Büros .&lt;br /&gt;
*Als Beauftragter Adenauers organisierte er am 24. Dezember 1960 die erste Bundesweit übertragene Weihnachtsbescherung des Bundeskanzlers für Waisenkinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.konrad-adenauer.de/dokumente/weitere-dokumente/bulletin-weihnachtsbescherung www.konrad-adenauer.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*26. Oktober 1962 Mitschnitt einer Diskussion über die Strauss-Spiegel-Affäre&amp;lt;ref&amp;gt; http://m.podcast.de/episode/16534465/Studiodiskussion+mit+Fritz+Erler+%28SPD%29,+Max+G%C3%BCde+%28CDU%29+sowie+Siegfried+Zoglmann+%28FDP%29+zum+Thema+%22Spiegel-Aff%C3%A4re%22+vom+26.10.1962/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1963 leitete er die &amp;quot;Historische Dokumentation der Deutschen Welle&amp;quot; mit der Aufgabe, die Geschichte des Rundfunks seit 1926 zu publizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werke/Arbeiten (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*H. Lubbers, W. Schwipps, G. Goebel, W. Runge, W. Buschbeck (Beitr,); Deutsche Welle (Hg.): Mit 8 KW rund um die Welt. Deutscher Weltrundfunk in der Weimarer Zeit. Geschichte des Kurzwellenrundfunks in Deutschland 1929 - 1932. Haude &amp;amp; Spener, [[1969]].&lt;br /&gt;
*Lubbers, H./ Schwipps, W./ Goebel, G./ Buschbeck, W./ Runge, W: Morgen die ganze Welt - Deutscher Kurzwellensender im Dienste der NS-Propaganda - Geschichte des Kurzwellenrundfunks in Deutschland 1933-1939. [[1970]].&lt;br /&gt;
*Die Stimme Deutschlands. 40 Jahre deutscher Kurzwellenrundfunk. Feature mit historischen O-Tönen - Text/Autor: Heinz Lubbers - AD Aug. 1969 • SWR ST • 0013169 28&#039;35&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dra.de/online/hinweisdienste/dra_info_audio/dia_2009-3.pdf Deutsches Radio Archiv 2009, S. 84]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle/Archive==&lt;br /&gt;
*[[Stadtarchiv Herne]]: Personendokumentation.&lt;br /&gt;
*Bundesarchiv, Entwicklung des Rundfunks in der Bundesrepublik Deutschland .- Dokumenten- und Materialsammlung Heinz Lubbers -B 187/3783, ff. [http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/B187-19635/rightframe.htm?vid=B187-19635&amp;amp;kid=919f188c-2f10-4b77-a054-da004cd27b96]&lt;br /&gt;
*Archiv der CDU:  Signatur: 01-214. Rundfunkpolitik (Korrespondenz, Notizen), Funkmanuskripte (auch anderer Autoren) 1952-1970; &amp;quot;Gemeinsame Weihnacht&amp;quot; (Materialsammlung) 1956-1958; Unterlagen und Manuskript zur Adenauer-Biographie von Paul Weymar (1953).[http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=461&amp;amp;tektId=495&amp;amp;expandId=1&amp;amp;suche=1]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Lubb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU|Lubb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers_(1902-1970)_Journalist_und_Politiker&amp;diff=81482</id>
		<title>Heinz Lubbers (1902-1970) Journalist und Politiker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinz_Lubbers_(1902-1970)_Journalist_und_Politiker&amp;diff=81482"/>
		<updated>2026-05-19T17:45:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Heinz&amp;lt;/big&amp;gt; (Heinrich) &amp;lt;big&amp;gt;Lubbers&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (* [[13. Mai]] [[1902]] in Börnig, † [[1970]]) war ein deutscher Journalist und Politiker (CDU).&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Heinz Lubbers&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am = 13. Mai 1902&lt;br /&gt;
| Geboren in = Börnig&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 1970&lt;br /&gt;
| Gestorben in = &lt;br /&gt;
| Friedhof= &lt;br /&gt;
| Beruf = Politiker und Redakteur&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Heinrich Johann Bernhard Lubbers wurde am 13. Mai 1902 in Börnig als Sohn des Gärtners [[Heinrich Lubbers (1877-1964) Gärtner|Heinrich Lubbers]] und dessen Ehefrau Anna geb. Holz geboren und am 18. Mai in der St. Peter &amp;amp; Paul Kirche getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur studierte er Jura und Volkswirtschaft in Clausthal, Münster und Würzburg. Journalistisch wurde er ab [[1925]] tätig, als er als Redakteur beim &amp;quot;[[Herner Anzeiger]]&amp;quot;, 1926 beim &amp;quot;Fränkischen Volksblatt&amp;quot; in Würzburg und seit 1928 bei der &amp;quot;Westfälische Volkszeitung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lische_Volkszeitung Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bochum tätig wurde. Als Herausgeber der Kommunalpolitischen Korrespondenz &amp;quot;Der Ruhrdienst&amp;quot; machte er sich ebenso einen Namen wie als Korrespondent der &amp;quot;Kölnischen Volkszeitung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lnische_Volkszeitung Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und des &amp;quot;Der Mittag&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mittag Vgl. wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das östliche Ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
===Berufsverbot===&lt;br /&gt;
1933 wurde ihm die Tätigkeit als Journalist untersagt. Die nächsten Jahre überlebte er als Mitarbeiter im elterlichen Gärtnereibetrieb an der [[Mont-Cenis-Straße]] 284&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wiki-commons.genealogy.net/images/thumb/c/c0/Herne-AB-1938.djvu/page161-2571px-Herne-AB-1938.djvu.jpg Adressbuch 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt;, später als Inhaber eines eigenen Blumengeschäftes an der [[Bahnhofstraße]] 8b&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wiki-commons.genealogy.net/images/thumb/c/c0/Herne-AB-1938.djvu/page462-2571px-Herne-AB-1938.djvu.jpg adressbuch Herne 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Herne. 1941 ist er als Hauptschriftleiter unter [[Leo Reiners (1898-1958) Journalist - Beamter - Heimatforscher|Leo Reiners ]] im Impressum des Herner Anzeigers erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21228209&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 als Schriftleiter beim Deutschen Kurzwellensender in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21323924&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er seit 1936 mit Gerda geb. Peters. &lt;br /&gt;
===Nachkriegsparteikarriere===&lt;br /&gt;
Als Mitbegründer der CDU Herne am [[21. Oktober]] [[1945]] wurde er in den Jahren 1945-1946 ihr Gründungsgeschäftsführer. Als Geschäftsführer des Bezirks &amp;quot;Westfälisches Industriegebiet der CDU&amp;quot; wurde er Mitgründer der CDU Westfalen. Nach seiner Berufung in das Generalsekräteriat der &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU&amp;quot; in Frankfurt 1948 leitete er noch im gleichen Jahr als  Chefredakteur den &amp;quot;Deutschland-Union-Dienstes&amp;quot; der CDU. Als Gründer der &amp;quot;Union&amp;quot; - Das Magazin der CDU Deutschlands - und Mitbegründer des Dienstes &amp;quot;Das Wirtschaftsbild&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;WIRTSCHAFTSBILD - Seit 1949 im Dienst der Sozialen Marktwirtschaft - Kontaktorgan und Arbeitsmittel für Unternehmer, Freiberufler und Leitende.[http://www.wirtschaftsbild.de/impressum.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1949 leitet er publizistisch den Wahlkampf zum ersten Bundestag der CDU. 1950 Mitglied des technischen Kommission zur Vorbereitung des Gründungsparteitages der CDU-Deutschlands in Goslar wird er in den Jahren 1951-1952 Kommissarischer CDU-Bundesgeschäftsführer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Radiokarriere===&lt;br /&gt;
Nach eigenem Bekunden sprach er dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer auf ein Fehlen eines eigenen Kurzwellenradio an: &amp;quot;Wir müssen draußen in der Welt auch im Aether vertreten sein&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Ruhrnachrichten Herne vom 13. Mai 1967: Heinz Lubbers: Vater der Deutschen Welle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1952 vom damaligen Staatssekretär Dr. Otto Lenz zum Gründungsintendanten der Deutschen Welle vorgeschlagen, wurde er jedoch von den Intendanten der ARD abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21977878.html der Spiegel Nr. 45/1952]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch ist er 1953 Mitglied des Gründungs-Beirates&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.ard.de/ard-chronik/index/5573?year=1953&amp;amp;month=3 ARD schließt Vertrag über KW-Programm „Deutsche Welle“]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1963 Redakteur bei der Deutschen Welle und Leiter des Bonner Büros .&lt;br /&gt;
*Als Beauftragter Adenauers organisierte er am 24. Dezember 1960 die erste Bundesweit übertragene Weihnachtsbescherung des Bundeskanzlers für Waisenkinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.konrad-adenauer.de/dokumente/weitere-dokumente/bulletin-weihnachtsbescherung www.konrad-adenauer.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*26. Oktober 1962 Mitschnitt einer Diskussion über die Strauss-Spiegel-Affäre&amp;lt;ref&amp;gt; http://m.podcast.de/episode/16534465/Studiodiskussion+mit+Fritz+Erler+%28SPD%29,+Max+G%C3%BCde+%28CDU%29+sowie+Siegfried+Zoglmann+%28FDP%29+zum+Thema+%22Spiegel-Aff%C3%A4re%22+vom+26.10.1962/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1963 leitete er die &amp;quot;Historische Dokumentation der Deutschen Welle&amp;quot; mit der Aufgabe, die Geschichte des Rundfunks seit 1926 zu publizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werke/Arbeiten (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*H. Lubbers, W. Schwipps, G. Goebel, W. Runge, W. Buschbeck (Beitr,); Deutsche Welle (Hg.): Mit 8 KW rund um die Welt. Deutscher Weltrundfunk in der Weimarer Zeit. Geschichte des Kurzwellenrundfunks in Deutschland 1929 - 1932. Haude &amp;amp; Spener, [[1969]].&lt;br /&gt;
*Lubbers, H./ Schwipps, W./ Goebel, G./ Buschbeck, W./ Runge, W: Morgen die ganze Welt - Deutscher Kurzwellensender im Dienste der NS-Propaganda - Geschichte des Kurzwellenrundfunks in Deutschland 1933-1939. [[1970]].&lt;br /&gt;
*Die Stimme Deutschlands. 40 Jahre deutscher Kurzwellenrundfunk. Feature mit historischen O-Tönen - Text/Autor: Heinz Lubbers - AD Aug. 1969 • SWR ST • 0013169 28&#039;35&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dra.de/online/hinweisdienste/dra_info_audio/dia_2009-3.pdf Deutsches Radio Archiv 2009, S. 84]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte Artikel==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Quelle/Archive==&lt;br /&gt;
*[[Stadtarchiv Herne]]: Personendokumentation.&lt;br /&gt;
*Bundesarchiv, Entwicklung des Rundfunks in der Bundesrepublik Deutschland .- Dokumenten- und Materialsammlung Heinz Lubbers -B 187/3783, ff. [http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/B187-19635/rightframe.htm?vid=B187-19635&amp;amp;kid=919f188c-2f10-4b77-a054-da004cd27b96]&lt;br /&gt;
*Archiv der CDU:  Signatur: 01-214. Rundfunkpolitik (Korrespondenz, Notizen), Funkmanuskripte (auch anderer Autoren) 1952-1970; &amp;quot;Gemeinsame Weihnacht&amp;quot; (Materialsammlung) 1956-1958; Unterlagen und Manuskript zur Adenauer-Biographie von Paul Weymar (1953).[http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=461&amp;amp;tektId=495&amp;amp;expandId=1&amp;amp;suche=1]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Lubb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_Lubbers_(1877-1964)_G%C3%A4rtner&amp;diff=81481</id>
		<title>Heinrich Lubbers (1877-1964) Gärtner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_Lubbers_(1877-1964)_G%C3%A4rtner&amp;diff=81481"/>
		<updated>2026-05-19T17:43:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Hendricus „Heinrich“ Lubbers (* [[4. April]] [[1877]] in Groningen; † [[10. Juni]] [[1964]] in Herne) war ein niederländischer Gärtner, der über ein halbes Jahrhundert lang als Friedhofsgärtner und Totengräber in den Herner Stadtteilen Börnig und Sodingen wirkte. Durch seine akribisch geführte Totenstatistik lieferte er wertvolle zeithistorische Daten über die demografische Entwicklung, den Kinderreichtum und den Wandel der hygienischen und sozialen Verhältnisse im Sodinger Raum während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zudem engagierte er sich zeitlebens als Vertrauensmann für die niederländische Gemeinschaft im Ruhrgebiet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Hendricus Lubbers&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Lubbers Heinrich 1877-1964.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =4. April 1877&lt;br /&gt;
| Geboren in = Groiningen NL&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 10. Juni 1964&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= [[Kath. Friedhof St. Dionysius (St. Peter und Paul)|St. Dionysius (St. Peter und Paul)]]&lt;br /&gt;
| Beruf = Gärtner&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken in Herne ==&lt;br /&gt;
Henderikus &amp;lt;small&amp;gt;Lambertus Petrus&amp;lt;/small&amp;gt; Lubbers stammte gebürtig aus Groningen in der niederländischen Provinz Groningen. Vor seinem Vater Henderikus Lubbers (*1850 Groiningen † 13. Januar 1933 in Herne, der 1907 ihm folgte&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21207379&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21212486&amp;lt;/ref&amp;gt; kam er als junger Mann nach Herne, wo er am 1. März 1901 die Stelle des gärtnerischen Betreuers und Totengräbers auf dem [[Kath. Friedhof St. Dionysius (St. Peter und Paul)|Friedhof]] der katholischen Kirchengemeinde [[St. Peter und Paul (Kirche) Börnig|Peter &amp;amp; Paul]] Börnig-Sodingen an der [[Widumer Straße]] übernahm. Diese Tätigkeit übte er über 60 Jahre lang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben eröffnette er eine Gärtnerei die weitreichende Aufgaben der kommunalen gärtnerischen Ausschmückung Sodingen-Börnigs übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21209216&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 übernimmt er das Herner Blumengeschäft Willy Wilking.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21296467&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten weltkrieg gründete er zusätzlich ein Tiefbaugeschäft, das er allerdings später wieder aufgab.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21319321&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflich tiefen Verwurzelung in der lokalen Gemeinschaft blieb Lubbers seiner Heimat eng verbunden. Er fungierte über viele Jahre als offizieller Vertrauensmann der niederländischen Konsuln und war aktives Mitglied der Niederländischen Vereinigung im Ruhrgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21200599&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schwerer Einschnitt in Lubbers&#039; Lebenswerk war die Verwüstung des Friedhofs zu Pfingsten [[1943]]. Bei einem schweren Bombenangriff auf Herne wurde das Friedhofsgelände an der Widumer Straße durch Volltreffer schwer getroffen und in einen trostlosen Zustand versetzt. Zeitzeugen berichteten, dass dieser Verlust Lubbers emotional härter traf, als wenn es sein eigenes Wohnhaus gewesen wäre. In den Nachkriegsjahren widmete er sich intensiv dem Wiederaufbau und der gärtnerischen Wiederherstellung der Anlage, sodass in späteren Jahren kaum noch Spuren des Angriffs sichtbar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lubbers verstarb im Juni 1964 im Alter von ca. 81 Jahren. Er wurde am Samstag, den 13. Juni 1964, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und im Beisein von Vertretern aus den Niederlanden sowie Fahnenabordnungen kirchlicher und weltlicher Vereine aus Sodingen und Börnig in der kranzgeschmückten Familiengruft auf „seinem“ Friedhof an der Widumer Straße beigesetzt. Die Trauerfeier wurde von Vikar Kaiser geleitet und von einem Posaunenchor sowie der Chorgemeinschaft Börnig-Sodingen, und der Kolpingfamilie deren Mitglied Lubbers jeweils war, musikalisch umrahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheirate war er mit Anna geb. Holz. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Heinz Lubbers]] (1902-1970) war ein leitender Redakteur der Deutschen Welle und Vertrauter Konrad Adenauers.&lt;br /&gt;
*Dr. Jur Franz Lubbert&lt;br /&gt;
*Theodor Lubbert, Garten- und Landschaftsbau&lt;br /&gt;
*Bernhard Lubbers&lt;br /&gt;
*Catharina &amp;quot;Käthe&amp;quot; Lubbers verh. Seiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
*1924: Silberne Medaille des Ordens von Oranien=Nassau&lt;br /&gt;
*Oktober 1939: Goldmedaille des Ordens von Oranien=Nassau&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21225806&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sodinger Totenstatistik (1900–1950) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Philosoph des Alltags“ führte Henricus Lubbers über fünf Jahrzehnte hinweg akribisch Buch über jede einzelne Bestattung auf dem Sodinger Friedhof. Seine Statistik umfasst für den Zeitraum von 1900 bis 1950 insgesamt 6.536 Beerdigungen.Die Daten spiegeln auf einzigartige Weise das rasche Wachstum und den sozial-hygienischen Wandel des Industriebezirks wider:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Sodinger Totenstatistik (1900–1950) nach Henricus Lubbers&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Zeitraum&lt;br /&gt;
! Anzahl Erwachsene&lt;br /&gt;
! Anzahl Kinder&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Charakteristik der Epoche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1900–1910&#039;&#039;&#039; (incl.)&lt;br /&gt;
| 371&lt;br /&gt;
| 1155&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Starker Zuzug junger Arbeiterfamilien; extremer Kinderreichtum bei gleichzeitig hoher Sterblichkeit durch mangelnde Hygiene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1911–1920&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 721&lt;br /&gt;
| 1053&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Höchststand der Kindersterblichkeit (Peak 1915 mit 166 Fällen); erste spürbare Auswirkungen des Ersten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1921–1930&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 670&lt;br /&gt;
| 483&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Trendwende:&#039;&#039;&#039; Deutlicher Rückgang der Kindersterbefälle durch die Einführung umfassender öffentlicher Gesundheits- und Mütterfürsorge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1931–1940&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 630&lt;br /&gt;
| 283&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Fortlaufende Konsolidierung und weiterer Rückgang der Kindersterblichkeit im Stadtteil.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1941–1950&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 298&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Hohe Sterblichkeit unter Erwachsenen bedingt durch die direkten und indirekten Folgen des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot; style=&amp;quot;font-weight:bold; background:#f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Gesamt (1900–1950)&lt;br /&gt;
| 3264&lt;br /&gt;
| 3272&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Fast exakte Parität zwischen den Sterbefällen von Erwachsenen und Kindern über das halbe Jahrhundert (insg. 6.536 Beerdigungen).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Der demografische Wandel im Überblick ===&lt;br /&gt;
Erkenntnisse zur Sozialgeschichte  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinderreichtum und frühe Sterblichkeit: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Familien mit 6 bis 10 Kindern in Börnig und Sodingen die Regel. Aufgrund mangelnder Hygiene, schlechter Wohnverhältnisse und einer sozial ungefestigten Lage der Arbeiterschaft war die Kindersterblichkeit extrem hoch. Im Jahr 1915 war sie mit 166 Fällen dreimal so hoch wie die der Erwachsenen (56).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wende ab 1920: Ab den 1920er Jahren kehrte sich das Verhältnis dauerhaft um. Durch die Etablierung von Mütterberatungsstellen, Fortschritten im Wohnungsbau und der Einführung einer organisierten Werks- und Gesundheitsfürsorge sank die Säuglingssterblichkeit in Herne auf beachtliche 6,15 % (und lag damit unter dem damaligen Bundesdurchschnitt). Im Jahr 1950 standen 93 beerdigten Erwachsenen nur noch 22 Kinder gegenüber.&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Lubb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogie]]&lt;br /&gt;
{{mithilfe1}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_Lubbers_(1877-1964)_G%C3%A4rtner&amp;diff=81480</id>
		<title>Heinrich Lubbers (1877-1964) Gärtner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_Lubbers_(1877-1964)_G%C3%A4rtner&amp;diff=81480"/>
		<updated>2026-05-19T17:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Leben und Wirken in Herne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Hendricus „Heinrich“ Lubbers (* [[4. April]] [[1877]] in Groiningen; † [[10. Juni]] [[1964]] in Herne) war ein niederländischer Gärtner, der über ein halbes Jahrhundert lang als Friedhofsgärtner und Totengräber in den Herner Stadtteilen Börnig und Sodingen wirkte. Durch seine akribisch geführte Totenstatistik lieferte er wertvolle zeithistorische Daten über die demografische Entwicklung, den Kinderreichtum und den Wandel der hygienischen und sozialen Verhältnisse im Sodinger Raum während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zudem engagierte er sich zeitlebens als Vertrauensmann für die niederländische Gemeinschaft im Ruhrgebiet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Hendricus Lubbers&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Lubbers Heinrich 1877-1964.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =4. April 1877&lt;br /&gt;
| Geboren in = Groiningen NL&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 10. Juni 1964&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= [[Kath. Friedhof St. Dionysius (St. Peter und Paul)|St. Dionysius (St. Peter und Paul)]]&lt;br /&gt;
| Beruf = Gärtner&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken in Herne ==&lt;br /&gt;
Henderikus &amp;lt;small&amp;gt;Lambertus Petrus&amp;lt;/small&amp;gt; Lubbers stammte gebürtig aus Groningen in der niederländischen Provinz Groningen. Vor seinem Vater Henderikus Lubbers (*1850 Groiningen † 13. Januar 1933 in Herne, der 1907 ihm folgte&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21207379&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21212486&amp;lt;/ref&amp;gt; kam er als junger Mann nach Herne, wo er am 1. März 1901 die Stelle des gärtnerischen Betreuers und Totengräbers auf dem [[Kath. Friedhof St. Dionysius (St. Peter und Paul)|Friedhof]] der katholischen Kirchengemeinde [[St. Peter und Paul (Kirche) Börnig|Peter &amp;amp; Paul]] Börnig-Sodingen an der [[Widumer Straße]] übernahm. Diese Tätigkeit übte er über 60 Jahre lang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben eröffnette er eine Gärtnerei die weitreichende Aufgaben der kommunalen gärtnerischen Ausschmückung Sodingen-Börnigs übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21209216&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 übernimmt er das Herner Blumengeschäft Willy Wilking.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21296467&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten weltkrieg gründete er zusätzlich ein Tiefbaugeschäft, das er allerdings später wieder aufgab.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21319321&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflich tiefen Verwurzelung in der lokalen Gemeinschaft blieb Lubbers seiner Heimat eng verbunden. Er fungierte über viele Jahre als offizieller Vertrauensmann der niederländischen Konsuln und war aktives Mitglied der Niederländischen Vereinigung im Ruhrgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21200599&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schwerer Einschnitt in Lubbers&#039; Lebenswerk war die Verwüstung des Friedhofs zu Pfingsten [[1943]]. Bei einem schweren Bombenangriff auf Herne wurde das Friedhofsgelände an der Widumer Straße durch Volltreffer schwer getroffen und in einen trostlosen Zustand versetzt. Zeitzeugen berichteten, dass dieser Verlust Lubbers emotional härter traf, als wenn es sein eigenes Wohnhaus gewesen wäre. In den Nachkriegsjahren widmete er sich intensiv dem Wiederaufbau und der gärtnerischen Wiederherstellung der Anlage, sodass in späteren Jahren kaum noch Spuren des Angriffs sichtbar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lubbers verstarb im Juni 1964 im Alter von ca. 81 Jahren. Er wurde am Samstag, den 13. Juni 1964, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und im Beisein von Vertretern aus den Niederlanden sowie Fahnenabordnungen kirchlicher und weltlicher Vereine aus Sodingen und Börnig in der kranzgeschmückten Familiengruft auf „seinem“ Friedhof an der Widumer Straße beigesetzt. Die Trauerfeier wurde von Vikar Kaiser geleitet und von einem Posaunenchor sowie der Chorgemeinschaft Börnig-Sodingen, und der Kolpingfamilie deren Mitglied Lubbers jeweils war, musikalisch umrahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheirate war er mit Anna geb. Holz. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinder:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Heinz Lubbers]] (1902-1970) war ein leitender Redakteur der Deutschen Welle und Vertrauter Konrad Adenauers.&lt;br /&gt;
*Dr. Jur Franz Lubbert&lt;br /&gt;
*Theodor Lubbert, Garten- und Landschaftsbau&lt;br /&gt;
*Bernhard Lubbers&lt;br /&gt;
*Catharina &amp;quot;Käthe&amp;quot; Lubbers verh. Seiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
*1924: Silberne Medaille des Ordens von Oranien=Nassau&lt;br /&gt;
*Oktober 1939: Goldmedaille des Ordens von Oranien=Nassau&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21225806&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sodinger Totenstatistik (1900–1950) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Philosoph des Alltags“ führte Henricus Lubbers über fünf Jahrzehnte hinweg akribisch Buch über jede einzelne Bestattung auf dem Sodinger Friedhof. Seine Statistik umfasst für den Zeitraum von 1900 bis 1950 insgesamt 6.536 Beerdigungen.Die Daten spiegeln auf einzigartige Weise das rasche Wachstum und den sozial-hygienischen Wandel des Industriebezirks wider:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Sodinger Totenstatistik (1900–1950) nach Henricus Lubbers&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Zeitraum&lt;br /&gt;
! Anzahl Erwachsene&lt;br /&gt;
! Anzahl Kinder&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Charakteristik der Epoche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1900–1910&#039;&#039;&#039; (incl.)&lt;br /&gt;
| 371&lt;br /&gt;
| 1155&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Starker Zuzug junger Arbeiterfamilien; extremer Kinderreichtum bei gleichzeitig hoher Sterblichkeit durch mangelnde Hygiene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1911–1920&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 721&lt;br /&gt;
| 1053&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Höchststand der Kindersterblichkeit (Peak 1915 mit 166 Fällen); erste spürbare Auswirkungen des Ersten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1921–1930&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 670&lt;br /&gt;
| 483&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Trendwende:&#039;&#039;&#039; Deutlicher Rückgang der Kindersterbefälle durch die Einführung umfassender öffentlicher Gesundheits- und Mütterfürsorge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1931–1940&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 630&lt;br /&gt;
| 283&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Fortlaufende Konsolidierung und weiterer Rückgang der Kindersterblichkeit im Stadtteil.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1941–1950&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 298&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Hohe Sterblichkeit unter Erwachsenen bedingt durch die direkten und indirekten Folgen des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot; style=&amp;quot;font-weight:bold; background:#f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Gesamt (1900–1950)&lt;br /&gt;
| 3264&lt;br /&gt;
| 3272&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Fast exakte Parität zwischen den Sterbefällen von Erwachsenen und Kindern über das halbe Jahrhundert (insg. 6.536 Beerdigungen).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Der demografische Wandel im Überblick ===&lt;br /&gt;
Erkenntnisse zur Sozialgeschichte  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinderreichtum und frühe Sterblichkeit: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Familien mit 6 bis 10 Kindern in Börnig und Sodingen die Regel. Aufgrund mangelnder Hygiene, schlechter Wohnverhältnisse und einer sozial ungefestigten Lage der Arbeiterschaft war die Kindersterblichkeit extrem hoch. Im Jahr 1915 war sie mit 166 Fällen dreimal so hoch wie die der Erwachsenen (56).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wende ab 1920: Ab den 1920er Jahren kehrte sich das Verhältnis dauerhaft um. Durch die Etablierung von Mütterberatungsstellen, Fortschritten im Wohnungsbau und der Einführung einer organisierten Werks- und Gesundheitsfürsorge sank die Säuglingssterblichkeit in Herne auf beachtliche 6,15 % (und lag damit unter dem damaligen Bundesdurchschnitt). Im Jahr 1950 standen 93 beerdigten Erwachsenen nur noch 22 Kinder gegenüber.&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Lubb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogie]]&lt;br /&gt;
{{mithilfe1}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_Lubbers_(1877-1964)_G%C3%A4rtner&amp;diff=81479</id>
		<title>Heinrich Lubbers (1877-1964) Gärtner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.hv-her-wan.de/w/index.php?title=Heinrich_Lubbers_(1877-1964)_G%C3%A4rtner&amp;diff=81479"/>
		<updated>2026-05-19T17:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andreas Janik: /* Leben und Wirken in Herne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Hendricus „Heinrich“ Lubbers (* [[4. April]] [[1877]] in Groiningen; † [[10. Juni]] [[1964]] in Herne) war ein niederländischer Gärtner, der über ein halbes Jahrhundert lang als Friedhofsgärtner und Totengräber in den Herner Stadtteilen Börnig und Sodingen wirkte. Durch seine akribisch geführte Totenstatistik lieferte er wertvolle zeithistorische Daten über die demografische Entwicklung, den Kinderreichtum und den Wandel der hygienischen und sozialen Verhältnisse im Sodinger Raum während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zudem engagierte er sich zeitlebens als Vertrauensmann für die niederländische Gemeinschaft im Ruhrgebiet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Person&lt;br /&gt;
| Name       = Hendricus Lubbers&lt;br /&gt;
| Abkürzung  = &lt;br /&gt;
| Bild       = Lubbers Heinrich 1877-1964.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
| Geboren am =4. April 1877&lt;br /&gt;
| Geboren in = Groiningen NL&lt;br /&gt;
| Gestorben am = 10. Juni 1964&lt;br /&gt;
| Gestorben in = Herne&lt;br /&gt;
| Friedhof= [[Kath. Friedhof St. Dionysius (St. Peter und Paul)|St. Dionysius (St. Peter und Paul)]]&lt;br /&gt;
| Beruf = Gärtner&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Letzte Adresse= &lt;br /&gt;
| lat=&lt;br /&gt;
| lon=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken in Herne ==&lt;br /&gt;
Henderikus &amp;lt;small&amp;gt;Lambertus Petrus&amp;lt;/small&amp;gt; Lubbers stammte gebürtig aus Groningen in der niederländischen Provinz Groningen. Zusammen mit seinem Vater Henderikus Lubbers (*1850 Groiningen † 13. Januar 1933 in Herne) kam er als junger Mann nach Herne, wo er im Jahr 1901 die Stelle des gärtnerischen Betreuers und Totengräbers auf dem [[Kath. Friedhof St. Dionysius (St. Peter und Paul)|Friedhof]] der katholischen Kirchengemeinde [[St. Peter und Paul (Kirche) Börnig|Peter &amp;amp; Paul]] Börnig-Sodingen an der [[Widumer Straße]] übernahm. Diese Tätigkeit übte er über 60 Jahre lang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflich tiefen Verwurzelung in der lokalen Gemeinschaft blieb Lubbers seiner Heimat eng verbunden. Er fungierte über viele Jahre als offizieller Vertrauensmann der niederländischen Konsuln und war aktives Mitglied der Niederländischen Vereinigung im Ruhrgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/21200599&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schwerer Einschnitt in Lubbers&#039; Lebenswerk war die Verwüstung des Friedhofs zu Pfingsten [[1943]]. Bei einem schweren Bombenangriff auf Herne wurde das Friedhofsgelände an der Widumer Straße durch Volltreffer schwer getroffen und in einen trostlosen Zustand versetzt. Zeitzeugen berichteten, dass dieser Verlust Lubbers emotional härter traf, als wenn es sein eigenes Wohnhaus gewesen wäre. In den Nachkriegsjahren widmete er sich intensiv dem Wiederaufbau und der gärtnerischen Wiederherstellung der Anlage, sodass in späteren Jahren kaum noch Spuren des Angriffs sichtbar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lubbers verstarb im Juni 1964 im Alter von ca. 81 Jahren. Er wurde am Samstag, den 13. Juni 1964, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und im Beisein von Vertretern aus den Niederlanden sowie Fahnenabordnungen kirchlicher und weltlicher Vereine aus Sodingen und Börnig in der kranzgeschmückten Familiengruft auf „seinem“ Friedhof an der Widumer Straße beigesetzt. Die Trauerfeier wurde von Vikar Kaiser geleitet und von einem Posaunenchor sowie der Chorgemeinschaft Börnig-Sodingen, und der Kolpingfamilie deren Mitglied Lubbers jeweils war, musikalisch umrahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheirate war er mit Anna geb. Holz. Sein Sohn [[Heinz Lubbers]] (1902-1970) war ein leitender Redakteur der Deutschen Welle und Vertrauter Konrad Adenauers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sodinger Totenstatistik (1900–1950) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Philosoph des Alltags“ führte Henricus Lubbers über fünf Jahrzehnte hinweg akribisch Buch über jede einzelne Bestattung auf dem Sodinger Friedhof. Seine Statistik umfasst für den Zeitraum von 1900 bis 1950 insgesamt 6.536 Beerdigungen.Die Daten spiegeln auf einzigartige Weise das rasche Wachstum und den sozial-hygienischen Wandel des Industriebezirks wider:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Sodinger Totenstatistik (1900–1950) nach Henricus Lubbers&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Zeitraum&lt;br /&gt;
! Anzahl Erwachsene&lt;br /&gt;
! Anzahl Kinder&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Charakteristik der Epoche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1900–1910&#039;&#039;&#039; (incl.)&lt;br /&gt;
| 371&lt;br /&gt;
| 1155&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Starker Zuzug junger Arbeiterfamilien; extremer Kinderreichtum bei gleichzeitig hoher Sterblichkeit durch mangelnde Hygiene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1911–1920&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 721&lt;br /&gt;
| 1053&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Höchststand der Kindersterblichkeit (Peak 1915 mit 166 Fällen); erste spürbare Auswirkungen des Ersten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1921–1930&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 670&lt;br /&gt;
| 483&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Trendwende:&#039;&#039;&#039; Deutlicher Rückgang der Kindersterbefälle durch die Einführung umfassender öffentlicher Gesundheits- und Mütterfürsorge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1931–1940&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 630&lt;br /&gt;
| 283&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Fortlaufende Konsolidierung und weiterer Rückgang der Kindersterblichkeit im Stadtteil.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;1941–1950&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 298&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Hohe Sterblichkeit unter Erwachsenen bedingt durch die direkten und indirekten Folgen des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot; style=&amp;quot;font-weight:bold; background:#f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Gesamt (1900–1950)&lt;br /&gt;
| 3264&lt;br /&gt;
| 3272&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Fast exakte Parität zwischen den Sterbefällen von Erwachsenen und Kindern über das halbe Jahrhundert (insg. 6.536 Beerdigungen).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Der demografische Wandel im Überblick ===&lt;br /&gt;
Erkenntnisse zur Sozialgeschichte  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kinderreichtum und frühe Sterblichkeit: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Familien mit 6 bis 10 Kindern in Börnig und Sodingen die Regel. Aufgrund mangelnder Hygiene, schlechter Wohnverhältnisse und einer sozial ungefestigten Lage der Arbeiterschaft war die Kindersterblichkeit extrem hoch. Im Jahr 1915 war sie mit 166 Fällen dreimal so hoch wie die der Erwachsenen (56).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wende ab 1920: Ab den 1920er Jahren kehrte sich das Verhältnis dauerhaft um. Durch die Etablierung von Mütterberatungsstellen, Fortschritten im Wohnungsbau und der Einführung einer organisierten Werks- und Gesundheitsfürsorge sank die Säuglingssterblichkeit in Herne auf beachtliche 6,15 % (und lag damit unter dem damaligen Bundesdurchschnitt). Im Jahr 1950 standen 93 beerdigten Erwachsenen nur noch 22 Kinder gegenüber.&lt;br /&gt;
==Lesen Sie auch==&lt;br /&gt;
{{Spezial:Linkliste/{{PAGENAME}}|Limit:500|namespace=0}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Lubb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogie]]&lt;br /&gt;
{{mithilfe1}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andreas Janik</name></author>
	</entry>
</feed>